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EP 0 182 012 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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20.06.1990 Patentblatt 1990/25 |
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Anmeldetag: 21.08.1985 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)5: H01R 4/24 |
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Vorrichtung zur Erzeugung eines Aderspleisses
Device for producing a conductor splice
Dispositif pour réaliser une épissure de conducteur
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Benannte Vertragsstaaten: |
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DE FR GB IT SE |
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Priorität: |
13.11.1984 DE 8433159 U
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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28.05.1986 Patentblatt 1986/22 |
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Patentinhaber: Walter Rose GmbH & Co. KG |
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D-58099 Hagen (DE) |
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Erfinder: |
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- Fremgen, Dieter, Dipl.-Ing.
D-5603 Wülfrath (DE)
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| (74) |
Vertreter: Patentanwälte
Meinke, Dabringhaus und Partner |
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Postfach 10 46 45 44046 Dortmund 44046 Dortmund (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 016 507 DE-B- 1 212 180 US-A- 3 718 888 US-A- 4 364 622
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DE-A- 2 405 418 DE-B- 1 257 921 US-A- 3 977 754 US-A- 4 441 779
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung richtet sich auf eine Vorrichtung zur Erzeugung eines Aderspleißes,
insbesondere von Adern von Telefonkabeln, mit einem die Leiter der einzelnen Andern
elektrisch verbindenden Schneid/Klemmelement mit einem die Verbindungsstelle umgebende
Gehäuse, wobei das Gehäuse mit mindestens zwei den Durchgang von Adern ermöglichenden
Kanälen versehen ist, wobei die Kanäle im wesentlichen im rechten Winkel zueinander
angeordnet und mit dem gemeinsamen elektrisch leitenden Schneid/ Klemmelement zur
isolierungsfreien elektrisch leitenden Verbindung der in die Kanäle eingelegten Kabeladern
versehen sind.
[0002] Eine solche Vorrichtung ist beispielsweise aus der DE-B-1 212 180 bekannt, welche
mehrere, parallel zueinander verlaufende, nebeneinander angeordnete Kanäle zur Aufnahme
von miteinander zu verbindenden isolierten elektrischen Leitungen aufweist, wobei
quer zur Längsrichtung der Kanälle ein als Schneid/Klemmelement ausgebildeter Verbinder
mit einer der Anzahl der Kanäle entsprechenden Anzhal von Schlitzen zur isolierungsfreien
Kontaktierung der Leitungen einsetzbar ist. Eine ähnliche Lösung zeigt die DE-B-1
257 921, bei der ebenfalls für jede Leitung ein Aufnahmekanal vorgesehen ist.
[0003] Ferner ist aus der DE-A-2 405 418 eine Anordnung bekannt, bei der wenigstens ein
Aufnahmekanal rechtwinkling zu den übrigen Kanälen angeordnet ist, was bei bestimmten
Einsatzfällen aus Platzgründen von Vorteil sein kann. Darüber hinaus zeigt auch die
US-A
=3 718 888 eine gattungsgemäße Vorrichtung, bei der insbesondere einseitig ge schlossene,
parallel angeordneter Aufnahmekanäle zur Aufnahme von miteinander zu verbindenden
Leitungsenden vorgesehen sind.
[0004] Gemeinsam ist den bekannten Lösungen, daß eine unterbrechungsfreie Verbindung der
Leitungen auch unter Betrieb möglich ist. Soll jedoch zur Erzeugung eines Aderspleißes
eine neue Ader unterbrechungsfrei unter Betrieb an eine durchlaufende Ader angeschlossen
und die Durchlaufende Ader in ihrem wegfallenden Teil anschließend entfernt werden,
so ist die Handhabung bei den bekannten Lösungen schwierig, insbesondere dann, wenn
in der Umgebung des Aderspleißes noch eine Vielzahl anderer Adern angeordnet ist und
somit nur ein geringer Montageraum zu Verfügung steht. Es ist dann nämlich notwendig,
die einzuspleißende Ader bereits vor der Einführung in die Vorrichtung exakt auf die
Endlänge einzukürzen und dann in den zugeordneten Aufnahmekanal einzuführen, was im
Einzelfall schwierig sein kann und insbesondere dazu führen kann, daß die einzuspleißende
Ader nicht weit genug in den Aufnahmekanal eingeführt wird, der Folge, daß dann anschließend
keine Konbtaktierung erfolgt.
[0005] Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung einer Lösung, mit der insbesondere für Paare
von Adern unterbrechungsfreies Einspleißen unter Betrieb möglich ist, wobei das Einspleißen
leicht handhabbar und eine sichere Kontaktierung der einzuspleißenden Ader gewährleistet
sein soll.
[0006] Bei einer Vorrichtung der eingangs bezeichneten Art wird diese Aufgabe gemäß de Erfindung
dadurch gelöst, daß neben den beiden Durchgangskanälen noch wenigstens ein zu einem
der Kanäle paralleler, in der Vorrichtung endender Kanal zum stumpfen Einführen eines
freien Endes einer Ader vorgesehen ist, wobei das Schneid/ Klemmelement auch bereichsweise
in diesen Kanal eingreifend angeordnet ist.
[0007] Mit der Erfindung ist auf besonders leicht handhabbare Weise ein völlig unterbrechungsfreies
Einspleißen eines neuen Kabels möglich, wobei gleichzeitig eine sichere Kontaktierung
des eingespleißten Kabels gewährleistet ist. Eine durchlaufende Ader wird zunächst
in einen Kanal der Vorrichtung eingelegt, während die einzuspleißende Ader mit ihrem
freien Ende in den in der Vorrichtung endenden Kanal eingeführt wird. Durch die dann
über das Schneid/Klemmelement erfolgende abisolierungsfreie elektrisch leitende Verbindung
wird die einzuspleißende Ader unterbrechungsfrei mit der durchlaufenden Ader verbunden.
Anschließend wird die vorarretierte, einzuspleißende Ader schlaufenförmig in den noch
nicht belegten Durchgangskanal eingelegt" und vom Schneid/Klemmelement kontaktiert,
derart, daß eine Einkürzung auf die gewünschte Einbaulänge möglich ist. Die durchlaufende
Ader kann dann in ihrem wegfallenden Teil un die einzuspleißende Ader in ihrem schlaufenförmigen
Teil entfernt werden, ohne daß während des Betriebes eine Unterbrechung erfolgt ist.
[0008] In Ausgestaltung sieht die Erfindung vor, daß die Kontaktstelle im gemeinsamen Schneid/
Klemmelement nach Kontaktieren der in die Kanäle eingelegten Kabeladern als den Durchgangskanal
nach oben offene, das nachträgliche Einlegen einer Kabelader ermöglichende Schneidklinge
ausgebildet ist. Diese Ausgestaltung ermöglicht eine besonders einfache Handhabung.
[0009] Die Erfindung sieht auch vor, daß senkrecht zu den Kanälen in den Durchgangsbereichen
der Kabeladern Führungen zum Eingriff von Schneidmessern vorgesehen sind.
[0010] Das unterbrechungsfreie Einspleißen und das Einkürzen kann dann wie folgt vorgenommen
werden:
[0011] Zunächst wird die durchlaufende Ader, wie oben beschrieben, in einen Kanal eingelegt.
Die einzuspleißende Ader wird in den stumpfen Kanal mit ihrem freien Ende eingeführt,
und dann unter Bildung einer Schlaufe durch die Vorrichtung in den anderen Durchgangskanal
eingelegt. Das Schneid/Klemmelement kontaktiert dabei zunächst die durchlaufende Ader
und zweifach die einzuspleißende Ader durch deren Schlaufenbildung.
[0012] Zum Einkürzen werden in den senkrecht zu den Kanälen angeordneten Führungen Schneidmesser
eingebracht, die dann sowohl die alte Ader abtrennen als auch den schlaufenbilden
Bereich der einzuspleißenden Ader, ohne daß während des Gesamtvorganges eine Unterbrechung
de elektrischen Leitung erfolgt wäre.
[0013] Die Erfindung sieht auch vor, daß die Schneidmesser in einem gesonderten Rauteil
angeordnet sind. Dies gesonderte Bauteil kann beispielsweise an einer Druckplatte
einer Zange angeordnet sein. Zweckmäßig kann es aber auch sein, die Schneidmesser
direkt im Abschlußdeckel der Vorrichtung vorzusehen, so daß beim Aufbringen des Deckels
der Schneidvorgang ausgeführt wird.
[0014] Nach der Erfindung ist das Gehäuse und der Abschlußdeckel mit jeweils korrespondierenden
Elementen einer Schnappverbindung ausgerüstet, z.B. können randseitig im Gehäuse Nuten
vorgesehen sein, di von entsprechenden Rastwülsten im Inneren des Deckels übergriffen
werden.
[0015] Um die Montage zu vereinfachen - es handelt sich bei der Vorrichtung in vielen Anwendungsfällen
um ein vergleichsweise sehr kleines Bauteil - sieht die Erfindung auch vor, daß das
Gehäuse mit Eingriffsnuten zum Eingriff eines Preßwerkzeuges zur Ausübung der Eingriffsbewegung
des Schneid/Klemmelementes und/oder der Schneidmesser und/oder Rastverbindung zwischen
Deckel und Gehäuse ausgerüstet ist.
[0016] Zweckmäßig kann es sein, wenn wenigstens im Bereich des im Gehäuse endenden Kanales
eine Arretierungseinrichtung zum zeitweisen Festhalten der eingeführten Kabelader
vorgesehen ist. Diese Arretierungseinrichtung kann beispielsweise durch entsprechende
Laschen in der Einführungsöffnung gebildet sein, oder aber durch einen angeformten
Klemmhaken hinter den die eingeführte Ader geklemmt werden kann.
[0017] Schließlich sieht die Erfindung noch vor, daß das Gehäuse an wenigstens einer Seite
mit einer Aufnahmebohrung und an der dieser Aufnahmebohrung gegenüberliegenden Seite
mit einem Klinkenstift zum Eingriff in die Aufnahmebohrung eines benachbarten Gehäuses
ausgerüstet ist, so daß eine Vielzahl von Vorrichtung im Spleiß zu Leisten zusammensteckbar
ist.
[0018] Die Erfindung ist nachstehend anhand der Zeichnung beispielsweise näher erläutert.
Diese zeigt in
Fig. 1 eine Explosionsdarstellung der Vorrichtung, in
Fig. 2 eine Zeile von zusammengeklebten Vorrichtungen,
Fig. 3 eine Einbausituation beim unterbrechungsfreien Einspleißen sowie in
Fig. 4 die Einbausituation beim nachfolgenden Einkürzen.
[0019] Die in den Figuren allgemein mit 1 bezeichnete Vorrichtung zur Erzeugung eines Aderspleißes,
d.h. zur elektrisch leitenden Verbindung einer zunächst durchlaufenden Ader 2 mit
einer einzuspleißenden Ader 2a, besteht im dargestellten Beispiel aus einem im wesentlichen
rechteckigen Gehäuse 3 mit einem Gehäusedeckel 4.
[0020] Das Gehäuse 3 weist zwei im rechten Winkel zueinanderstehende Kanäle 5 für die Ader
2 und 6 für die Ader 2a auf sowie einen zum Kanal 6 parallelen im Gehäuse 3 endenden
Zusatzkanal 7, in den stumpf das freie Ende (in Fig. 1 mit 8 bezeichnet) der Ader
2a eingeschoben werden kann.
[0021] In die Kanäle 5, 6 und 7 greift bereichsweise ein Schneid/Klemmelement 9 ein, welches
mit Kontaktschneiden ausgerüstet ist zum Durchdringen der Isolierung der Adern 2 bzw.
2a. Die Kontaktstelle für die zunächst durchgehende Ader 2 ist mit 10 benzeichnet.
Die Kontaktstelle für das freie Ende 8 der Ader 2a mit 11 und die zweite Kontaktstelle
für die Ader 2a nach Rückführung und Einlegen in den Kanal 6 ist schließlich mit 12
bezeichnet.
[0022] Wie sich insbesondere aus Fig. 1 ergibt, sind in Gehäuse 3 Führungsschlitze für in
der Fig. 1 an einer gesonderten Trägerplatte 13 dargestellte Schneidmesser 14, 15
und 16 vorgesehen, wobei diese Führungsschlitze mit 17, 18 und 19 bezeichnet sind.
Diese Führungsschlitzte 17-19 sind senkrecht zu den Kanälen 5, 6 und 7 angeordnet.
Das Tragelement 13 für die Schneidmesser 14-16 kan beispielsweise die Klaue einer
nicht näher dargestellten Zange sein, oder aber integraler Bestandteil des Deckels
4, so daß die Schnittbewegung bei Aufdrücken des Deckels 4 auf das Gehäuse 3 ausgeübt
wird.
[0023] In der Fig. 1 ist noch dargestellt, daß eine Schnappverbindung zwischen Gehäuse 3
und Deckel 4 vorgesehen ist, die sich im dargestellten Beispiel aus Rastnuten 20 im
Gehäuse 3 und Rastnocken 21 im Deckel 4 zusammensetzen. Schließlich weist das Gehäuse
3 auch noch Eingriffsnuten 22 auf zum Eingriff eines nicht näher dargestellten Preßwerkzeuges.
So kann beispielsweise die Zange, die mit den Schneidmessern ausrüstbar ist, auch
entsprechend gabelförmig ausgebildet sein, um in diese Nuten 22 eingreifen zu können.
Gegebenenfalls kann nach Einlegen der Kabeladern 2 und 2a dann in einem Arbeitsgang
sowohl die Kontaktierung, d.h. das Einpressen des Schneid/Klemmelementes 9 erfolgen,
wie das nachfolgende Abtrennen des freien Endes 8 bzw. des nicht mehr benötigten Teiles
der durchlaufenden Kabelader 2 durch Einführen der Schneidmesser 14-16 in die Nuten
17-19 und nachfolgendem Aufpressen des Deckels 4.
[0024] Für die Montage kann es in der Praxis nützlich sein, Halteeinrichtungen für die eingelegten
Adern vorzusehen. Insbesondere zur Festlegung des freien Endes 8 der einzuspleißenden
Ader 2a ist am Kanal 7 eine Arretierung 23 vorgesehen, die dort aus Kunststofflamellen
besteht, die nach-Einführen des freien Endes 8 in diiesen Kanal dieses freie Ende
dort hält, ohne daß die Erfindung auf diese spezielle Gestaltungsform der Arretierung
beschränkt wäre.
[0025] Schließlich ist am Gehäuse 3 noch wenigtens eine Aufnahmebohrung 24 zur Aufnahme
eines Klinkenstiftes 25 eines benachbarten Gehäuses 3 vorgesehen, um so die Vorrichtungen
zeilenweise aneinander festlegen zu können. Diese Steckverbindung ergibt sich insbesondere
auch in Verbindung mit Fig. 2.
[0026] Die Wirkungsweise der Vorrichtung sei in Verbindung mit den Fig. 3 und 4 nochmals
kurz wie folgt erläutert:
[0027] Aus einem vorhandenen Kabel 26, dessen rechte abzuspleißende Seite mit 26' bezeichnet
ist, wird eine durchgehende Kabelader 2 freigelegt und in den durchlaufenden Kanal
5 eingelegt. Das neue Kabel ist mit 27 bezeichnet, die neue einzuspleißende Kabelader
mit 2a. Diese wird zunächst mit ihrem freien Ende 8 in das Gehäuse 3, und zwar dort
in den Kanal 7, eingeführt. Das im wesentlichen L-förmige Schneid/Klemmelement 9 wird
nunmehr aufgeschoben, so daß die durchlaufende Ader 2 mit dem freien Ende 8 der Ader
2a elektrisch leitend verbunden ist.
[0028] Nunmehr wird die einzuspleißende Ader 2a in eine Schlaufe gelegt und so durch das
Gehäuse 3 zurückgeführt, wie dies in Fig. 4 dargestellt ist, und zwar durch den parallel
zu Kanal 7 verlaufenden durchgehenden Kanal 6. Dabei wird die Ader 2a so mit dem Schneid/Klemmelement
9 von oben verpreßt, daß eine elektrisch leitende Verbindung hergestellt wird. Die
Ader 2a ist in diesem Zustand 2-fach elektrisch leitend mit der zunächst noch durchgehenden
Ader 2 verbunden.
[0029] Werden nun die Schneidmesser 14-16 von oben in die entsprechenden Kanäle 17-19 eingeführt,
so ergibt sich bei der durchgehenden Ader 2 eine Schnittstelle 28, während die Schlaufe
der Ader 2a durch zwei Schnittstellen 29 und 30 abgetrennt, d.h. eingekürzt wird.
Während des gesamten Vorganges bleibt die elektrisch leitende Verbindung immer aufrechterhalten.
[0030] Natürlich ist das beschreibene Ausführungsbeispiel der Erfindung noch in vielfacher
Hinsicht abzuändern ohne den Grundgedanken zu verlassen. So its die Erfindung nicht
auf die spezielle räumliche Anordnung der Kanäle in der Vorrichtung beschränkt. Hier
können auch andere Winkelparallelitäten od. dgl. vorgesehen sein. Dies gilt auch für
die Gestaltung des Schneid/ Kontaktelementes ebenso wie der Trennmesser 14-16 und/oder
der Verbindung Deckel/Gehäuse.
1. Vorrichtung zur Erzeugung eines Aderspleißes, insbesondere von Adern (2, 2a) von
Telefonkabeln, mit einem die Leiter der einzelnen Adern elektrisch verbindenden Schneid/Klemmelement
(9) mit einem die Verbindungsstelle umgebenden Gehäuse (3), wobei das Gehäuse (3)
mit mindestens zwei den Durchgang von Adern (2, 2a) ermöglichenden Kanälen (5, 6)
versehen ist, wobei die Kanäle (5, 6) im wesentlichen im rechten Winkel zueinander
und mit dem gemeinsamen elektrisch leitenden Schneid/Klemmelement (9) zur isolierungsfreien
elektrisch leitenden Verbindung der in die Kanäle (5, 6) eingelegten Kabeladern (2,
2a) versehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß neben den beiden Durchgangskanälen
(5,6) noch wenigstens ein zu einem der Kanäle (6) paralleler, in der Vorrichtung (1)
endender Kanal (7) zum stumpfen Einführen eines Endes (8) einer Ader (2a) vorgesehen
ist, wobei das Schneid/Klemmelement (9) auch bereichsweise in diesen Kanal (7) eingreifend
angeordnet ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktstelle im gemeinsamen
Schneid/Klemmelement (9) nach Kontaktieren der in die Kanäle (5 und 7) eingelegten
Kabeladern als im Durchgangskanal (6) nach oben offene, das nachträgliche Einlegen
einer Kabelader ermöglichende Schneidklinge ausgebildet ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß senkrecht zu den
Kanälen (5-7) in den Durchgangsbereichen der Kabeladern (2, 2a) Führungen (17-19)
zum Eingriff von Schneidmessern (14-16) vorgesehen sind.
4. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
die Schneidmesser (14-16) in einem gesonderten Bauteil (13) angeordnet sind.
5. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
als gesondertes Bauteil der Abschlußdeckel (14) der Vorrichtung (11) mit den Schneidmessern
(14-16) ausgerüstet ist.
6. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
das Gehäuse (3) und der Abschlußdeckel (4) mit jeweils korrespondierenden Elementen
(20, 21) einer Schnappverbindung ausgerüstet sind.
7. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
das Gehäuse (3) mit Eingriffsnuten (22) zum Eingriff eines Preßwerkzeuges zur Ausübung
der Eingriffsbewegung des Schneid/Klemmelementes und/oder der Schneidmesser und/oder
der Rastverbindung zwischen Deckel und Gehäuse ausgerüstet ist.
8. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
wenigstens im Bereich des im Gehäuse (3) endenden Kanales (7) eine Arretierungseinrichtung
(23) zum zeitweisen Festhalten der eingeführten Kabelader (8, 2a) vorgesehen ist.
9. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
das Gehäuse (3) an wenigstens einer Seite mit einer Aufnahmebohrung (24) und an der
dieser Aufnahmebohrung (24) gegenüberliegenden Seite mit einem Klinkenstift (25) zum
Eingriff in eine Aufnahmebohrung eines benachbarten Gehäuses ausgerüstet ist.
1. Dispositif pour réaliser une épissure de conducteurs ou brins, notamment de brins
(2, 2a) de câbles téléphoniques, présentant un élément (9) de sectionnement/coincement
qui raccorde électriquement les conducteurs des brins individuels et comporte un boîtier
(3) entourant la zone de jonction, le boîtier (3) étant pourvu d'au moins deux canaux
(5, 6) autorisant le passage de brins (2, 2a), ledits canaux (5, 6) étant agencés
pour l'essentiel à angle droit l'un par rapport à l'autre, et étant munis de l'élément
commun électriquement conducteur (9) de sectionnement/coincement, en vue de la jonction
électriquement conductrice, dépourvue d'isolation, des brins de câbles (2, 2a) insérés
dans les canaux (5, 6), caractérisé par la fait qu'au moins un canal supplémentaire
(7), parallèle à l'un (6) des canaux et s'achevant dans le dispositif (1), est prévu
en plus des deux canaux de passage (5, 6) pour permettre l'introduction en impasse
d'une extrémité (8) d'un brin (2a), l'élément (9) de sectionnement/coincement pénétrant
également par zones dans ce canal (7).
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé par le fait que la zone de contact
dans l'élément commun (9) de sectionnement/coincement est réalisée, après l'établissement
d'un contact entre les brins de câbles insérés dans les canaux (5 et 7), sous la forme
d'un tranchant qui est ouvert vers le haut dans le canal de passage (6), et permet
l'insertion ultérieure d'un brin de câble.
3. Dispositif selon la revendication 1 ou 2, caractérisé par le fait que des guides
(17-19) sont prévus perpendiculairement aux canaux (5--7), dans les zones de passage
des brins de câbles (2, 2a), en vue de la venue en prise de lames de coupe (14-16).
4. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé par la fait
que les lames de coupe (14-16) sont disposées dans une pièce constitutive distincte
(13).
5. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé par la fait
que le couvercle obturateur (14) du dispositif (11), matérialisant la pièce constitutive
distincte, est équipé des lames de coupe (14-16).
6. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé par la fait
que le boîtier (3) et le couvercle obturateur (4) sont dotés d'élements (20, 21) d'une
solidarisation par délic, respectivement correspondants.
7. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé par la fait
que le boîtier (3) est muni de rainures d'engagement (22) destinées à la venue en
prise d'un outil de compression, afin d'assurer le mouvement d'engagement de l'élément
de sectionement/coincement et/ou des lames de coupe, et/ou la solidarisation par déclic
entre le couvercle et le boîtier.
8. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé par la fait
qu'un système d'arrêt (23) est prévu, au moins au voisinage du canal (7) s'achevant
dans le boîtier (3), pour consigner provisoirement à demeure le brin de câble introduit
(8, 2a).
9. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé par la fait
que le boîtier (3) présente un trou de réception (24) sur au moins un côté et, du
côté opposé à ce trou de réception (24), un téton d'encliquetage (25) destiné à s'engager
dans un trou de réception d'un boîtier voisin.
1. A device for splicing cores, more particularly cores (2, 2a) of telephone cables,
with a cutting/ clamping element (9) for electrically connecting the conductors of
the individual cores, which element has a housing (3) surrounding the joining place,
the housing (3) being provided with at least two channels (5, 6) permitting the passage
of cores (2, 2a), the channels (5, 6) being provided substantially at right-angles
to one another and with the common electrically conducting cutting/ clamping element
(9) for the insulation-free electrically conducting connection of the cable cores
(2, 2a) inserted in the channels (5, 6), characterised in that in addition to the
two through- channels (5, 6) at least one further channel (7) parallel to one of the
channels (6) and ending in the device (1) is provided for the flush insertion of one
end (8) of a core (2a), the cutting/clamping element (9) being so mounted that part
thereof also engages in this channel (7).
2. A device according to claim 1, characterised in that the contact point in the common
cutting/ clamping element (9) is formed, after the contacting of cable cores laid
in the channels (5 and 7), a cutting blade which is open at the top in the through-channel
(6) and which permits subsequent insertion of a cable core.
3. A device according to claim 1 or 2, characterised in that guides (17-19) for engaging
cutting blades (14-16) are provided perpendicular to the channels (5-7) in the regions
of penetration of the cable cores (2, 2a).
4. A device according to one of the preceding claims, characterised in that the cutting
blade (14-16) are disposed in a separate component (13).
5. A device according to one of the preceding claims, characterised in that as a separate
component the sealing lid (14) of the device (11) is equipped with the cutting blades
(14-16).
6. A device according to one of the preceding claims, characterised in that the housing
(3) and the sealing lid (4) are each equipped with corresponding elements (20, 21)
of a snap connection.
7. A device according to one of the preceding claims, characterised in that the housing
(3) is equipped with engaging grooves (22) for engaging a pressing tool for effecting
the engaging movement of the cutting/damping element and/ or of the cutting blades
and/or of the snap connection between the lid and housing.
8. A device according to one of the preceding claims, characterised in that at least
in the region of the channel (7) ending in the housing (3) a stop device (23) is provided
for temporarily holding the inserted cable core (8, 2a).
9. A device according to one of the preceding claims, characterised in that the housing
(3) is equipped on at least one side with a receiving bore (24) and on the side opposite
this receiving bore (24) with a catch pin (25) for engaging in a receiving bore of
an adjacent housing.

