[0001] Die Erfindung betrifft eine Auflage für eine liegende oder sitzende Person mit einem
Formkörper, der auf die Person Kräfte zu deren Streckung ausübt und der als Polster
in Form einer Matratze, Liege oder eines Sitzes ausgebildee ist.
[0002] Bekannte Polster mit Feder- oder Schaumstoffkernen sind so ausgebildet, daß die Formkörper
und Federn zur Erzielung des Liegekomforts und der Federwirkung dienen, also keine
gezielte Auflagenstreckung bewirken.
[0003] Es sind mehrschichtige Polster bekannt, bei denen entweder Oberfläche, Zwischenlage
oder Unterseite Wellungen aufweisen, die im wesentlichen dazu dienen, Hohlräume zur
besseren Belüftung zu schaffen. Durch die Offenlegungsschrift DE 3023287 Al ist ein
Schaumstoffkern eines Polsters bekannt, der nutenförmige Luftspalte aufweist, die
auf der Kernoberseite und auf der Kernunterseite jeweils ein zusammenhängendes Entlüftungsnetz
bilden.
[0004] Durch die Österreichische Patentschrift Nr. 230050 sind dreischichtige Polster bekannt,
deren Mittelschicht eine wellen- oder faltenförmige Beschaffenheit aufweist. DieSe
Ausführung dient jedoch ausschließlich dazu, daß durch die schrägstehenden Schenkel
des Formkörpers der Mittelschicht eine besondere Federcharakteristik in der Vertikalebene
erreicht wird. Eine Längsausdehnung des Polsters ist nicht beabsichtigt und wird durch
Dreischichtaufbau und fehlenden Lagerungsformkörper verhindert.
[0005] Es ist ferner durch das Europäische Patent EP 0036 158 Bl eine Auflage bekannt, die
eine gTingfügige, von einem Scheitelpunkt nach rechts und links ausgehende, sich nicht
addierende Streckung der Auflageoberseite bewirkt. Auf vorgenannter Auflage muß die
Person mit dem Lendenwirbelbereich gezielt positioniert auf dem Scheitelpunkt gelagert
werden, um die erwünschte Streckwirkung in der wirksamsten Weise auf die Wirbelsäule
zu übertragen. Ferner weist diese Auflage eine Auflagenoberfläch auf, die funktionsbedingt
von breiten Zwischenräumen durchzogen ist und deshalb beim Benutzer auf Ablehnung
stößt.
[0006] Der. Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde eine Auflage der eingangs genannten Art
so auszubilden, daß es möglich ist, eine horizontal liegende Person wirksam zu strecken,
ohne daß eine gezielte Positionierung der Person auf der Auflage notwendig wird, sowie
eine liegend bis sitzend gelagerte Person je nach Lehnenwinkel bei geschlossener oder
nahezu geschlossener Auflageoberfläche jeweils effektiv wirksam zu entlasten. Ferner
soll durch die Erfindung eine einfach zu handhabende preisgünstige Auflage ermöglicht
werden, die eine gezielte individuelle Lagergerungs- und Streckungsanpassung bis hin
zur Blockierung der Streckwirkung ermöglicht. Es soll ferner eine Auflage geschaffen
werden. die zusätzlich zur Streckwirkung eine körpergerechte Unterstützung der Körperkonturen
in allen Liegepositiunen automatisch ermöglicht.
[0007] Diese Aufgabe ist erfindungsgamäß dadurch gelöst, daß der Formkörper als Streckformkörper
mit faltenartiger Beschaffenheit ausgebildet ist, derart, daß er bei einer quer zu
seiner Längsachse ausgeübten Druckbeanspruchung eine vom Druckmittelpunkt nach rechts
und links gehende addierte Streckung seiner projezierten Länge in dem Bereich, der
mit Druck beaufschlagt wird, aufweist, und daß der Streckformkörper auf einem Lagerungsformkörper
aufliegt, welcher beweglich gelagerte Federelemente aufweist, die eine Längsstreckung
des Streckformkörpers bei geringem Gegenwiderstand ermöglicht.
[0008] Durch die Wahl flacher, das heißt großer Schenkelwinkel im Streckformkörper läßt
sich eine große Streckkraft bei geringem Widerstandsmoment erreichen. Der zusammenhängende
Sreckformkörper ermöglicht eine Addierung des Streckweges, wodurch eine intensivere
Aufbringung der Streckwirkung auf den Körper einer aufliegenden Person möglich ist,
als dies durch bekannte Auflagen erreicht wird. Ebenfalls im Gegensatz hierzu ermöglicht
der zusammenhängende Streckformkörper eine Streckwirkung, die automatisch immer vom
Druckbelastungszentrum, als vom Lendenwirbelbereich der aufliegenden Person ausgeht,
ganz unabhängig von der Liegeposition.
[0009] - Damit dem Streckformkörper eine ungehinderte Längsstreckung ermöglicht wird, lisgt
dieser auf einem Lagerungsformkörper auf , welcher beweglich gelagerte Federelemente
aufweist, die eine Längsstreckung des Streckformkörpers bei geringem Gegenwiderstand
ermöglichen. Der Lagerungsformkörper, der sich durch eine besondere Längselastizität
auszeichnet, kann sich entweder unter, hinter oder auf dem Streckformkörper befinden
und kann mit diesem fest in einer Polstereinheit verbunden sein oder es können Streckformkörper
und Lagerungsformkörper separate, lose aufeinander liegende Einheiten bilden.
[0010] Eine Weiterbildung besteht darin, daß der als Lattenuntergestell ausgebildete Streckformkörper
aus mehereren Reihen gelenkig miteinander verbundener Hebel bestehen, die mit Querlatten
verbunden und in Längsnuten gelagert sind und durch Stützfedern in eine faltenförmige
Stellung mit kleinerem Schenkelwinkel gebracht werden, wodurch beim Ausüben einer
Druckkraft auf die oberen Gelenke eine Streckung der Länge bewirkt wird. Die Hebel
sind miteinander durch Querlatten verbunden und bilden somit ein Streckformkörper-Lattenuntergestell.
Die direkte Auflage für den Körper der aufliegenden Person besteht bei dieser Ausbildung
aus einem oder meheren elastischen Formteilen, die durch eine besondere Querschnittsform
besonders in Längsrichtung elastisch sind und somit die Streckung des Streckformkörper-Lattenuntergestells
auf den Körper der Person überträgt. Auflage und Lattengestell sind vorzugsweise als
separate. lose aufeinander liegende Einheiten ausgebildet, können jedoch bei Verwendung
als Rückenlehne auch eine Polstereinheit bilden. Mechanische Begrenzungen und Verriegelungen
ermöglichen im Bedarfsfalle eine Blockierung der Streckwirkung. Ein Ausführungsbeispiel
mit Zentralfederung ermöglicht eine stufenlose, individuelle Regulierung der Streckwirkung.
[0011] Die erfindungsgemäß ausgeführte Auflage ohne mechanische Begrenzung, Zentralverstellung
zeichnet sich besonders durch eine Oberfläche aus, die bei Belastung nicht nur einfedert,
sondern durch die Formgebung des Streckformkörpers an Stellen mit keinem oder nur
geringem Auflagedruck automatisch aufwölbt. Daraus ergibt sich eine automatische Anpassung
an die Körperkontur der aufliegenden Person in jeder Liegeposition. Körperwölbungen
wie zum Beispiel im Halswirbelbereich werden ausgefüllt, wodurch eine Übertragung
der Streckwirkyng auf den Halswirbelbereich automatisch und ohne Nackenhalbrolle oder
Nackenkissen möglich wird.
[0012] Ferner ermöglicht die durch die Aufwölbung wesentlich vergrößerte Abstufung im Schulter-/Kopfbereich
einer seitlich gelagerten Person eine gerade Wirbelsäulenhaltung ohne Verstellen des
Auflageoberteils und ohne Kissen, wodurch sowohl in Rücken- als auch in Seitenlage
automatisch eine gerade Liegehaltung gegeben ist.
[0013] Eine andere,besonders einfach herzustellende Lösung der Aufgabe besteht darin, daß
der Formkörper als Streckformkörper mit faltenartiger Beschaffenheit ausgebildet ist,
derart, daß er bei einer quer zu seiner Längsachse ausgeübten Druckbeanspruchung eine
vom Druckmittelpunkt nach rechts und links gehende addierte Streckung seiner projezierten
Länge in dem Bereich, der mit Druck beaufschlagt wird, aufweist, und daß an dem Streckformkörper
nach unten gerichtete Stützen aus elastischem Material einstückig angeformt sind,
[0014] die diese Längsstreckung ermöglichen.
[0015] Die Erfindung ist nachfolgend anhand einiger in den Zeichnungen dargestellter Ausführungsbeispiele
näher erläutert.
[0016] Es zeigen:
Fig. 1 und 2 Ausschnitte einer Körperauflage zur Erleuterung des Grundprinzips der
Erfindung,
Fig. 3 Ausschnitte eines weiteren Ausführungsbeispiels der Erfindung aus elastischem
Material,
Fig. 6 und 5 Ausschnitte eines weiteren Ausführungsbeispiels der Erfindung mit einstückig
angeformten elastischen Stützen.
Fig. 6 und 7 Ausschnitte eines weiteren Ausführungsbeispiels der Erfindung in Federdrahtausführung,
Fig. 8 und 9 Ausschnitte eines weiteren Ausführungsbeispiels der Erfindung mit Streckformkörper-Lattenuntergestell
und
Fig. 10 Ausschnitte eines weiteren Ausführungsbeispiels eines Streckformkörper-Lattenuntergestelles
gemäß der Erfindung mit variabler Streckwirkung.
[0017] In der Fig. 1 und 2 ist ein Streckformkörper 1 aus relativ steifem dauerelastischem
Material, beispielsweise Schaumstoff mit einem Raumgewicht von 60 bis 100 kg/m', dargestellt,
der die der Erfindung zugrundeliegende faltenartige Oberflächenbeschaffenheit mit
einem Faltenwinkel 3 aufweist. Der Streckformkörper 1 ist mit einem aus dauerelastischem
Material hergestellten Lagerungsformkörper 2 zum Beispiel durch Verklebung verbunden.
[0018] Die Fig. 2 zeigt die Körperauflage der Fig. 1 im Belastungszustand. Die Falten des
Streckformkörpers 1 werden durch die Gewichtsbelastung der aufliegenden Person je
nach Auflagedruck in einen flacheren (größeren) Winkel 4 gedrückt. Dadurch entsteht
im Bereich der Druckbeaufschlagung eine Streckung 11 (Verlängerung) der projezierten
Länge. Die Streckung 11 .erfolgt automatisch vom Druckbelastungszentrum 10 ausgehend
nach links und rechts. In den Bereichen ohne oder nur mit geringer Druckbeaufschlagung
entsteht durch Verkleinerung des Faltenwinkels 5 eine Aufwölbung der Körperauflage.
Durch den Lagerungsformkörper 2 aus elastischem Material, der im vorliegenden Anwendungsbeispiel
aus Rippen 6 und einer Abschlußplatte 7 aus Schaumstoff besteht, wird die Streckung
des Streckformkörpers 1 ermöglicht. Zur Schaffung einer körpergerechten Auflageoberseite
ist der faltenartige Streckformkörper 1 mit einem weichen dauerelastischen Material
8 bedeckt, beispielsweise Schaumstoff mit einem Raumgewicht von 15 bis 30 kg/m' und
darüber mit einem elastischen Bezug 9 versehen.
[0019] Die Fig. 3 zeigt ein Ausführungsbeispiel eines Streckfurmkörpers 12 mit einem Formzuschnitt,
der eine nahezu geschlossene körpergerechte Auflageoberseite. in einem Formteil ermöglicht.
Die erforderliche Elastizität der die Faltenzwischenräume ausfüllenden Keile 15 wird
durch die Federverjüngung 16 erreicht. Im Lagerungsformkörper2 werden verschiedene
Federlagerungen dargestellt zum Beispiel aus Schaumstoff 13 und Federdraht 14, die
jeweils eine etwas andere Federcharakteristik bewirken.
[0020] Fig 4 und 5 zeigen Ausführungsbeispiele eines Streckformkörpers (12) mit verschiedenen,
nach unten gerichteten Stützen (19, 20), sowie einer nahezu geschlossen Auflagenoberseite,
die in einem Formteil her-gestellt sind. Die Faltenzwischenräume der Auflageoberseite
werden durch angeformte Ecken (15) ausgefüllt. In Fig. 4 sind die Stützen (19) senkrecht
angeformt. Fig. 5 zeigt Stützen (20), die schräg zur Mitte der Auflage angeformt sind.
Die Fig. 6 und 7 zeigen ein Ausführungsbeispiel, bei der Streckformkörper 22 und Lagerungsformkörper
23-24 in Federdrahtkonstruktion ausgeführt sind. Der Streckformkörper aus Draht 22
weist im Querschnitt der Fig. 6 die erfindungsgemäße Faltenform auf. In der Draufsicht
der Fig. 7 besitzt dieser Streckformkörper 22 einen S-förmigen Biegungsverlauf, der
eine Verbindung der Drahtkörper 22 untereinander durch Verflechten ermöglicht. Die
Federelemente 23 sind mittels dem Stand der Technik entsprechender Befestigungselemente
21 mit diesem Streckformkörpergeflecht verbunden. Die Unterseite ist in diesem Ausführungsbeispiel
ebenfalls mit einem Streckformkörper 24 versehen, was grundsätzlich bei allen polstermöbelartigen
Körperauflagen möglich ist, um deren Anpassungsfähigkeit zum Beispiel an verstellbare
Bettrahmen zu vergrößern.
[0021] In Fig. 8, 9 und 10 ist der Streckformkörper als Lattenuntergestell ausgebildet,
welcher aus faltenförmig angeordneten Hebeln 38 besteht, die durch Drehachsen 39 verbunden
sind und in der Längsnut 40 des Längsrahmens 25 längsverschiebbar gelagert sind. Die
Querlatten 26 sind mittels Winkel über Drehachsen 27 mit den Hebeln 38 an den oberen
Gelenken verbunden. Die Stützfederung 28 befindet sich zwischen den Querlatten 26
und den Haltern 29, die am Längsrahmen 25 befestigt sind. Die erforderliche Vorspannung
der Stützfedern 28 kann durch einen dem Stand der Technik entsprechenden Federanschlag
erreicht werden, der nur lose mit den Querlatten 26 verbunden ist, wodurch auch in
diesem Ausführungsbeispiel eine Aufwölbung des Streckformkörpers und somit der Körperauflage
30, 41 möglich ist. Durch Drehwinkelbegrenzungen 33 an den Hebeln 38, die ebenfalls
als Federanschläge dienen können, wird eine Aufwölbung verhindert. Es wird jedoch
die Möglichkeit geschaffen, durch Verriegelungen, die sich an Anfang und Ende der
Längsnut 40 des Längsrahmens 25 befinden können, im Bedarfsfalle eine Blockierung
der Streckung herbeizuführen. Die Körperauflage wird durch einen elastischen Formkörper,
beispielsweise Schaumstoff 30 oder Federkern 41, gebildet, dem durch Formeinschnitte
31 und einem elastischen Bezug 9 eine besondere Längselastizität verliehen wird.
[0022] Fig. 9 zeigt die Körperauflage und das Lattenuntergestell im Zustand der Druckbeaufschlagung
18, bei dem die Formeinschnitte 31 der Körperauflage wegen der Streckung 17 Spalten
32 aufweisen.
[0023] Die Fig. 10 zeigt ein Ausführungsbeispiel eines als Lattenuntergestell ausgebildeten
Streckformkörpers, der mit Zentralfederung 34 am Ende des Längsrahmens 25 versehen
ist, die sich auf einer Anschlagachse 35 befindet. Durch Verschiebung des Anschlags
36 in Richtung auf den Festanschlag 37 läßt sich die Federspannung und somit die Streckkraft
individuell verstellen bis hin zur Blockierung der Streckung.
1. Auflage für eine liegende oder sitzende Person mit einem Formkörper, der auf die
Person Kräfte zu deren Streckung ausübt, dadurch gekennzeichnet, daß der Formkörper
als Streckformkörper (1, 12, 19, 22, 38) mit faltenartiger Beschaffenheit ausgebildet
ist, derart, daß er bei einer quer zu seiner Längsachse ausgeübten Druckbeanspruchung
(10, 18) eine vom Druckmittelpunkt (10) nach rechts und links gehende addierte Streckung
(11, 17) seiner projizierten Länge in dem Bereich, der mit Druck beaufschlagt wird,
aufweist und daß der Streckformkörper (1, 12) auf einem Lagerungsformkörper (2, 6,
7, 13, 14) aufliegt, welcher beweglich gelagerte Federelemente (6, 13, 14) aufweist,
die eine Längsstreckung des Streckformkörpers (1, 12) bei geringem Gegenwiderstand
ermöglichen.
2.Auflage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der aus Federdraht bestehende
Streckformkörper (22) in seinem Querschnitt faltenförmige, in seiner Draufsicht S-förmige
Biegungen aufweist, die miteinander verschlungen oder lose nebeneinander gelagert
sind.
3 Auflage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der als Lattenuntergestell
ausgebildete Streckformkörper aus mehreren Reihen gelenkig miteinander verbundener
Hebel (38) bestehen, die mit Querlatten (26) verbumden und in Längsnuten (40) gelagert
sind und durch Stützfedern (28) in eine faltenförmige Stellung mit kleinerem Schenkelwinkel
gebracht werden, wodurch beim Ausüben einer Druckkraft (18) auf die oberen Gelenke
(27) eine Streckung der Länge des Streckformkörpers bewirkt wird.
4. Auflage nach Anspruch 3 dadurch gekennzeichnet, daß durch Drehwinkelbegrenzungen
(33) an den Hebeln (38) und in der Längsnut (40) befindliche Schiebeanschläge eine
Vergrößerung des Schenkelwinkels und somit eine Strekkung des Streckformkörpers ganz
oder teilweise blockiert wird.
5. Auflage nach Anspruch 3 oder 4 dadurch gekennzeichnet, daß der Streckformkörper
aus gelenkig in Reihe miteinander verbundener Scherenhebel (38) besteht, die durch
eine Zentralfederung (34) in die faltenförmige Stellung gebracht und durch Festanschläge
(37) und Schiebeanschläge (36) stufenlos in der Federwirkung verstellbar sind.
6. Auflage für eine liegende oder sitzende Person mit einem Formkörper, der auf die
Person Kräfte zu deren Streckung ausübt, dadurch gekennzeichnet, daß der Formkörper
als Steckformkörper (12) mit faltenartiger Beschaffenheit ausgebildet ist, derart,
daß er bei einer quer zu seiner Längsachse ausgeübten Druckbeanspruchung (10, 18)
eine vom Druckmittelpunkt (10) nach rechts und links gehende addierte Streckung (11,
17) seiner projezierten Länge in dem Bereich, der mit Druck beaufschlagt wird, aufweist,
und daß an dem Streckformkörper nach unten gerichtete Stützen aus elastischem Material
(19, 20) einstückig angeformt sind.
7. Auflage nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützen (20) schräg zur
Mitte der Auflage weisen.