| (19) |
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(11) |
EP 0 189 562 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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21.12.1988 Patentblatt 1988/51 |
| (22) |
Anmeldetag: 06.12.1985 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)4: A63C 9/084 |
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Fersenhalter
Heel hold down for a ski binding
Talonnière pour fixation de ski
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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CH DE FR LI |
| (30) |
Priorität: |
19.12.1984 AT 4018/84
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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06.08.1986 Patentblatt 1986/32 |
| (73) |
Patentinhaber: TMC CORPORATION |
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CH-6340 Baar/Zug (CH) |
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Erfinder: |
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- Leichtfried, Friedrich
A-2514 Traiskirchen (AT)
- Würthner, Hubert
A-2410 Hainburg/Donau (AT)
- Himmetsberger, Alois
A-1110 Wien (AT)
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| (74) |
Vertreter: Szász, Tibor, Dipl.-Ing. |
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HTM Sport- und Freizeitgeräte AG
Tyroliaplatz 1 2320 Schwechat 2320 Schwechat (AT) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 083 749 FR-A- 2 338 060
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FR-A- 1 485 708 US-A- 3 580 597
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf einen Fersenhalter, wie er im Oberbegriff des Patentanspruches
1 angegeben ist.
[0002] Ein derartiger Fersenhalter ist nicht druckschriftlich vorveröffentlicht worden,
sondern gehört einem firmeninternen Stande der Technik an. Bei jenem Fersenhalter
ist die Schwenkachse für den Auslösehebel zusätzlich in einem Langloch geführt, welches
etwa radial zur Schwenkachse des Steuerhebels in diesem verläuft. Dieser Fersenhalter
hat den Nachteil, daß, da der am Auslösehebel vorgesehene Anschlag für das Bindungsgehäuse
gleichzeitig die Begrenzung für das Hochschwenken des Niederhalters bildet, eine definierte
Lage des Auslösehebels durch die Auslösefeder nicht immer gegeben ist. Daher kann
es vorkommen, daß bei einer Einstellung der Vorspannung der Auslösefeder auf den unteren
Wertbereich das Bindungsgehäuse bei einer Überlastung des Niederhalters, z. B. durch
einen Schlag, über die vorgesehene Endlage geschwenkt wird. Der Auslösehebel kann
nämlich in diesem Falle gegen die wirksame Kraftkomponente der schwach eingestellten
Feder durch den Abstützbereich des Niederhalters am Fortsatz in Längsrichtung des
Ski nach hinten geschoben werden, so daß der Niederhalter oberhalb des Fortsatzes
zu liegen kommt. Die Auslösefeder drückt dann den Auslösehebel nach vorne, so daß
beim Wiedereinsteigen dereFÖrtsatz dem Niederhalter im Wege steht.
[0003] Ein ähnlicher Fersenhalter ist in der US-A 3,773.341 beschrieben. Diese Ausführung
hat einen Lagerbock, in dessen oberem Bereich eine Schwenkachse für ein Bindungsgehäuse
mit Niederhalter und Trittsporn angeordnet ist. Im unteren Bereich des Lagerbockes
ist eine weitere Schwenkachse für einen zweiteiligen Steuerhebel vorgesehen, der an
einem Steuerelement des Bindungsgehäuses anliegt und unter dem Einfluß einer in ihrer
Vorspannung einstellbaren Auslösefeder steht. Dabei erfolgt die Abstützung der Auslösefeder
am Steuerhebel durch ein U-förmiges Federwiderlager, das mit seinen beiden Schenkeln
an den beiden Teilen des Steuerhebels mittels Halbachsen angelenkt ist. Die beiden
Halbachsen durchsetzen kreisbogenförmige Langlöcher in den Seitenwänden des Lagerbockes
und tragen an den herausragenden Enden die Schenkel eines U-förmigen, einarmigen Auslösehebels,
der sich an Ansätzen des Lagerbockes abstützt und zur willkürlichen Öffnung am Steuerhebel
angreift.
[0004] Diese Ausführung hat vor allem den Nachteil, daß zum Öffnen des Fersenhalters sich
der Skiläufer bücken muß, da ein Öffnen nur durch Ziehen an einem Seil herbeigeführt
werden kann. Darüber hinaus wird bei einer Auslösung die Auslösefeder, deren anderes
Ende am Lagerbock verankert ist, nicht nur zusammengedrückt, sondern auch verbogen,
was eine zusätzliche Arbeit darstellt. Ein ebenfalls ähnlicher Fersenhalter ist in
der FR-A-1,485.708 beschrieben. Auch hier ist im oberen Bereich des Lagerbockes ein
Bindungsgehäuse vertikal verschwenkbar angebracht, während im unteren Bereich ein
unter Federdruck stehender Steuerhebel angelenkt ist, welcher im geschlossenen Zustand
des Fersenhalters mit dem Bindungsgehäuse verrastet ist. Der Steuerhebel ist geschlitzt
ausgeführt, in welchem Schlitz ein Auslösehebel, der für die willkürliche Öffnung
des Fersenhalters am Bindungsgehäuse angreift, mittels eines Bolzens angelenkt ist.
Bei seiner maximalen Verschwenkung schlägt ein Fortsatz des Auslösehebels am Lagerbock
an. Eine Bewegung des Auslösehebels zum Skiende hin wird nur mittelbar, und zwar durch
Anliegen des Steuerhebels am Federgehäuse, begrenzt. Bei dieser bekannten Lösung ist
nachteilig, daß der Auslösehebel nur im Schlitz des Steuerhebels gelagert ist und
dadurch eine instabile Führung hat. Außerdem ist der Steuerhebel durch den Schlitz
geschwächt, welcher Umstand für den die Kräfte zu übertragenden Bauteil auch aus Sicherheitsgründen
nachteilig ist.
[0005] Des weiteren ist ein Fersenhalter in der DE-A-27 00 834 beschrieben, bei dem das
Bindungsgehäuse mit einem von der Auslösefeder beaufschlagten, verschiebbaren Kolben
verrastet ist. Folgedessen zeigt dieser Fersenhalter gegenüber dem Stand der Technik
einen gattungsmäßigen Unterschied.
[0006] Die Erfindung stellt sich die Aufgabe, diesen Nachteil zu beseitigen und einen Fersenhalter
zu schaffen, bei dem die Lage des Auslösehebels auch dann in der Einsteigstellung
des Fersenhalters zuverlässig festgelegt ist, wenn die Vorspannung der Auslösefeder
beliebig geändert wird.
[0007] Ausgehend von einem Fersenhalter gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruches 1 wird
diese Aufgabe erfindungsgemäß durch die Maßnahmen des kennzeichnenden Teiles dieses
Patentanspruches gelöst. Dadurch, daß die Lage des Auslösehebels in der Offenstellung
des Bindungsgehäuses immer durch zwei Anschläge bestimmt wird, die mit die Verschiebebewegung
und das Verschwenken des Auslösehebels bestimmenden Bindungsteilen zusammenwirken,
wird gewährleistet, daß auch bei unterschiedlichen Vorspannungen der Auslösefeder
der Auslösehebel in der Einsteiglage zuverlässig festgelegt ist.
[0008] Gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung hat es sich als vorteilhaft erwiesen,
wenn der erste Anschlag am Kraftarm des Auslösehebels als eine Querfläche ausgebildet
ist, deren Normale durch den als Schwenkachse für den Auslösehebel dienenden Bolzen
geht, und daß der zugehörige Gegenanschlag durch einen Ansatz am Bindungsgehäuse gebildet
ist. Auf diese Weise wird die Lage des Auslösehebels in Skilängsrichtung in einfacher
Weise konstruktiv bestimmt und damit das Verschwenkvermögen des Bindungsgehäuses nach
oben definiert.
[0009] In dieser Richtung zielen auch die Merkmale des Anspruches 3, wobei sie eine Konstruktionsvariante
zur vorhergehenden Lösung darstellen.
[0010] Durch die Merkmale des Anspruches 4 wird die Verschwenkung des Auslösehebels nach
unten durch den Lagerbock selbst begrenzt.
[0011] Eine andere Konstruktionsvariante für die Begrenzung der Verschwenkung des Auslösehebels
nach unten ist durch die Merkmale des Anspruches 5 gegeben.
[0012] Durch die Merkmale des Anspruches 6 ist eine Konstruktionsvariante gekennzeichnet,
bei der ein gemeinsamer Gegenanschlag gleichzeitig zur Sicherung des Auslösehebels
gegen eine Verschiebung nach hinten und eine Schwenkbewegung nach unten verwendet
wird, was eine erhebliche Vereinfachung darstellt.
[0013] In der Zeichnung sind beispielsweise Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes
rein schematisch dargestellt. Fig. 1 ist ein Schnitt nach der Linie I-I in Fig. 2,
Fig. 2 ein Schnitt nach der Linie 11-11 in Fig. 1 und Fig. 3 ein Schnitt nach der
Linie 111-111 in Fig. 2, wobei alle Figuren den Fersenhalter in der Fahrtstellung
darstellen. Die Fig. 4 und 5 zeigen den Fersenhalter in der Einsteiglage, u. zw. in
Schnitten, welche den Fig. 1 und 3 entsprechen. In den Fig. 6-8 sind gegenüber dem
ersten Ausführungsbeispiel abgeänderte Ausführungsformen dargestellt, wobei die Darstellungen
der Fig. 5 entsprechen.
[0014] In den Fig. 1-5 ist der Fersenhalter in seiner Gesamtheit mit 1 bezeichnet. Er besitzt
eine Grundplatte 2, welche an ihrem dem Skischuh zugewandten Ende eine Aufbiegung
2a besitzt, die eine Steuerkurve für eine seitliche Auslösung trägt. Auf der Grundplatte
2 ist ein gehäuseförmiger Lagerbock 3 auf einer vertikalen Achse 4 schwenkbar gelagert.
Dieser Lagerbock 3 greift mit einem an seiner Basis angeordneten Ansatz 3a in einen
Schlitz 2b der Grundplatte 2 ein und wird von einer Abkröpfung 2c der Grundplatte
2 an einer Bewegung senkrecht zur Grundplatte gehindert. Auf diese Weise ist der Lagerbock
3 an seinem dem Skischuh benachbarten Ende gegen ein Abheben von der Grundplatte 2
gesichert.
[0015] In der oberen Begrenzungswand des Lagerbockes 3 ist eine quer verlaufende Schwenkachse
5 angeordnet, auf der ein Bindungsgehäuse 6, das an seinem vorderen Ende einen Niederhalter
7 und einen Trittsporn 8 trägt, schwenkbar gelagert ist. In der vorderen Begrenzungswand
des Bindungsgehäuses 6 ist eine nach unten hin offene, im Querschnitt rechteckige
Nut 6a ausgespart, in der eine Rolle 9 auf einer Achse 10 gelagert ist, welche Rolle
der Steuerkurve an der Aufbiegung 2a zugeordnet ist. Weiters trägt die vordere Begrenzungswand
an ihrer dem Skischuh abgewendeten Seite eine Steuerkurve, die aus einem oberen Ast
6b und aus einem unteren Ast 6c besteht, welche Äste sich im Auslösepunkt des Fersenhalters
1 treffen.
[0016] Im unteren Bereich der Seitenwände des Lagerbockes 3 befindet sich auf der dem Skischuh
zugewandten Seite eine zweite Achse 11, auf der ein Steuerhebel 12 schwenkbar gelagert
ist. Der Steuerhebel 12 besitzt auf seiner dem Skischuh zugewandten Seite eine Nase
12a, welche zur Anlage an der Steuerkurve 6b, 6c bestimmt ist. An der der Nase 12a
gegenüberliegenden Seite des Steuerhebels 12 ist eine in Querrichtung verlaufende,
im Querschnitt kreissegmentförmige bzw. halbkreisförmige Nut ausgespart, in der ein
Druckstück 13 schwenkbar gelagert ist. Dieses wird von einer Auslösefeder 14 beaufschlagt,
deren anderes Ende sich an einem Federteller 15 abstützt, der einen Zeiger für die
Größe der Vorspannung der Auslösefeder trägt und mittels einer Einstellschraube 16
in Richtung der Achse der Auslösefeder 14 verstellt werden kann. Die Einstellschraube
16 ist im Lagerbock 3 drehbar, aber gegen axiale Verschiebung gesichert gelagert.
Der Federteller 15 ist im Lagerbock 3 geführt und sichert auf diese Weise den Federteller
15 gegen Verdrehen. Dabei bewegt sich der Zeiger in einem Schlitz 3b des Lagerbockes
3.
[0017] Zwischen der Nase 12a und der im Querschnitt kreissegmentförmigen Nut trägt der Steuerhebel
12 einen in Querrichtung verlaufenden Bolzen 17, der kreisbogenförmige Langlöcher
3c in den Seitenwänden des Lagerbockes 3 durchsetzt und auf dessen über den Lagerbock
hinausragenden Enden ein in Seitenansicht U-förmiger Auslösehebel 18 mit seinen Schenkeln
schwenkbar gelagert ist. Das Ende 18a des Lastarmes jedes Schenkels des Auslösehebels
18 ist etwa hakenförmig ausgebildet und untergreift in der Fahrtstellung des Fersenhalters
1 einen Vorsprung 6d des Bindungsgehäuses 6 (s. Fig. 3). Außerdem trägt jeder Schenkel
des Auslösehebels 18 noch einen anderen Vorsprung 18b, welcher in der Fahrtstellung
sich an der einen Flanke 6c des Vorsprunges 6d des Bindungsgehäuses 6 anlegt. Dadurch
ist die Lage des Auslösehebels 18 in der Fahrtstellung des Fersenhalters 1 eindeutig
definiert.
[0018] Bei der Bewegung des Fersenhalters 1 in seine Einsteiglage im Zuge einer willkürlichen
Auslösung hingegen wird zunächst das Bindungsgehäuse 6 mittels des Vorsprunges 18a
des Auslösehebels 18 angehoben, wobei der obere Vorsprung 18b an der Flanke 6c des
Vorsprunges 6d des Bindungsgehäuses 6 entlang gleitet, bis der Auslösehebel 18 an
der Schwenkachse 5 für das Bindungsgehäuse 6 zur Anlage kommt. Gleichzeitig gelangt
der erste Anschlag des Auslösehebels 18 der als eine Querfläche 18c ausgebildet ist
in Berührung mit dem zugehörigen Gegenanschlag, der ein Ansatz 6f des Bindungsgehäuses
6 ist. Auf diese Weise ist der Auslösehebel 18 einerseits durch die Schwenkachse 5
und anderseits durch den Ansatz 6f des Bindungsgehäuses 6 in der Einsteiglage des
Fersenhalters 1 zuverlässig auch dann festgehalten, wenn die Vorspannung der Auslösefeder
14 verändert wird.
[0019] Auch bei der Ausführungsform 1' gemäß Fig. 6 trägt das Bindungsgehäuse 6 einen Ansatz
6f, welcher zur Anlage einer Querfläche 18c des Auslösehebels 18 bestimmt ist. Durch
diesen Ansatz 6f ist der Auslösehebel 18 in der Einsteiglage des Fersenhalters 1'
gegen Verschieben entgegen der Kraft der Auslösefeder gesichert. Um bei dieser Ausführungsform
den Schwenkwinkel des Auslösehebels 18 zu begrenzen, trägt dieser an seinem den beiden
Ansätzen 18a, 18b gegenüberliegenden Enden einen zweiten Anschlag 18 g, welcher zur
Anlage an einer gehäuseartigen Abdeckung 3d des Lagerbockes 3 bestimmt ist. Die Schwenkachse
5 selbst befindet sich in der Einsteiglage des Fersenhalters 1' innerhalb einer nach
unten hin offenen Aussparung 18f des Auslösehebels 18.
[0020] Eine weitere Ausführungsform eines Fersenhalters 1" gemäß der Erfindung ist in Fig.
7 wiedergegeben. Im Gegensatz zu den beiden vorhergehenden Ausführungsbeispielen fehlt
bei dieser Ausführungsform der Ansatz am Bindungsgehäuse. Vielmehr wird hier der erste
Anschlag des Auslösehebels von der Fläche 18d von der dem Bolzen 17 benachbarten Wand
der Aussparung 18f gebildet. Ebenso wie beim vorhergehenden Ausführungsbeispiel dienen
zur Festlegung des Auslösehebels 18 gegenüber einem Verdrehen der zweite Anschlag
18g, welcher sich in der Einsteiglage des Fersenhalters 1" an der gehäuseartigen Abdeckung
3d des Lagerbockes 3 abstützt.
[0021] Schließlich zeigt Fig. 8 eine letzte Variante eines erfindungsgemäßen Fersenhalters
1"', bei der sowohl die Sperre gegen ein Verschieben des Auslösehebels 18 als auch
die gegen eine Verschwenkung desselben von der Schwenkachse 5 gebildet wird. Zu diesem
Zwecke besitzt die Aussparung im Auslösehebel 18 außer einer Querfläche 18d, die den
ersten Anschlag darstellt und . welche senkrecht zur Verbindungslinie der Schwenkachse
5 und des Bolzens 17 verläuft, eine weitere Fläche 18e', die den zweiten Anschlag
bildet und welche parallel zur genannten Verbindungslinie angeordnet ist.
1. Fersenhalter (1) mit einer Grundplatte (2), die am Ski befestigt oder in einer
am Ski befestigten Führungsschiene verschiebbar und feststellbar angeordnet ist, und
mit einem auf der Grundplatte (2) gelagerten, gegenüber dieser gegebenenfalls seitlich
ausschwenkbaren Lagerbock (3), in dessen oberen Bereich eine Schwenkachse (5) für
ein Bindungsgehäuse (6) mit Niederhalter (7) und Trittsporn (8) und in dessen unterem
Bereich eine weitere Schwenkachse (11) für einen Steuerhebel (12) angeordnet ist,
der an einem Steuerelement (6b, 6c) des Bindungsgehäuses (6) anliegt und unter dem
Einfluß einer in ihrer Vorspannung einstellbaren Auslösefeder (14) steht, wobei am
Steuerhebel (12) über eine Schwenkachse (17) ein zweiarmiger Auslösehebel (18) angelenkt
ist, dessen Lastarm zwei Fortsätze (18a, 18b) aufweist, von denen der untere Fortsatz
(18a) an einem Vorsprung (6d) des Bindungsgehäuses (6) angreift und der obere Fortsatz
(18b) als ein Anschlag zur Begrenzung des Hochschwenkens des Bindungsgehäuses (6)
dient, und wobei die Schwenkachse (17) des Auslösehebels (18) zwei kreisbogenförmige
Langlöcher (3c) in den Seitenwänden des Lagerbockes (3) durchsetzt, wobei der Kreismittelpunkt
der kreisbogenförmigen Langlöcher (3c) in der Schwenkachse (11) des Steuerhebels (12)
liegt, dadurch gekennzeichnet, daß der Auslösehebel (18) an seinem Kraftarm einen
ersten Anschlag (18c, 18d) und einen zweiten Anschlag (18e, 18g, 18e') trägt, wobei
in der Offenstellung des Bindungsgehäuses (6) der erste Anschlag (18c, 18d) in Zusammenwirken
entweder mit einem am Bindungsgehäuse (6) angeordneten oder mit einem lagerbockfesten
Gegenanschlag (6f bzw. 5) die Verschiebung des Auslösehebels (18) zum Skiende hin
begrenzt, und der zweite Anschlag (18e,18g,18e') am Lagerbock (3) bzw. an einem mit
diesem fest verbundenen Teil anliegt und somit die Schwenkbewegung des Kraftarmes
des Auslösehebels (18) nach unten begrenzt.
2. Fersenhalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Anschlag als
eine Querfläche (18c) am Kraftarm des Auslösehebels (18) ausgebildet ist, deren Normale
durch den als Schwenkachse für den Auslösehebel (18) dienenden Bolzen (17) geht, und
daß der zugehörige Gegenanschlag durch einen Ansatz (6f) am Bindungsgehäuse (6) gebildet
ist (Fig.1-6).
3. Fersenhalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Anschlag (18d)
am Kraftarm des Auslösehebels (18) in einer Tangentialebene zu einem ersten Bolzen
liegt, der als Gegenanschlag die Schwenkachse (5) des Bindungsgehäuses (6) bildet,
wobei die Normale auf diese Tangentialebene durch einen als Schwenkachse für den Auslösehebel
(18) dienenden zweiten Bolzen (17) geht, und daß der erste Anschlag (18d) sich in
der Offenstellung des Auslösehebels (18) an dem ersten Bolzen abstützt (Fig. 7).
4. Fersenhalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Auslösehebel (18)
in seiner Offenstellung mit dem zweiten Anschlag (18g) an einer gehäuseartigen Abdeckung
(3d) am Lagerbock (3) zur Anlage kommt (Fig. 6 und 7).
5. Fersenhalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Auslösehebel (18)
in seiner Offenstellung mit dem zweiten Anschlag (18e) am die Schwenkachse (5) des
Bindungsgehäuses (6) bildenden ersten Bolzen zur Anlage kommt (Fig. 1 bis 5).
6. Fersenhalter nach Anspruch 1, 3 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Auslösehebel
(18) in seiner Offenstellung sowohl mit seinem ersten Anschlag (18d) als auch mit
seinem zweiten Anschlag (18e') am die Schwenkachse (59) des Bindungsgehäuses (6) bildenden
ersten Bolzen zur Anlage kommt (Fig. 8).
1. A heel retainer (1) comprising a base plate (2) secured to a ski or adjustably
mounted on a guide rail secured to said ski, and a bearing bracket (3) mounted on
said base plate (2), selectively for lateral pivoting relative thereto, an upper portion
of said bearing bracket (3) being provided with a pivot shaft (5) for a binding housing
(6) including a clamp-down member (7) and a step lug (8), and a lower portion thereof,
with a further pivot shaft (11) for a control lever (12) biased into engagement with
a control element (6b, 6c) of said binding housing (6) by a release spring (14) exerting
an adjustable biassing force, said control lever (12) carrying a pivot shft (17) for
mounting a two-armed release lever (18) having a load arm formed with two projections
(18a, 18b), a lower projection (18a) engaging a projection (6d) of said binding housing
(6), and an upper projection (18b) acting as a stop for limiting the upwards pivoting
of said binding housing (6), said pivot shaft (17) of said release lever (18) extending
through two circular arcuate guide slots (3c) in the sidewalls of said bearing bracket
(3), said circular arcuate slots (3c) being centered on said pivot shaft (11) of said
control lever (12), characterized in that the force arm of said relese lever (18)
carries a first stop (18c, 18d) and a second stop (18e, 18g, 18e'), said first stop
(18c, 18d) cooperating in the open position of said binding housing (6) with a counterstop
(6f or 5, respectively) provided on said binding housing (6) or secured to said bearing
bracket (3) for limiting the displacement of said release lever (18) towards the end
of the ski, said second stop (18e, 18g, 18e') contacting said bearing bracket (3)
or a part fixedly connected thereto for limiting the downwards pivoting of the force
arm of said release lever (18).
2. A heel retainer according to claim 1, characterized in that said first stop is
formed as a transverse surface (18c) on the force arm of said release lever (18),
with a line normal to said surface passing through said pivot shaft (17) acting as
the pivot axis of said release lever (18), and that the cooperating counterstop is
formed by a projection (6f) on said binding housing (6) (figs. 1-6).
3. A heel retainer according to claim 1, characterized in that said first stop (18d)
on the force arm of said release lever (18) extends in a plane tangential to a first
pin acting as said pivot shaft (5) of said binding housing (6) and forming said counterstop,
a line normal to said tangential plane passing through said pivot shaft (17) of said
release lever (18), said first stop (18d) being supported on said first pin in the
open position of said release lever (fig. 7).
4. A heel retainer according to claim 1, characterized in that in the open position
of said release lever (18), said second stop (18g) is brought into engagement with
a housing-type cover (3d) on said bearing bracket (figs. 6 + 7).
5. A heel retainer according to claim 1, characterized in that in the open position
of said release lever (18), said second stop (18e) is brought into engagement with
said first pin acting as said pivot shaft (5) of said binding housing (6) (fig. 1
to 5).
6. A heel retainer according to claims 1, 3 and 5, characterized in that in the open
position of said release lever (18), both said first stop (18d) and said second stop
(18e') thereof are brought into engagement with said first pin acting as said pivot
shaft (59) of said binding housing (6) (fig. 8).
1. Talonnière (1) comprenant une plaque de base (2) qui est fixée au ski ou bien est
installée coulissante et arrêtable dans une glissière de guidage fixée à ce ski, ainsi
qu'un sabot de montage (3) qui est monté sur la plaque de base (2), vis-à-vis de laquelle
il peut éventuellement accomplir un pivotement latéral sortant, sabot dans la région
supérieure duquel se trouve un axe de pivotement (5) pour un boîtier (6) de fixation
muni d'un organe (7) de maintien en condition abaissée et d'un éperon (8) repose-pied,
et dans la région inférieure duquel se trouve un autre axe de pivotement (11) pour
un levier de commande (12) qui repose contre un élément de commande (6b, 6c) du boitier
(6) de la fixation et est soumis à l'influence d'un ressort de déclenchement (14)
dont la précharge peut être réglée, talonnière dans laquelle est articulé sur le levier
de commande (12), par l'intermédiaire d'un axe de pivotement (17), un levier de déclenchement
(18) à deux bras dont le bras de charge comprend deux appendices (18a, 18b) parmi
lesquels l'appendice inférieur (18a) est en prise avec un lobe (6d) du boîtier (6)
de la fixation, et l'appendice supérieur (18b) sert de butée pour limiter le pivotement
ascendant du boîtier (6) de la fixation, l'axe de pivotement (17) du levier de déclenché-
ment (18) traversant alors deux boutonnières en arc de cercle (3c) façonnées dans
les parois latérales du sabot de montage (3), le centre de la circonférence des boutonnières
en arc de cercle (3c) se trouvant sur l'axe de pivotement (11) du levier de commande
(12), caractérisée par le fait que le levier de déclenchement (18) porte une première
butée (18c, 18d) et une seconde butée (18e, 18g, 18e') sur son bras de force, auquel
cas, dans la position ouverte du boîtier (6) de la fixation, la première butée (18c,
18d) limite le coulissement du levier de déclenchement (18) vers l'extrémité du ski,
en coopérant avec une contre-butée (6f, respectivement 5) qui est soit disposée sur
le boîtier (6) de la fixation, soit assujettie au sabot de montage, et la seconde
butée (18e, 18g, 18e') est respectivement appliquée contre le sabot de montage (3)
ou contre une pièce assujettie à celui-ci, et limite ainsi le mouvement de pivotement
du bras de force du levier de déclenchement (18), vers le bas.
2. Talonnière selon la revendication 1, caractérisée par le fait que la première butée
est réalisée, sur le bras de force du levier de déclenchement (18), sous la forme
d'une surface transversale (18c) dont la normale passe par la cheville (17) servant
d'axe de pivotement pour le levier de déclenchement (18) ; et par le fait que la contre-butée
associée est formée par une protubérance (6f) solidaire du boîtier (6) de la fixation
(figures 1-6).
3. Talonnière selon la revendication 1, caractérisée par le fait que la première butée
(18d), sur le bras de force du levier de déclenchement (18), est située dans un plan
tangentiel à une première cheville formant, en tant que contre-butée, l'axe de pivotement
(5) du boîtier (6) de la fixation, la normale à ce plan tangentiel passant par une
seconde cheville (17) qui sert d'axe de pivotement pour le levier de déclenchement
(18) ; et par le fait que, dans la position ouverte du levier de déclenchement (18),
la première butée (18d) prend appui contre la première cheville (figure 7).
4. Talonnière selon la revendication 1, caractérisée par le fait que, dans sa position
ouverte, le levier de déclenchement (18) vient s'appliquer par la seconde butée (18g)
contre un capot (3d), du type boîtier, situé sur le sabot de montage (3) (figures
6 et 7). 5. Talonnière selon la revendication 1. caractérisée par le fait que, dans
sa position ouverte, le levier de déclenchement (18) vient s'appliquer, par la seconde
butée (18e), contre la première cheville qui forme l'axe de pivotement (5) du boîtier
(6) de la fixation (figures 1 à 5).
6. Talonnière selon les revendications 1, 3 et 5, caractérisée par le fait que, dans
sa position ouverte, le levier de déclenchement (18) vient s'appliquer, tant par sa
première butée (18d) que par sa seconde butée (18e'), contre la première cheville
qui forme l'axe de pivotement (59) du boîtier (6) de la fixation (figure 8).