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EP 0 182 138 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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10.10.1990 Patentblatt 1990/41 |
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Anmeldetag: 23.10.1985 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)5: B61F 1/00 |
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Untergestelle für Eisenbahngüterwagen
Underframes for railway freight cars
Châssis pour wagons ferroviaires à marchandises
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT CH FR GB IT LI NL SE |
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Priorität: |
16.11.1984 DE 3442046
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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28.05.1986 Patentblatt 1986/22 |
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Patentinhaber: Waggon Union GmbH |
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D-5902 Netphen 2 (DE) |
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Erfinder: |
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- Reemtsema, Karl-Dieter, Dipl.-Ing.
D-4950 Minden/Westf. (DE)
- Wackermann, Peter
D-3050 Wuntorf 1 (DE)
- Ahlborn, Günter
D-5900 Siegen 21 (DE)
- Bergner, Ulrich, Dipl.-Ing.
D-5900 Siegen 21 (DE)
- Keil, Klaus
D-5245 Mudersbach (DE)
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Vertreter: Palgen, Peter, Dr. Dipl.-Phys. et al |
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Patentanwälte,
Dipl.-Phys. Dr. Peter Palgen,
Dipl.-Phys. Dr. H. Schumacher,
Mulvanystrasse 2 40239 Düsseldorf 40239 Düsseldorf (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
DD-A- 101 344 DE-B- 1 046 658
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DE-B- 1 030 855 DE-B- 2 030 278
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Untergestell für Eisenbahngüterwagen ohne verwindungssteifen
Wagenkasten, zumindest bestehend aus äußeren Längsträgern und zwischen diesen fest
angeordneten Querträgern sowie mindestens einem zusätzlichen, zwischen den äußeren
Längsträgern in Wagenquerrichtung angeordneten und mit den äußeren Längsträgern torsionsfest
verbundenen Hohlträgern.
[0002] Aufgrund der zu erwartenden Einführung der automatischen Mittelpufferkupplung wurden
in der Vergangenheit durch die UIC-Vorschriften ORE B 125 und ORE B 55 bei zweiachsigen
Eisenbahngüterwagen möglichst verwindungsweiche Untergestelle entwickelt, damit in
Überhöhungsrampen und bei Gleisfehlern eine möglichst geringe Radentlastung auftritt.
Moderne zweiachsige Eisenbahngüterwagen haben jedoch inzwischen eine so große Länge
über Puffer erreicht, daß beim Nachschieben von Zugteilen diese Wagen extrem zur Entgleisung
neigen. Die Radentlastung des kurveninneren Rades wird dabei bei zunehmender Wagenlänge
unzulässig hoch, so daß die Entgleisungssicherheit nicht mehr gewährleistet ist. Um
bei langen zweiachsigen Güterwagen die Entgleisungssicherheit zu gewährleisten, muß
daher die Verwindungssteifigkeit des Wagens genau definiert sein, wobei die Verwindungssteifigkeit
in Abhängigkeit von der Länge über Puffer und von dem Eigengewicht des Wagens steht.
Hierbei muß die Verwindungssteifigkeit um so höher sein, je leichter der Wagen ist.
[0003] Da jedoch auch über moderne Rechnersysteme die Verwindungswerte eines Eisenbahngüterwagen-Untergestells
bzw. eines Eisenbahngüterwagen-Untergestells mit verwindungsweichem Aufbau nur annähernd
zu ermitteln sind, muß über Versuchsprogramme an Prototypen die exakte Verwindungssteifigkeit
des Eisenbahngüterwagens nachgewiesen werden.
[0004] Aus der DE-B-2 030 278 ist ein Untergestell für Eisenbahngüterwagen bekannt, bei
dem die zwischen den äußeren Längsträgern in Wagenquerrichtung angeordneten Querträger
mit den Längsträgern gelenkig verbunden sind. Diese bekannten Untergestelle sollen
sowohl den Wagenaufbau als auch die Laufwerke sowie an den Stirnseiten Kopfträger
zur Aufnahme von Mittelpufferkupplungen tragen. Durch eine solche gelenkige Verbindung
zwischen Quer- und Längsträgern soll eine hohe Verwindungsfähigkeit des Untergestells
erzielt werden. Hierdurch soll das problem gelöst werden, Mittelpufferkupplungen auch
für zweiachsige Schienenfahrzeuge ohhe Drehgestell verwendbar zu machen, ohne daß
die Entgleisungssicherheit gefährdet wird. Bei diesem bekannten Untergestell wird
also eine extreme Verwindungsfähigkeit des Untergestells zur Erhöhung der Entgleisungssicherheit
angestrebt, und zwar für solche Untergestelle, in die sowohl ein Versteifungsrahmen
für den Wagenaufbau als auch Kopfträger zur Aufnahme von Mittelpufferkupplungen integriert
sind.
[0005] Aus der DE-B-10 46 658, von der die Erfindung ausgeht, ist ein anderes Untergestell
für Schienenfahrzeuge bekannt, bei dem zwischen einem System aus Längs- und Querträgern
zusätzlich Hohlträger in Wagenquerrichtung zwischen den äußeren Längsträgern angeordnet
und mit diesen torsionsfest verbunden sind. Diese zusätzlichen, torsionsfest mit den
Längsträgern verbundenen hohlen Querträger dienen dem Zweck, eine Mittelpufferkupplung
derart aufzunehmen, daß das Untergestell bei starken Auflaufstößen besser geschützt
wird. Insbesondere soll das Trägersystem zur Aufnahme der Mittelpufferkupplungen leicht
auswechselbar sein, um im Falle von Beschädigungen zeitraubende und kostspielige Instandsetzungsarbeiten
zu vermeiden. Die Torsionsfestigkeit derVerbindung zwischen dem hohlen Querträger
und den Längsträgern ist deshalb erforderlich, weil die Mittelpufferkupplung exzentrisch
an dem hohlen Querträger aufgehängt wird und deshalb der hohle Querträger extrem auf
Torsion beansprucht wird.
[0006] Um im Falle allzu hoher Torsionskräfte eine Beschädigung des Untergestells zu vermeiden,
wird dieser bekannte Hohlträger mit Solibruchstellen versehen. Um ferner zu erreichen,
daß diese Sollbruchstellen auch ungehindert wirksam werden können, ist der hohle Querträger
im Bereich zusätzlich vorgesehener Mittelstreben drehbar gelagert. Diese Mittelstreben
sind aufgrund der außermittigen Lagerung erforderlich, um die durch Stoßkräfte von
der Kupplung ausgehenden Momente besser in das Untergestell überleiten zu können.
Diese bekannten, an den Längsträgern oder Seitenwänden torsionsfest angeschlossenen
hohlen Querträger haben einzig und allein die Aufgabe, die bei Mittelpufferkupplungen
auftretenden Stoßenergien nach der Art eines Torsionsstabes zu speichern und (bei
Überbelastung) durch Verformung im Bereich der Sollbruchstelle zu "vernichten", um
so das Untergestell vor Beschädigungen zu schützen. Diese Aufgabe können die zusätzlichen
hohlen Querträger aber nur dann erfüllen, wenn das Untergestell bereits von Hause
aus, d.h. ohne diese speziellen hohlen Querträger ausreichend verwindungssteif ist.
[0007] Davon ausgehend liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, für Untergestelle von Eisenbahngüterwagen
der eingangs genannten Art bei geringem wirtschaftlichem Aufwand den Verwindungswert
des Untergestells und damit des Eisenbahngüterwagens innerhalb der zulässigen Werte
genau festzulegen.
[0008] Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß das die Hohlträger noch
nicht enthaltende System aus äußeren Längsträgern und den zwischen diesen fest angeordneten
Querträgern eine derart geringe Verwindungssteifigkeit aufweist, daß diese Verwindungssteifigkeit
für sich allein genommen für das Untergestell noch zu gering ist, daß die gewünschte
und erforderliche Torsionssteifigkeit des Untergestells dadurch erreicht wird, daß
jeder der Hohlträger mit einer speziell festgelegten Torsionssteifigkeit derart versehen
ist, daß diese Torsionssteifigkeit die Torsionssteifigkeit des gesamten Untergestells
und damit des Eisenbahngüterwagens bestimmt und daß Öffnungen auf der Unterseite der
Hohlträger durch Form und Größe oder die Querschnitte der Hohlträger oder die Wandstärke
der Hohlträger oder mehrere dieser Parameter gemeinsam die Größe der Torsionssteifigkeit
der Hohlträger bestimmen.
[0009] Durch die definiert torsionssteif ausgebildeten Hohlträger kann das Untergestell
des Eisenbahngüterwagens und damit der gesamte Eisenbahngüterwagen genau definiert
im Rahmen dervorgegebenen Sollwerte torsionssteif ausgebildet werden. Die Hohlträger
können dabei nach einem Ausführungsbeispiel der Erfindung kastenförmig mit rechteckigem
Querschnitt und als in die Querträger des Untergestells integriertes Bauteil zur zusätzlichen
Überleitung von Vertikalkräften ausgebildet sein.
[0010] Nach einem anderen Ausführungsbeispiel der Erfindung kann der Hohlträger rohrförmig
mit rundem Querschnitt ausgebildet sein.
[0011] Die Hohlträger sind dabei entweder in Wagenlängsmitte oder bei erforderlicher Anordnung
mehrerer Hohlträger beidseitig symmetrisch zur Wagenlängsmitte oder in Wagenlängsmitte
und beidseitig symmetrisch zur Wagenlängsmitte angeordnet. Durch die mögliche Anordnung
eines oder mehrerer Hohlträger können dabei auch extrem verwindungsweiche Untergestelle
mit der erforderlichen Verwindungssteifigkeit ausgerüstetwerden. Bei der Ausbildung
der Hohlträger als kastenförmiges Bauteil kann dieser einen oder mehrere Querträger
ersetzen und zur Überleitung der aus der Zuladung entstehenden Vertikalkräfte mitverwendet
werden.
[0012] Zweckmäßige Ausgestaltungen des Erfindungsgegenstandes, die insbesondere die Torsionsfestigkeit
der Verbindung der Hohlträger mit den Längsträgern gewährleisten sowie bevorzugte
Anwendungen der Erfindung kennzeichnen, sind in weiteren Ansprüchen enthalten.
[0013] Insgesamt wird durch die Erfindung erreicht, daß die Untergestelle für das Ziehen
der Eisenbahngüterwagen hinreichend verwindungsweich sind, um Radentlastungen im Bereich
von Überhöhungsrampen, insbesondere S-Kurven, und bei Gleisfehlern in den zulässigen
Grenzen zu halten, und andererseits für das Schieben der Eisenbahngüterwagen hinreichend
verwindungssteif sind, um die Radentlastungen der kurveninneren Räder ebenfalls in
den zulässigen Grenzen zu halten. Diese Vorteile machen sich insbesondere bei extrem,
z.B. mehr als 13m langen und/oder lediglich zwei Achsen aufweisenden Untergestellen
besonders gravierend bemerkbar. Hierbei ist die Verwindungssteifigkeit um so höher,
je leichter und/oder länger die Eisenbahngüterwagen sind. Im übrigen kommt es für
die Anwendung der Erfindung nicht auf die Anzahl der außer den Hohlträgern stets erforderlichen,
zwischen den Längsträgern fest angeordneten Querträger an.
[0014] Einzelheiten der Erfindung sind anhand von Ausführungsbeispielen in derZeichnung
erläutert. Es zeigen
Fig. 1 einen vertikalen Längsschnitt durch das Untergestell eines Eisenbahngüterwangs
der Erfindung in schematischer Darstellung,
Fig. 2 die Draufsicht auf das Untergestell nach Fig. 1 zum Teil aufgebrochen in schematischer
Darstellung,
Fig. 3 einen vertikalen Längsschnitt durch das Untergestell eines Eisenbahngüterwagens
gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel der Erfindung in schematischer Darstellung,
Fig. 4 die Draufsicht auf das Untergestell nach Fig. 3 in schematischer Darstellung.
[0015] In dem in Fig. 1 dargestellten Untergestell eines Eisenbahngüterwagens sind zwischen
den äußeren Längsträgern 1 Hohlträger 2 angeordnet und mit den äußeren Längsträgern
1 torsionsfest verbunden. Die Hohlträger 2 sind dabei kastenförmig mit rechteckigem
Querschnitt ausgebildet, wobei die Wandstärke jedes Hohlträgers und dessen Querschnitt
entsprechend den aufzunehmenden Torsionskräften dimensioniert sind. In der Unterseite
2a des Hohlträgers sind dabei Öffnungen 3 angeordnet, mittels deren Dimensionierung
eine gegebenfalls nachträgliche Feinabstimmung der Torsionssteifigkeit erreicht werden
kann. Jeder Hohlträger 2 ist dabei so in das System der Querträger 4 des Untergestells
integriert, daß er entweder direkt als Auflage für den Fußboden 5 oder indirekt über
Fußbodenträger 6 zur Auflage des Fußbodens 5 mitverwendet wird. Die Anordnung der
Hohlträger 2 kann dabei je nach erforderlicher Verwindungssteifigkeit des Untergestells
in Wagenlängsmitte, symmetrisch beidseitig der Wagenlängsmitte oder in Wagenlängsmitte
und symmetrisch beidseitig der Wagenlängsmitte erfolgen.
[0016] In dem in den Figuren 3 und 4 dargestellen Ausführungsbeispiel der Erfindung sind
in dem Untergestell des Eisenbahngüterwagens zwischen äußeren Längsträgern 8 rohrförmige
Hohlträger 9 mit rundem Querschnitt angeordnet. Die Bemessung dieser Hohlträger9 im
Querschnitt und in ihrer Wandstärke erfolgt ebenfalls wieder entsprechend der geforderten
Verwindungssteifigkeit. Die Anordnung dieser rohrförmigen Hohlträger 9 kann wie bei
dem ersten Ausführungsbeispiel der Erfindung wieder in Wagenlängsmitte, beidseitig
symmetrisch der Wagenlängsmitte oder in Wagenlängsmitte und beidseitig symmetrisch
der Wagenlängsmitte erfolgen.
1. Untergestell für Eisenbahngüterwagen
a) ohne verwindungssteifen Wagenkasten, zumindest bestehend
b) aus äußeren Längsträgern (1 bzw. 8) und
c) zwischen diesen fest angeordneten Querträgern (4) sowie
d) mindestens einem zusätzlichen, zwischen den äußeren Längsträgern (1 bzw. 8) in
Wagenquerrichtung angeordneten und
e) mit den äußeren Längsträgern (1 bzw. 8) torsionsfest verbundenen Hohlträgern (2
bzw. 9)
dadurch gekennzeichnet,
f) daß das die Hohlträger noch nicht enthaltende System aus äußeren Längsträgern (1
bzw. 8) und den zwischen diesen fest angeordneten Querträgern (4) eine derart geringe
Verwindungssteifigkeit aufweist, daß diese Verwindungssteifigkeit für sich allein
genommen für das Untergestell noch zu gering ist,
g) daß die gewünschte und erforderliche Torsionssteifigkeit des Untergestells dadurch
erreicht wird, daß jeder der Hohlträger (2 bzw. 9) mit einer speziell festgelegten
Torsionssteifigkeit derart versehen ist, daß diese Torsionssteifigkeit die Torsionssteifigkeit
des gesamten Untergestells und damit des Eisenbahngüterwagens bestimmt und
h) daß Öffnungen (3) auf der Unterseite der Hohlträger durch Form und Größe oder die
Querschnitte der Hohlträger oder die Wandstärke der Hohlträger oder mehrere dieser
Parameter gemeinsam die Größe der Torsionssteifigkeit der Hohlträger (2 bzw. g) bestimmen.
2. Untergestell nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Hohlträger (2) kastenförmig
mit rechteckigem Querschnitt und als in die Querträger (4) integriertes Bauteil zur
Überleitung von Vertikalkräften ausgebildet ist.
3. Untergestell nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Hohlträger (9) rohrförmig
mit rundem Querschnitt ausgebildet ist.
4. Untergestell nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Hohlträger
(2 bzw. 9) entweder in Wagenlängsmitte oder mehrere Hohlträger (2 bzw. 9) beidseitig
symmetrisch zur Wagenlängsmitte oder in Wagenlängsmitte und beidseitig symmetrisch
zur Wagenlängsmitte angeordnet sind.
5. Untergestell nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß es zwei
Achsen aufweist.
6. Untergestell nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die
Hohlträger (2 bzw. 9) stirnseitig auf ihrem gesamten Umfang an Seitenflächen der Längsträger
(1 bzw. 8) angeschweißt sind.
7. Untergestell nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß seine
über die Puffer gemessene Länge mehr als 13 m betägt.
8. Untergestell nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß es an
beiden Stirnseiten je zwei symmetrisch zu seiner in Fahrtrichtung sich erstreckenden
Längsmittellinie angeordnete Seitenpuffer aufweist.
9. Untergestell nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der seitliche Abstand
der Längsträger (1 bzw. 8) mindestens so groß wie der seitliche Abstand der Seitenpuffer
ist.
1. Châssis pour wagons ferroviaires de marchandises
a) sans caisse de wagon rigide en torsion, comprenant au moins
b) des longerons extérieurs (1 ou 8) et
c) des traverses (4), placées de manière fixe entre ceux-ci ainsi que
d) au moins une poutre creuse (2 ou 9) supplémentaire, placée entre les longerons
extérieurs (I ou 8) dans la direction transversale du wagon et
e) cette poutre creuse étant reliée fixe en torsion aux longerons extérieurs (1 ou
8)
caractérisé en ce que
f) le système, ne comprenant pas encore les poutres creuses, constitué de longerons
extérieurs (1 ou 8) et des traverses (4), placées de manière fixe entre ceux-ci, présente
une rigidité en torsion si faible que cette rigidité en torsion est encore trop faible
en soi pour le châssis,
g) en ce que la rigidité en torsion du châssis souhaitée et nécessaire, est atteinte
en ce que chacune des poutres creuses (2 ou 9) est pourvue d'une rigidité en torsion
spécialement définie de manière que cette rigidité en torsion détermine celle de l'ensemble
du châssis et donc du wagon de marchandises et
h) en ce que des ouvertures (3), pratiquées sur la face inférieure des poutres creuses,
déterminent, par leur forme et leurs dimensions, ou les sections transversales des
poutres creuses, ou l'épaisseur de paroi des poutres creuses ou plusieurs de ces paramètres
déterminent ensemble la valeur de la rigidité en torsion des poutres creuses (2 ou
9).
2. Châssis selon la revendication 1, caractérisé en ce que la poutre creuse (2) est
en forme de caisson, de section transversale rectangulaire et se présente sous la
forme d'un élément de construction intégré dans les traverses (4), pour transmettre
les efforts verticaux.
3. Châssis selon la revendication 1, caractérisé en ce que la poutre creuse (9) est
tubulaire, de section transversale ronde.
4. Châssis selon les revendications 1 à 3, caractérisé en ce que la poutre creuse
(2 ou 9) est disposée au milieu du wagon dans le sens de la longueur ou en ce que
plusieurs poutres creuses (2 ou 9) sont disposées de part et d'autre du milieu du
wagon, dans le sens de la longueur, symétriquement à celui-ci ou au milieu du wagon
dans le sens de la longueur et de part et d'autre et symétriquement à celui-ci.
5. Châssis selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce qu'il comporte
deux essieux.
6. Châssis selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que les poutres
creuses (2 ou 9) sont soudées frontalement, sur tout leur pourtour, sur des surfaces
latérales des longerons (1 ou 8).
7. Châssis selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que sa longueur,
mesurée sur les tampons, est supérieure à 13 mètres.
8. Châssis selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisé en ce qu'il comporte
sur chacune des deux faces frontales, deux tampons latéraux, disposés symétriquement
par rapport à sa ligne médiane longitudinale, s'étendant dans la direction de la marche.
9. Châssis selon la revendication 8, caractérisé en ce que l'écartement latéral des
longerons (1 ou 8) est au moins égal à l'écartement latéral des tampons latéraux.
1. Underframe for rail freight cars,
a) without a car body which is rigid against torsion, comprising at least
b) external longitudinal bearers (1 or 8) and
c) transverse bearers (4) arranged fixed between these and
d) at least one additional hollow bearer (2 or 9), arranged between the external longitudinal
bearers (1 or 8) in the transverse direction of the car and
e) connected in a manner rigid against torsion to the external longitudinal bearers
(1 or 8),
characterised in that
f) the system not yet containing the hollow bearers, and comprising external longitudinal
bearers (1 or 8) and the transverse bearers (4) arranged fixed between these, has
a rigidity against torsion which is so low that this rigidity against torsion is too
low, taken by itself, for the underframe,
g) the desired and required torsional rigidity of the underframe is achieved by providing
each of the hollow bearers (2 or 9) with a specially established torsional rigidity
such that this torsional rigidity determines the torsional rigidity of the entire
underframe and thus of the rail freight car, and
h) openings (3) on the underside of the hollow bearers determine the magnitude of
the torsional rigidity of the hollow bearers (2 or 9) by the shape and size or the
cross-sections of the hollow bearers or the wall thickness of the hollow bearers or
several of these parameters together.
2. Underframe according to Claim 1, characterised in that the hollow bearer (2) is
constructed in the shape of a box having a rectangular cross- section and as a component
integrated into the transverse bearers (4) for the transmission of vertical forces.
3. Underframe according to Claim 1, characterised in that the hollow bearer (9) is
constructed in the shape of a tube having a round cross- section.
4. Underframe according to Claims 1 to 3, characterised in that the hollow bearer
(2 or 9) is arranged either in the longitudinal centre of the car or a plurality of
hollow bearers (2 or 9) are arranged on either side symmetrical with respect to the
longitudinal centre of the car or in the longitudinal centre of the car and on either
side symmetrical with respect to the longitudinal centre of the car.
5. Underframe according to one of Claims 1 to 4, characterised that it has two axles.
6. Underframe according to one of Claims 1 to 5, characterised in that the end faces
of the hollow bearers (2 or 9) are welded along their entire length onto side surfaces
of the longitudinal bearers (1 or 8).
7. Underframe according to one of Claims 1 to 6, characterised in that its length
measured over the buffers is more than 13m.
8. Underframe according to one of Claims 1 to 7, characterised in that it has on both
end faces respectively two side buffers arranged symmetrical with respect to its longitudinal
centre line extending in the direction of travel.
9. Underframe according to Claim 8, characterised in that the lateral spacing between
the longitudinal bearers (1 or 8) is at least as large as the lateral spacing between
the side buffers.

