[0001] Die Erfindung betrifft ein wärmeempfindliches Aufzeichnungsblatt, das eine überlegene
Ölbeständigkeit und eine sehr gute Lagerbeständigkeit hat.
[0002] Ein wärmeempfindliches Aufzeichnungsblatt, bei dem eine in der Wärme stattfindende
Farbreaktion zwischen einem farblosen oder schwach gefärbten chromogenen Farbstoff
und einer phenolischen Substanz oder einer organischen Säure verwendet wird, ist unter
anderem in den japanischen Patentpublikationen 4160/1968 und 14039/1970, und in der
japanischen Offenlegungschrift 27736/1973 beschrieben. Es findet derzeit vielfältige
praktische Anwendung.
[0003] Ein wärmeempfindliches Aufzeichnungsblatt wird im allgemeinen hergestellt, indem
man auf die Oberfläche des Trägers, wie Papier, Film usw., eine Beschichtungsfarbe
aufbringt, die durch Einzelvermahlung und Feindispergierung eines farblosen chromogenen
Farbstoffs und eines Farbentwicklungsmaterials, wie phenolischer Substanzen, durch
Vermischung der erhaltenen Dispersionen und durch Zugabe eines Bindemittels, Füllers,
Sensibilisierungsmittels, Gleitmittels und anderer Hilfsmittel erhalten wurde.
[0004] Bei Wärmeeinwirkung erfolgt in der Beschichtung eine augenblickliche chemische Umsetzung,
welche zu einer Farbbildung führt. Verschiedene klare Farben können je nach Auswahl
der spezifischen farblosen chromogenen Farbstoffe erzeugt werden.
[0005] Diese wärmeempfindlichen Aufzeichnungsblätter werden vielfältig in der Praxis angewendet,
einschließlich bei medizinischen und technischen Aufzeichnungsgeräten, terminalen
Druckern von Computern und Informationssystemen, Druckern von Faksimilemaschinen und
elektronischen Rechenmaschinen, Fahrscheinautomaten und dergleichen.
[0006] Daher müssen wärmeempfindliche Aufzeichnungsblätter folgende Grundanforderungen erfüllen:
Klare
[0007] Aufzeichnung mit hoher Bilddichte, kein Anhaften von Rückständen am Thermokopf, guteEignung
zur Aufzeichnung und eine geringe Abnahme des Weißgrades im Laufe der Zeit.
[0008] In der JP-Anmeldung 175374/1984 und der JP-OS 9699V1984 ist beschrieben, daß bei
der Verwendung von 4-Isopropoxy-4
1-hydroxydiphenylsulfon oder 4-Methyl-4'hydroxydiphenyl- sulfon als Farbentwicklungsmittel
in wärmeempfindlichen Aufzeichnungsblättern die oben erwähnten Eigenschaften erzielt
werden.
[0009] Aufgrund seiner Funktion als Informationsaufzeichnungspapier zu dienen, ist es unvermeidlich,
daß ein wärmeempfindliches Aufzeichnungsblatt mit den Handen von Menschen in Berührung
kommt. Da ölige Materialien, wie Haaröl, Schweiß usw., öfters an den Händen und den
Fingern von Arbeitern kleben, wird ein wärmeempfindliches Aufzeichnungsblatt
häu- fig durch solche öligen Materialien verschmutzt. Im allgemeinen ist ein wärmeempfindliches
Aufzeichnungsblatt nicht genügend stabil gegenüber solchen öligen Materialien. Man
beobachtet daher das Phänomen, daß die Bilddichte des verschmutzten Teils verringert
wird oder das Bild verlöscht, und daß die Verschmutzung des Untergrundes eine Verfärbung
hervorruft.
[0010] Die Ursache für die Erniedrigung der Bilddichte und die Verschlechterung des Hintergrundes
ist unklar, man vermutet aber, daß die öligen Materialien, die in den Haarölen, dem
Schweiß usw. enthalten sind, eine Destabilisierung oder ein gewisses Auflösen eines
Farbbildungsreaktionsproduktes bewirken, das aus einem basischen farblosen oder schwach
farbigen chromogenen Farbstoff und einem organischen Farbentwicklungsmittel gebildet
wird, und daß diese öligen Materialien auf dem Untergrund den unstabilen Zustand oder
das Lösen einer Farbbildungsschicht, die aus einem feinteiliaen basischen farblosen
oder schwach farbigen chromogenen Farbstoff von feinen Teilchen und einem feinteiligen
organischen Farbentwicklungsmittel besteht, verursachen.
[0011] Wie schon erwähnt wurde, weist ein warmeempfindliches Aufzeichnungsblatt mit 4-Isopropoxy-4lhydroxydiphenylsulfon
als Farbentwicklunqsmittel vorteilhafte Eigenschaften auf, hat jedoch eine geringfüqig
schlechtere Stabilität gegenüber öligen Materialien als das bekannte Farbentwicklungsmittel
der Biphenolreihe.
[0012] In bezug auf ein Farbentwicklungsmittel der Biphenolreihe ist in der JP-OS 6795/1982
beschrieben, daß die Verwendung eines aliphatischen Carbonsäuremetallsalzes oder eines
aromatischen Carbonsäuremetallsalzes in Kombination mit Biphenolfarbentwicklungsmittel
zu einer verbesserten Stabilitat bei der Aufbewahrung, beispielsweise Weichmacherbeständigkeit,
führt. Beieinemwärmeempfindlichen Aufzeichnungsblatt mit 4-Isopropoxy-4'hydroxydiphenylsulfon
als Farbentwicklungsmittel führt die Verwendung eines solchen Carbonsäuremetallsalzes
in Kombination mit 4-Isopropo- xy-4'hydroxydiphenylsulfon zu fast keiner verbesserten
Stabilität und zu einer erniderigten Stabilität des Weißgrades und des Aufzeichnungsbildes
bei der Aufbewahrung.
[0013] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein wärmeempfindliches Aufzeichnungsblatt
zu schaffen, das 4-Isopropoxy-4'-hydroxydiphenylsulfon als organisches Farbentwicklungsmittel
enthält und eine überlegene Stabilität des Aufzeichnungsbildes gegenüber der Einwirkung
öliger Materialien, wie Haaröl, Fett usw., ergibt und eine verbesserte Stabilität
des Weißgrades des Hintergrundes bei hoher Temperatur und Luftfeuchtigkeit aufweist,
ohne die Grundanforderungen insbesondere die überlegene Stabilität des Weißgrades,
zu beeinträchtigen.
[0015] Bei der Verwendung von 4-Methyl-4'-hydroxydiphenylsulfon der Formel (II) als Farbentwicklungsmittel
kann man auch das Zinksalz des Phthalsäuremonobenzylesters an Stelle des Calcium-Salzes
oder zusammen mit dem Calcium-Salz als Stabilisator verwenden, wobei man einen vorteilhaften
Effekt erzielt.
[0016] Das 4-Isopropoxy-4'-hydroxydiphenylsulfon der Formel (I) als erfindungsgemäßes Farbentwicklungsmittel
hat einen Schmelzpunkt von 129 - 130° C. 4-Methyl-4'-hydroxydiphenylsulfon der Formel
(II) als erfindungsgemäßes Farbentwicklungsmittel hat einen Schmelzpunkt von 130 -
145°C. Das Calciumsalz des
Pthalsäuremonobenzylesters der Formel (IIn ist eine farblose Substanz mit einem hohen
Schmelzpunkt (von über 250° C) und ist durch Umsetzung des Natriumsalzes des Pthalsäuremonobenzylesters
mit Calciumchlorid herstellbar. Das Calciumsalz des Pthalsäuremonobenzylesters als
erfindungsgemäßer Stabilisator ist eine Substanz mit besonderer Molekülstruktur, die
aus den vielen Metallsalzen der organischen Carbonsäuren ausgewählt worden ist.
[0017] Die Zugabe des Calciumsalzes des Pthalsäuremonobenzylesters als Stabilisator liegt
vorzugsweise bei 10 - 60 Gewichtsprozent, bezogen auf das erfindungsgemäße organische
Farbentwicklungsmittel.
[0018] Die Wahl der erfindungsgemäßen basischen farblosen oder schwachfarbigen chromogenen
Farbstoffe (nachfolgend als basische farblose Farbstoffe bezeichnet) unterliegt keinen
besonderen Einschränkungen, man kann vorzugsweise die Farbstoffe der Triphenylmethan-,
Fluoran- und Azaphthalidreihe verwenden, die z.B. folgende sind.
Leukofarbstoff der Triphenylmethanreihe
[0019] 3,3-Bis(p-dimethylaminophenyl)-6-dimethylaminopthalid (Kristallviolettlacton)
Leukofarbstoff der Fluoranreihe
[0020]
3-Diäthylamino-6-methyl-7-anilinofluoran,
3-(N-Äthyl-p-toluidino)-6-methyl-7-anilinofluoran,
3-(N-Äthyl-N-isoamyi)amino-6-methyl-7-anilinofluoran,
3-Diäthylamino-6-methyl-7-(o,p-dimethylanilino)fluoran,
3-Pyrolidino-6-methyl-7-anilinofluoran,
3-Piperidino-6-methyl-7-anilinofluoran,
3-(N-Cyclohexyl-N-methylamino)-6-methyl-7-anilinofluo- ran,
3-Diäthylamino-7-(m-trifluoromethylanilino)fluoran,
3-Dibutylamino-7-(o-chloranilino)fluoran,
3-Diäthylamino-6-methyl-chlorfluoran,
3-Diäthylamino-6-methyl-fluoran,
3-Cyclohexylamino-6-chlorfluoran,
3-Diäthylamino-7-(o-chloramino)fluoran,
3-Diäthylamino-benzo-(a)-fluoran.
Leukofarbstoff der Azaphthalidreihe
[0021]
3-(4-Diäthylamino-2-äthoxyphenyl)-3-(1-äthyl-2-methylindol-3-yl)-4-azaphthalid,
3-(4-Diäthylamino-2-äthoxyphenyl)-3-(1-äthyl-2-methylindol-3-yl)-7-azaphthalid,
3-(4-Diäthylamino-2-äthoxyphenyl)-3-(1-octyl-2-methylindol-3-yl)-4-azaphtnalid,
3-(4-N-cyclohexyl-N-methylamino-2-methoxypnenyl)-3-(1-äthyl-2-methylindol-3-yl)-4-azaphthalid.
[0022] Diese obigen Farbstoffe können allein oder in Mischung verwendet werden.
[0023] 3-Diäthylamino-6-Methyl-7-anilinofluoran, 3-(n-Cyclohexyl-n-methylamino)-6-methyl-7-anilinofluoran,
3-(n-Äthyl-n-iso- anyl)amino-6-methyl-7-anilinofluoran oder 3-(4-Diäthylamino-2-Äthoxyphenyl)-3-(1-äthyl-2-methylindol-3-yl)-4-azaphthalid
als basischer farbloser Farbstoff führt zu einem wärmeempfindlichen Aufzeichnungsblatt
mit sehr hoher dynamischer Bilddichte.
[0024] Die kombinierte Verwendung von 3-Diäthylamino-6-methyl-7-anilinofluoran und 3-(n-Cyclohexyl-n-methylamino)-6-methyl-7-anilinofluoran
führt zu einem wärmeempfindlichen Aufzeichnungsblatt mit sehr hoher dynamischer Bilddichte,
überlegener Ölbeständigkeit und verbesserter Stabilität bei der Aufbewahrung.
[0025] Weiter kann dazu ein Sensibilisator (beispielsweise Dibenzylterephthalat, p-Benzyloxybenzoesäurebenzylester,
Di-p-tolylcarbonat, p-Benzylbiphenyl, Phenyl-a-naphthylcarbonat, usw.) zugegeben werden.
[0026] Das oben erwähnte organische Farbentwicklungsmittel, der oben erwähnte basische farblose
Farbstoff und Stabilisator werden mittels einer Mahlvorrichtung wie Kugelmühle, Reibemühle,
Sandschleifmaschine usw. oder mittels einer geeigneten Emulgiermaschine bis zu einer
Teilchengröße von mehreren Mikron oder kleiner zermahlen.
[0027] Hierzu gibt man verschiedene Additive, je nach Zweckbestimmung, um die Beschichtungsmasse
zu erzeugen. Die Additive, die erfindungsgemäß verwendet werden können, sind z.B.
folgende: Bindemittel wie Polyvinylalkohol, modifizierter Polyvinylalkohol, Hydroxyäthylzellulose,
Methylzellulose, Stärke, Styrol-Maleinsäureanhydrid-Copolymere, Vinylazetat-Maleinsäureanhydrid-Copolymere,
Styrol-Butadien-Copolymere usw.; anorganische oder organische Füllstoffe wie Kaolin,
gebrannter Kaolin, Diatomeenerde, Talk, Titandioxyd, Alumininmhydroxyd usw.; Trennmittel
wie Metallsalze von Fettsäuren; Gleitmittel wie Wachse; UV-Absorptionsmittel der Benzophenon-
und Triazolreihe; wasserfestmachende Mittel wie Glyoxal usw.; Dispergiermittel, Antischaummittel,
mottling-Verhinderungsmittel (z.B. Fettsäureamid, Äthylbisamid, Montanwachs und Polyäthylenwachs)
usw.
[0028] Die Art sowie die Menge des organischen Farbentwicklungsmittels, des basischen farblosen
Farbstoffs, des Stabilisators und der anderen Bestandteile, die je nach dem gewünschten
Effekt und der Eignung für Aufzeichnungszwecke bestimmt werden, sind nicht besonders
beschränkt. Bei der Verwendung von 4-Isopropoxy-4'-hydroxydiphenylsulfon als Farbentwicklungsmittel
ist es im allgemeinen vorteilhaft, 3 bis 12 Gewichtsteile 4-Isopropoxy-4'hydroxydiphenylsulfon
als
Farbentwicklungsmittel, 1 bis 4 Gewichtsteile Stabilisator und 1 bis 20 Gewichtsteile
Füllstoff, bezogen auf 1 Gewichtsteil des basischen farblosen Farbstoffs zu verwenden,
und 10 bis 25 Gewichtsteile Bindemittel, bezogen auf den Gesamtstoffgehalt, zu verwenden.
Bei der Verwendung von 4-Methyl-4'-hydroxydiphenylsulfon als Farbentwicklungsmittel
ist es im allgemeinen vorteilhaft, 3 bis 12 Gewichtsteile 4-Methyl-4'-hydroxydiphenylsulfon
als Farbentwicklungsmittel, 3 bis 12 Gewichtsteile Stabilisator und 1 bis 20 Gewichtsteile
Füllstoff, bezogen auf 1 Gewichtsteil des basischen farblosen Farbstoffs zu verwenden,
und 10 bis 25 Gewichtsteile Bindemittel, bezogen auf den Gesamtfeststoffgehalt zu
verwenden. Das erfindungsgemäße wärmeempfindliche Blatt wird hergestellt, indem man
diese Beschichtungsmasse auf ein Papier oder auf verschiedene Filme usw. aufträgt.
[0029] Die Ursache für die überlegenen Effekte bei kombinierter Verwendung von dem erfindungsgemäßen
Farbentwicklungsmittel und dem erfindungsgemäßen Calciumsalz des Phthalsäuremonobenzylesters
ist unklar, man vermutet jedoch folgendes: Das Calciumsalz des Phthalsäuremonobenzylesters
ist ein Calciumsalz mit einer ziemlich großen hydrophoben Gruppe (Benzylgruppe) im
Molekül; ziemlich ausgewogen sind daher die hydrophilen und hydrophoben Eigenschaften.
Daher wird die Farbbildungszusammensetzung, die durch eine physikalisch-chemische
Reaktion von 4-Isopropoxy-4'hydroxydi- phenylsulfon und/oder 4-Methyl-4'-hydroxydiphenylsulfon
mit dem Leukofarbstoff und dem Calciumsalz des Phthalsäuremonobenzylesters bei Wärmezufuhr
gebildet wird, schwer löslich in Öl, und sie führt zu überlegener Haltbarkeit des
Hintergrundes, so daß man die erfindungsgemäßen überraschenden Effekte erhält.
[0030] Die erfindungsgemäßen überraschenden Effekte sind z.B. folgende:
(1) Das Aufzeichnungsbild ist gegenüber der Einwirkung öliger Materialien sehr stabil.
(2) Der Weißgrad des Hintergrundes ist auch bei hoher Temperatur und Feuchtigkeit
sehr stabil
(Beispiele)
[0031] Die Erfindung wird anhand der nachfolgenden Beispiele näher erläutert.
[0032] Als Abkürzung für Gewichtsteile wird "Teile" verwendet.
Beispiel I
Lösung A (Farbstoffdispersion):
[0033] 3-Diäthylamino-6-methyl-7-anilinofluoran 2,0 Teile
[0034] 10
%ige wässerige Lösung von Polyvinylalkohol 4,6 Teile
Lösung B (Dispersion eines Farbentwicklungsmittels):
[0036] 4-Isopropoxy-4'-hydroxydiphenylsulfon 6,0 Teile
[0037] 10%ige wässerige Lösung von Polyvinylalkohol 29,5 Teile
Lösung C (Dispersion des Stabilisators):
[0039] Calciumsalz des Phthalsäuremonobenzylesters 2 Teile
[0040] 10%ige wässerige Lösung von Polyvinylalkohol 2,5 Teile
[0042] Die Lösungen der obigen Zusammensetzungen wurden in einer Reibungsmühle einzeln bis
zur Teilchengröße von 3 Mikron vermahlen.
[0043] Die Lösungen wurden dann im Verhältnis der folgenden Tabelle miteinander vermischt;
man erhält dabei wärmeempfindliche Beschichtungsmassen.
[0044]

Diese Beschichtungsmassen wurden in einer Beschichtungsmenge von 6,0 g/m' auf ein
Basispapier mit einem Gewicht von 50 g/m
2 aufgetragen, getrocknet und superkalandriert, um eine Glätte von 200 bis 600 Sekunden
einzustellen. Die erhaltenen wärmeempfindlichen Aufzeichnungsblätter wurden hinsichtlich
ihrer Qualität und ihres Verhaltens geprüft; die Ergebnisse sind in Tabelle 1 zusammengefaßt.
Vergleichsversuch 1
[0045] Ein wärmeempfindliche Aufzeichnungsblatt wurde nach Beispiel 1, jedoch ohne Verwendung
der Lösung C hergestellt. Das Ergebnis ist in Tabelle 1 enthalten.
Vergleichsversuche 2 - 5
Lösung D (Dispersion des Stabilisators)
[0046] Jeder Stabilisator der Tabelle 1 2 Teile
[0047] 10%ige Lösung von Polyvinylalkohol 2,5 Teile
[0049] Die wärmeempfindlichen Aufzeichnungsblätter wurden nach Beispiel 1, jedoch mit der
Lösung D (in einer Reibungsmühle vermahlen)anstelle von Lösung C hergestellt. Die
Prüfungsergebnisse sind in Tabelle 1 zusammengefaßt. Vergleichsversuch 6
Lösung A (Farbstoffdispersion)
[0050] 3-Diäthylamino-6-methyl-7-anilinofluoran 2,0 Teile
[0051] 10%ige wässerige Lösung von Polyvinylalkohol 4,6 Teile
Lösung E (Dispersion eines Farbentwicklungsmittels)
[0053] Bisphenol A 6 Teile
[0054] 10
%ige wässerige Lösung von Polyvinylalkohol 29,5 Teile
Lösung C (Dispersion des Stabilisators)
[0056] Calciumsalz des Phthalsäuremonobenzylesters 2 Teile
[0057] 10%ige wässerige Lösung von Polyvinylalkohol 2,5 Teile
[0059] Die Lösungen der obigen Zusammensetzungen wurden in einer
Reibungsmühle einzeln bis zur Teilchengröße von 3 Mikron vermahlen.
[0060] Die Lösungen wurden dann jeweils in dem in der folgenden Tabelle angegebenen Verhältnis
miteinander vermischt; man erhält dabei wärmeempfindliche Beschichtungsmassen.
[0061]

Diese Beschichtungsmassen wurden in einer Beschichtungsmenge von 6,0 g/m
2 auf ein Basispapier mit einem Gewicht von 50 g/m' aufgetragen, getrocknet und superkalandriert,
um eine Glätte von 200 bis 600 Sekunden einzustellen. Die erhaltenen wärmeempfindlichen
Aufzeichnungsblätter wurden hinsichtlich ihrer Qualität und ihres Verhaltens geprüft;
die Ergebnisse sind in Tabelle 1 zusammengefaßt.
Vergleichsversuch 7
[0062] Ein wärmeempfindliche Aufzeichnungsblatt wurde nach Vergleichsversuch 6, jedoch ohne
Verwendung der Lösung C hergestellt. Das Ergebnis ist in Tabelle 1 enthalten.
Vergleichsversuch 12
Losung A (Farbstoffdispersion):
[0063] 3-
Diäthylamino-6-methyl-7-anilinofluoran 2,0 Teile
[0064] 10%ige wässerige Lösung von Polyvinylalkohol 4,6 Teile
Lösung F (Dispersion eines Farbentwicklungsmittels):
[0066] p-Hydroxybenzoesäurebenzylester 6,0 Teile
[0067] 10%ige wässerige Lösung von Polyvinylalkohol 29,5 Teile
Lösung C (Dispersion des Stabilisators):
[0069] Calciumsalz des Phthalsäuremonobenzylesters 2 Teile
[0070] 10%ige wässerige Lösung von Polyvinylalkohol 2,5 Teile
[0072] Die Lösungen der obigen Zusammensetzungen wurden in einer Reibungsmühle einzeln bis
zur Teilchengröße von 3 Mikron vermahlen.
[0073] Die Lösungen wurden dann jeweils in dem in der folgenden Tabelle angegebenen Verhältnis
miteinander vermischt; man erhält dabei wärmeempfindliche Beschichtungsmassen.
[0074]

Diese Beschichtungsmassen wurden in einer Beschichtungsmenge von 6,0 g/m
2 auf ein Basispapier mit einem Gewicht von 50 g/m
2 aufgetragen, getrocknet und superkalandriert, um eine Glätte von 200 bis 600 Sekunden
einzustellen. Die erhaltenen wärmeempfindlichen Aufzeichnungsblätter wurden hinsichtlich
ihrer Qualität und ihres Verhaltens geprüft; die Ergebnisse sind in Tabelle 1 zusammengefaßt.
Vergleichsversuch 13
[0075] Ein wärmeempfindlichesAufzeichnungsblatt wurde nach Vergleichsversuch 12, jedoch
ohne Verwendung der Lösung C hergestellt. Das Ergebnis ist in Tabelle 1 enthalten.
Vergleichsversuche 14 - 17
[0076] Die wärmeempfindlichen Aufzeichnungsblätter wurden nach Vergleichsversuch 12, jedoch
mit der Lösung D anstelle von Lösung C hergestellt. Die Prüfungsergebnisse sind in
Tabelle 1 zusammengefaßt.
[0077]
[0078] Anmerkungen:
(1) IPHDS: IPHDS bedeutet 4-Isopropoxy-4'-hydroxy- diphenylsulfon.
(2) BPA: BPA bedeutet Bisphenol A.
(3) PHBB: PHBB bedeutet p-Hydroxybenzoesäurebenzylester.
(4) Ölbeständigkeit: Die wärmeempfindlichen Aufzeichnungsblätter werden bei einer
Pulsbreite von 3,2 Millisekunden und einer angelegten Spannung von 18,03 Volt unter
Verwendung einer Thermofaksimilemaschine (hergestellt von TOSHIBA CORPORATION) mit
Aufzeichnungsbildern versehen, deren optische Dichten bestimmt werden (nachfolgend
als Dichte ohne Ölbehandlung bezeichnet). Ein Rizinusöl wird auf den gefärbten Teil
getropft, wird nach 10 Sekunden mit dem Filtrierpapier abgewischt, und wird 3 Tage
bei Raumtemperatur stehengelassen. Danach wird die Bilddichte mit Macbeth-Dichtemesser
gemessen. Die Restbilddichte wird aus folgender Formel berechnet.

(5) Haltbarkeit des ungefärbten Teils: Der ungefärbte Teil eines wärmeempfindlichen
Aufzeichnungsblattes wird mit einem Macbeth-Dichtemesser bestimmt.
(6) Feuchtigkeitbeständigkeit: Ein wärmeempfindliches Aufzeichnungsblatt wird 24 Stunden
bei 40 °C und 90% relativer Luftfeuchtigkeit stehengelassen, und die Bilddichte wird
gemessen.
(7) Hitzebeständigkeit: Ein wärmeempfindliches Aufzeichnungsblatt wird 24 Stunden
bei 60 °C stehengelassen, und die Bilddichte wird gemessen.
Beispiel 2
Lösung A (Farbstoffdispersion):
[0079] 3-Diäthylamino-6-methyl-7-anilinofluoran 2,0 Teile
[0080] 10%ige wässerige Lösung von Polyvinylalkohol 4,6 Teile
Lösung B (Dispersion eines Farbentwicklungsmittels):
[0082] 4-Methyl-4'-hydroxydiphenylsulfon 6,0 Teile
[0083] 10%ige wässerige Lösung von Polyvinylalkohol 29,5 Teile
Lösung C (Dispersion des Stabilisators)
[0085] Calciumsalz des Phthalsäuremonobenzylesters 2 Teile
[0086] 10%ige wässerige Lösung von Polyvinylalkohol 2,5 Teile
[0088] Die Lösungen der obigen Zusammensetzungen wurden in einer Reibungsmühle einzeln bis
zur Teilchengröße von 3 Mikron vermahlen.
[0089] Die Lösungen wurden dann jeweils in dem in der folgenden Tabelle angegebenen Verhältnis
miteinander vermischt; man erhält dabei wärmeenpfindliche Beschichtungsmassen.
[0090]

Diese Beschichtungsmassen wurden in einer Beschichtungsmenge von 6,0 g/m
2 auf ein Basispapier mit einem Gewicht von 50 g/m
2 aufgetragen, getrocknet und superkalandriert, um eine Glätte von 200 bis 600 Sekunden
einzustellen. Man erhielt ein wärmeempfindliches Aufzeichnungsblatt.
Vergleichsversuch 18
[0091] Ein wärmeempfindlichesAufzeichnungsblatt wurde nach Beispiel 2, jedoch ohne Verwendung
der Lösung C hergestellt.
Vergleichsversuche 19 - 22
Lösung D (Dispersion des Stabilisators)
[0092] Jeder Stabilisator der Tabelle 1 2 Teile
[0093] 10%ige Lösung von Polyvinylalkohol 2,5 Teile
[0095] Die wärmeempfindlichen Aufzeichnungsblätter wurden nach Beispiel 2, jedoch mit der
Lösung D (in einer Reibungsmühle vermahlen) anstelle von Lösung C hergestellt.
Vergleichsversuch 23
Lösung E (Dispersion eines Farbentwicklungsmittels)
[0096] Bisphenol A 6 Teile
[0097] 10%ige wässerige Lösung von Polyvinylalkohol 29,5 Teile
[0099] Ei
nwärmeempfindlichesAufzeichnungsblatt wurde nach Beispiel 2, jedoch mit der Lösung
E (in einer Reibungsmühle vermahlt) anstelle von Lösung B hergestellt.
Vergleichsversuch 24
[0100] Ein wärmeempfindliches Auf zeichnungsblatt wurde nach Vergleichsversuch 23, jedoch
ohne Verwendung der Lösung C hergestellt.
Vergleichsversuche 25 - 28
[0101] Wärmeempfindliche Aufzeichnungsblätter wurden nach Vergleichsversuch 23, jedoch mit
der Lösung D anstelle von Lösung C hergestellt.
[0102] Die in Beispiel 2 und Vergleichsversuchen 18 - 28 erhaltenen wärmeempfindlichen Aufzeichnungsblätter
wurden hinsichtlich ihrer Qualität und ihres Verhaltens geprüft; die Ergebnisse sind
in Tabelle 2 zusammengefaßt.
(1) Ölbeständigkeit: Die wärmeempfindlichen Aufzeichnungsblätter werden bei einer
Pulsbreite von 3,2 Millisekun- den und einer angelegten Spannung von 18,03 Volt unter Verwendung einer
Thermofaksimilemaschine (hergestellt von TOSHIBA CORPORATION) mit Aufzeichnungsbildern
versehen, deren optische Dichten bestimmt werden (nachfolgend als Dichte ohne Ölbehandlung
bezeichnet). Ein Rizinusöl wird auf den gefärbten Teil getropft, wird nach 10 Sekunden
mit dem Filtrierpapier abgewischt, und wird 3 Tage bei Raumtemperatur stehengelassen.
Danach wird die Bilddichte mit Macbeth-Dichtmesser gemessen. Die Restbilddichte wird
nach der Formel berechnet, die in Ziff. 4 der "Anmerkungen" zu Tab. 1 angegeben ist.
(2) Haltbarkeit des ungefärbten Teils: Der ungefärbte Teil eines wärmeempfindlichen
Aufzeichnungsblattes wird mit einem Macbeth-Dichtemesser bestimmt.
(3) Feuchtigkeitsbeständigkeit: Ein wärmeempfindliches Aufzeichnungsblatt wird 24
Stunden bei 40 °C und 90% relativer Luftfeuchtigkeit stehengelassen, und die Bilddichte
wird gemessen.
(4) Hitzebeständigkeit: Ein wärmeempfindliches Aufzeichnungsblatt wird 24 Stunden
bei 60 °C stehengelassen, und die Bilddichte wird gemessen.