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EP 0 180 688 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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30.03.1988 Patentblatt 1988/13 |
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Anmeldetag: 09.11.1984 |
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Plattenelement mit einer durch eine elastische Auflage abgedeckten Stirnseite
Curbing element with an elastically faced top face
Elément de bordure à face supérieure recouverte d'un revêtement élastique
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE FR GB IT LI LU NL SE |
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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14.05.1986 Patentblatt 1986/20 |
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Patentinhaber: Steiner Silidur AG |
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CH-8450 Andelfingen (CH) |
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Erfinder: |
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- Steiner, Alfred
CH-8450 Andelfingen (CH)
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Vertreter: White, William (CH) et al |
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Schmauder & Wann
Patentanwaltsbüro
Zwängiweg 7 CH-8038 Zürich CH-8038 Zürich (CH) |
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Entgegenhaltungen: :
FR-A- 2 436 329 US-A- 1 896 641
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GB-A- 650 674
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Plattenelement gemäss dem Oberbegriff des
unabhängigen Patentanspruchs 1.
[0002] Solche Plattenelemente sind bekannt, beispielsweise ist im DE-U-7 030 096 eine Abdeckung
für Einfassungen beschrieben, die aus einem leistenförmigen Körper aus Gummi oder
Kunststoff besteht und dessen Querschnitt gegen die Grube hin zunehmend dicker wird.
Zur Halterung dieses Körpers an der Betonplatte sind zwei schwalbenschwanzförmige
Ansätze vorhanden, die im erstarrten Beton die notwendige Festigkeit ergeben. Im Körper
sind zur Verbesserung der Elastizität mehrere längsverlaufende Bohrungen mit unterschiedlichen
Durchmessern angeordnet. Bei solchen Abdeckungen hat sich gezeigt, dass die Haltekraft
der Ansätze im Beton nicht so gross wie erwartet war und die Ansätze durch Schläge,
wie sie durch auftreffende Kugeln beim Kugelstossen entstehen, sich aus der Verankerung
lösen können, oder dass der Beton ausbrechen kann.
[0003] Eine Verbesserung in bezug auf diesen Nachteil soll durch die DE-C-2 350 099 bewirkt
werden. Dazu soll das Gummiprofil lediglich auf die Betonplatte aufgesetzt werden,
wobei ein schwalbenschwanzförmiger Aufsatz am Betonteil gebildet ist und die Nut entsprechend
am Gummiprofil. Wenn hier auch eine gewisse Verbesserung bezüglich des Ausbrechens
des Betons erreicht wurde, konnte hingegen keine Verbesserung bezüglich der Halterung
bewirkt werden.
[0004] Eine andere Halterung wurde im DE-U-7 410 473 vorgesehen, die auch im DE-U-7 827
601 dargestellt ist. Am Gummiprofil ist eine sich wulstartig verbreiternde Leiste
vorhanden, die in den Beton eingegossen ist. Obwohl diese Leiste bei massigen Betonkörpern,
wie dies durch eine Entwässerungsrinne gegeben ist, eine gute Halterung bilden kann,
bestehen begründete Bedenken, wenn eine solche, sich verbreiternde Leiste mit ihrem
unteren Teil in eine Betonplatte eingelassen ist, weil der Beton an den Randgebieten
neben dieser Leiste leicht ausbrechen kann.
[0005] Es ist deshalb eine Aufgabe der Erfindung, bei einer als Einfassung zu verwendenden,
hochkant geteilten Betonplatte eine auf der oberen Schmalseite der Betonplatte befindliche
elastische Abdeckleiste zu haltern, ohne dass der Beton an den Randgebieten derart
geschwächt würde, dass er zum Ausbrechen neigen könnte.
[0006] Erfindungsgemäss wird dies durch die Merkmale im kennzeichnenden Teil des unabhängigen
Anspruchs 1 erreicht.
[0007] Vorteilhafte Ausgestaltungen sind Gegenstand der Unteransprüche.
[0008] Nachfolgend wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung erläutert. In der Zeichnung
ist eine Betonplatte mit einer aufgesetzten Leiste perspektivisch und geschnitten
dargestellt.
[0009] Der Betonkörper 10, beispielsweise ein hochkant einzubauender Stellriemen für eine
Grubeneinfassung, ist auf seiner oberen Schmalseite 11 mit einer Profilleiste 20,
beispielsweise aus einem Kautschuk bestehend, abgedeckt. Wie aus dem Querschnitt dieser
Profilleiste 20 zu erkennen ist, besteht sie aus einer Kopfpartie 21 und einer Ankerrippe
25. In der Kopfpartie 21 befinden sich längsverlaufende runde Kanäle 22, 23 mit unterschiedlich
grossen Durchmessern. Diese Kanäle haben, wie schon im erwähnten DE-U-7 030 096 dargelegt
ist, die Aufgabe, durch genau abgestimmte Wahl der Lage und der Grösse der Durchmesser
der Kopfpartie 21 in Verbindung mit den Materialeigenschaften eine dem Verwendungszweck
entsprechende Stabilität und Elastizität zu geben. Überdies kann damit auch Material
eingespart werden. Obwohl die Querschnitte dieser Kanäle 22, 23 der Einfachheit halber
kreisförmig dargestellt wurden, sind auch andere Formen gemäss dem fachmännischen
Wissen der Hersteller solcher Leisten denkbar. Auch könnte eine Füllung von geschäumtem
weichem Material für bestimmte Zwecke sicher gute Dienste leisten.
[0010] Die Ankerrippe 25 ist flach ausgebildet und steht mittig über die Randkanten 24 der
Kopfpartie um eine Länge L vor, die in etwa der Breite B der Kopfpartie 21 entspricht.
Die Dicke D der Ankerrippe 25 ist in diesem Ausführungsbeispiel etwa ein Zwölftel
der Breite B der Kopfpartie. Am freien Ende weist die Ankerrippe 25 eine wulstartige
Verdickung 26 auf, durch die die Ankerrippe 25 auf die doppelte Dicke D verdickt wird.
[0011] Über dieser Verdickung 26 weist die Ankerrippe 25 eine Reihe Löcher 27 auf, die in
einer geraden Linie parallel zur Kopfpartie 21 angeordnet sind. Der Durchmesser d
dieser Löcher 27, die, wie dargestellt, kreisrund sein können, entspricht etwa der
halben Länge L der Ankerrippe 25.
[0012] Wie dargestellt, ist ein Bewehrungsstab 30 durch die Löcher 27 gesteckt, derart,
dass er die Löcher 27 abwechselnd von jeweils einer der beiden Seiten her durchstösst.
[0013] Damit wird die Ankerrippe 25 etwas gewellt und die schmalen Stellen im Betonkörper
10 sind kurz und wechseln sich mit breiten Stellen ab. Der Bewehrungsstab 30 verbindet
sich mit dem Beton und gibt ausser der bekannten grösseren Festigkeit auch eine gute
Verankerung für die Profilleiste 20.
1. Hochkant gestelltes Plattenelement aus Beton mit einer durch eine elastische Auflage
abgedeckten oberen Schmalseite (11) für die Einfassung von Gruben auf Sport- und Spielplätzen,
insbesondere für Geräte-, Kugelstoss-, Sprunggruben- und Laufbahneinfassungen, bei
welchem Plattenelement eine Profilleiste (20) aus elastischem Material mit einer Kopfpartie
(21) die obere Schmalseite (11) überdeckt und mit wenigstens einer Ankerrippe (25)
in den Plattenkörper eingelassen ist, und bei welcher Profilleiste die Kopfpartie
(21) mit in Längsrichtung verlaufenden Hohlräumen (22, 23) versehen ist, dadurch gekennzeichnet,
dass die Ankerrippe (25) bandförmig ausgebildet ist und quer zu seiner Längserstreckung
in wenigstens einer parallel zur Kopfpartie (21) angeordneten Linie Löcher (27) aufweist,
und dass ein die Löcher (27) abwechselnd von jeweils einer der beiden Seiten her durchstossender
Bewehrungsstab (30) vorhanden ist.
2. Plattenelement nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das freie untere
Ende der Ankerrippe (25) eine wulstartige Verdickung (26) aufweist.
3. Plattenelement nach Patentanspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Dicke der
Ankerrippe (25) weniger als ein Viertel der Breite der Kopfpartie (21) beträgt.
4. Plattenkörper nach Patentanspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Ankerrippe
(25) an ihrer schmälsten Stelle höchstens ein Zehntel der Breite der Kopfpartie (21)
beträgt.
5. Plattenkörper nach Patentanspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Löcher (27)
in gleichmässigen Abständen angeordnet sind.
6. Plattenkörper nach Patentanspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Löcher (27)
auf einer geraden Linie angeordnet sind, die sich um wenigstens das Mass des Radius
der Löcher über der wulstartigen Verdickung (26) befindet.
1. Slab element of concrete placed on edge, having a top narrow face (11) covered
by an elastic layer, for the edging of pits on sports grounds and playgrounds, especially
edgings for gymnastic apparatus, shot put, landing pits and running tracks, wherein
a profiled strip (20) made from resilient material covers the top narrow face (11)
with a top portion (21) and is let by means of at least one anchor rib (25) into the
slab body, and wherein the top portion (21) of said profiled strip is provided with
longitudinally extending voids (22, 23), characterized in that the anchor rib (25)
is a ribbon-shaped construction and is provided with holes (27) at right angles to
its longitudinal extent and disposed in at least one line parallel to the top portion
(21), and in that a reinforcement rod (30) is provided which penetrates the holes
(27) alternately from each of the two sides.
2. Slab element according to claim 1, characterized in that the free lower end of
the anchor rib (25) is provided with a bulbous thickening (26).
3. Slab element according to claim 2, characterized in that the thickness of the anchor
rib (25) is less than one-quarter of the width of the top portion (21).
4. Slab body according to claim 3, characterized in that, at its narrowest point,
the anchor rib (25) is not more than one-tenth of the width of the top portion (21
5. Slab body according to claim 2, characterized in that the holes (27) are arranged
equidistantly apart.
6. Slab body according to claim 5, characterized in that the holes (27) are disposed
along a straight line located above the bulbous thickening (26) by at least the size
of the radius of the holes.
1. Elément de bordure posé de chant, composé de béton, comprenant une face étroite
supérieure re- couverte d'un revêtement élastique (11) et destiné à border des fossés
de terrains de sport et de jeux, en particulier des appareils, des aires de lancement
de poids, des installations de saut et des pistes d'athlétisme, élément de bordure
dans lequel un liteau profilé (20) en matière élastique recouvre, par une partie de
tête (21) la face étroite supérieure (11) et est emboîtée par au moins une nervure
d'ancrage (25) dans le corps de bordure, et liteau profilé dans lequel la partie de
tête (21) est munie de vides (22, 23) se développant dans le sens longitudinal, caractérisé
en ce que la nervure d'ancrage (25) est réalisée sous la forme d'une bande et renferme,
transversalement à son extension longitudinale, des trous (27) présents sur au moins
une ligne disposée parallèlement à la partie de tête (21), et en ce qu'une barre d'armature
(30) traversant alternativement les trous (27), à partir chaque fois d'un des deux
côtés, est présente.
2. Elément de bordure selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'extrémité
inférieure libre de la nervure d'ancrage (25) présente une surépaisseur en forme de
bourrelet (26).
3. Elément de bordure selon la revendication 2, caractérisé en ce que l'épaisseur
de la nervure d'ancrage (25) est plus petite que le quart de la largeur de la partie
de tête (21 ).
4. Elément de bordure selon la revendication 3, caractérisé en ce que la nervure d'ancrage
(25) atteint, à son endroit le plus étroit, au moins un dixième de la largeur de la
partie de tête (21 ).
5. Elément de bordure selon la revendication 2, caractérisé en ce que les trous (27)
sont disposés à des distances régulières.
6. Elément de bordure selon la revendication 5, caractérisé en ce que les trous (27)
sont disposés sur une ligne droite qui se situe au-dessus de la surépaisseur en forme
de bourrelet (26), à au moins la dimension du rayon desdits trous.
