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(11) |
EP 0 189 924 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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13.09.1989 Patentblatt 1989/37 |
| (22) |
Anmeldetag: 30.01.1986 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)4: H01H 50/54 |
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Anordnung zum Ankoppeln einer Hilfsschalteranordnung
Attaching device for an auxiliary switch
Dispositif pour accoupler un interrupteur auxiliaire
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT CH DE FR GB IT LI SE |
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Priorität: |
31.01.1985 DE 3503292 28.01.1986 DE 3602506
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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06.08.1986 Patentblatt 1986/32 |
| (73) |
Patentinhaber: SIEMENS AKTIENGESELLSCHAFT |
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80333 München (DE) |
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Erfinder: |
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- Drexler, Johann
D-8460 Schwandorf (DE)
- Harbauer, Werner, Dipl.-Ing.
D-8460 Schwandorf (DE)
- Flierl, Erwin
D-8451 Kümmersbruck (DE)
- Held, Kurt
D-8450 Amberg (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
US-A- 2 672 536 US-A- 3 243 564
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US-A- 2 977 438 US-A- 3 388 353
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf ein elektrisches Schaltgerät, insbesondere Schütz,
mit einer mittels Formschluß ankoppelbaren Hilfsschalteranordnung mit je einem eigenen,
die feststehenden Kontaktteile haltenden Gehäuse und je einem darin parallel zur Koppelebene
verschiebbaren, die beweglichen Kontaktteile haltenden Kontaktschieber für das Schaltgerät
und für die Hilfsschalteranordnung. Ein derartiges Schaltgerät ist aus der US-A 3
243 564 bekannt.
[0002] Bei einer weiteren bekannten Anordnung (US-A 2 977 438) ist das Gehäuse der Hilfsschalteranordnung
mit dem Gehäuse des Schaltgerätes verrastet. Der Kontaktschieber der Hilfsschalteranordnung
wird lediglich kraftschlüssig mit dem Kontaktschieber des Schaltgerätes in Wirkverbindung
gebracht. Bei dieser Anordnung ist somit nicht sichergestellt, daß beide Kontaktschieber
zwangsläufig dieselbe Lage einnehmen.
[0003] Es ist weiterhin bekannt (US-A 2 672 536), Kontaktschieber und Gehäuse mit krallenförmigen
Ansätzen zu versehen, die durch seitliches Gegeneinanderschieben miteinander in Verbindung
bringbar sind. Wird hier bei eingeschaltetem Gerät die Hilfsschalteranordnung aufgeschoben,
so kommt keine Kopplung der Kontaktschieber zustande.
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Anordnung der obengenannten Art zu
schaffen, bei der mit einfachen Mitteln ein einfaches und sicheres Ankoppeln einer
Hilfsschalteranordnung an ein Schütz möglich ist. Dies wird dadurch erreicht, daß
der Kontaktschieber der Hilfsschalteranordnung bei deren Ankopplung an das Schaltgerät
mit dem Kontaktschieber des Schaltgerätes durch das Ineinandergreifen von an den Schiebern
ausgebildeten Fortsätzen und Aussparungen verbindbar ist und daß eine Rastklinke vorgesehen
ist, die über eine Hebelverbindung derart mit dem Kontaktschieber der Hilfsschalteranordnung
zusammenwirkt, daß ein Einschalten des Schaltgerätes bei unvollständig angekoppelter
Hilfsschalteranordnung verhindert wird, daß bei Ankopplung der Hilfsschalteranordnung
diese selbsttätig am Schaltgerät fixiert wird und daß diese Fixierung nur bei ausgeschaltetem
Schaltgerät aufhebbar ist.
[0005] Die Spielfreiheit der Verbindung wird erhöht, wenn die Hilfsschalteranordnung mit
einer aus zwei Türmen bestehenden Anformung versehen ist, die in eine entsprechend
geformte Ausnehmung des Schaltgerätes einschiebbar ist, wobei die Ausnehmung begrenzende
Gehäuserippen einem spielfreien Sitz der Türme in der Ausnehmung gewährleisten.
[0006] Eine einfache Ausbildung der Wirkabhängigkeit läßt sich erreichen, wenn die Hebelverbindung
einen streifenförmigen, mit einer Ausnehmung versehenen Hebel umfaßt, in die ein Fortsatz
des Kontaktschiebers der Hilfsschalteranordnung im eingeschalteten Zustand des Schaltgerätes
hineinragt.
[0007] Eine weitere Ausführungsvariante des Hebels besteht darin, daß die Hebelverbindung
einen streifenförmigen, mit einem Fortsatz versehenen Hebel umfaßt und der Fortsatz
bei nicht ordnungsgemäß angekoppelter Hilfsschalteranordnung in den Bewegungsbereich
des Kontaktschiebers der Hilfsschalteranordnung ragt.
[0008] Auf die übliche Anordnung einer Spannungsbedämpfung auf dem Schutz braucht bei der
erfindungsgemäßen Hilfsschalteranordnung nicht verzichtet zu werden, wenn an der Hilfsschalteranordnung
eine Ausnehmung zur Aufnahme einer mit elektrischen Steckverbindern versehenen Spannungsbegrenzungsschaltung
vorgesehen ist, wobei der Ausnehmung an der Hilfsschalteranordnung eine gleichartig
ausgebildete Ausnehmung im Schaltgerät entspricht. Die Ausnehmung an der Hilfsschalteranordnung
kann, wenn keine Spannungsbekämpfung Verwendung findet, durch ein Gerätekennzeichnungsschild
abgedeckt werden. An der Spannungsbedämpfung ist eine Halterungsvorrichtung für das
Gerätekennzeichnungsschild vorgesehen.
[0009] Um die normmäßigen Klemmbezeichnungen auch bei einer Anordnung mit Hilfsschalteranordnung
einhalten zu können ist es vorteilhaft, wenn die Hilfsschalteranordnung und das Schaltgerät
mit einer Einsteckcodierung versehen sind. Um den Sitz der Hilfsschalteranordnung
auch in Aufsteckrichtung vollkommen spielfrei zu gestalten ist es vorteilhaft, wenn
die Rastklinke mit einer ansteigenden Fläche versehen ist, die beim Verrasten die
Gehäuse des Schaltgerätes und der Hilfsschalteranordnung miteinander verspannt. Hierbei
ist es vorteilhaft wenn die Rastklinke als Exzenter ausgebildet ist. Um mit einfachen
Mitteln ein einfaches und sicheres Ankoppeln der Hilfsschalteranordnung an ein Schütz
zu ermöglichen, ist es vorteilhaft, wenn eine Rückstellfeder an der vom Schaltgerät
abgewandten Seite am Kontaktschieber der Hilfsschalteranordnung angreift. Durch eine
derartige Ankopplung der Rückstellfeder sind die für den Schaltvorgang notwendigen,
zu bewegenden Mittel immer einseitig auf Anschlag, so daß die Lose bei der Kopplung
und in der Führung praktisch ohne weiteren Aufwand ausgeschaltet ist.
[0010] Anhand der Zeichnung wird ein Ausführungsbeispiel gemäß der Erfindung beschrieben
und die Wirkungsweise näher erläutert.
[0011] Es zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Explosionsdarstellung von Schütz, Hilfskontaktanordnung
und Spannungsbedämpfung,
Fig. 2 und 3 Vorder- und Seitenansicht auf die auf das Schütz aufgebrachte Hilfsschalteranordnung,
Fig. 4, 5 und 6 Querschnittsdarstellungen von Schütz und Aufsatz mit unterschiedlichen
Codierungen,
Fig. 7 und 8 Vorder- und Seitenansicht auf den Verriegelungshebel,
Fig. 9 und 10 Vorder- und Seitenansicht auf eine weitere Ausführungsvariante des Verriegelungshebels
und
Fig.11 eine vorteilhafte Ankopplungsmöglichkeit der Rückdruckfeder für den Kontaktbrückenträger
der Hilfsschalteranordnung.
[0012] Das in Fig. 1 schematisch dargestellte Schütz 1 ist an gegenüberliegenden Seiten
mit den Anschlüssen 2 und dazwischen mit einer Ausnehmung 3, die durch einen Deckel
4 in Fig. 1 abgeschlossen ist, verbunden. Im Deckel 4 ist eine weitere Ausnehmung
durch einen weiteren Deckel 5 abgeschlossen. Die Hilfsschalteranordnung 6 ist mit
einer Anformung 7 ausgestattet, die nach Abnehmen des Deckels 4 in die Ausnehmung
3 eingeschoben werden kann. Das mit den Anschlüssen 2 versehene Oberteil 8 der Hilfsschalteranordnung
ist kubisch und schmaler ausgeführt als das Schütz 1, so daß die Anschlüsse 2 des
Schützes 1 nach aufgebrachter Hilfsschalteranordnung zugänglich bleiben. In der Hilfsschalteranordnung
6 ist eine Ausnehmung 9, die mit dem Deckel 5 verschließbar ist, vorgesehen. Nach
Abnehmen des Deckels ist in die Ausnehmung 9 ein RC-Glied, Varistor oder eine Diode
10 zur Spannungsdämpfung einschnappbar. Die elektrische Verbindung erfolgt durch Einführung
der Kontaktmesser 11 in die Gegenkopntakte 12. Die Gegenkontakte 12 enden in Kontaktmessern
13, die in Gegenkontakte 14 am Schütz 1 beim Aufsetzen der Hilfsschalteranordnung
einsteckbar sind. Im Schütz selbst sind die Gegenkontakte 14 mit den Spulenanschlüssen
des Schützes in Verbindung gebracht. Der Deckel 5 kann als Bezeichnungsschild über
eine Aufnahme 15 am RC-Glied 10 an diesem befestigt werden. Verbleibt der Deckel 4
auf dem Schütz 1 und der Deckel 5 wird abgenommen, so kann das RC-Glied 10 über die
Gegenkontakte 14 direkt mit dem Schütz in Verbindung gebracht werden. Vorsprünge 16
an der Anformung 7 der Hilfsschalteranordnung 6 dienen der Codierung.
[0013] Wie Fig. 2 und 3 zeigt, kann die Anformung 7 aus zwei Türmen 17 und 18 bestehen,
die an Gehäuserippen 19, 20 als Begrenzung der Ausnehmung 3 anliegen. Die Gehäuserippen
19, 20 können als Schaberippen ausgeführt werden, so daß ein spielfreier Sitz der
Anformung 7 bzw. der Türme 17, 18 in der Ausnehmung 3 gewährleistet ist. Eine Rastanformung
21 des Schützes 1 ragt zwischen die beiden Türme 17 und 18 und kommt im aufgesetzten
Zustand der Hilfsschalteranordnung 6 mit einer drehbar gelagerten Rastklinke 22 in
Eingriff. Der Radius 23 liegt asymmetrisch zum Mittelpunkt der Drehachse, so daß die
Spannfläche 24 als Exzenter wirkt. Die Rastklinke 22 ist über die Feder 25 in Schließrichtung
federbelastet, so daß die Hilfsschalteranordnung 6 beim Aufsetzen automatisch verrastet
und auch verspannt wird. Ein Arm 26 der Rastklinke 22 ragt in einen Schlitz 27 eines
in der Hilfsschalteranordnung 6 verschiebbar geführten Hebels 28, der von der Frontseite
der Hilfsschalteranordnung her zugänglich ist, so daß durch Druck auf den Hebel 28
entgegen der Kraft der Feder 25 die Rastverbindung lösbar ist. Der Hebel 28 ist weiterhin
mit einer Ausnehmung 29 versehen, in die ein Fortsatz 30 des Kontaktschiebers 31 der
Hilfsschalteranordnung 6 im eingeschalteten Zustand des Schaltgerätes ragt, so daß
ein Lösen der Rastverbindung bei eingeschaltetem Gerät nicht möglich ist Ein Einschalten
des Gerätes bei nicht ordnungsgemaß aufgesetzter Hilfsschalteranordnung 6 ist ebenfalls
nicht möglich, da der Fortsatz 30 nicht in die Ausnehmung 29 eingeführt werden kann.
Der Hebel 28 zeigt somit an, ob der Aufsatz komplett aufgesteckt ist. Ein Abnehmen
der Hilfsschalteranordnung 6 bei eingeschaltetem Gerät ist ebenfalls nicht möglich.
[0014] Die in Fig. 9 und 10 dargestellte Ausführungsvariante des Verriegelungshebels 28
besitzt anstelle der Ausnehmung 29 einen Fortsatz 37, der die Einschaltbewegung durch
den Fortsatz 30 des Kontaktschiebers 31 verhindert. Ein Lösen des Aufsatzes bei eingeschaltetem
Gerät ist auch hier nicht möglich, da eine Verschiebung des Hebels 28 im lösenden
Sinne nicht möglich ist; denn der Fortsatz 30 des Kontaktschiebers 31 liegt im Weg
des Fortsatzes 37.
[0015] Die Kupplung zwischen Kontaktschieber 31 der Hilfsschalteranordnung und dem Kontaktschieber
32 des Schützes erfolgt über den in die Aussparung 33 des Kontaktschiebers 31 eingeführten
Fortsatz 34 des Kontaktschiebers 32. Auch hier kann eine spielfreie Kopplung über
Ausgleichsrippen erfolgen.
[0016] Eine Verlängerung 35 des Kontaktschiebers 31 dient als Anzeige der Schaltstellung.
Der Fortsatz 34 des Kontaktschiebers 32 dient als Stellungsanzeige bei abgenommener
Hilfsschalteranordnung 6.
[0017] Der Kontaktschieber 31 wird über die Rückdruckfeder 38 ständig in der Aus-Stellung
gehalten, so daß ein Aufsetzen der Hilfsschalteranordnung 6 bei eingeschaltetem Schütz
1 nicht möglich ist, da der Fortsatz 34 des Kontaktschiebers 32 nicht in die Aussparung
33 hineinpaßt. Um die Klemmbezeichnung gemäß den entsprechenden Normen, beispielsweise
Hilfsschütze nach DIN EN 50011 und Motorschütze nach DIN EN 50012, einhalten zu können,
muß dafür gesorgt werden, daß auf spezielle Schütze lediglich hierzu passende Hilfsschalteranordnungen
aufgesetzt werden können.
[0018] In der Ausführung nach Fig. 4 ist der Codiervorsprung 16 an der Anformung 7 der Hilfsschalteranordnung
6 so angeordnet, daß die Hilfsschalteranordnung 6 lediglich in die Aussparung 3 gemäß
Fig. 4 einführbar ist. Hierzu sind Vorsprünge 36 in der Aussparung 3 vorgesehen. Die
Hilfsschalteranordnung nach Fig. 4 kann nicht in die Aussparungen 3 nasch den Figuren
5 und 6 eingeführt werden, da hier an der Stelle, an der der Vorsprung 16 vorhanden
ist, Vorsprünge 36 in die Ausnehmung 3 hineinragen. Bei der Form der Anformung 7 gemäß
Fig. 5 ist der Einsatz auch bei Schützen mit einer Codierung gemäß Fig. 4 und 6 möglich.
Die Codierung der Anformung 7 gemäß Fig. 6 ist lediglich in die Aussparung 3 gemäß
Fig. 6 einführbar. Die Aufsatzform gemäß Fig. 4 ist beispielsweise als Aufsatz für
ein Hilfsschütz verwendbar, so daß die Klemmbezeichnung nach Europa-Norm DIN EN 50011
erfüllt ist. Die Ausführungsform nach Fig. 6 ist beispielsweise für ein Motorschütz
gedacht, so daß die Klemmbezeichnung nach Europa-Norm DIN EN 50012 erfüllt ist. Bei
der Ausführungsform nach Fig. 5 sind die Normen nicht berücksichtigt, da der Aufsatz
4 beliebig einsetzbar ist.
[0019] Die in Fig. 11 dargestellte Anordnung zum Ankoppeln einer Hilfsschalteranordnung
entspricht im wesentlichen der Ausführungsform gemäß Fig. 2 und 3. Der Turm 17 liegt
an Gehäuserippen 19 als Begrenzung der Ausnehmung 3 an, was eine spielfreie Verbindung
zwischen dem Schütz 1 und der Hilfsschalteranordnung 6 in bezug auf das Gehäuse bewirken
soll. Die Kopplung zwischen dem Kontaktschieber 31 der Hilfsschalteranordnung und
dem Kontaktschieber 32 des Schützes erfolgt über den in die Aussparung 33 des Kontaktschiebers
eingeführten Fortsatz 34 des Kontaktschiebers 32, die auch über Ausgleichsrippen erfolgen
kann. Die Ausnehmung 33 liegt gleichachsig mit der auf der gegenüberliegenden Seite
des Kontaktschiebers 31 angeformten Verlängerung 35 des Kontaktschiebers 31, die zusätzlich
als Schaltstellungsanzeige dient. Die Feder 38 ist hier im Bereich der Verlängerung
35 des Kontaktschiebers 31 vorgesehen, stützt sich einerseits an diesem und andererseits
an einer Fläche 39 des Gehäuses der Hilfsschalteranordnung 6 ab. Hierdurch wird der
Kontaktschieber 31 mehr oder weniger um den Ankopplungspunkt - Fortsatz 34, Aussparung
33 - entgegen dem Uhrzeigersinn verdreht, so daß beim Einschalten des Schützes die
durch die Beschleunigung des Kontaktschiebers 31 sich einstellende Linksdrehung infolge
der Toleranzen in der Führung des Schiebers und der Kopplung zwischen den beiden Kontaktschiebern
bereits vorweggenommen ist, d.h. der Schaltweg für die Hilfsschalteranordnung 6 kann
voll ausgenutzt werden.
1. Elektrisches Schaltgerät, insbesondere Schütz, mit einer mittels Formschluß ankoppelbaren
Hilfsschalteranordnung (6) mit je einem eigenen, die feststehenden Kontaktteile haltenden
Gehäuse und je einem darin parallel zur Koppelebene verschiebbaren, die beweglichen
Kontaktteile haltenden Kontaktschieber (32, 31) für das Schaltgerät und für die Hilfsschalteranordnung
(6), dadurch gekennzeichnet, daß der Kontaktschieber (31) der Hilfsschalteranordnung
(6) bei deren Ankoppelung an das Schaltgerät (1) mit dem Kontaktschieber (32) des
Schaltgerätes durch das Ineinandergreifen von an den Schiebern (32, 31) ausgebildeten
Fortsätzen (34) und Aussparungen (33) verbindbar ist und daß eine Rastklinke (22)
vorgesehen ist, die über eine Hebelverbindung derart mit dem Kontaktschieber (31)
der Hilfsschalteranordnung (6) zusammenwirkt, daß ein Einschalten des Schaltgerätes
(1) bei unvollständig angekoppelter Hilfsschalteranordnung (6) verhindert wird, daß
bei Ankopplung der Hilfsschalteranordnung (6) diese selbsttätig am Schaltgerät fixiert
wird und daß diese Fixierung nur bei ausgeschaltetem Schaltgerät (1) aufhebbar ist.
2. Schaltgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Hilfsschalteranordnung
(6) mit einer aus zwei Türmen (17, 18) bestehenden Anformung (7) versehen ist, die
in eine entsprechend geformte Ausnehmung (3) des Schaltgerätes (1) einschiebbar ist,
wobei die Ausnehmung begrenzende Gehäuserippen (19, 20) einen spielfreien Sitz der
Türme (17, 18) in der Ausnehmung (3) gewährleisten.
3. Schaltgerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausnehmung (3) durch
einen Deckel (4) abdeckbar ist.
4. Schaltgerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Hebelverbindung
einen streifenförmigen, mit einer Ausnehmung (29) versehenen Hebel (28) umfaßt, in
die ein Fortsatz (30) des Kontaktschiebers (31) der Hilfsschalteranordnung (6) im
eingeschalteten Zustand des Schaltgerätes (1) hineinragt.
5. Schaltgerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Hebelverbindung
einen streifenförmigen, mit einem Fortsatz (37) vesehenen Hebel (28) umfaßt und der
Fortsatz bei nicht ordnungsgemäß angekoppelter Hilfsschalteranordnung (6) in den Bewegungsbereich
des Kontaktschiebers (31) der Hilfsschalteranordnung (6) ragt.
6. Schaltgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß an der
Hilfsschalteranordnung (6) eine Ausnehmung (9) zur Aufnahme einer mit elektrischen
Steckverbindern versehenen Spannungsbegrenzungsschaltung (10) vorgesehen ist, wobei
der Ausnehmung (9) an der Hilfsschalteranordnung (6) eine gleichartig ausgebildete
Ausnehmung (3) im Schaltgerät (1) entspricht.
7. Schaltgerät nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausnehmung (9) an
der Hilfsschalteranordnung (6) durch ein Gerätekennzeichnungsschild abdeckbar ist.
8. Schaltgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
die Hilfsschalteranordnung (6) und das Schaltgerät (1) mit einer Einsteckcodierung
(16, 36) versehen sind.
9. Schaltgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
die Rastklinke (22) mit einer ansteigenden Fläche (34) versehen ist, die beim Verrasten
die Gehäuse des Schaltgerätes (1) und der Hilfsschalteranordnung miteinander verspannt.
10. Schaltgerät nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Rastklinke (22) als
Exzenter ausgebildet ist.
11. Schaltgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Rückstellfeder (38)
an der vom Schaltgerät (1) abgewandten Seite am Kontaktschieber (31) der Hilfsschalteranordnung
(6) angreift.
1. Electrical switching device, more particularly contactor, with an auxiliary switch
arrangement (6) which can be coupled thereto by means of form-closure, each having
its own housing holding the fixed contact parts, and a respective contact slide (32,
31) for the switching device and for the auxiliary switch arrangement (6), each slide
being displaceable in the housing parallel to the coupling plane and holding the movable
contact parts, characterised in that the contact slide (31) of the auxiliary switch
arrangement (6), when the latter is coupled to the switching device (1), can be connected
with the contact slide (32) of the switching device through the interlocking of projections
(34) and recesses (33), formed on the slides (32, 31 and in that there is provided
a stop pawl (22) which by way of a lever connection cooperates with the contact slide
(31) of the auxiliary switch arrangement (6) in such a way that the switching device
(1) is prevented from being switched on when the auxiliary switch arrangement (6)
is not fully coupled thereto, in that when coupling the auxiliary switch arrangement
(6), it is automatically fixed to the switching device and in that it is only possible
to undo this fixation if the switching device (1) is switched off.
2. Switching device according to claim 1, characterised in that the auxiliary switch
arrangement (6) is provided with a pre-formed portion (7) which consists of two towers
(17, 18) and can be pushed into a correspondingly formed recess (3) of the switching
device (1), housing ribs (19, 20), which delimit the recess, guaranteeing a play-free
fit of the towers (17, 18) in the recess (3).
3. Switching device according to claim 2, characterised in that the recess (3) can
be covered by means of a lid (4).
4. Switching device according to claim 1 or 2, characterised in that the lever connection
comprises a strip-like lever (28) which is provided with a recess (29) into which
a projection (30) of the contact slide (31) of the auxiliary switch arrangement (6)
projects in the switched-on state of the switching device (1).
5. Switching device according to claim 1 or 2, characterised in that the lever connection
comprises a strip-like lever (28) which is provided with a projection (37) and when
the auxiliary switch arrangement (6) is not properly coupled the projection protrudes
into the region of movement of the contact slide (31) of the auxiliary switch arrangement
(6).
6. Switching device according to one of the claims 1 to 5, characterised in that a
recess (9) for receiving a voltage limiting circuit (10), which is provided with electrical
plug connectors, is provided on the auxiliary switch arrangement (6), a similarly
formed recess (3) in the switching device (1) corresponding to the recess (9) on the
auxiliary switch arrangement (6).
7. Switching device according to claim 6, characterised in that the recess (9) on
the auxiliary switch arrangement (6) can be covered by means of a device identification
plate.
8. Switching device according to one of the preceding claims, characterised in that
the auxiliary switch arrangement (6) and the switching device (1) are provided with
a plug-in coding system (16, 36).
9. Switching device according to one of the preceding claims, characterised in that
the stop pawl (22) is provided with a sloping surface (34) which upon engagement braces
the housings of the switching device (1) and the auxiliary switch arrangement with
each other.
10. Switching device according to claim 9, characterised in that the stop pawl (22)
is formed as an eccentric.
11. Switching device according to claim 1, characterised in that a restoring spring
(38) acts at the side remote from the switching device (1) on the contact slide (31)
of the auxiliary switch arrangement (6).
1. Appareil de coupure électrique, en particulier contacteur, comprenant un dispositif
d'interruption auxiliaire (6) accouplable par complémentarité de formes à l'appareil,
le dispositif d'interruption auxiliaire (6) et l'appareil de coupure possédant chacun
un boîtier qui leur est propre et qui porte les pièces de contact fixes, de même que,
à l'intérieur de ce boîtier, un curseur de contact (32, 31) déplaçable parallèlement
au plan d'accouplement et portant les pièces de contact mobiles, caractérisé en ce
que le curseur de contact (31) du dispositif d'interruption auxiliaire (6), lors de
son accouplement à l'appareil de coupure (1), est relié au curseur de contact (32)
de l'appareil de coupure par l'emboîtement mutuel de prolongements (34) et d'évidements
(33) formés sur les curseurs (32, 31) et qu'un cliquet d'arrêt (22) coopère avec le
curseur de contact (31) du dispositif d'interruption auxiliaire (36), par l'intermédiaire
d'une liaison à levier, de manière que l'enclenchement de l'appareil de coupure (1)
soit empêché lorsque le dispositif d'interruption auxiliaire (6) est accouplé incomplètement,
que le dispositif d'interruption auxiliaire (6), lors de son accouplement, soit fixé
automatiquement à l'appareil de coupure et que cette fixation puisse seulement être
supprimée lorsque l'appareil de coupure (1) est ouvert.
2. Appareil selon la revendication 1, caractérisé en ce que le dispositif d'interruption
auxiliaire (6) est pourvu d'une saillie (7) conformée, qui est constituée de deux
lames (17, 18), saillie que l'on peut faire pénétrer dans un creux (3) de forme complémentaire
de l'appareil de coupure (1), le creux étant délimité par des nervures (19, 20) solidaires
du boîtier et qui assurent une assise sans jeu des lames (17, 18) dans le creux (3).
3. Appareil selon la revendication 2, caractérisé en ce que le creux (3) peut être
recouvert par un couvercle (4).
4. Appareil selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que la liaison à levier
comporte un levier (28) en forme de bande, qui est pourvu d'un évidement (29) dans
lequel pénètre, à l'état enclenché de l'appareil de coupure (1), un prolongement (30)
du curseur de contact (31) du dispositif d'interruption auxiliaire (6).
5. Appareil selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que la liaison à levier
comporte un levier (28) en forme de bande, pourvu d'un prolongement (37), qui fait
saillie dans la zone de mouvement du curseur de contact (31) du dispositif d'interruption
auxiliaire (6) lorsque celui-ci n'est pas accouplé convenablement.
6. Appareil selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que le dispositif
d'interruption auxiliaire (6) possède un creux (9) pour la réception d'un circuit
limiteur de tension (10), pourvu de connecteurs électriques à enfichage, le creux
(9) du dispositif d'interruption auxiliaire (6) correspondant à un creux (3) de conformation
analogue dans l'appareil de coupure (1).
7. Appareil selon la revendication 6, caractérisé en ce que le creux (9) du dispositif
d'interruption auxiliaire (6) peut être recouvert par une plaque signalétique de l'appareil.
8. Appareil selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le dispositif
d'interruption auxiliaire (6) et l'appareil de coupure (1) sont dotés d'un codage
d'enfichage (16, 36).
9. Appareil selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le cliquet
d'arrêt (22) est pourvu d'une rampe (34) qui, lors de l'assemblage à encliquetage,
assure le serrage de la liaison ainsi établie entre les boîtiers de l'appareil de
coupure (1) et du dispositif d'interruption auxiliaire.
10. Appareil selon la revendication 9, caractérisé en ce que le cliquet d'arrêt (22)
est réalisé à la façon d'un excentrique.
11. Appareil selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'un ressort de rappel (38)
attaque le curseur de contact (31) du dispositif d'interruption auxiliaire (6) sur
le côté éloigné de l'appareil de coupure (1).