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(11) |
EP 0 195 189 B2 |
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NEUE EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Veröffentlichungstag und Bekanntmachung des Hinweises auf die Entscheidung über den
Einspruch: |
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19.02.1992 Patentblatt 1992/08 |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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15.06.1988 Patentblatt 1988/24 |
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Anmeldetag: 23.01.1986 |
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Glocken-Geruchverschluss
Bell odour seal
Siphon en cloche
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE FR GB IT LI NL SE |
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Priorität: |
16.03.1985 DE 3509528
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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24.09.1986 Patentblatt 1986/39 |
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Patentinhaber: Kessel, Bernhard |
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D-85101 Lenting (DE) |
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Erfinder: |
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- Kessel, Bernhard
D-85101 Lenting (DE)
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Vertreter: Sasse, Volker, Dipl.-Ing. |
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Parreutstrasse 27 85049 Ingolstadt 85049 Ingolstadt (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-A- 2 233 552 DE-A- 2 507 045 DE-C- 221 835 DE-U- 7 710 485 FR-A- 318 888
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DE-A- 2 329 463 DE-A- 2 808 711 DE-U- 1 731 486 DE-U- 7 825 187
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[0001] Die Erfindung betrifft einen Glocken-Geruchverschluß der im Gattungsbegriff des Patentanspruchs
1 angegebenen Art.
[0002] Bekannte Glocken-Geruchverschlüsse einteiliger Bauart werden mit mehreren Schrauben
befestigt, die insbesondere bei tief in den Boden eingesetzten Bodenabläufen schwer
anzuziehen und nach längerer Benutzungsdauer außerordentlich schwer und mühsam wieder
zu lösen sind. Es ist auch bekannt (FR-A-318 888), den Glocken-Geruchverschluß in
einteiliger Ausführung mit einer Spindel von unten in der Betriebslage zu sichern.
Es ist auch bekannt (DE-A-2 329 463), einen einteiligen Glocken-Geruchverschluß durch
einen Schachtdeckel oder einen Vorsprung (DE-A-2 808 711) zu sichern, was jedoch bei
tiefliegenden Ablaufrohrkörpern nicht möglich ist. Schließlich ist ein Bodenablauf
mit einem Glocken-Geruchverschluß bekannt (NO-813531). Der Bodenablauf weist einen
in den Boden sich erstreckenden Auffangbehälter mit innerer, hochgezogener Öffnung
auf, über die sich eine Glocke stülpt. Die Glocke deckt lediglich die innere Öffnung
ab. Ein quer über die Glocke verlaufender schmaler Steg dient mit seinen beiden seitlich
herausstehenden Enden zur Festlegung, indem diese beiden Enden unter von der Wandung
abstehende Vorsprünge locker gedreht werden. Nur die beiden schmalen Stegenden greifen
über die Außenwandung des Auffangbehälters und halten ihn ohne Lagesicherung und ohne
Dichtung in seiner Lage.
[0003] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, das Einsetzen des Glocken-Geruchverschlusses
beim Anschließen des Bodenablaufes zu vereinfachen und trotzdem eine feste, kompakte
und funktionssichere Baueinheit zu erhalten, die auch jederzeit, z.B. zur Inspektion,
zur Reinigung oder zum Umbauen, demontiert werden kann.
[0004] Die gestellte Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im kennzeichnenden Teil des
Patentanspruchs 1 angegebenen Merkmale gelöst.
[0005] Der Bajonettverschluß hat den Vorteil, daß er den Glocken-Geruchverschluß mit einer
einfachen und im Bogenmaß begrenzten Drehbewegung sicher festlegt, wodurch das Einsetzen
des Glocken-Geruchverschlusses einerseits und das Herausnehmen andererseits besonders
vereinfacht sind, ohne daß der dauerhaft feste Sitz des Glokken-Geruchverschlusses
gefährdet wäre. Ein Bajonettverschluß ist auch gegen Zuwachsen bei längerer Benutzung
des Bodenablaufes bei weitem nicht so gefährdet wie Befestigungsschrauben oder Schraubspindeln.
Schließlich weist ein Bajonettverschluß eine Sicherung gegen ein Aufdrehen auf, so
daß das Teil sich nicht selbständig lösen kann. Die zweigeteilte Ausführung des Glocken-Geruchverschlusses
ist formentechnisch besonders einfach zu beherrschen, insbesondere wenn der Geruchverschluß
aus Kunststoff gefertigt wird. Trotzdem ist die Anbringung des Geruchverschlusses,
auch bei unzugänglicher Lage in einem tieferen Rohrkörper, einfach, weil der Innenteil
im Rohrkörper nur in eine bestimmte Lage gebracht zu werden braucht, ehe die darüber
gesetzte Glocke den Innenteil in dieser Lage zentriert, festspannt und für die Halterung
des Geruchverschlusses in der Betriebslage sorgt. Dies hat auch den Vorteil, daß nach
einem Lösen des Bajonettverschlusses die Glocke leicht herausgenommen werden kann
und zudem der Innenteil dann frei zugänglich und ebenso leicht herausnehmbar ist,
wodurch die Reinigungsarbeiten wesentlich erleichtert werden.
[0006] Eine zweckmäßige Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes geht aus Anspruch 2 hervor.
Die an der Glocke vorgesehenen Aufnahmen für ein Drehwerkzeug lassen den Geruchverschluß
auch in großer Tiefe ohne Schwierigkeiten einsetzen oder herausnehmen, wobei die gesamte
Ausführung dazu beiträgt, daß die Handhabung sehr einfach und sicher ist. Nicht zuletzt
trägt dazu auch die leicht konische Form der Glocke bei, die sich auf den eingesetzten,
ebenfalls leicht konischen Unterteil über die gesamte Länge über Rippen abstützt und
so den gesamten Geruchverschluß sehr stabil und zentriert hält.
[0007] Vorteilhaft ist auch die Ausführungsform von Anspruch 3, weil dadurch ein wünschenswerter
Anzug erreicht wird, der für den dichten Sitz des Glocken-Geruchverschlusses im Rohrkörper
sorgt.
[0008] Der Bajonettverschluß wird besonders stabil und belastbar, wenn die Maßnahmen von
Anspruch 4 gegeben sind. Denn bei dieser Ausbildung sind die Laschen Teil der Rippen
an der Glocke, die nicht nur die Gestaltfestigkeit der Glocke verbessern, sondern
auch gleichzeitig mit den Kräften belastet werden, die beim Anziehen oder Lösen des
Bajonettverschlusses in die Glocke einzuleiten sind.
[0009] Formentechnisch günstig ist auch das Merkmal von Anspruch 5. Damit erhält der Innenteil
auch den ausreichend festen Sitz im Rohrkörper und die für einen Geruchverschluß unabdingbare
Abdichtung.
[0010] Zweckmäßig ist ferner das Merkmal von Anspruch 6, da die Halterippen für den notwendigen
Abstand zwischen der Innenseite der Glocke und der Außenseite des Innenteiles sorgen
und auch die Zentrierung des Innenteils übernehmen.
[0011] Zweckmäßig ist auch das Merkmal von Anspruch 7, weil damit eine bestimmte Endlage
der Glocke auf dem Innenteil festgelegt wird und auch die Belastung von der Glocke
auf den Innenteil günstig übertragen werden.
[0012] Die Handhabung des Glocken-Geruchverschlusses ist mit einem Werkzeug gemäß Anspruch
8 besonders einfach. Auch bei extrem tiefliegenden Rohrkörper in einem Bodenablauf
braucht der Arbeiter nicht in den Schacht zu klettern oder sich hineinzubeugen, sondern
er kann von oben bequem und sicher den Glocken-Geruchverschluß einbauen oder demontieren,
indem er in der jeweiligen Drehrichtung mit den Dornen an den Aufnahmen angreift,
den Bajonettverschluß löst oder schließt und bei offenem Bajonettverschluß die Glocke
heraushebt.
[0013] Baulich einfach ist der Gedanke von Anspruch 9, weil dies ein robustes Werkzeug schafft.
[0014] Schließlich sind auch die Merkmale von Anspruch 10 wichtig, weil nach dem Enfernen
der Glocke der Innenteil ggfs. noch fest im Rohrkörper sitzt und nur durch Angreifen
mit dem Greifhaken leicht herausgehoben werden kann.
[0015] Anhand der Zeichnungen wird nachstehend ein Glocken-Geruchverschluß erläutert.
[0016] Es zeigen :
Fig. 1 einen Längsschnitt durch einen eingesetzten Glocken-Geruchvershluß,
Fig. 2 einen Horizontalschnitt durch den Rohrkörper, in den der Geruchverschluß eingesetzt
ist, mit einer Draufsicht auf den Geruchverschluß und
Fig. 3 ein Werkzeug zum Anbringen und Demontieren des Geruchverschlusses gemäß den
Fig. 1 und 2.
[0017] Aus den Fig. 1 und 2 geht ein Glocken-Geruchverschluß 1 hervor, der in einen Rohrkörper
2, vorzugsweise eines Grundkörpers eines nicht näher dargestellten Bodenablaufes eingesetzt
und darin festgelegt ist. An den Rohrkörper 2 kann sich oben ein Schachtaufsatzteil
und ein weiterer Schachteinlaufteil anschließen, der beispielsweise an eine Regenablaufrinne
angeschlossen ist. Der Glocken-Geruchverschluß 1 liegt damit erheblich unter dem Bodenniveau,
d. h. in Abhängigkeit von der Frosttiefe bis zu 1,60 m. Trotzdem muß der Glocken-Geruchverschluß
1 nachträglich eingesetzt und auch wieder demontiert werden können, z. B. für Wartungs-,
Reinigungs- oder Umbauarbeiten im Bodenablauf.
[0018] Der Rohrkörper 2 besitzt einen nach unten weiterführenden Rohrstutzen 3 und an seiner
Innenwand eine umlaufende Fassung 4 für einen Randflansch 5 am unteren Ende eines
Innenteils 9 des Glocken-Geruchverschlusses 1. Der Randflansch 5 besitzt eine umlaufende
Nut 6, in der eine Dichtung 7 sitzt, sowie einen nach außen greifenden, abgeschrägten
Rand 8, der sich am oberen Rand der Fassung 4 abstützt und somit die Höhenlage des
Innenteils 9 im Rohrkörper 2 mitbestimmt. Durch diesen Sitz zentriert sich der Geruchverschluß
1 in seine vorbestimmte Lage. Der Innenteil 9 ist hier nach Art eines Kegelstumpfes
ausgebildet. Er könnte aber auch von einem zylindrischen Rohr gebildet werden. Der
mit 10 bezeichnete obere Rand des Innenteils 9 ist offen.
[0019] Über den nach oben offenen Innenteil 9 greift eine Glocke 11, die sich auf dem oberen
Rand 10 und der Außenwandung des Innenteils 9 abstützt. Sie weist einen ebenen Glockenboden
12 auf und an der Innenwand der Glocke 11 sind vertikal verlaufende Halterippen 13
vorgesehen, die oben mit Stützschultern 14 in zur Versteifung dienende niedrige Querrippen
15 übergeführt sind. Mit diesen Stützschultern 14 und den Halterippen 13 stützt sich
die Glocke 11 auf dem Innenteil 9 ab, wobei die Halterippen 13 den gleichmäßigen Durchgang
rings um den Innenteil 9 gewähren. Auf der mit 16 bezeichneten Außenseite der Glocke
11 sind z. B. drei vertikal verlaufende Stützrippen 17 angeformt, die oben in oberhalb
des Glockenbodens 12 liegenden Ohren 18 enden, die Aufnahmen 19 in Form tangential
verlaufender Bohrungen enthalten.
[0020] Die unteren Enden der Ripen 17 laufen in nach außen vorstehenden Laschen 20 aus,
die eine in Umfangsrichtung ansteigende Auflauffläche 21 zu einem Rastvorsprung 22
aufweisen, an den sich eine Stützfläche 20˝ bis zu einem Endanschlag 20′ ersteckt,
der durch die Rippe 17 gebildet wird. Die Stützfläche 20˝ kann in Richtung zum Endanschlag
20′ leicht ansteigend ausgestaltet sein. Die Laschen 20 bilden Elemente eines Bajonettverschlusses,
dessen Gegenelemente radial einspringende Vorsprünge 23 an der Innenwand des Rohrkörpers
2 sind. Die Laschen 20 und die Vorsprünge 23 sind mit gleichen Umfangsabständen und
in gleicher Anzahl und in radialer Richtung einander überlappend (Fig. 1) vorgesehen.
Der Innenteil 9 stütz sich in der Fassung 4 ab und wird durch die Glocke 11 zentriert
und festgelegt, die mit den Laschen 20 unter die Vorsprünge 23 greift und in ihrer
Betriebslage festgehalten wird.
[0021] Wenn sich der Glocken-Geruchverschluß 1 in einem tiefen Rohrkörper 2 befindet, weil
er beispielsweise unter der Frostgrenze angeordnet sein soll und zu dem von oben wegen
der Tiefe nur schwer Zugang besteht, werden zweckmäßigerweise die Aufnahmen 19 zum
Montieren und Demontieren verwendet. Besonders geeignet ist dazu das in Fig. 3 dargestellte
Werkzeug 24, das aus einem Stiel 25 mit einer an einem Stielende befestigten Platte
26 und davon auf sternförmig abstehenden Speichen 27 besteht, an denen unterhalb der
Platte 26 in beiden Drehrichtungen um die Achse des Stieles 25 vorstehende Dornen
28a und 28b befestigt sind. Die Platte 26 ist so ausgebildet, daß sie sich plan auf
den Glockenboden 12 setzen läßt und radial innerhalb der Ohren 18 bleibt. Die Dorner
28a und 28b sind derart ausgerichtet, daß sie in die Aufnahmen 19 passen.
[0022] Am anderen nicht gezeigten Ende des Stieles 25 könnte ein Greifhaken angeordnet sein,
dem an der Innen- oder Außenseite des Innenteiles 9 entsprechende Greifösen zugeordnet
sind.
[0023] Das Drehwerkzeug 24 wird bei eingesetztem Glocken-Geruchverschluß 1 gemäß Fig. 1
oben auf den Glockenboden 12 aufgelegt und verdreht, bis die Dornen 28a oder 28b,
je nach Löserichtung des Bajonettverschlusses, in die Aufnahmen 19 eintreten. Dann
wird mit einer kräftigen Drehung und gleichzeitig einem leichten Druck nach unten
der Bajonettverschluß gelöst, so daß die Glocke 11 herausgehoben werden kann. Damit
ist freier Zugang zum Rohrstutzen 3 möglich. Soll auch der Innenteil 9 herausgehoben
werden, so kann mit dem Greifhaken am anderen Ende des Stiels 25 dies leicht durchgeführt
werden.
[0024] Beim Einbringen des Geruchverschlusses wird zunächst der Innenteil 9 mit dem Dichtring
7 in Lage gebracht und in die Fassung 4 eingedrückt und dann in umgekehrter Weise
die Glocke 11 über den Innenteil 9 gestülpt und mit Hilfe des Drehwerkzeuges 24 in
den Bajonettverschluß mit den Laschen 20 und Vorsprüngen 23 gedreht, so daß die Glocke
11 verriegelt festsitzt und sich auf dem innenteil 9 abstützt und diesen dadurch ebenfalls
festlegt.
1. Glocken-Geruchverschluß (1) für einen Bodenablauf mit einem an das tieferliegende
Kanalisationssystem angeschlossenen Rohrkörper (2), in dem der Glocken-Geruchverschluß
(1) bestehend aus einem rohrförmigen, aufrechtstehenden Innenteil (9) und einer über
den Innenteil (9) greifenden Glocke (11) mit einem Bajonettverschluß herausnehmbar
festgelegt ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Glocken- Geruchverschluß (1) in Glocke (11) und Innenteil (9) zweigeteilt
ist, die Glocke (11) diesen Innenteil vollständig übergreift, und daß die Glocke (11)
in ihrer Betriebslage durch den Bajonettverschluß auf dem Innenteil (9) und damit
der Innenteil (9) im Rohrkörper (2) festlegbar ist, wobei an der Außenseite (16) der
Glocke (11), vorzugsweise auf der Höhe des unteren Glockenrandes mehrere nach außen
ragende Laschen (20) mit Rastvorsprung (22) und einem Endanschlag (20′), zwischen
denen eine Stützfläche (20˝) vorliegt, die zum Endanschlag (20′) hin ansteigt, vorgesehen
sind, die in der Betriebslage der Glocke (11) unter Vorsprünge (23) des Rohrkörpers
(2) greifen.
2. Glocken-Geruchverschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an der Glocke (11) Aufnahmen (19) für ein Drehwerkzeug (24) zum Festlegen und
Lösen des Glocken-Geruchverschlusses (1) vorgesehen sind.
3. Geruchverschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das dem Endanschlag (20′) abgewandte Vorderende der Lasche (20) eine schräge
Auflauffläche (21) für den Vorsprung (23) bildet.
4. Glocken- Geruchverschluß nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Laschen (20) von den unteren Enden der Außenseite (16) der Glocke (11) entlang
nach oben verlaufender Rippen (17) gebildet werden, die nach oben über den Glockenboden
(12) ragende Ohren (18) bilden, in denen die als Bohrungen ausgebildeten Aufnahmen
(19) vorgesehen sind.
5. Glocken- Geruchverschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Innenteil (9) einen unteren Umfangsflansch (5) mit einer in eine Fassung
(4) des Rohrkörpers (2) einsetzbaren Dichtung (7) aufweist.
6. Glocken- Geruchverschluß nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Glocke (11) innenseitig radiale Stütz- oder Halterippen (13) aufweist, die
in der Betriebslage der Glocke (11) auf der Außenwand des Innenteils (9) aufsitzen.
7. Glocken-Geruchverschluß nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Halterippen (13) Stützschultern (14) aufweisen, die in der Betriebslage der
Glocke (11) oben auf dem Rand (10) des Innenteils (9) aufsitzen.
8. Glocken-Geruchverschluß nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Drehwerkzeug (24) aus einem Stiel (25) mit am Stielende in beiden Drehrichtungen
des Stiels weisenden Dornen (28a, 28b) besteht, die in beiden Drehrichtungen in die
Aufnahmen (19) einführbar sind.
9. Glocken-Geruchverschluß nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Dornen (28a, 28b) an sternförmigen Speichen (27) des Stiels (25) bzw. einer
mit dem Stiel (25) verbundenen Scheibe (26) angebracht sind.
10. Glocken-Geruchverschluß nach den Ansprüchen 8 und 9, dadurch gekennzeichnet, daß am anderen Stielende ein Greifhaken und an der Außen- oder Innenseite des Innenteils
(9) des Glocken-Geruchverschlusses wenigstens eine öse für den Greifhaken vorgesehen
ist.
1. A bell-type stench trap (1) for a ground drain with a tubular body (2) connected
to the sewerage system lying at a lower level, in which body the bell-type stench
trap (1) consisting of an upright tubular inner component (9) and a bell (11) covering
the inner component (9) and having a bayonet fitting is removably fixed; characterized in that the bell-type stench trap (1) is subdivided into two, the bell (11) and the inner
component (9); that the bell (11) completely covers the inner component; and that
in its operative position, the bell (11) can be fixed by means of the bayonet fitting
on the inner component (9), and thereby the inner component (9) in the tubular body
(2), provision being made on the outer side (16) of the bell, preferably at the level
of the bottom bell rim, for several outwardly projecting bars (20) with an engagement
projection (22) and an end stop (20′), between which a supporting surface (20˝) rising
towards the end stop (20′) is provided, which bars engage under projections (23) of
the tubular body (2) when the bell (11) is in its operative position.
2. A bell-type stench trap according to claim 1, characterized in that on the bell (11) provision is made for receiving means (19) for a turning tool (24)
for securing and releasing the bell-type stench trap (1).
3. A stench trap according to claim 1, characterized in that the front end of the bar (20) remote from the end stop (20′) forms an inclined leading
surface (21) for the projection (23).
4. A bell-type stench trap according to at least one of claims 1 to 3, characterized in that the bars (20) are formed by the bottom ends of ribs (17) extending upwards along
the outer side (16) of the bell (11), which ribs form lugs (18) projecting upwards
over the bell head (12), in which lugs provision is made for the receiving means (19)
formed as bores.
5. A bell-type stench trap according to claim 1, characterized in that the inner component (9) has a bottom peripheral flange (5) with a seal (7) insertable
into a setting (4) of the tubular body (2).
6. A bell-type stench trap according to at least one of claims 1 to 5, characterized in that the bell (11) has on its inner side radial supporting or holding ribs (13) which,
in the operative position of the bell (11), rest on the outer wall of the inner component
(9).
7. A bell-type stench trap according to claim 6, characterized in that the holding ribs (13) have supporting shoulders (14) which, in the operative position
of the bell (11), rest at the top on the edge (10) of the inner component (9).
8. A bell-type stench trap according to claim 2, characterized in that the turning tool (24) consists of a stem (25) with pins (28a, 28b) pointing in both
directions of rotation, which can be inserted in both directions of rotation into
the receiving means (19).
9. A bell-type stench trap according to claim 8, characterized in that the pins (28a, 28b) are arranged on radial spokes (27) of the stem (25) or on a disc
(26) connected to the stem (25).
10. A bell-type stench trap according to claims 8 and 9, characterized in that at the other end of the stem, provision is made for a grab hook, and on the outer
or inner side of the inner component (9) of the bell-type stench trap for at least
one eye for the grab hook.
1. Obturateur hydraulique (1) en forme de cloche, comprenant un siphon de sol avec
un corps tubulaire (2) raccordé au système de canalisation situé plus bas et dans
lequel l'obturateur hydraulique (1) en forme de cloche composé d'un élément intérieur
(9) tubulaire vertical et d'une cloche (11) qui recouvre ledit élément intérieur (9)
est immobilisé de manière amovible au moyen d'un emboîtement à baïonnette, caractérisé en ce que l'obturateur hydraulique (1) en forme de cloche est divisé en deux parties, à
savoir la cloche (11) et l'élément intérieur (9), que la cloche (11) recouvre complètement
ledit élément intérieur, et que dans sa position de service la cloche (11) peut être
bloquée par l'emboîtement à baïonnette sur l'élément intérieur (9) lequel élément
intérieur (9) est ainsi immobilisé dans le corps tubulaire (2), sur la face extérieure
(16) de la cloche (11), de préférence au niveau du bord inférieur de la cloche, étant
prévues plusieurs languettes (20) dépassant vers l'extérieur et munies d'une saillie
d'arrêt (22) et d'une butée d'extrémité (20′), entre lesquelles est située une surface
d'appui (20˝) montant en direction de la butée d'extrémité (20′), qui s'engagent dans
la position de service de la cloche (11) sous des parties en saillie (23) du corps
tubulaire (2).
2. Obturateur hydraulique en forme de cloche selon la revendication 1, caractérisé
en ce que sur la cloche (11) sont prévus des logements (19) pour la réception d'un
outil tournant (24) permettant le blocage et le déblocage de l'obturateur hydraulique
(1) en forme de cloche.
3. Obturateur hydraulique selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'extrémité
antérieure de la languette (20) opposée à la butée d'extrémité (20′) forme une surface
d'arrêt inclinée (21) pour la partie en saillie (23).
4. Obturateur hydraulique en forme de cloche selon au moins l'une des revendications
1 à 3, caractérisé en ce que les languettes (20) sont constituées par des nervures
(17) qui s'étendent vers le haut le long des extrémités inférieures de la face extérieure
(16) de la cloche (11) et forment des oreilles (18) lesquelles dépassent vers le haut
du fond (12) de la cloche et dans lesquelles sont prévus les logements (19) conformés
en alésages.
5. Obturateur hydraulique en forme de cloche selon la revendication 1, caractérisé
en ce que l'élément intérieur (9) présente une bride circonférentielle (5) inférieure
avec un joint (7) qui peut être inséré dans un châssis-support (4) du corps tubulaire
(2).
6. Obturateur hydraulique en forme de cloche selon au moins l'une des revendications
1 à 5, caractérisé en ce que la cloche (11) présente sur sa face intérieure des nervures
de support ou de retenue (13) qui reposent, dans la position de service de la cloche
(11), sur la paroi extérieure de l'élément intérieur (9).
7. Obturateur hydraulique en forme de cloche selon la revendication 6, caractérisé
en ce que les nervures de retenue (13) présentent des épaulements d'appui (14) qui
reposent, dans la position de service de la cloche (11), sur le bord supérieur (10)
de l'élément intérieur (9).
8. Obturateur hydraulique en forme de cloche selon la revendication 2, caractérisé
en ce que l'outil tournant (24) est constitué d'une tige (25) dont l'extrémité est
munie de broches (28a, 28b) qui sont orientées dans les deux directions de rotation
et peuvent être introduites, dans les deux directions de rotation, dans les logements
(19).
9. Obturateur hydraulique en forme de cloche selon la revendication 8, caractérisé
en ce que les broches (28a, 28b) sont disposées sur des rayons (27) en étoile de la
tige (25) et respectivement d'un disque (26) rattaché à la tige (25).
10. Obturateur hydraulique en forme de cloche selon l'une des revendications 8 et
9, caractérisé en ce qu'à l'autre extrémité de la tige est prévu un crochet de préhension,
et qu'au moins un oeillet pour le crochet de préhension est prévu sur la face extérieure
ou intérieure de l'élément intérieur (9) de l'obturateur hydraulique en forme de cloche.

