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EP 0 195 261 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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26.07.1989 Patentblatt 1989/30 |
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Anmeldetag: 18.02.1986 |
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Magnetventil, insbesondere Kraftstoffmengensteuerventil
Magnetic valve, particularly a fuel quantity control valve
Soupape magnétique, en particulier soupape de commande de quantité de combustible
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT DE FR GB |
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Priorität: |
21.03.1985 DE 3510222
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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24.09.1986 Patentblatt 1986/39 |
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Patentinhaber: ROBERT BOSCH GMBH |
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70442 Stuttgart (DE) |
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Erfinder: |
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- Rembold, Helmut, Dipl.-Ing.
D-7000 Stuttgart 40 (DE)
- Teegen, Walter
D-7050 Waiblingen 7 (DE)
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 121 300 DE-A- 3 310 021 DE-B- 1 301 626 GB-A- 1 031 654 US-A- 3 955 795
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DE-A- 3 139 669 DE-B- 1 204 485 FR-A- 2 551 170 US-A- 3 523 676
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
Stand der Technik
[0001] Die Erfindung geht aus von einem Magnetventil nach der Gattung des Hauptanspruchs.
Durch die DE-A-3139669 ist beispielsweise ein Magnetventil dieser Art bekanntgeworden,
bei dem der scheibenförmige Anschlagteil des Ventilschließgliedes beim Öffnen an einem
Ringwulst des festen Anschlags zur Anlage kommt, der einen zum Ringwulst koaxialen
Durchbruch hat. Bei hoher Öffnungsgeschwindigkeit schlägt das Ventilschließglied hart
am Ringwulst an, so daß die Flüssigkeitsströmung störende Rückpreller auftreten. Ferner
sind dort beim Einleiten der Schließbewegung hydraulische Klebekräfte vorhanden, die
von Ventil zu Ventil verschieden sind. Rückpreller und Klebekräfte beeinflussen aber
die Schaltzeiten der Ventile von Hub zu Hub und von Ventil zu Ventil sehr ungünstig.
Dies ist von besonderem Nachteil bei der Verwendung eines solchen Ventils für die
pro Einspritzhub einer Kraftstoffeinspritzpumpe bzw. pro Kraftstoffversorgungstakt
erfolgende Zumessung von Kraftstoff und die dabei erforderliche Zumeßgenauigkeit.
Vorteile der Erfindung
[0002] Das erfindungsgemäße Magnetventil mit den kennzeichnenden Merkmalen des Hauptanspruchs
hat demgegenüber den Vorteil, daß durch eine Quetschströmung im Öffnungsspalt zwischen
der Dämpfungskammer und der Schließfläche eine Dämpfung der Öffnungsbewegung des Ventilschließgliedes
auftritt und daß die Klebekräfte beim Wiederöffnen der Dämpfungskammer sehr gering
sind. Ferner hat es sich als vorteilhaft herausgestellt, daß die Funktion des Magnetventils
aufgrund der schmalen Anschlagefläche der Dämpfungskammer weit weniger temperaturabhängig
ist als bei bekannten Magnetventilen, da beim Schließen der Dämpfungskammer im Dämpfungsspalt
eine turbulente Quetschströmung auftritt.
[0003] Durch die in den Unteransprüchen aufgeführten Maßnahmen sind vorteilhafte Weiterbildungen
und Verbesserungen des im Hauptanspruch angegebenen Magnetventils möglich.
[0004] Besonders vorteilhaft ist es, die Dämpfungskammer durch eine Drossel zu belüften,
so daß beim Öffnen der Dämpfungskammer beim Abheben des Ventilschließgliedes das Fluid
in diese strömen kann, ohne daß ein unerwünschter Drosseleffekt entsteht. Diese Wirkung
kann noch verbessert werden, wenn zum Belüften ein Rückschlagventil angeordnet ist,
das vorzugsweise im festen Anschlag sitzt.
Zeichnung
[0005] Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung vereinfacht dargestellt
und in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert. Es zeigen Figur 1 ein erstes
Ausführungsbeispiel eines Magnetventiles im Längsschnitt, Figur 2 und 3 den erfindungswesentlichen
Teil eines zweiten und dritten Ausführungsbeispiels im Längsschnitt.
Beschreibung der Ausführungsbeispiele
[0006] Das Magnetventil hat ein Ventilgehäuse 1, in dem ein Kern 2 aus ferromagnetischem
Material eingesetzt ist, der zwischen einem Innenzylinder 4 und einem Außenzylinder
5 eine Magnetspule 3 trägt. Innenzylinder 4 und Außenzylinder 5 sind durch ein Joch
6 magnetisch leitend miteinander verbunden. Eine magnetisch leitende Jochplatte 7
deckt den Außenzylinder 5 und die Magnetspule 3 ab. Der zwischen dem Innenzylinder
4 und der Lochplatte 7 unterbrochene Magnetkreis wird durch einen Anker 10 überbrückt.
Der Anker 10 weist ein tellerförmiges Teil 11 auf, das in einen hohlzylindrischen
Stutzen 12 übergeht, der der Stirnfläche des Innenzylinders 4 gegenüberliegt und durch
eine Öffnung 9 in der Platte 7 greift. Zwischen dem Stutzen 12 und dem Innenzylinder
4 liegt ein erster Luftspalt 13. Das tellerförmige Teil 11 des Ankers 10 ragt dem
Innenzylinder 4 abgewandt über die Platte 7 hinaus und bildet mit dieser einen zweiten
Luftspalt 14. Ein Ventilschließteil 15 aus amagnetischem Material, der einen scheibenförmigen
Ankerkopf 16 und einen Stößel 17 aufweist, ist mit dem Ankerkopf 16 in das scheibenförmige
Teil 11 des Ankers 10 eingepreßt. Zwei Führungsbunde 18, 19 führen das Ventilschließteil
15 in einer Zylinderbohrung 20 einer Führungsbuchse 21. Die Führungsbuchse 21 ist
Teil eines Ventilsitzkörpers 22, der in Verlängerung zur Zylinderbohrung 20 eine Zuflußbohrung
23 aufweist. Vom Joch 6 und Ventilsitzkörper 22 ist ein Hohlraum 24 umschlossen, von
dem Abflußbohrungen 25 ausgehen. Zwischen der Zuflußbohrung 23 und einer Ringkammer
26 ist im Ventilsitzkörper 22 ein konischer Ventilsitz 27 ausgebildet, mit dem ein
halbkugelförmig ausgebildeter Schließkörper 28 des Ventilschließteiles 15 zusammenarbeitet.
Bohrungen 29 in der Führungsbuchse 21 verbinden den Hohlraum 24 und die Ringkammer
26. Die Abflußbohrungen 25 führen über eine Zwischenkammer 30 zu einem Rückströmkanal
31 im Ventilgehäuse 1. Im oberen Teil der Führungsbuchse 21 stützt sich eine Rückstellfeder
35 ab, die mit ihrem oberen Ende am Ankerkopf 16 des Ventilschließteiles 15 anliegt
und in nicht erregtem Zustand der Magnetspule 3 das Ventilschließteil 15 vom Ventilsitz
27 abhebt und gegen eine oberhalb des Ankers 10 und der Platte 7 fest angeordnete
Anschlagplatte 36 drückt, so daß das Magnetventil in Öffnungsstellung ist.
[0007] Bei dem Magnetventil wird Fluid, beispielsweise flüssiger Kraftstoff, der Zuflußbohrung
23 unter Hochdruck zugeführt, die mit dem Druckraum einer Kraftstofförderpumpe einer
Kraftstoffeinspritzanlage für Brennkraftmaschinen verbunden ist. Dagegen steht der
Rückströmkanal 31 mit der Niederdruckansaugseite der Kraftstofförderpumpe in Verbindung.
[0008] Um das Anschlagen des Ventilschließteils 15 an der Anschlagplatte 36 beim Öffnen
des Magnet-
[0009] ventils zu dämpfen, so daß Rückpreller vermieden werden, ist an der Anschlagplatte
36 eine gegen den scheibenförmigen Ankerkopf 16 offene Dämpfungskammer 40 angeordnet.
Die Decke der Dämpfungskammer 40 wird von der Platte selbst und die Seitenwand von
einem von der Anschlagplatte 36 nach unten abstehenden Ringbund 41 gebildet. Die Dicke
der Wandung des Ringbundes 41 ist sehr klein, so daß die stirnseitige, ringförmige
Anschlagfläche 42 für den Ankerkopf 16 sehr schmal ist. Vorzugsweise ist die Anschlagfläche
42 ballig ausgebildet, um die hydraulischen Klebekräfte beim Abheben des Ankerkopfes
16 von der Anschlagfläche 42 gering zu halten.
[0010] Damit beim Schießen des Magnetventils durch eine Bewegung des Ventilschließteils
15 gegen den Ventilsitz 27 beim Abheben des Ankerkopfes 16 vom Ringbund 41 kein unerwünschter
Unterdruck in der Kammer 40 entsteht, ist diese Kammer 40 durch eine Drosselbohrung
43 in der Anschlagplatte 36 mit dem Raum 44 oberhalb der Anschlagplatte 36 verbunden,
der ebenfalls unter Niederdruck steht. Die Drosselbohrung 43 ist so bemessen, daß
beim Anschlagen des Ankerkopfes 16 an der Anschlagfläche 42 des Ringbundes 41 die
Durchflußmenge vernachlässigbar gering ist, so daß eine Dämpfungswirkung der Dämpfungskammer
40 vorhanden sit, daß jedoch beim Abheben des Ankerkopfes 16 vom Ringbund 41 Fluid
aus der Kammer 44 in die Dämpfungskammer 40 nachströmen kann. Trotz dieser Drosselbohrung
43 ist eine Dämpferwirkung der Dämpfungskammer 40 gesichert, da das Ventilschließteil
15 vor dem Anschlagen am Ringbund 41 eine hohe Geschwindigkeit, dagegen beim Abheben
eine kleine Geschwindigkeit hat.
[0011] Ergänzend wird darauf hingewiesen, daß anstelle der Drosselbohrung 43 in der Anschlagplatte
36 mit der gleichen Wirkung auch eine Drossel in Gestalt eines feinen Kanals in der
Anschlagfläche 42 des Ringbundes 41 oder in der an diesem zur Anlage kommenden Fläche
des Ankerkopfes 16 vorgesehen sein kann.
[0012] Um ferner zu verhindern, daß bei der Verschiebebewegung des Ventilschließteils 15
an dem großflächigen Anker 10 und Ankerkopf 16 die Bewegung hemmende Kräfte auftreten,
sind im Ankerkopf 16 gleichmäßig verteilt mehrere Durchbrüche 45 angeordnet, durch
die verdrängtes Fluid strömen kann. Die Anordnung dieser Durchbrüche 45 ist vorzugsweise
so, daß diese sich mit dem radial äußeren Teil der Anschlagfläche 42 des Ringbundes
41 decken. Dadurch wird eine weitere Reduzierung des hydraulischen Klebens beim Abheben
des Ankerkopfes erzielt.
[0013] Das oben beschriebene Magnetventil arbeitet wie folgt:
[0014] Bei stromloser Magnetspule 3 drückt die Rückstellfeder 35 das Ventilschließteil 15
nach oben, so daß dessen Ankerkopf 16 an der Anschlagfläche 42 des Ringbundes 41 anliegt
(Figur 1). In dieser Stellung ist der Schließkörper 28 des Ventilschließteils 15 vom
Ventilsitz 27 des Ventilsitzkörpers 22 abgehoben. In die Zuflußbohrung 23 zugeführtes
Fluid kann am Schließkörper 28 vorbei in die Ringkammer 26 und von dort durch die
Bohrungen 29, den Hohlraum 24, die Abflußbohrungen 25, die Zwischenkammer 30 und durch
den Kanal 31 zum Niederdruckteil fließen.
[0015] Bei Erregung der Magnetspule 3 wird der mit dem Ventilschließteil 15 verbundene Anker
10 nach unten gezogen, so daß schließlich der Schließkörper 28 auf den Venilsitz 27
gedrückt wird, wobei der Durchfluß von Fluid unterbunden wird. In der Anfangsphase
der Schließbewegung des Ventilschließteils 15 wird durch die Drosselbohrung 43 aus
dem Raum 44 Fluid in die Dämpfungskammer 40 gezogen, so daß ein Abheben des Ankerkopfes
16 von der Anschlagfläche 42 ohne hohen Kraftaufwand möglich ist. Da die Anschlagfläche
42 außerdem sehr schmal ist, treten auch geringe Klebekräfte auf, die überwunden werden
müssen. Während des Abhebens strömt Fluid von dem Raum unterhalb des Ankerkopfes 16
durch die Durchbrüche 45 nach oben, so daß der Widerstand gering ist.
[0016] Das Magnetventil öffnet wieder, wenn im Druckraum der verbundenen Kraftstofförderpumpe
der Druck abgebaut werden soll. Dazu wird der Stromkreis zur Magnetspule 3 wieder
unterbrochen mit der Wirkung, daß die Haltekraft des Kernes 2 entfällt. Unter der
Wirkung der Rückstellfeder 35 und des in der Zuflußbohrung 23 auf den Schließkörper
28 wirkenden hohen Fluiddrucks wird das Ventilschließteil 15 mit verhältnismäßig hoher
Geschwindigkeit nach oben verschoben. Dabei und insbesondere kurz vor dem Anschlagen
des Ankerkopfes 16 an der Anschlagfläche 42 des Ringbundes 41 entsteht zwischen der
Anschlagfläche 42 und dem sich mit dieser deckenden Ringbereich der Oberseite des
Ankerkopfes 16 eine Quetschströmung aus der Dämpfungskammer 40 und dem sich nach unten
mit dieser sich deckenden Raum. Durch das dabei verdrängte und in Form einer Quetschströmung
entweichende Fluid wird die Geschwindigkeit des Ventilschließteils 15 beim Annähern
des Ankerkopfes 16 an die Anschlagfläche 42 gedämpft. Da die Geschwindigkeit relativ
hoch ist und verhältnismäßig viel Fluid verdrängt wird, wirkt die Drosselbohrung 43
mit großem Widerstand.
[0017] Die beiden Ausführungsbeispiele nach den Figuren 2 und 3 sind gegenüber dem oben
beschriebenen nach Figur 1 lediglich im Hinblick auf die Dämpfungseinrichtung abgewandelt.
Es werden daher für gleichbleibende und gleichwirkende Teile gleiche Bezugszeichen
verwendet.
[0018] Bei dem Ausführungsbeispiel nach Figur 2 ist anstelle einer Drosselbohrung 43 zum
Belüften der Dämpfungskammer 40 ein Rückschlagventil 50 vorgesehen, das ein Fließen
von Fluid aus dem oberen Raum 44 in die Dämpfungskammer 40 erlaubt, jedoch in umgekehrter
Richtung sperrt. Dazu besteht das Rückschlagventil 50 aus einer sich mit der Dämpfungskammer
40 deckenden Aussparung 51 und einem dazu koaxialen Durchbruch 52 mit kleinerem Durchmesser
sowie aus einer in der Aussparung 51 gegen den Durchbruch 52 anliegenden Kugel 53,
die von einer kegeligen Druckfeder 54 gegen den Sitz am Übergang zwischen der Aussparung
51 zum Durchbruch 52 anliegt. Die Druckfeder 54 stützt sich auf einem Sprengring 55
ab. Das Rückschlagventil 50 hat den Vorteil, daß beim Abheben des Ankerkopfes 16 von
der Anschlagfläche 42 Fluid aus der Kammer 44 ohne Widerstand in die Dämpfungskammer
40 nachfließen, dagegen beim Annähern des Ankerkopfes 16 beim Offnen des Magnetventils
kein Fluid aus der Dämpfungskammer 40 in die Kammer 44 strömen kann, sondern, wie
oben beschrieben, verdrängtes Fluid zum Dämpfen der Annäherungsbewegung benutzt wird.
[0019] Beim Ausführungsbeispiel nach Figur 3 ist die Dämpfungskammer 40 dadurch vergrößert,
daß das Ventilschließteil 15 eine nach oben offene Sackbohrung 60 hat. Anstelle einer
Drosselbohrung 43 in der Anschlagplatte 36 ist eine Drosselbohrung 61 im unteren Teil
des Ventilschließteils 15 angeordnet, die die Sackbohrung 60 mit der Ringkammer 26
verbindet. Beim Öffnen des Magnetventils durch eine Bewegung des Ventilschließteils
15 nach oben wird die Fluidmenge in der Sackbohrung 60 beschleunigt. Beim Annähern
des Ankerkopfes 16 an die Anschlagfläche 42 des Ringbundes 41 entsteht dadurch zusätzlich
ein Staudruck mit der Wirkung, daß im Vergleich zur Ausführung nach Figur 1 über die
Drosselbohrung 61 weniger Fluid abströmen kann, wodurch die Dämpfungswirkung entsprechend
erhöht wird.
[0020] Ergänzend wird bemerkt, daß mit der gleichen Wirkung und den gleichen Vorteilen wie
bei den oben beschriebenen Ausführungsbeispielen die Dämpfungskammer und deren schmale
Anschlagefläche anstelle an der Anschlagplatte 36 auch am Ventilschließteil 15 bzw.
an dessen Ankerkopf 16 angeordnet sein kann.
1. Magnetventil, insbesondere Kraftstoffmengensteuerventil für Kraftstoffeinspritzanlagen
von Brennkraftmaschinen, mit einem Elektromagneten (2, 3), mit einem von diesem betätigten
beweglichen Ventilschließglied (15), das an seinem einen Ende ein Schließteil (28)
und an seinem anderen Ende ein Anschlagteil (16) aufweist, und mit einem ortsfesten
Anschlag (36), an dem der Anschlagteil in der Offenstellung des Ventilschließgliedes
anliegt, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Anschlag (36) oder an dem Anschlagteil
(16) des Ventilschließglieds (15) eine einseitig offene, bei Anlage des Anschlagteils
am Anschlag (36) belüftbare geschlossene Dämpfungskammer (40) angeordnet ist, und
daß die die Öffnung der Kammer umgebende Anschlagfläche (42) derart schmal ausgebildet
ist, daß nur geringe hydraulische Klebekräfte auftreten.
2. Magnetventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Dämpfungskammer (40)
aus einem dünnwandigen Ringbund (41) am Anschlag (36) besteht.
3. Magnetventil nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlagfläche (42)
an der Stirnseite des Ringbunds (41) ballig ausgebildet ist.
4. Magnetventil nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die
Dämpfungskammer (40) über eine Drossel (43, 61) belüftbar ist.
5. Magnetventil nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Drossel (43) im Anschlag
(36) angeordnet ist.
6. Magnetventil nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Drossel (61) im Ventilschließglied
(15) angeordnet ist.
7. Magnetventil nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die
Dämpfungskammer (40) über ein Rückschlagventil (50) belüftbar ist.
8. Magnetventil nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Rückschlagventil
(50) im Anschlag (36) angeordnet ist.
9. Magnetventil nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der
Anschlagteil (16) des Ventilschließglieds (15) plattenförmig ausgebildet ist und außerhalb
des Deckungsbereichs mit der Kammer (40) Durchbrüche (45) hat.
10. Magnetventil nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchbrüche (45)
teilweise in Deckung mit dem radial äußeren Bereich der Anschlagfläche (42) der Kammer
(40) liegen.
1. Solenoid valve, in particular fuel rate control valve for fuel injection systems
of internal-combustion engines, with an electromagnet (2, 3), with a movable valve-closing
member (15), which is operated by the said electromagnet and has at its one end a
closing part (28) and at its other end a stop part (16), and with a fixed stop (36),
against which the stop part bears in the open position of the valve-closing member,
characterized in that a damping chamber (40), which is open on one side and is closed
but able to be vented when the stop part is in contact with the stop (36), is arranged
at the stop (36) or at the stop part (16) of the valve-closing member (15), and in
that the stop surface (42) surrounding the opening of the chamber is of such a narrow
design that only low hydraulic adhesive forces occur.
2. Solenoid valve according to claim 1, characterized in that the damping chamber
(40) consists of a thinwalled annular collar (41) at the stop (36).
3. Solenoid valve according to claim 2, characterized in that the stop surface (42)
is of convex design at the end face of the annular collar (41).
4. Solenoid valve according to one of claims 1 to 3, characterized in that the damping
chamber (40) can be vented by a throttle (43, 61).
5. Solenoid valve according to claim 4, characterized in that the throttle (43) is
arranged in the stop (36).
6. Solenoid valve according to claim 4, characterized in that the throttle (61) is
arranged in the valve-closing member (15).
7. Solenoid valve according to one of claims 1 to 3, characterized in that the damping
chamber (40) can be vented by a non-return valve (50).
8. Solenoid valve according to claim 7, characterized in that the non-return valve
(50) is arranged in the stop (36).
9. Solenoid valve according to one of claims 1 to 8, characterized in that the stop
part (16) of the valve-closing member (15) is of plate-shaped design and has apertures
(45) outside the region where it coincides with the chamber (40).
10. Solenoid valve according to claim 9, characterized in that the apertures (45)
partially coincide with the radially outer region of the stop surface (42) of the
chamber (40).
1. Soupape magnétique, en particulier soupape de commande de quantité de carburant
pour des installations d'injection de carburant de moteurs à combustion interne, avec
un électro-aimant (2, 3), un obturateur de soupape (15) mobile et actionné par cet
électro-aimant, cet obturateur présentant à l'une de ses extrémités un élément de
fermeture (28) et à l'autre de ses extrémités une pièce de butée (16), et avec une
butée fixe (36), contre laquelle se trouve la pièce de butée dans la position d'ouverture
de l'obturateur de soupape, caractérisée en ce que, contre la butée (36) ou la pièce
de butée (16) de l'obturateur de soupape (15), une chambre d'amortissement (40) est
disposée, ouverte d'un côté, ventilable et fermée lors du contact de la pièce de butée
contre la butée (36), et en ce que la surface de butée (42) entourant l'ouverture
de la chambre est réalisée étroite, de telle sorte qu'il se produit seulement de faibles
forces hydrauliques d'adhérence.
2. Soupape magnétique selon la revendication 1, caractérisée en ce que la chambre
d'amortissement (40) est constitué d'un anneau circulaire (41) dont les parois sont
minces contre la butée (36).
3. Soupape magnétique selon la revendication 2, caractérisée en ce que la surface
de butée (42) a une forme sphérique sur le côté frontal de l'anneau circulaire (41).
4. Soupape magnétique selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisée en ce que
la chambre d'amortissement (40) est ventilable par un alésage d'étranglement (43,
61).
5. Soupape magnétique selon la revendication 4, caractérisée en ce que l'alésage d'étranglement
(43) est pratiqué dans la butée (36).
6. Soupape magnétique selon la revendication 4, caractérisée en ce que l'alésage d'étranglement
(61) est pratiqué dans l'obturateur de soupape (15).
7. Soupape magnétique selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisée en ce que
la chambre d'amortissement (40) est ventilable par une soupape anti-retour (50).
8. Soupape magnétique selon la revendication 7, caractérisée en ce que la soupape
anti-retour (50) est disposée dans la butée (36).
9. Soupape magnétique selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisée en ce que
la pièce de butée (16) de l'obturateur de soupape (15) à la forme d'une plaque et
a des perçages (45) à l'extérieur de la zone de couverture avec la chambre (40).
10. Soupape magnétique selon la revendication 9, caractérisée en ce que les perçages
(45) sont situés partiellement dans la partie de recouvrement avec la zone extérieure
radiale de la surface de butée (42) de la chambre (40).
