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EP 0 187 876 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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13.07.1988 Patentblatt 1988/28 |
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Anmeldetag: 12.01.1985 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)4: B66B 1/46 |
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Installationssystem für eine Aufzugsanlage
Installation system for a lift construction
Système d'installation pour ascenseur
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE FR GB LI NL |
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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23.07.1986 Patentblatt 1986/30 |
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Patentinhaber: Thyssen-M.A.N. Aufzüge GmbH |
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D-7303 Neuhausen a.d.F. (DE) |
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Erfinder: |
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- Staub, Axel
D-7441 Neckartenzlingen (DE)
- Thumm, Gerhard
D-7024 Filderstadt (DE)
- Böhm, Werner
D-7056 Weinstadt (DE)
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Vertreter: Hoeger, Stellrecht & Partner |
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Uhlandstrasse 14 c 70182 Stuttgart 70182 Stuttgart (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 100 866 US-A- 3 841 443
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US-A- 3 807 531 US-A- 4 042 067
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Installationssystem für eine Aufzugsanlage mit mindestens
einem Hängekabel zur Herstellung der erforderlichen Verbindungen zwischen einem Fahrkorb
und zugehörender Steuerung, die mindestens einen Mikroprozessor enthält, und mit fest
installierten Verbindungsleitungen zwischen den Aussenruftableaus in den einzelnen
Stockwerken und der Steuerung. Ein solches Installationssystem ist z.B. aus EP-A-100
866 bekannt.
[0002] Die bisherigen Installationssysteme verlangen eine aufwendige Leitungsinstallation
im Aufzugsschacht, um einerseits die verschiedenen Funktionselemente, wie z.B. die
Türantriebe, die verschiedenen Bedienungstaster, die Signal- und Anzeigeelemente usw.
zu versorgen und um andererseits die von den Aufzugsbenutzern an den in den Etagen
befindlichen Aussenruftableaus abgegebenen Fahrwünsche zur Steuerung zu übertragen
und von dort aus zu quittieren.
[0003] Weiterhin wird zur Verbesserung der Servicefreundlichkeit seit einiger Zeit versucht,
auftretende Störungen so schnell wie möglich genau zu lokalisieren, um sie dann beheben
zu können. Dazu werden z.B. Tür- und Riegelkontakte überwacht, und das Ergebnis muss
von jeder Tür an die Steuerung gemeldet werden.
[0004] Jedes Aussenruftableau und jede Tür wird also einzeln durch eigene mehradrige Leitungen
mit der Steuerung im Maschinenraum verbunden, und der Fahrkorb ist ebenfalls durch
mehrere vieladrige Hängekabel mit der Steuerung verbunden.
[0005] Erschwerend kommt hinzu, dass in Abhängigkeit von den Besonderheiten jeder einzelnen
Anlage, wie z.B. der Anzahl der anzufahrenden Stockwerke oder der vom Kunden gewünschten
Sonderfunktionen, die Anzahl der Leitungsadern bzw. die Zahl der Eingänge und Ausgänge
bei den bisherigen Steuerungen immer unterschiedlich ist. Steuerung und Installation
müssen also jeweils neu konzipiert bzw. an die Besonderheiten der betreffenden Anlage
angepasst werden, was nicht nur während der Entwurfsphase zeitraubend und letztlich
teuer ist, sondern auch bei der Herstellung, Prüfung und Inbetriebnahme der Anlage
häufig zu unerwarteten Fehlern führt. Ausserdem kann die Schachtinstallation nicht
serienmässig im Werk vorgefertigt werden, da jeweils eine Anpassung an die Besonderheiten
der betreffenden Anlage erfolgen muss.
[0006] Ausgehend von dem Stand der Technik und der vorstehend aufgezeigten Problematik liegt
der Erfindung die Aufgabe zugrunde, bei angemessener Berücksichtigung des Hardware-Aufwandes
in den Stockwerken und in der Steuerung die Anzahl der Eingänge und Ausgänge der Steuerung
und damit die Zahl der Leitungsadern unabhängig von den Besonderheiten der jeweiligen
Aufzugsanlage konstant zu halten und hierdurch die Möglichkeit einer kostengünstigen
Serienfertigung der Schachtinstallation und einer entsprechenden Vereinfachung der
Verlegung und Befestigung dieser Installation im Schacht zu schaffen.
[0007] Gemäss der Erfindung wird diese Aufgabe dadurch gelöst, dass die Steuerung unter
Verwendung mindestens eines Mikroprozessors derart ausgebildet ist, dass mit ihrer
Hilfe Taktsignale, bit-parallel übertragbare Adressensignale und seriell übertragbare
Datensignale für die Aussenruftableaus erzeugbar und bit-parallel übertragene Datensignale
von den Aussenruftableaus auswertbar sind, dass jedes Aussenruftableau ein für alle
Stockwerke identisches Stockwerksmodul aufweist, dem die Taktsignale, die bit-parallel
übertragenen Adressensignale und die seriell übertragenen Datensignale aus der Steuerung
zuführbar sind und von dem die bit-parallel übertragenen Datensignale an die Steuerung
übertragbar sind, und dass die fest installierten Verbindungsleitungen zwischen allen
Aussenruftableaus und der Steuerung zu einer einzigen, mehradrigen Leitung zusammengefasst
sind.
[0008] Es ist ein Vorteil des erfindungsgemässen Installationssystems, dass das erforderliche
Installationsmaterial im Aufzugsschacht stark reduziert wird und nunmehr mit einer
standardisierten Installation gearbeitet werden kann, die sich einerseits für eine
Serienfertigung im Herstellerwerk eignet und die andererseits einfach im Schacht verlegt
werden kann, so dass neben den Materialkosten auch Fertigungs-und Montagekosten verringert
werden und gleichzeitig eine deutlich verringerte Fehlerquote erwartet werden kann.
[0009] Von den Aussenruftableaus können die direkt abgegebenen Aussenrufe, Sonderfunktionen,
wie Feuerwehr, Sonderfahrt oder ähnliches, und Daten, die den Tableaus zugeordneten
Türen anfallen, zur Steuerung übertragen werden.
[0010] Durch die erfindungsgemässe Art der Datenübertragung werden alle Informationen von
einem Aussenruftableau über die gleichen Leitungen an die Steuerung weitergegeben
wie von irgendeinem anderen Aussenruftableau bei geringstem Aufwand an Hardware im
Aussenruftableau sowie geringstem Aufwand an zu verlegenden Leitungen.
[0011] In Ausgestaltung der Erfindung hat es sich als vorteilhaft erwiesen, wenn die die
Rückmeldungen vom Fahrkorb betreffenden Daten zu der Steuerung seriell übertragen
werden. Im Gegensatz zur günstigen parallelen Informationsübertragung von und zu den
bei jeder Anlage unterschiedlich vielen Aussenruftableaus ist im Fahrkorb ein grösserer
Hardware-Aufwand gerechtfertigt, da nur ein bzw. maximal zwei Befehlstableaus im Fahrkorb
vorhanden sind.
[0012] Weiterhin hat es sich als vorteilhaft erwiesen, wenn derselbe Steueranschluss (port)
der Steuerung, über den die Bedienung der sechs Adressleitungen erfolgt, über die
die erforderliche Adresseninformation bit-parallel zu den Aussenruf-Tableaus übertragen
wird, auch der Adressierung des Fahrkorbs dient, womit die Anzahl der Ein- und Ausgänge
der Steuerung stark reduziert wird. Da aber die Anzahl der Eingänge und Ausgänge bei
Mikroprozessor-Steuerungen derjenige Faktor ist, der die Hardware-Kosten am meisten
beeinflusst, können die Kosten der Steuerung folglich wesentlich gesenkt werden.
[0013] Ferner ist es in Ausgestaltung der Erfindung vorteilhaft, wenn die Steuerung derart
ausgebildet wird, dass die den Fahrkorb betreffenden Daten von der Steuerung über
denselben Steueranschluss ausgegeben werden wie die Daten für jedes der Aussentableaus,
wenn also von der Datenleitung für die Aussentableaus, über die die Daten seriell
übertragen werden, die Datenleitung für den Fahrkorb abzweigt. Bei dieser Ausgestaltung
ist es dann lediglich erforderlich, dass für das Übertragen der Fahrkorbdaten (Zustand,
Vorrechtssignale, Innenkommandos) eine getrennte Datenleitung verfügbar ist, über
die die Fahrkorbdaten zur Steuerung übertragen werden können.
[0014] Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand von Unteransprüchen.
Die Erfindung wird nachstehend anhand von Zeichnungen noch näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine stark schematisierte Darstellung der Verbindung zwischen der Steuerung
und den Aussenruftableaus bei einem Installationssystem gemäss der Erfindung;
Fig. 2 ein Blockschaltbild des Installationssystems gemäss der Erfindung;
Fig. 3 eine schematische Darstellung einer bevorzugten Ausführungsform der Herstellung
der Verbindung zwischen einem Schaltungsmodul eines Stockwerkstableaus und der Schachtinstallation
und
Fig. 4 einen schematischen Querschnitt durch die Anordnung gemäss Fig. 3 längs der
Linie 4-4 in dieser Figur.
[0015] Im einzelnen zeigt Fig. 1 ein Installationssystem gemäss der Erfindung mit einer
mindestens einen Mikroprozessor enthaltenden Steuerung 10, welche mit den in den einzelnen
Stockwerken befindlichen Aussenruftableaus 12, von denen der Einfachheit halber nur
zwei dargestellt sind, über eine einzige, beim Ausführungsbeispiel 16-adrige handelsübliche
Flachleitung 14 verbunden ist. Dabei besitzt jedes der Aussenruftableaus 12 eine Aufwärts-Ruftaste
16 mit einer zugeordneten Rückmeldelampe 18 und eine Abwärts-Ruftaste 20 mit einer
zugeordneten Rückmeldelampe 22.
[0016] Die sechzehn Adern der Flachleitung 14 sind in Figur 1 für das dem untersten Stockwerk
zugeordnete Aussenruftableau 12 aufgefächert, und man erkennt, dass ein sechsadriger
Adressbus 24 zur bit-parallelen Adressenübertragung, eine einadrige Taktleitung 26,
eine einadrige Datenleitung 28 zur seriellen Datenübertragung von der Steuerung 10
zu dem Aussenruftableau 12, ein sechsadriger Datenbus 30 zur bit-parallelen Datenübertragung
von dem Aussentableau 12 zur Steuerung 10 und eine zweiadrige Spannungsversorgung
32 für das Aussentableau vorgesehen sind. Ein in Tableau 12 gestrichelt eingezeichneter
Steuertaster 36 zeigt die Möglichkeit, neben den normalen Aussenrufen «Auf» und «Ab»
weitere Sondersignale wie «Feuerwehr», «Sonderfahrt» oder «Türüberwachung» zu übertragen.
[0017] Das detaillierte Blockschaltbild gemäss Fig. 2, in dem die Aussentableaus 12 für
das unterste Stockwerk - Haltestelle 0, für das oberste Stockwerk - Haltestelle N
und für das zweithöchste Stockwerk - Haltestelle N-1 dargestellt sind und in dem auch
ein Fahrkorb 38 mit seinen Verbindungen zu der Steuerung 10 dargestellt ist, verdeutlicht,
dass die sechs Adern, die den Adressbus 24 bilden, gleichzeitig den Adressbus 40 für
den Fahrkorb bilden und dass ausserdem die einadrige Datenleitung 28 zur seriellen
Datenübertragung ebenfalls mit dem Innenruf-Tableau 42 des Fahrkorbs verbunden ist.
Zusätzlich führt zum Fahrkorb 38 eine weitere einadrige Taktleitung 43. Schliesslich
steht für die serielle Datenübertragung vom Fahrkorb 38 zur Steuerung 10 eine weitere
einadrige Datenleitung 44 zur Verfügung. Man erkennt, dass derselbe Adressenport der
Steuerung 10 sowohl die Aussenruf-Tableaus 12 als auch das Innenruf-Tableau 42 bedient.
Weiterhin werden die seriell übertragenen Ausgangsdaten vom selben port der Steuerung
10 sowohl zu den Aussenruf-Tableaus 12 als auch zu dem Innenruf-Tableau 42 des Fahrkorbs
38 übertragen. Hierdurch lässt sich einerseits der Hardware-Aufwand für die Steuerung
reduzieren und andererseits die Anzahl der Leitungen der Installation im Triebwerksraum
sehr klein halten. Berücksichtigt man, dass die beschriebenen Leitungen nicht nur
den Informationsaustausch zwischen der Steuerung 10 und den Aussenruf-Tableaus 12
auf der Hauptzugangsseite der Aufzugsanlage ernöglichen, sondern auch den Informationsaustausch
mit weiteren, in Fig, 2 nicht dargestellten Aussenruf-Tableaus auf der Durchladeseite,
dann wird deutlich, dass die Zahl der erforderlichen Leitungsverbindungen bei dem
erfindungsgemässen Installationssystem tatsächlich auf ein Minimum reduziert ist.
Dabei wird der Installationsaufwand dadurch noch weiter verringert, dass für den Anschluss
der Aussenruf-Tableaus 12 bzw. jeder Gruppe von Aussenruf-Tableaus jeweils eine einfach
zu verlegende vieladrige Flachleitung verwendet werden kann. Ein weiterer wesentlicher
Vorteil des erfindungsgemässen Installationssystems besteht dabei darin, dass jedes
Aussenruf-Tableau 12 ein für alle Stockwerke identisches Stockwerksmodul aufweist.
[0018] In Fig. 3 ist eine schematische Draufsicht auf ein solches Modul, in Form einer mit
den entsprechenden Bauelementen, insbesondere mit integrierten Schaltungen bestückten,
gedruckten Schaltung bzw. Karte 46 dargestellt. Diese Karte 46 kann zur Herstellung
der erforderlichen Aussenverbindungen in konventioneller Weise als Steckkarte ausgebildet
und in eine Steckleiste eingesteckt werden. Die Herstellung der Verbindungen zu dem
Flachkabel 14 erfolgt in vorteilhaft Ausgestaltung der Erfindung mittels eines Klemm-Schneid-Steckverbinders
48, der in Fig. 4 im Schnitt dargestellt ist und mit dessen Hilfe der elektrische
Kontakt zwischen den einzelnen Leitern bzw. Adern der Flachleitung 14 einerseits und
den gedruckten Leiterbahnen der Karte 46 andererseits hergestellt wird. Man erkennt,
dass bei dieser Ausgestaltung die Flachleitung 14 einfach im Bereich des Steckverbinders
48 über die Karte 46 hinweg verlegt wird, zu der dann die erforderlichen elektrischen
Verbindungen hergestellt werden, indem die am Oberteil 48a des Steckverbinders 48
vorgesehenen Schneidspitzen 50 durch die Leitung 14 hindurch in die zugeordneten Aufnahmen
52 des Unterteils 48b des Steckverbinders 48 gedrückt werden. Dabei versteht es sich,
dass die karte 46 und die zugehörige Klemmleiste (nicht dargestellt) in einem Schutzgehäuse
angeordnet sein können, durch welches die Leitung 14 hindurchgeführt wird.
[0019] Bei dem erfindungsgemässen Installationssystem unterscheiden sich die einzelnen Stockwerksmodule
bzw. Karten 46 nur dadurch, dass die der Adressenauswertung dienenden Speicher der
Stockwerksmodule jeweils auf eine andere Adresse eingestellt sind. Als Speicher haben
sich dabei sogenannte DIL-Schalter besonders bewährt, die bei der Installation der
Module gemäss einem vorgegebenen Plan codiert werden können. Abschliessend sei noch
darauf hingewiesen, dass von den fünf Adern, die der Datenbus 30 umfasst, normalerweise
nur zwei Adern benötigt werden, um die Aussenrufe von den einzelnen Aussenruf-Tableaus
12 zu der Steuerung 10 zu übertragen. In diesem Fall stehen also noch drei Adern zur
Übertragung von Sondersignalen zur Verfügung, beispielsweise zur Übertragung der Ausgangssignale
einer Türüberwachung. Die Möglichkeit der Übertragung von mindestens drei Sondersignalen
ist in Fig. 2 durch jeweils drei kleine Eingangspfeile an jedem der Aussenruftableaus
12 angedeutet.
1. Installationssystem für eine Aufzugsanlage mit mindestens einem Hängekabel zur
Herstellung der erforderlichen Verbindungen zwischen einem Fahrkorb und einer zugehörigen
Steuerung, die mindestens einen Mikroprozessor enthält, und mit fest installierten
Verbindungsleitungen zwischen den Aussenruftableaus auf den einzelnen Stockwerken
und der Steuerung, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerung (10) unter Verwendung
des mindestens einen Mikroprozessors derart ausgebildet ist, dass mit ihrer Hilfe
Taktsignale, bit-parallel übertragbare Adressensignale und seriell übertragbare Datensignale
für die Aussenruf-Tableaus (12) erzeugbar und bit-parallel übertragene Datensignale
von den Aussenruf-Tableaus (12) auswertbar sind, dass jedes Aussenruf-Tableau (12)
ein für alle Stockwerke identisches Stockwerksmodul (46) aufweist, dem die Taktsignale,
die bit-parallel übertragenen Adressensignale und die seriell übertragenen Datensignale
aus der Steuerung (10) zuführbar sind und von dem die bit-parallel übertragenen Datensignale
an die Steuerung (10) übertragbar sind, und dass die fest installierten Verbindungsleitungen
(24, 26, 28, 30, 32, 34) zwischen allen Aussenruf-Tableaus (12) und der Steuerung
(10) zu einer einzigen mehradrigen Leitung (14) zusammengefasst sind.
2. Installationssystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die die Rückmeldungen
vom Fahrkorb (38) betreffenden Daten zu der Steuerung (10) seriell übertragbar sind.
3. Installationssystem nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Adressierung
des Fahrkorbs mittels Adresseninformationen von demjenigen Steueranschluss der Steuerung
(10) durchführbar ist, über den die Adressierung der Aussenruf- Tableaus (12) durchführbar
ist.
4. InstallationssystemnacheinemderAnsprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass
die Steuerung (10) derart ausgebildet ist, dass die den Fahrkorb (38) betreffenden
Daten über denselben Anschluss ausgebbar sind wie die Daten für jedes der Aussenruftableaus
(12).
5. Installationssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass
für die Übertragung der Fahrkorbdaten zwischen dem Fahrkorb (38) und der Steuerung
(10) eine Datenleitung (44) zur seriellen Datenübertragung vorgesehen ist.
6. Installationssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass
die mehradrige Leitung als Flachleitung (14) ausgebildet ist, dass die Stockwerksmodule
in Form von Karten (46) ausgebildet sind und dass die Verbindung zwischen den Leiterbahnen
jeder Karte (46) und der Flachleitung (14) mittels eines Klemm-Schneid-Steckverbinders
(48) durchführbar ist.
1. An installation system for a lift construction having at least one suspension cable
for creating the necessary connection between a cage and an associated control which
comprises at least one microprocessor, and having permanently installed connecting
lines between the outside calling boards on the individual floors and the control,
characterised in that the control (10) is constructed using at least one microprocessor
such that, with the aid of the control, parallel bit transmittable address signals
and series transmittable data signals for the outside calling boards (12) can be produced
and parallel bit transmittable data signals from the outside calling boards (12) can
be evaluated, each outside calling board (12) comprises a floor module (46) which
is identical for all floors and to which the timing signals, the parallel bit transmitted
address signals and the series transmitted data signals from the control (10) can
be supplied and from which the parallel bit transmitted data signals can be transmitted
to the control (10), and the permanently installed connecting lines (24, 26, 28, 30,
32, 34) between all outside calling boards (12) and the control (10) are combined
to form a single multi-core line (14).
2. An installation system according to claim 1, characterised in that the data relating
to the answer- back signals from the cage (38)( are series transmittable to the control
(10).
3. An installation system according to claim 1 or 2, characterised in that the addressing
of the cage can be effected by means of address data from that control connection
of the control (10) via which the addressing of the outside calling tables (12) can
be effected.
4. An installation system according to any one of claims 1 to 3, characterised in
that the control (10) is designed such that the data relating to the cage (38) can
be emitted via the same connection as the data for each of the outside calling boards
(12).
5. An installation system according to any one of claims 1 to 4, characterised in
that a data line (44) for series data transmission is provided for transmitting the
cage data between the cage (38) and the control (10).
6. An installation system according to any one of claims 1 to 5, characterised in
that the multi-core line is designed as a ribbon cable (14), the floor modules are
designed as cards (46) and the connection between the conductor paths of each card
(46) and the ribbon cable (14) can be effected by means of a clamping-cutting connector
(48).
1. Système d'installation pour ascenseur, comportant au moins un câble suspendu pour
réaliser les connexions nécessaires entre une cabine et son système de commande associé,
qui comprend au moins un microprocesseur, et avec des circuits de raccordement installés
à poste fixe entre les tableaux d'appel extérieurs, à chaque étage, et le système
de commande, caractérisé par le fait que: le système de commande (10), grâce à l'utilisation
d'au moins un microprocesseur, est configuré de telle manière qu'il est possible d'obtenir,
avec son aide, des signaux de rythme, des signaux d'adresse transmissibles en parallèle
par bit et des signaux de données transmissibles en série pour les tableaux d'appel
extérieurs (12) et d'évaluer au niveau des tableaux d'appel extérieurs (12) des signaux
de données, transmis en parallèle par bit, que chaque tableau d'appel extérieur (12)
comprend un module d'étage (46) identique pour tous les étages auxquels peuvent être
conduits les signaux de rythme, les signaux d'adresse transmis en parallèle par bit
et les signaux de données transmis en série, émanant du système de commande (10) et
à partir duquel, les signaux de données, transmis en parallèle par bit peuvent être
transmis au système de commande (10); enfin, que les circuits de connexion, installés
à poste fixe (24, 26, 28, 30,32,34) entre tous les tableaux d'appel extérieurs (12)
et le système de commande (10) sont rassemblés pour constituer un circuit unique à
plusieurs conducteurs (14).
2. Système d'installation, conforme à la revendication 1, caractérisé par le fait
que les données concernant les retours d'informations émanant de la cabine (38) peuvent
être transmises en série.
3. Système d'installation, conforme aux revendications 1 ou 2, caractérisé par le
fait que l'adressage de la cabine est assuré au moyen d'informations d'adresse émanant
de la même connexion du système de commande (10) par l'intermédiaire duquel est réalisé
l'adressage des tableaux d'appel extérieurs (12).
4. Système d'installation, conforme à l'une des revendications 1 à 3, caractérisé
par le fait que le système de commande (10) est configuré de telle manière que les
données concernant la cabine (38) peuvent être transmises par l'intermédiaire de la
même connexion que les données destinées à chacun des tableaux d'appel extérieurs
(12).
5. Système d'installation, conforme à l'une des revendications 1 à 4, caractérisé
par le fait qu'il est prévu, pour la transmission des données concernant la cabine,
entre la cabine (38) et le système de commande (10), un circuit de données (44) pour
la transmission de données en série.
6. Système d'installation, conforme à l'une des revendications 1 à 5, caractérisé
par le fait que le circuit à plusieurs conducteurs se présente sous la forme d'un
câble plat (14), que les modules d'étage se présentent sous forme de cartes (46) et
que la connexion entre les réseaux de conducteurs de chaque carte (46) et le câble
plat (14) est réalisée au moyen d'un connecteur à serrage-découpage-enfi- chage (48).