[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine automatische Presse der im Gattungsgebriff des
Anspruches 1 angegebenen Art (siehe zum Beispiel DE-A1-2 533 020). Druckknopfteile
werden auf der einen Seite des Trägers durch Befestigungsteile angenietet, die von
der anderen Trägerseite aus zugeführt werden. Für eine Automatisierung verwendet man
eine Zuführeinrichtung, die sowohl die Druckknopfteile als auch die Befestigungsteile
selbsttätig den jeweiligen Ober- bzw. Unterwerkzeugen der Presse zuführt.
[0002] Bei der Konfektionierung von Kleidungsstücken besteht das Bedürfnis, verschiedenartige
Druckknopfteile und/oder verschiedenartige Befestigungsteile in wechselnder Anzahl
nacheinander zu verarbeiten. Hierzu war es bisher notwendig, verschiedene Pressen
zu verwenden, die mit entsprechend unterschiedlichen Druckknopfteilen und Befestigungsteilen
versehen waren. Nach einem Arbeitsgang auf der einen Presse wurde der Arbeitsgang
auf einer anderen Presse fortgeführt, wozu ein gesonderter Transport und eine gesonderte
Ausrichtung der Kleidungsstücke an den Pressen erforderlich waren.
[0003] Die Erfindung hat erkannt, daß diese Arbeitsweise zeitaufwendig ist und der Einsatz
von mehreren Pressen unnötig ist.
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Presse der im Gattungsbegriff genannten
Art zu entwickeln, die eine schnelle Anpassung an alle individuellen Wünsche zur Konfektionierung
von Kleidungsstücken mit Druckknopfteilen und Befestigungsteilen gestattet. Dies wird
erfindungsgemäß durch die im Kennzeichen des Anspruches 1 angeführten Maßnahmen erreicht,
denen folgende besondere Bedeutung zukommt:
[0005] Durch die Aufteilung der Tastatur in die beiden unterschiedlichen Tastaturfelder
ist es in überschaubarer Weise möglich, schnell und bequem jede Änderung in der Anzahl
und in der Sorte der Druckknopfteile und Befestigungsteile auszuführen. Das erste
Tastaturfeld, das nachfolgend kurz "Sequenz-Tastatur" bezeichnet werden soll, legt
fest, wieviel gleiche Teile von Druckknöpfen und Befestigern nacheinander in den einzelnen
Arbeitsgängen des Programms verarbeitet werden sollen. Die Sequenz-Tastatur umfaßt
in übersichtlicher Weise das gesamte Arbeitsprogramm und läßt die Stückzahl gleicher
Teile in jedem Arbeitsgang dieses Gesamtprogramms festlegen bzw. wieder individuell
verändern. Das zweite Tastaturfeld, das nachfolgend kurz "Sorten-Tastatur" bezeichnet
werden soll, bestimmt, welche Sorte von Druckknopfteilen einerseits und Befestigungsteilen
andererseits bei den einzelnen Arbeitsgängen zum Zuge kommen soll. Während die Sequenz-Tastatur
die Anzahl gleicher Teile in jedem Arbeitsgang festlegt, bestimmt die Sorten-Tastatur,
von welcher Art die Druckknopfteile und Befestigungsteile in den einzelnen Arbeitsgängen
sein sollen. In der nachfolgenden Beschreibung wird näher angegeben, auf welche bequeme
Weise Änderungen in der Konfektionierung damit erfaßt werden.
[0006] Eine Vereinfachung der Presse ergibt sich durch die Maßnahmen des Anspruches 2, sofern
für die Druckknopfteile einerseits und die Befestigungsteile andererseits jeweils
ein Zuführkanal-Paar verwendet wird. In diesem Fall ist nämlich jeweils nur ein Schaltelement
für ein umsteuerbares Gatter nötig, das nur den einen oder den anderen Kanal freigibt,
weshalb Fehlschaltungen grundsätzlich vermieden sind. Es tritt eine Bauvereinfachung
dadurch ein.
[0007] Eine bequeme Einstellung und Veränderung der Sequenz-Tastatur ergibt sich mit den
Maßnahmen des Anspruches 3. Über die Nummern-Tasten kann beim Programmiervorgang jeder
einzelne Arbeitsgang beliebig angesteuert und durch Betätigen der zugehörigen Additions-
oder Subtraktionstaste auf den gewünschten neuen Wert eingestellt werden. Vorteilhaft
sind dabei die Anzeigefelder gemäß Anspruch 4, die ablesbar machen, auf welchen Wert
die Vorrichtung eingestellt ist. Die Zähler nach Anspruch 6 zeigen dabei, in welcher
Phase die Presse im Zuge ihres Programms sich gerade befindet. Dies ist insbesondere
dann interessant, wenn die Presse durch ein Auslöseglied gemäß Anspruch 5 betätigt
wird, das jeweils nur einen Pressenhub aus ihrem Arbeitsprogramm zum Ablauf bringt,
wenn das Auslöseglied betätigt wird.
[0008] Weitere Maßnahmen und Vorteile der Erfindung sind aus der nachfolgenden Beschreibung
und Zeichnung ersichtlich. In der Zeichnung ist die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel
dargestellt. Es zeigen
Fig. 1 halbschematisch die erfindungsgemäße Presse in nichtmaßstäblicher Darstellung
und
Fig. 2 ein mit der Presse von Fig. 1 verarbeiteted Kleidungsstück
[0009] Die Presse besteht aus mehrteiligen Ober- und Unterwerkzeugen 10, 20, wovon die einen,
z. B. die Oberwerkzeuge 10, zur Aufnahme und zum Setzen von Druckknopfteilen 11, 12
und die Unterwerkzeuge zur Positionierung von damit zusammenwirkenden Befestigungsteilen
21, 22 dienen. Diese Teile 11, 12, 21, 22 befinden sich, sortenweise getrennt, in
Vorratsbehältern 13, 14 bzw. 23, 24, die zur Unterscheidung ihres Inhalts durch die
Bedienungsperson mit A, B, C und D gekennzeichnet sind. Zur Verdeutlichung ihres Aussehens
sind im Schema von Fig. 1 die Druckknopfteile 11, 12 mit ihren patrizenförmigen Schließflächen
89 bzw. ihren matrizenförmigen Aufnahmen 88 ebenso dargestellt wie die im vorliegenden
Fall als Zackenringe ausgebildeten Befestigungsteile 21, 22. Die Zackenringe 21, 22
unterscheiden sich im vorliegenden Fall dadurch voneinander, daß die Sorte A farbige
Zackenringe 22 und die Sorte B vernickelte Zackenringe 21 aufweist. Die Zackenringe
21, 22 bestehen aus einer Flanschplatte 64 mit Zinken 65, die umbiegbar sind und dadurch
als verformbare Halteelemente zur Befestigung der zugehörigen Druckknopfteile 11 bzw.
22 dienen. Es versteht sich natürlich, daß die Zackenringe 21, 22 in Form und Farbe
auch anders ausgebildet sein könnten. Es könnten natürlich auch Befestigungsteile
21, 22 anderer Art, z. B. Nietteile mit stauchbaren Nietschäften verwendet werden.
Den beiden zusammengehörigen Sorten A, B von Befestigungsteilen 21, 22 einerseits
und den Sorten D, C von Druckknopfteilen 11, 12 andererseits ist jeweils eine eigene
Zuführeinrichtung 30 zugeordnet, welche folgende Glieder umfaßt:
[0010] An jeden der Vorratsbehälter 13, 14 bzw. 23, 24 schließt sich ein Zuführkanal 15,
16 bzw. 25, 26 an, wo die Teile in Reihe geordnet und zueinander ausgerichtet weitergeführt
werden. Jeweils ein zusammengehöriges Kanal-Paar 15,16 bzw. 17, 18 mündet jeweils
in einen gemeinsamen Sammelkanal 17 bzw. 27. An der Übergangsstelle befindet sich
jeweils ein Gatter, welches von zugehörigen Schaltelementen 19 bzw. 29 jeweils in
zwei Schaltstellungen 18, 18' bzw. 28, 28' umsteuerbar ist. Die Sammelkanäle 17, 27'
führen die Teile zu einer eigenen Ladeeinrichtung, die jeweils eine Führung 32, 34
und einen Schieber 31, 32 umfaßt. Die Schieber 31, 32 sind von einem schematisch angedeuteten
Getriebe 35, 36 im Sinne der eingezeichneten Pfeile 37, 38 längsverschieblich. In
der gestrichelt in Fig. 1 angedeuteten Lage befinden sich die Schieber 31, 33 jeweils
in ihrer zurückgezogenen Lage außerhalb der Mündungsstelle der Sammelkanäle 17, 27.
Dadurch kann ein einzelnes Teil 11, 12 bzw. 21, 22 in die Führung 32, 34 gelangen,
von wo es mittels der Schieber 31, 33 in die Werkzeuge 10 bzw. 20 überführt wird,
wenn diese eine bestimmte Position einnehmen. Die Schieber 31, 33 werden von den zugehörigen
Getrieben 35, 36 in eine Ausschublage im Sinne der Pfeile 37, 38 überführt. Nach dem
Ladevorgang gelangen die Schieber wieder in die gestrichelte Einschublage von Fig.
1. Die Werkzeuge 10, 20 besitzen folgenden Aufbau und Wirkungsweise:
[0011] Die Oberwerkzeuge 10 umfassen eine Oberzange 41, zwischen deren Schenkeln ein Oberstempel
40 angeordnet ist. Beide Glieder 40, 41 führen über jeweils ein eigenes Hubgestänge
42, 43 eine durch die Pfeile 44 bzw. 45 verdeutlichte Hubbewegungen aus, die eine
eigene Amplitude aufweisen und zueinander in bestimmter Weise phasenversetzt sind.
Die Gestänge 42, 43 werden von entsprechend ausgelegten Hubgetrieben 46 in Bewegung
gesetzt. Beim vorerwähnten Ladevorgang der einen oder anderen Sorte D, C der beiden
Druckknopfteile 11, 12 befinden sich der Oberstempel 40 und die Oberzange 41 in der
oberen Totpunktlage ihrer Hubbewegung 44, 45. Die in der Schieberführung 32 herangeführten
Druckknopfteile 11 bzw. 12 sind dabei mit einem Aufnahmeprofil 47 zwischen den Schenkeln
der Oberzange 41 ausgerichtet und werden dort von den federnd gegeneinander gedrückten
Zangenschenkein festgehalten, wenn sie der Schieber 31 einführt. In der Darstellung
von Fig. 1 ist eine der Wirklichkeit nicht entsprechende Darstellung gewählt, denn
bezogen auf die Seitenansicht der Oberzange 41 verläuft die Schieberführung 32 in
Wirklichkeit vertikal zur Zeichenebene, so daß die Führungsöffnung mit der Lücke zwischen
den beiden Zangenschenkeln ausgerichtet ist.
[0012] Das Unterwerkzeug 20 besteht aus einem Unterstempel 50 und einem Unterbacken-Paar
51, das auf der Oberseite einer Bühne 52 schwenkbar angebracht ist. Die mit dem Unterbacken-Paar
51 ausgerüstete Bühne 52 sitzt an einem Arm 53, der über ein schematisch angedeutetes
Schwenkgetriebe 54 eine durch den Pfeil 55 angedeutete Hubbewegung ausführen kann.
Der Unterstempel ist dagegen ortsfest in einem Gestell 56 der Presse positioniert,
befindet sich aber in Ausrichtung mit einem Aufnahmeprofil 57 zwischen den Unterbacken
51. Beim Ladevorgang gelangt die Sorte A bzw. B von Befestigungsteilen 21, 22 in das
Aufnahmeprofil 57 der Backen 51 durch den zugehörigen Schieber 33 und die Führung
34, wenn in analoger Weise die obere Totpunktlage der Hubbewegung 55 des Arms 53 vorliegt.
[0013] In Fig. 1 ist die Ruhelage der Presse gezeigt, wo die beiden Werkzeuge 10, 20 jeweils
in ihren oberen Totpunktlagen sich befinden. Zwischen den Werkzeugen 10, 20 verbleibt
ein ausreichender Abstand 60, damit eine Bedienungsperson den zu verarbeitenden Träger,
z. B. das Kleidungsstück von Fig. 2, in der Presse positionieren kann. Ist dies vollzogen,
so betätigt die Bedienungsperson ein Auslöseglied, das hier aus einem Fußschalter
92 ausgebildet ist und über eine Impulsleitung 93 einerseits auf das Hubgetriebe 46
und andererseits auf das Schwenkgetriebe 54 einwirkt und beide zur Ausführung eines
kompletten Hubzyklus veranlaßt. Dieser Impuls wird aber auch über die Impulsleitung
48 an eine einheitliche Steuervorrichtung 63 weitergeleitet, die, was noch näher beschrieben
werden wird, in ihrem Arbeitsprogramm um einen Schritt weitergeschaltet wird. Von
dieser Steuervorrichtung 63 ist vorausgehend über die Impulsleitungen 58, 59 das Schubgetriebe
35, 36 der beiden Ladeeinrichtungen 31, 32 bzw. 33, 34 wirksam geworden und hat dadurch
den vordersten Druckknopfteil 11 bzw. 12 und Befestigungsteil 21 bzw. 22 in die beiden
Werkzeuge 10,20 eingeführt.
[0014] Durch ihr Hubgetriebe 46 eilt zunächst die Oberzange 41 gegenüber dem Oberstempel
40 vor, doch in der letzten Phase ihrer Hubbewegungen 44, 45 holt der Oberstempel
40 die Oberzange 41 ein, spreizt die Zangenschenkel infolge einer angedeuteten Verdickung
39 und drückt den im Aufnahmeprofil 47 befindlichen Druckknopfteil 11 bzw. 12 gegen
den über dem Unterwerkzeug 20 angeordneten Träger. Phasenversetzt und mit eigener
Amplitude bewegt sich währenddessen über das Schwenkgetriebe 54 auch das Unterbacken-Paar
51 mit dem von ihm gehaltenen Befestigungsteil 21 bzw. 22 abwärts. Beim Abwärtshub
55 dringen die erwähnten Zinken 65 des Zackenrings 21 bzw. 22 durch den Stoff des
Trägers hindurch, gelangen in den auf der anderen Seite des Trägers befindlichen Druckknopfteil
11, 12 und werden dort vom Oberstempel 40 verformt. Jetzt ist der Druckknopfteil 11
bzw. 12 mit dem Befestigungsteil 21 bzw. 22 am Träger befestigt. Es kann jetzt die
Aufwärtsbewegung der beiden Werkzeuge 10, 20 in die Ausgangslage von Fig. 1 ablaufen.
[0015] Die Steuereinrichtung 63 hat Speicher für ein Steuerprogramm, das von einer Eingabeeinrichtung
in besonders einfacher Weise frei programmierbar ist. Dies wird durch die in nicht
maßstäblicher Weise vergrößert in Fig. 1 dargestellte Tastatur 70 ausgeführt, welche
zwei Tastaturfelder 71, 72 umfaßt, von denen das eine als "Sequenz-Tastatur 71" und
das andere "Sorten- Tastatur 72" bezeichnet werden soll. Die gezeigte Presse ist dazu
eingerichtet, in zyklischer Aufeinanderfolge vier Arbeitsgänge auszuführen, die hinsichtlich
der zu verarbeitenden Sorte A, B, C und D jeweils frei programmierbar sind. Dies macht
sich in der Tastatur 70 dadurch bemerkbar, daß die Sequenz-Tastatur 71 vier Tastenreihen
73 bis 76 aufweist. Es versteht sich natürlich, daß auch eine andere Anzahl von Arbeitsgängen
im Arbeitsprogramm vorgesehen sein könnten. Am übersichtlichsten wäre es dann, wenn
eine entsprechende Anzahl von Tastenreihen 73, 76 vorgesehen wären. Es wäre aber auch
möglich, die vorgegebene Sequenz-Tastatur 71 für mehrere "Durchgänge" zu verwenden,
die jeweils für sich getrennt programmierbar sind und nacheinander ablaufen. Wegen
der an sich gleichen Funktion der Tastenreihen 73 bis 76 genügt es, eine von ihnen
zu beschreiben.
[0016] Jede Tastenreihe umfaßt, wie bei 73 ersichtlich ist, zunächst eine Nummerntaste 77,
die anzeigt, in welchem Arbeitsgang desvorgesehenen Programms die Eingabe dieser Tastenreihe
wirksam ist. Zu der Tastenreihe 73 gehört jeweils eine Additionstaste 78 sowie eine
Subtraktionstaste 79 und ein Anzeigefenster 80, welches jeweils den Wert der Einstellung
angibt. Die Einstellung zeigt, wieviele zueinander gleiche Teile aus den Sorten A,
B, C, D nacheinander von der Presse verarbeitet werden sollen.
[0017] Die Sortentastatur 72 dagegen dient dazu festzulegen, welche der verfügbaren Sorten
A, B, C, D von Teilen 11, 12 bzw. 21, 22 in den einzelnen Arbeitsgängen im Programm
zum Zuge kommen sollen. Außer noch näher zu beschreibenden Funktionstasten 81, 85
ist eine erste Sortentaste 82 zur Auswahl der beiden Sorten A, B und eine zweite Sortentaste
83 zur Auswahl der Sorten D, C vorgesehen. Jede dieser beiden Sortentasten 82, 83
befindet sich in einer von zwei möglichen Stellungen, die durch entsprechendes Aufleuchten
von zugehörigen Kontroll-Lampen 84 bzw. 84' und 94 bzw. 94' angezeigt werden. Die
Kontroll-Lampen bestehen aus LED. Befindet sich die Taste 82 in einer Schaltstellung,
wo die Kontroll-Lampe 94 leuchtet, so wird angezeigt, daß eine Einstellung der Steuereinrichtung
63 für die Sorte A vorliegt. Wird die Sortentaste 82 einmal betätigt, so gelangt sie
in ihre andere Schaltstellung, welche die Kontroll-Lampe 94 erlöschen, aber die Kontroll-Lampe
94' leuchten läßt. Damit wird angezeigt, daß jetzt die Sorte B wirksam gesetzt wird.
Das Entsprechende ist über die Kontroll-Lampen 84 und 84' bei der Sortentaste 83 ablesbar,
die über ihre beiden Schaltstellungen eine Auswahl zwischen den beiden Sorten C und
D trifft. Durch zweimalige Betätigung der Sortentasten 82, 83 ist wieder die ursprüngliche
Einstellung der ersten Sorte erreicht. Die Programmierung der Steuervorrichtung 63
erfolgt in folgender Weise:
[0018] Es soll das in Fig. 2 gezeigte Kleidungsstück 96, nämlich eine Baby-Strampelhose,
mit den Druckknopf- und Befestigungsteilen A bis D ausgerüstet werden. Zunächst sollen,
wie durch Kreuzmarkierungen verdeutlicht ist, sieben Druckknopfteile 12 mit matrizenförmigen
Schließflächen 88, also die Sorte C, mit sieben farbigen Zackenringen 22 der Sorte
A verarbeitet werden. Das ist der erste Arbeitsgang. Dann, in einem zweiten Arbeitsgang,
sollen, wie durch Kreismarkierungen in Fig. 2 veranschaulicht ist, patrizenförmige
Schließflächen 89 aufweisende Druckknopfteile 11 der Sorte D mit vernickelten Zackenringen
21 der Sorte B vereinigt werden. Dann ist vorgesehen, wie aus Fig. 2 sich weiter ergibt,
zwei Druckknopfteile der Sorte C mit farbigen Zackenringen 22 der Sorte A zu verarbeiten,
was in einem dritten Arbeitsgang des Programms ausgeführt werden soll. Schließlich
werden in einem vierten Arbeitsgang die in Fig. 2 angedeuteten fünf matrizenförmigen
Druckknopfteile 12 der Sorte C mit vernickelten Zackenringen 21 der Sorte B befestigt.
Dann ist das Kleidungsstück von Fig. 2 fertiggestellt.
[0019] Zum Programmieren wird zunächst ein nicht näher gezeigter Hauptschalter der Presse
eingeschaltet, wodurch die Stromversorgung eingeschaltet ist und die Kontroll-Lampe
86 aufleuchtet. Dann wird von den Funktionstasten eine Programmiertaste 81 gedrückt,
dessen zugehörige LED 68 aufleuchtet, während die Kontroll-Lampe 86 erlischt. Dann
wird in der Sequenz-Tastatur 71 die Nummerntaste 77 der ersten Tastreihe 73 gedrückt,
wodurch eine zugehörige LED 69 aufleuchtet und anzeigt, daß ein erster Arbeitsgang
programmiert werden kann. Danach wird in der Sorten-Tastatur 72 die Sortentaste 82
so eingestellt, daß die Kontroll-Lampe 94 aufleuchtet und damit anzeigt, daß farbige
Zackenringe 22 der Sorte A erwünscht sind. Dann folgt die Auswahl der Druckknopfteile
mittels der anderen Sortentaste 83, die jetzt so betätigt wird, daß, in Übereinstimmung
mit den erläuterten Erfordernissen von Fig. 2, die Sorte C mit den matrizenförmigen
Schließflächen 88 aufweisenden Druckknopfteilen 12 ausgewählt ist. Dazu leuchtet die
Kontroll-Lampe 84 in der Taste 83 auf, andernfalls müßte, wie erläutert wurde, der
Schalter 83 noch einmal betätigt werden. Jetzt wird wieder in der Sequenz-Tastatur
71 in der Tastenreihe 73 über die Tasten 78, 79 die Anzahl der Vernietungen eingestellt,
die mit den ausgewählten Sorten C und A in diesem ersten Arbeitsgang ausgeführt werden
sollen. Durch siebenfache Betätigung der Additionstaste 78 wird in dem zugehörigen
Anzeigefenster 80 der Wert "7" angezeigt, was die eingestellte Vernietungsanzahl angibt.
Ist der im Anzeigefenster 80 erscheinende Wert gegenüber der gewünschten Einstellung
zu hoch, so muß die benötigte Differenz durch Betätigen der Subtraktionstaste 79 dieser
Tastenreihe 73 herbeigeführt werden.
[0020] Für die Einstellung der Vernietungen im zweiten Arbeitsgang werden in entsprechender
Weise die analogen Tasten der zweiten Tastenreihe 74 betätigt in Verbindung mit entsprechenden
Umsteuerungen der Sortentasten 82, 83 in der Sorten-Tastatur 72, weil jetzt, wie Fig.
2 veranschaulicht, die Sorten D und B zusammenwirken sollen. Die richtige Sortenwahl
wird wiederum durch Aufleuchten der zugehörigen Kontroll-Lampen 84', 94' angezeigt.
Durch die entsprechenden Additions- bzw. Subtraktionstasten wird in dieser zweiten
Tastenreihe 74 eine Vernietungszahl "4" im Anzeigefenster 74 eingestellt. In analoger
Weise erfolgen dann die Einstellungen in den Tastenreihen 74, 75 in Verbindung mit
den Sortentasten 82, 83, so daß dort, wie aus Fig. 1 hervorgeht, schließlich die gewünschte
Anzahl der Vernietungen in den Anzeigefenstern erscheinen, z. B. im letzten Anzeigefenster
80" die Zahl "5". Diese Tastenbetätigungen werden über eine Steuerleitung 87 dem Speicher
der Steuervorrichtung 63 zugeführt und dort festgehalten.
[0021] Nach Beendigung des Programmiervorgangs wird erneut die Programmiertaste 81 betätigt,
wodurch ihr LED erlischt und in einem Zähler 66 die eingestellte Vernietungszahl des
ersten Arbeitsgangs, nämlich die Ziffer "7" erscheint. Hiernach wird die andere Funktionstaste,
nämlich die Arbeitstaste 85 gedrückt, die den automatischen Zählbetrieb in der Steuervorrichtung
63 wirksam setzt. Die Kontroll-Lampe 86 leuchtet wie das LED 95 der Arbeitstaste 85
auf.
[0022] Vor Beginn der Vernietung von Druckknopfteilen muß man sich vergewissern, daß in
den Ober-und Unterwerkzeugen 10, 20 vorausgehend die richtigen Druckknopf- und Befestigungsteile
sich befinden. Liegt dies nicht vor, so ist ein weiterer Schalter 61 zu betätigen,
der hier als Fußschalter ausgebildet ist und über eine Impulsleitung 62 auf die Steuervorrichtung
63 einwirkt. Durch einmalige Betätigung des Schalters 61 wird die Steuervorrichtung
63 außer Funktion gesetzt. Dies ist auch daran erkennbar, daß die Kontroll-Lampe 86
erlischt. Jetzt kann durch Betätigen des anderen Auslöseglieds 92 eine Vernietung
in der Presse ausgeführt werden, welche die vorliegende "falsche" Sorte von Druckknopf-
bzw. Befestigungsteilen aus den Werkzeugen 10, 20 entfernt. Dies erfolgt solange,
bis die "richtigen" Sorten für den Beginn der automatischen Arbeitsweise der Presse
vorliegen. Ist dies der Fall, so wird der Schalter 61 noch einmal betätigt, der jetzt
die Steuervorrichtung 63 wirksam setzt. Dies äußert sich durch erneutes Aufleuchten
der Kontroll-Lampe 86.
[0023] Durch Betätigen des Auslöseglieds 92 mit dem Fuß wird fortlaufend im eingegebenen
Programm die Presse wirksam. Entsprechend dem eingestellten ersten Arbeitsgang sorgt
die Steuervorrichtung 63 zunächst dafür, daß über Steuerleitungen 90, 91 die Gatter
in der ausgezogen in Fig. 1 angedeuteten Stellung 18 und 28 gehalten werden, damit
in sieben aufeinanderfolgenden Schritten des Ladevorgangs Druckknopfteile der Sorte
C mit Befestigungsteilen der Sorte A in die Werkzeuge 10, 20 gelangen. Bei jeder Betätigung
des Auslöseglieds 92 wird nur ein Hubzyklus ausgeführt. Danach kann die Bedienungsperson
das Kleidungsstück 96 von Fig. 2 zwischen den Werkzeugen 10, 20 weiterbewegen und
dafür sorgen, daß die gewünschten Anbringungsstellen 97, 97', 97" usw. nacheinander
in Ausrichtung mit den Nietwerkzeugen 10, 20 positioniert sind. Während des schrittweisen
Ablaufs dieses ersten Arbeitsgangs vermindert sich die Anzeige im Zähler 66 und zeigt
jeweils den aktuellen Stand in der Arbeitsfolge an. Die Werte in den Anzeigefenstern
80 bis 80" dagegen bleiben unverändert fest, wenn die Programmierung abgeschlossen
ist. Die Anzeigefenster 80 bis 80" zeigen die in den einzelnen Arbeitsgängen einprogrammierten
Werte fest an. Während der einzelnen Schritte wirkt die Steuervorrichtung 63 über
die Impulsleitungen 58, 59 jeweils auf die Ladeeinrichtungen 31, 32 und 33, 34 ein.
[0024] Sind bei der vorliegenden Programmeinstellung sieben Teile der Sorten A, C nacheinander
in die zugehörigen Sammelkanäle 17 bzw. 27 gelangt, so wirkt die Steuervorrichtung
63 über die Steuerleitungen 90, 91 auf die Schaltelemente 19, 29 der beiden Gatter
ein und überführt diese in die gestrichelt in Fig. 1 angedeutete andere Stellung 18'
bzw. 28'. Jetzt sind die Sorten D, B mit den Ladeeinrichtungen 31, 32 bzw. 33, 34
verbunden. Entsprechend dem eingestellten Programm werden nun in dem zweiten Arbeitsgang
die bereits erwähnten vier Vernietungen mit den Teilen 11, 21 dieser beiden Sorten
D, B ausgeführt. Dann kommt es wieder zu einer entsprechenden Umsteuerung der Gatter,
welche die Sorten C, A mit den Teilen 12, 22 miteinander kombiniert. Entsprechendes
wird im vierten Arbeitsgang vollzogen mit den Sorten D, B für fünf Hubzyklen. Dann
schaltet sich das Programm wieder automatisch auf den ersten Arbeitsgang.
[0025] Ist es aus irgendwelchen Gründen erforderlich, das laufende Programm zu unterbrechen,
z. B. weil sich Fehlvernietungen ergeben haben, so wird der linke Schalter 61 in Fig.
1 einmal gedrückt, womit, wie schon erwähnt wurde, wieder die Kontroll-Lampe 86 erlischt.
Wie schon erwähnt, ist jetzt die Steuervorrichtung 63 unwirksam gesetzt und es können
ohne Abzählbetrieb solange Teile durch Betätigen des Auslöseglieds 92 verarbeitet
werden, wie es nötig ist, um wieder den Anschluß an das Programm zu gewinnen. Dann
wird wieder der linke Fußschalter 61 bedient und dadurch über die Leitung 62 die Steuervorrichtung
63 wieder wirksam gesetzt.
[0026] Es versteht sich natürlich, daß nicht nur zwei Sorten A, B bzw. C, D für jede Type
von Teilen vorgesehen sein brauchen, sondern auch eine entsprechende höhere Anzahl
unterschiedlicher Sorten, z. B. drei/vier für jede Type, verwendet werden können.
Dies läßt sich baulich leicht durch eine entsprechende Vielzahl von an eine Zuführeinrichtung
30 angeschlossenen Behälter erzielen, die jeweils über eigene Gatter und Schaltelemente
von der Steuervorrichtung 63 betätigt werden. Diese Verallgemeinerungen sind im Rahmen
der Erfindung ohne weiteres ausführbar.
[0027] Sofern bei einem Kleidungsstück anderer Ausführung es erforderlich sein sollte, andere
Stückzahlen bei den einzelnen Arbeitsgängen 73 bis 76 anzuwenden, so kann dies durch
eine entsprechend andere Druckbetätigung der zugehörigen Additionstasten 78 und Subtraktionstasten
79 neu einprogrammiert werden. Sollen anstelle der miteinander kombinierten Sorten
andere Kombinationen von Teilen 11, 12 einerseits und 21, 22 andererseits ausgeführt
werden, so wird die Einstellung durch entsprechende Betätigung der Sorten-Tastatur
72 herbeigeführt.
[0028] In manchen Fällen mag es genügen, nur mit zwei oder drei Arbeitsgängen auszukommen.
Sind beispielsweise nur drei Arbeitsgänge erforderlich, so wird dies einfach dadurch
erfaßt, daß man beim Programmiervorgang die Subtraktionstaste in der vierten Tastenreihe
76 so oft betätigt, daß im zugehörigen Anzeigefenster 80" der Wert "0" erscheint.
Jetzt ist die Programmierung auf drei Arbeitsgänge reduziert, innerhalb welchen die
Steuervorrichtung 63 zyklisch arbeitet.
1. Automatische Presse zum Anbringen von Druckknopfteilen (11; 12) an der Vorderseite
von bahnförmigen Trägern, wie Kleidungsstücken,
mittels zugeordneter, der Träger-Rückseite zugeführter Befestigungsteile (21; 22),
wie Niete, Krampenringe od. dgl.,
welche verformbare Halteelemente, wie stauchbare Nietschäfte, umbiegbare Krampen (65)
od. dgl., aufweisen mit denen sie die Trägerbahn durchdringen und im jeweils zugeordneten
Druckknopfteil (11; 12) auf der Träger-Vorderseite verankerbar sind;
mit einer selbsttätigen Einrichtung (Zuführeinrichtung 30) zum einzelweisen Zuführen
von Druckknopfteilen (11; 12) einerseits und Befestigungsteilen (21; 22) andererseits
zum Ober- bzw. Unterwerkzeug (10; 20),
dadurch gekennzeichnet,
daß die Zuführeinrichtung (30) zwar jeweils mehrere, getrennt Zuführkanäle (15, 16)
für zueinander unterschiedliche Sorten (A, B, C, D) von Druckknopfteilen (11; 12)
einerseits und Befestigungsteilen (21; 22) andererseits mit jeweils einem zwischen
einer Offen- und Schließstellung umsteuerbaren Gatter (18; 18'; 28; 28') in den Zuführkanälen
(15; 16; 25; 26) aufweist,
aber eine gemeinsame frei programmierbare Steuervorrichtung (63) mit einer in zwei
Felder (71, 72) aufgeteilten Tastatur (70) zum wahlweisen Einstellen eines zyklisch
in mehreren aufeinanderfolgenden Arbeitsgängen (73 bis 76) ablaufenden Arbeitsprogramms
besitzt und die Steuerung auf Schaltelemente (19; 29) zur Umsteuerung der Gatter (18;
28) einwirkt,
die Tastatur (70) besteht aus einem ersten Tastaturfeld (Sequenz-Tastatur 71) zum
Einstellen der individuellen Anzahl von Pressenhüben (44; 45; 55) für nacheinander
zu verarbeitende gleiche Teile (11; 12; 21; 22) in den einzelnen Arbeitsgängen (73
bis 76),
innerhalb welcher jeweils die Schaltlage (18; 18'; 28; 28') der Gatter unverändert
bleibt,
und aus einem zweiten Tastaturfeld (Sorten- Tastatur 72) zur Auswahl jeweils einer
bestimmten der verfügbaren sortenweise (A; B; C; D) verschiedenen Zuführbahnen (15,
16; 25; 26) für die einzelnen Arbeitsgänge (73 bis 76) der Presse,
wobei beim Übergang zwischen aufeinanderfolgenden Arbeitsgängen (73 bis 76) die Schaltelemente
(19, 29) für die Gatter von der Steuervorrichtung (63) entsprechend der getroffenen
Sortenwahl (A; B; C; D) umsteuerbar sind.
2. Presse nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß die Zuführeinrichtung (30) jeweils
zwei Zuführkanäle (15; 16 bzw. 25; 26) für die Druckknopfteile (11, 12) einerseits
sowie für die Befestigungsteile (21, 22) andererseits besitzt
und zwischen den beiden Zuführkanälen (15, 16 bzw. 25, 26) artgleicher Teile (11,
12 bzw. 21, 22) jeweils ein von einem gemeinsamen Schaltelement (19 bzw. 29) betätigbares
Gatter (18,18'; 19, 19') angeordnet ist,
das in der einen Schaltstellung (18 bzw. 28) den ersten Kanal (15 bzw. 25) schließt,
aber den zweiten (16 bzw. 26) öffnet und in der anderen Schaltstellung (18' bzw. 28')
den ersten Kanal (15 bzw. 25) öffnet, aber den zweiten (18' bzw. 28') schließt.
3. Presse nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Sequenz-Tastatur
(71) für jeden Arbeitsgang (73 bis 76) im Zyklus der Presse eine seine Reihenfolge
im Arbeitsprogramm bestimmende Nummern-Taste (77) besitzt
und jeder dieser Nummern-Tasten (77) eine eigene Additions- sowie Subtraktionstaste
(78, 79) zugeordnet sind,
mit denen (78, 79) beim Programmiervorgang durch eine entsprechende Anzahl von Druckbetätigungen
die Anzahl von bei dem betreffenden Arbeitsgang (73 bis 76) aufeinanderfolgend zu
verarbeitenden gleichen Teilen (21, 22 bzw. 11, 12) festlegbar ist.
4. Presse nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Nummern-Taste (77) in
der Sequenz-Tastatur (71) ein eigenes Anzeigefeld (80, 80', 80") zugeordnet ist,
das jeweils die Anzahl der eingestellten aufeinanderfolgenden gleichen Teile (11;
12 bzw. 21; 22) für den betreffenden Arbeitsgang (73 bis 76) ablesbar macht.
5. Presse nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die Presse ein Auslöseglied (92), wie einen Fußschalter, besitzt,
der bei Betätigung die Presse um einen Hubzyklus (44, 45, 55) weiterbewegt
und der auf die Steuervorrichtung (63) einwirkt (84), wenn diese in wirksamer Stellung
ist, sowie das dortige Arbeitsprogramm um einen Schritt weiterschaltet.
6. Presse nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß die Tastatur (70) einen mit einer rückläufigen Anzeige für den Pressenhub (44,
45, 55) in den einzelnen Arbeitsgängen ausgerüsteten Zähler (66, 67) aufweist.
7. Presse nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
daß die Presse einen Schalter (61), wie einen Fußschalter, besitzt,
der bei Betätigung die Steuervorrichtung (63) wirksam bzw. unwirksam setzt und/oder
die Wirkverbindung (48) zwischen dem Auslöseglied (92) und der Steuervorrichtung (63)
ein- bzw. ausschaltet.
1. An automatic press for applying press stud members (11; 12) to the front side of
carriers in web form such as articles of clothing, by means of associated fastening
members (21; 22) such as rivets, clasp rings or the like, which are supplied to the
rear side of the carriers and
which have deformable holding elements such as upsettable rivet shanks, clasps (65)
which can be bent over or the like, with which they pass through the carrier web and
can be anchored in the respectively associated press stud member (11; 12) on the front
side of the carrier,
with an automatic device (supply device 30) for individually supplying press stud
members (11; 12) on the one hand and fastening members (21; 22) on the other hand
to the top and bottom tools (10; 20) respectively,
characterised in that
the supply device (30) admittedly has respective pluralities of separate supply passages
(15, 16) for mutually different sorts (A, B, C, D) of press stud members (11; 12)
on the one hand and fastening members (21; 22) on the other hand, with a respective
gate (18; 18'; 28; 28') in the supply passages (15; 16; 25; 26), which can be switched
over between an open position and a closed position,
but has a common, freely programmable control device (63) with a keyboard (70) which
is divided into two areas (71, 72) for selectively setting an operating program which
is performed cyclically in a plurality of successive working operations (73 to 76),
and the control acts on switching elements (19; 29) for switching over the gates (18;
28),
the keyboard (70) comprises a first keyboard area (sequence keyboard 71) for setting
the individual number of pressing strokes (44; 45; 55) for identical members (11;
12; 21; 22) which are to be successively processed in the individual working operations
(73 to 76),
within each of which the switching position (18; 18'; 28; 28') of the gates remains
unchanged,
and a second keyboard area (sort keyboard 72) for selecting a given one of the available
different supply paths (15, 16; 25; 26) for the various sorts (A; B; C; D), for the
individual working operations (73 to 76) of the press,
wherein in the event of transferring between successive working operations (73 to
76) the switching elements (19, 29) for the gates can be switched over by the control
device (63) in accordance with the selected sort (A; B; C; D).
2. A press according to claim 1 characterised in that the supply device (30) has two
respective supply passages (15; 16 and 25; 26 respectively) for the press stud members
(11, 12) on the one hand and for the fastening members (21, 22) on the other hand,
and arranged between the two supply passages (15, 16 and 25, 26 respectively) for
members (11, 12 and 21, 22 respectively) of the same kind is a respective gate (18,
18'; 19, 19') which can be actuated by a common switching element (19 and 29 respectively)
which in the one switching position (18 or 28) closes the first passage (15 or 25)
but opens the second passage (16 or 26) and in the other switching position (18' and
28') opens the first passage (15 or 25) but closes the second passage (18' or 28').
3. A press according to claim 1 or claim 2 characterised in that, for each working
operation (73 to 76) in the cycle of the press, the sequence keyboard (71) has a number
key (77) which determines its sequence in the operating program,
and each of said number keys (77) has associated therewith its own addition and subtraction
key (78, 79)
with which (78, 79), in the programming operation, the number of identical numbers
(21, 22 and 11, 12 respectively) which are to be successively processed in the respective
working operation (73 to 76) can be established by a corresponding number of pressing
actuation operations.
4. A press according to claim 3 characterised in that associated with each number
key (77) in the sequence keyboard (71) is its own display panel (80, 80', 80")
which displays the number of set successive identical members (11; 12 and 21; 22 respectively)
for the working operation (73 to 76) in question.
5. A press according to one or more of claims 1 to 4 characterised in that the press
has a trip member (92) such as a foot switch which upon actuation moves the press
on by a stroke cycle (44, 45, 55)
and which acts (84) on the control device (63) when same is in an operative position
and switches on the operating program therein by one step.
6. A press according to one or more of claims 1 to 5 characterised in that the keyboard
(70) has a counter (66, 67) provided with a downward display for the press stroke
(44, 45, 55) in the individual working operations.
7. A press according to one or more of claims 1 to 6 characterised in that the press
has a switch (61) such as a foot switch
which upon actuation makes the control device (63) operative or inoperative and/or
cuts in or out the operative connection (48) between the trip member (92) and the
control device (63).
1. Presse automatique permettant d'appliquer des éléments de bouton-pression (11;
12) sur la face avant de supports en forme de bande, tels que des pièces de vêtement,
au moyen d'éléments de fixation associés (21; 22), tels que des rivets, des anneaux
à griffes ou des éléments analogues, amenés sur la face arrière du support,
qui comportent des parties de maintien déformables, telles que des tiges de rivet
refoulables, des griffes repliables (65) ou des parties analogues, par lesquelles
ils traversent la bande de support et peuvent chacun s'ancrer dans l'élément associé
de bouton-pression (11; 12) situé sur la face avant du support,
la presse comprenant un dispositif automatique (dispositif d'amenée 30) destiné à
amener un par un, à l'outillage supérieur et à l'outillage inférieur (10 ; 20), d'une
part des éléments de bouton-pression (11; 12) et d'autre part des éléments de fixation
(21; 22),
caractérisée en ce que,
bien que, pour chacune des sortes (A, B, C, D) d'éléments de bouton- pression (11;
12) d'une part et d'éléments de fixation (21; 22) d'autre part qui différent entre
elles, le dispositif d'amenée (30) comprenne plusieurs voies séparées d'amenée (15,
16) et, dans chacune de ces voies d'amenée (15; 16; 25; 26), un volet (18; 18'; 28;
28') pouvant être placé à une position ouverte ou à une position fermée,
ce dispositif d'amenée (30) possède toutefois un dispositif commun de commande programmable
librement (63) comportant un clavier (70), divisé en deux zones (71, 72), qui permet
d'établir à volonté un programme de travail se déroulant de manière cyclique en plusieurs
opérations successives (73 à 76), et commande des organes de commutation (19; 29)
pour faire changer les volets (18; 28) de position,
et en ce que le clavier (70) est constitué d'une première zone (clavier de séquence
71) permettant d'établir le nombre individuel de courses (44; 45; 55) de la presse
correspondant à des éléments identiques (11; 12; 21; 22) à traiter successivement
dans les différentes opérations (73 à 76),
opérations pendant chacune desquelles la position de commutation (18; 18'; 28; 28')
des volets demeure inchangée,
et d'une seconde zone (clavier de sortes 72) permettant de choisir, pour chacune des
différentes opérations (73 à 76) de la presse, l'une, déterminée, des voies d'amenée
(15; 16; 25; 26) disponibles qui diffèrent en fonction des sortes d'éléments (A; B;
C; D),
tandis que, lors du passage d'une opération (73 à 76) à la suivante, le dispositif
de commande (63) fait changer d'état les organes (19, 29) de commutation des volets
en fonction du choix effectué parmi les sortes d'éléments (A; B; C; D).
2. Presse suivant la revendication 1, caractérisée en ce que, pour les éléments de
bouton-pression (11, 12) d'une part et pour les éléments de fixation (21, 22) d'autre
part, le dispositif d'amenée (30) possède deux voies d'amenée (15; 16 ou 25; 26) dans
chaque cas
et en ce qu'entre les deux voies d'amenée (15, 16 ou 25, 26) des éléments (11, 12
ou 21, 22) de même type, il est dans chaque cas prévu un volet (18, 18'; 19, 19')
pouvant être actionné par un élément de commutation (19 ou 29) commun,
volet qui, dans l'une de ses positions de commutation (18 ou 28), ferme la première
voie (15 ou 25), mais ouvre la seconde (16 ou 26), tandis que, dans son autre position
de commutation (18' ou 28'), il ouvre la première voie (15 ou 25), mais ferme la seconde
(18' ou 28').
3. Presse suivant la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que le clavier de séquence
(71) possède, pour chaque opération (73 à 76) du cycle de la presse, une touche numérotée
(77) définissant son rang dans le programme de travail
et en ce qu'à chacune de ces touches numérotées (77), il est associé sa propre touche
d'addition (78) et sa propre touche de soustraction (79),
à l'aide desquelles (78, 79), lors de la programmation, on peut déterminer, en les
enfonçant un nombre correspondant de fois, le nombre des éléments identiques (21,
22 ou 11, 12) à traiter successivement lors de l'opération (73 à 76) considérée.
4. Presse suivant la revendication 3, caractérisée en ce qu'à chaque touche numérotée
(77) du clavier de séquence (71), il est associé sa propre zone d'affichage (80, 80',
80")
qui permet de lire chaque fois le nombre des éléments identiques (11; 12 ou 21; 22)
successifs déterminés correspondant à l'opération (73 à 76) considérée.
5. Presse suivant une ou plusieurs des revendications 1 à 4, caractérisée en ce qu'elle
possède un organe de déclenchement (92), tel qu'un interrupteur à pédale,
qui, lorsqu'on l'actionne, fait exécuter à la presse un cycle de course (44, 45, 55)
supplémentaire
et qui agit (93) sur le dispositif de commande (63), si celui-ci est dans sa position
active, en faisant avancer d'un pas le programme de travail qui s'y trouve.
6. Presse suivant une ou plusieurs des revendications 1 à 5, caractérisée en ce que
le clavier (70) comporte un compteur (66, 67) pourvu d'un affichage rétrograde indiquant
les courses (44, 45, 55) de la presse au cours des différentes opérations.
7. Presse suivant une ou plusieurs des revendications 1 à 6, caractérisée en ce qu'elle
possède un interrupteur (61), tel qu'un interrupteur à pédale, qui, lorsqu'on l'actionne,
rend actif ou inactif le dispositif de commande (63) et/ou met en ou hors service
la liaison d'actionnement (48) existant entre l'organe de déclenchement (92) et le
dispositif de commande (63).