[0001] Die Erfindung betrifft eine Hilfsvorrichtung zum Fräsen von Nuten bei rechtwinklig
zusammenzuzinkenden Brettern für Kamm-Eckverbindungen mittels eines handgeführten
Fräsers, werkbankseitig bestehend aus einem rechtwinkligen Führungsteil mit einer
Tischauflageplatte und einer Rückenplatte, wobei beide Platten kammartig mit Schlitzen
versehen sind, welche im Bereich des Eckwinkels fluchtend ineinander übergehen, und
fräserseitig bestehend aus einem in den Schlitzen geführten Führungsstück.
[0002] Bei der Herstellung von Möbeln, Schubladen, Holzkästen und ähnlichem ist es im allgemeinen
üblich, zwei mit ihren Enden rechtwinklig aneinanderstoßende Bretter durch eine sogenannte
Zinkenverbindung zusammenzufügen. In den Enden jedes Brettes werden zu diesem Zweck
mehrere Nuten gefräst, wobei die zwischen zwei benachbarten Nuten entstehenden Zinken
eine mit den Nuten kongruente Querschnittsform erhalten müssen. Bei einem der Bretter,
dem sogenannten "Querholz",.müssen die Nuten senkrecht zur Brettebene orientiert sein,
während sie beim anderen Brett, dem "Längsholz", parallel zu dessen Hauptflächen verlaufen.
Ferner müssen die Nuten und Zinken bei dem einen Brett in völlig exakter Weise um
jeweils einen halben Nutmittenabstand gegenüber den Nuten und Zinken des anderen Brettes
versetzt sein, damit die Zinken des einen Brettes in die zugehörigen,'Nuten des anderen
Brettes passen.
[0003] Durch die DE-PS 26 42 924 ist eine Hilfsvorrichtung zum Fräsen derartiger Eckverbindungen
mittels eines handgeführten Fräsers bekannt, welche werkbankseitig aus einem rechtwinkligen
Führungsteil mit einer Tischauflageplatte und einer Rückenplatte besteht. Beide Platten
sind kammr artig mit Schlitzen versehen, welche im Bereich des Eckwinkels fluchtend
ineinander übergehen. Fräserseitig ist ein Führungsstück vorgesehen, welches in den
Schlitzen geführt ist. Mittels dieser Vorrichtung ist es möglich, ohne aufwendige
Berechnungen und Vermessungen die Nuten im Längs- und Querholz mit der erforderlichen
relativen Lagegenauigkeit auszufräsen, jedoch muß das zweite, zu bearbeitende Brett
gegenüber dem ersten Brett um exakt halben Nutenabstand versetzt mit dem werkbankseitigen
Führungsstück zusammengespannt werden, falls z. B. zwei gleich breite Bretter kantenbündig
zusammengefügt werden sollen. Dies verlangt noch gewisse Ausrichtarbeiten und beläßt
Fehlermöglichkeiten.
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die gattungsgemäße Hilfsvorrichtung dahingehend
zu verbessern, daß sich die korrekte Ausrichtung des zweiten zu bearbeitenden Brettes
zwangsläufig und narrensicher ergibt.
[0005] Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Tischauflageplatte an ihrem
freien, dem Eckwinkel abgewandten Rand mit mindestens einem parallel zur Erstreckung
der Schlitze der Tischauflageplatte vorragenden Ausrichtfinger versehen ist, welcher,
zu den Schlitzen auf Lücke versetzt, in Fluchtung zu einem zwei Schlitze distanzierenden
Zinken liegt und dessen Querschnitt der Kontur der zu fräsenden Nut angepaßt ist.
Mittels dieser Hilfsvorrichtung können zunächst die Nuten im Längsholz in üblicher
Weise gefräst werden. Sodann wird dieses erste Brett gewendet und mit der Nutseite
- bei bündigen Seitenkanten - auf das zweite Brett aufgelegt. Die Ausrichtung der
Bilfsvorrichtung zum Fräsen der Quernuten in dem zweiten Brett wird nun durch Einschieben
des Ausrichtfingers in eine Nut des ersten Brettes erreicht. Auf diese Weise ist ohne
jedes Abmessen und ohne komplizierte Ausrichtarbeiten eine einwandfreie; maßgenaue
Zuordnung der Nuten und Zinken der beiden Bretter unter Berücksichtigung ihrer Kantenbündigkeit
- oder auch eines gewünschten Kantenüberstandes - möglich.
[0006] Nach einer bevorzugten Ausführungsform können zwei Ausrichtfinger in der Mitte der
Tischauflageplatte angeordnet sein, deren Mittenabstand gleich dem Mittenabstand zwischen
zwei benachbarten Schlitzen ist. Durch die Anordnung von zwei Ausrichtfingern wird
die Führungsgenauigkeit der Hilfsvorrichtung verbessert, wobei durch die benachbarte
Lage der Ausrichtfinger dieser Vorteil auch bei sehr schmalen Eckverbindungen, d.
h. schmalen Brettern, wirksam werden kann.
[0007] Der Erfindung zufolge können ein oder zwei weitere Ausrichtfinger im Außenbereich
der Tischauflageplatte vorgesehen sein. Diese zusätzlichen.Ausrichtfinger verbessern
die Anlage zwischen dem Längsholz und der Hilfsvorrichtung im Falle von breiten Eckverbindungen.
[0008] Nach einer ersten Ausführungsform der Erfindung können der bzw. die Ausrichtfinger
einen trapezförmigen Querschnitt aufweisen, wobei die kleinere Basis in der Tischauflageebene
der Tischauflageplatte liegt. Dieser trapezförmige Querschnitt ist in besonderer Weise
an entsprechend ausgebildete Schwalbenschwanznuten angepaßt. Der Erfindung zufolge
kann dieser Ausführungsform aber auch ein zylindrischer Schaftfräser zugeordnet sein,
dessen Durchmesser gleich der Länge der großen Trapezbasis ist. Infolgedessen können
mit derselben Hilfsvorrichtung sowohl kegelstumpfförmige als auch zylindrische Schaftfräser
eingesetzt werden.
[0009] Gemäß einer zweiten Ausführungsförm der Erfindung können der bzw. die Ausrichtfinger
einen rechteckigen Querschnitt aufweisen. Diese Kontur ist vor allem für das Fräsen
von Rechtecknuten geeignet. Gemäß der Erfindung kann aber auch ein kegelstumpfförmiger
Schaftfräser benutzt werden, dessen kleinster Durchmesser gleich der Breite des rechteckigen
Querschnittes ist. Auch hier ist also die Anwendung für beide Nutarten möglich.
[0010] Die Erfindung wird im folgenden anhand der Zeichnung näher erläutert, in der zeigen
:
Fig. 1 die Hilfsvorrichtung in einer perspektivischen Darstellung,
Fig. 2 einen Zinken der Hilfsvorrichtung gemäß einem Schnitt II-II in Fig. 1,
.Fig. 3 einen Randzinken der Hilfsvorrichtung gemäß einem Schnitt III-III in Fig.
1,
Fig. 4 die Hilfsvorrichtung beim Fräsen des Längsholzes,
Fig. 5 die Hilfsvorrichtung beim Fräsen des Querholzes,
Fig. 6 die Hilfsvorrichtung gemäß einer Blickrichtung VI in Fig. 5,
Fig. 7 einen Ausschnitt VII der Hilfsvorrichtung nach Fig. 1,
Fig. 8 einen der Hilfsvorrichtung angepaßten Kegelstumpf-Fräser gemäß einer Blickrichtung
VIII in Fig. 4,
Fig. 9 einen Ausrichtfinger der Hilfsvorrichtung gemäß einer Blickrichtung IX in Fig.
1,
Fig. 10 einen zylindrischen Schaftfräser in einer analogen Darstellung zu Fig. 8,
Fig. 11 eine zweite Ausführungsform eines Ausrichtfingers in einer analogen Darstellung
zu Fig. 9 und
Fig. 12 eine weitere Ausführungsform einer Hilfsvorrichtung.
[0011] Fig. 1 zeigt in perspektivischer Darstellung den Führungsteil 1 einer Hilfsvorrichtung
zum Fräsen von Nuten bei rechtwinklig zusammenzuzinkenden Brettern für Kamm-Eckverbindungen.
Der Führungsteil besitzt die Grundform einer U-förmigen Schraubzwinge, die mittels
zweier Spannschrauben 2, 2 an einer Werkbank 3 oder dgl. festspannbar ist, vgl. Fig.
4 bis 6. Der Führungsteil 1 umfaßt neben einem Spannschenkel 4 für die Spannschrauben
2, 2 eine Tischauflageplatte 5 und eine Rückenplatte 6, welche rechtwinklig zueinander
ausgerichtet sind. Beide Platten 5, 6 sind kammartig mit Schlitzen 7, 8 versehen,
die im Bereich des Eckwinkels 9 zwischen beiden Platten 5, 6 fluchtend ineinander
übergehen. Zwischen den Schlitzen 7, 8 verbleiben Zinken 10 und 11, die ebenfalls
fluchtend ineinander übergehen und die gleiche Breite wie die Schlitze 7, 8 besitzen.
[0012] Die Zinken 10, 11 sind an ihren der Werkbank 3 zugewandten Längskanten mit Ecknuten
12, 13 versehen, welche als Führung für ein fräserseitiges, T-förmiges Führungsstück
14 dienen; vgl. insbesondere Fig. 2 bis 5. In Fig. 1 sind die Ecknuten 12, 13 der
Übersicht halber nur an den Oberflächen der Platten 5 und 6 angedeutet.
[0013] Fig. 4 zeigt einen ersten Arbeitsschritt zum Fräsen von Längsnuten 15 in einem ersten
Brett 16, dem Längsholz. Ein, z. B. kegelstumpfförmiger, Schaftfräser 17 wird dabei
mittels des Führungsstückes 14 in einen Schlitz 7 der Tischauflageplatte 5 in horizontaler
Richtung eingeführt.
[0014] In einem zweiten Arbeitsgang wird gemäß den Fig. 5 und 6 ein zweites Brett 18, das
Querholz, mit Quernuten 19 versehen. Um hier eine exakte Lage der Quernuten 19 zu
den zwischen zwei Längsnuten 15 des ersten Brettes 16 verbleibenden Zinken 20 zu erreichen,
ist die Tischauflageplatte 5 des Führungsteils 1 an ihrem freien, dem Eckwinkel 9
abgewandten Rand 21 mit zwei Ausrichtfingern 22 versehen. Diese ragen-parallel zur
Erstreckung der Schlitze 7 der Tischauflageplatte 5 vor und sind zu den Schlitzen
7 derart auf Lücke versetzt, daß sie jeweils in Fluchtung zu einem zwei Schlitze 7
distanzierenden Zinken 10 liegen.
[0015] Das erste Brett 16 wird nun gewendet und mit der Nutseite auf das zweite Brett 18
aufgelegt. Sodann werden die beiden Ausrichtfinger 22 in die stirnseitigen Öffnungen
der Längsnuten 15 des ersten Brettes 16 so weit eingeführt, daß eine bündige Anlage
zwischen der Vorderkante 23 des ersten Brettes 16 und dem freien Rand 21 der Tischauflageplatte
5 gegeben ist. Die beiden Bretter 16, 18 werden nun mit ihren Seitenrändern 24, 25
bündig aufeinander ausgerichtet. Das zweite Brett 18 kann nun mit Hilfe des Führungsteils
1 an der Werkbank 3 festgespannt werden, wobei nunmehr eine exakte Ausrichtung der
in vertikaler Richtung zu fräsenden Quernuten 19 gegeben ist.
[0016] Die beiden Ausrichtfinger 22 sind in der Mitte der Tischauflageplatte 5 angeordnet,
wobei ihr Mittenabstand gleich dem Mittenabstand zwischen zwei benachbarten Schlitzen
7 ist. Auf diese Weise ist auch bei Eckverbindungen zwischen sehr schmalen Brettern
eine gute Führung gewährleistet. Zur Verbesserung der Ausrichtung zwischen dem ersten
Brett 16 und dem Führungsteil 1 bei sehr breiten Brettern können am freien Rand 21
im Außenbereich der Tischauflageplatte 5 weitere, strichpunktiert angedeutete Ausrichtfinger
26 vorgesehen sein.
[0017] Fig. 7 zeigt einen Ausschnitt im Bereich eines Schlitzes 8 der Rückenplatte, welcher
einentrapezförmig erweiterten Durchlaß 27 für den kegelstumpfförmigen Schaftfräser
17 aufweist, vgl. auch Fig. 8. Mit Hilfe eines solchen Fräsers 17 entstehen schwalbenschwanzförmige
Nuten 15. Dieser Kontur ist der Querschnitt der Ausrichtfinger 22 angepaßt, wie Fig.
9 genauer zeigt. D. h. der Ausrichtfinger 22 weist einen trapezförmigen Querschnitt
auf, wobei die kleinere Basis 28, in Anpassung an das gewendete erste Brett 16, an
der Tischauflagefläche 29 der Tischauflageplatte 5 liegt. Die Länge 30 der kleinen
Trapezbasis entspricht dabei dem kleinsten Durchmesser 31 des Kegelstumpf-Fräsers
17.
[0018] Die Ausführungsform der Durchtrittsöffnung 27 und der Ausrichtfinger 22 erlauben
aber auch den Einsatz eines zylindrischen Schaftfräsers 32 gemäß Fig. 10, wobei lediglich
dessen Durchmesser 33 gleich der Länge der großen Trapezbasis 34 des Ausrichtfingers
22 sein muß.
[0019] Fig. 11 zeigt ein zweites Beispiel für einen Ausrichtfinger 35 mit rechteckigem Querschnitt,
welcher selbstverständlich zunächst einmal Rechtecknuten gleicher Breite angepaßt
ist. Grundsätzlich ist damit auch die Ausrichtung auf strichpunktiert angedeutete,
schwalbenschwanzförmige Nuten - bzw. einen kegelstumpfförmigen Fräser 36 - möglich,
wenn die Breite der Ausrichtfinger 35 der engsten Weite an der Öffnung dieser Nut
entspricht.
[0020] Fig. 12 zeigt eine weitere Ausführungsform des Führungsteils 37 einer Hilfsvorrichtung
zum Fräsen von Nuten bei rechtwinklig zusammenzuzinkenden Brettern für Kamm-Eckverbindungen.
Der Führungsteil 37 besteht aus einer Führungsplatte 38 und einer rechtwinklig dazu
angeordneten Ausrichtplatte 39. Die Führungsplatte 38 ist, analog zur Tischauflageplatte
bzw. zur Rückenplatte der Ausführungsform nach Fig. 1, kammartig mit Schlitzen 40
versehen, welche die Ausrichtplatte 39 durchsetzen. Die Ausrichtplatte 39 selbst weist
dagegen keine Schlitze auf, ist aber an ihrem freien, dem Eckwinkel 41 der Platten
38, 39 abgewandten Rand 42 mit zwei Ausrichtfingern 43 versehen, die senkrecht zur
Erstreckung der Schlitze 40 der Führungsplatte 38 abragen. Die Ausrichtfinger sind
zu den Schlitzen 40 auf Lücke versetzt, so daß sie in Fluchtung zu einem zwei Schlitze
40 distanzierenden Zinken 44 liegen. Der Querschnitt der Ausrichtfinger 43 ist der
Kontur einer zu fräsenden Nut 15 angepaßt.
[0021] Mit dem Führungsteil 37 können in einem ersten Arbeitsschritt analog zu Fig. 4 Längsnuten
15 in einem ersten Brett 16 gefräst werden. Die Führungsplatte 38 wird zu diesem Zweck
auf dem Brett 16 aufgelegt und der Führungsteil 37 mit einer nicht näher gezeigten
Schraubzwinge oder dgl. am Werktisch 3 festgespannt.
[0022] In einem zweiten Arbeitsschritt können analog zu den Fig. 5 und 6 Quernuten 19 in
einem zweiten Brett 18 gefräst werden. In diesem Falle wird die Ausrichtplatte 39
auf dem zweiten Brett 18 aufgelegt, während die Führungsplatte 38 mit nach unten gerichteten
Schlitzen 40 nunmehr vertikal vor dem Werktisch 3 liegt. Durch Einführen der Ausrichtfinger
43 in die Nuten 15 des ersten Brettes 16 kann der Führungsteil 37 wieder exakt ausgerichtet
und anschließend am Werktisch 3 festgespannt werden.
1. Hilfsvorrichtung zum Fräsen von Nuten bei rechtwinklig zusammenzuzinkenden Brettern
für Kamm-Eckverbindungen mittels eines handgeführten Fräsers, werkbankseitig bestehend
aus einem rechtwinkligen Führungsteil (1) mit einer Tischauflageplatte (5) und einer
Rückenplatte (6), wobei beide Platten (5, 6) kammartig mit Schlitzen (7, 8) versehen
sind, welche im Bereich des Eckwinkels (9) fluchtend ineinander übergehen, und fräserseitig
bestehend aus einem in den Schlitzen (7, 8) geführten Führungsstück, dadurch gekennzeichnet,
daß die Tischauflageplatte (5) an ihrem freien, dem Eckwinkel (9) abgewandten Rand
(21) mit mindestens einem parallel zur.Erstreckung der Schlitze (7) der Tischauflageplatte
(5) vorragenden Ausrichtfinger (22) versehen ist, welcher, zu den Schlitzen (7) auf
Lücke versetzt, in Fluchtung zu einem zwei Schlitze (7) distanzierenden Zinken (10)
liegt und dessen Querschnitt der Kontur der zu fräsenden Nut (15) angepaßt ist.
2. Hilfsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Ausrichtfinger
(22) in der Mitte der Tischauflageplatte (5) angeordnet sind, deren Mittenabstand
gleich dem Mittenabstand zwischen zwei benachbarten Schlitzen (7) ist.
3. Hilfsvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein oder zwei weitere
Ausrichtfinger (26) im Außenbereich der Tischauflageplatte (5) vorgesehen sind.
4. Hilfsvorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß der bzw. die Ausrichtfinger (22) einen trapezförmigen Querschnitt aufweisen, wobei
die kleinere Basis (28) in der Tischauflageebene (29) der Tischauflageplatte (5) liegt.
5. Hilfsvorrichtung nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch einen zugeordneten zylindrischen
Schaftfräser (32), dessen Durchmesser (33) gleich der Länge der großen Trapezbasis
(34) ist.
6. Hilfsvorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der bzw. die Ausrichtfinger (35) einen rechteckigen
Querschnitt aufweisen.
7. Hilfsvorrichtung nach Anspruch 6, gekennzeichnet durch einen zugeordneten kegelstumpfförmigen
Schaftfräser (36), dessen kleinster Durchmesser gleich der Breite des Rechteckquerschnittes
des Ausrichtfingers (35) ist..
8. Hilfsvorrichtung zum Fräsen von Nuten bei rechtwinklig zusammenzuzinkenden Brettern
für Kamm-Eckverbindungen mittels eines handgeführten Fräsers, werkbankseitig bestehend
aus einem rechtwinkligen Führungsteil (37) mit einer Führungsplatte (38) und einer
Ausrichtplatte (39), wobei die Führungsplatte (38) kammartig mit Schlitzen (40) versehen
ist, welche im Bereich des Eckwinkels (41) die Ausrichtplatte (39) durchsetzen, und
fräserseitig bestehend aus einem in den Schlitzen (40) geführten Führungsstück (14),
dadurch gekennzeichnet, daß die Ausrichtplatte (39) an ihrem freien, dem Eckwinkel
(41) abgewandten Rand (42) mit mindestens einem senkrecht zur Erstreckung der Schlitze
(40) der Führungsplatte (38) vorragenden Ausrichtfinger (43) versehen ist, welcher,
zu den Schlitzen (40) auf Lücke versetzt, in Fluchtung zu einem zwei Schlitze (40)
distanzierenden Zinken (44) liegt und dessen Querschnitt der Kontur der zu fräsenden
Nut (15) angepaßt ist.