[0001] Die Erfindung betrifft ein Tableau für
'Aufzüge, mit einem Gehäuse, in welchem auf Montageplatten befestigte Schalter für
die Eingabe von Steuerbefehlen und Anzeigelampen für die Anzeige gespeicherter Steuerbefehle
angeordnet sind, wobei unmittelbar von Hand und/oder mittels eines Schlüssels betätigbare
Schalter vorgesehen sind.
[0002] Mit der CH-PS 539 378 ist ein ähnliches Tableau bekannt geworden, das als Schalter
jedoch lediglich Drucktastenschalter aufweist. Bei diesem Tableau besteht das Gehäuse
aus einem U-Profil, dessen beide Schenkel Seitenwände bilden und dessen die Schenkel
verbindender Teil als Frontplatte des Tableaus dient. Die Montageplatten, die in einer
bevorzugten Ausführung gedruckte Schaltungen sind, liegen auf den Schenkeln auf und
sind mittels Federn, die in an den Schenkeln vorgesehenen Nuten einrasten, schraubenlos
mit diesen verbunden. Die auf den gedruckten
Schal- tungen befestigten Drucktastenschalter ragen dabei durch entsprechend geformte
Durchbrüche der Frontplatte.'Die Bauart und Befestigung der Drucktastenschalter ist
hierbei so beschaffen, dass bei einem Austausch, beispielsweise wegen Umstellung auf
Schlüsselbetätigung, der Drucktastenschalter mitsamt der Montageplatte ausgewechselt
werden muss. Da sich auf den Montageplatten meistens noch andere, für die Steuerbefehlseingabe
erforderliche Bauelemente, wie beispielsweise Widerstände und Dioden befinden, muss
diese Bauart als nachteilig angesehen werden. Ein derartiges Tableau erscheint daher
für Aufzugsanlagen, bei denen Drucktastenschalter gegebenenfalls durch Schlüsselschalter
ersetzt werden söllen, als nicht geeignet.
[0003] Es ist daher Aufgabe der Erfindung, ein Tableau der eingangs genannten Art zu schaffen,
bei dem Drucktasten- und Schlüsselschalter rationell gegeneinander ausgetauscht werden
können, ohne dass auch gleichzeitig die Montageplatten ausgewechselt werden müssen.
[0004] Diese Aufgabe wird durch die im Patentanspruch gekennzeichnete Erfindung gelöst.
Hierbei sind die Schalter und deren Betätigungsglieder voneinander getrennt auf den
Montageplatten befestigt. Die Schalter und die zugehörigen Anzeigelampen sind mittels
auf den Montageplatten aneinandergefügt angeordneter Abdeckhauben abgedeckt, wobei
die Abdeckhauben der unmittelbar von Hand betätigbaren Schalter drehbar an den Montageplatten
angeordnet sind und in dieser Weise Betätigungsglieder in Form von Drucktasten bilden.
[0005] Die Abdeckhauben der mittels eines Schlüssels betätigbaren Schalter weisen eine Bohrung
für die Aufnahme eines Schlosszylinders auf, der zwischen der Abdeckhaube und einem
auf der Montageplatte befestigten Träger formschlüssig gehalten wird, und der mit
einem auf den Schalter einwirkenden Betätigungshebel verbunden ist.
[0006] Die mit der Erfindung erzielten Vorteile liegen darin, dass bei einer Umstellung
von Drucktasten- auf Schlüsselbetätigung, oder umgekehrt, lediglich die Abdeckhaube
ausgewechselt und der Schlosszylinder mit dem Betätigungshebel eingesetzt bzw. entfernt
werden muss. Der Schalter verbleibt hierbei auf der Montageplatte, die daher nicht
mit ausgewechselt werden muss, was bei Montageplatten mit mehreren Schaltern ganz
besonders vorteilhaft ins Gewicht fällt.
[0007] Im folgenden wird die Erfindung an Hand eines auf der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles
näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine Ansicht des unteren Teiles eines Kabinentableaus,
Fig. 2 einen Schnitt des Kabinentableaus gemäss der Linie A-A der Fig. 1,
Fig. 3 einen Schnitt des Kabinentableaus gemäss der Linie B-B der Fig. 1,
Fig. 4 einen Schnitt des Kabinentableaus gemäss der Linie C-C der Fig. 1 in vergrössertem
Massstab,
Fig. 5 einen Schnitt einer Montageplattenhalterung des Kabinentableaus gemäss der
Linie A-A der Fig. 1 in vergrössertem Massstab,
Fig. 6 einen Schnitt der Montageplattenhalterung gemäss der Linie D-D der Fig. 5 in
vergrössertem Massstab,
Fig. 7a eine Ansicht eines Stockwerktableaus mit Drucktastenschaltern,
Fig. 7b eine Teilansicht eines Stockwerktableaus mit einem Schlüsselschalter,
Fig. 8 einen Schnitt des Stockwerktableaus gemäss der Linie E-E der Fig. 7a in vergrössertem
Massstab,
Fig. 9 einen Schnitt des Kabinentableaus gemäss der Linie F-F der Fig. 1 in vergrössertem
Massstab und
Fig.10 einen Schnitt gemäss der Linie G-G der Fig. 9.
[0008] In den Fig. 1 bis 4 ist mit 1 ein Gehäuse bezeichnet, das beispielsweise aus einem
U-Profil hergestellt ist, welches zwei in Längsrichtung des Kabinentableaus verlaufende
Seitenwände 2, 3 und die Rückwand 4 des Gehäuses 1 bildet. An der Frontseite des Kabinentableaus
ist das Gehäuse 1 offen, wobei die frontseitigen Ränder der Seitenwände 2, 3 mit Flanschen
5, 6 versehen sind, mit welchen das Gehäuse 1 auf einer Wand 7 einer Aufzugskabine
aufliegt. An den Innenseiten der Seitenwände 2, 3 sind Nuten 8 vorgesehen, in welche
Führungen 9 verschiebbar eingesetzt sind. Mit 10 sind Montageplatten, beispielsweise
in Form von gedruckten Schaltungen, bezeichnet, die an ihren Rändern in den Führungen
9 gehalten werden. Auf den Montageplatten 10 sind Schalter 11 für die Eingabe von
Steuerbefehlen und Anzeigelampen 12 für die Anzeige gespeicherter Steuerbefehle befestigt,
wobei die Steuerbefehle beispielsweise Kabinenrufe und Türöffnungs- oder Türschliessbefehle
sein können, und wobei jeweils den Schaltern 11 für die Eingabe von Kabinenrufen Anzeigelampen
12 zugeordnet sind. Als Schalter 11 und Anzeigelampen 12 sind vorzugsweise Mikroschalter
und Leuchtdioden vorgesehen. Weitere, auf den Montageplatten 10 befestigte Bauelemente,
beispielsweise Widerstände und Dioden, sind mit 13 bezeichnet. Die Schalter 11 und
gegebenenfalls die zugehörigen Anzeigelampen 12 sowie die weiteren Bauelemente 13
sind mittels gleich grosser Abdeckhauben 14 abgedeckt, die aneinandergefügt auf den
Montageplatten 10 angeordnet sind, wobei in Frontwänden 15 der jeweils betreffenden
Abdeckhauben 14, Linsen 16 für die Anzeigelampen 12 eingesetzt sind. Die Abdeckhauben
14 sind drehbar an auf den Montageplatten 10 befestigten Trägern 17 gelagert und bilden
in dieser Weise Betätigungsglieder der Schalter 11 in Form von Drucktasten. Hierbei
sind in den vorzugsweise aus einem elastischen Kunststoff bestehenden Abdeckhauben
14 Löcher 14.1 vorgesehen, in welche Lagerzapfen 17.1 eingreifen, die an den ebenfalls
aus einem elastischen Kunststoff bestehenden Trägern 17 federnd angebracht sind. Ein
Teil des Trägers 17 ist als Rückstellfeder 17.2 ausgebildet, die bei Benutzung der
Abdeckhaube 14 als Drucktaste die Rückstellbewegung des Schalters 11 unterstützt.
Gemäss dem gewählten Ausführungsbeispiel ist für Stockwerk 3 ein Schlüsselschalter
vorgesehen, der nachstehend an Hand der Fig. 9 und 10 näher beschrieben wird.
[0009] Weitere, gleich grosse Abdeckhauben 18 sind fest mit den Montageplatten 10 verschraubt.
Mit den weiteren Abdeckhauben 18 werden Schalter 11, Anzeigelampen 12 und weitere
Bauelemente 13 ohne Funktion abgedeckt, die für einen späteren Ausbau der Aufzugsanlage
vorgesehen sind. Die Nuten 8 sind derart an den Innenseiten der Seitenwände 2, 3 angeordnet,
dass die Frontwände 15 der Abdeckhauben 14 und Frontwände 19 der weiteren Abdeckhauben
18 mit den frontseitigen Flanschen 5, 6 des Gehäuses 1 bündig sind und eine geschlossene
Front des Kabinentableaus bilden.
[0010] Die Montageplatten 10 sind so bemessen, dass sie von der Frontseite des Kabinentableaus
aus in die Führungen 9 eingesetzt werden können. Gemäss den Fig. 1 bis 3 sind mehrere
Schalter 11, Anzeigelampen 12 und Bauelemente 13 für eine entsprechende Anzahl Steuerbefehle
in zwei Reihen auf einer einzigen Montageplatte 10 angeordnet. Die Montageplatte 10
stützt sich hierbei über eine Abstützung 20 auf der Rückwand 4 des Gehäuses 1 ab.
Es ist natürlich auch möglich, die Schalter 11, Anzeigelampen 12 und Bauelemente 13
nur in einer Reihe anzuordnen, wobei die Abstützung 20 nicht erforderlich wäre. Es
kann jedoch auch zweckmässig sein, mehrere Montageplatten 10 zu verwenden, die jeweils
nur mit Bauteilen 11, 12, 13 für einen Steuerbefehl bestückt sind.
[0011] Mit 21 ist eine Verschlussplatte bezeichnet, die der Abdeckung der Tableaubefestigungselemente,
beispielsweise in Form von Schrauben 22, dient und die derart am Gehäuse 1 angeordnet
ist, dass sie nicht ohne weiteres von unbefugten Personen entfernt werden kann. An
der Verschlussplatte 21 sind Führungsnuten 21.1 vorgesehen, in welchen ein unter der
Einwirkung einer Feder 23 stehender Riegel 24 verschiebbar geführt ist. An den Innenseiten
der Seitenwände 2, 3 des Gehäuses 1 sind Nuten 25 vorgesehen, in welche an der Verschlussplatte
21 und am Riegel 24 angebrachte Vorsprünge 26, 27 beim Aufsetzen der Verschlussplatte
21 einrasten. Die Nuten 25 sind derart angeordnet, dass die Verschlussplatte 21 mit
den frontseitigen Flanschen 5, 6 des Gehäuses 1 bündig ist. In der Verschlussplatte
21 sind eine Anzahl gleich grosser, siebartig angeordneter Löcher 28 vorgesehen, die
als Schallaustritts- öffnungen eines im Bedarfsfalle unter der Verschlussplatte 21
angeordneten Lautsprechers dienen, und von denen einige im Bereiche des Riegels 24
beispielsweise als Sacklöcher 28.1 ausgebildet sind. Der Riegel 24 weist zwei mit
Abschrägungen 30 versehene öffnungen 29 auf, die mit zwei der Löcher 28 korrespondieren,
welche als Schlüsselöffnungen 28.2 dienen. Mit 31 ist ein Gabelzinken eines gabelartig
ausgebildeten Schlüssels bezeichnet, der eine Abschrägung 32 aufweist, die beim Entfernen
der Verschlussplatte 21 mit der Abschrägung 30 der Offnung 29 zusammenwirkt.
[0012] Gemäss Fig. 5 und 6 weisen die vorzugsweise aus einem elastischen Kunststoff bestehenden
Führungen 9 einen C-profilartigen Querschnitt auf, der so bemessen ist, dass die Ränder
der Montageplatten 10 zangenartig federnd umfasst werden. An den Führungen 9 sind
federnde Nocken 33 vorgesehen, die auf Stirnseiten 10.1, 10.2 der Montageplatte 10
drücken. Auf diese Weise können die Montageplatten 10 trotz möglicherweise auftretender
Fabrikationstoleranzen sowohl in Richtung der Frontseite des Tableaus als auch quer
dazu form- und kraftschlüssig gehalten werden. An den Enden der Führungen 9 sind Löcher
34 vorgesehen, die zur Aufnahme eines Werkzeuges zwecks Verschiebung der Führungen
9 in den Nuten 8 bestimmt sind. Nach Entfernung der Verschlussplatte 21 und Verschiebung
mindestens einer Führung 9 können daher die Montageplatten 10 von der Frontseite des
Tableaus aus eingesetzt oder herausgenommen werden.
[0013] In den Fig. 7a, 7b und 8 ist mit 35 ein Gehäuse bezeichnet, das aus zwei in Längsrichtung
des Stockwerktableaus verlaufende, Seitenwände 36, 37 bildende Profilschienen besteht,
die an ihren Enden mittels winkelförmiger Endstücke 38 miteinander verbunden sind,
deren parallel zur Frontseite des Stockwerktableaus verlaufende Schenkel Befestigungsflansche
38.1 des Stockwerktableaus bilden. An den Seitenwänden 36, 37 sind frontseitig Flansche
39, 40 vorgesehen, mit welchen das Gehäuse 35 auf einer Wand oder einem Stockwerktürpfosten
41 aufliegt. An den Innenseiten der Seitenwände 36, 37 sind Nuten 42 angeordnet, in
welche Führungen 43 eingesetzt sind. Die Führungen 43 bestehen vorzugsweise aus einem
elastischen Kunststoff und weisen federnde Rasthebel 44 und eine Auflageleiste 45
auf. Beim Einsetzen einer Montageplatte 46 von der Frontseite des Tableaus aus, rasten
deren Ränder in die Führungen 43 ein und werden zwischen den Rasthebeln 44 und den
Auflageleisten 45 form- und kraftschlüssig gehalten. Zwischen den Rasthebeln 44 und
den Innenseiten der Seitenwände 36, 37 sind in Längsrichtung des Tableaus verlaufende
und verschiebbare Verriegelungsstangen 47 vorgesehen, mittels welchen die Rasthebel
44 bei Bedarf blockierbar sind, so dass die Montageplatte 46 nicht entfernt werden
kann. Die Montageplatte 46 trägt die Schalter 11, Anzeigelampen 12 und weiteren Bauelemente
13 (Fig. 1 bis 3) sowie die entsprechenden, als Drucktasten dienenden Abdeckhauben
14 für die Steuerbefehle "AUF" und "AB". Ausserdem sind noch weitere, nicht dargestellte
Anzeigelampen und Bauelemente für die Weiterfahrtsignalisation vorgesehen und mittels
einer weiteren Abdeckhaube 48 abgedeckt. Die Nuten 43 sind derart angeordnet, dass
die Frontwände der Abdeckhauben 14, 48 mit den frontseitigen Flanschen 39, 40 des
Gehäuses 35 bündig sind und eine geschlossene Front des Stockwerktableaus bilden.
Gemäss dem Ausführungsbeispiel der Fig. 7b sind für die AUF- und AB-Steuerbefehle
Schlüsselschalter vorgesehen, die den nachstehend an Hand der Fig. 9 und 10 näher
beschriebenen ähnlich sind.
[0014] Mit 49 sind Verschlussplatten bezeichnet, die ähnlich der Verschlussplatte 21 gemäss
den Fig. 1, 3, 4 der Abdeckung der Tableaubefestigungselemente, beispielsweise in
Form von Schrauben 50, dienen. Auch die Verschlussplatten 49 sind derart am Gehäuse
35 angeordnet, dass sie mit den frontseitigen Flanschen 39, 40 bündig sind und von
unbefugten Personen nicht ohne weiteres entfernt werden können. Nach Entfernung der
Verschlussplatten 49 und gegebenenfalls Verschiebung der Verriegelungsstangen 47 kann
die Montageplatte 46 von der Frontseite des Tableaus aus eingesetzt oder herausgenommen
werden.
[0015] In den Fig. 9 und 10 ist mit 65 eine Abdeckhaube bezeichnet, welche die gleiche Grösse
wie die Abdeckhaube 14 (Fig. 1) für Drucktastenbetätigung aufweist und die ähnlich
wie diese mittels Löchern 65.1, in welche die Lagerzapfen 17.1 des Trägers 17 hineinragen,
an der Montageplatte 10 befestigt ist. Die Abdeckhaube 65 ist hierbei jedoch derart
ausgebildet und auf die Montageplatte 10 aufgesetzt, dass sie keine Drehbewegung um
die Lagerzapfen 17.1 ausführen kann. In der Abdeckhaube 65 ist eine Bohrung 66 für
die Aufnahme eines Schlosszylinders 67 vorgesehen, der zwischen der Abdeckhaube 65
und dem auf der Montageplatte 10 befestigten Träger 17 formschlüssig gehalten wird
und mit einem auf den Schalter 11 einwirkenden Betätigungshebel 68 verbunden ist.
Der Betätigungshebel 68 weist zu diesem Zweck einen Arm 69 mit einem schräg abgebogenen
Ende 70 auf. Auf den Schlosszylinder 67 ist eine in der Bohrung 66 geführte Kappe
71 aufgesetzt, die einen Mitnehmer 72 aufweist, der in einen Schlüsselschlitz 73 des
Schlosszylinders 67 eingreift. Am unteren, im Innern der Abdeckhaube 65 liegenden
Rand der Kappe 71 ist ein Flansch 74 vorgesehen, auf dem der Betätigungshebel 68 drehbar
um die Kappenachse gelagert aufliegt. Mit 75 ist eine auf die Kappe 71 aufgeschobene
Torsionsfeder bezeichnet, die einenends in einen gabelförmigen Mitnehmer 76 der Kappe
71 eingreift und anderenends in einer Ausnehmung 77 der Abdeckhaube 65 gehalten wird.
Der weitere Mitnehmer 76 ragt in eine bogenförmige Aussparung 78 des Betätigungshebels
68 hinein, so dass beim Verdrehen eines in den Schlüsselschlitz 73 eingeführten Schlüssels
die Kappe 71 und der Betätigungshebel 68 mitgenommen werden und die Torsionsfeder
75 gespannt wird. Da für die Betätigung des Schalters 11 nur ein relativ kleiner Drehwinkel
erforderlich ist, ist die Aussparung 78 derart bemessen, dass der Betätigungshebel
68 erst während des letzten Teiles der Verdrehbewegung des Schlüssels mitgenommen
wird. Hierbei gleitet das schräg abgebogene Ende 70 des Armes 69 über ein Schaltglied
79 des Schalters 11, so dass ein Schaltvorgang ausgelöst wird. Nach dem Loslassen
des Schlüssels dreht die Torsionsfeder 75 den Betätigungshebel 68 in seine Ausgangslage
zurück.
1. Tableau für Aufzüge mit einem Gehäuse (1), in welchem auf Montageplatten (10) befestigte
Schalter (11) für die Eingabe von Steuerbefehlen und Anzeigelampen (12) für die Anzeige
gespeicherter Steuerbefehle angeordnet sind, wobei unmittelbar von Hand und/oder mittels
eines Schlüssels betätigbare Schalter (11) vorgesehen sind, d a rch gekennzeichnet,
- dass die Schalter (11) und deren Betätigungsglieder voneinander getrennt auf den
Montageplatten (10) befestigt sind,
- dass die Schalter (11) und die zugehörigen Anzeigelampen (12) mittels auf den Montageplatten
(10) aneinandergefügt angeordneter Abdeckhauben (14, 18, 65) abgedeckt sind,
- dass in den Abdeckhauben (14, 65) wie an sich bekannt Linsen (16) für die Anzeigelampen
(12) eingesetzt sind,
- dass die Abdeckhauben (14) der unmittelbar von Hand betätigbaren Schalter (11) drehbar
an den Montageplatten (10) angeordnet sind und in dieser Weise Betätigungsglieder
in Form von Drucktasten bilden, und
- dass die Abdeckhauben (65) der mittels eines Schlüssels betätigbaren Schalter (11)
eine Bohrung (66) für die Aufnahme eines Schlosszylinders (67) aufweisen, wobei der
Schlosszylinder (67) zwischen der Abdeckhaube (65) und einem auf der Montageplatte
(10) befestigten Träger (17) formschlüssig gehalten wird und mit einem auf den Schalter
(11) einwirkenden Betätigungshebel (68) verbunden ist.
2. Tableau für Aufzüge, nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass der Träger (17) federnd gehaltene Lagerzapfen (17.1) aufweist und die Seitenwände
der Abdeckhaube (14, 65) elastisch ausgebildet sind, wobei in den Seitenwänden Löcher
(14.1, 65.1) vorgesehen sind, in welche beim Aufsetzen der Abdeckhaube (14, 65) die
Lagerzapfen (17.1) einrasten.
3. Tableau für Aufzüge, nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass ein Teil des Trägers (17) als Rückstellfeder (17.2) ausgebildet ist, die bei
Benutzung der Abdeckhaube (14) als Drucktaste die Rückstellbewegung des Schalters
(11) unterstützt.
4. Tableau für Aufzüge, nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
- dass auf den Schlosszylinder (67) eine in der Bohrung (66) geführt Kappe (71) aufgesetzt
ist, die einen Mitnehmer (72) aufweist, der in einen Schlüsselschlitz (73) des Schlosszylinders
(67) eingreift,
- dass am unteren, im Innern der Abdeckhaube (65) liegenden Rand der Kappe (71) ein
Flansch (74) vorgesehen ist, auf dem der Betätigungshebel (68) drehbar um die Kappenachse
gelagert aufliegt, und der Betätigungshebel (68) einen Arm (69) mit einem schräg abgebogenen
Ende (70) aufweist,
- dass eine auf die Kappe (71) aufgeschobene Torsionsfeder (75) vorgesehen ist, die
einenends in einen gabelförmigen weiteren Mitnehmer (76) der Kappe (71) eingreift
und anderenends in einer Ausnehmung (77) der Abdeckhaube (65) gehalten wird, und
- dass der weitere Mitnehmer (76) in eine bogenförmige Aussparung (78) des Betätigungshebels
(68) eingreift, so dass beim Verdrehen eines in den Schlüsselschlitz (73) eingeführten
Schlüssels die Kappe (71) und der Betätigungshebel (68) mitgenommen werden und die
Torsionsfeder (75) gespannt wird,
- wobei das schräg abgebogene Ende (70) des Armes (69) über ein Schaltglied (79) des
Schalters (11) gleitet und einen Schaltvorgang auslöst, und
- wobei nach Loslassen des Schlüssels die Torsionsfeder (75) den Betätigungshebel
(68) in seine Ausgangslage zurückdreht.
5. Tableau für Aufzüge, nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass die Schalter (11) Mikroschalter sind.