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EP 0 187 634 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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21.09.1988 Patentblatt 1988/38 |
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Anmeldetag: 23.12.1985 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)4: F41F 17/00 |
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Geschosswaffe, insbesondere Granatwerfer
Weapon, especially a mortar
Canon, en particulier mortier
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Benannte Vertragsstaaten: |
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BE CH DE FR GB IT LI LU NL SE |
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Priorität: |
11.01.1985 AT 65/85
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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16.07.1986 Patentblatt 1986/29 |
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Patentinhaber: VEREINIGTE EDELSTAHLWERKE
AKTIENGESELLSCHAFT (VEW) |
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A-1010 Wien (AT) |
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Erfinder: |
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- Sidan, Heribert, Dipl.-Ing.
A-8750 Judenburg (AT)
- Leitner, Siegfried
A-8720 Knittelfeld (AT)
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Entgegenhaltungen: :
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft gemäß Oberbegriff des Anspruche 1 (FR-E-49 675) eine Geschoßwaffe,
insbesondere Granatwerfer mit Waffenrohr, Bodenstück, Zündeinrichtung, sowie Bodenplatte,
Zweibein als Abstützeinrichtung, wobei das Waffenrohr an seiner Außenseite über einen
Teil seiner Erstreckung quer- oder längsgeführte, bzw. umlaufende radiale Erhebungen
und/oder Vertiefungen aufweist.
[0002] Beim Feuern aus einem unter bestimmtem Visierwinkel eingerichteten Waffenrohr zeigt
sich im allgemeinen, daß die Geschosse beim Durchgang durch den Mündungsbereich ihre
Flugbahn meist unter einem vom jeweils eingestellten Winkel abweichenden Winkel beginnen.
Der Grund für diese Abgangswinkelfehler kann unter anderem darin liegen, daß das Waffenrohr
während des Geschoßdurchganges in Schwingungen versetzt wird, und dadurch bei Geschoßabgang
an der Mündung eine vom eingestellten Winkel abweichende Flugbahn aufweisen kann.
Weiters kann infolge der beschriebenen Schwingungen ein gerade das Rohr verlassendes
Geschoß z. B. vom ausschwingenden Rohrende an seinem Stabilisator getroffen werden,
und dadurch von der exakten Bahn abgelenkt werden. Diese die Treffergenauigkeit herabsetzenden
Schwingungen werden vornehmlich auf Biegeschwingungen des Rohres, die dem das Waffenrohr
durcheilenden Geschoß voraneilen, zurückgeführt.
[0003] Es sind Vorschläge bekanntgeworden, die so verursachten Abweichungen im Abgangswinkel
zu vermeiden und dadurch das Trefferbild zu verbessern. Gemäß DE-A-1 911 067 ist beispielsweise
im Mündungsbereich des Waffenrohres ein Versteifungskörper vorgesehen, welcher dort
das Flächenträgheitmoment des Rohres vergrößert. Gemäß DE-A-3 046 639 hingegen sind
z. B. im wesentlichen entlang der gesamten Erstreckung des Waffenrohres seitlich von
demselben angeordnete oder dieses umgebende Versteifungsorgane vorgesehen, mit dem
großen Nachteil wesentlich erhöhten Platzbedarfes und Waffengewichtes. Für Waffenrohre
von Granatwerfern ist weiters bekannt geworden, zur Kühlung an deren Außenseite zumindest
über einen Teil ihrer Erstreckung eine das Rohr außenseitig eingängig umlaufende,
im wesentlichen radiale Erhebung, also eine Art Rippe vorzusehen, deren Querschnittsfläche
z. B. in der Größenordnung von mm
2 liegen kann. Die Rippe bildet an der Außenseite des Waffenrohres insgesamt eine Art
Rippenflucht, die zu einer infolge der Vergrößerung der Außenfläche eine höhere Belastbarkeit
des Rohres, z. B. durch höhere Schußfolge zulassenden, erhöhten Kühlwirkung beiträgt.
[0004] Nach FR-E- 49 675 sind Feuerwerkseinrichtungen bekannt, die ein Waffenrohr aufweisen,
das quer- oder längsverlaufende, aber auch wendelförmige Erhöhungen aufweist. Diese
sind aber in erster Linie zur Versteifung angeordnet, haben aber keine schwingungsdämpfenden
Eigenschaften.
[0005] Es wurde gefunden, daß sich insbesondere die Treffersicherheit wesentlich erhöhen
läßt, wenn vom eingängigen Umlaufen der Rippe, deren jeder Gang praktisch genauso
wie bei jeweils in sich geschlossenen Rippen im wesentlichen nur senkrecht zur Rohrachse
sich erstreckenden Umfangsverlauf aufweist, abgegangen wird.
[0006] Gegenstand der Erfindung ist somit eine Geschoßwaffe, insbesondere Granatwerfer mit
Waffenrohr, Bodenstück, Zündeinrichtung sowie Bodenplatte, Zweibein als Abstützeinrichtung,
wobei das Waffenrohr an seiner Außenseite über einen Teil seiner Erstreckung quer-
oder längsgeführte, bzw. umlaufende radiale Erhebungen und/oder Vertiefungen aufweist.
Erfindungsgemäß wird das Ziel dadurch erreicht, daß das Waffenrohr mit zwei oder mehreren
vollumfänglichen, in sich offenen, einander schneidungsfreien spiralen-, wendel- bzw.
schraubenförmiger Verlauf aufweisender Erhebungen und/oder Vertiefungen aufweist.
[0007] Besonders günstig hinsichtlich der Dämpfungswirkung gegen die Schwingungen ist es,
wenn die Erhebungen und/oder Vertiefungen, gegebenenfalls entlang der Erstreckung
des Waffenrohres variierend, eine Steigung von 2-12°, vorzugsweise von 3-6°, aufweisen.
Die hier genannte Steigung bezieht sich auf den Verlauf der Erhebungen bzw. Vertiefungen
in der Abwicklung des Rohrmantels.
[0008] Infolge des mehrgängig wendelartigen Verlaufes der Erhebungen bzw. Vertiefungen mit
erhöhtem Gangwinkel wird, wie gefunden wurde, eine wesentliche, in Richtung der Erzeugenden
des Rohrmantels wirksame Versteifungs-Komponente erreicht, welche die Neigung des
Waffenrohres zu unerwünschten Schwingungen bei Geschoßdurchgang wesentlich herabsetzt,
wobei außerdem, da das Waffenrohr beim Feuern im Winkel aufwärts gerichtet ist, zusätzlich
zum oben genannten Rippenkühlungs-Effekt eine Art duchgehende, kaminartige . Zugwirkung
zwischen bzw. in den die Wärmeabgabe infolge Oberflächenvergrößerung an sich verbessernden
Erhebungen bzw. Vertiefungen auftritt.
[0009] Fertigungstechnisch besonders einfach ist es, wenn die mehrgängig umlaufenden Erhebungen
und/oder Vertiefungen jeweils untereinander im wesentlichen gleiche Querschnittsfläche
und/oder Querschnittsgestalt aufweisen.
[0010] Was die Querschnittsform der einzelnen Gänge der jeweils in Bündeln mehrgängig umlaufenden
Erhebungen und/oder Vertiefungen betrifft, sind viele Varianten möglich.
[0011] Bevorzugt und fertigkeitsmechanisch vorteilhaft, da Kerbwirkung vermeidend, ist es,
wenn die Flanken der eingetieften Bereiche zwischen den Erhebungen bzw. der Vertiefungen
zum Verfiefungsgrund hin abgerundet sind, vorzugsweise der Grund selbst etwa bogen-,
vorzugsweise kreisbogenförmig und in die Flanken übergehend, ausgebildet ist.
[0012] Weiters kann die Kühlwirkung erhöht werden, indem die Flanken jeweils der erhöhten
Bereiche zwichen einander benachbarten Vertiefungen bzw. der Erhebungen radial nach
außen in spitzem Winkel β aufeinander zulaufend ausgerichtet sind. Die Winkel können
z. B. zwischen 1 und 60°, bevorzugt etwa 5-15° betragen.
[0013] Wenn, wie weiters bevorzugt vorgesehen, die im wesentlichen mehrgängig spiralen-,
wendel- bzw. schraubenförmig verlaufenden Erhebungen bzw. die Bereiche zwischen Vertiefungen
geringere Querschnittsfläche, vorzugsweise geringere Breite an der Basis, aufweisen,
als die zwischen den Erhebungen liegenden Bereiche bzw. Vertiefungen, kann neben optimierter
Schwingungsdämpfung die Kühlung verbessert werden. Ein günstiges Verhältnis der Querschnittsflächen
der tieferen Stellen zu jenen der erhöhten Stellen an der Außenseite des Rohres kann
z. B. etwa 1,2 bis 3 betragen.
[0014] Erhöhte Schwingungsunterdrückung bei dennoch hoher Kühlwirkung läßt sich erzielen,
wenn nebeneinander angeordnete Vertiefungen und/oder Erhebungen untereinander unterschiedliche
Tiefe bzw. Höhe und/oder Breite aufweisen. Beispielsweise kann zwischen zwei tieferen
Nuten, z. B. eines Ganges, mindestens eine flachere Nut angeordnet sein. Dadurch ist
sozusagen die Wirkung einer mindestens eine flachere Nut aufweisenden, jedoch verstärkten
Erhebung bzw. Rippe gegeben.
[0015] Kühlwirkungsbeschleunigung und Schwingungsneigungsherabsetzung können noch weiters
vorteilhaft beeinflußt sein, wenn die Erhebungen und/oder Vertiefungen in ihrer Ganghöhe
bzw. ihrem Abstand zueinander zur Waffenrohrmündung hin sich erweiternden spiralen-,
wendel- bzw. schraubenförmigen Verlauf aufweisen. Bei dieser Ausführungsform sind
im Bereich der ein nicht eingespanntes Ende darstellenden Mündung des Waffenrohres
eine verstärkte Längsversteifung des Rohres sowie eine sogverstärkende Kaminwirkung
zur Kühlung gegeben.
[0016] Erwähnt sei, daß die mehrgängigen Rippen bzw. Nuten im Bereich einer Schelle, z.
B. für ein Zweibein, eine Visiereinrichtung od. dgl. unterbrochen sein können. Schließlich
können die Erhebungen und/oder Vertiefungen selbst als Verankerungselemente für derartige
Schellen od. dgl. ausgebildet sein. Dabei kann die Schelle innen eine der Ausbildung
der Erhebungen und/oder Vertiefungen entsprechende mehrgängige, gewindeartig kooperierbare
Ausbildung aufweisen, sodaß sie praktisch auf das Rohr schraubbar ist. Die Erhebungen
können bei allen Ausführungsformen einstückig mit dem Waffenrohr oder auf es aufgebracht
sein.
[0017] Anhand der Zeichnung wird die Erfindung näher erläutert, wobei Fig. 1 einen erfindungsgemäßen
Granatwerfer in Schrägansicht, Fig. 2 einen Ausschnitt des Waffenrohres in Draufsicht
und die Fig. 3 bis 6 Schnitte durch die Wandung erfindungsgemäß gestalteter Waffenrohre
zeigen.
[0018] Bei dem Granatwerfer 10 der Fig. 1 ist das Waffenrohr 1 an einem Ende mit einem mit
Kugelzapfen 20 in einer Bodenplatte 3 allseitig schwenkbar gelagerten Bodenstück 2
verbunden. In Nähe seines Mündungsbereiches 12 ist das Rohr 1 mit einer Schelle 13
über eine Stoßdämpfeinrichtung 11 mit einem Seitenrichttrieb 41 verbunden, der seinerseits
auf einem Höhenrichttrieb 42 eines Zweibeins 4 angeordnet ist. Das Werferrohr 1 weist
an seiner Außenseite hier vom Bodenstück 2 bis etwa zur Schelle 13 hin wendelartig
umlaufende und zueinander parallele Gruppen G von jeweils drei voneinander gleiche
Abstände aufweisenden Vertiefungen 101, gleichartigen Profils etwa nach Art eines
dreigängigen Gewindes auf. Anstelle der Vertiefungen können gleicherweise Erhebungen
vorgesehen sein. Die Bereiche zwischen den Nuten bzw. Erhebungen bewirken eine die
Schwingungsneigung des Rohres bei Geschoßdurchgang wesentlich verringernde und damit
die Treffergenauigkeit erhöhende Dämpfung sowie verbesserte Außenkühlung des Waffenrohres.
[0019] Bei der Draufsicht der Fig. 2 auf ein anders ausgeführtes Waffenrohr 1 ist gezeigt,
wie eine Gruppe G von vier etwa dreieckiges Profil aufweisenden Erhebungen 100 und
nicht erhöhte Bereiche 101 dazwischen, mit jeweils gleichen Abständen g voneinander
und einem Gangwinkel a, also Steigung der Schraubenlinie nach Verebnung schraubenwendelartig
angeordnet sind. Beträgt der Winkel a etwa 2 bis 12°, besonders bevorzugt 3 bis 6°,
so sind besonders gute Dämpfung bei Geschoßdurchgang sowie hohe Kühlwirkung gegeben.
[0020] Bei dem in Fig. 3 gezeigten Ausschnitt eines Längsschnittes der Wandung eines weiteren
Waffenrohres 1 bis zur Achse A ist gezeigt, wie an dessen Außenseite querschnittsgleiche
im wesentlichen etwa trapezartige Erhebungen 100 angeordnet sind, zwischen denen nicht
erhöhte Bereiche 101 verlaufen, wobei die Querschnittsfläche Q 1 der Erhebungen sowie
deren Basisbreite b 1 kleiner ist als jene Q 2 bzw. b 2 der dazwischenliegenden tieferen
Bereiche 101. Die Erhebungen 100 und Zwischenbereiche 101 verlaufen ebenfalls mehrgängig
wendelförmig.
[0021] Bei der Ausgestaltung gemäß Fig. 4 sind zwischen zwei größere Tiefe t 1 aufweisenden
Nuten 101, 101', welche hier zweigängig spiralig ein Waffenrohr 1 umlaufen, zwei geringere
Tiefe t 2 Nuten 101a, 101a' gleicher Breite b 1 wie jener der tieferen Nuten angeordnet;
bei der Ausführungsform gemäß Fig. 5 sind zwischen den Gängen einer größeren Breite
b 1 aufweisenden eingängigen Nut 101 drei gleichartige geringere Breite b 2 aufweisende
Nuten 101 a, 101a, 101a', alle gleicher Tiefe t 1 angeordnet.
[0022] Fig. 6 zeigt, wie die Erhebungen radial nach außen im spitzen Winkel β aufeinander
zulaufende Flanken 102 aufweisen, welche hier bogig in einen halbkreisbogenförmigen
Nutgrund 103 übergehen.
1. Geschoßwaffe, insbesondere Granatwerfer mit Waffenrohr (1), Bodenstück (2), Zündeinrichtung
sowie Bodenplatte (3), Zweibein (4) als Abstützeinrichtung, wobei das Waffenrohr
(1) an seiner Außenseite über einen Teil seiner Erstreckung quer- oder längsgeführte,
bzw. umlaufende radiale Erhebungen und/oder Vertiefungen aufweist, dadurch gekennzeichnet,
daß das Waffenrohr (1) mit zwei oder mehreren vollumfänglichen, in sich offenen, einander
schneidungsfreien spiralen-, wendel- bzw. schraubenförmiger Verlauf aufweisenden Erhebungen
(100) und/oder Vertiefungen (101) aufweist.
2. Geschoßwaffe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Erhebungen (100)
und/oder Vertiefungen (101) entlang der Erstreckung des Waffenrohres (1) eine Steigung
(a) von 2° - 12°, vorzugsweise 3° - 6°, aufweisen.
3. Geschoßwaffe nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die
Erhebungen (100) und/oder Vertiefungen (101) jeweils untereinander gleiche Querschnittsfläche
(Q1, Q2) und/oder Querschnittsgestalt aufweisen.
4. Geschoßwaffe nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwei
der nebeneinander verlaufenden Erhebungen (100, 100a) und/oder Vertiefungen (101,
101a) untereinander unterschiedliche Höhe bzw. Tiefe (t1) und/oder Breite (b1) aufweisen.
5. Geschoßwaffe nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die
Flanken (102) in Bereichen zwischen Erhebungen (100) bzw. Vertiefungen (101) zum Vertiefungsgrund
(103) bogen-, vorzugsweise kreisbogenförmig und in die Flanken (102) übergehend, ausgebildet
ist.
6. Geschoßwaffe nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die
jeweils beiden Flanken (102) der erhöhten Bereiche zwischen Vertiefungen (101) bzw.
Erhebungen (100) radial nach außen im spitzen Winkel (ß) , von 1 ° - 60°, vorzugsweise
von 5° - 15°, aufeinander zulaufen sind.
7. Geschoßwaffe nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die
im wesentlichen spiralen-, wendel-, bzw. schraubenförmig verlaufenden Erhebungen (100)
bzw. die Bereiche zwischen Vertiefungen (101) geringere Querschnittsfläche (Q1), vorzugsweise geringere Breite (b1) an der Basis, aufweisen, als die zwischen den Erhebungen (100) liegenden Bereiche
bzw. Vertiefungen (101).
8. Geschoßwaffe nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die
Erhebungen (100) und/oder Vertiefungen (101) mit entsprechenden Vertiefungen und/oder
Erhebungen an der Innenseite einer Rohrschelle od. dgl. gewindeartig verbunden sind.
9. Geschoßwaffe nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die
Erhebungen (100) und/oder Vertiefungen (101) in ihrer Ganghöhe bzw. ihrem Abstand
(g) zueinander zur Waffenrohrmündung hin sich erweiternden spiralen-, wendel-, bzw.
schraubenförmigen Verlauf aufweisen
1. A weapon, in particular a mortar with a barrel (1), a base member (2), a firing
device and base plate (3), a bipod (4) as a supporting device, the outside of the
barrel (1) having transversely or longitudinally running or circumferential radial
raised portions and/or indentations over port of its length, characterized in that
the barrel (1) comprises two or more complete peripheral raised portions (100) and/or
indentations (101) which are open in themselves, do not intersect one another and
which have a spiral or helical shape.
2. A weapon according to Claim 1, characterized in that the raised portions (100)
and/or indentations (101) have a pitch (a) of 2° to 12°, preferably 3° to 6°, along
the length of the barrel (1).
3. A weapon according to one of Claims 1 and 2, characterized in that the raised portions
(100) and/or indentations (101) have a cross-sectional area (Ql, Q2) and/or a cross-sectional shape which is mutually equal in each case.
4. A weapon according to any one of Claims 1 to 3, characterized in that two of the
raised portions (100, 100a) and/or indentations (101, 101a) extending adjacent one
another have a mutually different height or depth (t,) and/or width (bl).
5. A weapon according to any one of Claims 1 to 4, characterized in that the flanks
(102) in the regions between the raised portions (100) or the indentations (101) are
made curved, preferably arcuate, towards the base of the indentation (103) and pass
into the flanks (102).
6. A weapon according to any one of Claims 1 to 5, characterized in that the two flanks
(102) in each case of the raised areas between the indentations (101) or raised portions
(100) run radially outwards towards each other at an acute angle (β) of 1° to 60°,
preferably of 5° to 15°.
7. A weapon according to any one of Claims 1 to 6, characterized in that the substantially
spiral or helical raised portions (100) or the areas between the indentations (101)
have a smaller cross-sectional area (Q,), preferably a smaller width (b,) at the base
than the areas or indentations (101) lying between the raised portions (100).
8. A weapon according to any one of Claims 1 to 7, characterized in that the raised
portions (100) and/or indentations (101) are joined in a threaded manner to corresponding
indentations and/or raised portions on the inside of a tube clamp or the like.
9. A weapon according to any one of Claims 1 to 8, characterized in that the raised
portions (100) and/or indentations (101) are provided with a spiral or helical shape
which widens in their pitch or distance (g) from one another towards the muzzle of
the barrel.
1. Bouche à feu, notamment mortier, comportant un tube (1), un élément d'appui au
sol (2), un dispositif d'allumage ainsi qu'une plaque d'appui au sol (3), et un bipied
(4), le tube (1) comportant sur sa face extérieure, sur une partie de son étendue,
des parties saillantes et/ou des renfoncements disposés transversalement ou longitudinalement
ou circonférentiels radiaux, caractérisée en ce que le tube (1) comporte deux ou davantage
de saillies (100) ou dépressions (101) suivant des tracés ouverts, ne se recoupant
pas réciproquement en forme de spirale, d'hélice ou de vis.
2. Bouche à feu selon la revendication 1, caractérisée en ce que les saillies (100)
et/ou dépressions (101) possèdent, sur l'étendue du tube (1), une pente (a) comprise
entre 2° et 12° et de préférence entre 3° et 6°.
3. Bouche à feu selon l'une des revendications 1 et 2, caractérisée en ce que les
saillies (100) et/ou dépressions (101) présentent d'égales surfaces en coupe transversale
(Q1, Q2) et/ou formes de section.
4. Bouche à feu selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisée en ce que deux
des saillies (100, 100a) et/ou dépressions (101, 101a), s'étendant côte à côte, possèdent
des hauteurs ou profondeurs (t,) et/ou des largeurs (b,) différentes entre elles.
5. Bouche à feu selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisée en ce que les flancs
(102) des zones en renfoncement présentes entre les saillies ou dépressions sont arrondis
en direction du fond des renfoncements et que de préférence le fond lui-même est réalisé
approximativement avec une forme courbe, de préférence une forme d'arc de cercle et
se prolonge par les flancs.
6. Bouche à feu selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisée en ce que les deux
flancs respectifs (102) des zones surélevées entre dépressions (101) ou saillies (100)
convergent l'un vers l'autre radialement vers l'extérieur en faisant un angle aigu
(β) compris entre 1° et 60° et de préférence entre 5° et 15°.
7. Bouche à feu selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisée en ce que les saillies
(100) à tracé en forme de spirale, d'hélice ou de vis, ou les zones entre dépressions
(101) possèdent une surface en coupe transversale (Qi) plus petite avec une largeur (bi) de préférence moindre à la base, que les zones situées entre saillies (100) ou dépressions
(101).
8. Bouche à feu selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisée en ce que les saillies
(100) et/ou dépressions (101) sont reliées à la manière d'un filetage à des dépressions
et/ou saillies correspondantes de la face intérieure d'un collier du tube ou analogue.
9. Bouche à feu selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisée en ce que les saillies
(100) et/ou dépressions (101) possèdent une configuration en forme de spirale, d'hélice
ou de vis dont le pas ou la distance réciproque (g) augmente en direction de l'embouchure
du tube.
