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EP 0 179 927 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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13.07.1988 Patentblatt 1988/28 |
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Anmeldetag: 20.09.1984 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)4: B65D 19/24 |
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Palette
Pallet
Palette
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE FR GB IT LI LU NL SE |
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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07.05.1986 Patentblatt 1986/19 |
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Patentinhaber: Werzalit - Werke J.F. Werz KG |
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D-7141 Oberstenfeld (DE) |
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Erfinder: |
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- Nülle, Henner
Bolivar
Ohio 44612 (US)
- Munk, Edmund
D-7141 Oberstenfeld (DE)
- Huber, Helmuth
D-7141 Gronau (DE)
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Vertreter: Bögl, Wolfgang, Dipl.-Ing. |
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Hölderlinstrasse 16 74395 Mundelsheim 74395 Mundelsheim (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-A- 2 510 547 DE-A- 3 217 573 GB-A- 1 151 415
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DE-A- 2 918 573 FR-A- 2 112 567
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine aus einem nicht steigfähigen Gemisch von Fasern und einem
wärmehärtbaren Bindemittel unter Anwendung von Druck und Wärme einstückig gepresste
Palette mit einseitig offenen, muldenförmigen, sich zur Öffnung hin erweiternden Füssen
und diese verbindenden, rinnenartigen Verbindungsstegen.
[0002] Derartige Paletten sind bekannt (DE-A 2 731 131). Die bekannten Paletten sind in
der Weise gestaltet, dass sie mit dem auf ihnen abgestellten Transportgut auf ebenen
Flächen, beispielsweise dem Hallenboden, einem Regal oder auf weiteren gestapelten,
mit Transportgut beladenen Paletten abgestellt und auf Transportbändern oder mittels
Flurfördergerätentransportiert werden können.
[0003] Aus der GB-A 1 151 415 ist eine einstückig aus Kunststoff gespritzte Palette bekannt,
welche an ihrem Umfang mit acht Füssen und ihrem Zentrum mit einem Fuss versehen ist.
Zwischen den an den Ecken der Palette angeordneten Füssen und dem Fuss im Zentrum
der Palette verlaufen Rinnen, welche eine diagonale Hauptrichtung aufweisen. Im Verlauf
dieser Hauptrichtung weisen die Rinnen jedoch sinusförmige oder zickzackförmige Windungen
auf. Diese Gestaltung der bekannten Palette soll eine gleichmässige Steifigkeit über
die gesamte Palettenoberfläche sicherstellen.
[0004] Aus der DE-A 3 217 573 ist eine als Formpressteil einstückig aus einem Gemisch von
Fasern und einem wärmehärtbaren Kunstharz hergestellte Palette bekannt. Diese bekannte,
zum Transportieren und Darbieten von Waren vorgesehene Palette ist in der Weise gestaltet,
dass sie gleichzeitig eine Halb- und eine doppelte Viertel-Europalette ist. Sie besitzt
zwischen halben Füssen an ihren Schmalseiten eine winkelförmig nach innen abknickende
Rinne. Diese bekannte Palette ist nicht dafür geschaffen und auch nicht dafür geeignet,
um an den Rändern eingehängt gelagert oder transportiert zu werden.
[0005] In zunehmendem Masse werden aber auch Paletten benötigt, welche beladen mit ihren
Rändern in entsprechende Hubwagen eingehängt transportiert und deren Lagerung ebenfalls
in entsprechend gestalteten Hängeregalen vorgenommen wird. Die bekannten Paletten
sind für diesen Zweck nicht geeignet, weil sie nicht die erforderliche Biegesteifigkeit
besitzen, denn die für einen solchen Einsatz vorgesehenen Paletten müssen eine Ladung
von bis zu vier Tonnen aufnehmen können.
[0006] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Palette der eingangs beschriebenen
Art zu schaffen, welche an zwei ihrer Ränder aufliegend beladen transportiert oder
gelagert werden kann.
[0007] Diese Aufgabe ist erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass zwei einander gegenüberliegende
Ränder der Palette mit mehreren, nach aussen gerichteten Stegenden versehen sind und
die die an den Ecken der Palette angeordneten Füsse verbindenden Verbindungsstege
einen bogenförmig nach innen gerichteten, keinen anderen Fuss mehr berührenden Verlauf
aufweisen.
[0008] Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Ansprüchen 2 bis 6
enthalten. Sie ist nachstehend anhand der Fig. 1 bis 5 näher erläutert.
[0009] Es zeigen:
Fig. 1 die Draufsicht auf die Unterseite eines Ausführungsbeispieles der neuen Palette,
Fig. 2 die Palette gemäss Fig. 1 in perspektivischer Darstellung,
Fig. 3 die Draufsicht auf die Oberseite der neuen Palette in perspektiivischer Darstellung,
Fig. 4 die Seitenansicht auf den Rand der Palette, auf dem sie sich beim Transport
und bei der Lagerung abstützt und
Fig. 5 eine Vorderansicht des Randes gemäss Fig. 4.
[0010] Wie aus Fig. 1 zu erkennen ist, besitzt die Palette insgesamt neun Füsse 1, von denen
vier an den Ecken und die übrigen symmetrisch kreuzförmig dazwischen angeordnet sind.
Die vier an den Ecken der Palette angeordneten Füsse 1 sind durch bogenförmig verlaufende
Verbindungsstege 2 miteinander verbunden, welche in der Nähe der Füsse 1 ineinander
und später in die Füsse 1 übergehen. Ausser den beiden Füssen1 am Ende der Verbindungsstege
2 wird von diesen kein weiterer Fuss berührt.
[0011] Bei der in Fig. 1 gezeigten Palette sind der rechte und der linke Rand diejenigen
Ränder, auf welchen sich die Palette beim Transport und bei der Lagerung abstützt.
Diese Ränder sind mit den nach aussen gerichteten Stegenden 3 versehen, deren Gestalt
und Anordnung aus den folgenden Figuren noch deutlicher erkennbar sind. Ausserdem
sind in der Nähe der Ränder der Palette zwischen den Füssen 1 weitere Verbindungsstege
vorhanden, und zwar an dem Rand, an welchem die Stegenden 3 vorhanden sind, die nach
aussen gewölbten Verbindungsstege 4 und an den beiden anderen Rändern die nach innen
gewölbten Verbindungsstege 5. Weiterhin besitzt der im Zentrum der Palette angeordnete
Fuss 1 die diagonal zu den Palettenecken hin gerichteten Stegenden 6.
[0012] In Fig. 2 ist die Unterseite der Palette gemäss Fig. 1 in der Weise dargestellt,
dass der eine Rand der Palette mit den Stegenden 3 vorn liegt.
[0013] Fig. 3 verdeutlicht die Oberseite der Palette in perspektivischer Darstellung, wobei
die Einzelteile mit den gleichen Bezugszeichen versehen sind wie in Fig. 1.
[0014] Fig. 4 lässt besonders deutlich die Stegenden 3 erkennen, während aus Fig. 5 die
breite, von einem Stegende 3 gebildete Auflagefläche 7 ersichtlich ist, mit weicher
sich die eingehängte Palette im Regal abstützt.
[0015] Die Palette ist als Formpressteil aus einem Gemisch von Fasern, wie lignozellulosehaltigen
Fasern, zerkleinerten und getrockneten Holzspänen, Bagassefasern u.ä. und einem wärmehärtbaren
Kunstharz, wie einem Melamin-Harstofformaldehyd- oder Phenolformaldehydharz hergestellt.
Anstelle der vorstehend genannten Fasern können aber auch Fasern anderer Werkstoffe,
wie Glasfasern, Steinwolle oder Asbestfasern, allein oder mehrere derselben miteinander
gemischt, verwendet werden, denen entsprechende, vorzugsweise organische, Bindemittel
zugesetzt sind.
1. Aus einem nicht steigfähigen Gemisch von Fasern und einem wärmehärtbaren Bindemittel
unter Anwendung von Druck und Wärme einstückig gepresste Palette mit einseitig offenen,
muldenförmigen, sich zur Öffnung hin erweiternden Füssen und diese verbindenen, rinnenartigen
Verbindungsstegen, dadurch gekennzeichnet, dass zwei einander gegenüberliegende Ränder
der Palette mit mehreren, nach aussen gerichteten Stegenden (3) versehen sind und
die die an den Ecken der Palette angeordneten Füsse verbindenden Verbindungsstege
(2) einen bogenförmig nach innen gerichteten, keinen anderen Fuss mehr berührenden
Verlauf aufweisen.
2. Palette nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Stegenden (3) V-förmig
gestaltet und im Bereich der Füsse (1) angeordnet sind.
3. Palette nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die die an den
Ecken der Palette angeordneten Füsse mit den übrigen am Rand der Palette angeordneten
Füsse verbindenden Verbindungsstege (4, 5) ebenfalls bogenförmig verlaufen.
4. Palette nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungsstege
(4) nahe den mit den Stegenden (3) versehenen Rändern nach aussen gewölbt sind.
5. Palette nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungsstege
(5) nahe den nicht mit den Stegenden versehenen Rändern nach innen gewölbt sind.
6. Palette nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass von dem im Zentrum
der Palette angeordneten Fuss diagonal zu den Palettenecken gerichtete Stegenden (6)
verlaufen.
1. Pallet pressed in one piece from a non-rising mixture of fibers and a thermosetting
bonding agent by the application of pressure and heat, with said pallet having trough-shaped
base members open on one side and enlarged toward the opening, and being provided
with groove-shaped connecting ridges interconnecting said base members, characterized
in that two oppositely arranged rim portions of said pallet are provided with a plurality
of outwardly directed ridge- or web-ends (3), and in that said connecting ridges (2)
interconnecting said base members as disposed in the corners of said pallet, take
a curved, inwardly directed course without touching any other of said base members.
2. A pallet as claimed in claim 1, characterized in that said ridge- or web-ends (3)
are of V-shaped design and provided for within the area of said base members (1).
3. A pallet as claimed in claims 1 and 2, characterized in that said interconnecting
ridges (4, 5) connecting the base members as disposed in the corners of said pallet
to the remaining base members as disposed on the rim portion of said pallet, likewise
extend in a curved manner.
4. A pallet as claimed in claims 1 to 3, characterized in that said connecting ridges
(4), near the rim portions with said ridge- or web-ends (3), are arched or curved
outwardly.
5. A pallet as claimed in claims 1 to 4, characterized in that said connecting ridges
(5), in the proximity of the rim portions not provided with said ridge- or web-ends,
are arched or curved inwardly.
6. A pallet as claimed in claims 1 to 5, characterized in that from said base member
as disposed in the centre of said pallet there extend ridge- or web-ends (6) diagonally
in direction toward the corners of said pallet.
1. Palette formée d'une seule pièce par compression sous l'effet d'une applicationde
pression et de chaleur, à partir d'un mélange non expansible de fibres et d'un liant
thermodurcissable, comportant des pieds ouverts d'un côté, en forme d'auge, qui vont
en s'évasant jusqu'à l'ouverture, et des nervures de liaison semblabes à des canaux,
reliant ceux- ci, caractérisée en ce que, deux bords mutuellement opposés de la palette
sont pourvus de plusieurs extrémités de nervures (3) dirigées vers l'extérieur, tandis
que les nervures de liaison (2) qui relient les pieds disposés au niveau des coins
de la palette présentent un prolongement en arc, dirigé vers l'intérier, qui n'est
plus en contact avec aucun autre pied.
2. Palette selon la revendication 1, caractérisée en ce que les extrémités de nervures
(3) présentent une configuration en forme de V et sont disposées au voisinage des
pieds (1).
3. Palette selon les revendications 1 et 2, caractérisée en ce que les nervures de
liaison (4, 5) qui relient les pieds disposés au niveau des coins de la palette aux
autres pieds disposés au bord de la palette, s'étendent également en arc.
4. Palette selon les revendications 1 à 3, caractérisée en ce que les nervures de
liaison (4) situées près des bords pourvus des extrémités de nervures (3), sont courbées
vers l'extérieur.
5. Palette selon les revendications 1 à 4, caractérisée en ce que les nervures de
liaison (5) situées près des bords dépourvus des extrémités de nervures, sont courbées
vers l'intérieur.
6. Palette selon les revendications 1 à 5, caractérisée en ce que des extrémités de
nervures (6) s'étendent en diagonale depuis le pied disposé au centre de la palette,
en direction des coins de palette.

