[0001] Die Erfindung betrifft eine Nahtungsmaschine zum Herstellen einer Stecknaht zum Endlosmachen
eines Gewebebandes.
[0002] Zu den Gewebebändern der eingangs genannten Art gehören insbesondere Entwässerungs-
oder Trockensiebe. Gegenüber endlos gewobenen oder durch eine Webnaht endlos gemachten
Sieben haben Siebe mit Stecknaht den Vorteil, daß sie in der Entwässerungsmaschine
oder im Trockenteil der Papiermaschine selbst durch Zusammenfügen der beiden vorbereiteten
Gewebeenden mit einem Steckdraht endlos gemacht werden können. Die Herstellung dieser
Stecknähte ist bisher von Hand erfolgt, indem die Kettdrähte einer jeden Gewebeseite
zweier zu vernahtender Gewebeenden zurückgewoben oder -zurückgespleißt werden, so
daß aufjeder Seite eine Reihe von Kettdrahtschlaufen entsteht, durch die dann der
gemeinsame, verbindende Steckdraht geführt werden kann.
[0003] Die Herstellung einer solchen Stecknaht von Hand ist ähnlich aufwendig wie in der
EP 00 43 441 oder im DE-GM 81 22 451 für das Endlosmachen von Entwässerungssieben
mit einer Webnaht beschrieben wird.
[0004] Aus der DE-A-2 126 995 ist ein Verfahren zur Herstellung einer Stecknaht zum Endlosmachen
eines Gewebebandes, insbesondere eines Siebes, bekannt, bei dem die Kettfadenenden
einer jeden Gewebeseite mit einem Hilfskettstreifen verwoben werden und bei dem die
Kettfadenenden in einem Spezialwebstuhl aufgereiht, einzeln entsprechend der Webordnung
abgetrennt und abwechselnd um einen in der Mitte zwischen den Hilfskettstreifen angeordneten
aus wenigstens einem Draht bestehenden Zentraldraht beliebiger Querschnittsfläche
herum zurückgeführt und gewoben werden, so daß der Zentraldraht entsprechend dem Arbeitsfortschritt
abwechselnd von einem Kettfadenende der rechten und linken Gewebeseite umschlungen
wird, während der jeweils gegenüberliegende Kettfaden ohne Umschlingung des Zentraldrahtes
zurückgewoben wird, wobei die Kettfadenenden nach dem Eintrag in das der Webordnung
entsprechende offene Fach parallel zur Webkante angeschlagen werden.
[0005] Nachteilig ist dabei, daß das bekannte Verfahren umständlich zu handhaben ist und
deshalb nicht sicher durchführbar ist.
[0006] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Nahtungsmaschine zum Herstellen einer
Stecknaht anzugeben, mit der Stecknähte zuverlässig und mit hoher Qualität herstellbar
sind.
[0007] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß mit einer Nahtungsmaschine mit den Merkmalen des
Patentanspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen sind Gegenstand der Unteransprüche.
[0008] Die Erfindung wird nachfolgend anhand der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele
näher erläutert. In der Zeichnung zeigen:
- Fig. 1
- eine schematische, isometrische Ansicht der erfindungsgemäßen Nahtungsmaschine von
vorn,
- Fig. 2
- eine Stirnansicht der Maschine von Fig. 1 in einem kleineren Maßstab, wobei die endlos
zu machende Gewebebahn zeltartig über die Nahtungsmaschine hinweggeführt ist,
- Fig. 3 bis 5
- schematische Darstellungen der Arbeitsschritte bei der Herstellung der Stecknaht für
eine Gewebeseite,
- Fig. 6
- eine schematische Draufsicht des Magazinierbundes der mittels eines Zentraldrahtes
miteinander zu verbindenden rechten und linken Gewebeseite,
- Fig. 7
- eine der Fig. 6 entsprechende Draufsicht, bei der jedoch anstelle eines Zentraldrahtes
zwei parallele Steckdrähte Verwendung finden,
- Fig. 8
- die Draufsicht eines Gewebeendes, in das eine Drahtspirale eingewoben ist, wobei jedes
Kettdrahtende in die Spirale einbindet,
- Fig. 9
- eine Querschnittsansicht zweier mit je einer Drahtspirale versehener Gewebeenden,
die durch eine mit Führungsrollen versehene Vorrichtung positioniert werden und
- Fig. 10
- eine der Fig. 8 ähnliche Draufsicht eines Gewebeendes, bei der die Drahtspirale zusammen
mit einem in ihr liegenden Draht eingewoben ist.
[0009] Wie aus Fig. 1 ersichtlich, ist die Nahtungsmaschine auf einem Fahrwerk 1 montiert,
bestehend aus einem auf Rädern 30 beweglichen Rahmenkörper 31, der sich im Rhythmus
des Webfortschrittes über einen gesteuerten Antriebsmotor 2 fortbewegen läßt. Der
Rahmenkörper 31 wird unterhalb der Arbeitsebene der Maschine auf beiden Seiten auf
zwei parallelen Führungsrohren 3 geführt, die wiederum an ihren Enden an einer waagrechten
Traverse 32 eines Ständers 4 befestigt sind. Auf dem Fahrgestell 1 sind auch alle
anderen Betriebselemente der erfindungsgemäßen Nahtungsmaschine angebracht, die nicht
alle im einzelnen beschrieben werden, da sie zum Verständnis des Arbeitsablaufes bzw.
des Verfahrens nicht erforderlich sind.
[0010] Die Fachbildungseinrichtung 5 als eines diese Betriebselemente ist über eine Konsole
6 mit dem Fahrgestell verbunden.
[0011] An der Konsole 6 sind die zur Bedienung der Nahtungsmaschine notwendigen Schalt-
und Überwachungseinrichtungen angebracht, die nicht dargestellt sind. Darüber hinaus
sind an der Konsole 6 bzw. an der Fachbildungseinrichtung 5 für beide Gewebehälften
bzw. -seiten Fadentrenner 7, 7' und Übergabegreifer 8, 8' befestigt, wobei die mit
dem Strichindex versehenen Bezugszeichen zu der einen Gewebehälfte und die keinen
Strichindex aufweisenden Bezugszeichen zu der gegenüberliegenden anderen Gewebehälfte
gehören. Unterhalb der Arbeitsebene der Nahtungsmaschine sind die Durchziehgreifer
9, 9' sowie die beiden Webladen 10, 10' gelagert.
[0012] In Fig. 1 ist das mit einer Stecknaht zu versehende Siebgewebe 11 unter der Nahtungsmaschine
durchgeführt, d. h. die Maschine rollt auf dem mit einer Schutzschicht abgedeckten
Sieb. Eine andere Möglichkeit der Führung des Siebgewebes 41 zeigt Fig. 2. Danach
wird das Siebgewebe zeltartig über zwei Tragstangen 23, 24 über die Nahtmaschine hinweggeführt.
[0013] Die beiden Enden 21, 22 des mit einer Stecknaht zu versehenden Siebgewebes 11 werden
vor dem Einlegen in die Nahtungsmaschine soweit vorbereitet, als in einem Bereich
von ca. 10 bis 20 cm Breite die Schußfäden entfernt und danach je nach Gewebebindung
10 bis 30 Schußfäden auf den Kettfadenenden 12, 12' in ihrer genauen Webposition zu
einem Magazinierbund 13, 13' zusammengefaßt werden. Die Magazinierbunde 13, 13' sind
an den endseitigen Ständern 4, 4' des Fahrgestells, von denen in Fig. 1 nur der eine
dargestellt ist, mittels einer Klemmvorrichtung 14 befestigt.
[0014] Vor Beginn der Nahtung liegt zwischen den beiden ausgefransten Enden des Siebgewebes
11, die von den Magazinierbunden 13, 13' gehalten werden, zu beiden Seiten des Drahtes
16, der als Zentraldraht zu bezeichnen ist, ein Drahtbündel, das aus Orighalschußfäden
des Gewebes bestehen kann oder ein aus Originalschußfäden des Gewebes bestehender
Streifen 15, 15', auch Hilfskettstreifen genannt, der für den quer zur eigentlichen
Siebrichtung verlaufenden Nahtwebprozeß die Kette darstellt. Der Zentraldraht 16 befindet
sich genau in der Mitte zwischen beiden Hilfskettstreifen 15, 15'. Die Hilfskettstreifen
und der Zentraldraht sind in einer weiteren Spanneinrichtung 17 der Maschine befestigt,
die ebenfalls von den Ständern 4, 4' getragen wird.
[0015] Die Einzeldrähte der Hilfskette sowie der Zentraldraht werden in Ösen der Fachbildungseinrichtung
5, die sich oberhalb oder unterhalb der Webebene am Fahrgestell befindet, geführt.
Die Abtrennung und Vereinzelung der Kettfadenenden 12, 12' (Fig. 1) mit Hilfe der
Fadentrenner 7, 7 erfolgt in an sich bekannter Weise, wobei beiderseitig der Naht
gleichartige Nahtbildungselemente wie Fadentrenner 7, 7', Übergabegreifer 8, 8', Durchziehgreifer
9, 9' und Webladen 10, 10' vorgesehen sind. Dabei übernimmt zunächst der Übergabegreifer
8' den vom Fadentrenner 7' vereinzelten Kettfaden und schwingt ihn nach unten in die
Übergabeposition der Arbeitsebene, wie aus Fig. 3 ersichtlich. Danach übernimmt der
Durchziehgreifer 9 das Kettfadenende und zieht den Kettfaden in das durch die Fachbildungseinrichtung
5 gebildete Vollfach. Daraufhin wird das so eingetragene Kettfadenende durch die Weblade
10' an die Webkante angeschlagen. Nunmehr wird vom innenliegenden Teil des Hilfskettstreifens
15' ein Teilfach gebildet, wie aus Fig. 4 ersichtlich und dasselbe Kettfadenende vom
Durchziehgreifer 9 in die genannte Übergabeposition zurückgeschwenkt, wo es der Durchziehgreifer
9' übernimmt, wobei der Übergabegreifer 8' während des Übergabevorgangs Positionierungshilfe
durch Andrücken des Kettfadens leistet. Der Durchziehgreifer 9' spannt danach das
Kettfadenende an, woraufhin wiederum die Weblade 10' angeschlagen wird. Danach wird
das Anschlußteilfach im Hilfskettstreifen 15' gebildet, der nächste Kettfaden vom
Übergabegreifer 8' in die Übergabeposition gebracht und vom Durchziehgreifer 9 in
das nun aussenliegende Teilfach eingetragen, wie aus Fig. 5 ersichtlich, wonach mit
der Weblade 10' wiederum der Kettfaden angeschlagen wird.
[0016] Da bei diesen Arbeitsgängen der Zentraldraht 16 am Fachwechsel nicht beteiligt ist,
wird er von den Kettdrahtenden auch nicht umschlungen. Dies wird in Fig. 6 durch die
Fäden oder Drähte a und b dargestellt Danach wiederholen sich die im obigen beschriebenen
Arbeitsgänge in derselben Reihenfolge mit den Folgedrähten oder -fäden c und d, wobei
diesmal jedoch der Zentraldraht 16 in den Fachwechsel und damit in die Kettdrahtschlaufe
einbezogen wird. Somit bildet nur jeder vierte Kettfaden eines jeden Gewebeendes eine
tragende Kettdrahtschlaufe 33, 33', die Längskräfte übertragen kann.
[0017] Anschließend werden auf dem anderen Hilfskettstreifen 15 die entsprechenden Arbeitsgänge
wiederholt, wobei diesmal der Anschlag durch die Weblade 10 erfolgt, und die Drähte
oder Fäden e, f sowie g, h eingetragen werden, wie in Fig. 6 dargestellt. Der Aufbau
der beiden Webladen 10, 10' ist an sich bekannt und wird daher hier nicht näher erläutert.
[0018] Anstelle eines einzigen Zentraldrahtes 16 lassen sich auch mehrere parallel nebeneinanderliegende
Steckdrähte einweben, so beispielsweise zwei Steckdrähte 27, 27', wie in Fig. 7 dargestellt,
wodurch die Nahtfestigkeit vergrößert wird, weil jeder zweite Kettfaden des Gewebes
mitträgt im Gegensatz zu der in Fig. 6 dargestellten Naht. Die Verwendung von zwei
Steckdrähten trägt insbesondere der Tatsache Rechnung, daß bei einem häufig benutzten
vierschättigen, sogenannten doppellagigen Gewebe die Schlaufen aufgrund der natürlichen
Fadenkröpfung abwechselnd lang und kurz ausfallen, wie in Fig. 7 schematisch für ein
einfaches Gewebe dargestellt. Die beiden Gewebeenden 15, 15' sind dabei so gegeneinander
versetzt angeordnet, daß jeweils eine lange Schlaufe 28 des linken Siebgeweberandes
mit einer kurzen Schlaufe 29' des rechten Siebgeweberandes um den rechten Steckdraht
27' und eine kurze Schlaufe 29 des linken Siebgeweberandes mit einer langen Schlaufe
28' des rechten Siebgeweberandes um den linken Steckdraht 27 vereinigt werden.
[0019] Um den Vorteil der vollen Nahtfestigkeit auf andere Weise zu erreichen, kann gemäß
einer Verfahrensvariante so gearbeitet werden, daß jedes zweite Kettfadenende nach
dem Ausfransen der rechten und linken Gewebeseite und ihrer Aufreihung in dem Magazinierbund
einzeln jeweils in eine Schlinge 34 einer Drahtspirale 25 eingewoben wird, wobei jedes
Kettdrahtende in die Spirale einbindet, wie aus Fig. 8 ersichtlich. Dabei hat es sich
als zweckmäßig erwiesen, die mit der eingewobenen Spirale 25 versehenen Siebgewebeenden
15, 15' in einer in Fig. 9 dargestellten Vorrichtung 18 zu führen, die im Fahrgestell
1 der Nahtungsmaschine gelagert ist. Diese Vorrichtung wird insbesondere bei Verwendung
von zwei parallelen Drahtspiralen 25, 25' benötigt, von denen jeweils eine einer Siebgewebeseite
zugeordnet ist. Diese beiden Drahtspiralen sind nicht miteinander verbunden. Das linke
und das rechte Gewebeende werden durch die Vorrichtung 18 mittels Führungsrollen 19,
20 so festgehalten, daß ein seitliches Verrutschen oder Verschieben verhindert wird.
Danach werden die Drahtspiralen mit einem gemeinsamen Steckdraht außerhalb der Nahtungsmaschine
verbunden.
[0020] Bei Verwendung eines gemeinsamen Steck- oder Zentraldrahtes ist eine Führungsvorrichtung
der in Fig. 9 gezeigten Art nicht erforderlich, da durch den gemeinsamen Zentraldraht
eine ausreichende Lagestabilität sichergestellt wird.
[0021] Die im obigen beschriebene Nahtungsmaschine ist steuerungsmäßig so ausgelegt, daß
sie auch in nur eine Gewebeseite eine Drahtspirale 25 der in Fig. 8 gezeigten Art
einweben kann. Schließlich ist auch die Möglichkeit gegeben, die Drahtspiralen, die
später beim Endlosmachen des Siebes mit einem gemeinsamen Steckdraht verbunden werden,
zusammen mit einem in den Spiralen liegenden Draht 26 (Fig. 10) in die Gewebeenden
einzuweben.
[0022] Die Nahtungsmaschine ist geeignet, technische Gewebe, wie z.B. Trockensiebe für Entwässerungs-,
Papier- und Kartonmaschinen unterschiedlichster Zusammensetzung in Kett- und Schußrichtung
(Mono- oder Multifil in Polyester oder Polyamid) und ein- oder mehrlagiger Konstruktion
mit Stecknähten auszurüsten. Ebenso können Basisgewebe für Naßfilze in ein- oder mehrlagiger
Ausführung mit Stecknähten versehen werden.
[0023] Aus Gründen der Permeabilitätsbeeinflussung kann es in einzelnen Fällen vorteilhaft
sein, wenn im Nahtbereich die Hilfsketttäden, also im Originalgewebe die Schußfäden,
aus einem anderen Material bestehen als die übrigen Schußfäden im Gewebe.
1. Nahtungsmaschine zum Herstellen einer Stecknaht zum Endlosmachen eines Gewebebandes,
insbesondere eines Siebbandes, durch Verweben von Kettfadenenden (12, 12') einer jeden
Gewebeseite mit je einem Hilfskettstreifen (15, 15'),
mit beiderseits der herzustellenden Stecknaht angeordneten Fadentrennern (7, 7') zur
Abtrennung und Vereinzelung der Kettfadenenden (12, 12') aus den in Magazinierbunden
(13, 13') angeordneten Kettfäden jeder Gewebeseite,
mit einem aus Übergabegreifern (8, 8') und Durchziehgreifern (9, 9') bestehenden Greifersystem
zum Eintragen der ausgelösten Einzelfäden in ein von Hilfsettfäden (15, 15') durch
eine Fachbildungseinrichtung (5) vorgebildetes, ein Vollfach, ein Teilfach oder ein
Anschlußteilfach pro Hilfskettstreifen (15, 15') umfassendes Webfach, wobei das Vollfach
sich über die gesamte Breite des betreffenden Hilfskettstreifens (15, 15') erstreckt,
das Teilfach vom zum jeweils anderen Hilfskettstreifen (15', 15) hin ausgebildeten,
innenliegenden Teil des betreffenden Hilfskettstreifens (15, 15') und das Anschlußteilfach
vom entsprechend außenliegenden Teil des betreffenden Hilfskettstreifens (15, 15')
gebildet ist, und
mit einer angetriebenen, zwei Webladen (10, 10') aufweisenden Webladeneinrichtung
zum Anschlagen jedes Einzelfädens nach seinem Eintragen in das vorgebildete Webfach
durch die jeweilige Weblade (10, 10') pro Nahtungs- bzw. Gewebehälfte an die jeweilige
Webkante,
wobei nach dem Anschlagen die in das Vollfach des Hilfskettstreifens (15, 15') eingetragenen
Kettfadenenden durch das Greifersystem (8, 8'; 9, 9') entweder um einen in der Mitte
zwischen den Hilfskettstteifen (15, 15') angeordneten, aus wenigstens einem Draht
bestehenden Zentraldraht (16, 27, 27') beliebiger Querschnittsfläche bzw. um eine
oder mehrere Drahtspiralen (25) herum oder unter Vermeidung des oder der Zentraldrähte
bzw. der Drahtspirale(n) in ihre eigene Gewebeseite zurückwebbar sind.
2. Nahtungsmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einzelfäden zurückwebbar
sind, indem der Durchziehgreifer (9, 9') das Kettfadenende (12, 12') in eine Übergabeposition
zurückschwenkt, der andere Durchziehgreifer (9', 9) das Kettfadenende in der Übergabeposition
übernimmt, wobei der Übergabegreifer (8, 8') während des Übergabevorgangs Positionierungshilfe
durch Andrücken des Kettfadenendes (12, 12') leistet, und das Kettfadenende anspannt,
so daß der oder die Zentraldrähte (16, 27, 27') bzw. die Drahtspirale(n) (25) entsprechend
dem Arbeitsfortschritt abwechselnd von einem Kettfadenende der rechten und linken
Gewebeseite umschlungen wird/werden, während der jeweils gegenüberliegende Kettfaden
ohne Umschlingung des oder der Zentraldrähte bzw. der Drahtspirale(n) zurückgewoben
wird.
3. Nahtungsmaschine nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch eine Vorrichtung (18)
mit Führungsrollen (19, 20) zum Festhalten der mit einer eingewobenen Drahtspirale
(25) versehenen Gewebeenden.
1. A seaming machine for manufacturing an insertion-type seam for making a web belt,
especially a wire web, endless by interweaving a warp ends (12, 12') of each web side
with one auxiliary warp strip (15, 15'), respectively, comprising
thread separators (7, 7') disposed on either side of the insertion-type seam for removing
and separating the warp ends (12, 12') from the warps of each web side which are arranged
in magazining bunches (13, 13'),
a gripper system comprising transfer grippers (8, 8') and drawing-in grippers (9,
9') for inserting the separated individual threads in a shed preformed from auxiliary
warps (15, 15') by a shedding mechanism (5), the shed including a full shed, a partial
shed or an adjacent partial shed with respect to each auxiliary warp strip (15, 15'),
wherein the full shed extends beyond the entire width of the respective auxiliary
warp strip (15, 15'), the partial shed is formed by the inner part of the respective
auxiliary warp strip (15, 15') being directed to the respective other auxiliary warp
strip (15', 15) and wherein the adjacent partial shed is formed by the respective
outer part of the respective auxiliary warp strip (15, 15'), and
comprising a driven lathe mechanism including two lathes (10, 10') for beating-up
each individual thread to the respective web selvage by the respective lathe (10,
10') with respect to each seaming half or web half after its insertion into the preformed
shed,
wherein the warp ends being inserted into the full shed of the auxiliary warp strip
(15, 15') after the beating-up are rewoven by the gripper system (8,8'; 9, 9') either
about a central wire (16, 27, 27') of any desired cross-sectional area, said central
wire being disposed in the middle between the auxiliary warp strips (15, 15') and
consisting of at least one wire or about one or more wire helices (25) or without
the central wire or the central wires or the wire helix (wire helices) into its own
web side.
2. A seaming machine according to claim 1, characterized in that the individual threads are rewoven wherein the drawing-in gripper (9, 9') swings
back the warp end (12, 12') into a transfer position, the other drawing-in gripper
(9', 9) takes over the warp end in the transfer position, while the transfer gripper
(8, 8') during the transfer operation functions as locating aid by pressing against
the warp end (12, 12'), and tensions the warp end, so that in accordance with the
weaving progress a warp end of the right-hand and the lefthand web side alternately
winds about the central wire or wires (16, 27, 27') or the wire helix or helices (25),
while the respective opposite warp is rewoven without being looped about the central
wire or wires or the wire helix or helices.
3. A seaming machine according to claim 1 or 2, characterized by a device (18) having guide rollers (19, 20) for retaining the web ends provided with
an interwoven wire helix (25).
1. Machine d'assemblage pour réaliser une liaison à charnière pour amener une bande de
tissu, notamment une bande formant tamis, sous la forme d'une bande sans fin, par
réunion par tissage d'extrémités (12, 12') de fils de chaîne de chaque côté du tissu
avec respectivement une nappe de chaîne auxiliaire (15, 15'),
comportant des séparateurs de fils (7, 7') disposés des deux côtés de la liaison à
charnière devant être fabriquée, pour sectionner et individualiser les extrémités
(12, 12') des fils de chaîne à partir des fils de chaîne de chaque côté du tissu,
disposés dans des ensembles d'emmagasinage (13, 13'),
comportant un système de saisie constitué par des organes de transfert (8, 8') et
des pinces navettes (9, 9') pour insérer les fils individuels détachés dans une foule
de tissage préalablement formée par des fils de chaîne auxiliaire (15, 15') au moyen
d'un dispositif (5) de formation de la foule et comprenant une foule complète, une
foule partielle ou une foule partielle suivante pour chaque nappe de chaîne auxiliaire
(15, 15'), la foule complète s'étendant sur toute la largeur de la nappe de chaîne
auxiliaire considérée (15, 15'), la foule partielle étant formée par la partie intérieure,
formée respectivement en direction de l'autre nappe de chaîne auxiliaire respective
(15', 15), de la nappe de chaîne auxiliaire considérée (15, 15') et la foule partielle
suivante étant formée par la partie extérieure correspondante de la bande considérée
de chaîne auxiliaire (15, 15'), et
un dispositif entraîné à peignes, comportant deux peignes (10, 10') pour le rabattement
de chaque fil individuel, après son entrée dans la foule de tissage préformée, contre
la lisière de tissage respective, par le battant respectif (10, 10') et ce pour chaque
moitié d'assemblage ou du tissu,
dans laquelle après le rabattement, les extrémités du fil de chaîne, insérées dans
la foule complète de la nappe de chaîne auxiliaire (15, 15'), peuvent être ramenées
en arrière par tissage autour d'un fil central (16, 27, 27'), qui possède une surface
en coupe transversale quelconque, est disposé au centre entre la nappe de chaîne auxiliaire
(15, 15') et est formé par au moins un fil, ou autour d'un ou de plusieurs fils spiralés
(25) ou tout en évitant le ou les fils centraux ou le ou les fils spiralés, dans leur
propre côté de tissage.
2. Machine pour fabriquer une liaison à charnière selon la revendication 1, caractérisée
en ce que les fils individuels peuvent être ramenés en arrière par tissage, par le
fait que la pince navette (9, 9') ramène par pivotement l'extrémité (12, 12') du fil
de chaîne dans une position de transfert, que l'autre pince navette (9', 9) amène
l'extrémité du fil de chaîne dans la position de transfert, la pince navette (8, 8')
fournissant, lors du processus de transfert, une aide de positionnement par serrage
de l'extrémité (12, 12') du fil de chaîne, et serrant l'extrémité du fil de chaîne
de sorte que les fils centraux (16, 27, 27') ou le ou les fils spiralés (25) sont
enroulés alternativement, conformément à la progression du travail, par une extrémité
de fil de chaîne du côté droit et du côté gauche du tissu, tandis que le fil de chaîne
respectivement opposé est ramené en arrière par tissage sans enveloppement du ou des
fils centraux ou du ou des fils spiralés.
3. Machine pour la fabrication d'une liaison à charnière selon la revendication 2 ou
3, caractérisée par un dispositif (18) comportant des galets de guidage (19, 20) servant
à fixer les extrémités du tissu qui sont pourvues d'un fil spiralé tissé (25).