(57) © Die Vergasung erfolgt im Druckbereich von 5 bis 150 bar mit Sauerstoff, Wasserdampf
und/oder Kohlendioxid als Vergasungsmittel, wobei die Pellets im Reaktor auf ein Festbett
gegeben werden, das sich langsam nach unten bewegt, in das man die Vergasungsmittel
von unten einleitet und unter dem die mineralischen Bestandteile als feste Asche oder
flüssige Schlacke abgezogen werden. Zum Herstellen der Pellets erzeugt man zunächst
eine Mischung, deren Anteil an feinkörniger Hartbraunkohle mindestens 80 Gew.-% beträgt,
wobei die Hartbraunkohle eine Körnung von höchstens 1 mm aufweist. Die zu pelletierende
Mischung besitzt einen Wasser- und Feuchtegehalt von 10 bis 25 Gew.-% und einen Gehalt
an Betonit von 4 bis 10 Gew.-%. Aus der Mischung formt man unter Zugabe von Wasser
als Pelletierflüssigkeit feuchte Pellets, die einen Wasser- und Feuchtegehalt von
25 bis 35 Gew.-% aufweisen. Die feuchten Pellets werden in einer wasserdampfreichen
Atmosphäre getrocknet, dabei wird der Kern der Pellets auf mindestens 90 °C aufgeheizt,
bevor die Pellets ein Zehntel oder mehr ihres Wassergehaltes verlieren. Die getrockneten
Pellets weisen einen Wasser- und Feuchtegehalt von hcöhstens 4 Gew.-% auf. Die feuchten
Pellets können z.B. in einem Sandbett getrocknet werden.
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