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EP 0 190 795 A2 |
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EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG |
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Veröffentlichungstag: |
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13.08.1986 Patentblatt 1986/33 |
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Anmeldetag: 30.01.1986 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)4: A47L 15/44 |
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Benannte Vertragsstaaten: |
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DE FR GB IT |
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Priorität: |
01.02.1985 DE 3503336
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Anmelder: |
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- Bauknecht Hausgeräte GmbH
D-70565 Stuttgart (DE)
DE
- WHIRLPOOL EUROPE B.V.
NL-5507 SK Veldhoven (NL)
FR GB IT
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Erfinder: |
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- Buser, Josef
D-6796 Schöneberg-Kübelberg 4 (DE)
- Maurer, Christa
D-6680 Neunkirchen (DE)
- Steltmann, Norbert
D-6660 Zweibrücken (DE)
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Vertreter: Melio, Jan Dirk et al |
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Whirlpool Italia S.r.l.,
Viale Guido Borghi 27 21025 Comerio (Varese) 21025 Comerio (Varese) (IT) |
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Entgegenhaltungen: :
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Vorrichtung zum Zuführen von Reinigungsmitteln bei Geschirrspülern |
(57) Bei einem Reinigungsmitteigeber für Geschirrspülmaschinen sind unter einer Verschlußklappe
zwei Dosierkammern angeordnet, von denen die eine mit einer in der Schließstellung
der Beschickungstüre wirksamen Auslauföffnung versehen ist.
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[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Zuführen von Reinigungsmitteln
bei Geschirrspülern unter Verwendung einer vorzugsweise an der Innenseite einer klappbaren
Beschickungstüre angeordneten Dosierkammer, die durch eine Klappe mit steuerbarem
Auslösemechanismus abschließbar ist.
[0002] Bei Geschirrspülmaschinen wird zum Reinigen des Geschirrs im allgemeinen ein Einlaugenverfahren
verwendet, d.h. das eigentliche Reinigungsmittel wird aus einer Dosierkammer durch
Auslösen einer Betätigungsklappe oder dergl. nach Abschluß eines Vorspülganges, der
meist ohne Reinigungsmittel erfolgt, zu Beginn des Aufheizvorganges dem Spülbehälter
zugeführt. Vor dem Zuführen von Frischwasser für den Vorspülgang erfolgt eine Rückspülung
des Ionenaustauschers, also das Entfernen des nach dem Regenerieren vorliegenden sehr
harten Wassers aus dem Spüler.
[0003] Da ein Vorspülgang mit Zugabe von Spülmitteln sicher mehr Wirkung hat als ein solcher
ohne Spülmittel, wurde bereits vorgeschlagen, der Maschine vor diesem Vorspülgang
ein Reinigungsmittel beizugeben. In vielen Fällen geschieht dies dadurch, daß man
ein Reinigungsmittel am Boden des Spülbehälters deponiert. Dies ist nicht sehr bedienungsfreundlich.
Man hat deshalb auch schon vorgeschlagen, zusätzlich zum verschließbaren Dosierbehälter
für das Reinigungsmittel eine Mulde oder dergl. vorzusehen, in die Reinigungsmittel
für einen Vorspülgang eingegeben wird, das durch das Schließen der Beschickungstüre
des Spülers in den Spülbehälter gekippt wird. Diese Art der Zugabe hat den Nachteil,
daß unter Umständen ein beträchtlicher Anteil des Spülmittels beim Rückspülen des
Enthärters mit ausgewaschen und abgepumpt wird.
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs beschriebenen
Art anzugeben, die es bedienungsfreundlich erlaubt, für einen Vorspülgang zusätzlich
dosiert Reinigungsmittel zuzugeben. Gemäß der Erfindung wird dies dadurch erreicht,
daß die Dosierkammer zweiteilig ausgebildet ist und daß die eine Kammer mit einer
in der Betriebsstellung bei geschlossener Klappe wirksamen Auslauföffnung versehen
ist.
[0005] Hierdurch wird erreicht, daß einerseits das Vorspülmittel richtig dosiert ist und
andererseits weitgehend gewährleistet ist, daß das Reinigungsmittel seinem eigentlichen
Zweck ohne größere Verluste zugeführt wird. Vorteilhaft ist es, die Auslauföffnung
etwa parallel zur Verschlußebene der Kammer anzuordnen, weil dadurch in der Betriebsstellung
der Beschickungstüre das Reinigungsmittel entlang der Beschickungstüre zum Boden des
Spülbehälters rieselt und damit wenig Reinigungsmittel in den eigentlichen Sumpf gelangt.
Besonders vorteilhaft ist es, die Auslauföffnung in Teile der Klappe einzuarbeiten,
weil damit die Vorrichtung selbst alle notwendigen Elemente für ein Zweilaugenverfahren
aufnimmt, so daß auf Veränderungen z.B. an der Innenwandung der Behältertüre verzichtet
werden kann. Die Verschlußklappe ist zweckmäßig so gestaltet, daß sie die zweite Kammer
mit ihrer Innenseite dicht abschließt, so daß während eines Vorspülganges das meist
pulverförmige Reinigungsmittel für den Hauptspülgang nicht benetzt wird.
[0006] Anhand der Zeichnung sei ein Ausführungsbeispiel der Erfindung beschrieben.
Die Fig. 1 zeigt im geöffneten und
die Fig. 2 im geschlossenen Zustand eine Dosierkammer für Reinigungsmittel.
[0007] Dosierkammern sind meist in der Tiefe der Beschickungstüre von Spülern an deren Innenseite
befestigt. Die Dosierkammer besteht aus einem Unterteil 1, in das Kammern 2 und 3
eingeformt sind. Mit dem Unterteil 1 ist über Scharnierböcke 4 ein Klappdeckel 5 verbunden,
der durch eine nicht gezeichnete Feder in der Offenstellung gehalten wird. Der Deckel
5 trägt an seiner Innenseite einen Dichtrahmen 6, der mit dem Rand der Kammer 2 übereinstimmt
und im geschlossenen Zustand diese abdichtet. In den Deckel 5 ist ferner eine Ausnehmung
7 eingearbeitet, durch die hindurch ein Riegel 8 mit Teilen des Deckels 5 so in Eingriff
kommt, daß der Deckel entgegen der Kraft der nicht gezeichneten Feder in der aus Fig.
2 ersichtlichen Verschlußstellung gehalten wird. Der Riegel 8 kann durch geeignete
Steuerelemente, wie Zugmagnete oder Bimetallstreifen, ausgelöst werden, so daß die
Feder den Deckel 5 in eine Offenstellung bringt. In den Deckel 5 ist ferner eine Öffnung
9 eingearbeitet, die der Kammer 3 zugeordnet ist und durch die das in die Kammer 3
eingefüllte Reinigungsmittel dann auslaufen kann, wenn die Dosierkammer mit der Beschickungstüre
in die Betriebslage gebracht wird, wobei der Deckel 5 etwa senkrecht und damit parallel
zur Innenfläche der Beschickungstüre zu liegen kommt.
[0008] Die Dosierkammer mit den beiden Kammern 2 und 3 ist im übrigen so gestaltet, daß
in die Kammer 3 für den Vorspülgang eine wesentlich kleinere Menge an Reinigungsmittel
eingegeben werden kann. Vorteilhaft ist es, die Kammer 3 um mehr als 30 % kleiner
zu gestalten als die Kammer 2. Es ist zweckmäßig, die Kammern 2 und 3 so zu gestalten,
daß die üblicherweise eingesetzte Gesamtmenge an Reinigungsmittel auf die Kammern
2 und 3 im Verhältnis von 2:1 durch die Größe der Kammern aufgeteilt wird.
1. Vorrichtung zum Zuführen von Reinigungsmitteln bei Geschirrspülern unter Verwendung
einer vorzugsweise an der Innenseite einer klappbaren Beschickungstüre angeordneten
Dosierkammer, die durch eine Klappe mit steuerbarem Auslösemechanismus abschließbar
ist,
dadurch gekennzeichnet, daß die Dosierkammer zweiteilig ausgebildet ist und daß die
eine Kammer mit einer in der Betriebsstellung bei geschlossener Klappe wirksamen Auslauföffnung
versehen ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die Auslauföffnung etwa annähernd parallel zur Verschlußebene
der Kammer gerichtet ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2,
dadurch gekennzeichnet, daß die Auslauföffnung in Teile der Klappe eingearbeitet ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß die Innenseite der Verschlußklappe mit einem die zweite
Kammer abschließenden Dichtelement versehen ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß die Auslauföffnung derart gestaltet und gerichtet ist,
daß das Reinigungsmittel in einem Strahl etwa parallel zur Innenfläche der Beschikkungstüre
ausläuft.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß das Volumen der mit einer Auslauföffnung versehenen Kammer
kleiner, vorzugsweise um mehr als 30 % kleiner, gehalten ist als die durch die Klappe
dicht geschlossene Kammer.
