| (19) |
 |
|
(11) |
EP 0 183 179 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
|
21.03.1990 Patentblatt 1990/12 |
| (22) |
Anmeldetag: 21.11.1985 |
|
|
| (54) |
Leuchtenraster
Light screen
Paralume
|
| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
|
AT CH DE LI SE |
| (30) |
Priorität: |
26.11.1984 DE 3443050
|
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
|
04.06.1986 Patentblatt 1986/23 |
| (73) |
Patentinhaber: SIEMENS AKTIENGESELLSCHAFT |
|
80333 München (DE) |
|
| (72) |
Erfinder: |
|
- Brüggemann, Jürgen
D-8225 Traunreut (DE)
|
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
|
| |
|
|
|
|
| |
|
| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Leuchtenraster gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1, wie
es aus der DE-A-2 758 261 bekannt ist (siehe auch FR-A-2 413609).
[0002] Bei einem in der älteren, jedoch nicht vorveröffentlichten europäischen Anmeldung
EP-A-0 135 086 beschriebenen Leuchtenraster sind die Hinterschneidungen der Haiteiaschen
von dem Rasterrand weggewandt; die Arretierkante der unteren Haltelasche ist dagegen
dem Rasterrand zugekehrt. Deshalb müssen die Querlamellen zum ein stecken in eine
Außenwandung des Rasters geschwenkt werden, was die Montage erschwerte. Vor allem
resultiert daraus ein komplizierterer Aufbau von Hilfsvorrichtungen für die Montage.
[0003] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, das Leuchtenraster gemäß Oberbegriff von
Anspruch 1 so auszubilden, daß Querlamellen und Außenwandungen leichter montierbar
sind.
[0004] Die erfindungsgemäße Lösung dieser Aufgabe ist in Anspruch 1 gekennzeichnet. Im Gegensatz
zu der Technik nach der älteren Anmeldung sind die Hinterschneidungen der hakenförmigen
Halterlaschen auf den Rasterrand zu gerichtet: Infolgedessen können die Querlamellen
- ohne jede Drehbewegung - einfach in die Steckschlitze der Außenwandungen eingesteckt
und anschließend gegen den Rasterrand gedrückt werden, bis die untere Haltelasche
in einen Halteschlitz des Randschenkels eingreift. Vorteilhafte Ausgestaltungen der
Erfindung sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet.
[0005] Die Erfindung wird anhand des in den Figuren dargestellten Ausführungsbeispieles
näher erläutert; die Figuren zeigen dabei jeweils einen Teilschnitt durch den Randbereich
eines Leuchtenrasters und zwar
Fig. 1 die Position der Querlamelle nach dem Einstecken ihrer Haltelaschen in die
Steckschlitze der Außenwandung und
Fig. 2 die Gluerlamelle in Sollposition.
[0006] Die Außenwandung 1 hat einen einer Lichtaustrittsöffnung benachbarten Rasterrand
10 und einen von da aus V-förmig zurückgebogenen, fedemden Randschenkel 11 mit einem
rechteckigen, beidseitig geschlossenen Halteschlitz 12, der auf der dem Rasterrand
10 abgewandten Ende durch eine Gegenkante 120 und auf der gegenüberliegenden Seite
durch eine Unterkante 121 begrenzt ist. Die Außenwandung 1 hat je Querlamelle 2 zwei
Steckschlitze
'1.1, 1.2. Die Breite dieser Steckschlitze und die des Halteschlitzes 12 entspricht
der Materialdicke der Giuerlamelle 2.
[0007] Der Verlauf der Stirnseite 200 der Querlamelle 2 Ist der Form der angrenzenden Außenwandung
1 des Leuchtenrasters so angepaßt, daß sie praktisch lückenlos an dieser Außenwandung
anliegt; in dem Ausführungsbeispiel Ist die Außenwandung 1 im Bereich der Querlamelle
2 geradlinig ausgebildet.
[0008] Von der Stirnseite 200 der Querlamelle 2 stehen im Abstand voneinander zwei hakenförmige
Haltelaschen 2.1, 2.2 ab, die jeweils mit der Stirnseite 200 eine gegen den Rasterrand
10 gerichtete, offene Hinterschneidung 20 ein. schließen, deren Breite der Materialdicke
der Außenwandung entspricht. Die Haltelaschen sind so bemessen, daß sie sich durch
die Steckschlitze 1.1, 1.2 hindurch stecken lassen - Fig. 1. Die untere, dem Rasterrand
10 benachbarte Haltelasche 2.2 ist dabei so bemessen, daß sie in dieser, in Fig. 1
dargestellten Position den Randschenkel 11 noch nicht oder gerade berührt.
[0009] Die Querlamelle 2 wird dann aus der in Fig. 1 dargestellten Position durch eine Bewegung
in Richtung des Pfeiles P in die in Fig. 2 dargestellte Soliposition gedrückt. Bei
diesem Vorgang wird der Randschenkel 11 durch ein Arretierstück 2.21 der Haltelasche
2.2 zunächst fedemd nach außen weggedrückt, bis der Anfang der Arretierkante 21 in
den Halteschlitz 12 eingreift und sich hierbei gegen die Gegenkante 120 legt.
[0010] Beim weiteren Eindrücken der Querlamelle in Richtung auf die Sollposition federt
der Randschenkel 11 wieder zurück, wobei die Gegenkante 120 auf der spitzwinklig zum
Randschenkel 11 verlaufenden Arretierkante 21 entlanggleitet. Die Sollposition ist
erreicht, wenn eine Endkante 22 der Haltelasche 2.2 auf die Unterkante 121 des Halteschlitzes
12 trifft. Form und Abmessungen sind hierbei so gewählt, daß ein Spiel S im Bereich
der Hinterschneidungen 20 zwischen den Haltelaschen und den Unterkanten der Steckschlitze
1.1, 1.2 bleibt: Die in Fig. 2 dargestellte Sollposition ist also nur durch die Abmessungen
und Toleranzen des Haiteschlitzes 12 und der Haltelasche 2.2 bestimmt.
Begriffliste
[0011]
1 Außenwandung
1.1,1.2 Steckschlitz
10 Rasterrand
11 Randschenkel
12 Halteschlitz
120 Gegenkante
121 Unterkante
2 Querlamelle
2.1, 2.2 Haltelasche
2.21 Arretierstück
20 Hinterschneidung
200 Stirnseite
21 Arretierkante
22 Endkante
1. Leuchtenraster
- mit zwei Außenwandungen (1), von denen jede einen einer Lichtaustrittsöffnung benachbarten
Rasterrand (10) und einen von diesem V-förmig zurückgebogenen, Randschenkel (11) hat,
- mit Querlamellen (2), von denen jede auf jeder Stirnseite (200) mit zwei hakenförmige
Haltelaschen (2.1, 2.2) mit Hinterschneidungen (20) durch zugeordnete Steckschlitzen
(1.1, 1.2) in den Außenwandungen (1) hindurchgreift
- und in der Sollposition durch eine Arretierkante (21) fixiert ist, die sich gegen
eine federnde Gegenkante (120) der Außenwandung (1) abstützt, dadurch gekennzeichnet,
- daß die Hinterschneidungen (20) der Haltelaschen (2.1, 2.2) gegen den Rasterrand
(10) gerichtet sind,
- daß an beiden Enden geschlossene Halteschlitzen (12) In den Randschenkeln (11) jeder
Außenwandung (1) vorgesehen sind, in die die dem Rasterrand (10) benachbarte, untere
Haltelasche (2.2) jeder Querlamelle (2) eingreift,
- daß die Arretierkante (21) an der unteren Hattelasche (2.2) angeordnet ist, und
- daß die Gegenkante (120) die von dem Rasterrand (10) und abgewandte Begrenzung des
Halteschlitzes (12) ist.
2. Leuchtenraster nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Größe der unteren
Haltela. sche (2.2) so bemessen ist, daß diese Haltelasche (2.2) den Randschenkel
(11) nicht oder gerade berührt, wenn die Haltelaschen (2.1, 2.2) durch die Steckschlitze
(1.1, 1.2) gesteck, die Querlamelle (2) aber noch nicht in Richtung auf die Sollposition
verschoben ist (Fig. 1).
3. Leuchtenraster nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die untere Haltelasche
(2.2) ein Arretierstück (2.21) hat, das einerseits durch die Arretierkante (21) und
andererseits durch eine Endkante (22) begrenzt ist, die an der Unterkante (121) des
Halteschlitzes (12) anliegt und dadurch die Sollposition der Querlamelle (2) bestimmt.
4. Leuchtenraster nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet daß die Arretierkante (21)
des Arretierstückes (2.21) einen spitzen Winkel mit der Endkante (22) einschließt.
1. Paralume comprenant
- deux panneaux extérieurs (1) ayant chacun un bord de paralume (10) voisin d'une
ouverture de sortie de la lumière et une branche marginale (11) coudée en forme de
V à partir de celui-ci,
- des lamelles transversales (2) dont chacune pénètre sur chaque côté frontal (200),
par deux crochets de maintien (2.1, 2.2) ayant des parties en contre-dépouille (20),
dans des fentes d'enfichage (1.1, 1.2) associées ména. gées dans les panneaux extérieurs
(1)
- et est immobilisée en la position souhaitée par une arête de blocage (21), qui s'appuie
sur une arête élastique antagoniste (120) du panneau extérieur (1), caractérisée
- en ce que les contre-dépouilles (20) des crochets de maintien (2.1 ; 2.2) sont dirigées
vers le bord de paralume (10),
- en ce qu'aux deux extrémités sont prévues, dans les branches marginales (11) de
chaque panneau extérieur (1), des fentes de maintien (12), dans lesquelles pénètre
le crochet inférieur de maintien (2.2) de chaque lamelle transversale (2), qui est
voisin du bord de paralume (10),
- en ce que l'arête de blocage (21) est prévue sur le crochet inférieur de maintien
(2.2), et
- en ce que l'arête antagoniste (120) est la bordure de la fente de maintien (12),
qui est éloignée du bord de paralume (10).
2. Paralume suivant la revendication 1, caractérisée en ce que la dimension du crochet
inférieur de maintien (2.2) est telle que ce crochet de maintien (2.2) ne touche pas,
ou touche juste, la branche marginale (11), quand le crochet de maintien (2.1, 2.2)
est enfilé dans la fente d'enfi- chage (1.1, 1.2), mais quand la lamelle transversale
(2) n'est pas encore déplacée en direction de la position souhaitée. (Figure 1).
3. Paralume suivant la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que le crochet inférieur
de maintien (2.2) est muni d'une pièce de blocage (2.21) qui est délimitée, d'une
part, par l'arête de blocage (21) et, d'autre part, par une arête d'extrémité (22),
qui s'applique à l'arête inférieure (121) de la fente de maintien (12) et qui définit
ainsi la position souhaitée de la lamelle transversale (2).
4. Paralume suivant la revendication 3, caractérisée en ce que l'aréte de blocage
(21) de la pièce de blocage (2.21) fait un angle aigu avec l'arête d'extrémité (22).
1. Light-screen having
- two outer walls (1) of which each has a screen edge (10) adjacent to a light exit
port and an edge leg (11) bent back in a V-shape from the latter,
- having transverse lamellas (2), each of which projects on each end face (200) by
means of two hookshaped holding tabs (2.1, 2.2) with undercuts (20) through assigned
mounting slots (1.1, 1.2) in the outer walls (1)
- and is fixed in the desired position by a stop ridge (21) which is supported against
a resilient counter-ridge (120) of the outer wall (1), characterized
- in that the undercuts (20) of the holding tabs (2.1, 2.2) are directed against the
screen edge (10),
- in that at both ends closed holding slots (12) are provided in the edge legs (11)
of each outer wall (1), in which the lower holding tab (2.2), adjacent to the screen
edge (10), of each transverse lamella (2) engages,
- in that the stop ridge (21) is arranged on the lower holding tab (2.2), and
- in that the counter-ridge (120) is the limitation of the holding slot (12) facing
away from the screen edge (10).
2. Light-screen according to claim 1, characterized in that the size of the lower
holding tab (2.2) is dimensioned in such a way that this holding tab (2.2) does not
touch or only just touches the edge leg (11), when the holding tabs (2.1, 2.2) are
inserted through the mounting slots (1.1, 1.2) but the transverse lamella (2) is not
yet displaced in the direction of the desired position (Fig. 1).
3. Light-screen according to Claim 1 or 2, characterized in that the lower holding
tab (2.2) has a stop piece (2.21) which on the one hand is delimited by the stop ridge
(21) and on the other hand by an end ridge (22) which rests against the lower ridge
(121) of the holding slot (12) and thus determines the desired position of the transverse
lamella (2).
4. Light-screen according to claim 3, characterized in that the stop ridge (21) of
the stop piece (2.21) encompasses an acute angle with its end ridge (22).
