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(11) |
EP 0 183 145 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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13.09.1989 Patentblatt 1989/37 |
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Anmeldetag: 15.11.1985 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)4: H01H 73/18 |
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Elektrisches Schaltgerät, insbesondere Leitungsschutzschalter
Electrical switch device, especially a protective power circuit breaker
Appareil de commutation électrique, notamment disjoncteur de puissance et de protection
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Benannte Vertragsstaaten: |
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BE DE FR GB IT |
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Priorität: |
27.11.1984 DE 3443122
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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04.06.1986 Patentblatt 1986/23 |
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Patentinhaber: Asea Brown Boveri Aktiengesellschaft |
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68309 Mannheim (DE) |
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Erfinder: |
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- Greefe, Klaus, Dipl.-Ing.
D-6900 Heidelberg (DE)
- Kommert, Richard, Dipl.-Ing.
D-6903 Eppelheim (DE)
- Muders, Erwin, Ing. grad.
D-6900 Heidelberg (DE)
- Sellner, Rudolf
D-6832 Hockenheim (DE)
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Vertreter: Rupprecht, Klaus, Dipl.-Ing. et al |
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c/o ABB Patent GmbH,
Postfach 10 03 51 68128 Mannheim 68128 Mannheim (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-A- 3 311 052 DE-B- 2 716 619 FR-A- 1 584 835 US-A- 3 422 235
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DE-B- 1 185 269 FR-A- 1 455 281 FR-A- 2 483 124
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein elektrisches Schaltgerät, insbesondere einen Leitungsschutzschalter,
nach dem Oberbegriff des Anspruches 1.
[0002] Es sind elektrische Schaltgeräte, insbesondere Leitungsschutzschalter bekanntgeworden,
bei denen die Lichtbogenlöschkammer durch die beiden Gehäusewände des Schaltgerätes
begrenzt wird. Die Löschung des Lichtbogens erfolgt dabei innerhalb des Lichtbogenlöschblechpaketes
in üblicher Weise.
[0003] Um bei Löschkammern, die anstatt eines Lichtbogenlöschblechpaketes eine Siebkeramik
aufweisen, die Löschfähigkeit zu erhöhen, wird die Lichtbogenlöschkammer beidseitig
von Wandplatten aus Isolierstoff begrenzt, die zu den benachbarten Gehäusewänden einen
bestimmten Abstand einnehmen (siehe DE-B-2 349 187). Dadurch werden Strömungskanäle
erzeugt, die die aus der Siebkeramik austretenden Löschgase zurück- und wieder in
die Löschkammer einleiten, wodurch ein Strömungskreislauf mit entsprechend erhöhter
Kühlwirkung auf den Lichtbogen entsteht.
[0004] Ein Schaltgerät der eingangs genannten Art ist aus der DE-B-1 185 269 bekanntgeworden.
Dieses bekannte Schaltgerät ist ein solches mit einer Doppelkontaktstelle mit Isolierplatten,
die in Abstand zu den Gehäuseseitenwänden und ebenfalls in Abstand zu den festen bzw.
beweglichen Kontaktstücken angeordnet sind.
[0005] Aufgabe der Erfindung ist es, ein elektrisches Schaltgerät der eingangs genannten
Art zu schaffen, deren Lichtbogenlöschcharakteristiken gegenüber der bekannten Anordnung
erheblich verbessert sind, wobei zusätzlich noch die Fertigung und die Herstellung
vereinfacht sind.
[0006] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch die kennzeichnenden Merkmale des
Anspruches 1.
[0007] Bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung befindet sich ein Strömungskanal lediglich
auf einer Seite der Lichtbogenlöschkammer und zwar unmittelbar vor dem Lichtbogenlöschblechpaket,
weil es sich nämlich herausgestellt hat, daß lediglich ein einziger Kanal zur Bildung
einer ausreichenden Umströmung ausreicht, dadurch wird die Fertigung vereinfacht.
Darüberhinaus wird auch durch die spezielle Zuordnung des Wandvorsprunges zu dem Lichtbogenlöschblechpaket
eine Rückströmung seitlich zu der Kontaktstelle vermieden und das gesamte, für die
Lichtbogenlöschung zu verwendende Gas wird direkt und ohne große Zwischenräume zur
Kontaktstelle hin geführt.
[0008] Zwar ist aus der FR-PS-1 584 835 eine Ausgestaltung einer Schaltkammer bekanntgeworden,
bei der lediglich eine Kontaktstelle vorgesehen ist und bei der ebenfalls ein Umströmungskanal
zwischen einer Zwischenwandplatte und einer Gehäusewandung gebildet ist. Hierbei wird
aber wegen der Abstände zwischen der Gehäusewandung auf der einen Seite und der Zwischenwandplatte
auf der anderen Seite zur Kontaktstelle, d.h. zum beweglichen Kontaktstück hin, nicht
der besondere Vorteil erreicht, wie er bei der Erfindung erzielt werden kann. Aufgrund
der Abstände dieser einzelnen Wandbereiche und Wandteile zum beweglichen Kontaktstück
hin sind ein Rückstau und eine Rückströmung aus dem Löschblechpaket nach vorn und
seitlich an dem beweglichen Kontaktstück vorbei nicht ohne weiteres zu verhindern,
was bei der Erfindung deswegen nicht der Fall ist, weil das Lichtbogenlöschblechpaket
beidseitig zur Kontaktstelle nach vorne hin, also entgegen der Lichtbogenlaufrichtung
praktisch verschlossen ist so daß eine Gasströmung entgegen der Lichtbogenlaufrichtung
nur in dem Kanal erfolgen kann.
[0009] Aus der DE-B-1 104 019 geht zwar hervor, das Lichtbogenlöschblechpaket nach vorne
hin teilweise zu begrenzen und Klötze an den Seitenwandungen vorzusehen, in denen
sogenannte Blasbleche untergebracht sind. Diese Klötze grenzen an die Kontaktstelle
an. Die Ausführung ist aber mit der erfindungsgemäßen Anordnung nicht vergleichbar,
weil ein Kanal, der zu einer geführten Rückströmung führt, fehlt. Die dort eingezeichneten
Kanäle sind echte Abluftkanäle, so daß das Konstruktionsgebiet anders ist als das
bei der Erfindung.
[0010] Aus der DE-B-1 196 750 ist bekannt, die Löschkammer über den gesamten Bereich inklusive
der Löschbleche mit Keramikplatten beidseitig zu begrenzen. Eine spezielle Gasführung
wie bei der Erfindung ist nicht vorhanden.
[0011] Aus der US-A-2 769 066 geht hervor, die Lichtbogenlöschbleche in Platten einzusetzen,
wobei außerhalb der Platten jeweils beidseitig ein Kanal vorhanden ist. Dieser Kanal
ist aber durch die Löschbleche in einzelne Kanalbereiche unterteilt und der Zweck
dieser Kanäle besteht nicht darin, eine Rückströmung von Löschgas zu erreichen, sondern
darin, daß die Löschgase in diesen beiden Kanälen gekühlt werden.
[0012] Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind den Unteransprüchen zu entnehmen.
[0013] Die Umströmung wird dabei zusätzlich noch unterstützt durch die Merkmale des Anspruches
2.
[0014] Eine weitere Verbesserung ist durch die Einbringung der Nuten gemäß kennzeichnendem
Teil des Anspruches 3 bewirkt, insoweit, als die Gasströmung insgesamt verbessert
wird, indem durch die Nuten praktisch Frischluft angesaugt wird.
[0015] Dabei ist in besonders vorteilhafter Weise in die Wandplatte gemäß Anspruch 4 eine
Eisenplatte eingefügt, die zur Verbesserung des Ablaufes des Lichtbogens von den Kontaktstücken
dient. Zwar ist aus der eingangs schon erwähnten DE-B-2 349 187 bekanntgeworden, beidseitig
zu der Löschkammer Lappen vorzusehen, die zu einer Verbesserung des Lichtbogenlaufes
dienen. Es handelt sich bei der bekannten Anordnung allerdings nicht um eine Löschkammer
mit Lichtbogenlöschblechen, sondem um eine solche mit Siebkeramik zur Löschung des
Lichtbogens, und die beiden Platten dienen auch nur dazu, den Lichtbogen im wesentlichen
in Richtung der Bewegungsöffnung des beweglichen Kontaktstückes zu verlängern. Dies
hat zur Folge, daß die Höhe der Lichtbogenlöschkammer bei der bekannten Anordnung
von wesentlicher Bedeutung ist. Ein Einbetten von sogenannten Blasblechen ist aus
der DE-A-1 104 019 an sich bekanntgeworden.
[0016] Anhand der Zeichnung, in der ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt ist,
soll die Erfindung näher erläutert und beschrieben werden.
[0017] Es zeigt:
Fig. 1 einen Querschnitt durch eine Lichtbogenlöschkammer gemäß der Linie I - I der
Fig. 2,
Fig. 2 eine Schnittansicht gemäß der Schnittlinie 11 - II der Fig. 1,
Fig. 3 eine teilweise Seitenansicht der Lichtbogenlöschkammer der Fig. 1 bis 2 und
Fig. 4 eine Seitenansicht der Wandplatte mit eingesetztem Eisenplatte,
Fig. 5 ein Schnitt in Linie 111 - 111 der Fig. 4.
[0018] Die erfindungsgemäße Vorrichtung wird bevorzugt bei einem elektrischen Leitungsschutzschalter
verwendet, bei dem in einem Strompfad ein bewegliches und ein festes Kontaktstück
angeordnet ist, die mittels eines thermischen Auslösers in Form eines Thermobimetalles
bei einem Überstrom und mittels eines magnetischen Auslösers bei einem Kurzschlußstrom
geöffnet werden. Beim Öffnen der beiden Kontaktstücke entsteht ein Lichtbogen, der
in ein Lichtbogenlöschblechpaket einlauft und dort gelöscht wird. Diese einzelnen
Teile und Komponenten eines Leitungsschutzschalters sind bekannt, so daß hierauf nicht
näher eingegangen werden muß.
[0019] Die einzelnen Komponenten des Schalters befinden sich in einem Gehäuse, das aus zwei
sich gegenüberliegenden Gehäuseelementen gebildet ist, von denen in den Figuren 1
und 2 die beiden Gehäusewände 10 und 11 zu sehen sind. Die Vorrichtung zur Unterbrechung
eines Strompfades ist gebildet aus einem beweglichen Kontaktstück 12 und einem Festkontaktstück
13, die miteinander eine Kontaktstelle 14 bilden.
[0020] Das bewegliche Kontaktstück 12 ist als Horn an einem Kontakthebel 15 angeformt und
das Festkontaktstück 13 wird gebildet durch eine U-förmige Anordnung mit zwei Schenkeln
16 und 17. An die Kontaktstelle 14 schließt sich ein Lichtbogenlöschblechpaket 18
mit einzelnen Löschblechen 19 an. Gegebenenfalls kann das Lichtbogenlöschblechpaket
18 auch durch eine sogenannte Kühlblechanordnung ersetzt sein, wenn der Schalter als
sogenannter Nullpunktlöscher verwendet werden soll.
[0021] An der Gehäusewand 10 befindet sich ein Vorsprung 20, der bis zur Kontaktstelle hin
reicht und das Lichtbogenlöschblechpaket 18 nach vorne hin, also entgegen der Lichtbogenlaufrichtung,
begrenzt. An der gegenüberliegenden Wand ist lediglich eine Querwand 21 angeformt,
die im Bereich des festen Kontaktstückes 13 einen Begrenzungssteg bildet. Zwischen
dem Begrenzungssteg 21 und dem vorderen Bereich des Lichtbogenlöschblechpaketes 18
ist ein freier Raum 22 gebildet, in den eine Wandplatte 23 (siehe Fig. 4 und 5) eingefügt
ist, die eine Eisenplatte 24 aufnimmt. Die Wandplatte 23 sitzt in Abstand zur Gehäusewand
11, so daß zwischen der Wandplatte 23 und der Gehäusewand 11 ein Strömungskanal 25
gebildet ist, der Lichtbogengasen eine Strömung in Pfeilrichtung P entgegen der Laufrichtung
des Lichtbogens PL in das Lichtbogenlöschblechpaket 18 hinein gestattet.
[0022] Am Festkontaktstück ist im Bereich der Wandplatte und diese beidseitig überragend
eine Aussparung 26 eingebracht, wodurch der Abstand zwischen der Wandplatte 23 und
dem Festkontaktstück gewährleistet ist. In dem Vorsprung 20 befinden sich Nuten 27,
deren Aufgabe es ist, den Kriechweg im Bereich der Wand zu erhöhen.
[0023] Damit in der Wandplatte 23 die Eisenplatte 24 gehalten ist, befindet sich in der
Wandplatte 23 eine als Tasche ausgebildete Vertiefung 28, in die die Eisenplatte 24
hineingedrückt und darin fixiert ist. Die Fixierung erfolgt durch eine an der Eisenplatte
24 angeformte Noppe 24a, die in ein Loch 28a an der Seitenwandung 28b der Vertiefung
28 einrastet.
[0024] Aus der Fig. 2 ist ersichtlich, wie die Wandplatte 23 fixiert ist. Die Gehäusewand
10 bildet einen Gehäuseboden 30, an den sich ein Vorsprung 31 anschließt, dessen Breite
der Breite der Wandplatte entspricht. In diesen Vorsprung 31 wird die Wandplatte 23
eingesetzt. Dabei hilft die Gehäusewandung 11 bei der Halterung der Wandplatte 23
mit, in dem sie zusammen mit dem Vorsprung 31 an der Gehäusewandung 10 eine sackartige
Vertiefung bildet, in der die Wandplatte 23 geführt und festgelegt ist. Darüberhinaus
ist zusätzlich oberhalb und unterhalb des Kanals jeweils ein Wandvorsprung 11 und
11b vorgesehen, die den Kanal 22 nach oben und unten begrenzen.
1. Elektrisches Schaltgerät, insbesondere Leitungsschutzschalter mit einem Gehäuse
mit zwei seitlichen Gehäusewandungen (10, 11) mit einem festen, und einem beweglichen
Kontaktstück (13, 12) und mit einer Lichtbogenlöschkammer mit Lichtbogenlöschblechen
(19), die zumindest im Bereich der Kontaktstelle (12, 13) von zwei Seitenwandelementen
(20, 23) seitlich begrenzt ist, dadurch gekennzeichnet, daß eine Seitenwandelement
(20) durch einen an der einen Gehäusewandung (10) angeformten, hin zum festen und
beweglichen Kontaktstück (13, 12) reichenden und an diese direkt angrenzenden Wandvorsprung
gebildet ist, der den Bereich des Lichtbogenlöschblechpaketes (18) zwischen der Kontaktstelle
(12, 13) und der den Wandvorsprung aufweisenden einen Gehäusewandung (10) entgegen
der Lichtbogenlaufrichtung nach vorne abschließt, und daß das andere Seitenwandelement
(23) durch eine im Abstand zur anderen Gehäusewandung (11) angeordnete Wandplatte
(23), so einen Kanal (25) dazwischen freilassend, gebildet ist, die einerseits an
das feste und bewegliche Kontaktstück (13, 12) direkt angrenzt und den Bereich des
Lichtbogenlöschblechpaketes (18) zwischen der Kontaktstelle und der anderen Gehäusewandung
(11) bis auf den Bereich des Kanals (25) ebenfalls entgegen der Lichtbogenlaufrichtung
nach vorne hin begrenzt.
2. Elektrisches Schaltgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an der der
Wandplatte (23) benachbarten Gehäusewand (11) vor der Wandplatte (in Lichtbogenlaufrichtung
gesehen) im Abstand dazu eine Querwand (21) angeformt ist, die stegartig hin zum Festkontaktstück
(13) verläuft und so den Kanal (25) nach vorne hin begrenzt.
3. Elektrisches Schaltgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in der der
Kontaktstelle (13, 12) zugewandten Fläche des einen Wandvorsprunges quer zur Öffnungsrichtung
des beweglichen Kontaktstückes (12) verlaufende Nuten (27) eingebracht sind.
4. Elektrisches Schaltgerät nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die aus Isolierstoff bestehende Wandplatte (23) auf der der Kontaktstelle abgewandten
Seite eine Eisenplatte (24) enthält.
5. Elektrisches Schaltgerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Wandplatte
(23) eine Ausnehmung (28) aufweist, in der die Eisenplatte (24) kraftschlüssig, z.
B. durch Verrastung, gehalten ist.
6. Elektrisches Schaltgerät nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die
Eisenplatte (24) in die Wandplatte (23) eingespritzt ist.
7. Elektrisches Schaltgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
daß das Lichtbogenlöschblechpaket (18) an der der Wandplatte (23) benachbarten Gehäusewand
(11) in einer Vertiefung eingelegt und darin geführt ist, die entgegen der Lichtbogenlaufrichtung
bis über die Kontaktstelle hinaus verlängert ist und in der sich die Wandplatte (23)
befindet und so der Kanal (25) gebildet ist.
1. Electrical switching device, in particular automatic cut-out, having a housing
with two lateral housing walls (10, 11), having a fixed and a movable contact element
(13, 12) and having an arc quench chamber with arc quenching laminations (19), which
is laterally delimited at least in the region of the contact point (12, 13) by two
side wall elements (20, 23), characterized in that one side wall element (20) is formed
by a wall projection formed on one housing wall (10) and extending up to the fixed
and movable contact element (13, 12) and adjoining the latter directly, which wall
projection closes off to the front against the arcing direction the region of the
bundle of arc quenching laminations (18) between the contact point (12, 13) and that
housing wall (10) having the wall projection, and in that the other side wall element
(23) is formed by a wall panel (23) arranged at a distance to the other housing wall
(11), thus leaving a channel (25) free between, which wall panel directly adjoins
the fixed and movable contact element (13, 12) on one side and delimits to the front
the region of the bundle of arc quenching laminations (18) between the contact point
and the other housing wall (11) with the exception of the region of the channel (25),
likewise against the arcing direction.
2. Electrical switching device according to Claim 1, characterized in that there is
formed on the housing wall (11) adjacent to the wall panel (23) a transverse wall
(21) in front of the wall panel (seen in the arcing direction) and at a distance thereto,
which transverse wall extends bar-like towards the fixed contact element (13) and
thus delimits the channel (25) to the front.
3. Electrical switching device according to Claim 1, characterized in that there are
provided in the face of one wall projection facing the contact point (13, 12) grooves
(27) extending transversely with respect to the opening direction of the movable contact
element (12).
4. Electrical switching device according to one of Claims 1 or 2, characterized in
that the wall panel (23) made of insulating material contains an iron plate (24) on
the side facing away from the contact point.
5. Electrical switching device according to Claim 4, characterized in that the wall
panel (23) has a recess (28) in which the iron plate (24) is held non-positively,
for example by means of a detent.
6. Electrical switching device according to Claim 4 or 5, characterized in that the
iron plate (24) is injected into the wall panel (23).
7. Electrical switching device according to one of Claims 1 to 6, characterized in
that the bundle of arc quenching laminations (18) is inserted into and guided in a
depression on the housing wall (11) adjacent to the wall panel (23), which depression
is extended beyond the contact point against the arcing direction and in which the
wall plate (23) is located and thus the channel (25) is formed.
1. Appareil de commutation électrique, en particulier commutateur de sécurité, avec
un boîtier présentant deux parois de boîtier latérales (10, 11), avec une pièce de
contact fixe et une pièce de contact mobile (13, 12) et avec une chambre de soufflage
d'arc électrique, présentant des tôles de soufflage d'arc électrique (19), qui est
délimitée latéralement au moins dans la zone du point de contact (12, 13) par deux
éléments de paroi latéraux (20, 23), caractérisé en ce qu'un élément de paroi latérale
(20) est constitué par une saillie de la paroi formée sur l'une des parois de boîtier
(10), arrivant jusqu'à la pièce de contact fixe et la pièce de contact mobile (13,12)
et directement adjacentes à celles-ci, saillie de paroi délimitant vers l'avant, à
l'opposé de la direction de propagation de l'arc, la zone du paquet de tôles (18)
de soufflage d'arc entre le point de contact (12, 13) et l'une des parois de boîtier
(10) présentant la saillie de paroi, et en ce que l'autre élément de paroi latéral
(23) est formé par une plaque de paroi (23) disposée à distance par rapport à l'autre
paroi de boîtier (11), dégageant ainsi un canal (25) entre les deux, plaque de paroi
qui est directement contigüe d'un côté à la pièce de contact fixe et à la pièce de
contact mobile (12, 13) et délimite également vers l'avant, à l'opposé de la direction
de propagation de l'arc, la zone du paquet de tôle (18) de soufflage d'arc, entre
le point de contact et l'autre paroi de boîtier (11) jusqu'à la zone du canal (25).
2. Appareil de commutation électrique selon la revendication 1, caractérisé en ce
qu'une paroi transversale (21) est formée sur la paroi de boîtier (11) voisine de
la plaque de paroi (23), avant la plaque de paroi (dans la direction de propagation
de l'arc) et à distance de celle-ci, et se développe sous la forme d'une nervure vers
la pièce de contact fixe (13) en délimitant ainsi le canal (25) vers l'avant.
3. Appareil de commutation électrique selon la revendication 1, caractérisé en ce
que des gorges (27) se développant transversalement au sens d'ouverture de la pièce
de contact mobile (12) sont creusées dans la face d'une des saillies de paroi qui
est tournée vers le point de contact (13, 12).
4. Appareil de commutation électrique selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en
ce que la plaque de paroi (23) consistant en une matière isolante contient une plaque
de fer (24) sur la face opposée au point de contact.
5. Appareil de commutation électrique selon la revendication 4, caractérisé en ce
que la plaque de paroi (23) présente un évidement (28) dans lequel la plaque de fer
(24) est maintenue à force, par exemple par encliquetage.
6. Appareil de commutation électrique selon la revendication 4 ou 5, caractérisé en
ce que la plaque de fer (24) est injectée dans la plaque de paroi (23).
7. Appareil de commutation électrique selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé
en ce que le paquet de tôles (18) de soufflage d'arc est introduit dans et guidé à
l'intérieur d'une cavité qui est située sur la paroi de boîtier (11) voisine de la
plaque de paroi (23), qui est prolongée à l'opposé du sens de propagation de l'arc,
jusqu'au-delà du point de contact et dans laquelle se trouve la plaque de paroi (23)
et est formé ainsi le canal (25).
