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EP 0 192 048 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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28.03.1990 Patentblatt 1990/13 |
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Anmeldetag: 17.01.1986 |
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Reflektorantenne mit Stützen im Strahlengang
Reflector antenna with struts in the radiating area
Antenne à réflecteur comportant des tirants dans le champ de rayonnement
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE FR GB IT LI LU NL SE |
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Priorität: |
21.01.1985 DE 3501825
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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27.08.1986 Patentblatt 1986/35 |
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Patentinhaber: SIEMENS AKTIENGESELLSCHAFT |
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80333 München (DE) |
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Erfinder: |
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- Schindler, Gerhard, Dipl.-Ing.
D-8000 München 70 (DE)
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Entgegenhaltungen: :
DE-A- 3 047 964 DE-A- 3 307 548
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DE-A- 3 100 855 GB-A- 2 081 023
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- PATENTS ABSTRACTS OF JAPAN, Band 9, Nr. 75 (E-306) [1798], 4. April 1985, Seite 14
E 306; & JP - A - 59 208 903 (NIPPON DENKI K.K.) 27.11.1984
- IEEE TRANSACTIONS ON ANTENNAS AND PROPAGATION, Band AP-32, Nr. 7, Juli 1984, Seiten
698-705, IEEE, New York, US; T. SATOH et al.: "Sidelobe level reduction by improvement
of strut shape"
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine einen parabolförmig oder angenähert parabolförmig
ausgebildeten Reflektor aufweisende Antenne mit sich im Strahlengang befindenden,
der Halterung eines Primärstrahlers oder eines Hilfsreflektors dienenden Stützen,
die jeweils in einer durch ihre beiden Endpunkte und die Reflektorachse bestimmten
Ebene (Stützenebene) bogenförmig gekrümmt sind.
[0002] In der Richt- und Satellitenfunktechnik werden vielfach rotationssymmetrisch ausgebildete
Parabolreflektorantennen eingesetzt, deren Erreger oder Hilfsreflektoren von Stützen
getragen werden. Diese Stützen liegen im Strahlengang der ausgesendeten oder empfangenen
Wellen, so daß sie eine Sekundärstrahlung erzeugen, die neben einer Gewinnminderung
ziemlich hohe Nebenzipfel in bestimmten Winkelbereichen des Antennendiagramms zur
Folge hat. Diese Nebenzipfel stören bei Richt-und Satellitenfunkverbindungen benachbarte
Funkstrecken und müssen daher niedrig gehalten werden. Die Höhe und Verteilung der
Nebenzipfel im Strahlungsdiagramm von Cassegrain-Antennen, wie sie vornehmlich in
rotationssymmetrischer Ausführung bei Erdefunkstellen für den Satellitenfunkdienst
in Gebrauch sind, werden wesentlich von der Streustrahlung der Stützvorrichtung des
Fangreflektors beeinflußt. Durch eine besondere Ausgestaltung der Stützenstruktur
ist es möglich, diese Streustrahlung zu reduzieren bzw. in Winkelbereiche umzuleiten,
die bezüglich der Einhaltung der Nebenzipfelspezifikation nicht so kritisch sind.
[0003] Ein verhältnismäßig zufriedenstellendes Strahlungsdiagramm ergibt sich bereits dann,
wenn der Querschnitt der gerade verlaufenden Stützen ellipsenähnlich verrundet ist.
Ein solcher Stützenaufbau ist aus dem Aufsatz von G.v.Trentini, K.P. Romeiser und
W.Jatsch: "Dimensionierung und elektrische Eigenschaften der 25-m-Antenne der Erdefunkstelle
Raisting für Nachrichtenverbindungen über Satelliten" aus der Zeitschrift "Frequenz",
Band 19, 1965, Nr.12, Seiten 402-421, insbesondere Seite 412, bekannt.
[0004] In letzter Zeit sind jedoch die Nebenzipfelspezifikationen in der Richt- und Satellitenfunktechnik
erheblich verschärft worden, so daß die Stützenkonfiguration wieder zu einem kritischen
Entwurfsparameter beim Aufbau der Parabolreflektorantennen geworden ist. Zum Beispiel
in dem in "NTG-Fachberichte", Band 78 "Antennen 82", VDE-Verlag, Berlin und Offenbach,
Seiten 86-90 abgedruckten Vortragsmanuskript "Maßnahmen zur Verminderung der Störwirkung
von Erregerstützen bei Spiegelantennen" von H. Thielen, V.Hombach und W.Busse wird
das Problem der Reduzierung der von Erregerstützen hervorgerufenen Nebenzipfel behandelt.
Physikalisch wird die einzelne Stütze als Linienquelle mit linearer Phasenverteilung
im Nahfeld des Hauptreflektors angesehen. Die resultierende Strahlungsverteilung ergibt
sich aus der Überlagerung des vom Hauptreflektor kommenden und des von der Stützenanordnung
herrührenden Teilfeldes. Dabei ist angenommen, daß zwischen dem Hauptreflektor und
den Stützen keine Wechselwirkung auftritt, d.h. der den Hauptreflektor erfassende
Teil der Stützenstrahlung in seiner Wirkung vernachlässigbar ist. Dies ist bei flach
ausgebildeten Hauptreflektoren zwar näherungsweise zulässig, bei relativ tiefen Reflektoren
ist jedoch zu vermuten, daß ein wesentlicher Teil der Stützenstreustrahlung wieder
auf den Hauptreflektor trifft und dort die Oberflächenströme verändert. Durch die
starke Wechselwirkung zwischen beiden Strahlungsquellen ist daher dieser physikalischen
Betrachtungsweise eine Grenze gesetzt.
[0005] Aufbauend auf diesem physikalischen Denkmodell sind bereits verschiedene Stützenanordnungen
entwickelt worden. So ist z.B. aus DE-OS 30 47 964 eine Parabolreflektor-Antenne mit
einem relativ flachen Hauptreflektor bekannt, bei der gerade verlaufende Stützen mit
einer Vielfalt von Streustrukturen vorgesehen sind. Diese bekannte Antenne kann auch
eine Cassegrain-Antenne sein, deren Fangreflektor mit den besonders ausgebildeten
Stützen getragen wird. Soweit aus DE-OS 30 47 964 ersichtlich ist, werden zur Bildung
der Streustrukturen Streukörper mit möglichst irregulärer Geometrie entlang der Stütze
verwendet, wobei die entscheidende Abmessung jeweils in der Stützenebene liegt und
variiert wird.
[0006] Aus der DE-OS 31 00 855 ist eine Parabolreflektorantenne bekannt, die bogenförmig
gekrümmte Stützen zur Halterung eines Primärstrahlers oder eines Fangreflektors bei
einer Cassegrain-Antenne aufweist. Auch durch eine solche bogenförmige Stützenausbildung
läßt sich der lineare Phasenverlauf so ändern, daß die in Reflexionsrichtung und seitlich
gestreute Strahlung in einen größeren Winkeibereich aufgeteilt wird. Aus der GB-Patentanmeldung
20 81 023 sind bei einer direkt gespeisten, flachen Parabolreflektorantenne gerade
verlaufende Stützen bekannt, welche in der Stützenebene unregelmäßig sägezahnförmig
verlaufende Bleche aufweisen, welche ebenfalls eine Verbesserung des Streustrahlverhaltens
mit sich bringen.
[0007] Aufgabe der Erfindung ist es, für einen parabolförmig oder angenähert parabolförmig
ausgebildeten Reflektor aufweisende Antennen, insbesondere für Cassegrain-Antennen
mit tief ausgebildetem Hauptreflektor, eine Stützengestaltung zu schaffen, die ein
noch günstigeres Streustrahlverhalten bei einfacher technischer Aufbaumöglichkeit
aufweist.
[0008] Gemäß der Erfindung, die sich auf eine Antenne der eingangs genannten Art bezieht,
wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß die Reflexionsflächen der Stützen jeweils mit
einer Streustruktur versehen sind, deren Höhenabmessung über den gesamten Längsverlauf
der Stützen konstant ist, während sie senkrecht zur Stützebene einen regelmäßigen
wellen- oder mäanderförmigen Verlauf aufweist, daß die Streustrukturen jeweils auf
einem tragenden Teil der Stützen angebracht sind, daß der tragende Teil der Stützen
jeweils einen etwa rechteckförmigen Querschnitt aufweist, daß die Streustrukturen
jeweils auf den inneren, die Reflexionsflächen der Stützen bildenden Flächen der tragenden
Teile angebracht sind und diese abdecken, daß die Streustrukturen jeweils entweder
aus zwei länglichen Blechteilen oder aus vorgefertigtem Formmaterial bestehen, wobei
im Falle der Verwendung der Blechteile diese zum tragenden Teil der Stütze hin einen
Raum von etwa dreieckförmigem Querschnitt einschließen und an dem vom tragenden Teil
der Stütze abgewandten Rand miteinander verbunden sind, so daß sich dort eine für
beide Bleche gemeinsam auslaufende, scharfe und wellenförmige Kante mit konstantem
senkrechten Abstand vom tragenden Teil der Stütze ergibt, und im Falle der Verwendung
von Formmaterial dieses einen etwa dreieckförmigen Querschnitt aufweist und an der
vom tragenden Teil der Stütze abgewandten Seite mit einer scharf ausgebildeten und
wellenförmig verlaufenden Kante mit konstantem senkrechten Abstand vom tragenden Teil
der Stütze versehen ist.
[0009] Die Regelmäßigkeit der Streustruktur nach der Erfindung bietet außer dem elektrischen
Vorteil, d.h. dem besseren Streustrahlverhalten, auch den mechanischen Vorteil, daß
eine Zerlegung in viele identische Teilstrukturen möglich ist.
[0010] Die nach der Erfindung ausgebildeten Streustrukturen können aus elektrisch leitendem
Werkstoff, also z.B. Metall, bestehen, aber auch durch dielektrisches Material realisiert
werden.
[0011] Die Erfindung wird im folgenden anhand eines vorteilhaften Ausführungsbeispiels,
welches in drei Figuren dargestellt ist, erläutert.
Fig. 1 in einer schematischen Seitenansicht eine gemäß der Erfindung ausgebildete
Parabolreflektorantenne nach dem Cassegrain-Prinzip.
Fig. 2 die Querschnittsansicht einer in der Cassegrain-Antenne nach Fig. 1 verwendeten
Stütze,
Fig. 3 die perspektivische Ansicht eines Ausschnitts einer in der Cassegrain-Antenne
nach Fig. 1 verwendeten Stütze.
[0012] In Fig. 1 ist in einer schematischen Seitendarstellung eine nach dem Cassegrain-Prinzip
aufgebaute Reflektorantenne dargestellt, wie sie beispielsweise in der Satellitenfunktechnik
häufig eingesetzt wird. Es handelt sich hierbei um eine rotationssymmetrisch aufgebaute
Doppelspiegelantenne. Sie weist einen als Rillenhom ausgebildeten Primärstrahler 10
auf, dessen Phasenzentrum im Brennpunkt eines geformten Fangreflektors 9 liegt. Die
vom Primärstrahler 10 ausgehende Strahlung wird am Fangreflektor 9 umgelenkt und auf
einen näherungsweise als Rotationsparaboloid ausgebildeten Hauptreflektor 8 reflektiert,
von dem aus die Abstrahlung in den freien Raum erfolgt. Der Fangreflektor 9 wird am
Hauptreflektor 8 mittels eines Vierbeins aus bogenförmig gekrümmten Stützen 1 gehalten.
Die Stützen 1 liegen im Strahlungsfeld des Hauptreflektors 8, der ein F/D-Verhältnis
von etwa 0,25 aufweist. An den in der Stützebene gekrümmten Stützen 1 wird durch die
vom Hauptreflektor 8 ausgehende ebene Welle eine Sekundärstrahlung angeregt, die sich
in einer Erhöhung der Nebenzipfel in der Richtcharakteristik der Reflektor-Antenne
auswirkt. Zur Reduzierung der von den Stützen 1 erzeugten Streustrahlung bzw. zu deren
Umleitung in Winkelbereiche, die bezüglich der Einhaltung der Nebenzipfelspezifikation
unkritisch sind, sind auf den Stützen 1 Streustrukturen 2 angebracht, deren Aufbau
im folgenden anhand der Figuren 2 und 3 erläutert wird.
[0013] In einer Querschnittsansicht bzw. in einer perspektivischen Ausschnittsansicht zeigen
Fig. 2 und 3 den Aufbau einer Stütze 1 nach der Erfindung. Die Stütze 1 besteht aus
einem etwa rechteckförmig ausgebildeten tragenden Teil 3 und aus einer auf der Reflexionsfläche
4 des Teils 3 angebrachten Streustruktur 2 aus elektrisch leitendem oder aus dielektrischem
Material. Die Abmessung der Streustruktur 2 in der Stützenebene, d.h. derjenigen Ebene,
die durch die beiden Stützenendpunkte und die Hauptreflektorsymmetrieachse gegeben
ist, ist über den gesamten Längsverlauf der Stütze 1 konstant. Dagegen haben die Streustrukturen
2 senkrecht zur Stützenebene einen regelmäßigen wellenförmigen Verlauf. Die die Reflexionsfläche
4 des tragenden Teils 3 der Stütze 1 abdeckende Streustruktur 2 besteht z.B. aus zwei
länglichen Blechteilen 5 und 6, die zum tragenden Teil 3 der Stütze 1 hin einen Raum
von etwa dreieckförmigem Querschnitt einschließen und an dem vom tragenden Teil 3
der Stütze 1 abgewandten Rändern miteinander verbunden sind. An diesen Rändern ergibt
sich eine für beide Bleche 5 und 6 gemeinsam auslaufende, scharfe und wellenförmige
Kante 7 mit einem konstanten senkrechten Abstand vom tragenden Teil 3 der Stütze 1.
[0014] Die Streustruktur 2 kann auch aus einem dielektrischen Vollmaterial bestehen, welches
die gleiche Außenform wie die beiden Bleche 5 und 6 aufweist und auf dem tragenden
Teil 3 der Stütze 1 befestigt ist.
[0015] Aufgrund der Regelmäßigkeit des Wellenverlaufs der Streustrukturen 2 ergibt sich
außer dem elektrischen Vorteil auch der mechanische Vorteil, daß eine solche Streustruktur
2 aus mehreren identischen Teilstrukturen zusammengesetzt werden kann.
1. Einen parabolförmig oder angenähert parabolförmig ausgebildeten Reflektor (8) aufweisende
Parabolreflektorantenne mit sich im Strahlengang befindenden, der Halterung eines
Primärstrahlers oder eines Hilfsreflektors (9) dienenden Stützen (1), die jeweils
in einer durch ihre beiden Endpunkte und die Reflektorachse bestimmten Ebene (Stützenebene)
bogenförmig gekrümmt sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Reflexionsflächen (4) der
Stützen (1) jeweils mit einer Streustruktur (2) versehen sind, deren Höhenabmessung
über den gesamten Längsverlauf der Stützen konstant ist, während sie senkrecht zur
Stützebene einen regelmäßigen wellen- oder mäanderförmigen Verlauf aufweist, daß die
Streustrukturen jeweils auf einem tragenden Teil (3) der Stützen angebracht sind,
daß der tragende Teil der Stützen jeweils einen etwa rechteckförmigen Querschnitt
aufweist, daß die Streustrukturen jeweils auf den inneren, die Reflexionsflächen der
Stützen bildenden Flächen (4) der tragenden Teile angebracht sind und diese abdecken,
daß die Streustrukturen jeweils entweder aus zwei länglichen Blechteilen (5, 6) oder
aus vorgefertigtem Formmaterial bestehen, wobei im Falle der Verwendung der Blechteile
diese zum tragenden Teil der Stütze hin einen Raum von etwa dreieckförmigem Querschnitt
einschließen und an dem vom tragenden Teil der Stütze abgewandten Rand miteinander
verbunden sind, so daß sich dort eine für beide Bleche gemeinsam auslaufende, scharfe
und wellenförmige Kante (7) mit konstantem senkrechten Abstand vom tragenden Teil
der Stütze ergibt, und im Falle der Verwendung von Formmaterial dieses einen etwa
dreieckförmigen Querschnitt aufweist und an der vom tragenden Teil (3) der Stütze
(1) abgewandten Seite mit einer scharf ausgebildeten und wellenförmig verlaufenden
Kante mit konstantem senkrechten Abstand vom tragenden Teil der Stütze versehen ist.
2. Antenne nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Streustrukturen (2) aus
elektrisch leitendem Werkstoff bestehen.
3. Antenne nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Streustrukturen (2) aus
dielektrischem Material bestehen.
4. Antenne nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
Streustrukturen (2) jeweils aus mehreren identischen Teilstrukturen zusammengesetzt
sind.
5. Antenne nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine Verwendung
bei einer Cassegrain-Antenne mit einem tiefen Hauptreflektor (8), an dem die Stützen
(1) zur Halterung des Fangreflektors (9) angebracht sind.
1. Parabolic reflector antenna having a reflector (8) of parabolic or approximately
parabolic design, with struts (1), which are located in the radiating area, serve
to mount a primary radiator or an auxiliary reflector (9), and are bent in the form
of an arch in each case on a plane (strut plane) determined by its two end points
and the reflector axis, characterized in that the reflective areas (4) of the struts
(1) are provided in each case with a scatter structure (2), whose height dimension
is constant over the entire longitudinal course of the struts while, vertical to the
strut plane, it has a regular corrugated or meander-shaped course, in that the scatter
structures are in each case attached to a supporting part (3) of the struts, in that
the supporting part of the struts has in each case an approximately rectangular cross-section,
in that the scatter structures are in each case attached to and cover the inner areas
(4) of the supporting parts forming the reflective areas of the struts, in that the
scatter structures are in each case made either of two oblong sheet-metal parts (5,
6) or of prefabricated moulding material, in the event of sheet-metal parts being
used, the latter enclosing, towards the supporting part of the strut, a space of approximately
triangular cross-section and being connected to one another at the edge facing away
from the supporting part of the strut, so that a sharp and corrugated edge (7), with
the two metal sheets tapering off jointly, is produced there with a constant vertical
distance from the supporting part of the strut, and in the event of the use of moulding
material, the latter having an approximately triangular cross-section and being provided
on the side, facing away from the supporting part (3) of the strut (1), with a sharp
and corrugated edge having a constant vertical distance from the supporting part of
the strut.
2. Antenna according to Claim 1, characterized in that the scatter structures (2)
are made of electrically conductive material.
3. Antenna according to Claim 1, characterized in that the scatter structures (2)
are made of dielectric material.
4. Antenna according to one of the preceding claims, characterized in that the scatter
structures (2) are composed in each case of a plurality of identical partial structures.
5. Antenna according to one of the preceding claims, characterized by the use for
a Cassegrain antenna with a deep main reflector (8), to which the struts (1) for mounting
the subreflector (9) are attached.
1. Antenne à réflecteur parabolique, comportant un réflecteur (8) de forme parabolique
ou approximativement parabolique et équipée de supports (1), qui sont situés dans
le trajet du rayonnement, servant à supporter un émetteur primaire ou un réflecteur
auxiliaire (9) et sont respectivement cintrés en forme d'arc dans un plan (plan de
support) déterminé par leurs deux extrémités et l'axe du réflecteur, caractérisée
par le fait que les surfaces réfléchissantes (4) des supports (1) sont pourvues chacune
d'une structure dispersive (2), dont la hauteur est constante sur toute l'étendue
en longueur des supports, alors que cette structure possède, perpendiculairement au
plan de support, une forme régulière ondulée ou sinueuse, que les structures dispersives
sont disposées respectivement sur une partie portante (3) des supports, que la partie
portante des supports possède respectivement une section transversale de forme approximativement
rectangulaire, que les structures dispersives sont disposées respectivement sur les
surfaces intérieures (4), constituant les surfaces réfléchissantes des supports, des
parties portantes et recouvrent ces surfaces, que les structures dispersives sont
soit constituées respectivement par deux éléments de tôle allongés (5, 6), soit réalisées
respectivement en un matériau moulable préfabriqué, auquel cas, lors de l'utilisation
des éléments en tôle, ces derniers délimitent avec la partie portante des supports
un espace possédant une section transversale approximativement triangulaire et sont
reliés entre eux au niveau du bord situé à l'opposé de la partie portante des supports,
de sorte que l'on obtient en cet endroit une arête vive de forme ondulée (7), formée
conjointement par les deux tôles et séparée de la partie portante du support par une
distance perpendiculaire constante, et, dans le cas de l'utilisation du matériau moulable,
ce dernier possède une section transversale approximativement triangulaire et comporte,
sur le côté tourné à l'opposé de la partie portante (3) du support (1), une arête
vive de forme ondulée, de la partie portante du support séparée par une distance perpendiculaire
constante.
2. Antenne suivant la revendication 1, caractérisée par le fait que les structures
dispersives (2) sont réalisées en un matériau électriquement conducteur.
3. Antenne suivant la revendication 1, caractérisée en ce que les structures dispersives
(2) sont réalisées en un matériau diélectrique.
4. Antenne suivant l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que les
structures dispersives (2) sont formées respectivement par la réunion de plusieurs
structures partielles identiques.
5. Antenne suivant l'une des revendications précédentes, caractérisée par l'utilisation
d'une antenne Cassegrain possédant un réflecteur principal (8) profond, sur lequel
sont montés les supports (1) servant à supporter le réflecteur secondaire (9).
