[0001] Die Erfindung betrifft eine Geschoßwaffe mit, gegebenenfalls eine willkürlich betätigbare,
Zündeinrichtung aufweisendem Waffenrohr mit Richteinrichtung mit Flüssigkeitsspiegel,
gegebenenfalls mit Bodenstück und/oder Bodenabstützorgan, beispielsweise Mehrbein,
Bodenplatte und/oder dgl.
[0002] Bei Geschoßwaffen, z.B. rückstoßfreien, beidseitig offene Waffenrohre aufweisenden
Waffen, Granatwerfern u. dgl. sind in vielen Fällen Richteinrichtungen,z.B. Richtaufsätze
vorgesehen, die dazu dienen können, die für die Zielgenauigkeit nötigen Rohrerhöhungen
einzustellen, weiters die Seiten- richtung festzulegen und eine eventuell auftretende
Verkantung anzuzeigen, damit eine solche auch korrigiert werden kann. Bei einfachen
Geschoßwaffen dieser Art,z.B. Granatwerfern, die für kürzere Distanzen eingesetzt
werden, insbesondere bei sogenannten Kommando-Granatwerfern, welche vorzugsweise auf
direkt sichtbare Ziele schießen, kann die Seitenrichtung durch direkte Visierung,
z.B. über Kimme und Korn oder über eine Visierlinie am Rohr erfolgen, sodaß dort beispielsweise
eine Seitenrichteinrichtung entfallen kann.
[0003] Es sind schon Granatwerfer bekanntgeworden, welche eine wasserwaageartige Rohrerhöhungs-Ableseeinrichtung
mit Schußweiten-Skala aufweisen. Nachteil dieser bekannten Einrichtung ist, daß die
Libelle der Wasserwaage eine Blickrichtung des waffenbedienenden Schützen im wesentlichen
senkrecht von oben erfordert, die Zielvisierung hingegen etwa horizontale Blickrichtung,
sodaß eine Erfassung von Höhen-und Seitenricht-Werten gleichzeitig nicht erfolgen
kann.
[0004] Angeboten werden weiters Granatwerfer, bei welchen in Waffenrohrmündungs-Nähe ein
zur Rohrachse im wesentlichen paralleles,mit Flüssigkeit teilgefülltes,lineares Sichtrohr
mit einer Skala angeordnet ist, an welcher gemäß dem Stand des Flüssigkeitsspiegels
im Rohr der Rohrerhöhungs-Winkel bzw. die Schußweite abgelesen werden kann. Nachteil
dieser Höhen
Fichtbestimmunos-Einrichtung ist, daß die Ausdehnung des Flüssigkeitsspiegels in Visierrichtung
sehr gering ist und bei steileren Richtwinkeln daher die Lageveränderung der Ableseskala
relativ zum Flüssigkeitsspiegel nur sehr gering ist, so daß die Zielweitenbestimmung
ungenau ist. Bei flachem Anstellwinkel wiederum wären zwar die Spiegel/Teilstück-Lageänderungen
größer, allerdings grenzt dann die Flüssigkeit nicht etwa senkrecht,sondern in sehr
flachem Winkel an die Sichtrohrwandung, sodaß dann infolge schleifenden Schnittes
die Ablesegenauigkeit stark sinkt. Außerdem weist die Höhenwinkelskala selbst keine
gleichmäßige Skalenteilung auf.
[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Geschoßwaffe zu schaffen, deren Richteinrichtung
die genannten Nachteile nicht aufweist, und im Steil- wie im Flach-, und wenn nötig,
auch im Negativ-Winkelbereich hohe und im wesentlichen konstante Ablesegenauigkeit
an der Schußweitenskala und damit wesentlich verbesserte Treffsicherheit zu erreichen
gestattet.
[0006] Gegenstand der Erfindung ist somit eine Geschoßwaffe mit, gegebenenfalls eine willkürlich
betätigbare, Zündeinrichtung aufweisendem Waffenrohr mit Richteinrichtung mit Flüssigkeitsspiegel,
gegebenenfalls mit Bodenstück und/oder Bodenabstützorgan, beispielsweise Mehrbein,
Bodenplatte und/oder dgl., die im wesentlichen darin besteht, daß am Waffenrohr, gegebenenfalls
lösbar, lagefest, oder schwenk- bzw. dreh-lagefestlegbar mit diesem verbunden ein
mit mindestens einer, vorzugsweise geringnetzenden, Flüssigkeit, gegebenenfalls zum
Teil, gefüllter, fluiddichter, im wesentlichen etwa entlang Ebenen etwa parallel zur
Waffenrohrachse und mit dem Waffenrohr und im wesentlichen parallel zur durch die
Rohrachse gehenden vertikalen Höhenrichtebene ausrichtbar, vorzugsweise größere Erstreckung
Haupterstreckung) als quer zur Waffenrohrachse aufweisender Behälter angeordnet ist,
und der Behälter, beispielsweise ein etwa ring- bzw. schlauchwaageartiger Behälter,
zumindest in einem dem jeweiligen Höhenrichtbarkeits-Winkelbereich des Waffenrohres
entsprechenden Winkelbereich zumindest im Sichtbereich des Schützen eine in Richtung
der genannten Behälter-Haupterstreckung gewölbte, im wesentlichen transparente Wandung
aufweist, zu welcher die horizontale Oberfläche bzw. Phasengrenze der Flüssigkeit
einen Winkel von 30 bis 150°, vorzugsweise im wesentlichen im Bereich um 90°, aufweist,
wobei zumindest im Bereich der genannten transparenten Wandung eine mit dem an sie
angrenzenden Flüssigkeitsspiegel bzw. der Flüssigkeitsphasengrenze in Beziehung setzbare
Höhenricht- bzw. Schußweiten-Skala angeordnet bzw. anordenbar ist. Infolge der beschriebenen
ausgeprägten Haupterstreckung sind die Niveauänderungen des Flüssigkeitsspiegels relativ
zur Skalenteilung bei Veränderung des Anstellwinkels des Waffenrohres groß und dementsprechend
ist die Genauigkeit der die Schußweite bestimmenden Rohrerhöhung wesentlich gesteigert.
Die Höhenricntbestimmungs-Einrichtung kann dennoch sehr einfach gebaut sein und eignet
sich besonders auch für einfache Granatwerfer, bei denen eine direkte Anvisierung
des Zieles vorgesehen ist, insbesondere für sogenannte Kommando-Granatwerfer, welche
kein Zweibein aufweisen, welches eine Einstellung der Sei- tenrichtung ermöglicht
sowie für-rückstoBfreie Waffenrohre. insbesondere für leichtere Waffen besonders günstig
sind weiters der geringe Platzbedarf und die Robustheit der neuen Richteinrichtung.
Weiterer Vorteil des Erfindungsgegenstandes ist, daß die neue Richteinrichtung bei
Anordnung in der Nähe der Rohrmündung ermöglicht, daß der Schütze weitgehend in Deckung
bleiben und gleichzeitig die Rohrerhöhung ablesen und die Seiten-Richtung durch gleichzeitiges
Visieren einrichten kann.
[0007] Insbesondere im Hinblick auf Wintereinsatz ist es bevorzugt, wenn der Behälter der
Richteinrichtung mindestens eine nichtgefrierende Flüssigkeit aufweist. Vorteilhaft
soll diese auch bei üblichen Temperaturen geringen Dampfdruck haben.
[0008] Die Ablesung,insbesondere bei schlechten oder diffusen Sichtverhältnissen, Nebel,
Dunkelheit od. dgl. erleichternd ist, wenn, wie bevorzugt vorgesehen, der Behälter
mindestens eine, vorzugsweise kontrasterhöhende, Farbe und/oder Fluoreszenz und/oder
Phosphoreszenz aufweisende Flüssigkeit aufweist.
[0009] Um Beschlag des transparenten Wandungsbereiches mit Flüssigkeit zu verhindern, ist
es vorteilhaft, vorzusehen, daß der Behälter ihn vollständig füllend zwei, eine Phasengrenze
bildende Flüssigkeiten unterschiedlicher Dichte,sowie vorzugsweise verschiedener Farbe
und/oder Fluoreszenz und/ oder Phosphoreszenz, also Selbstleuchtkraft aufweist.
[0010] Wenn gemäß einer vorteilhaften Variante der Behälter zumindest in Richtung zum Schützen
hin eine nach außen gewölbte, vorzugsweise konvexe, im wesentlichen transparente Wandung
aufweist, sind einfache Bauweise und leichte Ablesbarkeit gegeben.
[0011] Lineare Höhenrichtwinkelbestimmungs-Skala und damit gleichmäßig hohe Genauigkeit
im Richtbereich lassen sich vorteilhaft erreichen, wenn der Behälter im wesentlichen
als mit ihrer Hauptebene zur Waffenrohrachse im wesentlichen parallele Scheibe, vorzugsweise
als zumindest im Sichtbereich des Schützen eine im wesentlichen transparente, etwa
Zylindermantel-Wandung aufweisende Scheibe ausgebildet ist.
[0012] Wesentlich geringeres Volumen und Gewicht bei gleich hoher Genauigkeit bei der Schußweitenbestimmung
lassen sich in günstiger Weise erreichen, indem der Behälter im wesentlichen etwa
ringscheibenartig, vorzugsweise kreisringscheibenartig, insbesondere toroid, ausgebildet
ist.
[0013] In der Fertigung billig und hochrobust ist eine vorteilhafte Form der Höhenrichteinrichtung,
bei welcher der, vorzugsweise toroide, Behälter mit einem, gegebenenfalls flexiblen,
im wesentlichen transparenten Kunststoff, vorzugsweise mit mindestens einem, gegebenenfalls
auf einem Behälter-Träger angeordneten in sich geschlossenen Kunststoffschlauch gebildet
ist. Auch einfache und billige Auswechselbarkeit ist gegeben.
[0014] Im wesentlichen nur einige Halterungen, z.B. auf einer Schelle am Waffenrohr sind
erforderlich, wenn der toroide Behälter in Richtung im wesentlichen quer zur Rohrachse
etwa kreisringförmige Projektion aufweisend im wesentlichen an die Waffenrohrform
anschmiegend ausgebildet ist. Im wesentlichen weist der Behälter dann etwa den Verlauf
der in sich geschlossenen Schnittkurve zweier einander durchdringender Zylinder auf.
Vorteil einer solchen bevorzugten Ausführungsform ist neben ihrer Einfachheit, ihr
geringer seitlicher Überstand über die Rohrkontur hinaus.
[0015] Wenn, wie weiters günstigerweise vorgesehen, der Behälter im wesentichen etwa halbrund,
quergekrümmte Außen- und/ oder Innenmantelwandung aufweist, sind am Richtbehälter
keine scharfen Kanten und damit geringere Beschädiguns- bzw. Verletzungsgefahr gegeben.
Vorteile kann auch die linearlupenartige Vergrößerung einer z.B. aus Sicht des Schützen
hinter der Flüssigkeit angeordneten Schußweiten- skala bringen.
[0016] Wenn,wie gemäß einer weiteren,besonders bevorzugten Variante vorgesehen ist, ein
im wesentlichen toroider Richtflüssigkeits-Behälter am Außen- und gegebenenfalls.
am Innen- mantel einen geringere Quer-Krümmung bzw. Abflachung aufweisenden Querschnitt
aufweist, wobei vorzugsweise das Verhältnis der größten zur geringsten Querschnittsbreite
etwa 5:1 bis 3:1 beträgt, kann derselbe infolge der Seit-Verbreiterung des Flüssigkeitsspiegels
aus Sicht des Schützen gleichzeitig zur Erfassung einer unerwünschten Verkantung des
Waffenrohres dienen, welche durch eine scheinbare Schräge des Flüssigkeitsspiegels,
z.B. relativ zu den Teilstrichen der Höhenricht-Skala angezeigt wird.
[0017] Besonders einfache, gebrauchssichere Handhabung ist gegeben, wenn in vorteilhafter
Weise zumindest eine Höhenricht- bzw. Schußweiten-Skala an der Außen- oder Innen-
Mantel-Wandung eines ringscheibenförmigen Behälters angeordnet ist. Es ist dann keinerlei,
womöglich zu verdrehender, gesonderter Skalenträger od. dgl., der jedenfalls zumindest
einen weiteren auf Lager zu haltenden Bauteil darstellt, erforderlich.
[0018] Wenn, wie dies eine besonders vorteilhafte Ausführungsform vorsieht, der vorzugsweise
ringscheibenförmige, insbesondere im wesentlichen toroide, Behälter selbst im wesentlichen
um eine Achse quer, insbesondere senkrecht, zur Rohrachse schwenk- bzw. drehbar und
in vorgegebenen Winkellagen, beispielsweise mit Rastung, lagefeststellbar ist und
mehr als eine, vorzugsweise drei, verschiedenen Treibladungsstärken der Geschoße entsprechende
Teilungen aufweisende Höhenricht- bzw. Schußweiten-Skalen aufweist, ist Höhenrichtbarkeit
von Geschoßwaffen der Steil- wie auch der Flachwinkelgruppe also für Richthöhen-Winkel
von im wesentlichen 90 bis 0° gegeben und darüber hinaus können sogar negative Erhöhungs-Winkel
des Waffenrohres genau eingestellt werden; auf dem in sich geschlossenen Behälter
mit 360 Winkelerstreckung können jeweils in Frage kommender, unterschiedlicher Munition
entsprechend,drei verschiedene jeweils einen Richtbereich von jeweils 120 Winkelgraden
umfassende Schußweitenskalen angeordnet werden.
[0019] Wenn Anordnung von Schußweitenskalen direkt an der aus Sicht des Schützen vorderen
oder hinteren Wand des Behälters,beispielsweise wegen verschlechterter Ablesbarkeit
nicht vorteilhaft ist, kann eine weitere Ausführungsvariante günstiger sein, bei welcher
die Geschoßwaffe einen im wesentlichen zumindest entlang der transparenten Wandung
des Außen- oder Innenmantels des, vorzugsweise toroiden, Behälters, vorzugsweise parallel,
insbesondere schwenkverschiebbaren, vorzugsweise um eine Achse quer, insbesondere
senkrecht, zur Rohrachse drehbaren, mindestens eine Höhenricht- bzw. Schußweiten-Skala,
vorzugsweise drei solche, verschiedene Teilungen aufweisende Skalen am Umfang aufweisenden,
gegebenenfalls auswechselbaren und gegebenenfalls durchsichtigen, Skalenträger aufweist.
Besonders leichte Ablesbarkeit kann gegeben sein, wenn die Schußweitenskalen auf einem
aus Sicht des Schützen vor dem Richtflüssigkeitsbehälter und zwar einen dessen Außenwandung
entlang verlaufenden, insbesondere im wesentlichen zylindermantelförmigen dreh- und
in bestimmten Positionen einrastbaren Schirm angeordnet sind.
[0020] Für höhere Ansprüche kann vorteilhaft vorgesehen sein, daß im Bereich der transparenten
Wandung des Richtflüssigkeits-Behälters mindestens eine Höhenricht- bzw. Schußweitenskala
einblend- oder -spiegelbar ist.
[0021] Wenn in bevorzugter Weise die Höhenricht- bzw. Schußweiten- Skala fluoreszierend
bzw. phosphoreszierend ausgebildet und/ oder auf einem derartig ausgebildeten Skalenträger
angeordnet ist, sind hoher Kontrast und günstige Ablesbarkeit auch bei schlechten
Sichtverhältnissen erreichbar.
[0022] Um Seiten- und Höhenrichtung mit einem Blick zu erfassen, hat es sich weiters als
günstig erwiesen, wenn der Skalenträger und/oder Behälter eine Seitenrichtbarkeits-Einrichtung,
vorzugsweise Ziellinie, aufweist.
[0023] Um weiterhin den Richtflüssigkeits-Behälter und die Skalen vor den rauhen Gefechtsbedingungen
zu schützen, kann es vorteilhaft sein, wenn der Behälter und gegebenenfalls ein vorhandener
Höhenricht- bzw. Schußweiten-Skalenträger, eine, beispielsweise trommelartige Haube
od. dgl. mit, gegebenenfalls helmvisierartig schließbarer, Sichtöffnung im Bereich
der vom Schützen sichtbaren transparenten Wandung des Behälters aufweist.
[0024] Schließlich ist, um besonders hohen Kontrast bei der Ablesung auch bei schlechtem
Licht, Nebel, Dunkelheit od. dgl. zu ermöglichen, eine Ausführungsform der Skalengestaltung
besonders günstig, gemäß welcher bei einem im wesentlichen toroiden Behälter mindestens
eine Höhenricht- bzw. Schußweitenskala an der Außenmantelwandung bzw. ein den Behälter
außen umgebender Skalenträger angeordnet ist und die Innenmantelwandung bzw. ein an
diese angrenzender Behälter- träger, z.B. an seinem Außenmantel, Färbung und/oder
Fluoreszenz und/oder Phosphoreszenz aufweist.
[0025] Anhand der Zeichnung wird die Erfindung näher erläutert.
[0026] Es zeigen die Fig. 1 eine Skizze einer erfindungsgemäßen Geschoßwaffe in einer Schrägansicht,
Fig. 2 den Mündungsbereich einer solchen mit einer Ausführungsform der neuen Höhenrichteinstell-Einrichtung
von der Seite, Fig. 3 die Seitenansicht einer solchen Einrichtung mit einer Schutzhaube,
Fig. 4 den Mündungsbereich einer erfindungsgemäßen Waffe mit einer gleichen Richt-Einrichtung
aus Sicht des Schützen , Fig. 5 den Mündungsbereich aus einer Sicht in Richtung der
Rohrachse von oben, Fig. 6 schematisch Querschnitte verschiedener Richtflüssigkeits-Behälter
und Fig. 7 eine besonders einfache Ausführungsform eines praktisch am Waffenrohr anliegenden
Richtflüssigkeitsbehälters in Schrägansicht.
[0027] Bei dem in Fig. 1 in Schrägriß gezeigten Granatwerfer 100 ohne Zweibein, jedoch mit
leichter Bodenplatte 101 ist am ein Bodenstück 91 mit nicht gezeigter willkürlicher
Zündeinrichtung aufweisenden Waffenrohr 9 in dessen Mündungsbereich 90 mit einer Schelle
92 ein drehbarer trommelartiger Träger 15 angeordnet, welcher an seinem Umfang einen
in sich geschlossenen Ringraum-Behälter 1, der etwa zur Hälfte mit einer gefärbten
Flüssigkeit 3 mit Flüssigkeitsspiegel 31 gefüllt ist, aufweist. In der gezeigten Anordnung
ist der toroide Behälter 1 bzw. dessen Wandung 13 mit einem transparenten Material
gebildet; sodaß der Flüssigkeitsspiegel 31 in jeder Winkelstellung des um eine quer
zur Waffenrohrachse A
l gerichtete Achse A
2 schwenk- bzw. drehbaren Behälters 1 zumindest vom Schützen aus sichtbar ist. Zumindest
die vom Schützen aus sichtbaren Bereiche lla bzw. 12a des Außen- 11 und/oder Innenmantels
12 der Wandung 13 des Behälters 1 sind transparent, um im dem Gesamthöhenschwenkwinkelbereich
des Waffenrohres 9 entsprechenden Bereich die Sicht auf den Flüssigkeitsspiegel 31
zu ermöglichen. Bei dieser Ausführungsform ist am Außenmantel 11 (ebensogut kann dies
am sichtbaren Innenmantel 12 der Fall sein) eine Schußweitenskala 2 z.B. in Artilleriestrich,
Metern od. dgl. angeordnet, außerdem ist am Waffenrohr selbst in einfacher Weise eine
Ziellinie 93 für das Seitrichten angeordnet. Fig. 1 zeigt weiters,wie der trommelringförmige
Körper des Behälters 1 in Richtung von Ebenen E
1, E2 parallel zur Rohrachse A
l seine größere (Haupt-) Erstreckung B aufweist, als quer zur Rohrachse A
1; darüber hinaus ist bei - hier gezeigter - richtiger Ausrichtung des neuartigen Richtaufsatzes
Parallelität der genannten Haupterstreckung B zur Höhenricht-Vertikalebene H gegeben.
Der Winkel der Rohrerhöhung ist mitα bezeichnet. Das Waffenrohr 9 ohne Stützbein kann
vom hinter der Waffe 100 befindlichen Schützen gehalten werden, wobei dieser von dort
aus gleichzeitig volle Sicht auf die Höhenrichtskala 2 des Behälters 1 und auf die
Ziellinie 93 am Waffenrohr 9 hat.
[0028] Aus der Seitenansicht des Mündungsbereiches 90 einer erfindungsgemäßen Geschoßwaffe
100 gemäß Fig. 2 ist ersichtlich, wie ebenfalls im wesentlichen um eine in Projektion
sichtbare Achse A
2 quer zur Achse A
1 des Waffenrohres 9 auf einem radartigen Träger 15 mit Speichen 151 ein toroider Richtflüssigkeits-Behälter
1 drehbar angeordnet ist, wobei dessen gesamte Wandung 13 mit durchsichtigem Material
gebildet ist. Gefüllt ist der Behälter 1 hier mit zwei verschiedenfärbigen Flüssigkeiten
3a und 3b, wobei Flüssigkeit 3b höhere Dichte aufweist als Flüssigkeit 3a, sie-bilden
Phasengrenzen 31. Die Ablesung der Rohrerhöhungd" erfolgt an einer der drei am Umfang
des Behälters an der Außenmantelwandung 11 angeordneten Schußweitenskalen 2, 2', 2",
deren jede z.B. für jeweils unterschiedliche Munition gilt, durch in Beziehungsetzung
mit der horizontal sich einstellenden Flüssigkeitsphasengrenze 31, die bei der gezeigten
Ausführungsform praktisch senkrecht zur Wandung 13 ausgerichtet ist und daher genaue
Ablesung und Einstellung ermöglicht.
[0029] Für Fig. 2 nicht näher erläuterte Bezugszeichen haben die gleiche Bedeutung wie in
Fig. 1.
[0030] Die Ausführungsform der Waffe 100 in der in Fig. 3 gezeigten Seitenansicht unterscheidet
sich von jener gemäß Fig. 2 dadurch, daß im wesentlichen lagefest mit dem Waffenrohr
9, z.B. mittels einer Schelle 92, verbunden eine kreistrommelsektorartige Schutzhaube
5 um den Behälter 1 angeordnet ist, welche an der Sichtseite des Schützen einen bei
Gebrauch eine die Sicht auf den Behälter 1 ermöglichende Öffnung 50 freigebbaren,
an sich helmvisierartig schwenköffen-und -schließbaren Haubensektor 51 aufweist. Innerhalb
der Schutzhaube ist wiederum ein Behälterträger 15 mit dem Behälter 1 mit der Richtflüssigkeit
3 drehbar. Hier weist die Außenmantel-Wandung 11 des Behälters 1 an ihrem Umfang drei
jeweils auf eine bestimmte Treibladungsstärke, bestimmtes nutzbares Rohrvolumen bzw.
Munitionsgewicht od. dgl. abgestellte Schußweiten-Skalen 2, 2', 2" auf, die durch
Drehung des Behälters 1 jeweils in den Sichtbereich des Schützen gedreht werden können.
Wenn die Skalen am Innen- mantel 12 oder am Behälterträger 15 angeordnet sind, kann
ein Ablesegenauigkeit erhöhender Linearlupeneffekt infolge Durchsicht durch die Flüssigkeit
genutzt werden. Nicht näher erläuterte Bezugszeichen der Fig. 3 haben die gleiche
Bedeutung wie in Fig. 1 und 2.
[0031] Fig. 4 zeigt mit gleichen Bezugszeichen wie Fig. 1 - 3 den Mündungsbereich 9a einer
erfindungsgemäßen Geschoßwaffe 100 aus der Sicht des Schützen, wobei rund um den Außenmantel
11 des flachgedrücktrunden Querschnitt Q aufweisenden toroiden Behälters 1, um eine
Achse A
2 quer zur Rohrachse A
1 drehbar, ein zylindermantelförmiger transparenter Skalenträger 20 mit Skala 2 angeordnet
ist. Der Behälter 1 kann hier lagefest mit dem Waffenrohr 9, z.B. mit Schelle 92,
verbunden sein. Weiters ist hier, um Verschmutzungsgefahr zu mindern, der durchsichtige
Skalenträger 20 in einer Nut 97 an einer Trommel 96, die ebenfalls lagefest an der
Schelle 92 angeordnet ist, geführt. Der Skalenträger 20 weist außer der Skala 2 eine
im wesentlichen der Behälterhauptebene paralle rundumgehende Ziellinie 8 für Seitrichten
auf.
[0032] Nebenfigur zu Fig. 4 zeigt, wie eine Verkantstellung des Waffenrohres durch Schrägstehen
der Skala 2 in Relation zum Spiegel 31 der Flüssigkeit 3 angezeigt wird und so leicht
erkennbar ist.
[0033] Im wesentlichen ist in Fig. 5 gezeigt, wie mittels Rohrschelle 92 die neuartige Höhenrichteinrichtung
mit Behälter 1 am Behälterträger 15 drehbar um eine Achse A
2 quer zur hier in Projektion gezeigten Waffenrohrachse Al drehbar ist und die Skala
2 für die Bestimmung der Schußweite aufweist.
[0034] Bei den in Fig. 6 schematisch gezeigten Querschnitten eines scheibenartigen und dreier
toroider Richtflüssigkeits-Behälter 1 mit Wandung 13 ist unter a) der abgerundete
Außenmantel eines trommelscheibenförmigen Behälters 1 gezeigt, unter b) der Kreisquerschnitt
eines toroiden Behälters 1, welcher den Vorteil hat, daß, wenn die Schußweiten-Skala
an der Innenwandung 12 angeordnet ist, sozusagen ein Lupeneffekt nutzbar wird, und
die unter c) bzw. d) gezeigte etwa bl : b2 = 3 : 1 flachelliptische bzw. zumindest
auf der Sichtseite des Schützen abgeflachte Querschnitts-Ausführungsform des Behälters
1 hat den Vorteil, daß sie ein Schrägstehen der Skaleneinteilung 2 relativ zum horizontalen
Flüssigkeitsspiegel und damit nicht erwünschte Verkantung des Waffenrohres leicht
erkenn- und korrigierbar anzeigen kann.
[0035] Bei der in Fig. 7 gezeigten Anordnung eines Richtflüssigkeits-Behälters 1 ist am
Waffenrohr 9 eine Art Schelle 92 mit im wesentlichen entlang der Schnittlinie eines
Zylindermantels quer zur Rohrachse A
1 mit Zylindermantel des Waffenrohres 9 angeordneten Schnapp-Halterungen 15' od. dgl.
ein flexibler durchsichtiger, toroider Richtflüssigkeits- Behälter 1, der etwa zur
Hälfte mit Richtflüssigkeit 3 gefüllt ist, angeordnet. Der Behälter 1 weist an seinem
Umfang, wenn nötig, ebenfalls wieder drei, verschiedenen Treibladungsstärken od. dgl.
entsprechende Schußweitenskalen 2, 2', 2" auf, und ist dann gemäß entsprechender Markierungen
nur mehr so in die Halterungen 15'an der Schelle 92 einzulegen, daß die richtige Schußweiten-Skala
in Sicht des Schützen liegt. Nicht näher erläuterte Bezugszeichen der Figuren 5 -
7 haben analoge Bedeutung zu Fig. 1- 3.
[0036] Vorteil aller genannten Ausführungsformen, wobei wie erwähnt, auch rein trommelartige
Behälter in Frage kommen, ist die lagegenaue Einstellung der Horizontalen durch die
Flüssigkeit bei gleichzeitig im wesentlichen konstanter Ablesegenauigkeit über die
gesamte Skala bzw. bei allen Skalen, wobei ein Skalenwechsel praktisch nur durch einfaches
Verdrehen des Behälters und/oder eines Skalenträgers erfolgen kann. Weitere Vorteile,
insbesondere bei den mit flexiblem Material gebildeten Richtflüssigkeits-Behältern
sind deren kostengünstige Fertigung und rasche Auswechselbarkeit, hohe Robustheit
sowie das trotz der erzielbaren Genauigkeit geringe Gewicht der neuen Richtaufsätze,
was für tragbare Leicht-Geschoßwaffen, wie z.B. Granatwerfer in Kommandoausführung,
besonders wichtig ist. Weiters ist ein Vorteil dadurch gegeben, daß mit der neuen
Zieleinrichtung auch Waffen mit Höhenricht-Winkelbereich von insgesamt über 90 problemlos
ausgestattet werden können, sie also für Waffen der Steilwinkel- und der Flachwinkelgruppe,
aber auch für negative Rohrerhöungen geeignet ist.
1. Geschoßwaffe (100) mit, gegebenenfalls eine willkürlich betätigbare, Zündeinrichtung
aufweisendem Waffenrohr (9) mit Richteinrichtung mit Flüssigkeitsspiegel (31), gegebenenfalls
mit Bodenstück (91) und/oder Bodenabstützorgan, beispielsweise Mehrbein, Bodenplatte
(101) und/oder dgl., dadurch gekennzeichnet, daß am Waffenrohr (9) gegebenenfalls
lösbar, lagefest oder schwenk- bzw. dreh-lagefestlegbar mit diesem verbunden ein mit
mindestens einer, vorzugsweise geringnetzenden, Flüssigkeit (3), gegebenenfalls zum
Teil, gefüllter,fluiddichter, im wesentlichen etwa entlang Ebenen (E1, E2) etwa parallel
zur Waffenrohrachse (A1) und mit dem Waffenrohr (9) und im wesentlichen parallel zur
durch die Rohrachse (A1) gehenden vertikalen Höhenrichtebene (H) ausrichtbar, vorzugsweise größere Erstreckung (B) (Haupterstreckung) als quer zur
Waffenrohrachse (A1) aufweisender Behälter (1) angeordnet ist, und der Behälter (1),beispielsweise
ein etwa ring- bzw. schlauchwaageartiger Behälter, zumindest in einem dem jeweiligen
Höhenrichtbarkeits-Winkelbereich des Waffenrohres entsprechenden Winkelbereich zumindest
im Sichtbereich (lla) des Schützen eine in Richtung der genannten Behälter-Haupterstreckung
(B) gewölbte, im wesentlichen transparente Wandung (13) aufweist, zu welcher die horizontale Oberfläche bzw. Phasengrenze (31) der Flüssigkeit
(3) einen Winkel von 30 bis 150°, vorzugsweise-im wesentlichen im Bereich um 900, einschließt, wobei zumindest im Bereich (lla) der genannten transparenten Wandung
(13) eine mit dem an sie angrenzenden Flüssigkeitsspiegel bzw. der Flüssigkeitsphasengrenze
(31) in Beziehung setzbare Höhenricht- bzw. Schußweiten-Skala (2) angeordnet bzw.
anordenbar ist.
2. Geschoßwaffe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Behälter (1) mindestens
eine frostsichere Flüssigkeit (3) aufweist.
3. Geschoßwaffe nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Behälter (1)
mindestens eine, vorzugsweise kontrasterhöhende, Farbe und/oder Fluoreszenz und/ oder
Phosphoreszenz aufweisende Flüssigkeit (3) aufweist.
4. Geschoßwaffe nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der
Behälter (1) ihn vollständig füllend zwei, eine Phasengrenze (31) bildende Flüssigkeiten
(3a, 3b) unterschiedlicher Dichte sowie vorzugsweise verschiedener Farbe und/oder
Fluoreszenz und/oder Phosphoreszenz aufweist.
5. Geschoßwaffe nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der
Behälter (1) zumindest in Richtung zum Schützen (lla) hin eine nach außen gewölbte,
vorzugsweise konvexe, im wesentlichen transparente Wandung (13) aufweist.
6. Geschoßwaffe nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der
Behälter (1) im wesentlichen als mit ihrer Hauptebene zur Waffenrohrachse (A1) im
wesentlichen parallele Scheibe, vorzugsweise als zumindest im Sichtbereich des Schützen
(lla) eine im wesentlichen transparente,etwa Zylindermantel-Wandung (13) aufweisende
Scheibe ausgebildet ist.
7. Geschoßwaffe nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der
Behälter (1) im wesentlichen etwa ringscheibenartig, vorzugsweise kreisringscheibenartig,
insbesondere toroid, ausgebildet ist.
8. Geschoßwaffe nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der,
vorzugsweise toroide, Behälter (1) mit einem, gegebenenfalls flexiblen, im wesentlichen
transparenten Kunststoff, vorzugsweise mit mindestens einem, gegebenenfalls auf einem
Behälter-Träger (15) angeordneten, in sich geschlossenen Kunststoffschlauch,gebildet
ist.
9. Geschoßwaffe nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der
toroide Behälter (1) in Richtung im wesentichen quer zur Rohrachse (A1) etwa kreisringförmige
Projektion aufweisend im wesentlichen an die Waffenrohrform anschmiegend ausgebildet
ist.
10. Geschoßwaffe nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der
Behälter (1) im wesentlichen etwa halbrund, quergekrümmte Außen- (11) und/oder Innenmantelwandung
(12) aufweist.
11. Geschoßwaffe nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß ein
im wesentlichen toroider Richtflüssigkeits-Behälter (1) am Außen- (11) und gegebenenfalls
am Innen- mantel (12) einen geringere Quer-Krümmung bzw. Abflachung aufweisenden Querschnitt
aufweist, wobei vorzugsweise das Verhältnis der größten (bl) zur geringsten Querschnittsbreite
(b2) etwa 5:1 bis 3:1 beträgt.
12. Geschoßwaffe nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest
eine Höhenricht- bzw. Schußweiten-Skala (2) an der Außen- (11) oder Innen-Mantel-Wandung
(12) eines ringscheibenförmigen Behälters (1) angeordnet ist.
13. Geschoßwaffe nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß der
vorzugsweise ringscheibenförmige, insbesondere im wesentlichen toroide, Behälter (1)
selbst im wesentlichen um eine Achse (A2) quer, insbesondere senkrecht, zur Rohrachse
(A1) schwenk- bzw. drehbar und in vorgegebenen Winkellagen,beispielsweise mit Rastung,
lagefeststellbar ist und mehr als eine, vorzugsweise drei, verschiedenen Treibladungsstärken
der Geschoße entsprechende Teilungen aufweisende Höhenricht- bzw. Schußweiten-Skalen
(2, 2',2'') aufweist.
14. Geschoßwaffe nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß sie
einen im wesentlichen zumindest entlang der transparenten Wandung (lla, 12a, 13) des
Außen- (11) oder Innenmantels (12) des, vorzugsweise toroiden, Behälters (1), vorzugsweise
parallel, insbesondere schwenkverschiebbaren, vorzugsweise um eine Achse (A2) quer,
insbesondere senkrecht, zur Rohrachse (A1) drehbaren, mindestens eine Höhenricht-
bzw. Schußweiten-Skala (2), vorzugsweise drei solche, verschiedene Teilungen aufweisende
Skalen (2, 2', 2") am Umfang aufweisenden, gegebenenfalls auswechselbaren und gegebenenfalls
durchsichtigen,Skalenträger (20) aufweist.
15. Geschoßwaffe nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest
im Bereich (lla) der transparenten Wandung (13) des Richtflüssigkeits-Behälters (1)
mindestens eine Höhenricht- bzw. Schußweiten-Skala einblend- oder -spiegelbar ist.
16. Geschoßwaffe nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß die
Höhenricht- bzw. Schußweiten-Skala (2) fluoreszierend bzw. phosphoreszierend ausgebildet
und/ oder auf einem derartig ausgebildeten Skalenträger (20) angeordnet ist.
17. Geschoßwaffe nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß der
Skalenträger (20) und/oder Behälter (1) eine Seitenrichtbarkeits-Einrichtung, vorzugsweise
Ziellinie (8), aufweist.
18. Geschoßwaffe nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß der
Behälter (1) und gegebenenfalls ein vorhandener Höhenricht- bzw. Schußweiten-Skalenträger
(20), eine, beispielsweise trommelartige,Haube (5) od. dgl. mit, gegebenenfalls helmvisierartig
schließbarer, Sichtöffnung (50) im Bereich (lla) der vom Schützen sichtbaren transparenten
Wandung (13) des Behälters (1) aufweist.
19. Geschoßwaffe nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß bei
einem im wesentlichen toroiden Behälter (1) mindestens eine Höhenricht- bzw. Schußweitenskala
(2) an der Außenmantelwandung (11) bzw. einem den Behälter (1) außen umgebenden Skalenträger
(20) angeordnet ist und die Innenmantelwandung (12) bzw. ein an diese angrenzender
Behälterträger (15), z.B. an seinem Außenmantel, Färbung und/oder Fluoreszenz und/oder
Phosphoreszenz aufweist.