| (19) |
 |
|
(11) |
EP 0 194 564 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
|
09.08.1989 Patentblatt 1989/32 |
| (22) |
Anmeldetag: 05.03.1986 |
|
| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC)4: D06Q 1/04 |
|
| (54) |
Reflektierende Textilbahn, Verfahren zu ihrer Herstellung und ihre Verwendung
Reflecting textile material, process for its manufacture and its use
Matériau textile réfléchissant, procédé pour son obtention et son utilisation
|
| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
|
AT BE CH DE FR GB IT LI LU NL SE |
| (30) |
Priorität: |
08.03.1985 EP 85102648
|
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
|
17.09.1986 Patentblatt 1986/38 |
| (73) |
Patentinhaber: Konrad Hornschuch Aktiengesellschaft |
|
D-74679 Weissbach (DE) |
|
| (72) |
Erfinder: |
|
- Hellwig, Manfred
D-7110 Öhringen (DE)
|
| (74) |
Vertreter: Bunke, Holger, Dr.rer.nat. Dipl.-Chem. |
|
Prinz & Partner
Manzingerweg 7 81241 München 81241 München (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
GB-A- 856 341
|
GB-A- 1 163 433
|
|
| |
|
|
|
|
| |
|
| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine reflektierende, flexible Textilbahn aus einem mindestens
einseitig metallbeschichteten textilen Träger in Form eines Gewebes, Gewirkes, Gestricks,
Vlieses oder eines Fadenlagen-Nähgewirks, dessen Fäden oder Fasern mit gegebenenfalls
flammhemmend modifiziertem, transparentem Kunststoff beschichtet sind, sowie ein Verfahren
zu ihrer Herstellung und ihre Verwendung.
[0002] Aus der DE-A-31 35 271 ist eine Infrarotstrahlung reflektierende, flexible, mehrschichtige
Materialbahn bekannt, bei der ein Trägernetz beidseitig mit je einer textilen Trägerbahn
verklebt ist und bei der die beiden textilen Trägerbahnen jeweils außenseitig mit
einer Metallbeschichtung und die Metallbeschichtungen mit einer weiteren Schutzbeschichtung
versehen sind. Diese bekannte Materialbahn zeichnet sich durch hohe Wärmereflexion
bei gleichzeitiger Wasserdampfdurchlässigkeit aus. Die beiden Metallbeschichtungen
sind bei der bekannten Materialbahn, die offenbar zur Herstellung von Isolierrollos,
wie sie insbesondere bei Dachflächenfenstem eingesetzt werden, verwendet werden soll,
als zusammenhängend-geschlossene, im Vakuum aufgedampfte Metallschichten ausgebildet
und daher vollkommen undurchlässig für Licht im sichtbaren Bereich, d. h. im Wellenlängenbereich
zwischen 0,365 und 0,75
Km.
[0003] Aus der EP-A 109 638 ist ein Verfahren zur Herstellung metallisierter textiler Flächengebilde
bekannt, bei dem die textilen Eigenschaften des Trägers dadurch erhalten bleiben,
daß eine entweder stromlos, naßchemisch oder durch Bedampfen auf den Textilstoff aufgebrachte
Metallschicht anschließend auf galvanischem Wege verstärkt wird. Die so hergestellte
metallisierte Textilbahn zeigt auf Grund hoher elektrischer und thermischer Leitfähigkeit
gute Wärmestandfestigkeit und starkes Reflexionsvermögen für auftreffende elektromagnetische
Strahlung ; sie ist deshalb beispielsweise zur Herstellung flexibler Schirmantennen
für Radarwellen geeignet, darüber hinaus aber überall dort einsetzbar, wo es auf die
Ableitung elektrostatischer Aufladungen oder auf die Abschirmung hochfrequenter elektromagnetischer
Wellen ankommt. Auch diese galvanisch verstärkten, stromlos oder elektrolytisch abgeschiedenen
Metallschichten sind völlig undurchlässig für Licht im sichtbaren Bereich.
[0004] Aus der DE-C-30 16 191 ist ein schwer entflammbares Sonnenschutzrollo aus einem textilen
Träger in Form eines Gewebes, Gewirkes, Gestricks, Vlieses oder eines Fadenlagen-Nähgewirkes
bekannt, dessen Fäden oder Fasern mit zwei verschiedenen Schichten aus flexiblem,
halogenfreiem Kunststoff imprägniert sind, nämlich mit einer duroplastischen und mit
einer thermoplastischen Kunststoffschicht, wobei beide Kunststoffschichten ein halogenfreies
Flammschutzmittel enthalten. Dieses bekannte Sonnenschutzrollo ist nicht metallbeschichtet
; es ist also sowohl für Licht im sichtbaren Bereich als auch für langweIligere Strahlung
im nahen Infrarotbereich (0,75-3 µm) durchlässig.
[0005] Auf dem Markt sind ferner verschiedene Isolierrollos bzw. lsolierrollostoffe bekannt,
die insbesondere zur Abhaltung allzu starker Sonneneinstrahlung bei Dachflächenfenstern
Verwendung finden, welche durch Kaschieren einer verhältnismäßig starken Aluminiumfolie
mit einem Textilstoff hergestellt werden, wobei die Haftung durch eine Kleberschicht
zwischen der Metallfolie und dem Textilstoff vermittelt wird. Auch diese verhältnismäßig
steifen Isolierrollos sind für Licht im sichtbaren Bereich völlig undurchlässig.
[0006] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine metallbeschichtete flexible Textilbahn
zu schaffen, die für Infrarotstrahlung im nahen und fernen IR-Bereich ein hohes Reflexionsvermögen
besitzt, gleichzeitig aber gute Transmissions- und Transluzenzeigenschaften für Licht
im sichtbaren Bereich zwischen 0,365 und 0,75 µm aufweist und trotz der Metallbeschichtung
mindestens auf einer Seite ihr textiles Aussehen und ihren textilen Charakter beibehält.
Der Erfindung liegt ferner die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zur Herstellung einer
solchen Textilbahn zu schaffen.
[0007] Diese Aufgabe wird bei einer Textilbahn der eingangs genannten Gattung erfindungsgemäß
dadurch gelöst, daß sich die Metallbeschichtung im wesentlichen nur im Bereich der
Kreuzungspunkte der Fäden oder Fasern des textilen Trägers befindet, während die zwischen
den Kreuzungspunkten befindlichen Bereiche des textilen Trägers im wesentlichen frei
von der Metallbeschichtung und damit lichtdurchlässig sind.
[0008] Es hat sich überraschenderweise gezeigt, daß das Reflexionsvermögen für Infrarotstrahlung
im Wellenlängenbereich zwischen etwa 0,7 und 50 µm bei der erfindungsgemäßen Textilbahn,
bei der nur die erhabenen Bereiche des textilen Trägers mit dem reflektierenden Metall
beschichtet sind, nur unwesentlich geringer ist als das Reflexionsvermögen einer vollflächig
mit Metall überzogenen Textilbahn für denselben Wellenlängenbereich. Unter « erhabenen
Bereichen » sind bei einem Gewebe die Kreuzungspunkte zwischen Kettund Schußfäden
zu verstehen, die außerhalb der Ebene der Kettfäden und außerhalb der Ebene der Schußfäden
liegen ; bei einer Maschenware (Gewirk, Gestrick) sind die erhabenen Bereiche diejenigen,
an denen sich die Maschenelemente benachbarter Maschenreihen und Maschenstäbchen schneiden,
während es sich bei den Wirrfaservliesen und FadenlagenNähgewirken um diejenigen Bereiche
handelt, an denen sich mehr Fäden oder Fasern kreuzen als sich durchschnittlich an
den dünneren Stellen dieser Non-wovens kreuzen.
[0009] Obgleich das Reflexionsvermögen der erfindungsgemäßen Textilbahn nur unwesentlich
geringer in dem für Wärmeschutzzwecke entscheidenden Wellenlängenbereich des nahen
und fernen Infrarot ist als bei den vollflächig metallbeschichteten Textilbahnen,
besitzt die erfindungsgemäße reflektierende Textilbahn eine hohe Transluzenz für Licht
im sichtbaren Bereich. Ein aus der erfindungsgemäßen Textilbahn hergestelltes Sonnenschutzrollo
führt deshalb nicht zu einer vollständigen Verdunkelung des damit ausgestatteten Raumes,
sondern läßt ähnlich wie ein Textilvorhang oder eine Gardine ausreichend viel Licht
im sichtbaren Bereich hindurch, was zu einer als angenehm empfundenen Dämpfung des
Sonnenlichts führt, nicht aber zur vollständigen Verdunkelung. Die auftreffende Wärmestrahlung
wird dagegen weitgehend reflektiert und kaum absorbiert.
[0010] Wenn die erfindungsgemäße Textilbahn nur einseitig mit einer Metallbeschichtung versehen
wird, bleibt das rein textile Aussehen der nicht metallisierten Rückseite des textilen
Trägers vollständig erhalten.
[0011] Eine vorteilhafte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Textilbahn besteht darin,
daß sich eine haftvermittelnde Kunststoffschicht mindestens an den metallbeschichteten
Stellen der Bahn zwischen dem kunststoffbeschichteten textilen Träger und der Metallbeschichtung
befindet. Dadurch wird die Haftung der Metallpartikel auf dem textilen Träger verbessert,
was insbesondere dann wichtig ist, wenn die Textilbahn zur Herstellung von Rollos
verwendet werden soll. Denn beim Auf- und Abrollen des Rollos ist die Beschichtung
einer starken mechanischen Beanspruchung ausgesetzt, so daß die Metallteilchen im
Laufe der Zeit abblättern, wenn keine zusätzliche haftvermittelnde Kunststoffschicht
verwendet wird.
[0012] Vorzugsweise wird als textiler Träger ein Strukturgewebe verwendet, beispielsweise
ein Gewebe, bei dem das Schußgarn voluminöser und schwerer ist als das Kettgarn, oder
ein Gewebe, das aus gekräuselten oder auf andere bekannte Weise strukturierten Garnen
hergestellt ist. Diese Gewebe mit reliefartiger Oberfläche besitzen besonders ausgeprägt
erhabene und tieferliegende Bereiche, was die selektive Metallbeschichtung nur in
den erhabenen Bereichen der Kreuzungspunkte der Fäden oder Fasern der Textilbahn erleichtert.
[0013] Bei einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform der erfindungsgemäßen Textilbahn
ist der textile Träger mit einem Gemisch aus thermoplastischem und duroplastischem
Kunststoff, vorzugsweise aus Acrylat-Copolymeren, die gegebenenfalls zusätzlich ein
Ethylen-Vinylacetat-Copolymer enthalten, beschichtet. Es hat sich gezeigt, daß die
Auswahl eines solchen speziellen Kunststoffgemischs die selektive, mehr oder weniger
punktförmige Metallbeschichtung besonders erleichtert.
[0014] Bei einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform der erfindungsgemäßen Textilbahn
ist die Metallbeschichtung in an sich bekannter Weise mit einer dünnen Schicht aus
einem transparenten Schutzlack überzogen und dadurch zusätzlich vor Abrieb, Beschädigung
und Verschleiß geschützt.
[0015] Die erfindungsgemäße Textilbahn weist vorzugsweise eine diffuse Reflexion von 60-90
% der auf die metallbeschichtete Seite auftreffenden Licht- und Wärmestrahlung des
nahen und fernen Infrarotbereichs mit Wellenlängen zwischen 0,7 und 50 µm auf.
[0016] Das Verfahren zur Herstellung der erfindungsgemäßen Textilbahn ist gekennzeichnet
durch die Kombination folgender Merkmale :
(a) ein gegebenenfalls flammfest ausgerüsteter textiler Träger in Form eines Gewebes,
Gewirkes, Gestricks, Vlieses oder eines Fadenlagen-Nähgewirks wird thermofixiert und
anschließend
(b) mit einer hochviskosen Dispersion eines Gemischs aus thermoplastischem und duroplastischem
transparentem Kunststoff in einem geeigneten Lösungsmittel durch Tauchimprägnierung
beschichtet, worauf
(c) überschüssige Beschichtungsmasse beidseitig abgerakelt wird, wonach der so beschichtete
Träger
(d) in einem Trockenkanal getrocknet wird ;
(e) der kunststoffbeschichtete und getrocknete Träger und eine metallbedampfte Folie
werden gleichzeitig, aber getrennt voneinander vorgewärmt und anschliessend
(f) so zusammengeführt, daß die metallbedampfte Seite der Folie mindestens eine Seite
des kunststoffbeschichteten Trägers berührt, und
(g) mit Hilfe von Kaschierwalzen unter erhöhtem Druck heiß verpreßt, wonach
(h) der Verbund etwa auf Raumtemperatur abgekühlt und
(i) die Folie wieder abgezogen wird.
[0017] Vorzugsweise wird für die Tauchimprägnierung eine Kunststoffdispersion mit einer
Viskosität von 1,5 bis 3,0 Pa. s, vorzugsweise von 1,8 bis 2,5 Pa.s verwendet. Das
Flächengewicht der durch Tauchimprägnierung aufgebrachten Beschichtungsmasse beträgt
vorzugsweise 60 bis 120 g/m
2.
[0018] Als besonders vorteilhaft hat es sich erwiesen, wenn für die Tauchimprägnierung eine
wäßrige Dispersion aus 50 bis 60 Gewichtsteilen eines thermoplastischen Acrylat-Copolymers,
40 bis 50 Gewichtsteilen eines oder mehrerer selbstvemetzenden duroplastischen Acrylat-Homo-oder-Copolymere
und 0 bis 20 Gewichtsteilen Ethylen-Vinylacetat-Copolymer verwendet wird. Die Auswahl
dieses speziellen Kunststoffgemischs führt zu einer hohen Selektivität der Haftung
der Metallteilchen im Bereich der erhabenen Stellen, also der Fadenkreuzungspunkte
des textilen Trägers.
[0019] Gewünschtenfalls kann für die Tauchimprägnierung eine Dispersion verwendet werden,
die in an sich bekannter Weise zusätzlich Flammschutzmittel und/oder Biozide enthält.
Wenn zum Beispiel die erfindungsgemäße Textilbahn in öffentlichen Gebäuden wie Schulen,
Krankenhäusern, Theatern oder in besonders feuergefährdeten Objekten wie z. B. in
Hotels, Gaststätten, Diskotheken oder aber in Kraftfahrzeugen und Flugzeugen verwendet
werden soll, wird zweckmäßig nicht nur ein von vornherein flammfest oder flammhemmend
ausgerüsteter textiler Träger verwendet, sondern zusätzlich auch für die Beschichtung
eine Kunststoffdispersion eingesetzt, die ein Flammschutzmittel enthält. Soll die
erfindungsgemäße Textilbahn dagegen in Feuchträumen oder für die Innenausstattung
von Schiffen verwendet werden, dann ist es zweckmäßig, der Kunststoffdispersion ein
Biozid zuzusetzen.
[0020] Der textile Träger wird zwar im allgemeinen aus Kostengründen aus den üblichen brennbaren
Textilfasern natürlichen oder synthetischen Ursprungs hergestellt sein, er kann jedoch
auch aus unbrennbaren Fasern, beispielsweise aus Glasfasern, keramischen Fasern, Metallfasern,
Kohlenstoff- und Aramid-Fasern hergestellt sein.
[0021] Das beidseitige Abrakeln überschüssiger Beschichtungsmasse erfolgt zweckmäßig mittels
eines Luftrakelsystems mit zwei versetzt angeordneten Messern, doch können andere
herkömmliche Rakeln ebenfalls verwendet werden ; wichtig ist nur, daß das Abrakeln
grundsätzlich von beiden Seiten des beschichteten textilen Trägers durchgeführt wird,
damit nicht auf einer der beiden Seiten die zwischen den erhabenen Bereichen des Textilstoffs
liegenden Vertiefungen von der Kunststoffmasse gefüllt und damit eingeebnet werden.
[0022] Als metallbedampfte Folie wird vorzugsweise eine mit Aluminium, Gold oder Kupfer
bedampfte Polyesterfolie verwendet. Die Polyesterfolie dient lediglich als Hilfsfolie
bzw. als Zwischenträger für die Metallschicht. Das auf die Folie aufgedampfte Metall
kann zur Erzielung besonderer ästhetischer Effekte auch in an sich bekannter Weise
lackiert sein.
[0023] Ein entscheidender Vorteil des erfindungsgemäßen Verfahrens besteht grundsätzlich
darin, daß das Metall von einer Hilfsfolie auf den kunststoffbeschichteten textilen
Träger unter Anwendung von Druck und Wärme übertragen wird, daß es also nicht erforderlich
ist, den ganzen Verbund im Hochvakuum mit dem Metall zu bedampfen. Zwar muß auch die
als solche im Handel erhältliche Hilfsfolie mit dem Metall bedampft werden, doch läßt
sich dies bei der weit weniger kompliziert aufgebauten Polyesterfolie sehr viel einfacher
und dadurch billiger durchführen.
[0024] Vorzugsweise wird eine solche Folie verwendet, die zwischen der Trägerfolie aus Polyester
und der aufgedampften Metallschicht eine Trennmittelschicht aufweist, weil sich dann
die Trägerfolie nach der Übertragung des Metalls auf die kunststoffbeschichtete Textilbahn
leichter wieder von dem Verbund abziehen läßt, ohne die übertragenen Metallteilchen
wieder von der Textilbahn abzuziehen.
[0025] Ferner wird vorzugsweise eine solche Metalltransferfolie verwendet, bei der die aufgedampfte
Metallschicht zusätzlich mit einer haftvermittelnden Kunststoffschicht bedeckt ist.
Durch die haftvermittelnde Kunststoffschicht wird nämlich die Haftung zwischen den
Metallteilchen und der kunststoffbeschichteten Textilbahn verbessert. Diese haftvermittelnde
Kunststoffschicht besteht vorzugsweise aus Ethylen-Vinylacetat-Copolymer.
[0026] Der mit Hilfe von Kaschierwalzen durchgeführte Metalltransfer von der metallbedampften
Folie auf die kunststoffbeschichtete Textilbahn geschieht vorzugsweise unter einem
Druck von 4 -105-6 105 Pa und bei einer Temperatur von etwa 110-140°C.
[0027] Besonders vorteilhaft ist die Verwendung der erfindungsgemäßen Textilbahn zur Herstellung
von Sonnenschutzrollos, Tarnnetzen oder Tarnplanen, isolierrollos, Isoliertapeten,
Arbeitskleidung und zur Herstellung von Innenauskleidungen von Kraftfahrzeugen und
Flugzeugen. Darüber hinaus kann die erfindungsgemäße Textilbahn ganz allgemein im
Kraftfahrzeugsektor, in der Medizintechnik, im Bauwesen, sowohl für die Innenausstattung
als auch im Außenbereich von Hochbauten, im Gartenbau, z. B. für Sonnenschutzrollos
in Gewächshäusern, sowie überall dort eingesetzt werden, wo es darauf ankommt, langweilige
elektromagnetische Strahlung, insbesondere Wärmestrahlung, von Menschen, Maschinen,
Geräten, Bauten oder Flächen abzuhalten.
[0028] Während die Reflexion der Strahlung im nahen und fernen Infrarotbereich bis zu 90
% der auftreffenden Strahlung erreichen kann, kann die Transmission in diesem Wellenlängenbereich
10-50 % bei der erfindungsgemäßen Textilbahn betragen.
[0029] Die Optik der erfindungsgemäßen Textilbahn kann durch Verwendung farbiger textiler
Träger und pigmentierter Beschichtungsmassen in nahezu beliebiger Weise eingestellt
werden, wobei die Transluzenz der Textilbahn in jedem Falle erhalten bleibt, wobei
aber berücksichtigt werden muß, daß bei dunkler Einfärbung des textilen Trägers und/oder
der Beschichtungsmasse eine höhere Wärmeabsorption durch die Textilbahn selbst unvermeidlich
ist. Die Verwendung unpigmentierter Beschichtungsmassen und ungefärbter oder zumindest
hell gefärbter textiler Träger ist deshalb bevorzugt.
1. Reflektierende, flexible Textilbahn aus einem mindestens einseitig metallbeschichteten
textilen Träger in Form eines Gewebes, Gewirkes, Gestricks, Vlieses oder eines Fadenlagen-Nähgewirkes;
dessen Fäden oder Fasern mit gegebenenfalls flammhemmend modifiziertem, transparentem
Kunststoff beschichtet sind, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Metallbeschichtung
im wesentlichen nur im Bereich der Kreuzungspunkte der Fäden oder Fasern befindet,
während die zwischen den Kreuzungspunkten befindlichen Bereiche des textilen Trägers
im wesentlichen frei von der Metallbeschichtung und damit lichtdurchlässig sind.
2. Textilbahn nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich eine haftvermittelnde
Kunststoffschicht mindestens an den metallbeschichteten Stellen der Bahn zwischen
dem kunststoffbeschichteten textilen Träger und der Metallbeschichtung befindet.
3. Textilbahn nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der textile Träger
ein Strukturgewebe ist.
4. Textilbahn nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der textile
Träger mit einem Gemisch aus thermoplastischem und duroplastischem Kunststoff beschichtet
ist.
5. Textiler Träger nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Kunststoffgemisch
aus Acrylat-Copolymeren besteht.
6. Textiler Träger nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Acrylat-Copolymere
zusätzlich ein Ethylen-Vinylacetat-Copolymer enthalten.
7. Textilbahn nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Metallbeschichtung
mit einer dünnen Schicht aus einem transparenten Schutzlack überzogen ist.
8. Textilbahn nach einem der Ansprüche 1 bis 7, gekennzeichnet durch eine diffuse
Reflexion von 60-90 % der auf die metallbeschichtete Seite auftreffenden Lichtund
Wärmestrahlung des nahen und fernen Infrarotbereichs mit Wellenlängen zwischen 0,7
und 50 µm.
9. Verfahren zur Herstellung der Textilbahn gemäß einem der Ansprüche 1 bis 8, gekennzeichnet
durch die Kombination folgender Merkmale:
(a) ein gegebenenfalls flammfest ausgerüsteter textiler Träger in Form eines Gewebes,
Gewirkes, Gestricks, Vlieses oder eines Fadenlagen-Nähgewirkes wird thermofixiert
und anschließend
(b) mit einer hochviskosen Dispersion eines Gemischs aus thermoplastischem und duroplastischem
transparentem Kunststoff in einem geeigneten Lösungsmittel durch Tauchimprägnierung
beschichtet, worauf
(c) überschüssige Beschichtungsmasse beidseitig abgerakelt wird, wonach der so beschichtete
Träger
(d) in einem Trockenkanal getrocknet wird ;
(e) der kunststoffbeschichtete und getrocknete Träger und eine metallbedampfte Folie
werden gleichzeitig, aber getrennt voneinander vorgewärmt und anschließend
(f) so zusammengeführt, daß die metallbedampfte Seite der Folie mindestens eine Seite
des kunststoffbeschichteten Trägers berührt, und
(g) mit Hilfe von Kaschierwalzen unter erhöhtem Druck heiß verpreßt, wonach
(h) der Verbund etwa auf Raumtemperatur abgekühlt und
(i) die Folie wieder abgezogen wird.
10. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß für die Tauchimprägnierung
eine Kunststoff-Dispersion mit einer Viskosität von 1,5 bis 3,0 Pa - s, vorzugsweise
von 1,8 bis 2,5 Pa - s verwendet wird.
11. Verfahren nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß durch die Tauchimprägnierung
60-120 g/m2 Beschichtungsmasse auf den Träger aufgebracht werden.
12. Verfahren nach einem der Ansprüche 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß für die
Tauchimprägnierung eine wäßrige Dispersion aus 50 bis 60 Gewichtsteilen eines thermoplastischen
Acrylat-Copolymers, 40 bis 50 Gewichtsteilen eines oder mehrerer selbstvernetzenden
duroplastischen Acrylat-Homo-oder-Copolymere und 0 bis 20 Gewichtsteilen Ethylen-Vinylacetat-Copolymer
verwendet wird.
13. Verfahren nach einem der Ansprüche 9 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß für die
Tauchimprägnierung eine Dispersion verwendet wird, die zusätzlich Flammschutzmittel
und/oder Biozide enthält.
14. Verfahren nach einem der Ansprüche 9 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß das beidseitige
Abrakeln mittels eines Luftrakelsystems mit zwei versetzt angeordneten Messern durchgeführt
wird.
15. Verfahren nach einem der Ansprüche 9 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß als metallbedampfte
Folie eine mit Aluminium, Gold oder Kupfer bedampfte Polyesterfolie verwendet wird.
16. Verfahren nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß eine Folie verwendet wird,
die zwischen der Trägerfolie und der aufgedampften Metallschicht eine Trennmittelschicht
aufweist.
17. Verfahren nach Anspruch 15 oder 16, dadurch gekennzeichnet, daß eine Folie verwendet
wird, bei der die aufgedampfte Metallschicht zusätzlich mit einer haftvermittelnden
Kunststoffschicht bedeckt ist.
18. Verfahren nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß eine Folie verwendet wird,
bei der die haftvermittelnde Kunststoffschicht aus Ethylen-Vinylacetat-Copolymer besteht.
19. Verfahren nach einem der Ansprüche 9 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß die metallbedampfte
Folie mit dem kunststoffbeschichteten Träger unter einem Druck von etwa 4 105 bis
etwa 6.105 Pa und bei einer Temperatur von etwa 110-140 °C verpreßt wird.
20. Verwendung der Textilbahn gemäß einem der Ansprüche 1 bis 8 zur Herstellung von
Sonnenschutzrollos, Tarnnetzen oder Tarnplanen, Isolierrollos oder Isoliertapeten,
Arbeitskleidung und von Innenauskleidungen von Kraftfahrzeugen und Flugzeugen.
1. Reflecting, flexible textile web comprising a textile support which is metal-coated
on at least one side and which is in the form of a woven fabric, knitted fabric, nonwoven
fabric or stitch-knit material, the threads or fibres of which are coated with possibly
flame-retardantly modified transparent plastic, characterized in that the metal coating
is disposed substantially only in the region of the intersections of the threads or
fibres of the textile support whilst the areas of the textile support disposed between
the intersections are substantially free of the metal coating and thus light-permeable.
2. Textile web according to claim 1, characterized in that a bonding plastic layer
is disposed at least at the metal-coated areas of the web between the plastic-coated
textile support and the metal coating.
3. Textile web according to claim 1 or 2, characterized in that the textile support
is a structural fabric.
4. Textile web according to any one of the claims 1 to 3, characterized in that the
textile support is coated with a mixture of thermoplastic and duroplastic plastic.
5. Textile support according to claim 4, characterized in that the plastic mixture
consists of acrylate copolymers.
6. Textile support according to claim 5, characterized in that the acrylate copolymers
additionally contain an ethylene-vinyl acetate copolymer.
7. Textile web according to any one of claims 1 to 6, characterized in that the metal
coating is coated with a thin layer of a transparent protective lacquer.
8. Textile web according to any one of claims 1 to 7, characterized by a diffuse reflection
of 60-90 % of the light and heat radiation incident on the metal-coated side and being
in the near and far infrared range with wavelengths between 0.7 and 50 µm.
9. Process for the manufacture of the textile web according to any one of claims 1
to 8, characterized by the combination of the following features :
(a) a possibly flameproof finished textile support in the form of a woven fabric,
knitted fabric, nonwoven fabric or a stitch-knit material is ther- mofixed and thereafter
(b) coated with a highly viscous dispersion of a mixture of thermoplastic and duroplastic
transparent plastic in a suitable solvent by immersion impregnation, whereupon
(c) excess coating composition is scraped off on both sides, whereafter the support
thus coated
(d) is dried in a drying duct;
(e) the plastic-coated and dried support and a metallized sheet are simultaneously
but separately preheated and thereafter
(f) brought together in such a manner that the metallized side of the sheet contacts
at least one side of the plastic-coated support and
(g) with the aid of laminating rolls hot pressed under elevated pressure, whereafter
(h) the laminate is cooled substantially to room temperature and
(i) the sheet is peeled off again.
10. Process according to claim 9, characterized in that for the immersion impregnation
a plastic dispersion is used having a viscosity of 1.5 to 3.0 Pa - s, preferably of
1.8 to 2.5 Pa - s.
11. Process according to claim 9 or 10, characterized in that 60-120 g/m2 coating composition is applied to the support by immersion impregnation.
12. Process according to any one of claims 9 to 11, characterized in that for the
immersion impregnation an aqueous dispersion of 50 to 60 parts by weight of a thermoplastic
acrylate copolymer, 40 to 50 parts by weight of one or more self- crosslinking duroplastic
acrylate homo or copolymers and 0 to 20 parts by weight ethylene-vinyl acetate copolymer
are used.
13. Process according to any one of claims 9 to 12, characterized in that for the
immersion impregnation a dispersion is employed which additionally contains flameretardants
and/or biocides.
14. Process according to any one of claims 9 to 13, characterized in that the bilateral
scraping off is done by means of an air doctor system having two offset jets.
15. Process according to any one of claims 9 to 14, characterized in that as metallized
sheet a polyester sheet with aluminium, gold or copper vapour-deposited thereon is
employed.
16. Process according to claim 15, characterized in that a sheet is used which comprises
between the support sheet and the vapour-deposited metal layer a parting agent layer.
17. Process according to claim 15 or 16, characterized in that a sheet is used in
which the vapour-deposited metal layer is additionally covered by a bonding plastic
layer.
18. Process according to claim 17, characterized in that a sheet is used in which
the bonding plastic layer consists of ethylene-vinyl acetate copolymer.
19. Process according to any one of claims 9 to 18, characterized in that the metallized
sheet is pressed together with the plastic-coated support under a pressure of about
4 105 to about 6 . 105 Pa and at a temperature of about 110-140 °C.
20. Use of the textile web according to any one of claims 1 to 8 for the production
of sun roller blinds, camouflaging nets or camouflaging tarpaulins, insulating roller
blinds, insulating wallpapers, working attire and interior linings of motor vehicles
and aircraft.
1. Nappe textile réfléchissante, souple, constituée d'un support textile, revêtu de
métal au moins sur un côté, et présentant la forme d'un tissu, d'un maillage, d'un
tricot, d'un non-tissé ou d'une nappe de couches de filaments aiguilletée, dont les
filaments ou fibres sont enduits d'une matière plastique transparente, le cas échéant
modifiée pour la rendre ignifuge, caractérisée en ce que l'enduction de métal se trouve
de manière sensiblement exclusive dans le domaine des points de croisement des filaments
ou des fibres, tandis que les domaines du support textile qui se trouvent entre les
points de croisement sont pratiquement exempts de l'enduction métallique et permettent
donc le passage de la lumière.
2. Nappe textile selon la revendication 1, caractérisée en ce qu'une couche de matière
plastique d'adhérence se trouve au moins aux endroits de la nappe revêtus de métal,
entre le support textile enduit de matière plastique et l'enduction métallique.
3. Nappe textile selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que le support
textile est un tissu texturé.
4. Nappe textile selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisée en ce que le support
textile est enduit d'un mélange de matière plastique thermoplastique et thermodurcissable.
5. Support textile selon la revendication 4, caractérisé en ce que le mélange de matière
plastique se compose de copolymères d'acrylate.
6. Support selon la revendication 5, caractérisé en ce que les copolymères d'acrylate
contiennent en outre un copolymère éthylène-acétate de vinyle.
7. Nappe textile selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisée en ce que l'enduction
de métal est revêtue d'une couche mince d'une laque protectrice transparente.
8. Nappe textile selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisée par une réflexion
diffuse de 60 à 90 % du rayonnement lumineux et thermique dans le domaine de l'infrarouge
proche et lointain ayant des longueurs d'onde comprises entre 0,7 et 50 µm, frappant
le côté revêtu de métal.
9. Procédé pour fabriquer la nappe textile selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisé
par la combinaison des caractéristiques suivantes :
(a) un support textile, ayant reçu le cas échéant un apprêt ignifuge et présentant
la forme d'un tissu, d'un maillage, d'un tricot, d'un non-tissé ou d'une nappe de
couches de filaments aiguilletée, est thermofixé, puis
(b) est enduit par imprégnation au trempé d'une dispersion à forte viscosité d'un
mélange de matière plastique transparente thermoplastique et thermodurcissable dans
un solvant approprié, après quoi
(c) la masse d'enduction en excès est raclée des deux côtés, après quoi le support
ainsi enduit
(d) est séché dans un canal de séchage ;
(e) le support enduit de matière plastique et séché, et une feuille métallisée par
vaporisation sont préchauffés simultanément mais séparément, puis
(f) approchés de telle manière que le côté métallisé de la feuille soit en contact
avec au moins un côté du support enduit de matière plastique, et
(g) ils sont pressés à chaud à l'aide de rouleaux de contre-collage sous une pression
élevée, après quoi
(h) le composite est refroidi aux environs de la température ambiante et
(i) la feuille est retirée.
10. Procédé selon la revendication 9, caractérisé en ce qu'on utilise pour l'imprégnation
au trempé une dispersion de matière plastique ayant une viscosité de 1,5 à 3,0 Pa
- s, de préférence de 1,8 à 2,5 Pa - s.
11. Procédé selon la revendication 9 ou 10, caractérisé en ce que par l'imprégnation
au trempé, on applique 60 à 120 g/m2 de masse d'enduction sur le support.
12. Procédé selon l'une des revendications 9 11, caractérisé en ce qu'on utilise pour
l'imprégnation au trempé une dispersion aqueuse de 50 à 60 parties en poids d'un copolymère
d'acrylate thermoplastique, 40 à 50 parties en poids d'un ou plusieurs homo- ou copolymères
d'acrylate thermodurcissables autoréticulants et 0 à 20 parties en poids de copolymères
éthylène-acétate de vinyle.
13. Procédé selon l'une des revendications 9 à 12, caractérisé en ce qu'on utilise
pour l'imprégnation au trempé une dispersion qui contient en outre des agents ignifuges
et/ou des biocides.
14. Procédé selon l'une des revendications 9 à 13, caractérisé en ce qu'on effectue
le raclage des deux côtés au moyen d'un système de racle à air avec deux couteaux
disposés en position décalée.
15. Procédé selon l'une des revendications 9 à 14, caractérisé en ce qu'on utilise
comme feuille métallisée par vaporation une feuille de polyester revêtue d'aluminium,
d'or ou de cuivre.
16. Procédé selon la revendication 15, caractérisé en ce qu'on utilise une feuille
qui comporte une couche de séparation entre la feuille de support et la couche métallisée
déposée par vaporisation.
17. Procédé selon la revendication 15 ou 16, caractérisé en ce qu'on utilise une feuille
dans laquelle la couche métallisée déposée par vaporisation est en outre revêtue d'une
couche de matière plastique d'adhérence.
18. Procédé selon la revendication 17, caractérisé en ce qu'on utilise une feuille
dans laquelle la couche de matière plastique d'adhérence se compose d'un copolymère
éthylène-acétate de vinyle.
19. Procédé selon l'une des revendications 9 18, caractérisé en ce que la feuille
métallisée par vaporisation est pressée avec le support enduit de matière plastique
sous une pression d'environ 4 105 à environ 6 . 105 Pa et à une température d'environ 110 à 140 °C.
20. Utilisation de la nappe textile selon l'une des revendications 1 à 8, pour la
fabrication de stores de protection solaire, de filets de camouflage ou de bâches
de camouflage, de stores isolants ou de tentures isolantes, de vêtements de travail
et de revêtements internes de véhicules automobiles et d'avions.