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(11) |
EP 0 184 777 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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10.10.1990 Patentblatt 1990/41 |
| (22) |
Anmeldetag: 05.12.1985 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)5: A63H 27/08 |
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Spielzeugfluggerät
Toy airplane
Avion jouet
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT CH FR GB IT LI |
| (30) |
Priorität: |
08.12.1984 DE 3444818
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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18.06.1986 Patentblatt 1986/25 |
| (73) |
Patentinhaber: Brunner, Manfred |
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D-7700 Singen (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Brunner, Manfred
D-7700 Singen (DE)
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| (74) |
Vertreter: Hiebsch, Gerhard F., Dipl.-Ing. et al |
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Postfach 464 78204 Singen 78204 Singen (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein drachenähnliches Spielzeugfluggerät mit einer Bespannung
auf einem Gerüst, das einen Rahmen mit beidseits einer Symmetrieachse verlaufenden,
an ihrem einen Ende zu einer Spitze zusammengefügten sowie an ihrem anderen Ende von
einem Basisstab in einem Abstand zueinander gehaltenen Seitenprofilen.
[0002] In der GB-A-6 598 (1909) wird ein Spielzeugfluggerät aus einem dreiecksförmigen Rahmen
mit Quer- und Längsstreben beschrieben, der teilweise bespannt ist und flügelartige
Aufbauten enthält, die parallel zur Bespannung verlaufen sowie fest mit dieser oder
dem Rahmen verbunden sind. Dieses Spielzeugfluggerät ist als Flugzeug mit einem Propeller
ausgestattet, der an einen Gummistrangantrieb angeschlossen ist.
[0003] Fluggeräte ohne mechanischem Antrieb bestehen beispielsweise aus einem kreuzförmigen
Gerüst mit daran festgelegter Bespannung, deren Außenkonturen die Enden des Gerüstes
verbinden. Neben diesen flächigen Fluggeräten sind räumliche Flugkästen bekannt, die
beispielsweise gemäß DE-U-77 34 838 aus mehreren Einzelteilen gleicher Form zusammengesetzt
sind.
[0004] In Kenntnis dieses Standes der Technik hat sich der Erfinder das Ziel gesetzt, ein
Spielzeugfluggerät der eingangs erwähnten Art zu schaffen, welches bei guten Flugeigenschaften
eine Vielfalt von Einsatzmöglichkeiten sowie von Formen erlaubt, was zu einer Erhöhung
des Spielanreizes führt.
[0005] Die Lösung dieser Aufgabe wird darin gesehen, daß die Seitenprofile von der Spitze
zum Basisstab nach außen gekrümmt sind und der Rahmen Kupplungselemente zur Verbindung
mit anderen Teilen des Gerüstes aufweist, wobei die Kupplungselemente ein Raster aus
den Eckpunkten eines gleichseitigen Dreiecks einerseits sowie eines an dessen der
Spitze, an der die Seitenprofile zusammengefügt sind, gegenüberliegenden Grundlinie
anschließenden Recktecks anderseits bestimmen. Zudem liegt es im Rahmen der Erfindung,
daß die Länge der von der Grundlinie ausgehenden Rechteckseiten der halben Länge der
Grundlinie oder einem Mehrfachen davon entspricht.
[0006] Diese Maßgaben bieten zum einen eine einzelne Flugfläche günstiger Form an, welche
anderseits dank des beschriebenen Rasters zu den unterschiedlichsten Formen zusammengesetzt
zu werden vermag.
[0007] Das gleichschenklige Dreieck erlaubt die Bildung eines Kreises mit sechs Symmetrieachsen.
Jede Symmetrieachse durchläuft eine Spitze des gleichschenkligen Dreiecks und ist
Halbierende der gegenüberliegenden Seite, an welche ein Rechteck der beschriebenen
Art anschließen kann.
[0008] Um eine Aneinanderfügung von Fluggeräten in einer Ebene zu gewährleisten, soll der
Rahmen bevorzugt innerhalb der von den Kupplungselementen bestimmten Rasterpunkte
verlaufen, welche ihrerseits von abkragenden Laschen od. dgl. Verbindungsorgane angeboten
werden.
[0009] Diese Laschen oder auch rohrförmige Kragelemente weisen jeweils zumindest eine Aufnahmeöffnung
für einen Stift od. dgl. auf, so daß problemlos mehrere Laschen mit ihren einander
koaxial zugeordneten Aufnahmeöffnungen durch einen einzigen Stift verbunden werden
können.
[0010] Der Stift ist bevorzugt als Federhülse ausgebildet, welche in ihrer axialen Bohrung
einen Sprengstift aufnimmt; der Sprengstift fest in die Federhülse eingedrückt, sind
die von ihr durchdrungenen Laschen miteinander kraftschlüssig verbunden.
[0011] Die bei Fluggeräten der eingangs erwähnten Art übliche Waage aus Schnur zur Befestigung
einer Führungskordel kann - nach einem weiteren Merkmal der Erfindung - an der Federhülse
bzw. dem Sprengstift befestigt werden, was die Justierung der Steuerung vereinfacht.
Dazu hat es sich als günstig erwiesen, den Sprengstift mit einer Axialbohrung zu versehen,
durch welche jene Waage geführt wird.
[0012] Im Rahmen der Erfindung liegt auch eine besondere Ausgestaltung der Laschen, welche
bevorzugt lösbar mit dem Rahmen verbunden werden. Die Lasche ist durch einen Teillängsschlitz
mit zwei angeformten Beinen versehen, welche - aneinanderliegend - durch die genannte
Öffnung im Rahmen geführt werden und deren Rändern federnd anliegen. Dank zweier in
Abstand zueinander angeordneter Rastnasen od. dgl. an jeder der beiden Außenseiten
wird ein Verschieben der Lasche in deren Längsrichtung hintangehalten.
[0013] Das erfindungsgemäße Fluggerät ist in einer Vielzahl von Konfigurationen mit anderen
gleichgestalteten Fluggeräten zu verbinden und zwar in besonders einfacher Weise durch
die beschriebenen Kupplungsorgane.
[0014] Es sind Flugflächen dadurch herstellbar, daß mehrere der beschriebenen Fluggeräte
nebeneinander angeordnet sind. Jedoch können auch einzelne Fluggeräte oder Flugflächen
miteinander durch Streben od. dgl. zu Flugkörpern zusammengefügt werden.
[0015] Die Einsatzmöglichkeit der erfindungsgemäßen Fluggeräte ist sehr vielfältig; der
Schutz erstreckt sich sowohl auf ein einzelnes Fluggerät als auch auf die damit herstellbaren
Flugflächen und Flugkörper.
[0016] Von besonderer Bedeutung ist eine Verbindung zweier benachbart angeordneter Rahmenecken
durch eine gesonderte Lasche, die in jeweils einen Sackschlitz in jeder der Rahmenecken
eingreift, wobei diese und die Scheibe von zumindest einem Steckstift durchsetzt ist.
[0017] Erfindungsgemäß ist diese Lasche als Scheibe mit wenigstens zwei Bohrungen - bevorzugt
vier Bohrungen - ausgebildet.
[0018] Zudem ist die Scheibe von einer etwa gleichförmigen anderen Scheibe rechtwinklig
durchdrungen und bildet mit dieser einen kreuzartigen Querschnitt. Bei einer besonderen
Ausführung wird die erste Scheibe von zwei etwa gleichförmigen weiteren Scheiben jeweils
rechtwinklig durchdrungen, wobei jeweils zwei Scheiben miteinander einen kreuzartigen
Querschnitt erzeugen.
[0019] Weitere Vorteile, Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden
Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele sowie anhand der Zeichnung; diese zeigt
in
Fig. 1: die Draufsicht auf einen Teil einer erfindungsgemäßen Vorrichtung;
Fig. 2: eine Konstruktionsskizze zu Fig. 1;
Fig. 3: eine gegenüber Fig. 1 veränderte Ausführung;
Fig. 4: den Längsschnitt durch Fig. 3 nach deren Linie IV - IV;
Fig. 5, 6: die Draufsicht auf Rahmen zur Ergänzung der Fig. 1, 3 gezeigten Teile;
Fig. 7: eine Schrägsicht auf Kupplungselemente;
Fig. 8 bis Fig. 23: skizzierte Zusammenstellungen mehrerer Vorrichtungen zu verschiedenen
Ausführungen von Fluggeräten;
Fig. 24: eine Draufsicht auf eine gegenüber Fig. 15 bis 23 vergrößerte Verbindungsstelle;
Fig. 25: eine Schrägsicht auf eine Verbindungsstelle;
Fig. 26, 27: Ausführungsbeispiele zu Fig. 25
[0020] Ein Rahmen 10 zur Herstellung der Tragfläche 11 eines Spielfluggerätes besteht gemäß
Fig. 1 aus zwei jeweils von einem Ende eines Basisstabes 12 der Länge a von beispielsweise
300 mm ausgehenden, zu einer Spitze 13 gekrümmten Seitenprofilen 14 und einem parallel
zum Basisstab 12 verlaufenden Querstab 15.
[0021] Sowohl von der Spitze 13 als auch von den Knotenstellen des Basisstabes 12 mit den
Seitenprofilen 14 ragen Laschen - nämlich eine Spitzenlasche 18 und zwei Endlaschen
19 - mit Stecklöchern 20, 21 ab. Letztere bestimmen zusammen mit Stecklöchern 22 von
seitlichen Spreizlaschen 23 der Seitenprofile 14 ein Konstruktionsraster aus von einem
Mittelpunkt M ausgehenden, einen Winkel w von 60° einschließenden Radiallinien R,
auf denen in einem - 320 mm messenden - Abstand b vom Mittelpunkt M bzw. vom Steckloch
20 die Stecklöcher 22 auf einem Konstruktionskreis K, mit dem Radius r, (320 mm) liegen.
Von den Stecklöchern 22, die mit Steckloch 20 ein gleichseitiges Dreieck bestimmen,
verlaufen zur Mittelachse A Parallelen Q, auf denen sich im Abstand e (= b/2) die
Stecklöcher 21 der Endlaschen 19 befinden. Diese Stecklöcher 21 liegen zudem auf einem
Konstruktionskreis K
2 vom Radius r
2 um den Mittelpunkt M sowie in einem Abstand f von 120 mm voneinander.
[0022] Die Spreizlaschen 23 bestehen jeweils - wie insbesondere Fig. 7 verdeutlicht - aus
einem Kunststoffblatt geringer Dicke mit einem zwei Blattbeine 24 trennenden Teillängsschlitz
25, der in einem Rundloch 25
a endet. Die dadurch begrenzt elastischen Blattbeine 24 werden zum Festlegen am Seitenprofil
14 so zusammengeführt, daß ihre seitlich abragenden Endnasen 26 durch einen Schlitz
28 des Seitenprofils 14 (Fig. 4) geführt werden können, bis sie die Innenfläche 29,
einer Innenrippe 29 des Seitenprofils 14 hintergreifen. An diesem liegen innenseitig
jene Endnasen 26 sowie außenseitig schulterartige Absätze 27 als Anschläge der Spreizlasche
23 fest. Dank dieser Endnasen 26 und Absätze 27 kann die Spreizlasche 23 am/im Seitenprofil
14 nicht mehr verrutschen.
[0023] Beim Fluggerät 30 in Fig. 3 ist der Rahmen 10 als Gerüst für die Tragfläche 11 beidseits
mit einer Bespannung 31 versehen, die beispielsweise aus an den Seiten zu einer Art
Spitztüte verschweißten Folienzuschnitten besteht, deren Rand 32 auf die Oberfläche
33 der Tragfläche 11 umgelegt und mit dieser durch Klebstreifen 34 lösbar verbunden
ist.
[0024] An die Endlaschen 19 kann ein quadratischer Verlängerungsrahmen 36 aus vier Rahmenstäben
37 oder ein gleichseitiger Dreiecksrahmen 38 mittels Ecklaschen 39 angeschlossen werden;
deren Stecklöcher 40 stehen im genannten Abstand f zueinander, und ein Kupplungsstift
kann beidends in - nicht erkennbare - Bohrungen von Rahmen 10 und Dreieck- oder Viereckrahmen
38 oder 36 einragen und zusätzlich stabilisieren.
[0025] Zum Anbau etwa des Viereckrahmens 36 an den Rahmen 10 werden dessen Endlaschen 19
mit den Ecklaschen 39 des Viereckrahmens 36 durch eine beide Stecklöcher 21, 40 durchsetzende
Federhülse 42 gekoppelt; ist in deren Axialbohrung 43 ein Sprengstift 44 eingebracht,
sind die Laschen 19, 39 miteinander fest verbunden. Diese Federhülse 42 dient auch
zum Verbinden zweier Seitenlaschen 23, von denen eine in Fig. 7 vergrößert dargestellt
ist.
[0026] Fig. 7 verdeutlicht zudem einen Sprengstift 44
a mit Axialloch 61, durch welches eine der Halteschnüre 60 für das Fluggerät 30 geführt
ist.
[0027] Beim Ausführungsbeispiel 30
a nach Fig. 8 sind zwei Fluggeräte 30 mit ihren Endlaschen 19 gekoppelt, in Fig. 9
beim Ausführungsbeispiel 30
b deren vier, von denen die einander gegenüberliegenden zudem an ihren Seitenlaschen.23
verbunden sind.
[0028] An den jeweiligen Heckspitzen 45 sind Stabilisierungbänder 45 in der Ebene der Tragfläche
11 festgelegt, etwa in Fig. 13 mittels eines in der linken Figurenhälfte im vergrößerten
Längsschnitt gezeigten Kupplungsblatt 55 schaufelblatt- ähnlichen Grundrisses. Dieses
ist mit einer Federhülse 42 der in Fig. 7 dargestellten Art, die durch ein Steckloch
56 einer angeformten Kupplungslasche greift, mit einer Spitzenlasche 18 in beschriebener
Weise verbunden. In dem Kupplungsblatt 55 verläuft ein Schlitzpaar 58, um dessen Trennsteg
59 das Stabilisierungsband 45 haltend gelegt ist.
[0029] Die Kopplung von acht Fluggeräten 30 zur Vorrichtung 30
c und deren zusätzliche Versteifung durch Zusatzstreben 46 mit nicht verdeutlichten
Stecklöchern zeigt Fig. 10. Ebenfalls sind die Vorrichtungen 30
d bis 30
f aus mehreren Fluggeräten 30 flächig zusammengesetzt, wobei Fig. 11 bis 13 gekrümmte
Zusatzstreben 47 erkennen lassen.
[0030] Die Fluggeräte 30 der Ausführungsbeispiele 50
a bis 50
e liegen übereinander, gegebenenfalls unter Zwischenschaltung von Distanzstreben 51,
die im Prinzip in Fig. 21 zu erkennen und an den Laschen 18, 23 festzulegen sind.
So können Doppel- Dreifach- oder Mehrfachdecker ohne weiteres hergestellt werden.
[0031] Nach Fig. 22, 23 sind vier Fluggeräte 30
a zueinander räumlich als Kasten angeordnet und mit ihren Laschen 18, 19, 23 in einem
räumlichen Stabkäfig 52 festgelegt.
[0032] Statt der beispielsweise beschriebenen Endlaschen 19 können gemäß Fig. 24 T-Stücke
70 aus Kunststoffrohren Verwendung finden, welche Steckzapfen 71 der Rahmenteile -
oder deren Enden selbst - aufnehmen. Zumindest eines jener Kunststoffrohre 72 ist
mit einem Steckloch 21 versehen.
[0033] Die beschriebenen Fluggeräte werden an einer langen Schnur 62 (Fig. 21) schräg in
den Wind geführt und erhalten dadurch einen Auftrieb. Diese Schnur 62 ist gegebenenfalls
gleitend mit der Halteschnur 60 verbunden, welche - beidends festgelegt - eine sog.
Waage bildet; dank dieser Waage ist der Gleitwinkel des Fluggerätes einstellbar.
[0034] Bei einer Ausführung derSteckverbindung nach Fig. 25 bis 27 wird der Steckstift 42
in eine Öffnung 21
n gesteckt, welche in parallelen Kragecken 80 eines Rahmenecks 81, die beidseits eines
Sackschlitzes 82 verlaufen, vorgesehen sind. In letzteren wird eine Scheibe 93 mit
Bohrung 84 eingeschoben; diese fluchtet mit den Öffnungen 21 n und wird vom Steckstift
42 durchsetzt. Die Scheibe 83 ist mit vier Bohrungen 84versehen und kann somit vier
Rahmenecken 81 miteinander verbinden (nicht dargestellt). Zusätzlich können zwischen
den Bohrungen 84 Anschlagwände 85 verlaufen.
[0035] Die Scheibe 83
a der Fig. 27 ist eigentlich ein Scheibenkreuz aus zwei einander rechtwinklig durchdringenden
Scheiben 83 der beschriebenen Art.
1. Drachenähnliches Spielzeugfluggerät mit einer Bespannung auf einem Gerüst, das
einen Rahmen (10) mit beidseits einer Symmetrieachse (A) verlaufenden, an ihrem einen
Ende zu einer Spitze (13) zusammengefügten sowie an ihrem anderen Ende von einem Basisstab
(12) in einem Abstand zueinander gehaltenen Seitenprofilen (14) bildet,
dadurch gekennzeichnet
daß die Seitenprofile (14) von der Spitze (13) zum Basisstab (12) nach außen gekrümmt
sind und der Rahmen (10) Kupplungselemente (20, 21, 22) zur Verbindung mit anderen
Teilen des Gerüstes aufweist, wobei die Kupplungselemente (20, 21, 22) ein Raster
aus den Eckpunkten eines gleichseitigen Dreiecks einerseits sowie eines an dessen
der Spitze (13), an der die Seitenprofile (14) zusammengefügt sind, gegenüberliegenden
Grundlinie anschließenden Rechtecks andererseits bestimmen.
2. Fluggerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge (e) der von der
Grundlinie ausgehenden Reckteckseiten (Q) der halben Länge (f) der Grundlinie oder
einem Mehrfachen davon entspricht.
3. Fluggerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Rahmen (10) innerhalb
der von den Kupplungselementen bestimmten Rasterpunkten (20, 21, 22) verläuft.
4. Fluggerät nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Grundlinie
des gleichseitigen Dreiecks des Rahmens (10) wenigstens ein Querstab (15) zugeordnet
ist.
5. Fluggerät nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Rasterpunkte
von Aufnahmeöffnungen (20, 21, 22, 40) in Kragelementen (18, 19, 23, 39, 72) des Rahmens
(10) bestimmt sind.
6. Fluggerät nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Kragelemente
als Laschen (18, 19, 23, 39) ausgebildet sowie klemmend in einer Ausnehmung (28) des
Rahmens (10) gehalten sind.
7. Fluggerät nach wenigstens einem derAnsprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß
zumindest eine Lasche (23) mit einem Teillängsschlitz (25) sowie an jedem der beiden
durch diesen getrennten Streifen (24) mit nach außen ragenden Rastelementen (26, 27)
versehen ist, wobei die Rastelemente der Lasche in eingebautem Zustand zwischen sich
einen Teil des Seitenprofils (14) einschließen.
8. Fluggerät nach wenigstens einem derAnsprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß
die Aufnahmeöffnung (20, 21, 22) wenigstens zweier Kragelemente (18, 19, 23, 39, 72)
einander zugeordneter Fluggeräte (30) von einem gemeinsamen Steckkörper (42) durchsetzt
sind, der als Federhülse (42) ausgebildet und diese koaxial von einem Sprengstift
(44) mit axialem Loch (61) zur Aufnahme eines Stranges (60) durchsetzt ist.
9. Fluggerät nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet,
daß deren mehrere nebeneinander zu einer Flugfläche (Fig. 8 bis Fig. 14) angeordnet
und miteinander an den Rasterpunkten (20, 21, 22, 40) verbunden sind, oder daß deren
mehrere übereinander zu einem Flugkörper (Fig. 15 bis Fig. 23) angeordnet und an den
Rasterpunkten (20, 21, 22, 40) miteinander verbunden sind.
10. Fluggerät nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet,
daß wenigstens zwei Rahmenecken (81) durch eine gesonderte Lasche (83) verbunden sind,
die in Sackschlitze (82) der Rahmenecken eingreift und von Steckstiften (42) durchsetzt
ist, welche die Rahmenecken lotrecht zur Lasche durchdringen.
11. Fluggerät nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Lasche eine Scheibe
(83) mit zumindest zwei Bohrungen (84), bevorzugt vier Bohrungen, ist, die von zumindest
einer gleichartigen Scheibe rechtwinklig durchdrungen ist.
1. Appareil-jouet volant du type cerf-volant, comprenant une voilure tendue sur une
ossature qui constitue un cadre (10) comportant des profilés latéraux (14) s'étendant
de part et d'autre d'un axe de symétrie (A), se rejoignant en une pointe (13) à une
de leurs extrémités et maintenus écartés par une baguette de base (12) à leur autre
extrémité, caractérisé en ce que les profilés latéraux (14) sont courbés vers l'extérieur
à partir de la pointe (13) jusqu'à la baguette de base (12) et en ce que le cadre
(10) présente des éléments d'accouplement (20, 21, 22) permettant le raccordement
à d'autres parties de l'ossature, les éléments d'accouplement (20, 21, 22) définissant
une trame à partir des sommets d'un triangle équilatéral d'une part et d'un rectangle
adjacent à la base du triangle d'autre part, cette base étant opposée à la pointe
(13) en laquelle les profilés latéraux (14) se rejoignent.
2. Appareil volant conforme à la revendication 1, caractérisé en ce que la longueur
(e) des côtés (Q) du rectangle qui partent de ladite base correspond à la moitié de
la longueur (f) de la base ou à un de ses multiples.
3. Appareil volant conforme à l'une des revendications 1 ou 2, caractérisé en ce que
le cadre (10) s'étend à l'intérieur des points (20, 21, 22) de trame définis par les
éléments d'accouplement.
4. Appareil volant conforme à l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce qu'à
la base du triangle équilatéral du cadre (10) est affectée au moins une baguette transversale
(15).
5. Appareil volant conforme à l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que
les points de trame sont définis par des orifices récepteurs (20, 21, 22, 40) ménagés
dans des pattes (18, 19, 23, 39, 72) du cadre (10).
6. Appareil volant conforme à l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que
les pattes ont une configuration d'éclisse (18, 19, 23, 39) et sont maintenus par
blocage dans un évidement (28) du cadre (10).
7. Appareil volant conforme à l'une au moins des revendications 1 à 6, caractérisé
en ce qu'au moins une éclisse (23) est pourvue d'une fente longitudinale partielle
(25) ainsi qu'à chacune des deux bandes (24) séparées par la fente, d'éléments formant
crans (26, 27) saillant vers l'extérieur, les éléments de l'éclisse formant crans,
une fois montés, enserrant entre eux une partie du profilé latéral (14).
8. Appareil volant conforme à l'une au moins des revendications 1 à 7, caractérisé
en ce que les orifices récepteurs (20, 21, 22) d'au moins deux pattes (18, 19, 23,
39, 72) d'appareils volants (30) adjoints l'un à l'autre sont traversés par un corps
d'arrêt (42) commun qui a une configuration de douille élastique (42), cette dernière
étant traversée coaxialement par une tige expansible (44) munie d'un trou axial (61)
pour recevoir une corde (60).
9. Appareil volant conforme à l'une au moins des revendications 1 à 8, caractérisé
en ce que plusieurs d'entre eux sont disposés côte à côte pour former une surface
volante (fig.8àfig. 14) et sont reliés ensemble aux points de trame (20, 21, 22, 40)
ou en ce que plusieurs d'entre eux sont disposés l'un au-dessus de l'autre pour former
un corps volant (fig. 15 à fig. 23) et sont reliés ensemble aux points de trame (20,
21, 22, 40).
10. Appareil volant conforme à l'une au moins des revendications 1 à 9, caractérisé
en ce qu'au moins deux coins de cadre (81) sont reliés par une éclisse (83) séparée
qui vient en prise dans la fente formant sac (82) des coins de cadre et qui est traversée
par des goupilles d'arrêt (42) qui pénètrent les coins de cadre perpendiculairement
à l'éclisse.
11. Appareil volant conforme à la revendication 9, caractérisé en ce que l'éclisse
est un disque (83) pourvu d'au moins deux, de préférence quatre, alésages (84), qui
est traversé à angle droit par au moins un disque semblable.
1. A toy flying device of the kite type comprising a main plane structure on a carcass
which constitutes a frame (10) having lateral profiles (14) extending on both sides
of an axis of symmetry (A), joined in a point (13) at one of its ends and supported
at a spacing by means of a base bar (12) at its other end, characterized in that the
lateral profiles (14) are bent outwards from the point (13) to the base bar (12) and
in that the frame (10) is provided with clutch elements (20, 21, 22) permitting linkage
with other parts of the carcass, with the clutch elements (20, 21, 22) defining a
raster from the corner points of an equilateral triangle on the one side and of a
triangle adjacent to the base of the triangle on the other side, the base being opposed
to the point (13) in which the lateral profiles are joined.
2. A flying device according to claim 1, characterized in that the length (e) of the
sides (Q) of the rectangle extending from the base line corresponds to half the length
(f) of the base line or a multiple of it.
3. A flying device according to claim 1 or 2, characterized in that the frame (10)
extends inside the raster points (20, 21, 22) defined by the clutch elements.
4. A flying device according to one of the claims 1 to 3, characterized in that at
least one crossbar (15) is associated to the base line of the equilateral triangle
of the frame (10).
5. A flying device according to one of the claims 1 to 4, characterized in that the
raster points are defined by reception openings (20, 21, 22, 40) in cantilever elements
(18, 19, 23, 39, 72) of the frame (10).
6. A flying device according to one of the claims 1 to 5, characterized in that the
cantilever elements are developed as fishplates (18, 19, 23, 39) and are supported
by means of clamping in a recess (28) of the frame (10).
7. A flying device according to at least one of the claims 1 to 6, characterized in
that at least one fishplate (23) is provided with a partial longitudinal slot (25)
as well as at each one of the two strips (24) separated by the slot, notch elements
(26, 27) projecting outwards, the notch elements of the fishplate, when installed,
encompassing between them part of the lateral profile (14).
8. A flying device according to at least one of the claims 1 to 7, characterized in
that the reception opening (20, 21, 22) of at least two cantilever elements (18, 19,
23, 39, 72) of flying devices (30) associated to one another are interspersed by a
common arresting body (42) which is developed as elastic sleeve, the latter being
interspersed coaxially by means of an elastic pin (44) having an axial hole (61) for
receiving a cord (60).
9. A flying device according to at least one of the claims 1 to 8, characterized in
that several of them are arranged side by side to form a flying surface (fig. 8 to
fig. 14) and are linked at the raster points (20, 21, 22, 40), or that several of
them are arranged on top of one another to form a flying body (fig. 15 to fig. 23)
and are linked to one another at the raster points (20, 21, 22, 40).
10. A flying device according to at least one of the claims 1 to 9, characterized
in that at least two corners (81) of the frame are linked by means of a separate fishplate
(83) which engages in sack slots (82) of the corners of the frame and is interspersed
by arresting pins (42) which penetrate the corners of the frame perpendicularly to
the fishplate.
11. A flying device according to claim 10, characterized in that the fishplate is
a disc (83) provided with at leat two, preferably four, bores (84), which is penetrated
rectangularly by at least one similar disc.