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(11) |
EP 0 189 876 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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22.05.1991 Patentblatt 1991/21 |
| (22) |
Anmeldetag: 25.01.1986 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)5: D06Q 1/00 |
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Flocktransferfolien-Zuschnitt
Flock transfer film cutting
Découpage de film pour transfert de floc
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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FR GB IT |
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Priorität: |
30.01.1985 DE 3502990
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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06.08.1986 Patentblatt 1986/32 |
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Patentinhaber: Rath, Franz Josef |
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D-58840 Plettenberg (DE) |
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Erfinder: |
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- Mau, Volker
D-5600 Wuppertal 2 (DE)
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Vertreter: Peerbooms, Rudolf, Dipl.-Phys. |
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Rieder & Partner
Anwaltskanzlei
Postfach 11 04 51 42304 Wuppertal 42304 Wuppertal (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
FR-A- 2 393 688
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FR-A- 2 505 260
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen mehrschichtigen Flocktransferfolien-Zuschnitt, welcher
eine Flockschicht aufweist, die an ihrer Aufbringungsseite mit einer stark haftenden
Thermokleberschicht beschichtet und auf ihrer Sichtseite über eine schwach haftende
Haftschicht lösbar an einer versteifenden Trägerbahn angebracht ist.
[0002] Flocktransferfolien-Zuschnitte dienen üblicherweise zur Aufbringung von flächigen
oder linienhaften Figuren auf textile Materialien, z. B. Fahnen, T-Shirts oder dgl..
[Aus der FR-A-2393688 beispielsweise] sind Flocktransferfolien-Zuschnitte bekannt,
bei welchen die Flockschicht, die kongruente,schwach haftende Haftschicht und die
kongruente,versteifende Trägerbahn eine rechteckige Grundform aufweisen. Die stark
haftende Thermokleberschicht ist dagegen nur auf einer begrenzten Fläche in Form der
zu transferierenden Figur aufgetragen. Mit dem bekannten Zuschnitt ist es aufgrund
der versteifenden Trägerbahn möglich, auch sehr feingliedrige Figuren auf textiles
Material, aber auch auf Papier, glatte Holzoberflächen oder dgl. zu übertragen. Da
aber beim Aufbügeln der eigentliche, begrenzte Figurenbereich durch die rechteckige
Trägerbahn verdeckt ist, ist eine genaue Positionierung der Figuren nicht möglich.
Problematisch ist dabei insbesondere das paßgenaue Ansetzen an bereits aufgebrachte
Flocktransfer-Figuren, welches z. B. für die Kombination verschiedenfarbiger Figurenteile
erforderlich ist.
[0003] Es ist weiterhin bekannt, bei Zuschnitten des oben beschriebenen Aufbaus die Flockschicht
im Bereich der zu transferierenden Figur verschiedenfarbig zu bedrucken. Damit sind
zwar im Ergebnis verschiedenfarbige Flächenteile einer Figur paßgenau an einandergesetzt;
doch ist nach wie vor die genaue Positionierung der Gesamtfigur nur schwer zu realisieren.
Nachteilig ist aber vor allem, daß die Farbkombination allein vom Hersteller, nicht
aber Abnehmer oder Benutzer selbst bestimmt wird. Außerdem sind bei einem Mehrfarbendruck
nur Folien mit sehr geringen Flockfaserlängen einsetzbar, da andernfalls die Farben
zwischen den Teilflächen verlaufen würden. Infolgedessen werden die verbleibenden,
kurzen Fasern beim Aufbügeln weitgehend vom Thermokleber durchsetzt und der flauschige,
textile Charakter der Flockschicht geht verloren.
[0004] Es sind außerdem Flocktransferfolien-Zuschnitte bekannt, bei welchen die Flockschicht
aufbringungsseitig mit einer Thermokleberschicht und sichtseitig mit einer Haftschicht
und einer Trägerbahn versehen ist, wobei aber der genannte Zuschnitt bereits die Form
der aufzubringenden Figur besitzt. Bei derartigen Zuschnitten ist zwar eine genaue
Positionierung der Figuren oder der Figurenteile möglich; doch ist nach dem Aufbügeln
des Zuschnitts das Abziehen der versteifenden Trägerbahn mit erheblichen Schwierigkeiten
verbunden. Um einen geeigneten Griffansatz zu finden, muß eine Ecke der Trägerbahn
mit dem Fingernagel oder mit einem Messer abgehoben werden, wobei es leicht zu einer
Beschädigung der Flockschicht kommen kann.
[0005] Weiterhin sind Flocktransferfolien-Zuschnitte bekannt, welche lediglich aus einer
Flockschicht mit Thermokleberschicht bestehen; wobei letztere durch eine Schutzfolie
abgedeckt ist. Der Zuschnitt besitzt dabei im allgemeinen direkt die Form der zu transferierenden
Figur, wobei auch die Bildung von Figuren mit verschiedenfarbigen Flächenteilen vorgesehen
ist. Bei den dortigen Zuschnitten muß allerdings die Schutzfolie schon vor dem Aufbügeln
von der Thermokleberschicht abgezogen werden, so daß die aufzubringenden Figurenteile
sehr lappig und instabil werden und ein Verziehen nicht ausgeschlossen ist. Für einen
nicht-professionellen Endverbraucher ist damit die paßgenaue Übertragung insbesondere
von filigranen Gebilden nahezu unmöglich.
[0006] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen gattungsgemäßen Flocktransferfolien-Zuschnitt
zu schaffen, bei welchem in bequemer Weise und ohne Beschädigung der Flockschicht
ein paß genaues Aufbringen insbesondere von feingliedrigen und/oder mehrfarbigen Figuren
möglich ist und bei welchem auch bei mehrfarbigem Aufbau der Figuren große Flockfaserlängen
vorgesehen werden können.
[0007] Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Trägerbahn auf ihrer Außenseite
mit einer stark haftenden Thermokleberschicht versehen ist. Bei diesem Aufbau kann
der Zuschnitt von vornherein die Form der zu transferierenden Figur besitzen , wobei
durch die Trägerbahn auch bei feingliedrigem Aufbau eine ausreichende Steifigkeit
für eine paßgenaue Positionierung gewährleistet ist. Nach der genauen Ausrichtung
wird der Zuschnitt durch einen Papierbogen oder eine Stoffbahn beliebiger Form abgedeckt
und dann aufgebügelt, so daß beide Thermokleberschichten aktiviert werden. Die Trägerbahn
ist danach mit Hilfe des zusätzlichen Papierbogens leicht abziehbar. Ist ein mehrfarbiger
Aufbau einer Figur gewünscht, kann nunmehr ein zweiter Zuschnitt paßgenau an den ersten
angesetzt werden, wobei sich insbesondere bei größeren Flockfaserlängen ein besonders
sauberer, lückenloser Übergang ergibt.
[0008] Der Erfindung zufolge kann der Zuschnitt als Rechteckbogen ausgebildet sein, welcher
auf beiden Seiten bis zum Rand gleichmäßig mit den Thermokleberschichten versehen
ist. Ein solcher Rechteckbogen kann als Ganzes zu Dekorationszwecken benutzt werden,
beispielsweise zur flächigen Beschichtung von Wänden oder Billardtischen. Da die Trägerbahn
auch noch während des Aufbügelns mit dem Bogen verbunden ist und damit die Formhaltigkeit
der Flockschicht garantiert, ist dabei das Aneinandersetzen mehrerer rechteckiger
Flockschichten trotz der sehr langen Ansatzlinien völlig unkritisch. Ggfs.kann sich
der Benutzer aber auch beliebige Figuren aus dem Rechteckbogen selbst ausschneiden
und diese dann auf ein T-Shirt oder dgl. übertragen.
[0009] Gemäß der Erfindung kann der Zuschnitt die Form von flächigen oder linienhaften Figuren
wie z. B. Kreisen, Ellipsen, Buchstaben oder Ziffern besitzen. Die Vorgabe der Zuschnittform
durch den Hersteller ist vor allem bei komplexeren Figuren vorteilhaft. Da die fertigen
Figuren durch die versteifende Trägerbahn eine ausreichende Eigenstabilität besitzen,
können sie bereits in der endgültigen Ausgestaltung geliefert werden. Dem Anwender
bleibt infolgedessen das Ablösen von stabilisierenden Verpackungsträgerfolien oder
dgl. erspart, und er kann direkt zur Aufbringung des Zuschnitts übergehen.
[0010] Der Erfindung zufolge kann die Flockfaserlänge 0,3 bis 1,5 mm, vorzugsweise etwa
1mm, betragen. Diese Faserlänge ist insbesondere auch bei mehrfarbigen, aus mehreren
Teilflächen zusammengesetzten Figuren realisierbar, so daß auch in diesem Falle die
Flockschicht eine weiche, flauschige Konsistenz besitzt.
[0011] Gemäß einer besonders wesentlichen Weiterbildung der Erfindung kann der Zuschnitt
aus zwei oder mehreren vorgestanzten Flächenstücken bestehen, welche über Sollbruchstege
miteinander verbunden sind. Bei dieser Ausgestaltung steht dem Anwender eine Reihe
von Variationsmöglichkeiten offen. Zunächst einmal kann er die durch die Sollbruchstege
miteinander verbundenen Flächenstücke als Ganzes auf ein textiles Grundgewebe oder
dgl. übertragen, wobei nach dem Aufbügeln optisch keinerlei Übergangslinien zu erkennen
sind. Darüber hinaus besteht aber auch die Möglichkeit, die verschiedenen Flächenstücke
voneinander zu trennen und einzeln zu benutzen. Besonders vorteilhaft ist schließlich
die Kombination mit einem Zuschnitt gleicher Form, jedoch unterschiedlicher Farbe,
da nunmehr verschiedenfarbige Flächenstücke miteinander kombiniert werden können.
[0012] Gemäß der Erfindung können die Flächenstücke eines Figurenzuschnitts aus einem oder
mehreren Figurenrahmen und einem Figurenkern bestehen. Abgesehen von dem sehr vorteilhaften
optischen Effekt lassen sich bei dieser Ausgestaltung verschiedenfarbige Figurenzuschnitte
gleicher Form in besonders einfacher Weise kombinieren, da durch den Aufbau als Figurenrahmen
und Figurenkern eine unmittelbare gegenseitige Ausrichtung der einzelnen Flächenstücke
gegeben ist.
[0013] Nach einer weiteren Ausführungsform der Erfindung kann ein Figurenzuschnitt oder
Rechteckbogen in bausteinartige, über Sollbruchstege jeweils zusammenhängende Flächenstücke
vorgestanzt sein. Gemäß der Erfindung können dabei alle bausteinartigen Flächenstücke
gleiche Form und Größe besitzen. Durch die bausteinartige Gestaltung der einzelnen
Flächenstücke eröffnen sich für den Anwender vielfache Gestaltungsmöglichkeiten hinsichtlich
der Farbstruktur und der Form der Gesamtfiguren.
[0014] Die Erfindung wird im folgenden anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigen :
- Fig. 1
- eine erste Ausführungsform eines Flocktransferfolien-Zuschnitts in Form eines Rechteckbogens,
- Fig. 2
- den Zuschnitt gemäß einem Schnitt II-II in Fig. 1,
- Fig. 3
- eine aus dem Zuschnitt nach Fig. 1 ausgeschnittene, linienhafte Figur,
- Fig. 4
- das Aufbringen der linienhaften Figur nach Fig. 3 auf einem textilen Grundmaterial,
- Fig. 5
- eine zweite Ausführungsform eines Flocktransferfolien-Zuschnitts in Form von mehreren
vorgestanzten, durch Sollbruchstege miteinander verbundenen Flächenstücken,
- Fig. 6
- den Zuschnitt gemäß einem Schnitt VI-VI in Fig. 5 in perspektivischer Darstellung,
- Fig. 7
- ein erstes Flächenstück des Zuschnitts nach Fig. 5,
- Fig. 8
- ein zweites Flächenstück des Zuschnitts nach Fig. 5,
- Fig. 9
- ein drittes Flächenstück des Zuschnitts nach Fig. 5,
- Fig.10
- den transferierten Zuschnitt nach Fig. 5 nach Abziehen der Trägerbahn,
- Fig.11
- die transferierten,ineinander gesetzten ersten und dritten Flächenstücke des Zuschnitts
nach Fig. 5,
- Fig.12
- miteinander kombinierte Flächenstücke gemäß Fig. 7 bis 9, aber von verschiedenfarbigen
Zuschnitten nach Fig. 5 in transferierter Form,
- Fig.13
- eine dritte Ausführungsform eines Flocktransferfolien-Zuschnitts und
- Fig.14
- eine vierte Ausführungsform eines Flocktransferfolien-Zuschnitts.
[0015] Fig. 1 zeigt eine erste Ausführungsform eines Flocktransferfolien-Zuschnitts 1 in
Form eines Rechteckbogens. Entsprechend Fig. 2 besitzt der Zuschnitt eine Flockschicht
2, welche an ihrer Aufbringungsseite 3 mit einer stark haftenden Thermokleberschicht
4 versehen ist. Auf ihrer Sichtseite 5 ist die Flockschicht 2 über eine schwach haftende
Haftschicht 6 mit einer versteifenden Trägerbahn 7 verbunden, die z. B. aus Papier
bestehen kann. Die Trägerbahn 7 ist ihrerseits auf ihrer Außenseite 8 mit einer weiteren
stark haftenden Thermokleberschicht 9 versehen. Die beiden Thermokleberschichten 4,
9 erstrecken sich auf beiden Seiten 3, 8 des Zuschnitts 1 bis hin zum äußeren Rand
10.
[0016] Aus dem Zuschnitt 1 können vom Anwender beliebige Bilder, z. B. ein linienhaftes
Bild 11 (vgl. Fig. 3) ausgeschnitten werden, wobei durch die Trägerbahn 7 eine ausreichende
Steifigkeit des Bildes 11 gewährleistet ist. In Fig. 4 ist die Übertragung eines solchen
Bildes 11 auf eine textile Trägerbahn 12 dargestellt. Zu diesem Zwecke wird das Bild
11 an der gewünschten Stelle genau positioniert, mit einem Hilfs-Papierbogen 13 oder
dgl. abgedeckt und aufgebügelt. Die untere Thermokleberschicht 4 verbindet sich dabei
mit der Trägerschicht 12, die obere Thermokleberschicht 9 mit dem Bogen 13. Der Bogen
13 kann nun ohne weiteres an einer Ecke 14 angehoben und zusammen mit der Trägerbahn
7 abgezogen werden, wobei eine Ablösung im Bereich der Haftschicht 6 stattfindet.
[0017] Selbstverständlich kann der Zuschnitt 1, da er bis zum Rand 10 mit den Thermokleberschichten
4, 9 versehen ist, auch als Ganzes auf einer Oberfläche aus textilem Material, Papier,
glattem Holz oder dgl. aufgesetzt werden.
[0018] Eine besondere Anwendungsbreite bietet ein Zuschnitt 15 in Form einer flächigen oder
linienhaften Figur, welcher aus mehreren vorgestanzten Flächenstücken 16, 17 , 18
besteht, die über Sollbruchstege 19 miteinander verbunden sind. Entsprechend Fig.
6 ist die Schichtenfolge dabei völlig identisch zu dem Aufbau nach Fig. 2. Der Zuschnitt
15 kann zunächst einmal ohne Auftrennung der Stege 19 als Ganzes transferiert werden,
wobei sich nach dem Abziehen der Trägerbahn 7 ein flächiges Bild 20 ohne sichtbare
Übergangslinien ergibt, wie dies in Fig. 10 dargestellt ist.
[0019] Durch Auftrennen der Stege 19 können aber auch die Flächenstücke 16, 17, 18, wie
sie in den Fig. 7 bis 9 dargestellt sind, für sich oder in Kombination miteinander
eingesetzt werden. Bei einer kombinierten Verwendung lassen sich die Flächenstücke
16, 17, 18 besonders leicht aufeinander ausrichten, weil die Flächenstücke 16 und
17 rahmenförmig und das Flächenstück 18 als Figurenkern ausgebildet sind.
[0020] Fig. 11 zeigt hier ein erstes Beispiel eines transferierten Bildes 21 nach Abziehen
der Trägerbahn 7 mit einem Kern 22 und einem äußeren Rahmen 23, die aus den Flächenstücken
18 und 16 hervorgegangen sind. Fig. 12 zeigt ein zweites Ausführungsbeispiel eines
transferierten Bildes 24, welches wiederum einen Rahmen 23 aufweist. Der geschlossene
Kern 25 ist gegenüber dem äußeren Rahmen 23 durch eine andere Farbgebung abgesetzt;
doch ist der Kern aus Flächenstücken entstanden, die geometrisch den Flächenstücken
17, 18 entsprechen. An diesem Beispiel wird deutlich, daß sich bei zwei Zuschnitten
15 nach Fig. 5 mit unterschiedlicher Einfärbung der Flockschichten 2 eine Vielzahl
von verschiedenen Kombinationsmöglichkeiten ergibt.
[0021] Fig. 13 zeigt eine weitere Ausführungsform für einen Zuschnitt 26, welcher aus zwei
vorgestanzten Flächenstücken 27, 28 besteht, wobei die Stanzlinie 29 als mittlere,
bis zu den Rändern durchlaufende Trennlinie ausgebildet ist. Auch in diesem Falle
sind die Flächenstücke 27, 28 durch Sollbruchstege 30 miteinander verbunden, woraus
sich ähnliche Einsatzmöglichkeiten wie bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 5 eröffnen.
[0022] Fig. 14 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel eines Zuschnitts 31, welcher aus vorgestanzten,
bausteinartigen Flächenstücken 32 gleicher Form und Größe besteht, die untereinander
wieder durch Sollbruchstege 33 verbunden sind. Der quadratisch geformte Zuschnitt
31 kann entweder als Ganzes oder als Kombination mehrerer Teilstücke 32, z. B. in
Form eines Kreuzes, transferiert werden. Eine besonders große Gestaltungsbreite ergibt
sich aber bei der Verwendung verschiedenfarbiger Zuschnitte 31, welche als Ganzes
oder als Teilflächen miteinander kombiniert werden können. Der Zuschnitt 31 eignet
sich damit besonders für die mosaikartige Gestaltung größerer Flächen.
1. Mehrschichtiger Flocktransferfolien-Zuschnitt (1,15,26,31), welcher eine Flockschicht
(2) aufweist, die an ihrer Aufbringungsseite (3) mit einer stark haftenden Thermokleberschicht
(4) beschichtet ist und auf ihrer Sichtseite über eine schwach haftende Haftschicht
(6) lösbar an einer versteifenden Trägerbahn (7) angebracht ist, dadurch gekennzeichnet,
daß die Trägerbahn (7) auf ihrer Außenseite (8) mit einer stark haftenden Thermokleberschicht
(9) versehen ist.
2. Zuschnitt nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Zuschnitt (1) als Rechteckbogen
ausgebildet ist, welcher auf beiden Seiten (3, 8) bis zum Rand (10) gleichmäßig mit
den Thermokleberschichten (4, 9) versehen ist.
3. Zuschnitt nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Zuschnitt (15) die Form
von flächigen oder linienhaften Fiuren, insb. Kreisen, Ellipsen, Buchstaben oder Ziffern,
besitzt.
4. Zuschnitt nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Flockfaserlänge
0,3 bis 1,5 mm, vorzugsweise etwa 1 mm, beträgt.
5. Zuschnitt nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Zuschnitt
(15; 26) aus zwei oder mehreren vorgestanzten Flächenstücken (16, 17, 18; 27, 28)
besteht, welche über Sollbruchstege (19; 30) miteinander verbunden sind.
6. Zuschnitt nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Flächenstücke (16, 17,
18) eines Figurenzuschnitts (15) aus einem oder mehreren Figurenrahmen und einem Figurenkern
bestehen.
7. Zuschnitt nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß ein Figurenzuschnitt (31) oder
Rechteckbogen in bausteinartige, über Sollbruchstege (33) jeweils zusammenhängende
Flächenstücke (32) vorgestanzt ist.
8. Zuschnitt nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß alle bausteinartigen Flächenstücke
(32) gleiche Form und Größe besitzen.
1. Flan en feuille multicouche de transfert par flocage (1,15,26,31), présentant une
couche de flocage (2) recouverte sur sa face d'application (3) d'une couche thermoadhésive
(4) à forte adhérence et associée de façon amovible sur sa face visible à un panneau
support de rigidification (7), par l'intermédiaire d'une couche adhésive (6) à faible
adhérence, caractérisé en ce que le panneau support (7) est pourvu sur sa face extérieure
(8) d'une couche thermoadhésive (9) à forte adhérence.
2. Flan selon la revendication 1, caractérisé en ce que le flan (1) est réalisé sous
forme de feuille rectangulaire, pourvue régulièrement sur les deux faces (3,8) et
jusqu'au bord (10) des couches thermoadhésives (4,9).
3. Flan selon la revendication 1, caractérisé en ce que le flan (15) présente la forme
de figures plates ou linéaires, en particulier de cercles, ellipses, lettres ou chiffres.
4. Flan selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que la longueur des fibres
de flocage est de 0,3 à 1,5 mm, de préférence d'à peu près 1 mm.
5. Flan selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que le flan (15;26) se
compose de deux ou plusieurs pièces plates prédécoupées (16,17,18; 27,28) reliées
entre elles par des barrettes destinées à la rupture.
6. Flan selon la revendication 5, caractérisé en ce que les pièces plates (16,17,18)
d'un flan de figure (15) se composent d'un ou plusieurs cadres de figures et d'un
coeur de figure.
7. Flan selon la revendication 5, caractérisé en ce qu'un flan de figure (31) ou une
feuille rectangulaire est prédécoupée en formant des pièces plates (32) chacune reliées
à la manière d'un jeu de construction par l'intermédiaire de barrettes destinées à
la rupture (33).
8. Flan selon la revendication 7, caractérisé en ce que toutes les pièces plates (32)
formant un jeu de construction sont de forme et de taille identiques.
1. Multi-layered flock-transfer-film cutting (1,15,26,31) which has a flock-layer (2)
which is coated on its application side (3) with a strong-binding thermal adhesive
layer (4) and on its open side is detachably applied to a reinforcing carrier-strip
(7) via a weakly binding adhesive layer (6), characterised in that the carrier-strip
(7) is equipped on its exterior (8) with a strong-binding thermal adhesive layer (9).
2. Cutting according to Claim 1, characterised in that the cutting (1) takes the form
of a rectangular sheet, which is equipped equally on both sides (3,8), up to its edge
(10), with the thermal adhesive layers (4,9).
3. Cutting according to Claim 1, characterised in that the cutting (15) takes the form
of two-dimensional or linear figures, in particular circles, ellipses, letters or
figures, for example.
4. Cutting according to one of Claims 1 to 3, characterised in that the flock fibre length
is 0.3 to 1.5 mm, preferably around 1 mm.
5. Cutting according to one of Claims 1 to 4, characterised in that the cutting (15;26)
consists of two or more pre-pressed two-dimensional pieces (16,17,18;27,28) which
are connected by breaking-bridges (19;30).
6. Cutting according to Claim 5, characterised in that the two-dimensional pieces (16,17,18)
of a figure cutting (15) consist of one or more figure frames and a figure centre.
7. Cutting according to claim 5, characterised in that a figure cutting (31) or rectangular
sheet is pre-pressed into brick-like two-dimensional pieces (32) held together by
breaking bridges (33).
8. Cutting according to Claim 7, characterised in that all brick-like two-dimensional
pieces (32) have the same shape and size.

