| (19) |
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(11) |
EP 0 184 652 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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11.07.1990 Patentblatt 1990/28 |
| (22) |
Anmeldetag: 25.10.1985 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC)5: H01H 9/10 |
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| (54) |
Sicherungsschalter
Switch with fuse
Interrupteur avec coupe-circuit
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT DE IT NL |
| (30) |
Priorität: |
12.12.1984 DE 3445285
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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18.06.1986 Patentblatt 1986/25 |
| (73) |
Patentinhaber: Lindner GmbH
Fabrik elektrischer Lampen und Apparate |
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D-96052 Bamberg (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Bossert, Dieter
D-8600 Bamberg (DE)
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| (74) |
Vertreter: Tergau, Enno, Dipl.-Ing. et al |
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Tergau & Pohl
Patentanwälte
Mögeldorfer Hauptstrasse 51 90482 Nürnberg 90482 Nürnberg (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 044 500 DE-A- 3 112 295
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DE-A- 2 934 149 FR-A- 2 349 946
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen handbetätigten Sicherungsschalter mit den im Oberbegriff
des Anspruches 1 aufgeführten Merkmalen. Derartige Sicherungsschalter werden blockweise
aneinandergereiht insbesondere für Haushaltssicherungen im Niederspannungsbereich
verwendet.
[0002] Solche, beispielsweise aus der DE-A-29 34 149 oder DE-A-26 18360 bekannten Schalter
weisen an der Oberseite ihres Gehäuses eine klappenförmige Schaltschwinge auf, mit
der ein im Gehäuse einliegender Schalter von Hand betätigt wird. In Geschlossen-Stellung
des Schalters wird dabei der Schacht für den Schmelzsicherungseinsatz von der Schaltschwinge
abgedeckt. Dadurch muß für den Sicherungsaustausch die Schaltschwinge erste in Offen-Stellung
gebracht werden, wobei der versorgungsseitige Kontakt für den Schmelzsicherungseinsatz
vom Stromnetz abgetrennt wird. Gleichzeitig wird bei nicht- oder nicht korrekt eingesetztem
Schmelzsicherungseinsatz ein Verriegelungsmechanismus betätigt, der die Schaltschwinge
in ihrer Offen-Stellung blockiert. Damit ist für den Benutzer ein hohes Maß an Berührungssicherheit
gewährleistet.
[0003] Die Erfindung geht von der Erfahrung aus, daß in der Praxis durch eine gewaltsame
Betätigung, der Schaltschwinge deren Verriegelung zerstört werden kann. Dies führt
entweder zur Funktionsunfähigkeit des Schalters oder schlimmerenfalls zu einer Schließung
des Lastschalters, wodurch trotz fehlenden oder nicht vorschriftsmäßig eingesetzten
Schmelzsicherungseinsatzes der versorgungsseitige Fußkontakt des Sicherungssokkels
unter Strom gesetzt wird. Insbesondere wenn ein elektrischer Verbraucher durch blockweise
nebeneinanderliegende Sicherungsschalter mehrfach abgesichert ist, können Teile des
Verbrauchers über die parallelliegenden, mit einem ordnungsgemäß eingesetzten Schmelzsicherungseinsatz
versehenen Sicherungsschalter unter Strom gesetzt werden, obwohl in der Schaltung
des Verbrauchers offensichtlich ein Fehler vorhanden ist.
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Sicherungsschalter der eingangs genannten
Art so auszubilden, daß die Verriegelung des Sicherungsschalters wirksam vor Zerstörung
durch gewaltsame Handbetätigung der Schaltschwinge geschützt wird.
[0005] Dies ist durch eine Ausgestaltung eines handbetätigten Sicherungsschalters gemäß
dem kennzeichnenden Merkmal des Anspruches 1 gewährleistet.
[0006] Vorteilhafte Weiterbildungen und konstruktive Merkmale der Erfindung sind in den
weiteren Ansprüchen beschrieben.
[0007] Durch das erfindungsgemäße Kniegelenk im Betätigungsarm der Schaltschwinge wird erreicht,
daß diese nicht starr in sich ist. Bei entnommenem Sicherungseinsatz und damit blockierter
Schaltschwinge knickt bei gewaltsamer Betätigung des Schalters das Knigelenk aus der
Streckstellung gegen die Federbelastung in seine Knickstellung. Damit wird die Verrastung
nicht mit der vollen Betätigungskraft-die bei herkömmlichen Sicherungsschaltern durch
die Hebelverhältnisse noch vervielfacht wird-beaufschlagt, sondern nur mit einem von
der Federbelastung abhängigen Bruchteil davon.
[0008] Durch die Kennzeichnungsmerkmale der Ansprüche 2-4 ist eine konstruktionstechnisch
besonders sinnvolle Lösung der gestellten Aufgabe beschrieben. Das Kniegelenk wird
durch eine koaxial mit seiner Drehaschse angeordnete Drehfeder in Streckrichtung beaufschlagt.
Diese Drehfeder kann quasi in das Gelenk integriert werden, wodurch sich ein besonders
kompakter und platzsparender Aufbau ergibt. Durch die spezielle Auswahl der Federkonstante
ist ein problemloses Funktionieren des erfindungsgemäßen Sicherungsschalters gewährleistet.
Da die übertragbaren Kräfte größer als die zu überwindenden Einschaltkräfte sind,
ist ein sicheres Schließen des Schalters bei ordnungsgemäß eingesetztem Schmelzsicherungseinsatz
jederzeit möglich. Bei blockierter Schaltschwinge wird nur ein Bruchteil der Betätigungskraft
durch die Feder auf de Verrastung übertragen. Durch die Auslegung der Feder ist diese
Kraft so gering, daß für die verrastenden Bauteile des Schalters die Gefahr einer
Zerstörung nicht besteht. Darüber hinaus verhält sich die Schaltschwinge bei korrekt
eingesetztem Sicherungseinsatz wie bei herkömmlichen Sicherungsschaltern. Für ungeschultes
Personal ergeben sich somit keine Umstellungen bei der Bedienung. Das besondere, sicherheitstechnisch
vorteilhafte Verhalten des erfindungsgemäßen Sicherungsschalters tritt erst bei fehlerhafter
Bedienung zutage.
[0009] Da das Kniegelenk gemäß dem Kennzeichnungsmerkmal des Anspruches 5 im innenliegenden
Bereich des Betätigungsarmes in der Nähe des Drehpunktes der Schaltschwinge angeordnet
ist, kann eine Betätigung des Schalters nur über den knickgesicherten Außenschenkel
des Betätigungsarmes erfolgen. Da der Innenschenkel sehr kurz ist, bietet er nämlich
keine Angriffsfläche zur Betätigung des Schalters. Außerdem liegen durch die Anordnung
des Kniegelenkes in der Nähe des Drehpunktes bezüglich der Verrastungsstelle etwa
gleicharmige Hebelverhältnisse vor. Dies erleichtert die Auswahl der Drehfeder, da
deren Federkonstante lediglich so gewählt werden muß, daß die maximale übertragbare
Kraft kleiner als die Bruchkraft für die Verriegelungsstelle ist. Komplezierte Berechnungen
dafür aufgrund unterschiedlicher Hebelverhältnisse können entfallen.
[0010] Durch die Kennzeichnungsmerkmale der Ansprüche 6-8 ist das Kniegelenk besonders gut
vor Zugriff von außen und unsachgemäßen Manipulationen geschützt. Da die Drehfeder
nicht über die Umrißfläche der Schaltschwinge hinaussteht, können deren spitze Enden
keine Verletzungen beim Bedienungspersonal verursachen.
[0011] Durch die gemäß Kennzeichnungsmerkmal des Anspruches 9 knickrichtungsseitig hinter
dem Kniegelenk angeordneten Anschlagflächen zur gegenseitigen Anlage von Innen- und
Außenschenkel aneinander wird ein Überstrecken des Kniegelenkes bei Betätigung der
Schaltschwinge in Öffnungsrichtung wirkungsvoll vermieden. Vor allem durch die winklige
Ausbildung der Anschlagflächen gemäß Anspruch 10 wird ein stabiler Aufbau des Kniegelenks
erzielt. Da die Anschlagflächen im wesentlichen formschlüssig ineinanderliegen, wird
der auf sie wirkende Flächendruck gleichmäßig verteilt. Diese Eigenschaft wird durch
das kennzeichnende Merkmal des Anspruches 11 weiter unterstützt, da dadurch für die
Anlage des Kniegelenks und der beiden Anschlagflächen besonders viel "Fleisch" geschaffen
wird. Durch die Erfindung wird also ein Sicherungsschalter vorgeschlagen, der in der
Summe seiner Vorteile sehr funktionssicher und weitgehend vor Beschädigung geschützt
ist.
[0012] Besondere Vorzüge weist der Sicherungsschalter auf, wenn mehrere seiner Art, wie
in den Ansprüchen 12-14 beschrieben, zu einem Schalterblock kombiniert werden.
[0013] Ist nämlich nur ein Schmelzsicherungseinsatz nicht oder nicht korrekt eingesetzt,
werden durch die in diesem einen Sicherungsschalter angebrachte Verriegelung und die
starre Verbindung der Antriebsarme sämtliche Sicherungsschalter blockiert. Da alle
Betätigungsarme der Schaltschwingen durch ein Kniegelenk gesichert sind, ist es nicht
möglich, die Verrastung zu zerstören und den dem Sicherungsblock nachgeschalteten
Verbraucher ganz oder teilweise unter Strom zu setzen. Dies bringt einen wesentlichen
Sicherheitsvorteil gegenüber den Schalterblöcken nach dem Stande der Technik mit sich.
Eine besonders vorteilhafte, da einfache Konstruktion für die Schaltschwingen ist
in den Ansprüchen 13 und 14 beschrieben. Der ganze Block wird quasi von einer einzigen
Schaltschwinge betätigt, die durch ein Kniegelenk abgesichert ist.
[0014] Die Erfindung wird anhand eines in den Figuren dargestellten Ausführungsbeispieles
näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine Draufsicht auf eine geöffnete Gehäusehälfte des Sicherungsschalters bei
vorschriftsmäßig eingesetztem Sicherungseinsatz und in Einschalt-Stellung befindlichem
Lastschalter,
Fig. 2 eine Draufsicht entsprechend Fig. 1 bei entnommenem Schmelzsicherungseinsatz
und in Ausschalt-Stellung befindlicher Schaltwippe und Lastschalter,
Fig. 3 eine Draufsicht entsprechend Fig. 1 und 2, bei entnommenem Schmelzsicherungseinsatz
bei angedeuteter Betätigung der Schaltwippe trotz Blockierung.
[0015] Der insgesamt mit 1 bezeichnete Sicherungsschalter ist aus zwei aus Isolierstoff
bestehenden Gehäusehälften 2 zusammengesetzt, von denen nur eine in den Figuren dargestellt
ist. Die Teilfuge zwischen de Gehäusehälften 2 verläuft in der Zeichnungsebene der
Figuren. Die beiden Gehäusehälften 2 sind im Endzustand miteinander vernietet. Die
Nieten reichen dabei durch die Durchgangslöcher 3 hindurch. Der Sicherheitsschalter
1 enthält einen Schacht 4 zur Aufnahme des Schmelzsicherungseinsatzes 5. Zum Stromanschluß
des Schmelzsicherungseinsatzes 5 dienen die Anschlußklemmen 6, 7. Die Anschlußklemme
7 ist über die Zuleitung 10 elektrisch leitend mit der Gewindebrille 8 verbunden,
in die die mit der Haltekappe 9 fest verbundene Schraubkappe 11 mit ihrem Gewinde
einschraubbar ist.
[0016] Der Schmelzsicherungseinsatz 5 ist an seinem Kopf- und an seinem Fußende mit jeweils
einem Endkontakt, nämlich der Kopfkontaktkappe 12 und der Fußkontaktkappe 13 versehen.
Bei vorschriftsmäßig eingeschraubter Schraubkappe 11 besteht ein leitender Kontakt
zwischen der Schraubkappe 11 und der Kopfkontaktkappe 12 des Schmelzsicherungseinsatzes
5. Der Fußkontakt 13 des Schmelzsicherungseinsatzes 5 liegt an einem in der Zeichnungsebene
der Figuren beweglich innerhalb des Gehäuses angeordneten Gegenkontakt 14 an. Der
Gegenkontakt 14 führt seitlich aus dem Bereich des Schachtes 4 hinaus zu einer Kontaktbrücke
15 eines durch die Schaltschwinge 16 betätigbaren Lastschalters. Die Kontaktbrücke
15 liegt bei eingeschaltetem Lastschalter (Fig. 1) mit ihren beiden Kontaktenden 17,
18 an den Gegenkontaktenden 19, 20 des Gegenkontaktes 14 des Schmelzsicherungseinsatzes
5 bzw. der mit der Anschlußklemme 6 verbundenen Kontaktfahne 21 an.
[0017] Die Kontaktbrücke 15 wird durch den Druck der Schließfedern 22, 23 in Richtung auf
die Gegenkontaktenden 19, 20 bzw. in Richtung auf die Einschaltstellung beaufschlagt.
Die Schließfedern 22, 23 stützen sich mit ihrem unteren Ende an der Gehäusewand 24
ab.
[0018] An der Oberseite der Kontaktbrücke 15 liegt ein aus Isolierstoff bestehender Druckstößel
25 mit seinem Stirnende an. Der Druckstößel 25 ist in Druckrichtung der Schließfedern
22, 23 bzw. rechtwinklig zur Längserstreckung der Kontaktbrücke zwischen den Gehäusewänden
27 längsverschiebbar innerhalb des Sicherungsschalters 1 gelagert. Durch seine Auflage
auf der Kontaktbrücke 15 liegt er im Zwischenraum zwischen den in Einsatzstellung
durch die Kontaktbrücke 15 elektrisch leitend miteinander verbundenen Gegenkontaktenden
19, 20 ein.
[0019] Die Schaltwippe 16 ist um die lotrecht zur Zeichnungsebene verlaufende Drehachse
28 schwenkbar am Sicherungsschalter 1 gelagert. Sie ist an ihrem dem Druckstößel 25
zugewandten Ende 29 mit einer Ausnehmung 30 zur Aufnahme des schaltwippenseitigen
Lenkers-nachstehend Schaltschwingenlenker 31 genannt-eines aus dem Schaltschwingenlenker
31 und dem weiteren Lenker 32 gebildeten, insgesamt mit 33 bezeichneten Kniehebels
versehen. Das Freiende des Schaltschwingenlenkers 31 ist um die Drehachse 28 der Schaltschwinge
16 schwenkbar gelagert. Der Lenker 32 dient als Druckübertragungsteil und liegt mit
seinem Freiende 34 an der der Kontaktbrücke 15 abgewandten Rückseite des Druckstößels
25 an. Das Freiende 34 des Lenkers 32 ruht dabei in einer an der Rückseite des Druckstößels
25 angeordneten Kerbe 35 derart, daß es um den Zwickel der Kerbe 35 in der Zeichnungsebene
der Figuren um einen gewissen Winkelbetrag schwenkbar ist. Durch die Beaufschlagung
der Kontaktbrücke 15 und des Druckstößels 25 durch die Schließfedern 22, 23 liegt
der Lenker 32 mit seinem Freiende 34 permanent in der Kerbe 35 ein.
[0020] Bei der Überführung der Schaltschwinge 16 aus der Einschalt-Stellung (Fig. 1) in
die Ausschalt- Stellung (Fig. 2) wird der Kniehebel 33 durch Anlage des unteren Endes
der Ausnehmung 30 der Schaltschwinge 16 durch seine Strecklage (nicht dargestellt)
hindurchgedrückt. Dabei wandert die Gelenkachse 37 des Kniehebels 33 nach unten in
Richtung auf die Kontaktbrücke 15. Über den Lenker 32 wird dabei der Druckstößel 25
nach unten gedrückt (Pfeilrichtung 26) und die Kontaktbrücke 15 von den Gegenkontaktenden
19, 20 abgehoben (Fig. 2).
[0021] Nachstend sei kurz Aufbau und Funktionsweise der Verriegelungsvorrichtung für die
Schaltschwinge 16 beschrieben. Sie enthält im wesentlichen einen in Pfeilrichtung
26 verlaufenden Verriegelungsbügel 37, der mit seinem kontaktseitigen Ende 38 am Gegenkontakt
14 im kontaktbrükkenseitigen Randbereich des Schachtes 4 befestigt ist. Das Freiende
39 des Verriegelungsbügels 37 befindet sich um Unfangsbereich des Endes 29 der Schaltschwinge
16. In Ausschalt-Stellung der Schaltschwinge 16 liegt die Ausnehmung 30 diesem Freiende
39 des Verriegelungsbügels gegenüber. Der Gegenkontakt 14 des Schmelzsicherungseinsatzes
5 wird von seiner Unterseite her durch die Kontaktfeder 40 beaufschlagt, die sich
mit ihrem Fuß an der Gehäusewand 24 abstützt. In Ausschalt-Stellung (Fig. 2) der Schaltschwinge
16 liegt die Ausnehmung 30 dem Freiende 39 des Verriegelungsbügels 37 gegenüber. Wird
nun der Schmelzsicherungseinsatz 5 entnommen, wird durch die Beaufschlagung des Gegenkontakts
14 durch die Kontaktfeder 40 dieser angehoben und das Freiende 39 des Verriegelungsbügels
in die Ausnehmung 30 verschoben. Bei Betätigung der Schaltschwinge 16 in Einschaltrichtung
41 kommt das Freiende 39 des Verriegelungsbügels 37 in Anlage an den Rand 42 der Ausnehmung
30, wodurch die Schaltschwinge 16 blockiert ist. Diese Situation ist in Fig. 3 dargestellt.
[0022] Anhand dieser Figur soll im folgenden der Aufbau und die Funktion der Schaltschwinge
16 erläutert werden: Die Schaltschwinge 16 ist hebelartig ausgebildet und um die Drehachse
28 schwenkbar am Sicherungsschalter 1 gelagert. Sie ist im wesentlichen L-förmig,
wobei der L-Horizontalschenkel 43 an seinem Freiende in eine konzentrisch um die Drehachse
28 angeordnete Zylinderrolle 44 übergeht. Diese Zylinderrolle 44 weist in ihrem kontaktseitigen
Umfangsbereich die Ausnehmung 30 auf, in die der Verriegelungsbügel 36 bei nicht oder
nicht korrekt eingesetztem Schmelzsicherungseinsatz 5 eingreift und in der der Schaltschwingenlenker
31 einliegt. Der kontaktseitige Teil der Zylinderrolle 44 dient damit als Antriebsarm
45 für den Kniehebel 33 und damit für die Betätigung der Kontaktbrücke 15 über den
Druckstößel 25. Der kontaktabseitige Teil der Zylinderrolle 44 wird zusammen mit dem
L-Formteil als Betätigungsarm 46 bezeichnet. Dieser Betätigungsarm 46 ist durch das
im Übergangsbereich zwischen der Zylinderrolle 44 und dem L-Horizontalschenkel 43
angeordnete Kniegelenk 49 in einen Innen- 47 und Außenschenkel 48 geteilt. fas Kniegelenk
49 wird durch eine konzentrisch mit seiner Gelenkachse 50 gelagerte Drehfeder 51 entgegen
der Einschaltrichtung 41 der Schaltschwinge 16 beaufschlagt. Die Beaufschlagungskraft
wird durch die Freienden 53, 54 der Drehfeder 51 übertragen, indem diese an der der
Knickrichtung 55 zugewandten Seite des Innen- 47 bzw. Außenschenkels 48 anleigen.
Die Drehfeder weist eine solche Federkonstante auf, daß die durch sie übertragbaren
Kräfte größer als die zu überwindenden Einschaltkräfte, aber kleiner als die Sperrkraft
der durch den Verriegelungsbügel 37 hergestellten Verrastung 56 sind. Dadurch verharrt
beim Betätigungsvorgang bei nichtblockierter Schaltschwinge 16 (Fig. 1) das Kniegelenk
49 durch die Federbelastung im wesentlichen in seiner Streckstellung. Bei blockierter
Schaltschwinge (Fig. 3) wird das Kniegelenk 49 in seine Knickstellung übergeführt.
[0023] Die Fig. 3 zeigt eine besonders vorteilhafte Ausführungsform für die Ausbildung der
Schaltschwinge 16 mit ihrem Kniegelenk 49. Das Kniegelenk 49 liegt nämlich in der
sich im Übergangsbereich zwischen Zylinderrolle 44 und L-Horizontalschenkel 43 erstreckenden
Ausnehmung 57 ein, ohne daß die Freienden 53, 54 der Drehfeder 51 über die Umrißfläche
der Schaltschwinge 16 hervorstehen. Von dieser Ausnehmung 57 ausgehend erstreckt sich
die Teilungsfuge 58 im Umfangsbereich der Zylinderrolle 44. Innen- 47 und Außenschenkel
48 weisen einander zugewandte Anschlagflächen 59, 60 auf, die in Streckstellung des
Kniegelenkes 49 (Fig. 1, 2) ineinander einliegen. Die gewinkelte Form der Anschlagflächen
59, 60 ist dabei in der Weise vorteilhalft, daß quasi in beliebigen Richtungen auftretende
Betätigungskräfte durch die formschlüssige Anlage der Winkelflächen möglichst gut
verteilt werden. Die spezielle Ausbildung der Schaltschwinge 16 als L-Formteil und
Zylinderrolle 44 schafft zudem eine Vergrößerung der gegenseitigen Anschlagflächen
59, 60, wodurch die auftretenden spezifischen Flächendrücke weiterhin reduziert werden.
[0024] Durch mehrere, parallel nebeneinander angeordnete Sicherungsschalter 1 gemäß den
Fig. 1-3 kann ein mehrpoliger Schalterblock gebildet werden. Bei solchen Schalterblöcken
sind die einzelnen Schaltschwingen 16 koaxial auf einer Drehachse 28 gelagert. Erfindungsgemäß
vorteilhaft ist, wenn dabei die den Innenschenkel 47 des Betätigungsarmes 46 bzw.
die Antriebsarme 45 bildenden Zylinderrollen 44 starr miteinander verbunden sind.
In der Praxis wird dies dadurch erreicht, daß für die einzelnen Sicherungsschalter
1 des Sicherungsblockes eine einstückig geformte, durchgehende Zylinderrolle 44 verwendet
wird. Durch diese starre Verbindung ist gewährleistet, daß bei Verriegelung eines
Sicherungsschalters 1 der ganze Sicherungsblock durch Eingreifen des betreffenden
Verriegelungsbügels 37 in eine Ausnehmung 30 verriegelt ist. Da die Außenschenkel
48 der Schaltschwinge 16 jeweils durch das Kniegelenk 49 abknickbar sind, kann der
Sicherungsblock weder betätigt, noch die Verrastung 56 durch gewaltsames Überführen
der Schaltschwinge 16 in die Einschaltposition (Fig. 1) zerstört werden.
[0025] Durch die starre Verbindung der Außenschenkel 48 der Betätigungsarme 46 der einzelnen
Sicherungsschalter 1, wirken diese als einheitliches Ganzes als mehrpoliger Sicherungsblock,
wobei die Verriegelungsfunktion bei nicht oder nicht korrekt eingesetztem Schmelzsicherungseinsatz
5 jeweils von einem einzigen Pol ausgehend die Betätigung des ganzen Blockes verhindert.
In diesem Falle erübrigt sich die starre Verbindung der Zylinderrollen 44 zu einem
zusammenhängenden Bauteil. Wird nämlich nur ein Antriebsarm 45 durch die Verrastung
blokkiert, ist durch die starre Verbindung der Aueßenschenkel 48 zueinander nur noch
ein Knickdrehmoment auf sämtlich Kniegelenke, aber kein Einschaltdrehmoment mehr auf
die nichtblockierten Antriebsarme übertragbar.
Bezugszeichenliste
[0026]
1 Sicherungsschalter
2 Gehäusehälfte
3 Durchgangsloch
4 Schacht
5 Schmelzsicherungseinsatz
6 Anschlußklemme
7 Anschlußklemme
8 Gewindebrille
9 Haltekappe
10 Zuleitung
11 Schraubkappe
12 Kopfkontaktkappe
13 Fußkontaktkappe
14 Gegenkontakt
15 Kontaktbrücke
16 Schaltschwinge
17 Kontaktende
18 Kontaktende
19 Gegenkontaktende
20 Gegenkontaktende
21 Kontaktfahne
22 Schließfeder
23 Schließfeder
24 Gehäusewand
25 Druckstößel
26 Pfeilrichtung
27 Gehäusewand
28 Drehachse
29 Ende
30 Ausnehmung
31 Schaltschwingenlenker
32 Lenker
33 Kniehebel
34 Freiende
35 Kerbe
36 Gelenkachse
37 Verriegelungsbügel
38 Ende
39 Freiende
40 Kontaktfeder
41 Einschaltrichtung
42 Rand
43 Horizontalschenkel
44 Zylinderrolle
45 Antriebsarm
46 Betätigungsarm
47 Innenschenkel
48 Außenschenkel
49 Kniegelenk
50 Gelenkachse
51 Drehfeder
53 Freiende
54 Freiende
55 Knickrichtung
56 Verrastung
57 Ausnehmung
58 Teilungsfuge
59 Anschlagfläche
60 Anschlagfläche
1. Handbetätigter Sicherungsschalter (1) mit einer Schaltschwinge (16) und einem den
Schmelzsicherungseinsatz (5) aufnehmenden Schacht (4), dessen Schaltschwinge (16)
in Einschaltstellung des Schalters (1) den Schacht (4) für den Schmelzsicherungseinsatz
(5) abdeckt,
-wobei die Schaltschwinge (16)
-hebelartig ausgebildet ist,
-einen Betätigungsarm (46) und einen Antriebsarm (45) enthält und
-der Antriebsarm (45) bei entferntem oder nicht korrekt eingesetztem Schmelzsicherungseinsatz
(5) in Offen-Stellung der Schaltschwinge (16) durch eine Verrastung (56) blockiert
ist,
dadurch gekennzeichnet, daß der Betätigungsarm (46) der Schaltschwinge (16) ein entgegengesetzt
zu deren Einschaltrichtung (41) federbelastetes, den Betätigungsarm (46) in einen
Innenschenkel (47) und Außenschenkel (48) teilendes Kniegelenk (49) enthält.
2. Sicherungsschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Knickrichtung
(55) des Kniegelenkes (49) gleichsinnig mit der Einschaltrichtung (41) der Schaltschwinge
(16) ist.
3. Sicherungsschalter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die die
Federbelastung im Kniegelenk (49) erzeugende Feder eine koaxial mit der Gelenkachse
(50) des Kniegelenks (49) angeordnete Drehfeder (51) ist, deren Freienden (53, 54)
einerseits den Innen- (47) und andererseits den Außenschenkel (48) des Betätigungsarmes
(46) auf der der Knickrichtung (55) zugewandten Seite beaufschlagen.
4. Sicherungsschalter nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehfeder (51)
eine solche Federkonstante aufweist, daß die durch sie übertragbaren Kräfte größer
als die zu überwindenden Einschaltkräfte, aber kleiner als die Sperrkraft der Verrastung
(56) sind derart, daß beim Betätigungsvorgang bei nichtblockierter Schaltschwinge
(16) das Kniegelenk (49) durch die Federbelastung im wesentlichen in seiner Streckstellung
verharrt und bei blockierter Schaltschwinge (16) das Kniegelenk (49) in seine Knickstellung
übergeführt wird.
5. Sicherungsschalter nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß das Kniegelenk (49) im innenliegenden Bereich des Betätigungsarmes (46) in der
Nähe der Drehachse (28) der Schaltschwinge (16) angeordnet ist.
6. Sicherungsschalter nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß der Betätigungsarm (46) der Schaltschwinge (16) L-förmig mit in Einschaltstellung
den Schacht (4) abdeckenden und in Ausschaltstellung den Schacht (4) freigebenden
L-Vertikalschenkel ausgebildet ist, wobei das Kniegelenk (49) innenseitig an dem die
Gelenkachse (50) enthaltenden L-Horizontalschenkel (43) angeordnet ist.
7. Sicherungsschalter nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der L-Horizontalschenkel
(43) an seiner der Knickrichtung (55) zugewandten Innenseite eine Ausnehmung (57)
aufweist, in der das Kniegelenk (49) einliegt.
8. Sicherungsschalter nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehfeder (51)
innerhalb der L-Umrißfläche angeordnet ist.
9. Sicherungsschalter nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß Innen- (47) und Außenschenkel (48) des Betätigungsarmes (46) knickrichtungsabseitig
hinter dem Kniegelenk (49) angeordnete, einander zugewandte Anschlagflächen (59, 60)
zur gegenseitigen Anlage aufweisen.
10. Sicherungsschalter nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlagflächen
(59, 60) winklig ausgebildet sind und in Streckstellung des Kniegelenks (49) im wesentlichen
formschlüssig ineinanderliegen.
11. Sicherungsschalter nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß der Innenschenkel (47) des Betätigungsarmes (46) und der Antriebsarm (45) zusammen
von einer drehgelagerten Zylinderrolle (44) gebildet sind.
12. Mehrpoliger, aus parallel nebeneinanderliegenden Sicherungsschaltern (1) nach
einem der vorgenannten Ansprüche gebildeter Schalterblock dadurch gekennzeichnet,
daß die Schaltschwingen (16) koaxial gelagert und die Antriebsarme (45) bzw. Innenschenkel
(47) der Betätigungsarme (46) bezüglich der Ein- und Ausschalt-Drehbewegung starr
miteinander verbunden sind.
13. Mehrpoliger, aus parallel nebeneinanderliegenden Sicherungsschaltern (1) nach
einem der Ansprüche 1-11 gebildeter Schalterblock, dadurch gekennzeichnet, daß die
Außenschenkel (48) der Betätigungsarme (46) bezüglich der Ein-und Ausschalt-Drehbewegung
starr miteinander verbunden sind.
14. Mehrpoliger Schalterblock nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Außenschenkel
(48) einstückig aus einem Kunststoff gefertigt sind.
1. Interrupteur avec coupe-circuit (1), à commande manuelle, comprenant un élément
de manoeuvre (16) monté oscillant et un puits (4) recevant la cartouche fusible (5),
dont l'élément de manoeuvre (16) recouvre le puits (4) pour la cartouche fusible (5)
à la position enclenchée de l'interrupteur (1),
-l'élément de manoeuvre (16)
-étant réalisé à la façon d'un levier,
-comportant un bras d'actionnement (46) et un bras de commande (45) et
-le bras de commande (45) étant bloqué par un verrouillage (56) à la position ouverte
de l'élément de manoeuvre (16) lorsque la cartouche fusible (5) est enlevée ou n'a
pas été mise en place convenablement,
caractérisé en ce que le bras de commande (45) de l'élément de manoeuvre (16) contient
une genouillière (49) qui partage le bras d'actionnement (46) en une branche intérieure
(47) et une branche extérieure (48) et qui est chargée par ressort en sens contraire
à la direction d'enclenchement (41) de l'élément de manoeuvre (16).
2. Interrupteur avec coupe-circuit selon la revendication 1, caractérisé en ce que
la direction de fléchissement (55) de la genouillère (49) et la direction d'enclenchement
(41) de l'élément de manoeuvre (16) ont le même sens.
3. Interrupteur avec coupe-circuit selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce
que le ressort exerçant la charge élastique dans la genouillère (49) est un ressort
de torsion (51) coaxial à l'axe d'articulation (50) de la genouillère (49) et dont
les extrémités libres (53, 54) sollicitent d'un côté la branche intérieure (47) et
de l'autre côté la branche extérieure (48) du bras d'actionnement (46) du côté tourné
vers la direction de fléchissement (55).
4. Interrupteur avec coupe-circuit selon la revendication 3, caractérisé en ce que
le ressort de torsion (51) possède une constante de rappel telle que les forces transmissibles
par lui sont plus grandes que les forces d'enclenchement à vaincre, mais plus petites
que la force de blocage du verrouillage (56), de manière que, lors d'un actionnement
alors que l'élément de manoeuvre (16) n'est pas bloqué, la genouillère (49) conserve
essentiellement sa position étendue sous l'effet de la charge élastique et que, lorsque
l'élément de manoeuvre (16) est bloqué, la genouillère (49) prenne sa position fléchie.
5. Interrupteur avec coupe-circuit selon une des revendications précédentes, caractérisé
en ce que la genouillère (49) est disposée dans la région située à l'intérieur du
bras d'actionnement (46), à proximité de l'axe de rotation (28) de l'élément de manoeuvre
(16).
6. Interrupteur avec coupe-circuit selon une des revendications précédentes, caractérisé
en ce que le bras d'actionnement (46) de l'élément de manoeuvre (16) est en L, avec
une branche verticale de L qui recouvre le puits (4) en position enclenchée et qui
libère l'accès au puits (4) à la position coupée, la genouillère (49) étant disposée
du côté intérieur de la branche horizontale (43) du L, laquelle contient l'axe d'articulation
(50).
7. Interrupteur avec coupe-circuit selon la revendication 6, caractérisé en ce que
la branche horizontale (43) du L présente sur son côté intérieur, tourné vers la direction
de fléchissement (55), un évidement (57) dans lequel est située la genouillère (49).
8. Interrupteur avec coupe-circuit selon la revendication 7, caractérisé en ce que
le ressort de torsion (51) est disposé à l'intérieur de la surface d'enveloppe du
L.
9. Interrupteur avec coupe-circuit selon une des revendications précédentes, caractérisé
en ce que la branche intérieure (47) et la branche extérieure (48) du bras d'actionnement
(46) présentent des surfaces de butée (59, 60) disposées derrière la genouillère (49),
du côté opposé à la direction de fléchissement, surfaces qui sont dirigées l'une vers
l'autre et sont destinées à s'appliquer l'une contre l'autre.
10. Interrupteur avec coupe-circuit selon la revendication 9, caractérisé en ce que
les surfaces de butée (59, 60) ont une forme angulaire et s'appliquent l'une dans
l'autre, essentiellement avec complémentarité de formes, à la position étendue de
la genouillère (49).
11. Interrupteur avec coupe-circuit selon une des revendications précédentes, caractérisé
en ce que la branche intérieure (47) du bras d'actionnement (46) et le bras de commande
(45) sont formés conjointement par une pièce cylindrique (44) montée rotative.
12. Bloc de commutation multipolaire, constitué d'interrupteurs avec coupe-circuit
(1) selon une des revendications précédentes, disposés parallèlement l'un à côté de
l'autre, caractérisé en ce que les éléments de manoeuvre (16) sont montés coaxialement
et les bras de commande (45) ou les branches intérieures (47) des bras d'actionnement
(46) sont reliés rigidement entre eux pour le mouvement rotatif d'enclenchement et
de coupure.
13. Bloc de commutation multipolaire, constitué d'interrupteurs avec coupe-circuit
(1) selon une des revendications 1 à 11, disposés parallèlement l'un à côté de l'autre,
caractérisé en ce que les branches extérieures (48) des bras d'actionnement (46) sont
reliées rigidement entre elles pour le mouvement rotatif d'enclenchement et de coupure.
14. Bloc de commutation multipolaire selon la revendication 13, caractérisé en ce
que les branches extérieures (48) sont fabriquées d'un seul tenant en matière plastique.
1. A manually operated fuse switch (1) with a switch rocker (16) and a duct (4) accommodating
the fuse link (5), whose switch rocker (16) covers the duct (4) for the fuse link
(5) when the switch (1) is in the switched on position,
-the switch rocker (16)
-having a lever type design,
-comprising an actuating arm (46) and a drive arm (45) and
-the drive arm (45) being locked in the open position of the switch rocker (16) by
a catch (56) when the fuse link (5) has been removed or incorrectly inserted,
characterized in that the actuating arm (46) of the switch rocker (16) comprises a
knee joint (49) subdividing the actuating arm (46) into an inner arm (47) and outer
arm (48), which knee joint is spring loaded against the switching on direction (41)
of the rocker.
2. A fuse switch according to claim 1, characterized in that the folding direction
(55) of the knee joint (49) is the same as the switching on direction (41) of the
switch rocker (16).
3. A fuse switch according to claim 1 or 2, characterized in that the spring producing
the spring loading in the knee joint (49) is a torsion spring (51) arranged coaxially
with the articulation pin (50) of the knee joint (49), the free ends (53, 54) of which
spring act, on the one hand, on the inner arm (47) and on the other hand, on the outer
arm (48) of the actuating arm (46) on the side facing the folding direction (55).
4. A fuse switch according to claim 4, characterized in that the torsion spring (51)
has a spring constant such that the forces it can transmit are greater than the switching
on forces to be overcome, but smaller than the locking force of the catch (56), such
a way that in the actuation process when the switch rocker (16) is not locked, the
knee joint (49) remains substantially in its stretched position because of the spring
loading, and when the switch rocker (16) is locked, the knee joint (49) is moved over
into its folded position.
5. A fuse switch according to one of the preceding claims, characterized in that the
knee joint (49) is arranged in the internal zone of the actuating arm (46) near the
axis of rotation (28) of the switch rocker (16).
6. A fuse switch according to one of the preceding claims, characterized in that the
actuating arm (46) of the switch rocker (16) has an L-shaped design with the vertical
arm of the L covering the duct (4) in the "on" position and uncovering the duct (4)
in the "off" position, the knee joint (49) being arranged on the inside on the horizontal
arm (43) of the L comprising the articulation pin (50).
7. A fuse switch according to claim 6, characterized in that the horizontal arm (43)
of the L has, on its inner side facing the folding direction (55), a recess (57) wherein
the knee joint (49) comes to be disposed.
8. A fuse switch according to claim 7, characterized in that the torsion spring (51)
is arranged inside the contour area of the L.
9. A fuse switch according to one of the preceding claims, characterized in that the
inner arm (47) and outer arm (48) of the actuating arm (46) have, on the side away
from the folding direction, bearing surfaces (59, 60) for their mutual bearing contact
which face each other and are arranged behind the knee joint (49).
10. A fuse switch according to claim 9, characterized in that the bearing surfaces
(59, 60) have an angular design and that in the extended position of the knee joint
(49), they fit into each other with a substantially conjugate fit.
11. A fuse switch according to one of the preceding claims, characterized in that
the inner arm (47) of the actuating arm (46) and the drive arm (45) are formed together
by a cylindrical roll (44) mounted for rotation.
12. A multipole switch block consisting of fuse switches (1), disposed parallel and
next to each other and formed according to one of the above mentioned claims, characterized
in that the switch rockers (16) are mounted coaxially and in that the drive arms (45)
or inner arms (47) of the actuating arms (46) are rigidly interconnected with repsect
to the rotational switching on and switching off movements.
13. A multipole switch block consisting of fuse switches (1), disposed parallel and
next to each other and formed according to one of claims 1-11, characterized in that
the outer arms (48) of the actuating arms (46) are rigidly interconnected with respect
to the rotational switching on and switching off movements.
14. A multipole switch block according to claim 13, characterized in that the outer
arms (48) are made integrally of a synthetic material.