Leuchtenraster
[0001] Die Erfindung betrifft ein Leuchtenraster gemäß Oberbegriff von Anspruch 1.
[0002] Bei einem solchen, in der älteren europäischen Anmeldung 0 135 086 beschriebenen
Leuchtenraster sind die Hinterschneidungen der Haltelaschen von dem Rasterrand weggewandt;
die Arretierkante der unteren Haltelasche ist dagegen dem Rasterrand zugekehrt. Deshalb
müssen die Querlamellen zum Einstecken in eine Außenwandung des Rasters geschwenkt
werden, was die Montage erschwerte. Vor allem resultiert daraus ein komplizierterer
Aufbau von Hilfsvorrichtungen für die Montage.
[0003] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, das Leuchtenraster gemäß Oberbegriff von
Anspruch 1 so auszubilden, daß Querlamellen und Außenwandungen leichter montierbar
sind.
[0004] Die erfindungsgemäße Lösung dieser Aufgabe ist in Anspruch 1 gekennzeichnet. Im Gegensatz
zu der Technik nach der älteren Anmeldung sind die Hinterschneidungen der hakenförmigen
Halterlaschen auf den Rasterrand zu gerichtet: Infolgedessen können die Querlamellen
- ohne jede Drehbewegung - einfach in die Steckschlitze der Außenwandungen eingesteckt
und anschließend gegen den Rasterrand gedrückt werden, bis die untere Haltelasche
in einen Halteschlitz des Randschenkels eingreift.
[0005] Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet.
[0006] Die Erfindung wird anhand des in den Figuren dargestellten Ausführungsbeispieles
näher erläutert; die Figuren zeigen dabei jeweils einen Teilschnitt durch den Randbereich
eines Leuchtenrasters und zwar
FIG 1 die Position der Querlamelle nach dem Einstecken ihrer Haltelaschen in die Steckschlitze
der Außenwandung und
FIG 2 die Querlamelle in Sollposition.
[0007] Die Außenwandung 1 hat einen einer Lichtaustrittsöfnung benachbarten Rasterrand 10
und einen von da aus V-förmig zurückgebogenen, federnden Randschenkel 11 mit einem
rechteckigen, beidseitig geschlossenen Halteschlitz 12, der auf der dem Rasterrand
10 abgewandten Ende durch eine Gegenkante 120 und auf der gegenüberliegenden Seite
durch eine
'Unterkante 121 begrenzt ist. Die Seitenwandung 1 hat je Querlamelle 2 zwei Steckschlitze
1.1, 1.2. Die Breite dieser Steckschlitze und die des Halteschlitzes 12 entspricht
der Materialdicke der Querlamelle 2.
[0008] Der Verlauf der Stirnseite 200 der Querlamelle 2 ist der Form der angrenzenden Außenwandung
1 des Leuchtenrasters so angepaßt, daß sie praktisch lückenlos an dieser Au- βenwandung
anliegt; in dem Ausführungsbeispiel ist die Außenwandung 1 im Bereich der Querlamelle
2 geradlinig ausgebildet.
[0009] Von der Stirnseite 200 der Querlamelle 2 stehen im Abstand voneinander zwei hakenförmige
Haltelaschen 2.1, 2.2 ab, die jeweils mit der Stirnseite 200 eine gegen den Rasterrand
10 gerichtete, offene Hinterschneidung 20 einschließen, deren Breite der Materialdicke
der Außenwandung entspricht. Die Haltelaschen sind so bemessen, daß sie sich durch
die Steckschlitze 1.1, 1.2 hindurch stecken lassen - FIG 1. Die untere, dem Rasterrand
10 benachbarte Haltelasche 2.2 ist dabei so bemessen, daß sie in dieser, in FIG 1
dargestellten Position den Randschenkel 11 noch nicht oder gerade berührt.
[0010] Die Querlamelle 2 wird dann aus der in FIG 1 dargestellten Position durch eine Bewegung
in Richtung des Pfeiles P in die in FIG 2 dargestellte Sollposition gedrückt. Bei
diesem Vorgang wird der Randschenkel 11 durch ein Arretierstück 2.21 der Haltelasche
2.2 zunächst federnd nach außen weggedrückt, bis der Anfang der Arretierkante 21 in
den Halteschlitz 12 eingreift und sich hierbei gegen die Gegenkante 120 legt.
[0011] Beim weiteren Eindrücken der Querlamelle in Richtung auf die Sollposition federt
der Randschenkel 11 wieder zurück, wobei die Gegenkante 120 auf der spitzwinklig zum
Randschenkel 11 verlaufenden Arretierkante 21 entlanggleitet. Die Sollposition ist
erreicht, wenn eine Endkante 22 der Haltelasche 2.2 auf die Unterkante 121 des Halteschlitzes
12 trifft. Form und Abmessungen sind hierbei so gewählt, daß ein Spiel S im Bereich
der Hinterschneidungen 20 zwischen den Haltelaschen und den Unterkanten der Steckschlitze
1.1, 1.2 bleibt: Die in FIG 2 dargestellte Sollposition ist also nur durch die Abmessungen
und Toleranzen des Halteschlitzes 12 und der Haltelasche 2.2 bestimmt.
Begriffsliste
[0012]
1 Außenwandung
1.1, 1.2 Steckschlitz
10 Rasterrand
11 Randschenkel
12 Halteschlitz
120 Gegenkante
121 Unterkante
2 Querlamelle
2.1, 2.2 Haltelasche
2.21 Arretierstück
20 Hinterschneidung
200 Stirnseite
21 Arretierkante
22 Endkante
1. Leuchtenraster
mit zwei Außenwandungen (1), von denen jede einen einer Lichtaustrittsöffnung benachbarten
Rasterrand (10) und einen von diesem V-förmig zurückgebogenen, federnden Randschenkel
(11) hat,
mit Querlamellen (2), von denen jede auf jeder Stirnseite (200) zwei hakenförmige
Haltelaschen (2.1, 2.2) mit Hinterschneidungen (20) hat und in zugeordneten Steckschlitzen
(1.1, 1.2) in den Außenwandungen (1) verhakt ist,
mit Halteschlitzen (12) in den Randschenkeln (11) jeder Außenwandung (1), in die die
dem Rasterrand (10) benachbarte, untere Haltelasche (2.2) jeder Querlamelle (2) eingreift,
wobei die Sollposition jeder Querlamelle (2) an jeder Außenwandung (1) durch eine
Arretierkante (21) an der unteren Haltelasche (2.2) fixiert ist, die sich gegen eine
Gegenkante (120) des Halteschlitzes (12) abstützt,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Hinterschneidungen (20) der Haltelaschen (2.1, 2.2) gegen den Rasterrand (10)
gerichtet sind, daß der Halteschlitz (12) an beiden Enden geschlossen ist, und daß
die Gegenkante (120) die von dem Rasterrand (10) abgewandte Begrenzung des Halteschlitzes
(12) ist.
2. Leuchtenraster nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Größe der unteren
Haltelasche (2.2) so bemessen ist, daß diese Haltelasche (2.2) den Randschenkel (11)
nicht oder gerade berührt, wenn die Haltelaschen (2.1, 2.2) durch die Steckschlitze
(1.1, 1.2) gesteckt, die Querlamelle (2) aber noch nicht in Richtung auf die Sollposition
verschoben ist (FIG 1).
3. Leuchtenraster nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die untere Haltelasche
(2.2) ein Arretierstück (2.21) hat, das einerseits durch die Arretierkante (21) und
andererseits durch eine Endkante (22) begrenzt ist, die an der Unterkante (121) des
Halteschlitzes (12) anliegt und dadurch die Sollposition der Querlamelle (2) bestimmt.
4. Leuchtenraster nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Arretierkante (21)
des Arretierstückes (2.21) einen spitzen Winkel mit der Endkante (22) einschließt.