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EP 0 192 816 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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22.03.1995 Patentblatt 1995/12 |
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Anmeldetag: 12.09.1985 |
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Arbeitsplatzanordnung
Workshop arrangement
Arrangement d'atelier
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE FR GB IT LI LU NL SE |
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Priorität: |
20.02.1985 DE 3505763
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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03.09.1986 Patentblatt 1986/36 |
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Patentinhaber: Priesemuth, Wolfgang, Dipl.-Ing. |
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25524 Itzehoe (DE) |
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Erfinder: |
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- Priesemuth, Wolfgang, Dipl.-Ing.
25524 Itzehoe (DE)
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Vertreter: Barske, Heiko, Dr. rer. nat. |
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Blumbach, Kramer & Partner
Patentanwälte
Radeckestrasse 43 81245 München 81245 München (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-A- 3 116 352 FR-A- 2 577 159 US-A- 3 537 381
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FR-A- 1 465 694 US-A- 2 694 614
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Arbeitsplatzanordnung für die Serienfertigung kleiner,
aus einer Vielzahl von Kleinteilen bestehender Geräte mit einer an einem Tisch angeordneten
Folge von Arbeitsplätzen, die aufeinanderfolgenden Fertigungsstufen des zu fertigenden
Geräts zugeordnet sind, und mit Ver- und Entsorgungsanschlüssen für die Arbeitsplätze,
z.B. für elektrische Energie, Beleuchtung, Gas, Luft, Wasser.
[0002] Bei der Serienfertigung - vor allem bei der Fertigung von elektrischen oder auch
mechanischen Kleinbauteilen - verwendete man bisher im allgemeinen langgestreckte
Tische, sich langsam fortbewegende Förderbänder oder auch eine Kombination eines langgestreckten
Tisches mit einem parallel laufenden Förderband. Die Arbeitsplätze befinden sich dann
einer hinter dem anderen entlang des Arbeitstisches. Nachteilig ist hierbei der relativ
große Raumbedarf, da jeder einzelne Arbeitsplatz seine eigenen Versorgungsanschlüsse
benötigt, die dann im allgemeinen im Deckenbereich oder auch in einem nichtbegehbaren
und nichtbenutzbaren Randbereich des Arbeitsraumes vorgesehen werden.
[0003] Aus der US-A 3 537 381 ist eine kreisförmig ausgebildete Arbeitsplatzanordnung bekannt,
bei der die einzelnen Arbeitsplätze mit einem gleichmäßigen Strom gereinigter Luft
versorgt werden sollen und zwar von einer im Zentrum der Arbeitsplatzanordnung angeordneten
Einrichtung aus.
[0004] Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung eine Arbeitsplatzanordnung zu schaffen,
die gegenüber der bekannten Arbeitsplatzanordnung unkomplizierter ausgebildet ist,
die im wesentlichen mit einer einzigen Versorgungs- und Entsorgungseinrichtung auskommt,
wobei die Bereitstellung und Inganghaltung der Versorgungs- und Entsorgungseinrichtung
einfach zu bewerkstelligen ist, und bei der das Zusammenwirken der der Arbeitsplatzanordnung
zugeordneten bzw. an ihr arbeitenden Arbeitspersonen erheblich verbessert wird, so
daß insgesamt die Fehlerrate bei der Serienfertigung der Geräte verringert wird.
[0005] Gelöst wird die Aufgabe gemäß der Erfindung dadurch, daß die Arbeitsplätze am Außenumfang
eines Tisches angeordnet sind, dessen Tischfläche die Form eines geschlossenen oder
nach einer Seite aufgeschnittenen Rings mit kreisförmiger oder polygonaler Form des
inneren und äußeren Umfangs aufweist, daß diese Tischfläche in jeweils einem Arbeitsplatz
zugeordnete Sektoren unterteilt ist, daß im tischflächenfreien Mittelbereich die Ver-
und Entsorgungsanschlüsse für alle Arbeitsplätze angeordnet sind und daß im Abstand
über dem tischflächenfreien Mittelbereich des Tisches eine diesen überdeckende Regalplatte
angeordnet ist.
[0006] Der Vorteil der Arbeitsplatzanordnung besteht im wesentlichen darin, daß kein Ver-
und Entsorgungssatz pro Arbeitsplatz bei einer Arbeitsplatzanordnung, die eine Mehrzahl
von Arbeitsplätzen umfaßt, vorgesehen zu werden braucht. Vielmehr ist grundsätzlich
von allen Arbeitsplätzen aus jedes Ver- und Entsorgungsmittel zugänglich, womit das
Ziel einer erheblichen Reduzierung der Erstellungskosten für derartige Arbeitsplatzanordnungen
erreicht wird. Ein weiterer Vorteil ist, daß sich der Aufwand für die Wartung und
Reparatur erheblich reduziert, da pro Arbeitsplatzanordnung lediglich einmal die Ver-
und Entsorgungsmittel überwacht und ggf. instandgehalten werden müssen.
[0007] Die erfindungsgemäße Anordnung führt nicht nur zu einem erheblich verminderten Leitungsbedarf,
sondern auch zu einer verbesserten Ausnutzung der Arbeitsräume und einer Verminderung
der Unfallgefahr aufgrund ungünstig verlegter Leitungen, die beim Begehen des Arbeitsraumes
und dem Materialtransport hinderlich im Wege sei können.
[0008] Vorzugsweise ist eine Mehrzahl von in ihrer Form im wesentlichen gleichen Arbeitstischen
mit trapezförmigen Tischflächen vorgesehen, welche mit ihren schrägen Tischkanten
aneinanderstoßend den offenen, polygonal begrenzten Mittelbereich umgeben.
[0009] Weitere Einzelheiten und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
[0010] Nachfolgend werden anhand der beigefügten Zeichnungen bevorzugte Ausführungsformen
der Erfindung beispielsweise veranschaulicht.
[0011] In den Zeichnungen zeigen:
- Fig. 1
- eine perspektivische Ansicht einer erfindungsgemäßen Arbeitsplatzanordnung nach Fortnahme
der für die Arbeiter ringsum den Tisch vorgesehenen Sitzgelegenheiten,
- Fig. 2
- einen Ausschnitt der Fig. 1 in vergrößertem Maßstabe,
- Fig. 3
- eine schematische Draufsicht auf eine erfindungsgemäße Arbeitsplatzanordnung und
- Fig. 4
- eine der Fig. 3 ähnliche Darstellung einer abgewandelten Arbeitsplatzanordnung, bei
der der Arbeitsplatzring geöffnet ist und an einen geradlinigen Arbeitstischabschnitt
anschließt.
[0012] Das Grundschema der Erfindung ist aus der Fig. 3 zu erkennen. Hier besteht der ringförmig
ausgebildete Tisch 1 aus sechs einzelnen Arbeitstischen 10 mit einer trapezförmigen
Tischplatte 11. Die einzelnen Tische 10 sind so zusammengesetzt, daß ihre Seitenkanten
14 an der entsprechenden Seitenkante des Nachbartisches aneinanderstoßen. Auf diese
Weise entsteht eine ringförmige Tischanordnung mit einem freien Mittelbereich 16,
in dem sich die Versorgungsanschlüsse 40 befinden, die die Fig. 3 schematisch als
Rechteck zeigt. Die einzelnen Arbeiter A sitzen auf nicht dargestellten Stühlen vor
den Außenkanten 12 der einzelnen Arbeitstische 10. Die Innenkanten 13 der Tischplatten
begrenzen den tischplattenfreien Mittelbereich 16.
[0013] Zur Abgrenzung der einzelnen Arbeitsplätze befinden sich im Bereich der schrägen
Seitenkanten radial gerichtete Trennwände 20, in denen sich Materialübergabeöffnungen
21 befinden. Auf diese Weise können sich die über den Umfang des ringförmigen Tisches
1 verteilt sitzenden Arbeiter nicht gegenseitig stören. Die Weitergabe der in Serie
zu fertigenden Bauteile erfolgt über die Übergabeöffnungen 21 in den Trennwänden.
Diese Übergabeöffnungen können gegebenenfalls auch wie in Fig. 1 und 2 zu ersehen
mit einer Rutsche 22 versehen sein.
[0014] Wie die Fig. 1 erkennen läßt, ist jeder einzelne Arbeitstisch 10 mit eigenen Tischbeinen
15 versehen, so daß man die Arbeitsplatzanordnung zur Lagerung, zum Umbau oder zur
Reparatur sehr leicht auseinandernehmen kann. Außerdem ermöglicht diese getrennte
Ausbildung des ringförmigen Tisches einen Umbau gemäß Fig. 4. Wenn, wie in Fig. 4
angenommen, beispielsweise die auf einem ringförmigen Pfad erzeugten Serienerzeugnisse
einer linearen Förderstrecke zugeführt werden müssen, kann man zwei der insgesamt
sechs Arbeitstische aus dem Kreis herausnehmen, um sie gegensinnig an den letzten
des noch im Kreis befindlichen Arbeitstisches anzusetzen. Selbstverständlich bereitet
es auch keine Schwierigkeiten, aus einer beliebigen Anzahl von Arbeitstischen mit
trapezförmiger Tischfläche einen durchgehend geradlinigen Gesamtarbeitstisch aufzubauen.
Die erfindungsgemäße Arbeitsplatzanordnung ist somit außerordentlich vielseitig verwendbar
bei einer nur relativ kleinen Anzahl von Einzelbauelementen, die leicht handhabbar
sind.
[0015] Wie die Figuren 1 und 2 zeigen, stützen die radial gerichteten vertikalen Trennwände
20, die vorzugsweise transparent sind und aus Kunststoff bestehen, eine Regalplatte
30, die sich über den gesamten offenen Mittelbereich 16 des ringförmigen Arbeitstisches
1 erstrecken oder auch in der Mitte offen sein kann, wenn Versorgungsleitungen von
der Decke des Raumes aus zugeführt werden müssen.
[0016] Die Regalplatte 30 trägt eine Vielzahl von Vorratsbehältern 31, die vorzugsweise
aus schlagfestem transparentem Kunststoffmaterial bestehen, damit man ständig einen
Überblick über die Füllung dieser Behälter 31 hat. Diese Behälter 31 enthalten die
zu verarbeitenden Kleinteile, wie beispielsweise vorgeformte Kunststoffelemente, kleine
Metallteile, Schrauben, Nieten, Kontaktmesser u.dgl. je nach der Art der vorgesehenen
Fertigung. Diese Vorratsbehälter 31 stehen über Förderschläuche 32 mit den einzelnen
Arbeitsplätzen in Verbindung, an denen die entsprechenden Bauteile verarbeitet werden
sollen. Das untere Ende der Förderschläuche ist - soweit erforderlich - mit einem
vogeltränkenartigen Entnahmenapf 33 versehen.
[0017] In Verbindung mit Fig. 2 soll die Arbeit eines an diesem Arbeitsplatz sitzenden Arbeiters
beschrieben werden. In der Mitte seines Arbeitsplatzes steht eine pneumatisch betätigte
Arbeitsmaschine 34, beispielsweise eine Stanze, eine Presse, eine Nietvorrichtung
o.dgl. Der Arbeitsplatz, insbesondere die zu beschickende Arbeitsmaschine 34, liegt
im Licht einer Lampe 23, die an einem Kugelgelenk hängend beliebig gerichtet werden
kann. Der am Arbeitsplatz der Fig. 2 sitzende Arbeiter empfängt die vorgefertigten
Teile beispielsweise vom links benachbarten Arbeitsplatz über die Msterialübergabeöffnung
21, in der sich eine Förderrutsche 22 befinden kann. Das vorgefertigte Stück wird
dann von diesem Arbeiter in die Arbeitsmaschine 34 eingelegt und mit weiteren Kleinbauteilen
kombiniert, die dann mit dem Werkstück verbunden werden, indem der Arbeiter die aus
Sicherheitsgründen doppelt vorhandenen Betätigungsknöpfe 36a und 36b niederdrückt.
Das dann auf diese Weise weiterverarbeitete bzw. vervollständigte Werkstück gibt der
Arbeiter dann an den rechtsliegenden Arbeitsplatz weiter, indem er es in der rechtsliegenden
Übergabeöffnung 21 auf die Rutsche 22 legt. Die an der Arbeitsmaschine verwendeten
Bauelemente entnimmt der Arbeiter den Entnahmenäpfen 33, welche über die Förderschläuche
32 mit den entsprechenden Vorratsbehältern 31 in Verbindung stehen.
[0018] Die Zufuhr der elektrischen Energie für die Beleuchtung 23, für die Arbeitsmaschine
34 u.dgl. erfolgt über den tischplattenfreien Mittelbereich 16, welcher die Versorgungsanschlüsse
aller Arbeitsplätze enthält.
[0019] Als Beispiel ist in der Fig.1 lediglich ein Stromverteilungskasten 40 gezeigt. Zur
Versorgung der einzelnen Arbeitsplätze gehören aber je nach der Art der durchzuführenden
Arbeiten auch noch weitere Schlauch- oder Kabelleitungen. Beispielsweise müssen bei
autogenen Schweißungen auch die Schweißgase zugeführt werden. Oft sind such noch zusätzliche
Gleichstrom- oder Schwachstromanschlüsse erforderlich. Sofern an den einzelnen Arbeitsplätzen
schädliche Dämpfe, wie beispielweise Lötdämpfe entstehen, sollten die einzelnen Arbeitsplätze
auch klimatisiert werden, indem man die am Arbeitsplatz entstehenden Gase absaugt
und über den Mittelbereich des Tisches abführt. Eine Frischluftversorgung kann ebenfalls
auf dem gleichen Wege erfolgen. Sofern an den einzelnen Arbeitsplätzen, beispielsweise
zum Kühlen Wasser benötigt wird, verlaufen auch in diesem Falle die Zu- und Ableitungen
über den Mittelbereich 16 des Arbeitstisches.
[0020] Abschließend soll noch darauf hingewiesen werden, daß die Anzahl der über einen Kreisumfang
anzuordnenden Tische beliebig ist. Bei Anordnung in einem sehr großen Kreis kann selbstverständlich
auch eine sehr große Anzahl von einzelnen sektorförmigen Arbeitstischen angeordnet
werden, wobei dann verständlicherweise auch ein relativ großer Mittelbereich 16 entsteht.
1. Arbeitsplatzanordnung für die Serienfertigung kleiner, aus einer Vielzahl von Kleinteilen
bestehender Geräte mit einer an einem Tisch (1) angeordneten Folge von Arbeitsplätzen,
die aufeinanderfolgenden Fertigungsstufen des zu fertigenden Geräts zugeordnet sind,
und mit Ver- und Entsorgungsanschlüssen für die Arbeitsplätze, z.B. für elektrische
Energie, Beleuchtung, Gas, Luft, Wasser, dadurch gekennzeichnet, daß die Arbeitsplätze
am Außenumfang eines Tisches (1) angeordnet sind, dessen Tischfläche (11) die Form
eines geschlossenen oder nach einer Seite aufgeschnittenen Rings mit kreisförmiger
oder polygonaler Form des inneren und äußeren Umfangs aufweist, daß diese Tischfläche
in jeweils einem Arbeitsplatz zugeordnete Sektoren unterteilt ist, daß im tischflächenfreien
Mittelbereich (16) die Ver- und Entsorgungsanschlüsse für alle Arbeitsplätze angeordnet
sind und daß im Abstand über dem tischflächenfreien Mittelbereich des Tisches eine
diesen überdeckende Regalplatte (30) angeordnet ist.
2. Arbeitsplatzanordnung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Mehrzahl von in ihrer
Form im wesentlichen gleichen Arbeitstischen (10) mit trapezförmigen Tischflächen
(11), welche mit ihren schrägen Tischkanten (14) aneinanderstoßend rings um den offenen,
polygonal begrenzten Mittelbereich (16) angeordnet sind.
3. Arbeitsplatzanordnung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß im Mittelbereich
(16) des Tisches (1) Teile einer Klimaanlage, insbesondere Absauganschlüsse für bei
der Arbeit entstehende Lötmitteldämpfe angeordnet sind.
4. Arbeitsplatzanordnung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zur Begrenzung
der Arbeitsplätze auf der Tischfläche (11) senkrecht nach oben ragende, radial gerichtete
Trennwände (20) angeordnet sind, in denen sich Materialübergabeöffnungen (21) zu den
Nachbararbeitsplätzen befinden.
5. Arbeitsplatzanordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die radial gerichteten
Trennwände (20) aus transparentem Material, insbesondere Kunststoff bestehen.
6. Arbeitsplatzanordnung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Regalplatte
(30) auf den oberen Kanten der radial gerichteten Trennwände (20) abgestützt ist.
7. Arbeitsplatzanordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Regalplatte
(30) Vorratsbehälter (31) für Kleinteile angeordnet sind, welche mit den einzelnen
Arbeitsplätzen über Förderschläuche (32) verbunden sind.
8. Arbeitsplatzanordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß an den unteren
Enden der Förderschläuche (32) vogeltränkenartig ausgebildete Entnahmenäpfe (33) angeordnet
sind.
9. Arbeitsplatzanordnung nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Tischflächensektoren
so bemessen sind, daß eine der Arbeitszahl entsprechenden Anzahl von Tischflächensektoren
(11) eine 360° - Polygonfläche abdecken.
1. A workplace arrangement for the series production of small appliances consisting of
a plurality of small parts, with, disposed on a table (1), a sequence of workplaces
associated with a succession of stages in the production of the complete appliance
and with supply and discharge connections for the workplaces, e.g. for electrical
energy, lighting, gas, air, water, characterised in that the workplaces are disposed
at the outer periphery of a table (1) of which the table top (11) is in the form of
a closed ring or a ring open on one side, the inner and outer periphery having a circular
or polygonal form and in that this table top is subdivided into segments each of which
is associated with one workplace and in that in the free middle area (16) of the table
top are situated the supply and discharge connections for all workplaces and in that
a shelf panel (30) is situated above and covers the free middle area of the table
top.
2. A workplace arrangement according to Claim 1, characterised by a plurality of work
tables (10) which are substantially identical in shape, with trapezoidal table tops
(11) disposed around the open polygonally bounded middle area (16) in such a way that
their oblique table edges (14) abut.
3. A workplace arrangement according to Claim 1 and 2, characterised in that parts of
an air conditioning system, particularly vacuum extraction connections for solvent
vapours arising during working are disposed in the middle area (16) of the table (1).
4. A workplace arrangement according to Claim 1 to 3, characterised in that to define
the workplaces on the table top (11), vertically upwardly projecting radially directed
partitions (20) are provided in which there are material transfer apertures (21) between
neighbouring workplaces.
5. A workplace arrangement according to Claim 4, characterised in that the radially directed
partitions (20) consist of transparent material, particularly synthetic plastics material.
6. A workplace arrangement according to Claim 4 or 5, characterised in that the shelf
panel (30) is supported on the upper edges of the radially directed partitions (20).
7. A workplace arrangement according to Claim 6, characterised in that disposed on the
shelf panel (30) are supply containers (31) for small parts and in that they are connected
to the individual workplaces via conveyor hoses (32).
8. A workplace arrangement according to Claim 7, characterised in that at the bottom
ends of the conveyor hoses (32) are withdrawal cups (33) constructed like birdbaths.
9. A workplace arrangement according to Claim 1 to 8, characterised in that the table
top segments are 50 dimensioned that a number of table top segments (11) corresponding
to the number of tasks cover a 360° polygonal area.
1. Agencement de postes de travail pour la fabrication en série de petits appareils constitués
par une multiplicité de petites pièces, comportant une succession de postes de travail,
qui sont situés sur une table (1) et sont associés à des échelons successifs de fabrication
de l'appareil à fabriquer, et des éléments de raccordement d'alimentation et d'évacuation
pour les postes de travail, par exemple pour l'énergie électrique, l'éclairage, le
gaz, l'air, l'eau, caractérisé en ce que les postes de travail sont disposés sur le
pourtour extérieur d'une table (1), dont la surface (11) possède la forme d'un anneau
fermé ou sectionné d'un côté et dont la périphérie intérieure et la périphérie extérieure
ont une forme circulaire ou polygonale, que cette surface de la table est subdivisée
en des secteurs associés chacun à un poste de travail, que les éléments de raccordement
d'alimentation et d'évacuation pour tous les postes de travail sont disposés dans
la zone centrale (16) ne comportant aucune surface de table et qu'à distance et au-dessus
de la zone centrale de la table, qui ne comporte aucune surface de table, est disposée
une tablette de rayonnage (30) qui recouvre cette zone centrale.
2. Agencement de postes de travail selon la revendication 1, caractérisé par une multiplicité
de tables de travail (10), dont les formes sont sensiblement identiques et qui possèdent
des surfaces trapézoïdales (11) qui sont disposées de telle sorte que leurs bords
obliques (14) sont réciproquement en aboutement tout autour de la zone centrale ouverte
(16) à contour polygonal.
3. Agencement de postes de travail selon les revendications 1 et 2, caractérisé en ce
que dans la zone centrale (16) de la table (1) sont disposées des pièces d'une installation
de climatisation, notamment des raccords d'aspiration pour des vapeurs de solvants
qui apparaissent lors du travail.
4. Agencement de postes de travail selon les revendications 1 à 3, caractérisé en ce
que pour la limitation des postes de travail à la surface (11) de la table, il est
prévu des parois radiales de séparation (20), qui font saillie verticalement vers
le haut et dans lesquelles sont aménagées des ouvertures (21) pour le transfert de
matériel aux postes voisins.
5. Agencement de postes de travail selon la revendication 4, caractérisé en ce que les
parois radiales de séparation (20) sont réalisées en un matériau transparent, notamment
une matière plastique.
6. Agencement de postes de travail selon la revendication 4 ou 5, caractérisé en ce que
la tablette de rayonnage (30) est supportée par les bords supérieurs des parois radiales
de séparation (20).
7. Agencement de postes de travail selon la revendication 6, caractérisé en ce que sur
la tablette de rayonnage (30) sont disposés des récipients (31) pour de petites pièces,
qui sont reliés aux différents postes de travail par l'intermédiaire de tuyaux d'entraînement
(32).
8. Agencement de postes de travail selon la revendication 7, caractérisé en ce que des
coupelles de prélèvement (33) agencées à la manière d'abreuvoirs pour oiseaux sont
prévues aux extrémités inférieures des tuyaux d'entraînement (32).
9. Agencement de postes de travail selon les revendications 1 à 8, caractérisé en ce
que les secteurs de la surface de la table sont dimensionnés de telle sorte qu'un
nombre de secteurs (11) de la surface de la table, qui correspond au nombre des postes
de travail, recouvrent une surface polygonale de 360°.