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EP 0 190 539 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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07.03.1990 Patentblatt 1990/10 |
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Anmeldetag: 23.12.1985 |
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Vorrichtung zum galvanischen Abscheiden einer Dispersionsschicht
Apparatus for the electrodeposition of composite coatings
Appareillage pour l'électrodéposition de couches composites
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT CH DE FR GB IT LI SE |
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Priorität: |
17.01.1985 CH 207/85
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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13.08.1986 Patentblatt 1986/33 |
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Patentinhaber: ALUSUISSE-LONZA SERVICES AG |
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8034 Zürich (CH) |
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Erfinder: |
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- Paulet, Jean-François
CH-8225 Siblingen (CH)
- Steup, Heinz
D-7710 Donaueschingen (DE)
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 108 035 US-A- 2 406 956
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DE-A- 3 142 739
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Bemerkungen: |
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and not included in this specification |
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum galvanischen Abscheiden einer
Dispersionsschicht mit einem metallischen Grundgefüge und gleichförmig verteilten,
feinkörnigen Hartstoffpartikeln durch kontinuierliche Zuführung eines in einer spiralförmig
aufsteigenden, wirbelfreien Strömung zirkulierenden Elektrolyten mit Metallionen und
suspendierten feinkörnigen Hartstoffpartikeln auf die zylindrische bzw. leicht konische,
metallische Innenfläche eines kathodisch geschalteten Werkstücks, bei dem die Innenfläche
mindestens einen Teil der Aussenwand des ringförmigen Elektrolytbehälters bildet.
[0002] Die Verwendung von Metallen im industriellen Bereich erfordert in vielen Fällen eine
Verbesserung der Oberflächeneigenschaften, insbesondere der Abriebfestigkeit, Härte-,
Gleit- und Verschleisseigenschaften. Zahlreiche Verwendungsmöglichkeiten von Aluminium
im Automobil- und Maschinenbau sind nur in Kombination mit harten und verschleissfesten
Beschichtungen realisierbar. Die galvanische Abscheidung einer Metallschicht mit gleichzeitiger
Einlagerung von Hartstoffpartikeln, welche zu Dispersionsschichten führt, stellt eine
einfache und für viele Verschleissprobleme geeignete Möglichkeit dar, die Oberfläche
bzw. deren mechanische Eigenschaften zu verbessern.
[0003] Derartige Dispersionsschichten, meist ein Nickel/Siliziumkarbid-System, zeigen durch
Variation des Matrixmaterials, des Teilchenwerkstoffs, der Teilchengrösse und -verteilung
vielseitige Eigenschaften.
[0004] Die Herstellung galvanischer Dispersionsschichten ist bereits seit einigen Jahrzehnten
bekannt. Die GB-PS 860 291 beispielsweise beschreibt ein Beschichtungsverfahren, bei
welchem in einem Bottich durch eine über diesem angeordnete Zuführungsleitung Elektrolyt
eingefüllt wird, der vom Bottichboden wieder abgezogen und dem Elektrolytkreislauf
zugebracht wird. Im Elektrolyten dreht sich der an seiner Oberfläche zu beschichtende
Körper. Nicht mit der Beschichtung zu versehende Flächenteile müssen vor dem Eintauchen
beispielsweise durch Lack abgedeckt werden. Nach dem Aufbringen der Beschichtung ist
wegen deren sehr rauhen Oberfläche eine intensive Nachbearbeitung erforderlich. Ein
weiterer Mangel entsteht dadurch, dass der Einbau der Festteilchen in das abgeschiedene
Metall in Abhängigkeit von den Strömungsverhältnissen sehr unterschiedlich ausfällt
; eine gleichmässige Beschichtung ist nach der GB-PS 860 291 nicht möglich. Sollen
Innenflächen von Hohlkörpern mit einer Beschichtung versehen werden, wird durch die
beim Tauchvorgang entstehende Blasenbildung ein weiterer die Beschichtung störender
Einfluss erzeugt.
[0005] In der Zeitschrift « Oberflächentechnik », (1975), Seiten 45-52, wird darauf hingewiesen,
dass die Badbewegung eine sehr grosse Bedeutung für die Einbaurate der Hartstoffpartikel
in das abgeschiedene Metall hat. Es wird vorgeschlagen, die Badbewegung durch Einblasen
von Luft, Umwälzen des Elektrolyten oder mit Hilfe eines Rührers zu bewirken. Die
erzeugte Badbewegung soll die Feststoffteilchen zusammen mit dem Elektrolyten an eine
oberhalb des Werkstücks gelegene Stelle gelangen lassen, so dass sie sich durch Einwirkung
der Schwerkraft auf die Oberfläche des Werkstücks absetzen können und durch den Metallbelag
gebunden werden. Es ist jedoch festgestellt worden, dass alle diese Methoden insofern
ungeeignet sind, als sie zu Inhomogenitäten bzw. Konzentrationsunterschieden im Elektrolyten
mit den suspendierten Hartstoffpartikein führen, und damit auch unregelmässige Einbauraten
des dispergierten Stoffes bewirken. Aenderungen der Turbulenz entlang der zu beschichtenden
Werkstücke ergeben immer eine ungleichmässige Feststoffablagerung.
[0006] In der EP-A-0 108 035 wird eine Vorrichtung der eingangs genannten Art beschrieben.
[0007] In der DE-A-3 142 739 werden ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Aufbringung einer
Dispersionsschicht auf hohle Werkstücke beschrieben, welche die oben erwähnten Nachteile
nicht aufweisen. Dazu wird das hohle, insbesondere zylindrische bzw. konische, Werkstück
als Teil des Elektrolytbehälters eingesetzt und der Innenfläche über eine bewegte
Zuführung Elektrolytmaterial zugeführt. Dabei wird die Zuführung für den das Behandlungsbad
bildenden Suspensionselektrolyten entlang der zu beschichtenden Werkstoffoberfläche
geführt.
[0008] Die US-A-2406956 beschreibt die Metallbeschichtung von Achslagergehäusen, die kathodisch
geschaltet sind, eine zylindrische Innenfläche aufweisen und als oberer Teil der Aussenwand
eines ringförmigen Elektrolytbehälters eingesetzt sind.
[0009] Die Erfinder haben sich die Aufgabe gestellt, den guten, regelmässigen Schichtaufbau,
welcher nach der DE-A-3 142 739 erzeugt werden kann, mit einfacheren Mitteln wirtschaftlicher
zu erreichen.
[0010] Ausgehend von den Merkmalen der Vorrichtung nach der EP-A-0 108 035 wird die Aufgabe
durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen der erfindungsgemässen
Vorrichtung sind gekennzeichnet durch die Merkmale der Ansprüche 2 bis 6.
[0011] Die wirbelfreie, praktisch laminare regelmässige Strömung im Bereich der zylindrischen
bzw. leicht konischen Innenfläche des Werkstücks wird dadurch erzeugt, dass dieses
einen oberen Ringraum nach aussen begrenzt, unterhalb davon in einem unteren Ringraum
eine kreisende turbulente Strömung des Elektrolyten erzeugt wird, indem eine tangential
angeordnete Zufuhrleitung den Elektrolyten in den untersten Bereich dieses Ringraums
mündet und im oberen Bereich des unteren Ringraums mindestens zwei Schikanen angeordnet
sind, welche die Turbulenzen brechen und den Elektrolyten wirbelfrei in den untersten
Bereich der zu beschichtenden Innenfläche leiten, wo sich die Strömung laminar fortsetzt
und in die erfindungsgemäss spiralförmig aufsteigende Bewegung übergeht.
[0012] Während des Beschichtungsprozesses werden der Elektrolyt und die darin dispergierten
Hartstoffpartikel langsam aber stetig aufgebraucht. Der Ersatz der Hartstoffpartikel
während des Prozesses erfolgt, wenn überhaupt, portionenweise oder kontinuierlich.
Der Ersatz der zur Erzeugung der Matrixschicht abgeschiedenen Metallionen erfolgt
vorzugsweise dadurch, dass im Elektrolytbehälter eine Anode angeordnet ist, die mindestens
teilweise aus dem entsprechenden Metall besteht. So wird während des elektrolytischen
Prozesses an der Anode in gleichem Masse Metall aufgelöst, wie es auf der zu beschichtenden
zylindrischen bzw. leicht konischen Innenfläche des Werkstücks abgeschieden wird.
[0013] Der Elektrolytkreislauf kann sich über eine oder mehrere Zellen zum erfindungsgemässen
Erzeugen von Dispersionsschichten erstrecken. Bei grossen Produktionsserien können
durch die serienweise Speisung von Zellen aus einem Elektrolytbehälter weitere wirtschaftliche
Vorteile erzielt werden.
[0014] Die Erfindung wird anhand der Zeichnung beispielsweise näher erläutert. Die einzige
Fig. 1 zeigt einen Vertikalschnitt durch eine Vorrichtung zum Erzeugen von Dispersionsschichten
auf Bremstrommein von Autorädem, wobei eine Bremstrommel auf die Zelle aufgesetzt
ist.
[0015] Die Zelle mit dem im wesentlichen ringförmigen Elektrolytbehälter hat einen aus Polypropylen
bestehenden unteren Ringraum 10. Der von einer starken Aussenwand 12 und einer dünneren
Innenwand 14 begrenzt wird. Im untersten Bereich des unteren Ringraums 10 ist die
Zufuhrleitung 16 für den Elektrolyten 48 sichtbar, welche tangential einmündet. Der
Elektrolyt 48 steigt in turbulenter zirkulierender Strömung hoch und erreicht die
untere, an der Aussenwand befestigte kreisförmige Schikane 18. Nach dem Umlenken des
Elektrolyten an der leicht geneigten Innenwand 14 erreicht der Elektrolyt die obere,
aus der Innenwand 14 ausgeformte, ebenfalls scheibenförmig ausgebildete Schikane 19,
welche den unteren Ringraum 10 vom oberen Ringraum 20 des Elektrolytbehälters trennt.
[0016] Der obere Rand 22 der Aussenwand 12 des unteren Ringraums 10 hat zwei sich über den
ganzen Umfang erstreckende Ausbuchtungen. Diese sind derart gestaltet, dass sie in
passende Aussparungen des unteren Randes 26 der aufgesetzten Bremstrommel 24 passen.
Diese Bremstrommel hat eine zylindrische Innenfläche 28, die Bremsfläche, welche zu
beschichten ist. Weiter hat die Bremstrommel mehrere Kühllamellen 30. Die Nabe 32
der Bremstrommel reicht in den Innenraum des Elektrolytbehälters 10, 20 hinein.
[0017] Die zu beschichtende Innenfläche 28 der als Werkstück eingesetzten Bremstrommel 24
ist zugleich Aussenwand des oberen Ringraums 20. Die Innenwand 34 des oberen Ringraums
ist eine Verlängerung der Innenwand 14 des unteren Ringraums 10. Die Innenwand 34
ist im oberen Bereich nach innen abgewinkelt, bildet einen Teil der Deckfläche und
reicht nahe oder ganz an die Bremstrommel 24 heran.
[0018] Im oberen Ringraum 20 steigt der Elektrolyt 48 in einer spiralförmigen Bewegung langsam
an und fliesst in einer regelmässigen laminaren Strömung ohne Wirbelbildung entlang
der Innenfläche 28. Dadurch ist eine lange Kontaktzeit zwischen der Innenfläche 28
der Bremstrommel 24 und dem Elektrolyten 48 mit den suspendierten Hartstoffpartikein
gewährleistet, was den Aufbau einer regelmässigen Dispersionsschicht mit grosser Aufbaurate
gewährleistet.
[0019] Nach dem Erreichen der teilweise durch die Bremstrommel 24 gebildeten Deckfläche
fliesst der Elektrolyt durch im obersten Bereich der nach innen abgewinkelten Innenwand
34 ausgesparte Kanäle 36 in Richtung des Innenraums 38 des Elektrolytbehälters 10,
20 ab. Unterhalb der Zelle - in Fig. 1 nicht sichtbar - wird der Elektrolyt gesammelt
und von einer Umwälzpumpe wieder in die Zufuhrleitung 16 geleitet.
[0020] Im oberen Ringraum 20, an der Innenwand 34 und derem nach aussen abgewinkelten Teil
ist die Anode 40 befestigt. Sie besteht aus einem Korb mit einem Geflecht aus Titan
und darin eingefüllten Nickelkügelchen. Die Befestigung erfolgt durch Titanschrauben
42, welche auch den Kontakt des Anodenkorbs zu den positiven Stromzuleitungen 44 sicherstellen.
[0021] Die anodischen Stromzuleitungen 44 sind mit einer in Fig. 1 nicht dargestellten Gleichstromquelle
verbunden ; deren negativer Pol führt zu der Bremstrommel 24.
[0022] Im vorliegenden Fall befestigen die Titanschrauben 42 einen Titanring 46, welcher
mit insgesamt sechs Stromzuleitungen 44 verbunden ist, die ebenfalls aus Titan bestehen,
aber gegebenenfalls mindestens teilweise durch Kupferleitungen ersetzt werden können.
[0023] Der Weg des Elektrolyten 48 mit den suspendierten Feststoffpartikeln durch die Zelle
ist mit Pfeilen skizziert.
1. Vorrichtung zum galvanischen Abscheiden einer Dispersionsschicht mit einem metallischen
Grundgefüge und gleichförmig verteilten, feinkörnigen Hartstoffpartikeln durch kontinuierliche
Zuführung eines in einer spiralförmig aufsteigenden, wirbelfreien Strömung zirkulierenden
Elektrolyten (48) mit Metallionen und suspendierten feinkörnigen Hartstoffpartikeln
auf die zylindrische bzw. leicht konische, metallische Innenfläche (28) eines kathodisch
geschalteten Werkstücks (24), bei dem die Innenfläche (28) mindestens einen Teil der
Aussenwand (12) des ringförmigen Elektrolytbehälters (10, 20) bildet, dadurch gekennzeichnet,
dass der Elektrolytbehälter (10, 20) im wesentlichen aus einem unteren Ringraum (10),
mit einer im untersten Bereich tangential einmündenden Zufuhrleitung (16) für den
Elektrolyten (48), mindestens zwei im oberen Bereich angeordneten Schikanen (18, 19),
zum Brechen der Turbulenzen und im oberen Rand (22) der Aussenwand (12) ausgebildeten
Aussparungen zur formschlüssigen Aufnahme des entsprechend ausgebildeten unteren Randes
(26) des Werkstücks (24) und einem entlang des Umfangs nach unten offenen oberen Ringraum
(20), gebildet von der zylindrischen oder leicht konischen Innenfläche (28) des Werkstücks
(24) als Aussenwand, der obersten Schikane (19) als Boden, der Verlängerung des unteren
Ringraums als Innenwand (34) sowie dem Werkstück (24) und/oder einem abgewinkelten
bzw. abgebogenen Teil der Innenwand (34) als Deckfläche, besteht, dass an der Innenwand
(34) des oberen Ringraums (20) des Elektrolytbehälters die ringförmig ausgebildete
Anode (40) befestigt ist, welche mittels durch den Innenraum (38) des Elektrolytbehälters
(10, 20) führender Stromzuführungen (44) speisbar ist, und dass oberhalb des Niveaus
der zylindrischen bzw. leicht konischen Innenfläche (28) des Werkstücks (24) Kanäle
(36) vom oberen Ringraum (20) zum Innenraum (38) des Elektrolytbehälters (10, 20)
führen.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der untere Ringraum (10),
die Schikanen (18, 19) und die Innenwand (34) des oberen Ringraums, eingeschlossen
ein gegebenenfalls die Deckfläche bildender Teil, aus einem Kunststoff, vorzugsweise
Polyäthylen oder Polypropylen, oder aus gegen das Werkstück (24) und die Anode (40)
isoliertem, korrosionsbeständigem Metall bestehen.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Schikanen
(18, 19) scheibenförmig ausgebildet sind, wobei sie alternierend mit der Innen- (14)
und Aussenwand (12) des unteren Ringraums (10) verbunden sind, die oberste Schikane
(19) jedoch mit der Innenwand (14) verbunden und deren Umfang im untersten Bereich
der zylinderförmig bzw. leicht konischen innenfläche (28), unter Bildung eines Ringspaltes,
angeordnet ist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die
Anode (40) als Korb mit metallischen Körnern ausgebildet ist, wobei der Korb wie die
Stromzuführungen (44) vorzugsweise aus Titan, die metallischen Kömer vorzugsweise
aus Nickel bestehen.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das
Werkstück (24) eine Bremstrommel und die Innenfläche (28) deren Bremsfläche ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Bremstrommel aus
Aluminium oder einer Aluminiumlegierung besteht.
1. Apparatus for the electrodeposition of a composite coating having a metallic basic
structure and containing uniformly distributed, fine-grained hard-material particles
by continuously supplying an electrolyte (48) which circulates in a helically rising,
turbulence-free flow and which contains metal ions and suspended fine-grained hard-material
particles, on the cylindrical or slightly conical metallic internal surface (28) of
a cathodically connected workpiece (24) in which the internal surface (28) forms at
least a part of the external wall (12) of the annular electrolyte container (10, 20),
characterized in that the electrolyte container (10, 20) essentially comprises a lower
annular space (10) having a supply line (16), tangentially debouching in the lowermost
region, for the electrolyte (48), at least two baffles (18, 19), arranged in the upper
region, for breaking the turbulences and recesses constructed in the upper periphery
(22) of the external wall (12) for the positive reception of the matchingly constructed
lower periphery (26) of the workpiece (24), and an upper annular space (20) which
is downwardly open around the circumference and which is formed by the cylindrical
or slightly conical internal surface (28) of the workpiece (24) as external wall,
the uppermost baffle (19) as base, the extension of the lower annular space as inside
wall (34) and also the workpiece (24) and/or an angled or curved part of the inside
wall (34) as covering surface, in that there is mounted on the internal wall (34)
of the upper annular space (20) of the electrolyte container the annularly constructed
anode (40) which can be supplied by means of current supply leads (44) leading through
the internal space .(38) of the electrolyte container (10, 20), and in that, above
the level of the cylindrical or slightly conical internal surface (28) of the workpiece
(24), channels (36) lead from the upper annular space (20) to the internal space (38)
of the electrolyte container (10, 20).
2. Apparatus according to Claim 1, characterized in that the lower annular space (10),
the baffles (18, 19) and the internal wall (34) of the upper annular space, including
a part optionally forming the covering surface, are composed of a plastic, preferably
polyethylene or polypropylene, or a corrosion-resistant metal insulated with respect
to the workpiece (24) and the anode (40).
3. Apparatus according to Claim 1 or 2, characterized in that the baffles (18, 19)
are of disc-type construction and are joined alternately to the inside wall (14) and
outside wall (12) of the lower annular space (10), but the uppermost baffle (19) is
joined to the inside wall (14) and its circumference is arranged in the lowermost
region of the cylindrical or slightly conical internal surface (28) to form an annular
gap.
4. Apparatus according to one of Claims 1 to 3, characterized in that the anode (40)
is constructed as a basket containing metallic grains, the basket being composed,
like the current supply !cads (44), preferably of titanium, the metallic grains preferably
of nickel.
5. Apparatus according to one of Claims 1 to 4, characterized in that the workpiece
(24) is a brake drum and the internal surface (28) is its brake surface.
6. Apparatus according to Claim 5, characterized in that the brake drum is composed
of aluminium or an aluminium alloy.
1. Dispositif pour l'électrodéposition d'une couche en dispersion, comprenant une
structure métallique de base et des particules à grain fin de substance dure uniformément
réparties, par amenée continue d'un électrolyte (48) circulant, sous la forme d'un
écoulement spiralé ascendant, sans tourbillons, contenant des ions métalliques et
des particules à grain fin de substance dure en suspension, le dépôt s'effectuant
sur la surface métallique interne (28) de forme cylindrique ou légèrement conique
d'une pièce (24) branchée comme cathode, dispositif dans lequel la surface interne
(28) constitue au moins une partie de la paroi externe (12) du récipient d'électrolyte
(10, 20) de forme annulaire, caractérisé en ce que, le récipient d'électrolyte (10,
20) est composé essentiellement d'un espace annulaire inférieur (10), comprenant une
conduite d'amenée (16) pour l'électrolyte (48), débouchant tangentiellement dans la
partie inférieure, au moins deux chicanes (18, 19) disposées dans la partie supérieure
et destinées à briser les turbulences, de même que des évidements ménagés dans le
bord supérieur (22) de la paroi externe (12) pour la réception à complémentarité de
formes du bord inférieur (26) de conformation correspondante de la pièce (24), ainsi
que d'un espace annulaire supérieur (20), ouvert en bas le long de la périphérie,
qui est délimité par la surface interne (28) cylindrique ou légèrement conique de
la pièce (24) en tant que paroi externe, par la chicane supérieure (19) en tant que
fond, par le prolongement de l'espace annulaire inférieur en tant que paroi interne
(34) et par la pièce (24) et/ou une partie coudée ou recourbée de la paroi interne
(34) en tant que surface supérieure de recouvrement, que l'anode (40), de forme annulaire,
est fixée à la paroi interne (34) de l'espace annulaire supérieur (20) du récipient
d'électrolyte et peut être alimentée par des conducteurs d'amenée de courant (44)
qui passent à travers le volume intérieur (38) du récipient d'électrolyte (10, 20)
et que, au-dessus du niveau de la surface interne (28) cylindrique ou légèrement conique
de la pièce (24), des canaux (36) mènent de l'espace annulaire supérieur (20) au volume
intérieur (38) du récipient d'électrolyte (10, 20).
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'espace annulaire inférieur
(10), les chicanes (18, 19) et la paroi interne (34) de l'espace annulaire supérieur,
y compris une partie formant éventuellement la surface supérieure de recouvrement,
sont réalisés d'une matière synthétique, de préférence de polyéthylène ou de polypropylène,
ou d'un métal qui résiste à la corrosion et est isolé vis-à-vis de la pièce (24) et
de l'anode (40).
3. Dispositif selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que les chicanes (18,
19) sont discoïdes et sont reliées alternativement à la paroi interne (14) et à la
paroi externe (12) de l'espace annulaire inférieur (10), la chicane supérieure (19)
étant cependant reliée à la paroi interne (14) et sa périphérie étant disposée au
niveau de la partie inférieure de la surface interne (28) cylindrique ou légèrement
conique, avec formation d'une fente annulaire.
4. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que l'anode
(40) est réalisée comme un panier qui contient des grains métalliques, le panier et
les conducteurs d'amenée de courant (44) étant de préférence de titane et les grains
métalliques étant de préférence de nickel.
5. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que la pièce
(24) est un tambour de frein et la surface hinterne (28) est la surface de freinage
de ce tambour.
6. Dispositif selon la revendication 5, caractérisé en ce que le tambour de frein
est en aluminium ou un alliage d'aluminium.
