[0001] Die Erfindung betrifft ein Belüftungs-und Bewässerungssystem für Bäume nach dem Oberbegriff
des Patentanspruchs 1.
[0002] Bäume sind insbesondere in Stadtsiedlungen für das Wohlbefinden der Menschen unverzichtbar.
Jedoch ist in Städten die Vitalität der Bäume sehr gering. Es ist unbedingt erforderlich,
den Bäumen in Stadtsiedlungen bessere Lebensbedingungen zu bieten.
[0003] Es werden bereits verschiedene Pflegemaßnahmen für Bäume in Stadtsiedlungen ergriffen,
zu denen unter anderem die Belüftung gehört In dem Fachbuch "Bäume in der Stadt" herausgegeben
von Hermann Meyer, erschienen in Stuttgart 1982 werden auf den Seiten 155 -159 Belüftungsmaßnahmen
für Bäume unter Verwendung von Belüftungsrohren beschrieben. Diese Belüftungsmaßnahmen
erfolgen zum Schutz gegen Gas, das aus Gasleitungen in den Boden sickert. Es werden
in den Boden eingegrabene Belüftungsrohre verwendet, die beispielsweise parallel zu
einer Gasleitung zwischen dieser und den Baumscheiben angeordnet werden.
[0004] Unter dem allgemeinen Gesichtspunkt einer Versorgung von Bäumen in Stadtsiedtungen
wird in dem zitierten Buch auf Seiten 284f als Pflegemaßna
hme eine Belüftung erörtert. Es wird darauf hingewiesen, daß der Luftaustausch im Boden
häufig nicht wegen der Plattenflächen, Teerdecken usw. gewährleistet ist. Um eine
Belüftung des Wurzelbereiches zu gewährleisten, werden um die Bäume herum Belüftungsrohre
eingebaut deren Mündungen mit einer geschlitzten Betonplatte abgedeckt werden. Es
ist auch bekannt, Belüftungsrohre oder Rohrsysteme, unter anderem auch Ringdrainagen,
im Bereich der Wurzeln anzuordnen. Ein derartiges ' Belüftungssystem kann auch zur
Bewässerung und Düngung verwendet werden. Im Boden sind im Bereich der Wurzeln Drainrohre
angeordnet, die beispielsweise an der Baumscheibe des Baumes münden. Der Baum ist
von befestigten Flächen umgeben.
[0005] Die Erfahrung hat gezeigt, daß Bäume im Altbestand nicht mit einem Baumrost nur in
Stammnähe saniert werden. Der Gasaustausch, die Wasserzufuhr und auch die Flüssigdüngung
können nur im erweiterten Bereich außerhalb des Baumkronendurchmessers erfolgreich
durchgeführt werden. An diesen Stellen ist aber mit größerer Verschmutzung zu rechnen,
die in kürzester Zeit jede Zuleitung unbrauchbar macht
[0006] Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, auf ökonomische Weise eine ausreichende
Versorgung von Bäumen in Stadtsiedlungen sicherzustellen.
[0007] Erfindungsgemäß wird dies durch die technische Lehre des Patentanspruchs
1 ermöglicht In vorteilhafter Weise werden außerhalb des Baumumfangs Filterkästen mit
verkehrssicheren Rosten angeordnet und insbesondere außerhalb des Baumkronenumfanges
um den Baumstamm herum eingesetzt
[0008] Gasaustausch, Wasserzufuhr und Flüssigdüngung werden sichergestellt und Verschmutzungen
werden zurückgehalten. Insbesondere können Ölrückstände, Benzin, Straßendreck, Hundekot
und dergleichen aufgefangen werden, so daß diese nicht ins Erdreich eindringen und
den Boden in der Umgebung des Wurzelbereiches verseuchen. Mit besonderem Vorteil weist
der Filterkasten einen auf einen Stegkasten angeordneten Rost auf, der mit dem Straßenbelag
bündig abschließen kann. In den Stegkasten ist ein herausnehmbarer Bodenrost eingesetzt,
der eine Filter-und/oder Granulaflage trägt. Bei den jährlichen Wartungsarbeiten können
Filter, Granulat und Vlies leicht gereinigt bzw. ausgewechselt werden. Zum Auswechsel
bzw. Reinigen ist es lediglich erforderlich, den Bodenrost aus dem Stegkasten herauszunehmen.
Ein hierfür besonders geeigneter Aufbau wird dadurch gegeben, daß der Stegkasten einen
Auflageflansch für den Bodenrost aufweist. Am Bodenrost kann wenigstens eine Handhabe
angebracht sein. Es kann sich hierbei um ein paar Handgriffe oder Handschlaufen handeln.
Zur Wartung ist es lediglich erforderlich, das Filtermaterial, beispielsweise an zwei
Griffen herauszuheben. Der Bodenrost kann dann wieder eingelegt und mit einem neuen
Filter beschichtet werden.
[0009] Mit besonderem Vorteil kann die Filterlage ein Glasfaser-oder Kunststoffaservlies
sein. In den Filterkasten kann sowohl eine Filterlage zusammen mit einer Granulatschicht
eingesetzt werden. Insbesondere kann zwischen zwei im Filterkasten angeordnete Filterlagen
ein Langzeitdüngemittel eingelagert werden. Es liegt im Rahmen der Erfindung, unter
dem Bodenrost eine Düngepfanne anzuordnen, in die das Langzeitdüngemittel eingebracht
werden kann.
[0010] Ein besonders günstiger Einbau wird dadurch erreicht, daß der Stegkasten auf einem
Fundament sitzt Mit besonderem Vorteil kann der Filterkasten in einem Baumrost eingesetzt
sein. Es ist eine Vergrößerung der üblichen Baumroste auf Grundflächen möglich, die
für den heranwachsenden Baum je nach Sortenart abgestimt werden können. Es können
Baumrostläufer an sehr schmalen Bürgersteigen vorgesehen werden, die mit Filterkästen
ausgerüstet sind. Derart bestückte Baumroste können aber auch als Wasser-und Düngerleiter
für Parkbäume in Wiesen und Pflanzenbereiche eingesetzt werden. insbesondere sind
derartig mit Filterkästen versehene Baumroste im Einsatzbereich von Benzin-oder Ölabscheidem
von Vorteil.
[0011] Mit besonderem Vorteil wird unter Aufrechterhaltung einer günstigen Belüftung und
Bewässerung eine dem Boden nicht kompremierende freitragende Überbrückung im Umfeld
des Baumes geschaffen.
[0012] Bei einem weiteren speziellen Anwendungsfall kann wenigstens ein Filterkasten am
Rand einer überhöhten Bauminsel im Bereich der Traufkante der Baumkrone angeordnet
sein. Es ist aber auch möglich, daß wenigstens ein Filterkasten in einem von Baumrosten
gebildeten Abschlußrand einer Bauminsel angeordnet ist Derartige überhöhte Bauminseln
werden benötigt, wenn beispielsweise Aftbäume ebenerdiges Wurzelwerk aufweisen und
damit eine schlechte Überhöhung der Baumscheibe notwendig wird.
[0013] Eine leichte Wartung wird dadurch ermöglicht, daß am Bodenrost und gegebenenfalls
an der Düngepfanne eine Handhabe angebracht ist.
[0014] Mit besonderem Vorteil kann der Filterkasten bei Belüftungs-und Bewässerungssystemen
für Bäume verwendet werden, bei denen im den Wurzelbereich der Bäume umgebenden Boden
Drainrohr oder -rohrsysteme angeordnet sind, die wenigstens eine Mündung an der Oberfläche
haben. In diesem Fall kann am Bodenrost bzw. an der Düngepfanne ein Anschlußrohr für
ein Drainagerohr angeordnet sein, das mit einer abdeckbaren Öffnung im Rost verbunden
ist. Dabei kann zur leichteren Herstellung einer Verbindung mit dem Drainagerohr das
Anschlußrohr konisch oder trompetenförmig ausgebildet sein.
[0015] Die Fitterkästen können verkehrsstabil kontruierf werden. D. h. sie können Radlasten
bis zu mehreren Tonnen aufnehmen. Besonders günstig ist es, wenn der Rost, der Stegkasten,
der Bodenrost und ggfs. die Düngerpfanne aus einem Faserbeton, wie beispielsweise
Glasfaserbeton oder armiertem Beton oder GFK oder beschichtetem Stahl hergestellt
sind. Die Teile können aber auch aus stabilem Kunststoff gefertigt sein.
[0016] Je nach den örtlichen Bauverhältnissen kann es erforderlich sein, daß der Filter
einen rechteckigen Grundriß, wie beispielsweise einen quadratischen Grundriß aufweist.
Die Filterkästen können aber auch kreissegmentförmige oder kreisförmige Grundrisse
haben.
[0017] Insbesondere können mehrere Filterkästen um einen Baum herum angeordnet sein. Jeder
Filterkasten kann dann mit einem Drainagerohr verbunden sein, das sich radial zum
Baumstamm hin erstreckt, so daß sich eine sternförmige Versorgung des Baumes von den
Filterkästen aus ergibt. Es ist auch möglich, daß die Filterkästen zusätzlich an eine
Ringdrainageleitung angeschlossen sind oder Teil einer Ringdrainageleitung bilden.
Die Filterkästen aus glasfaserverstärktem Beton können für sehr starke Verkehrslasten
auch über größere Strecken freitragend eingesetzt werden. Eine Bodenverdichtung im
Wurzelbereich wird dadurch ausgeschaltet Weiterhin ist es möglich, die aus Beton gefertigten
Filterkästen farblich den Verkehrsflächen anzupassen.
[0018] Ausführungsbeispiele der Erfindung sollen in der folgenden Beschreibung unter Bezugnahme
auf die Fig. der Zeichnung erläutert werden.
[0019] Es zeigen:
Fig. 1 eine schematische Schnittansicht einer Anordnung eines Filterkastens,
Fig. 2 eine Schnittansicht eines Filterkastens,
Fig. 2A + 2B Schnittansichten weiterer Ausführungsformen eines Filterkastens,
Fig. 3 eine schematische Draufsicht auf unterschiedliche Filterkästen und deren Anordnung,
Fig. 4 eine Draufsicht auf eine weitere Filterkastenanordnung,
Fig. 5 eine Draufsicht auf eine Ausführungsform eines Belüftungs-und oder Bewässerungssystems
und
Fig. 6 schematische Schnittansichten einer Ausführungsform mit Bauminsel.
[0020] Fig. 1 zeigt einen Baum 1, dessen Wurzelbereich 2 sich im Boden
4 unter dem Straßenbelag 3 erstreckt Außerhalb des Baumkronenumfanges 6 ist ein Filterkasten
7 angeordnet, der mit einem Drainagerohr 5 verbunden ist.
[0021] Dieser Filterkasten 7 weist einen Rost 8 auf, der mit dem Straßenbelag 3 bündig abschließt
und farblich auf diesen abgestützt ist. Dieser Filterkasten 7, weist, wie insbesondere
aus Fig. 2 zu erkennen ist, einen Stegkasten 9 auf, auf dem der Rost 8 aufliegen kann.
Dieser Stegkasten 9 hat einen Auflageflansch 13. Dieser Auflageflansch 13 trägt eine
Filter-Granulat-oder Filter-Vlieslage 11. Zur Verbindung mit einem Drainagerohrsystem
weist das Ringleitungen 17 und Drainagerohre 5 aufweisende Drainagerohrsystem an entsprechenden
Stellen Anschlußstutzen 18 auf. Diese Anschlußstutzen 18 erstrecken sich nach oben
und sind mit einem Anschlußrohr 15 verbunden, das am Bodenrost 10 angeordnet ist und
sich nach oben zu einer abdeckbaren Öffnung 16 im Rost 8 erstreckt Dieses Anschlußrohr
. 15 kann konisch oder trompetenförmig ausgebildet sein, damit eine einfache Steckverbindung
mit dem Anschlußstutzen 18 hergestellt werden kann. Über dieses System kann der Baum
1 bewässert bzw. gedüngt werden.
[0022] Der Bodenrost 10 weist, wie dargestellt, zwei Handhaben 14 auf, die als Handgriffe
ausgebildet sind. Statt dieser Handgriffe können auch Schlaufen oder dergleichen vorgesehen
sein. Bei den Wartungsarbeiten ist es lediglich erforderlich, mittels dieser Handhaben
14 den Bodenrost 10 herauszuheben und die Filter-Granulatlage 11 auszuwechseln.
[0023] Dieser Filterkasten 7 kann auch ohne Anschlußrohr 15 hergestellt und eingebaut werden.
[0024] Bei der in Fig. 2A dargestellten Ausführungsform ist im Filterkasten eine Granulatlage
11 a vorgesehen. Diese Granulatlage 11 liegt auf einer Filterlage 11. Unterhalb dieser
Filterlage 11 befindet sich ein Langzeitdünger 17, der auf einer weiteren Filterlage
11 liegt, die sich auf dem Bodenrost 10 abstützt
[0025] Bei der in Fig. 2B dargestellten Ausführungsform ist unter den Bodenrost
10 in den Stegkasten 9 mit einem Flanschrand noch eine Düngerpfanne 18 eingehängt,
in der ein Langzeitdünger 17 angeordnet ist.
[0026] Bei diesen Ausführungsformen kann mit der sauberen Bewässerung gleichzeitig eine
Düngung durchgeführt werden.
[0027] Wie schematisch Fig. 3 zeigt, kann der Filterkasten 7 unterschiedliche Grundrisse
haben. In Fig. 3 ist ein Filterkasten 7 mit quadratischem Grundriß A und mit rechteckigem
Grundriß B dargestellt. Ferner sind segmentförmige Grundrisse bei C gezeigt und ein
kreisförmiger Grundriß bei D.
[0028] Wie die Fig. 3 und
4 zeigen, können mehrere Filterkästen 7 um den Baum 1 herum angeordnet werden. Je nach
den baulichen Gegebenheiten können die in Fig. 3 dargestellten Grundrißformen A -D
Anwendung finden.
[0029] In Fig. 4 ist ein Ausführungsbeispiel dargestellt, bei dem die Filterkästen 7 einen
kreissegmentförmigen Grundriß C haben. Anstatt dieser Grundrißform können selbstverständlich
auch die anderen Grundrißformen oder gemischte Grundrißformen verwendet werden.
[0030] Jeder Filterkasten 7 kann mit einem Drainagerohr 5 verbunden sein, so daß sich eine
Anordnung ergibt, in der sich die Drainagerohre 5 sternförmig zum Baum 1 hin erstrecken.
Wie Fig. 4 zeigt, können die Filterkästen 7 darüberhinaus noch an eine Ringleitung
17 angeschlossen sein oder Teile einer Ringleitung 17 bilden.
[0031] Wie Fig. 5 zeigt, können beim heranwachsenden Baum
1 die bereits vorhandenen Baumroste durch weitere Baumroste
19 erweitert werden, in die Filterkästen 7 eingesetzt sind. Auch diese Filterkästen
7 können mit einem nicht dargestellten Drainrohrsystem verbunden sein.
[0032] In Fig. 6 ist ein Baum 1 mit einer Bauminsel 21 dargestelt. Diese Bauminseln 21 können
bei älteren Bäumen vorgesehen sein. Sie werden aber auch als Vorsorgemaßnahme bei
Neuanpflanzungen vorgesehen. In der linken Hälfte der Fig. 6 ist eine Bauminsel 21
dargestellt, die von mehreren Filterkästen 7 umgeben ist. Die Filterkästen 7 liegen
in der Höhe des Straßen-oder Bodenniveaus, über das sich die Bauminsel 21 erhebt.
Wie in der linken Hälfte der Fig. 6 dargestellt, sind diese Filterkästen 7 im Bereich
Traufkante 20 des Baumes 1 angeordnet. Diese Filterkästen 7 können mit einem Drainrohrsystem
5 in Verbindung stehen.
[0033] Bei einer abgeänderten Ausführungsform des Belüftungsund/oder Bewässerungssystem,
das in der rechten Hälfte der Fig. 6 dargestellt ist, weist die Bauminsel 2
1 einen von Baumrosten gebildeten Rand auf, wobei die Baumrostoberfläche oberhalb des
Straßen-oder Bodenniveaus liegt Auch in diesen Rand können Filterkästen 7 eingesetzt
sein, die, falls gewünscht, wiederum mit einem Drainrohrsystem verbunden sein können.
1. Belüftungs-und Bewässerungssystem für Bäume, insbesondere für den Baumbestand von
Stadtsiedlungen, dadurch gekennzeichnet, daß
im Bereich des Baumkronenumfangs (6) wenigstens ein Fitterkasten (7) in den Boden
(4) eingelassen ist, daß der Filterkasten (7) einen auf einem Stegkasten (9) angeordneten
Rost aufweist, der mit dem Straßenbelag (3) bündig abschließt, und daß in den Stegkasten
(9) ein herausnehmbarer Bodenrost (10) eingesetzt ist der mindestens eine Filter-und/oder
Granulatlage (11) trägt
2. Belüftungs-und Bewässerungssystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Filterlage (11) ein Glasfaser-oder Kunststoffaservlies ist.
3. Belüftungs-und Bewässerungssystem nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß
zwischen zwei Filterlagen (11) ein Langzeitdüngemittel (17) eingelagert ist
4. Belüftungs-und Bewässerungssystem nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß
unter dem Bodenrost (10) eine Düngerpfanne (18) arigeordnet ist.
5. Belüftungs-und Bewässerungssystem nach einem der Ansprüche 1 -4, dadurch gekennzeichnet,
daß
der Stegkasten (9) einen Auflageflansch (13) für den Bodenrost (10) und gegebenenfalls
die Düngerpfanne (18) aufweist
6. Belüftungs-und Bewässerungssystem nach einem der Ansprüche 1 -4, dadurch gekennzeichnet,
daß
der Stegkasten (9) auf einem Fundament (12) sitzt
7. Belüftungs-und Bewässerungssystem nach einem der Ansprüche 1 -6, dadurch gekennzeichnet,
daß
der Filterkasten (7) in einem Baumrost (19) eingesetzt ist.
8. Belüftungs-und Bewässerungssystem nach einem der Ansprüche 1 -7, dadurch gekennzeichnet,
daß
wenigstens ein Filterkasten (7) am Rand einer über hohten Bauminsel (21) im Bereich
der Traufkante (20) der Baumkrone angeordnet ist
9. Belüftungs-und Bewässerungssystem nach einem der Ansprüche 1 -8, dadurch gekennzeichnet,
daß
wenigstens ein Filterkasten (7) in einem von Baumrosten gebildeten Abschlußrand einer
Bauminsel (21) angeordnet ist.
10. Belüftungs-und Bewässerungssystem nach einem der Ansprüche 1 -9, dadurch gekennzeichnet, daß
am Bodenrost (10) und gegebenenfalls an der Düngepfanne (18) wenigstens eine Handhabe
(14) angebracht ist.
11. Belüftungs-und Bewässerungssystem nach einem der Ansprüche 1 -10 mit im den Wurzelbereich
der Bäume umgebenden Boden angeordneten Drainrohen oder - rohrsystemen, die wenigstens
eine Mündung an der Oberfläche haben, dadurch gekennzeichnet, daß
am Bodenrost (10) bzw. an der Düngepfanne (18) ein Anschlußrohr (15) für ein Drainagerohr
(5) angeord net ist, welches mit einer abdeckbaren öffnung (16) im Rost (8) verbunden
ist
12. Belüftungs-und Bewässerungssystem nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet daß
das Anschlußrohr (15) konisch oder trompetenförmig ausgebildet ist.
13. Belüftungs-und Bewässerungssystem nach einem der Ansprüche 1 -12, dadurch gekennzeichnet,
daß
der Rost (8), der Stegkasten (9), der Bodenrost (10) und gegebenenfalls die Düngerpfanne
(18) aus faserverstärktem Beton, Glasfaserbeton oder armierten Beton oder GFK - (glasfaserverstärktem
Kunststoff) oder beschichtetem Stahl hergestellt sind.
14. Belüftungs-und Bewässerungssystem nach einem der Ansprüche 1 -13, dadurch gekennzeichnet,
daß
der Filterkasten (8) einen rechteckigen Grundriß (A,B) aufweist.
15. Belüftungs-und Bewässerungssystem nach einem der Ansprüche 1 -13, dadurch gekennzeichnet,
daß
der Filterkasten (8) einen kreissegmentförmigen Grundriß - (C) aufweist
16. Belüftungs-und Bewässerungssystem nach einem der Ansprüche 1 -13, dadurch gekennzeichnet,
daß
der Filterkasten (7) einen kreisförmigen Grundriß (D) aufweist.
17. Belüftungs-und Bewässerungssystem nach einem der Ansprüche 11 -16, dadurch gekennzeichnet,
daß
mehrere Filterkästen (7) um einen Baum (1) herum angeordnet sind und sich von jedem
Filterkasten (8) mindestens ein Drainagerohr (5) radial zum Baum hinerstreckt
18. Belüftungs-und Bewässerungssystem nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß
die Filterkästen (7) an eine Ringdrainageleitung (17) angeschlossen sind oder Teil
einer Ringdrainageleitung bilden.