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EP 0 187 941 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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16.03.1988 Patentblatt 1988/11 |
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Anmeldetag: 05.12.1985 |
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Einrichtung zum Kalibrieren von Einspritzpumpen
Device for the calibration of injection pumps
Dispositif pour le calibrage de pompes d'injection
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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DE FR GB IT |
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Priorität: |
04.01.1985 DE 3500138
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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23.07.1986 Patentblatt 1986/30 |
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Patentinhaber: ROBERT BOSCH GMBH |
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70442 Stuttgart (DE) |
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Erfinder: |
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- Leyendecker, Ralf, Dipl.-Ing.
D-7000 Stuttgart 1 (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
AT-B- 213 664 GB-A- 2 052 073
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DE-A- 3 007 482
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
Stand der Technik
[0001] Die Erfindung geht aus von einer Einrichtung zum Kalibrieren von Einspritzpumpen
nach der Gattung des Hauptanspruchs. Bei dieser bekannten Einrichtung wird die aus
den beiden Einspritzdüsen austretende Prüfflüssigkeit in Meßgläser geleitet und dort
mit dem Flüssigkeitsstand an entsprechendenden Markierungen verglichen. Es handelt
sich bei dieser Art von Messung nicht um eine Absolut-, sondern um eine Relativmessung
(AT-B-213 664). Eine derartige Einrichtung ist im Prinzip einfach im Aufbau, jedoch
dürfte die Ablesegenauigkeit noch nicht optimal sein, und außerdem ist die Handhabung
und Durchführung der Auswertung etwas umständlich.
Vorteile der Erfindung
[0002] Die erfindungsgemäße Einrichtung mit den kennzeichnenden Merkmalen des unabhängigen
Anspruchs 1 hat demgegenüber den Vorteil, daß sie ebenfalls relativ einfach ist und
dabei ein sehr hohes Maß an Meßgenauigkeit gewährleistet, indem sie teilweise oder
schon vollständig automatisiert ist. Dadurch werden subjektive Einflüsse beim Auswerten
des Meßergebnisses eliminiert.
[0003] Durch die in den Unteransprüchen aufgeführten Maßnahmen sind vorteilhafte Weiterbildungen
und Verbesserungen der im Hauptanspruch angegebenen Einrichtung möglich.
Zeichnung
[0004] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und in der
nachfolgenden Beschreibung näher erläutert. Die Zeichnung zeigt in schematischer Darstellung
eine Einrichtung zum Kalibrieren von Einspritzpumpen.
Beschreibung des Ausführungsbeispiels
[0005] In der Zeichnung ist mit 10 ein Getriebekasten bezeichnet, in dem ein Getriebe angeordnet
ist, das über eine Kupplung 11 von einer nicht weiter dargestellten Antriebsmaschine
angetrieben ist. Über das Getriebe werden zwei Einspritzpumpen 12,13 mit genau derselben
Drehzahl angetrieben. Sie arbeiten jedoch alternierend, und zwar um 180° der Welle
30 des Getriebes 10 versetzt. Dadurch erfolgt bei jeder Umdrehung der Welle 30 pro
Einspritzpumpe ein Arbeitshub. Die beiden Arbeitshübe sind gegeneinander um 180° bezüglich
der Welle 30 versetzt. Bei der Einspritzpumpe 12 handelt es sich um eine kalibrierte
Pumpe, von der man genau die Fördermenge bei einer bestimmten Drehzahl kennt. Bei
der Einspritzpumpe 13 handelt sich um die zu prüfende Pumpe. An die beiden Einspritzpumpen
ist eine Meßuhr 14 zur Erfassung der Position der Regelstangen der Einspritzpumpen
angeschlossen. Die beiden Anlenkpunkte 12a, 13a der Einspritzpumpe 12, 13 sind miteinander
über ein Gestänge 14a verbunden, so daß für beide Einspritzpumpen dieselbe Regelstangenposition
vorgegeben ist. Den beiden Einspritzpumpen wird über eine nicht dargestellte Förderpumpe
über die Leitung 15 Prüfflüssigkeit aus einem Behälter 16 zugeführt.
[0006] Die Einspritzpumpe 13 fördert die Prüfflüssigkeit über eine Leitung 17a zu einer
Einspritzdüse 18 und von dort über eine Leitung 17b zu einem Drehschieberventil 26,
dessen Drehschieber 27 über ein Zahnradgetriebe 28, 29 von der Welle 30 des Getriebes
mit der halben Drehzahl angetrieben wird, wie die Einspritzpumpen 12, 13. Der Drehschieber
27 ist in einer Längsbohrung 31 des Gehäuses 30a des Drehschieberventils 26 gelagert.
An der Längsbohrung 31 ist auf der einen Seite eine Längsnut 32 ausgebildet, von der
eine Bohrung 33 nach außen verläuft, an die eine zum Behälter 16 führende Leitung
34 angeschlossen ist. In der Leitung 34 ist ein geringfügig vorgespanntes Rückschlagventil
35 angeordnet, das sich in Richtung vom Drehschieberventil 26 zum Behälter 16 zu öffnen
vermag. An der Längsbohrung 31 sind außerdem der Längsnut 32 gegenüberliegend zwei
Längsnuten 37, 38 ausgebildet, deren einander zugewandte Planken sich so weit nähern,
daß sie - nur geometrisch gesehen - in den Bereich der Längsnut 32 gelangen. In die
Längsnut 37 dringt von außen eine Bohrung 39 ein, in die Längsnut 38 eine ebensolche
Bohrung 40. Im Drehschieber sind vier durchgehende Querbohrungen 41 bis 44 ausgebildet,
von denen die Bohrung 41 und die übernächste Bohrung 43 parallel zueinander verlaufen,
während die auf die Querbohrung 41 folgende Querbohrungen 42 und die letzte Querbohrung
44 rechtwinklig zu den andere, verlaufen, aber ebenfalls parallel zueinander. Die
Querbohrungen 41, 42 können mit den Längsnuten 37 und 32 in Verbindung gebracht werden,
die Querbohrungen 43 und 44 mit den Längsnuten 38 und ebenfalls 32. Die beiden einander
benachbarten Querbohrungen 42, 43 liegen im Bereich der Längsnut 32, während die außenliegenden
Bohrungen 41,44 mit im Gehäuse 30a ausgebildeten Bohrungen 46,47 in Verbindung gebracht
werden können, in welche die Leitungen 21 b bzw. 17b münden. An die Leitung 17b ist
ein Druckbegrenzungsventil 20 angeschlossen, Auch die Pumpe 12 fördert die Prüfflüssigkeit
über eine Leitung 21a und eine Einspritzdüse 22 sowie eine Leitung 21 b zum Drehschieberventil
26. An die Leitung 21b ist ebenfalls ein Druckbegrenzungsventil 23 angeschlossen.
[0007] Von den Bohrungen 39, 40 führen Leitungen 17c, 21 c zu einem 4/2-Wegeventil 19, von
wo eine Leitung 17d zum einen Ende eines als Meßzylinder dienenden Glasrohres 49 führt,
in dem ein loser Kolben 50 gleitend geführt ist. Vom anderen Ende des Glasrohrs führt
eine Leitung 21d zum Wegeventil 19. An beiden Enden des Glasrohrs befindet sich außen
je ein Sensor 52, 53, von denen nicht weiter bezeichnete elektrische Leitungen zu
einer Elektronik 54 führen, die einen Elektromagnet 55 für die Verstellung des Wegeventils
19 ansteuert. Die Sensoren 52, 53 melden dann, wenn der Kolben 50 an einem der Enden
des Glasrohrs angekommen ist, die Kolbenstellung der Elektronik 54. In der Stellung
II des Wegeventils 19 sind die Leitungen 17d, 21 d über Kreuz mit den Leitungen 17c,
21c verbunden.
[0008] Der Drehschieber 26 ist über das Getriebe 28, 29 so mit der Welle 30 synchronisiert,
daß bereits kurz vor dem Förderbeginn der Einspritzpumpe 12 die Querbohrung 41 im
Drehschieber 26 eine Verbindung zwischen den Bohrungen 46 und 39 hergestellt hat.
Die Querschnitte der Bohrungen und Längsnuten im Drehschieber sind so bemessen, daß
die Verbindung erst dann unterbrochen vird, wenn die Einspritzpumpe die Förderung
einer Einspritzmenge abgeschlossen hat. Entsprechendes gilt für die Einspritzpumpe
13 und für die Bohrungen 47,44 und 40, jedoch um 90 Winkelgrade des Drehschiebers
versetzt.
[0009] Es sei angenommen, das 4/2-Wegeventil befinde sich in Stellung 1. Dann bewirkt ein
von der Einspritzdüse 22 injiziertes Volumen eine entsprechende Verschiebung der Prüfflüssigkeitssäule
in 21b, 46, 41, 37, 39, 21c, 21 d und dem Raum 49a. Im Meßzylinder 49 teilt sich die
Verschiebung dem Kolben 50 mit, der dem Einspritzvolumen entsprechend ein kleines
Stück nach rechts rückt. Die Verschiebung der weiter folgenden Flüssigkeitssäule erfolgt
über 17d, 17c, 40, 43, 32, 33, 34 und wird nach dem Druckbegrenzungsventil 35 in den
Behälter 16 geleitet.
[0010] Nachdem infolge der Weiterdrehung der Welle 30 die Einspritzung der Einspritzpumpe
12 beendet ist, beginnt die Pumpe 13 mit der Einspritzung. Das von ihr geförderte
Einspritzvolumen bewirkt nach Austritt aus der Einspritzdüse 18 eine Verschiebung
der Flüssigkeitssäule in 17b, 47, 44, 38, 40,17c, 17d und dem Raum 49b. Im Meßzylinder
49 teilt sich die Verschiebung dem Kolben 50 mit, der nun ein dem neuen Einspritzvolumen
entsprechendes Stück nach links rückt. Die Verschiebung der weiteren Flüssigkeitssäule
erfolgt über 49a, 21 d, 21c, 37, 42, 32, 33, 34 und endet ebenfalls nach dem Druckbegrenzungsventil
35 im Behälter 16. Nimmt man an, daß die Einspritzpumpen 12, 13 alternierend jeweils
dieselbe Einspritzmenge fördern, führt der Kolben 50 lediglich kurze hin-und hergehende
Bewegung aus, wobei die Frequenz dieser oszillierenden Bewegung von der Antriebsdrehzahl
der Welle 30 abhängt. Fördert jedoch beispielsweise die Einspritzpumpe 13 in jedem
Förderhub ein auch nur geringfügig höheres Volumen, ist die nach links gehende Oszillation
des Kolbens stets ein wenig größer als die nach rechts gehende, so daß optisch gesehen
der Kolben allmählich nach links driftet. Die Geschwindigkeit dieser Drift hängt dabei
ausschließlich vom wirksamen Kolbenquerschnitt und von der Differenz der Einspritzvolumina
ab, die von den beiden Einspritzpumpen geliefert verden.
[0011] Ist die Einspritzmenge der Pumpe 13 jedoch stets etwas kleiner als die der Pumpe
12, wird der Kolben eine entsprechende Drift nach rechts ausführen.
[0012] Die Kalibrierung der Einspritzpumpe 13 erfolgt, indem sie so lange justiert wird,
bis der Kolben 50 nicht mehr driftet. Es ist dabei unerheblich, an welcher Stelle
der Kolben im Meßglas eine nichtdriftende Oszillation ausführt.
[0013] Wenn der Kolben wegen einer Driftbewegung das linke oder rechte Ende des Meßrohres
erreicht, wird dies dem Steuergerät 54 vom Sensor 52 oder 53 gemeldet. Das Steuergerät
bewirkt dann ein Umschalten des Wegeventils 19, wodurch die Richtung der Kolbendrift
umgekehrt wird.
[0014] Meist ist es erforderlich, für die Kalibrierung von Einspritzpumpen Toleranzen vorzugeben.
Die Erfindung erlaubt die absolute Messung der Abweichung zwischen den beiden Einspritzpumpen
12, 13, indem die Zeit gemessen wird, in der der Kolben 50 von einem Sensor zum anderen
driftet. Aus der gemessenen Zeit, dem bekannten Querschnitt und der Länge der Meßstrecke
sowie der Drehzahl der Welle 30 kann die Abweichung in mm3/Hub errechnet werden.
[0015] Nach dem Justieren der Einspritzpumpe wird diese entfernt, und es wird ein neuer
Prüfling montiert. Anstelle des Kolbens 50 können im Meßzylinder 49 auch Luftblasen
als optische Indikatoren verwendet sein.
[0016] Die erfindungsgemäße Prüfeinrichtung hat den Vorteil, daß eine Reihe von Prüfbedingungen,
die bei einer Absolutmessung in engen Grenzen gehalten werden mussen, in der erfindungsgemäßen
Vergleichsmessung keinen oder nur einen untergeordneten Einfluß haben. Hierzu gehören
insbesondere Konstanz der Antriebsdrehzahl, absoluter Betrag der Antriebsdrehzahl,
Gleichlaufschwankungen, Viskosität und Temperatur des Prüföls, saugseitiger Zulaufdruck
zu den Einspritzpumpen, Beharrungstemperaturen von Pumpen, Einspritzdüsen, Leitungen
etc.
1.. Einrichtung zum Kalibrieren von Einspritzpumpen, wobei die zu prüfende Einspritzpumpe
über eine Einspritzdüse Prüfflüssigkeit zu einem Prüfgerät (49) fördert und synchron
zur zu prüfenden Einspritzpumpe (13) eine kalibrierte Einspritzpumpe (12) angetrieben
ist, die ebenfalls Prüfflüssigkeit über eine Einspritzdüse zum Prüfgerät fördert,
dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Einspritzdüsen (18, 22) und dem Prüfgerät
(49) ein Drehschieberventil (28) angeordnet ist, das mit einem Bruchteil der Drehzahl
der beiden Einspritzpumpen rotiert und über welches abwechslungsweise die Prüfflüssigkeit
über zwei Pfade (17c, 17d; 21c, 21d) jeweils zu entgegensetzten Seiten des als Meßzylinder
ausgebildeten Prüfgeräts (49) führt, in dem ein von den beiden Prüfflüssigkeitsströmen
beaufschlagter und verschiebbarer Kolben (50) angeordnet ist.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Drehschieber (27)
des Drehschieberventils mit der halben Drehzahl der Einspritzpumpen rotiert.
3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß an jedem Ende des
Meßzylinders ein Sensor (52, 53) angeordnet ist, der die Position des Kolbens (50)
erfaßt und an eine Elektronik (54) meldet, die ein Steuerventil (19) steuert, über
das die Flußrichtung der Prüfflüssigkeit von dem Drehschieberventil (26) zum Meßzylinder
(49) umkehrbar ist.
4. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Drehschieberventil
derart ausgebildet ist, daß in einer bestimmten Position Prüfflüssigkeit nur zu einer
Seite des Glasrohrs strömt, während von der anderen Seite eine entsprechende Menge
über das Drehschieberventil zum Tank abfließt, und daß in der nächsten, um beispielsweise
90° weiter verdrehten Position des Drehschiebers die Flüssigkeit in der entgegengesetzten
Richtung fließt.
5. Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß im Drehschieber (27) abwechslungsweise
zwei zueinander parallel verlaufende Bohrungen (41, 43) und zwei um 90° zu diesen
versetzte, ebenfalls parallel verlaufende Bohrungen (42,44) ausgebildet sind, über
welche der Flüssigkeitspfad zum Meßzylinder (49) führt.
6. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Meßzylinder
aus Glas oder aus transparentem Kunststoff besteht.
7. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß im Meßzylinder
(49) Luftblasen als optische Indikatoren verwendet sind.
1. Device for calibrating injection pumps, the injection pump to be tested supplying
test fluid via an injection nozzle to a test device (49) and a calibrated injection
pump (12) being driven synchronously with the injection pump (13) to be tested, which
calibrated injection pump (12) also supplies test fluid via an injection nozzle to
the test device, characterized in that a rotary slide valve (26) is located between
the injection nozzle (18, 22) and the test device (49), which rotary slide valve (26)
rotates with a fraction of the rotational speed of the two injection pumps and via
which the test fluid leads alternately via two routes (17c, 17d; 21 c, 21 d) to opposite
sides, in each case, of the test device (49) embodied as a measuring cylinder, in
which is located a displaceable piston (50) which is subjected to the two test fluid
flows. 2. Device according to Claim 1, characterized in that the rotary slide (27)
of the rotary slide valve rotates with half the rotational speed of the injection
pumps.
3. Device according to Claim 1 or 2, characterized in that a sensor (52, 53) is located
at each end of the measuring cylinder, which sensor records the position of the piston
(50) and signals it to electronics (54) which control a control valve (19) by means
of which the flow direction of the test fluid from the rotary slide valve (26) to
the measuring cylinder (49) can be reversed.
4. Device according to one of the Claims 1 to 3, characterized in that the rotary
slide valve is designed in such a way that in a certain position, test fluid only
flows to one side of the glass tube whereas, from the other side, a corresponding
quantity drains via the rotary slide valve to the tank and that in the next position,
with the rotary slide rotated by a further 90°, for example, the fluid flows in the
opposite direction.
5. Device according to Claim 4, characterized in that two holes (41, 43) extending
mutually parallel to one another and two holes (42, 44) also extending parallel to
one another and offset by 90° relative to the first holes are formed alternately in
the rotary slide (27), via which holes the fluid path leads to the measuring cylinder
(49).
6. Device according to one of the Claims 1 to 5, characterized in that the measuring
cylinder consists of glass or a transparent plastic.
7. Device according to one of the Claims 1 to 6, characterized in that air bubbles
are used as optical indicators in the measuring cylinder (49).
1. Dispositif pour le calibrage de pompes d'injection, dispositif dans lequel la pompe
d'injection à contrôler refoule, par l'intermédiaire d'une buse d'injection du liquide
de contrôle vers un appareil de contrôle (49), tandis qu'en synchronisme par rapport
à la pompe d'injection (13) à contrôler, est entraînée une pompe d'injection (12)
calibrée, qui refoule également du liquide de contrôle par l'intermédiaire d'une buse
d'injection vers l'appareil de contrôle, dispositif caractérisé en ce qu'entre les
buses d'injection (18,22) et l'appareil de contrôle (49) est disposée une soupape
(26) à tiroir rotatif qui tourne avec de fraction de la vitesse de rotation des deux
pompes d'injection, et par l'intermédiaire de laquelle, le liquide de contrôle parcourt
alternativement deux trajets (17c, 17d; 21 c, 21 d) respectivement vers les côtés
opposés de l'appareil de contrôle (49) revêtant la forme d'un cylindre de mesure,
et dans lequel est disposé un piston (50) sollicité par les deux écoulements de liquide
de contrôle et susceptible d'être déplacé par eux.
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que le tiroir rotatif (27)
de la soupape à tiroir rotatif tourne avec une vitesse de rotation moitié de celle
des pompes d'injection.
3. Dispositif selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce qu'il est prévu à chaque
extrémité du cylindre de mesure, un détecteur (52, 53) qui détecte la position du
piston (50) et qui la signale à une électronique (54), laquelle commande une soupape
de commande (19) par l'intermédiaire de laquelle le sens de l'écoulement du liquide
de contrôle entre la soupape (26) à tiroir rotatif et le cylindre de mesure (49) est
susceptible d'être inversé.
4. Dispositif selon une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que la soupape
à tiroir rotatif est constituée de façon que dans une première position déterminée,
elle canalise le liquide de contrôle seulement vers un côté du tube en verre, tandis
qu'à partir de l'autre côté une quantité de liquide correspondante s'écoule par l'intermédiaire
de la soupape à tiroir rotatif vers le réservoir, et que dans la position suivante
du tiroir rotatif, décalée par exemple de 90° supplémentaire, le liquide s'écoule
dans le sens opposé.
5. Dispositif selon la revendication 4, caractérisé en ce que dans le tiroir rotatif
(27) sont ménagés alternativement deux perçages (41, 43) parallèles l'un à l'autre,
et, décalés par rapport à eux de 90°, deux autres perçages (42, 44) également parallèles
l'un à l'autre, le trajet du liquide vers le cylindre de mesure (49) passant par ces
différents perçages.
6. Dispositif selon une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que le cylindre
de mesure est en verre ou bien en matière plastique transparente.
7. Dispositif selon une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que dans le cylindre
de mesure (49) on utilise des bulles d'air comme indicateurs optiques.
