| (19) |
 |
|
(11) |
EP 0 183 208 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
|
03.10.1990 Patentblatt 1990/40 |
| (22) |
Anmeldetag: 23.11.1985 |
|
|
| (54) |
Höhenverstellbares Topflager zum Übertragen und Anheben bzw. Absenken schwerer Lasten
von Bauwerken, insbesondere Brückenbauwerken
Vertically adjustable bearing for transferring and raising or lowering heavy loads,
especially bridges
Appui de déplacement vertical pour transmettre et soulever ou baisser des charges
lourdes, particulièrement des ponts
|
| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
|
AT CH FR GB IT LI |
| (30) |
Priorität: |
27.11.1984 DE 3443120
|
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
|
04.06.1986 Patentblatt 1986/23 |
| (73) |
Patentinhaber: Schwäbische Hüttenwerke
Gesellschaft mit beschränkter Haftung |
|
D-73414 Aalen (DE) |
|
| (72) |
Erfinder: |
|
- Andrä, Wolfhart, Dr. Ing.
D-7000 Stuttgart 70 (DE)
- Andrä, Hans-Peter, Dr. Ing.
D-7000 Stuttgart 70 (DE)
- Beyer, Erwin, Dr. Ing. e.h.
D-4000 Düsseldorf (DE)
- Bayer, Karl, Obering.
D-7151 Grosserlach (DE)
|
| (74) |
Vertreter: Allgeier, Kurt et al |
|
Patentanwalt,
Schillerstrasse 8-10 79618 Rheinfelden 79618 Rheinfelden (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 122 474 GB-A- 1 355 789
|
DE-B- 2 527 128 US-A- 1 429 036
|
|
| |
|
|
- BAUTECHNIK, Jahrgang 61, Nr. 7, 1984, Seiten 222-230, Berlin; W. ANDRAE: "Der heutige
Entwicklungsstand des Gummitoplagers und seine Weiterentwicklung zum Hublager"
|
|
| |
|
| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf ein höhenverstellbares Topflager zum Übertragen und
Anheben bzw. Absenken schwerer Lasten von Bauwerken, insbesondere Brückenbauwerken.
Höhenverstellbare Lager dieser Art bestehen aus einem aus Stahl hergestellten Topf
von kreisrundem oder auch rechteckigem Grundriß. In den Topf teilweise eingelassen
ist eine ebenfalls aus Stahl bestehende Deckplatte, durch welche zusammen mit den
Wandungen des Topfes und dessen Boden ein allseitig umschlossener Druckraum gebildet
ist. In diesem Druckraum befindet sich eine diesen vollständig ausfüllende Platte
aus einem gummiartig verformbaren, praktisch inkompressiblen Werkstoff, vorzugsweise
einem Elastomere-Werkstoff. Damit sich in den Spalt zwischen der Umrißfläche der Deckplatte
und der Wandung des Topfes der unter hohem Druck stehende verformbare Werkstoff nicht
hineinzwängen oder sogar nach oben austreten kann, sind besondere Dichtungs-Elemente
angeordnet, die in einer umlaufenden Vertiefung am oberen Rand der Platte eingelassen
sind.
[0002] Diese Bauart von Lagern hat die Eigenschaft, daß die Deckplatte, auf welcher das
Bauwerk bzw. das Brückenteil aufliegt Kippbewegungen um beliebige horizontale Achsen
ausführen kann, weil die Platte aus dem verformbaren Werkstoff sich unter hohem Druck
wie eine hydraulische Flüssigkeit verhält.
[0003] Das Lager kann auch um eine horizontale Achse um 180° gedreht werden, so daß der
Topf oben und die Deckplatte unten liegt.
[0004] Diese bekannten Lager können auch zum Anheben bzw. nachfolgenden Absenken einer schweren
Last eines Bauwerkes oder einer Brücke verwendet werden. Zu diesem Zweck sind sie
mit einer Vorrichtung zum Einpressen einer mit dem plastischen Werkstoff verträglichen,
niedrig viskosen Druckflüssigkeit mittels einer in den allseitig umschlossenen Druckraum
mündenden Bohrung eingerichtet. Durch das Einpressen der Druckflüssigkeit wird die
verformbare Platte örtlich verdrängt und das Volumen des allseitig umschlossenen Druckraumes
vergrößert, so daß sich die Deckplatte mit dem auf ihr lagernden Bauwerk anhebt. Durch
Ablassen der Druckflüssigkeit kann das eingeschlossene Volumen wieder verkleinert
und damit auch die Deckplatte mit dem Bauwerk wieder abgesenkt werden.
[0005] Beim Anheben oder Absenken der Last gleitet die verformbare Platte mit ihrer lotrechten
Mantelfläche ihrer Außenwandung an der Topfinnenwand entlang. Es ergibt sich dadurch
das Problem, daß zwischen Topfinnenwandung und verformbarer Platte bei den Hub- und
Senkbewegungen und bei Kippbewegungen der Deckplatte und den dadurch hervorgerufenen
Relativbewegungen Undichtigkeiten auftreten können, durch welche die niedrig viskose
Druckflüssigkeit nach außen treten kann.
[0006] Dieser nachteiligen Erscheinung wurde bisher dadurch zu begegnen versucht, daß zwischen
der Topfinnenwandung und der verformbaren Platte ringförmige Dichtungen aus Metall
oder Kunststoff eingesetzt wurden, die in Einschnitten in der Außenmantelfläche der
verformbaren Platte liegen und in Kontakt mit der Topfinnenwandung auf- und abgleiten.
Damit läßt sich jedoch eine befriedigende, insbesondere dauerhafte Abdichtung, vor
allem bei niedrig viskosen Druckflüssigkeiten und den auftretenden sehr hohen Drücken
nicht erreichen, wenn häufiger Hub-und Senkbewegungen auftreten.
[0007] Man hat daher nach anderen Lösungen gesucht, und es wurde eine elastisch verformbare
Umschließung des Druckraumes vorgeschlagen, um bewegliche Dichtungs-Elemente zu vermeiden,
wie beispielsweise aus der DE-B-25 27 128 und der DE-C-33 26 068 hervorgeht.
[0008] Demgegenüber geht die Erfindung von der Überlegung aus, anstelle der zwischen Topfinnenwandung
und der Außenmantelfläche der verformbaren Platte eingesetzten ringförmigen Dichtungen
diese Platte selbst in einer Weise auszubilden, daß sie zugleich eine zuverlässige
Abdichtungsfunktion auszuüben in der Lage ist.
[0009] Ausgehend von dem bekanten höhenverstellbaren Topflager besteht die erfindungsgemäße
Ausbildung darin, daß die verformbare platte einen in geringem Abstand von der Umfangslinie
der Topfinnenwand und konzentrisch zu dieser verlaufenden schmalen, unten offenen,
bis zu etwa 3/4 der Dicke der verformbaren Platte tief eingeschnittenen umlaufenden
Schlitz aufweist.
[0010] Der durch den umlaufenden Schlitz abgetrennte untere Randbereich der verformbaren
Platte übt nun die Wirkung einer Lippendichtung aus. Durch das beim Einpressen der
Druckflüssigkeit in den umlaufenden Schlitz eindringende und hochsteigende Druckmedium
wird die umlaufende Dichtungslippe gegen die Topfinnenwandung gepreßt und verhindert
somit ein Entweichen der Druckflüssigkeit entlang dieser Trennfläche. Eine besonders
vorteilhafte Ausbildungsweise besteht dabei darin, die in den Druckraum mündende Austrittsöffnung
für die Druckflüssigkeit unmittelbar unterhalb dem umlaufenden, unten offenen Schlitz
in der verformbaren Platte anzuordnen. Dadurch kann die Druckflüssigkeit auf dem kürzesten
Wege in den Schlitz eindringen und die Dichtungslippe zum Anliegen an der Topfinnenwand
bringen.
[0011] Es besteht auch die Möglichkeit, die durch den Schlitz von der Platte abgetrennte
umlaufende Dichtungslippe außer durch den Flüssigkeitsdruck, auch noch durch zusätzliche
Mittel an die Topfinnenwandung anzupressen.
[0012] Eine Weiterbildung der Erfindung besteht darin, daß die verformbare Platte vor dem
Einbau in den Topf im unteren Bereich der Plattendicke einen um ein bestimmtes Maß
größeren Radius als der Topfinnen- bzw. Plattenoberflächen-Radius und daß die radiale
Breite des unten offenen Schlitzes um etwa dasselbe Maß vergrößerten Radius aufweist.
Dabei wird die verformbare Platte vor dem Einbau mittels einer Zwinge auf den Topfinnenradius
zusammengedrückt und in den Topf eingeschoben. Nach dem Einschieben der mittels der
Zwinge auf den Topfinnenradius zusammengedrückten Platte entsteht aus der Rückfederung
der verformten Dichtungslippe der gewünschte und sofort wirksame "primäre" Anpreßdruck
an der Topfinnenwandung, so daß bereits vor Beginn des Einpressens der Druckflüssigkeit
die volle Dichtwirkung erreicht ist.
[0013] Eine gleichartige Wirkungsweise kann durch eine andere Abwandlung der Erfindung erzielt
werden. Der "primäre" Anpreßdruck zwischen Dichtungslippe und Topfinnenwandung kann
auch dadurch erreicht werden, daß in den unten offenen, umlaufenden Schlitz der verformbaren
Platte eine an einer oder an beiden Schlitzseitenwandflächen anliegende Einlage mit
rundem oder eckigem Querschnitt eingesetzt sind, die die Schlitzseitenwandflächen
auseinanderspreizt. Dadurch ist im unteren Bereich ihrer Dicke der Außenradius der
verformbaren Platte vor dem Einbau um das Spreizmaß größer als der Topfinnenradius,
und mittels einer Zwinge kann die Platte auf den Topfinnenradius zusammengedrückt
und in den Topf eingeschoben werden.
[0014] Auch bei dieser Ausgestaltung der Erfindung wird nach dem Einschieben der zusammengedrückten
Platte infolge der Rückfederung der "primäre" Anpreßdruck und damit eine volle Dichtwirkung
bereits vor Beginn des Einpressens der Druckflüssigkeit erzielt.
[0015] Eine derartige Einlage kann in radialer Richtung starr oder elastisch nachgiebig
sein. Eine in Richtung der Schlitzbreite starre Einlage kann z.B. ein ein- oder mehrteiliger
Ring aus Metall oder Kunststoff sein, welcher vor dem Einbau der verformbaren Platte
in den Topf in den Schlitz eingedrückt wird und diesen dabei um das erforderliche
Maß verbreitert:
[0016] Erfindungsgemäß wird bei einer beidseitig an den Schlitzwänden anliegenden ringförmigen
Einlage diese so ausgebildet, daß sich der Flüssigkeitsdruck über die ganze Höhe des
Schlitzes ausbreiten kann. Besteht z.B. die Einlage aus einem Ring aus Metall oder
Kunststoff mit dreieckförmigem Querschnitt, der beidseitig an den Schlitzwändan anliegt
und diese keilförmig auseinanderdrückt, so kann die Einlage im Querschnitt mit radialen
Schlitzen versehen werden, in denen die Druckflüssigkeit bis zur Keilspitze nach oben
steigen kann. Der horizontale Flüssigkeitsdruck kann sich damit auf die ganze Schlitzhöhe
gleichmäßig auswirken bzw. die Dichtungslippe auf ganze Höhe an die Topfinnenwandung
drükken.
[0017] Eine in radialer Richtung elastische Einlage kann z.B. aus einem im Grundriß gewellten
Federstahlband bestehen, welches in den Schlitz eingelegt wird und diesen um ein bestimmtes
Maß spreizt. Beim Einbau der verformbaren Platte in den Topf durch eine Zwinge wird
die Spreizung durch die in Richtung der Schlitzbreite elastisch verformbare Einlage
rückgängig gemacht.
[0018] Weitere Merkmale der in den umlaufenden Schlitz einsetzbaren Einlage ergeben sich
aus den Ansprüchen.
[0019] Wenn ein bereits mit einer gewissen Druckflüssigkeitsmenge gefülltes Topflager belastet
wird, so kann sich ein negativer Hubweg ergeben, weil die im Schlitzbereich eingeschlossene
Luft mit wachsendem Flüssigkeitsdruck zusammengepreßt wird. Im allgemeinen ist diese
negative Hubbewegung baupraktisch nicht von Bedeutung. Wenn sie aus bestimmten Gründen
ausgeschaltet werden soll, besteht erfindungsgemäß die Möglichkeit, daß der in die
verformbare Platte eingeschnittene umlaufende Schlitz vor dem Einsetzen dieser Platte
in den Topf ganz oder teilweise mit einer niedrig viskosen sich flüssigkeitsähnlich
verhaltenden Masse, z.B. Fett oder dergleichen, gefüllt ist.
[0020] Mehrere Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt und
im folgenden näher erläutert.
Es zeigen
[0021]
Fig. 1 einen Vertikalschnitt durch den Randbereich eines erfindungsgemäßen Topflagers
in einer ersten Ausführungsform, mit parallelen Schlitzwänden;
Fig. 2 einen weiteren derartigen Vertikalschnitt in einer Ausführungsform mit im Durchmesser
vergrößerter verformbaren Platte und entsprechend verbreitertem Schlitz;
Fig. 3 einen weiteren derartigen Vertikalschnitt in einer Ausführungsform mit einer
radial elastischen bandförmigen Einlage im umlaufenden Schlitz;
Fig. 4 einen weiteren derartigen Vertikalschnitt in einer Ausführungsform mit einer
radial starren Einlage von kreisförmigem Querschnitt im umlaufenden Schlitz;
Fig. 5 einen weiteren Vertikalschnitt mit einer keilförmigen, radial geschlitzten
Einlage;
Fig. 6 eine Ansicht einer radial geschlitzten keilförmigen Einlage gem. Fig. 5 in
Blickrichtung "A".
[0022] Das Topflager nach Fig. 1 besteht in bekannter Weise aus dem Topf 2 und 3, in den
die verformbare Platte 1 eingesetzt und der nach oben durch die Deckplatte 4 mit der
Dichtung 5 abgeschlossen ist.
[0023] Durch die Öffnung 6 wird die Druckflüssigkeit in den Spalt 7 zwischen der Oberfläche
des Topfbodens 3 und der Unterfläche der verformbaren Platte 1 eingepreßt, wodurch
sich dieser von dem Maß 7 auf das Maß 8 vergrößert bzw. die Platte 1 und damit die
Deckplatte 4 sich entgegen der (nicht dargestellten) Last um dieses Maß heben. Dabei
gleitet sie mit ihrer Außenmantelfläche 9 der Platte 1 an der Topfinnenwandung 10
in vertikaler Richtung entlang.
[0024] Die verformbare Platte 1 weist in geringem Abstand von der Topfinnenwandung und konzentrisch
zu dieser einen schmalen, unten offenen, umlaufenden Schlitz 11 auf, der etwa auf
3/4 der Dicke der Platte 1 eingeschnitten ist. Die Schlitzbreite ist mit 12 und die
Schlitzseitenwandflächen sind mit 13 bezeichnet.
[0025] Durch die in den Schlitz 11 eindringende Druckflüssigkeit wird der durch den Schlitz
11 abgetrennte und in radialer Richtung leicht verformbare lippenförmige Rand der
Platte 1 gegen die Topfinnenwandung 10 gepreßt, wodurch die Kontaktfläche 9/10 auch
bei Relativbewegungen zwischen der verformbaren platte 1 und Topfinnenwandung 9 abgedichtet
ist.
[0026] In Figur 2 ist der Radius der verformbaren Platte 1 im unteren Bereich ihrer Dicke
entsprechend der gestrichelten Linie um das Maß 14 größer als der Radius R des Topfes
2. Entsprechend ist auch die Schlitzbreite im unteren Bereich auf das Maß 15 = 12
+ 14 vergrößert. Beim Einbau der Platte 1 in den Topf 2 und 3 wird die Platte durch
eine Zwinge in radialer Richtung auf das Maß 2 R zusammengedrückt, wobei sich die
Spaltbreite auf das Maß 12 verringert. Die Dichtungslippe ist nunmehr entsprechend
ihrem radialen Verformungswiderstand in ihrem unteren Bereich an die Topfinnenwandung
9 angepreßt. Die dichtende Wirkung wird zunächst also durch eine Art Vorspannung auch
ohne den hydraulischen Anpreßdruck erzeugt, d.h. durch einen "primären" Anpreßdruck.
[0027] In Figur 3 ist der Radius r der verformbaren Platte 1 im unteren Bereich vor ihrem
Einbau um das Maß 14 größer als der Radius R des Topfes. Diese Vergrößerung wird erreicht
durch das Einsetzen einer in radialer Richtung verformbaren Einlage 16 in den Spalt
11, wodurch dieser von der Ausgangsbreite 12 auf die Breite 17 gespreizt wird. Die
Einlage besteht hier aus im Grundriß gewellten, ringförmig gebogenen Federstahlbandstükken,
die mit ihren Wellenbergen bzw. -tälern örtlich an den beiden Schlitzseitenflächen
anliegen. Beim Einbau der verformbaren Platte 1 in den Topf mittels einerZwinge wird
das den Schlitz 11 spreizende, gewellte Stahlband 16 verformt und geht in die Form
18 mit entsprechend flacheren Wellen über: Die durch den Schlitz abgetrennte Dichtungslippe
wird nun entsprechend dem Verformungswiderstand des gewellten Federbandstahles gegen
die Topfwandung 10 gepreßt.
[0028] In Figur 4 ist eine ähnliche erfindungsgemäße Ausbildung einer vorgespannten Lippendichtung
dargestellt. Hierwird vor dem Einbau derverformbaren Platte 1 in den Topf 2 und 3
der Ausgangsschlitz 11 durch eine Stahloder Kunststoffeinlage 19 mit kreisrundem Querschnitt
im unteren Bereich auf die Schlitzbreite 20 gespreizt. Der Radius r der verformbaren
Platte 1 vergrößert sich hierdurch gegenüber dem Topf radius R um den Betrag 21. Beim
Einbau der Platte 1 in den Topf 2 mit Hilfe einer Zwinge wird die Radiusvergrößerung
21 der verformbaren Platte 1 rückgängig gemacht. Hierbei muß sich diese im Bereich
der Anliegeflächen an die Einlage verformen. Die hierzu erforderliche radial gerichtete
Verformungskraft entspricht dem Anpreßdruck der Dichtungslippe an die Topfinnenwandung
10.
[0029] Die Fig. 5 zeigt eine ähnliche erfindungsgemäße Ausbildungsweise einer vorgespannten
Lippendichtung. Dabei ist der Schlitz 26 ein Trennshnitt. Vor dem Einbau in den Topf
2 wird der Schlitz 26 der verformbaren Platte 1 durch eine ringförmige Spreizeinlage
24 von dreieckoder trapezförmigem Querschnitt im unteren Bereich gespreizt. Die ringförmige
Spreizeinlage 24 ist mit vertikal verlaufenden Schlitzen 25 versehen, welche Hohlräume
bilden, in denen die anschließend eingepreßte Druckflüssigkeit hochsteigen kann. Durch
die Spreizeinlage wird die Elastomere-Platte vor allem im unteren Bereich gespreizt,
so daß sich der Radius r der Elastomere-Platte 1 um den Betrag 22 vergrößert; zum
Einbau wird deren Radius mittels einer Zwinge in beschriebener Weise auf den Behälterinnenradius
R zusammengedrückt.
[0030] Die Ansicht gem. Fig. 6 zeigt einen Blick in Richtung "A" gem. Fig. 5 auf die Abwicklung
der Spreizeinlage 24, aus der die vertikal verlaufenden Schlitze 25 ersichtlich sind.
[0031] In den Figuren im einzelnen nicht angegeben ist die Möglichkeit, vor dem Einbau derverformbaren
Platte in den Behälter den umlaufenden, die Dichtungslippe bildenden Schlitz ganz
oder teilweise mit einem sich flüssigkeitsähnlich verhaltenden Medium zu füllen, wodurch
die im Schlitz vorhandene Luft von vornherein verdrängt ist.
1. Höhenverstellbares Topflager zum Übertragen und Anheben bzw. Absenken schwerer
Lasten von Bauwerken, insbesondere Brückenbauwerken, bei dem in einem, durch einen
stählernen Topf (2, 3) und durch eine stählerne Deckplatte (4) mit einer Dichtung
(5) allseitig umschlossenen Druckraum eine diesen vollständig ausfüllende platte (1)
aus einem gummiartig verformbaren und praktisch inkompressiblen Werkstoff, vorzugsweise
einem Elastomere-Werkstoff zur gelenkigen Übertragung der Lasten von der Deckplatte
auf den Topfboden eingelegt ist und bei dem zum Anheben unter Last über eine Druckleitung
von außen her zwischen dem Topfboden bzw. der Deckplatte und der verformbaren Platte
eine deren Werkstoff örtlich verdrängende und damit die Höhe des allseitig umschlossenen
Druckraumes vergrößernde Druckflüssigkeitsmenge eingepreßt wird bzw. zum Absenken
eine die Höhe des allseitig umschlossenen Druckraumes verringernde Druckflüssigkeitsmenge
abgelassen wird, dadurch gekennzeichnet, daß die verformbare Platte (1) einen in geringem
Abstand von der Umfangslinie der Topfinnenwand (10) und konzentrisch zu dieser verlaufenden
schmalen, unten offenen, bis zu etwa 3/4 der Dicke der Platte (1) tief eingeschnittenen
umlaufenden Schlitz (11, 26) aufweist.
2. Topflager nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die verformbare Platte (1)
vor dem Einbau in den Topf (2) im unteren Bereich der Plattendicke einen um ein bestimmtes
Maß (14) größeren Radius als der Topfinnen bzw. Plattenoberflächen-Radius (R) und
daß die radiale Breite des unten offenen Schlitzes (11) um dasselbe Maß vergrößerten
Radius aufweist, und daß die verformbare Platte (1) vor dem Einbau in den Topf mittels
einer Zwinge auf den Topfinnenradius (R) zusammendrückbar und in den Topf (2) einschiebbar
ist.
3. Topflager nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die verformbare Platte (1)
in ihrem unten offenen, umlaufenden Schlitz (11) mit einer in diesen eingesetzten,
an einer oder an beiden Schlitzseitenwandflächen (13) anliegenden und diese auseinanderspreizenden
Einlage (16) versehen, und daß im unteren Bereich ihrer Dicke der Außenradius (r)
der verformbaren Platte (1) vor dem Einbau in den Topf (2) um das Spreizmaß (14) größer
ist als der Behälterinnenradius (R) und mittels einer Zwinge auf diesen Radius (R)
zusammendrückbar und in den Topf (2) einschiebbar ist.
4. Topflager nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Einlage (16) aus einem
Stahloder Kunststoff-Werkstoff besteht.
5. Topflager nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Einlage (16) aus einem
ringförmigen, gewellten Flachstahlband besteht.
6. Topflager nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Einlage (16) aus einem
ein- oder mehrteiligen Metall- und Kunststoffring besteht.
7. Topflager nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die verformbare Platte (1)
in ihrem unten offenen umlaufenden Schlitz (11) vor dem Einbau in den Topf (2) mit
einer in einem gewissen Abstand von dem Plattenboden eingesetzten ringförmigen Spreizeinlage
(19) von kreisförmigem oder ovalem Querschnitt versehen ist und dadurch im unteren
Bereich ihrer Dicke der Außenradius (r) der Platte (1) um das Spreizmaß (21) größer
ist als der Topfinnenradius (R) und mittels einer Zwinge auf dessen Innenradius (R)
zusammendrückbar und in den Topf (2) einschiebbar ist.
8. Topflager nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in den unten offenen, umlaufenden
Schlitz (11) eine ringförmige Einlage (24) von keil-oder trapezförmigem Querschnitt
eingesetzt und dadurch der Außenradius (r) der verformbaren Platte (1) vor deren Einbau
in den Topf (2) gespreizt und um das Spreizmaß (22) größer ist als der Topfinnenradius
(R), und daß mittels einer Zwinge die Platte (1) auf den Topfinnenradius (R) zusammendrückbar
und in den Topf (2) einschiebbar ist.
9. Topflager nach den Ansprüchen 7 oder B, dadurch gekennzeichnet, daß die ringförmige
Einlage (24) von kreisförmigem oder ovalem bzw. keil- oder trapezförmigen Querschnitt
mit radial gerichteten, vertikal verlaufenden, eine Tiefe von etwa 1/3 bis 2/3 der
Gesamtdicke der ringförmigen Einlage (24) aufweisenden Schlitzen (25) versehen ist.
10. Topflager nach den Ansprüchen 8 und 9 dadurch gekennzeichnet, daß bei Einlagen
mit trapez- oder keilförmigem Querschnitt (24) die dem Topfboden zugewandte Seitenfläche
der Einlage mit einer umlaufenden flachen Nut (27) versehen ist und daß die in den
Druckraum (7) münden de Bohrung (6) unmittelbar unter dieser Nut (27) angeordnet ist.
11. Lager nach Anspruch 1 und/oder einem oder mehreren der folgenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß der in die verformbare Platte (1) eingeschnittene umlaufende Schlitz
(11) vor dem Einsetzen der verformbaren Platte (1) in den Topf (2) ganz oder teilweise
mit einer flüssigkeitsähnlichen, niedrigviskosen Masse, z.B. mit Fett oder dergleichen,
gefüllt ist.
12. Lager nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Austrittsöffnung(en) (6)
der im Druckraum mündenden Bohrung(en) unmittelbar unter dem umlaufenden, unten offenen
Schlitz angeordnet ist (sind).
1. Appui de déplacement vertical pour transmettre et soulever ou baisser des charges
lourdes, particulièrement des ponts, avec lequel la plaque (1) remplit complètement
un espace sous pression enfermé de tout côté par un pot en acier (2, 3) et par un
chapeau en acier (4) avec joint d'étanchéité (5), plaque en matière déformable ressemblant
au caoutchouc et pratiquement incompressible, de préférence en élastomère, pour la
transmission flexible des charges du chapeau au fond de pot et avec lequel, pour le
soulèvement en charge, un certain débit de fluide sous pression s'injecte de dehors,
par une conduite de refoulement, entre le fond de pot respectivement le chapeau et
la plaque déformable tout en déplaçant localement la matière de cette plaque et, par
cela, augmentant la hauteur de l'espace sous pression enfermé de tout côté ou, pour
l'abaissement, un certain débit de fluide sous pression se décharge afin de réduire
la hauteur de l'espace sous pression enfermé de tout côté, dûment caractérisé par
ce que la plaque déformable (1) est dotée d'une fente étroite (11, 26) périphérique,
ouverte en bas, coupée jusqu'à une profondeur correspondant à 3/4 env. de l'épaisseur
de la plaque (1) et se trouvant à faible distance de la ligne circonférentielle de
la paroi intérieure (10) du pot et concentrique à cette ligne.
2. Appui de déplacement vertical selon revendication 1, dûment caractérisé par ce
qu'avant son montage dans le pot (2), la plaque déformable (1) présente, dans le domaine
inférieur de son épaisseur, un rayon dépassant le rayon intérieur du pot respectivement
le rayon (R) de la surface de plaque par une mesure déterminée (14) et que la largeur
radiale de la fente (11) qui est ouverte en bas, présente un rayon augmenté de la
même mesure et qu'avant son montage dans le pot, la plaque déformable (1) peut être
comprimée jusqu'au rayon intérieur du pot (R) moyennant un dispositif spécial de serrage
afin de permettre son introduction dans le pot (2).
3. Appui de déplacement vertical selon revendication 1, dûment caractérisé par ce
que la plaque déformable (1) est munie, en sa fente périphérique et ouverte en bas
(11), d'une garniture (16) collant à l'une ou aux deux parois latérales de la fente
(13) tout en les écartant et qu'au domaine inférieur de son épaisseur, le rayon extérieur
(r) de la plaque déformable (1) dépasse, avant le montage dans le pot (2), le rayon
intérieur (R) du pot par la mesure d'écartement (14) et que la plaque en question
peut être comprimée jusqu'à ce rayon (R) à l'aide d'un dispositif spécial de serrage
afin de permettre son introduction dans le pot (2).
4. Appui de déplacement vertical selon revendication 3, dûment caractérisé par ce
que la garniture (16) consiste en acier ou matière synthétique.
5. Appui de déplacement vertical selon revendication 3, dûment caractérisé par ce
que la garniture (16) consiste en une bande d'acier plat ondulée et en forme d'anneau.
6. Appui de déplacement vertical selon revendication 3, dûment caractérisé par ce
que la garniture (16) consiste en un anneau de métal ou de matière synthétique comportant
un seul ou plusieurs éléments.
7. Appui de déplacement vertical selon revendication 1, dûment caractérisé par ce
qu'avant son montage dans le pot (2), la plaque déformable (1) est dotée, en sa fente
(11) périphérique et ouverte en bas, d'une garniture d'écartement (19) en forme d'anneau
d'une coupe circulaire ou ovale, montée à une distance déterminée du fond de plaque,
et par cela, dans le domaine inférieur de son épaisseur, le rayon extérieur (r) de
la plaque (1) dépasse le rayon intérieur (R) du pot par la mesure d'écartement (21)
et que cette plaque peut être comprimée jusqu'à ce rayon (R) au moyen d'un dispositif
spécial de serrage afin de permettre son introduction dans le pot (2).
8. Appui de déplacement vertical selon revendication 1, dûment caractérisé par ce
qu'une garniture (24) en forme d'anneau et de coupe trapézoïdale ou cunéiforme a été
placée dans la fente périphérique (11) qui est ouverte en bas et par cela, qu'avant
le montage de la plaque déformable (1) dans le pot (2), le rayon extérieur (r) de
cette dernière qui s'écarte, dépasse le rayon intérieur (R) du pot par la mesure d'écartement
(22) et que la plaque (1) peut être comprimée jusqu'au rayon intérieur du pot (R)
à l'aide d'un dispositif spécial de serrage afin de permettre son introduction dans
le pot (2).
9. Appui de déplacement vertical selon revendication 7 ou 8, dûment caractérisé par
ce que la garniture (24) en forme d'anneau et de coupe circulaire ou ovale respectivement
de coupe trapézoïdal'e ou cunéiforme est munie des fentes (25) verticales, orientées
radialement et d'une profondeur correspondant à 1/3 à 2/3 env. de l'épaisseur totale
de cette garniture (24).
10. Appui de déplacement vertical selon revendications 8 et 9, dûment caractérisé
par ce qu'avec les garnitures (24) de coupe trapézoïdale ou cunéiforme, la face de
garniture qui se trouve vis-à-vis le fond de pot, est dotée d'une rainure périphérique
(27) de faible profondeur et que la forure (6) qui débouche dans l'espace sous pression
(7), est disposée directement sous cette rainure (27).
11. Appui de déplacement vertical selon revendication 1 et/ou l'une ou plusieurs des
revendications suivantes, dûment caractérisé par ce qu'avant le montage de la plaque
déformable (1) dans le pot (2), la fente périphérique (11), coupée dans cette plaque,
a été remplie entièrement ou en partie, d'une matière de basse viscosité ressemblant
à un liquide, p.ex. de graisse ou d'un autre produit semblable.
12. Appui de déplacement vertical selon revendication 1, dûment caractérisé par ce
que le(s) orifice(s) de sortie (6) de la (des) forure(s) débouchant dans l'espace
sous pression est (sont) disposé(s) directement sous la fente périphérique ou verte
en bas.
1. A vertically adjustable pot bearing for the transferring, lifting and/or lowering
of heavy loads of building structures, especially bridge structures, wherein, by means
of a steel pot (2, 3) and a steel cover plate (4) which is provided with a sealing
gasket (5), an on all sides enclosed pressure chamber is created, into which a plate
(1) made from a caoutchouc-like, ductile, preferably elastomeric and practically incompressible
material is placed that fills up the pressure chamber completely for the purpose of
articulated load transfer via the cover plate to the pot bottom, and into which, for
load-imposed lifting, a space-enlarging hydraulic fluid is injected through a pressure
tube from the outside into and between the pot bottom, and/or the cover plate and
the ductile plate, by which hydraulic fluid injection the material is displaced locally,
causing the on all sides enclosed pressure chamber to enlarge and consequently increase
its height, and/or where the draining or discharging of a certain amount of the hydraulic
fluid causes the lowering of the load and consequently the reduction of the height
of the on all sides enclosed pressure chamber, characterized by the fact that the
ductile plate (1) is showing at a short distance away from the perimeter line of the
inner side of the pot (10) and running concentrically to it, a narrow, open at the
bottom slot (11/26) which is cut to a depth of about 3/4 of the thickness of the plate
(1).
2. Pot bearing in accordance with claim 1 characterized by the fact that the ductile
plate (1), prior to its installation in the pot (2) is, in the lower area of the plate
thickness, indicating a radius being by a definite dimension (14) larger than the
radius (R) of the pot's inside and/or of the plate surface radius, and that the radial
width of the open at the bottom slot (11) indicates a radius that is enlarged by the
same amount, and that the ductile plate (1), before its installation in the pot by
means of a ferrule or clamp, is compressible to the size of the inner radius of the
pot (R) enabling the ductile plate (1) to be pushed into the pot(2).
3. Pot bearing in accordance with claim 1, characterized by the fact that the ductile
plate (1) in its open at the bottom peripheral slot (11) is fitted with an insert
(16) that is installed into one or both of the slot sidewall surfaces (13) and spreading
that insert (16) apart, and that in the lower part of its thickness, the outer radius
(r) of the ductile plate (1) is, prior to its installation in the pot (2) larger by
the spreader dimension (14) than the inside radius (R) of the pot, and that with the
aid of a ferrule or clamp it can be compressed to that radius (R) enabling the ductile
plate (1) to be pushed into the pot (2).
4. Pot bearing in accordance with claim 3, characterized by the fact that the insert
(16) consists of steel or plastic material.
5. Pot bearing in accordance with claim 3, characterized by the fact that the insert
(16) consists of an annular, corrugated flat steel band.
6. Pot bearing in accordance with claim 3, characterized by the fact that the insert
(16) consists of one single or multiple part metal and plastic ring.
7. Pot bearing in accordance with claim 1, characterized by the fact that the ductile
plate (1) in its lower, open at the bottom peripheral slot (11) is, prior to its installation
in the pot (2), fitted with a circular spreader insert (19) of circular or oval shape
cross-section and that owing to that, in the lower range of its thickness, the outer
radius (r) of the plate (1) is larger by the spreading dimension (21) than the inner
pot radius (R) and can be compressed by means of a ferrule or clamp to the size of
the inner radius (R) enabling the plate (1) to be pushed into the pot (2).
8. Pot bearing in accordance with claim 1, characterized by the fact that in the open
at the bottom peripheral slot (11) a circular insert (24) of wedged, trapezoidal cross-sectional
shape can be inserted, causing the outer radius (r) of the ductile plate (1) to be
spread apart and the inner radius of the pot (R) to become larger by the spreading
dimension (22), and that by means of a ferrule or clamp the plate (1) becomes compressible
to the inner pot radius (R), enabling it to be be pushed into the pot (2).
9. Pot bearing in accordance with claim 7 or 8, characterized by the fact that the
circular insert (24) of circular or oval, and/or wedge-type or trapezoidal shape cross-section
is provided with radially directed, vertically running slots (25), having a depth
of approximately 1/3 to 2/3 of the overall thickness of the circular insert (24).
10. Pot bearing in accordance with claims 8 and 9, characterized by the fact that
in the case of inserts of trapezoidal or wedge-type cross-sections (24), the side
face of the insert is provided with a peripherally running flat groove (27) and that
the boring (6) that terminates in the pressure chamber (7) is arranged directly below
that groove (27).
11. Bearing in accordance with claim 1 and/or one or several of the following claims
characterized by the fact that the peripheral slot (11) cut into the ductile plate
(1), is filled, prior to placing of the ductile plate (1) in the pot (2), wholly or
in part with an liquid-like low-viscosity fluid material, such as grease/fat or similar
material.
12. Pot bearing in accordance with claim 1, characterized by the fact that outlet
port(s) (6) of the boring(s) terminating in the pressure chamber, is (are) ending
directly below the peripheral, open at the bottom slot(s).