| (19) |
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(11) |
EP 0 191 264 B2 |
| (12) |
NEUE EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Veröffentlichungstag und Bekanntmachung des Hinweises auf die Entscheidung über den
Einspruch: |
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06.10.1993 Patentblatt 1993/40 |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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19.09.1990 Patentblatt 1990/38 |
| (22) |
Anmeldetag: 04.10.1985 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)5: F21V 5/02 |
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| (54) |
Einrichtung zum Entblenden von grossflächigen Leuchtmitteln
Non-blinding device for large-area lighting fixtures
Dispositif anti-éblouissant pour appareils d'éclairage de grande dimension
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE FR GB IT LI NL SE |
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Priorität: |
13.02.1985 DE 8504325 U
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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20.08.1986 Patentblatt 1986/34 |
| (73) |
Patentinhaber: Semperlux GmbH |
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D-12277 Berlin (DE) |
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Erfinder: |
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- Bansbach, Armin
D-1000 Berlin 37 (DE)
- Albert, Dieter
D-1000 Berlin 47 (DE)
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| (74) |
Vertreter: Wablat, Wolfgang, Dr.Dr. |
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Patentanwalt,
Potsdamer Chaussee 48 14129 Berlin 14129 Berlin (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
AT-A- 1 044 465 FR-A- 1 040 360 US-A- 3 371 201
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CH-A- 186 375 US-A- 3 113 728
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- Rudolf Sewig: Handbuch der Lichttechnik, 1. Teil, Springer Verlag 1938, Seiten 468,
469, 904 und 905
- H. Naumann/G. Schröder: Bauelemente der Optik, Carl Hanser Verlag, München, Wien,
4. Auflage 1983
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[0001] Die vorliegenden Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Entblenden von großflächigen
Leuchtmitteln der im Oberbegriff des Hauptanspruchs angegebenen Art.
[0002] Bei der Innen- und Außenbeleuchtung ist man bestrebt, einen hohen Beleuchtungskomfort
bzw. Sehkomfort zu erreichen. Deshalb müssen die verwendeten Lampen, die eine hohe
Eigenleuchtdichte aufweisen, entblendet werden. Dies ist insbesondere der Fall bei
großflächigen Leuchtmitteln wie z.B. mattierten Glühlampen, Quecksilberdampf-Hochdrucklampen
oder Leuchtstofflampen. Bekannte Entblendungmaßnahmen sind die Anordnung von einfachen
Schirmen, Spiegelsystemen und Prismensystemen. Spiegelsysteme und Prismensysteme haben
allgemein den Vorteil, daß das Licht nicht durch Absorption vernichtet wird, sondern
in die gewünschten Richtungen gelenkt werden kann. Nachteilig hat sich bei üblichen
Prismensystemen ausgewirkt, daß die Leuchtmittel konstruktionsbedingt sehr dicht an
den Prismen liegen, wodurch es unvermeidbar wird, daß die Lichtstrahlen nicht nur
aus den unterschiedlichsten Winkeln auf die Prismen einstrahlen, sondern daß sie auch
unkontrolliert abstrahlen können, wodurch die beabsichtigte Wirkung stark verschlechtert
wird.
[0003] Aus der Französischen Patentschrift 1040 360 ist eine Einrichtung für Straßenleuchten
nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 bekannt, mit deren Hilfe die seitliche Abstrahlung
reduziert wird und der Lichtstrom rationeller genutzt wird. Die Lenkung des Lichtes
erfolgt gemäß der lehre der FR- PS 1040 360 über Reflektoren und Refraktoren. Die
Refraktoren bestehen beispielsweise aus auf einem starken lichtdurchlässigen Plattenmaterial
aufgebrachten Prismenstrukturen. Bei den bekannten Prismenstrukturen handelt es sich
u.a. auch um Prismen, die mit einer Spitze zum Leuchtmittel zeigen, wobei die jeweilige
Grundfläche von der zugehörigen waagerechten Seitenfläche ausgehend schräg nach oben
gerichtet ist.
[0004] Aus der US-A-3 113 728 ist eine Leuchtenkonstruktion bekannt, die zur gleichzeitigen
Verwendung bei Tageslicht und von künstlichem Licht bestimmt ist. Dabei sind Prismen
mit der Innenseite einer die Lichtquelle umgebenden Gehäusewand einstückig verbunden,
wobei die Grundfläche der Prismen nach unten gerichtet sind.
[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Prismensystem zu schaffen, bei welchem
trotz Anordnung großflächiger Lampen oder großflächiger Leuchtmittel dicht vor einem
Prisma ein kontrollierter Strahlengang ermöglicht wird, der insbesondere seitliche
Lichtstrahlen in dem Bereich bis zu etwa 30° gegen die Waagerechte blendungsfrei austreten
läßt.
[0006] Diese Aufgabe wird bei einer Einrichtung der eingangs erwähnten Art erfindungsgemäß
mit den im Kennzeichen des Hauptanspruchs angegebenen Mitteln gelöst.
[0007] Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
[0008] Die Erfindung wird nachstehend anhand von in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen
des Erfindungsgegenstandes näher erläutert. Es zeigen
Fig. 1 einen Querschnitt durch ein Prisma, das erfindungsgemäß ausgebildet ist, mit
von dem Leuchtmittel ausgehender Einstrahlung und vom Prisma verursachter Abstrahlung;
Fig. 2 eine schematische Ansicht eines großflächigen Leuchtmittels mit zugehörigem
Prismensystem;
Fig. 3 ein stehendes ellipsoides Leuchtmittel in einem Prismenringsystem;
Fig. 4a und 4b Vorder- und Seitenansicht einer liegenden Ellipsoidlampe in einem rechteckigen
Prismensystem;
Fig. 5a und 5b Vorder- und Seitenansicht einer Leuchtstofflampe in einem rechteckigen
Prismensystem;
Fig. 6 einen Deckeneinbaustrahler in einem zylinderförmigen Prismensystem;
Fig. 7 einen Pendelstrahler in einem zylinderförmigen Prismensystem;
Fig. 8 eine schematische Strahlenführung mit Blendungsgefahr;
Fig. 9 die Wirkung von Zwischenringen bei der Strahlenführung in Fig. 8;
Fig. 10 bei einer Fig. 3 ähnlichen Anordnung die Verbindung der Prismenringe und die
Verwendung von Kopfspiegeln;
Fig. 11a und 11b den Aufbau von ringförmigen Prismen verschiedenen Durchmessers.
[0009] Das in Fig. 1 dargestellte dreiseitige Prisma 1 läßt einen Querschnitt erkennen,
bei dem die eine Seitenfläche 2 senkrecht und die andere Seitenfläche 3 waagerecht
angeordnet sind, wobei die Seitenflächen 2 und 3 einen Winkel von 90° miteinander
bilden und die waagerechte Seitenfläche 3 mit der Grundfläche 4 einen Keilwinkel von
40° bildet. Die Entblendung und Lichtführung wird durch Totalreflexion im Inneren
des Prismas und durch Brechung der Lichtstrahlen erreicht. Von dem großflächigen Leuchtmittel
5, welches durch eine strichpunktierte senkrechte Linie angedeutet ist, treffen die
Lichtstrahlen 6 aus den unterschiedlichsten Winkeln auf das Prisma 1 auf. Vom Prisma
1 findet dann eine starke Abstrahlung 7 in den unteren Bereich sowie eine schwache
Abstrahlung 8 in den oberen Bereich statt, während sich dazwischen ein seitlicher
Bereich 9 erstreckt, aus welchem überhaupt keine Abstrahlung erfolgt, ohne daß Licht
durch Absorption vernichtet wird.
[0010] Der erzielte Entblendungseffekt ist, wie sich in eingehenden Versuchsreihen herausgestellt
hat, im Keilwinkelbereich um 40° am besten, wobei eine geringfügige Streuung des Wirkungsgrades
von jeweiligen Brechungsindex des verwendeten Materials abhängt. Als Werkstoff für
die Prismen bieten sich glasklare Kunststoffe oder auch Mineralglas an.
[0011] Wenn die Prismen übereinander geschichtet werden (Fig. 2), kann auf diese Weise auch
ein großflächiges Leuchtmittel voll entblendet werden. Es wäre natürlich möglich,
im Prinzip mit einem Prisma auszukommen, das aber die Größe des Leuchtmittels haben
müßte. Theoretisch würde ein solches Prisma den kleinstmöglichen Störeinfluß durch
in der Praxis unvermeidbare Verrundungsradien der Prismenkanten entstehen lassen,
doch wird man aus Gründen der Materialeinsparung und der Herstellungsmöglichkeiten
Prismenringe oder zu Quadraten, Rechtecken u.dgl. zusammengesetzte Prismenstangen
verwenden.
[0012] Die übereinander geschichteten Prismen umschließen das stehende oder liegende Leuchtmittel
vorzugsweise symmetrisch. So zeigt Fig. 3 ein stehendes ellipsoides Leuchtmittel 5
in einem System aus übereinander geschichteten Prismenringen 1. Dabei ist die Ellipsoidlampe
5 in einer Fassung 10 befestigt und diese mit den Prismen in üblicher Weise durch
Befestigungsmittel 11 verbunden.
[0013] Eine solche Ellipsoidlampe 5 kann natürlich auch liegend in einem rechteckigen Prismensystem
angebracht werden (Fig. 4a und 4b). Das rechteckige Prismensystem ist aus Prismenstangen
1 zusammengesetzt.
[0014] Auf die gleiche Weise können auch Leuchtstofflampen 12 entblendet werden, wie sich
aus Fig. 5a und 5b ergibt. Das Prismensystem hat dabei den gleichen Aufbau wie bei
der liegenden Ellipsoidlampe in Fig. 4a und 4b. Die gleichen Entblendungsvorteile
ergeben sich auch bei dem in Fig. 6 dargestellten Deckeneinbaustrahler. Hier ist eine
Ellipsoidlampe 5 mit Fassung 10 derart in der Decke angeordnet, daß ein Teil der Lampe
unterhalb einer Deckenplatte 13 herausragt. Dieser herausragende Teil ist wiederum
von übereinander geschichteten ringförmigen Prismen 1 umgeben. Auch hier ist deutlich
erkennbar, daß keine Abstrahlung im Seitenbereich erfolgt, sondern lediglich die Hauptabstrahlung
7 nach unten und die Nebenabstrahlung 8 nach oben, wobei letztere zur Aufhellung der
Decke 13 beiträgt.
[0015] Fig. 7 zeigt einen Pendelstrahler, der von einer Decke 13 herabhängt. Das großflächige
Leuchtmittel 5 ist von einem aus übereinander geschichteten Prismen bestehenden Prismensystem
zylinderförmig umgeben, wobei die übereinander geschichteten Prismen auch einstückig
ausgeführt sein können. Auch bei dieser Entblendungsvariante tritt keine seitliche
Abstrahlung auf.
[0016] Bei der Übereinanderschichtung der Prismen 1 kann bei hohen auftretenden Lichtstärken
ein unerwünschter Effekt entstehen, der in Fig. 8 angedeutet ist und insbesondere
bei Außenleuchteinrichtungen eine gewisse Blendungsgefahr mit sich bringt. Die vom
Leuchtmittel herrührenden Strahlen 14 können so auf die Grundfläche 4 des Prismas
auftreffen, daß ein kleiner Oberflächenreflexionsanteil 15 von der Grundfläche 4 reflektiert
und durch die waagerechte Seitenfläche 3 des darüber befindlichen Prismas an dessen
Grundfläche gelangt und dann durch die senkrechte Seitenfläche 2 in Strahlung 16 austritt.
Einer solchen ungewollten Blendungsgefahr begegnet man entweder dadurch, daß die waagerechten
Seitenflächen der Prismen aufgerauht oder geschwärzt werden, so daß der Reflexionsanteil
15 nicht in das darüberliegende Prisma eintreten kann. Stattdessen kann man aber auch,
wie in Fig. 9 gezeigt, einen lichtundurchlässigen Zwischenring 17 unterhalb derwaagerechten
Seitenfläche 3 anbringen. Auf diese Weise wird auch bei hohen auftretenden Lichtstärken
eine vollkommene seitliche Entblendung erzielt.
[0017] Es ist aber auch möglich, diese Entblendung etwa für Farbeffekte auszunutzen, indem
man farbige transparente Zwischenlagen 17 verwendet, um eine Färbung der Prismen zu
erreichen, obwohl in den eigentlichen Abstrahlbereichen 7 und 8 das Lampenlicht ohne
Farbverschiebung das Prisma 1 verläßt. Ein solcher farbiger Lichtaustritt erfolgt
in einem relativ kleinen Winkelbereich, wie in Fig. 9 bei 18 angedeutet. Die Zwischenlagen
17 können insbesondere im Außenbereich auch als dünne Dichtungsscheiben ohne weitere
Schutzeinrichtung eingesetzt werden.
[0018] Wie weiter oben erwähnt, können die übereinander geschichteten Prismen z.B. als einstückige
Zylinder hergestellt werden. Bessere Ergebnisse erzielt man jedoch, wenn die übereinander
geschichteten Prismenringe oder -stangen 1 durch Gewindestangen in an sich bekannter
Weise verbunden werden, weil auf diese Weise die unvermeidbaren, herstellungsbedingten
Verrundungsradien an den Prismenkanten mit größerer Präzision zu erhalten sind, d.h.
kleiner ausfallen als bei einem einstückigen Zylinder. So zeigt Fig. 10 Einzelheiten
einer solchen Anordnung, und zwar wiederum mit dem Leuchtmittel 5 in einer Fassung
10 und Befestigungsmitteln 11, wobei die Prismenringe 1 durch Gewindestangen 19 verbunden
sind. Außerdem aber läßt Fig. 10 erkennen, daß man auch zusätzliche obere Abdeckungen
durch Kopfspiegel oder Hitzeschilde 20 anbringen kann. Dies empfiehlt sich, wenn man
die Leuchtmittel mit den Prismensystemen in klaren Kunststoff- Formkörpern, z.B. als
Kugelleuchten, verwendet.
[0019] Aus Fig. 11a und 11 ist ersichtlich, daß die Durchmesser der Prismenringe 1 veränderlich
sein können, so daß die Ansicht des Prismensystems von der Seite her nicht mehrZyiinderform
aufweist. Auch solche Ausführungsformen sind interessante Entblendungsvarianten, insbesondere
für Kugelleuchten.
1. Einrichtung zum Entblenden von großflächigen Leuchtmitteln für Innen- und Außenbeleuchtung
unter Verwendung von übereinander angeordneten Prismen, die das Leuchtmittel umschließen,
wobei dreiseitige Prismen (1), deren Seitenflächen (2, 3) einen Winkel von 90° bilden,
mit einer ihrer Seitenflächen (2) senkrecht und mit der anderen ihrer Seitenflächen
(3) waagerecht angeordnet sind, und wobei die den senkrechten Seitenflächen (2) gegenüberliegenden
Kanten dem Leuchtmittel (5) zugewandt sind,
dadurch gekennzeichnet, daß
die waagerechte Seitenfläche (3) des jeweiligen Prismas mit der zugehörigen, von dieser
waagerechten Seitenfläche aus schräg nach oben gerichteten Grundfläche (4) einen Keilwinkel
von 35° bis 45°, vorzugsweise 40°, bildet, und die Anordnung der Prismen übereinander
im wesentlichen nur aus übereinandergeschichteten Prismen besteht.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Prismen (1) lösbar
oder unlösbar miteinander verbunden sind.
3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Prismen (1)
als kreisförmige oder ovale Ringe ausgebildet sind.
4. Einrichtung nach Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Prismen (1)
aus Stangen bestehen, die zu Quadraten, Rechtecken oder anderen Vielecken zusammengesetzt
sind.
5. Einrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die waagerechten
Seitenflächen (3) der Prismen (1) aufgerauht oder geschwärzt sind.
6. Einrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Prismen
(1) lichtundurchlässige Folien (15) angeordnet sind.
7. Einrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Prismen
(1) lichtundurchlässige farbige Folien angeordnet sind.
8. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchmesser der ringförmigen
Prismen (1) verschieden groß sind.
1. An antiglare device for large area lighting means for interior and exterior lighting
using superposed prisms surrounding the lighting means, wherein three-sided prisms
(1) whose side faces (2, 3) form an angle of 90° are arranged vertically with one
of their side faces (2) and horizontally with the other of their side faces (3), and
wherein the edges lying opposite the vertical side faces (2) face the lighting means
(5),
characterized in that
the horizontal side face (3) of the respective prism forms a prism angle of 35° to
45°, preferably 40°, with the associated base (4) directed to slant upwards from this
horizontal side face, and the arrangement of the stacked prisms consists in essence
solely of prisms layered on top of one another.
2. A device according to claim 1, characterized in that the prisms (1) are detachably
or nondetach- ably interconnected.
3. A device according to claim 1 or 2, characterized in that the prisms (1) are designed
as circular or oval rings.
4. A device according to claim 1 or 2, characterized in that the prisms (1) consist
of rods arranged in squares, rectangles or other polygons.
5. A device according to claim 3 or 4, characterized in that the horizontal side faces
(3) of the prisms (1) are roughened or darkened.
6. A device according to claim 3 or 4, characterized in that opaque foils (15) are
arranged between the prisms (1).
7. A device according to claim 3 or 4, characterized in that coloured opaque foils
are arranged between the prisms (1).
8. A device according to claim 3, characterized in that the diameters of the circular
prisms (1) have different sizes.
1. Dispositif anti-éblouissant pour appareils d'éclairage de grande dimension servant
à l'éclairage intérieur ou extérieur, du type utilisant des prismes superposés qui
entourent l'appareil d'éclairage, selon lequel des prismes (1) à section triangulaire,
dont les faces latérales (2, 3) font un angle de 90°, sont disposés avec l'une (2)
de leurs faces latérales orientée verticalement et leur autre face latérale (3) orientée
horizontalement, les arêtes opposées aux faces latérales verticales (2) étant dirigées
vers l'appareil d'éclairage (5), caractérisé en ce que la face latérale horizontale
(3) de chaque prisme fait un angle de 35° à 45°, de préférence de 40°, avec la face
de base (4) correspondante, dirigée obliquement vers le haut à partir de cette face
latérale horizontale, et en ce que l'agencement de prismes superposés n'est sensiblement
constitué que de prismes superposés en couche.
2. Dispositif anti-éblouissant suivant la revendication 1, caractérisé en ce que les
prismes sont réunis entre eux d'une manière séparable ou non.
3. Dispositif anti-éblouissant suivant la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce
que les prismes (1) sont réalisés sous la forme d'anneaux circulaires ou ovales.
4. Dispositif anti-éblouissant suivant la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce
que les prismes (1) sont constitués de barres qui sont assemblées de façon à former
des carrés, des rectangles ou d'autres polygones.
5. Dispositif anti-éblouissant suivant la revendication 3 ou 4, caractérisé en ce
que les faces latérales horizontales (3) des prismes (1) sont rendues rugueuses ou
sont noircies.
6. Dispositif anti-éblouissant suivant la revendication 3 ou 4, caractérisé en ce
que des feuilles opaques (15) sont disposées entre les prismes (1).
7. Dispositif anti-éblouissant suivant la revendication 3 ou 4, caractérisé en ce
que des feuilles opaques colorées sont disposées entre les prismes (1).
8. Dispositif anti-éblouissant suivant la revendication 3, caractérisé en ce que les
diamètres des prismes annulaires (1) on des valeurs différentes.