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EP 0 186 760 B2 |
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NEUE EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Veröffentlichungstag und Bekanntmachung des Hinweises auf die Entscheidung über den
Einspruch: |
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11.11.1992 Patentblatt 1992/46 |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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07.02.1990 Patentblatt 1990/06 |
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Anmeldetag: 08.11.1985 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)5: E05C 17/46 |
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Vorrichtung zum Feststellen eines geöffneten Fenster- oder Türladens
Fixing device for an opened window or door shutter
Dispositif d'arrêt pour un contrevent de fenêtre ou de porte ouvert
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT CH DE IT LI |
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Priorität: |
20.12.1984 AT 4036/84
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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09.07.1986 Patentblatt 1986/28 |
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Patentinhaber: Mayer & Co.
Riegel- und Beschlägefabrik |
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A-5021 Salzburg (AT) |
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Erfinder: |
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- Grasmann, Johann
A-5071 Wals (AT)
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| (74) |
Vertreter: Dipl.-Phys.Dr. Manitz
Dipl.-Ing. Finsterwald
Dipl.-Ing. Grämkow
Dipl.Chem.Dr. Heyn
Dipl.Phys. Rotermund
Morgan, B.Sc.(Phys.) |
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Postfach 22 16 11 80506 München 80506 München (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
CH-C- 205 473 DE-C- 891 214
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DE-C- 821 920 DE-C- 938 357
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[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Feststellen eines geöffneten Fenster-
oder Türladens nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0002] Bei einer bekannten Vorrichtung zum Festestellen eines geöffneten Fenster- oder Türladens
(DE-C-398 357) ist der Riegel am Ladenband in einem zwischen der bandhülse und dem
Laden befestigten Blechgehäuse angeordnet und um einem quer zur Hülsenache gelagerten
Gelenkstift schwenkbar. Mittels einer Blattfeder wird der Riegel in einer Position
gehalten, in der er nach unten über das Gehäuse hinausragt, so daß er bei voll geöffnetem
oder geschlossenem Laden hinter am Kloben befestigte Sperrwinkel gelangt und dadurch
die Feststellung des Ladens bewirkt.
[0003] Diese bekannte Feststellvorrichtung ist jedoch aufgrund der Vielzahl der Teile technisch
aufwendig und teuer und die Montage erweist sich als umständlich und schwierig. Weitere
Nachteile ergeben sich daraus, daß ein relativ hoher Raumbedarf zwischen der Bandhülse
und dem Stock erforderlich ist und daß diese Feststellvorrichtung nicht bei Ladenbändern
mit auf den Bändern verschiebbaren Bandhülsen angewendet werden kann.
[0004] Bei einer bekannten Vorrichtung (DE-C-821 920) der eingangs genannten Art ist als
Riegel ein mit einer Klobenstange zusammenwirkender Feststellschieber vorgesehen,
der in Form einer Außenhülse axial verschiebbar auf einer am Ladenbandende ausgebildeten
Bandhülse angebracht ist und einen Lappen aufweist, der ein in Achsrichtung der Hülse
verlaufendes Langloch aufweist. Zur Befestigung des Feststellschiebers am Ladenband
ist ein Dorn mit beiderseitig angeordneten Köpfen vorgesehen, der sich durch ein im
Lappen ausgebildetes Langloch erstreckt. Hierdurch wird zusätzlich zur Führung des
Schiebers auf der Bandhülse eine Führung am Ladenband geschaffen.
[0005] Wegen der Befestigung des Feststellschiebers am Ladenband läßt sich diese bekannte
Vorrichtung ebenfalls nicht bei Ladenbändern mit auf den Bändern verschiebbaren Bandhülsen
verwenden. Außerdem müssen die Feststellschieber je nach dem gewünschten Schwenksinn
unterschiedlich ausgebildet sein und es können aufgrund der Doppelführung auf der
Hülse und am Ladenband leicht Verklemmungen auftreten.
[0006] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, auf möglichst einfache und kostengünstige
Weise eine Feststellvorrichtung zu schaffen, die auch bei verschiebbaren Bandhülsen
angewendet und einfach bedient werden kann und die ohne zusätzlich zu befestigende
Beschlagteile auskommt.
[0007] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs
1 gelöst.
[0008] Da die Feststellvorrichtung nur aus einem in einer Längsausnehmung der Bandhülse
geführten Riegel mit Sperranschlag besteht, wobei die Bandhülse sowohl als einzige
Führung als auch zur Halterung des Riegels dient, wird auf äußerst einfache und kostengünstige
Weise eine ein geringen Raumbedarf aufweisende und einfach montierbare Feststellvorrichtung
geschaffen.
[0009] Diese Verlagerung des Riegels der Feststellvorrichtung in eine entsprechende Längsausnehmung
der Bandhülse ermöglicht es insbesondere, diese Vorrichtung auch bei Bandhülsen einzusetzen,
die zur Variieru ng des Abstandes zwischen Stock und Laden auf dem Ladenband verschoben
werden können, da durch diese Verschiebung keine Ausricht- und Befestigungsprobleme
auftreten und keine diese Verschiebung behindernden Gehäuse oder Befestigungsmittel
vorhanden sind.
[0010] Da der den Sperranschlag bildende Riegel sich aufgrund seiner Lagerung auf der Bandhülse
zwangsläufig mit dem Laden um den Bandzapfen dreht, genügt es, den Riegel über seinen
Sperranschlag an der Klobenstange bzw. an dem Klobenstangenansatz so abzustützen,
daß der Sperranschlag beim Drehen des Ladens aus seiner Offenstellung in seine Schließstellung
nicht an der Klobenstange bzw. dem Klobenstangenansatz vorbeigeschwenkt werden kann.
Erst wenn der Sperranschlag in Richtung der Hülsenachse von der Klobenstange bzw.
vom Klobenstangenansatz zurückgezogen wird, was in einfacher Weise beispielsweise
über einen Handhabungsansatz durchgeführt werden kann, ist ein Schließen des Ladens
möglich. Mit der Anordnung eines mit der Klobenstange eines Klobens zusammenwirkenden,
auf der Bandhülse verschiebbar gelagerten Riegels wird folglich eine einfache Feststellung
des geöffneten Ladens erreicht, ohne zusätzliche Beschlägeteile vorsehen zu müssen.
Die Zugänglichkeit zu dieser Feststellvorrichtung ist dabei hervorragend, weil sich
der zu betätigende Riegel im unmittelbaren Bereich der Drehachse des Ladens befindet,
und zwar bei geöffnetem Laden auf der dem Stock zugewandten Seite der Bandhülse.
[0011] Der von der Klobenstange bzw. dem Klobenstangenansatz gebildete, ein Schließen des
Ladens erhindernde Gegenanschlag für den Sperranschlag des der Hülse zugeordneten
Riegels kann sehr unterschiedlich ausgeführt sein, weil es ja lediglich darauf ankommt,
ein Schließen des Ladens zu sperren. Besonders einfache Konstruktionsverhältnisse
ergeben sich dabei, wenn der Sperranschlag in der Offenstellung des Ladens die Klobenstange
auf einer Seite umgreift, und zwar auf dem vom Bandzapfen aus dem Stock oder dem geöffneten
Laden zugekehrten Klobenstangenabschnitt. In der Sperrstellung liegt somit die Klobenstange
im Schwenkbereich des Sperranschlages, so daß eine Drehung des Ladens im Schließsinn
ausgeschlossen ist.
[0012] Um den Laden in seiner Offenstellung nicht nur gegen ein Schließen, sondern auch
gegen ein weiteres Öffnen festhalten zu können, kann das Ladenband einen mit der Klobenstange
zusammenwirkenden Begrenzungsanschlag für die Öffnungsweite des Ladens aufweisen.
Die Klobenstange wird folglich zwischen dem gegenüber dem Ladenband unverschiebbaren
Begrenzungsanschlag und dem Sperranschlag des verschiebbaren Riegels beidseitig umfaßt,
wodurch der Laden gegenüber der Klobenstange undrehbar gehalten wird.
[0013] Eine andere Möglichkeit, eine Drehbewegung des Ladens gegenüber der Klobenstange
in beiden Drehrichtungen zu verhindern, besteht darin, den Riegel mit zwei die Klobenstange
beidseitig umfassenden Sperranschlägen zu versehen, die bei der Verriegelung des geöffneten
Ladens die Klobenstange zwischen sich aufnehmen, so daß die Drehbewegung des Ladens
in beiden Richtungen gesperrt ist.
[0014] Die gleiche Sperrwirkung kann durch eine andere Konstruktion erreicht werden, die
darin besteht, daß der Sperranschlag aus einem in eine Rastausnehmung des Klobenstangenansatzes
eingreifenden Sperrfinger besteht. Durch den in die Rastausnehmung eingreifenden Sperrfinger
kann ebenfalls jede Drehbewegung des Ladens unterbunden werden. Um die Klobenstange
nicht zu schwächen, wird die Rastausnehmung für den Sperrfinger vorteilhaft in einem
Klobenstangenansatz vorgesehen, der an der Klobenstange angeformt oder nachträglich
mit der Klobenstange verbunden werden kann.
[0015] Die Bedienung der erfindungsgemäßen Feststellvorrichtung kann besonders einfach ausfallen,
wenn die Klobenstange einen den Riegel beim Öffnen des Ladens gegen eine Rückstellkraft
anhebenden Auflaufkörper bildet. Die den Riegel in seine Verriegelungsstellung drükkende
Rückstellkraft, die durch das Eigengewicht des Riegels oder eine zusätzliche Feder
sichergestellt werden kann, bewirkt beim Öffnen des Ladens nach dem Auflaufen des
Riegels auf die Klobenstange und dem dadurch bedingten Anheben des Riegels, daß sich
der Sperranschlag in der Verriegelungsstellung des Ladens automatisch vor den der
Klobenstange zugeordneten Gegenanschlag legt und den Laden gegenüber der Klobenstange
verriegelt. Zum Anheben des Sperranschlages sind lediglich entsprechende Anlaufflächen
im Bereich der Klobenstange bzw. des Sperranschlages vorzusehen. Zum Öffnen der Feststellvorrichtung
ist der Riegel von Hand aus gegen seine Rückstellkraft von der Klobenstange zurückzuziehen,
um die Klobenstange freizugeben und den Laden zu verschwenken.
[0016] Damit die auf dem geöffneten Laden wirkenden Drehmomente über den Riegel auf die
Klobenstange abgetragen werden können, muß einerseits für eine entsprechende Dimensionierung
der Sperranschläge und anderseits für eine ausreichende Halterung des Riegels gesorgt
werden. Da im allgemeinen für die Ausbildung der Sperranschläge ausreichend Platz
vorhanden ist, bietet die Dimensionierung der Sperranschläge keine Schwierigkeiten.
Eine drehfeste Halterung des Riegels an der Bandhülse kann in einfacher Weise dadurch
sichergestellt werden, daß der Riegel in einer hinterschnittenen Axialnut der Bandhülse
geführt ist. Eine andere Möglichkeit besteht darin, den Riegel in der über den Bandzapfen
hinaus verlängerten Zapfenaufnahmeöffnung der Hülse verschiebbar zu führen. Diese
Konstruktion bietet sich vor allem dann an, wenn die Zapfenaufnahmeöffnung einen sechseckigen
Querschnitt aufweist, weil ein solcher von einem Kreisquerschnitt abweichender Querschnitt
eine gute Drehsicherung ohne zusätzliche Maßnahmen sicherstellt. Der Riegel muß mit
seinem in die Hülse eingreifenden Führungsteil selbstverständlich mit einem entsprechenden
Querschnitt versehen sein.
[0017] Greift der Riegel mit einem Sperrfinger in eine Rastausnehmung eines Klobenstangenansatzes
ein, so kann der Riegel in einfacher Weise in einer achsparallelen Bohrung im Hülsenkörper
verschiebbar geführt werden, wobei es bei einer drehsymmetrischen Riegelausbildung
keiner Drehsicherung des Riegels in der Bohrung bedarf. Die Drehmitnahme um den Bandzapfen
wird ja durch den Hülsenkörper, in dem der Riegel gelagert ist, sichergestellt.
[0018] In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt. Es zeigen
Fig. 1 eine erfindungsgemäße Vorrichtung zum Feststellen eines Fenster- oder Türladens
in einer Draufsicht,
Fig. 2 diese Vorrichtung in einem Schnitt nach der Linie 11 - 11 der Fig. 1 und
Fig. 3 eine der Fig. 1 entsprechende Darstellung einer Konstruktionsvariante einer
erfindungsgemäßen Vorrichtung.
[0019] Der Laden 1 eines Fensters oder einer Tür ist gemäß den Fig. 1 und 2 in herkömmlicherweise
über Ladenbänder 2 auf Kloben 3 gelagert, die am Stock 4 des Fensters oder der Tür
befestigt sind. Die Drehachse für den Laden 1 wird durch Bandzapfen 5 gebildet, die
in Bandhülsen 6 eingreifen und von Klobenstangen 7 getragen werden. Zur Anpassung
an die jeweiligen räumlichen Verhältnisse können die Klobenstangen 7 in ihrer Länge
gegenüber dem am Stock 4 angeschlagenen Klobenkörperverstellt werden. Außerdem sind
die Bandhülsen 6 entlang einer Führung 2a des Ladenbandes 2 verschiebbar geführt und
können in der jeweiligen Verschiebestellung mittels einer Klemmschraube 8 festgeklemmt
werden.
[0020] Neu gegenüber dieser herkömmlichen Ladenlagerung ist allerdings, daß eine der Bandhülsen
6, vorzugsweise die des untersten Ladenbandes, einen Riegel 9 trägt, der gemäß Fig.
1 und 2 in einer hinterschnittenen Axialnut 10 in Richtung der Hülsenachse verschiebbar
geführt ist und an seinem in Richtung der Klobenstange 7 aus der Axialnut 10 vorragenden
Ende zwei Sperranschläge 11 und 11b b bildet, die in der Verriegelungsstellung die
Klobenstange 7 beidseitig umfassen, wie dies in Fig. 2 ersichtlich ist. Da der Riegel
9 über die Axialnut 10 drehfest mit der Hülse 6 verbunden ist und sich die Sperranschläge
11a und 11 des Riegels 9 beidseitig an die Klobenstange 7 anlegen, wird der Laden
1 über den Riegel 9 in der Offenstellung drehfest mit der Klobenstange 7 verbunden.
Zum Entriegeln braucht der Riegel 9 lediglich über einen Handhabungsansatz 12 von
der Klobenstange 7 weggezogen zu werden, so daß die Klobenstange freigegeben wird
und der Laden 1 geschlossen werden kann.
[0021] Da die beiden Sperranschläge mit gegen die Klobenstange 7 hin geneigten Anlaufflächen
13 versehen sind und die Klobenstange 7 für die Sperranschläge 11 a und 11 b einen
Auflaufkörper bildet, wird der Riegel 9 beim öffnen des Ladens 1 über eine der Anlaufflächen
13 beim Auflaufen auf die Klobenstange 7 angehoben, um in der Sperrstellung des Ladens
I zufolge des Eigengewichtes abzufallen und den Laden gegenüber der Klobenstange 7
zu verrasten. Beim Öffnen des Ladens 1 aus seiner Schließstellung ist daher keine
gesonderte Betätigung der Feststellvorrichtung erforderlich.
[0022] Wie der Fig. 2 entnommen werden kann, können die Sperranschläge 11a und 11 b symmetrisch
zur Axialebene des Riegels 9 ausgebildet werden, was die Verwendung dieses Riegels
für einen Rechts- oder Linksanschlag sicherstellt.
[0023] Ist die Klobenstange 7 über den Bandzapfen 5 hinaus verlängert, so kann der Riegel
9 mit seinen Sperranschlägen die Klobenstange 7 selbstverständlich auch im Bereich
des über den Bandzapfen 5 hinaus verlängerten Abschnittes umgreifen. Dies gilt naturgemäß
auch für eine Konstruktion, bei der lediglich ein die Schließbewegung verhindernder
Sperranschlag 11a vorgesehen ist. In diesem Fall muß der Sperranschlag 11a allerdings
nicht die Klobenstange auf der im Laden 1 abgewandten Seite, sondern auf der dem Laden
1 zugekehrten Stangenseite umfassen.
[0024] Im Gegensatz zu der Ausbildung nach den Fig. 1 und 2 weist der Riegel 9 der Feststellvorrichtung
gemäß Fig. 3 nicht zwei die Klobenstange 7 beidseitig um fassende Sperranschläge,
sondern einen Sperranschlag in Form eines Sperrfingers auf, der in eine entsprechende
Rastausnehmung eines Klobenstangenansatzes 14 eingreift. Der Riegel 9 ist dabei in
einer achsparallelen Bohrung 15 im Hülsenkörper geführt und kann wieder über einen
Handhabungsansatz 12 entriegelt werden, indem dor Sperrfinger an dem dem Klobenstangenansatz
14 zugekehrten Ende des Riegels 9 aus seiner Rastausnehmung herausgezogen wird. Um
das selbständige Auflaufen des Sperrfingers auf den Klobenstangenansatz 14 sicherzustellen,
ist der Klobenstangenansatz 14 mit einer entsprechend geneigten Anlauffläche 16 versehen.
Der Sperrfinger wird beim Öffnen des Ladens aus seiner Sperrstellung über die Anlauffläche
16 angehoben und gleitet auf dem Klobenstangenansatz 14 bis zur Rastausnehmung, in
die er zufolge einer Feder- oder Gewichtsbelastung einrastet, um den Flügel drehfest
gegenüber dem Kloben 3 festzuhalten.
[0025] Obwohl sich durch die Verschiebung des Riegels 9 in Richtung der Hülsenachse besonders
einfache Konstruktionsverhältnisse ergeben, ist die Erfindung nicht auf eine solche
Riegelführung beschränkt, weil es ja nur darauf ankommt, den durch den Riegel gebildeten
Sporranschlag so mit der Klobenstange 7 bzw. mit dem Klobenstangenansatz 14 zusammenwirken
zu lassen, daß in der Verriegelungsstellung die Klobenstange bzw. der Klobenstangenansatz
einen das Schließen des Ladens verhindernden Gegenanschlag bildet.
1. Vorrichtung zum Feststellen eines geöffneten Fenster- oder Türladens (1), der mit
Hilfe von Ladenbändern (2) drehbar auf am Stock des Fensters oder der Tür befestigten
Kloben (3) gelagert ist, die einen in eine Hülse (6) des Ladenbandes (2) eingreifenden
Bandzapfen (5) tragen, und wobei ein einen Sperranschlag (11a, 11b) aufweisender,
mit einer Klobenstange (7) oder einem Klobenstangenansatz (14) zusammenwirkender Riegel
(9) vorgesehen ist, der an der Hülse (6) angeordnet und im wesentlichen in Richtung
der Hülsenachse verschiebbar ist, dadurch gekennzeichnet,
daß der Riegel (9) in einer achsparallelen Längsausnehmung der Hülse (6) geführt ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Sperranschlag (11a)
in der Offenstellung des Ladens (1) die Klobenstange (7) auf einer Seite umgreift.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Ladenband (2)
einen mit der Klobenstange (7) zusammenwirkenden Begrenzungsanschlag für die Öffnungsweite
des Ladens (1) aufweist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Riegel (9)
zwei die Klobenstange (7) beidseitig umfassende Sperranschläge (11a, 11 b) trägt.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Sperranschlag aus
einem in eine Rastausnehmung des Klobenstangenansatzes (14) eingreifenden Sperrfinger
besteht.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Klobenstange
(7) einen den Riegel (9) beim Öffnen des Ladens (1) gegen eine Rückstellkraft anhebenden
Auflaufkörper bildet.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Riegel
(9) in einer hinterschnittenen Axialnut (10) der Hülse (6) geführt ist.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Riegel
(9) in dorüberden Bandzapfon (5) hinaus verlängerten Zapfenaufnahmeöffnung der Hülse
(6) verschiebbar geführt ist.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Riegel
(9) in einer achsparallelen Bohrung (15) im Hülsenkörper verschiebbar geführt ist.
1. Device for fixing an opened window shutter or door shutter (1) which is pivotally
journalled with the aid of shutter hinges (2) on blocks (3) secured to the case of
the window or door, with the blocks carrying a hinge spigot (5) which engages into
a sleeve (6) of the shutter hinge (2), and with a latch (9) being provided which has
a blocking abutment (11 a, 11 b) and which cooperates with a block bar (7) or with
a block bar extension (14), said latch being arranged on the sleeve (6) and being
displaceable substantially in the direction of the sleeve axis, characterised in that
the latch (9) is guided in an elongated cutout of the sleeve (6) parallel to the axis.
2. Apparatus in accordance with claim 1,
characterized in that the blocking abutment (11a) engages around the block bar (7)
at one side in the open position of the shutter (1).
3. Apparatus in accordance with claim 1 or claim 2,
characterized in that the shutter hinge (2) has a restricting abutment for the width
of opening of the shutter (1) with the restricting abutment cooperating with the block
bar (7).
4. Apparatus in accordance with claim 1 or claim 2, characterized in that the latch
(9) carries two blocking abutments (11a, 11b) which engage around the block bar (7)
on both sides.
5. Apparatus in accordance with claim 1,
characterized in that the blocking abutment comprises a blocking finger which engages
into a latch recess of the formation (14) on the block bar.
6. Apparatus in accordance with one of the claims 1 to 5,
characterized in that the block bar (7) has a ramp body which lifts the latch (9)
against a resetting force on opening of the shutter (1).
7. Apparatus in accordance with one of the claims 1 to 6,
characterized in that the latch (9) is guided in an undercut axial groove (10) of
the sleeve (6).
8. Apparatus in accordance with one of the claims 1 to 6,
characterized in that the latch (9) is displaceably guided in the spigot receiving
opening of the sleeve (6) with this opening being extended beyond the hinge spigot
(5).
9. Apparatus in accordance with one of the claims 1 to 6,
characterized in that the latch (9) is displaceably guided in an axially parallel
bore (15) in the sleeve body.
1. Dispositif pour fixer en position un contrevent (1) de fenêtre ou de porte qui
est monté de façon à pouvoir tourner, à l'aide de pentures (2) de contrevent, sur
des gonds (3) qui sont fixés au bâti de la fenêtre ou de la porte et qui portent un
broche (5) de penture engagée dans une douille de la penture (2) du contrevent, dispositif
dans lequel est prévu un verrou (9) présentant une butée d'arrêt (11 a, 11b) et coopérant
avec la tige de gond (7) ou un talon formant tige de gond (14), ledit verrou étant
prévu contre la douille (6) et pouvant être déplacé sensiblement dans la direction
de l'axe de la douille, caractérisé en ce que le verrou (9) est guidé dans un évidement
allongé de la douille (6) parallèle à l'axe.
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que la butée d'arrêt (11a)
enserre sur un côté la tige (7) de gond dans la position d'ouverture du contrevent
(1).
3. Dispositif selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que la penture (2)
du contrevent présente une butée de limitation de l'amplitude d'ouverture du contrevent
(1), coopérant avec la tige (7) du gond.
4. Dispositif selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que le verrou (9) porte
deux butées d'arrêt (11a, 11b ) s'étendant des deux côtés de la tige (7) du gond.
5. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que la butée d'arrêt est
constituée d'un doigt d'arrêt s'engageant dans un évidement d'encliquetage de la pièce
rapportée (14) de la tige de gond.
6. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que la tige
(7) du gond forme un corps de contact soulevant, contre une force de rappel, le verrou
(9) lors de l'ouverture du contrevent (1).
7. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que le verrou
(9) est guidé dans une rainure (10) en contre-dépouille de la douille (6).
8. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que le verrou
(9) est mobile et guidé dans le logement de broche de la douille (6), prolongé au-dessus
de la branche (5) de penture.
9. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que le verrou
(9) est mobile et guidé dans un alésage (15) parallèle à l'axe, situé dans le corps
de la douille.

