| (19) |
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(11) |
EP 0 195 983 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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04.01.1989 Patentblatt 1989/01 |
| (22) |
Anmeldetag: 13.03.1986 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC)4: B66D 1/74 |
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| (54) |
Einkopf-Spillwinde
One drum capstan
Cabestan à tambour unique
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT CH DE FR GB IT LI LU SE |
| (30) |
Priorität: |
21.03.1985 DE 3510282
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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01.10.1986 Patentblatt 1986/40 |
| (73) |
Patentinhaber: Bechmann, Peter |
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D-82449 Uffing (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Bechmann, Peter
D-82449 Uffing (DE)
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| (74) |
Vertreter: Gauger, Hans-Peter, Dipl.-Ing. |
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Müller, Schupfner & Gauger
Postfach 10 11 61 80085 München 80085 München (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
BE-A- 375 170 FR-A- 2 217 259 FR-A- 2 414 470 GB-A- 1 035 652
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DE-C- 639 790 FR-A- 2 268 742 FR-A- 2 513 236 US-A- 3 608 389
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Einkopf-Spillwinde der durch den Oberbegriff
des Patentanspruchs 1 angegebenen Gattung.
[0002] Bei einer aus der FR-A 2 513 236 bekannten Einkopf-Spillwinde dieser Art wird die
im Antrieb der Spillwinde für das Halten des Lastseils am Spillkopf benötigte Klemmkraft
mittels einer synchron angetriebenen Klemmscheibe erzeugt. Die Klemmscheibe weist
dafür im Übergang von zwei durch Druckfedem axial gegeneinander vorgespannten Scheibenteilen
eine Klemmrille auf, in welcher die vom Spillkopf ablaufende Seillänge nach einer
bevorzugt vorgesehenen Umlenkung über eine achsparallel angeordnete Umlenkrolle geführt
ist, bevor sie erst anschließend zu einem Seilspeicher hin lastfrei weitergeleitet
wird. Die Umlenkrolle wird dabei immer dann zur Erzeugung des notwendigen Reibungsschlusses
zwischen der Mehrfachumschlingung des Lastseils und dem Mantel des Spillkopfes benötigt,
wenn die Spillwinde für eine höhere Lastübertragung ausgelegt wird.
[0003] Aus der GB-A 1 035 652 ist eine Mehrkopf-Spillwinde mit einem motorisch angetriebenen
Spillkopf und wenigstens einer achsparallel angeordneten Umlenkrolle bekannt, mittels
welcher auch dabei ein lastübertragender Reibungsschluß zwischen einer Mehrfachumschlingung
des Lastseils und dem Mantel des Spillkopfes erzeugt wird. Weiterhin sind bei dieser
Spillwinde noch durch Federn vorgespannte Andrückrollen vorhanden, die jeweils nur
eine Windung des mit seinen beiden Seilenden fest verankerten Lastseils an den Spillkopf
und an die oder jede weitere vorgesehene Umlenkrolle für bloße Führungszwecke andrücken.
[0004] Die durch die Patentansprüche 1 oder 2 gekennzeichnete Erfindung löst die Aufgabe,
eine Einkopf-Spillwinde der angegebenen Gattung derart auszubilden, daß die im Antrieb
des Spillkopfes zum Halten des Lastseils an seinem Mantel benötigte Klemmkraft lastabhängig
und dabei gleichzeitig ohne Zugriff auf eine durch eine Klemmscheibenanordnung übersetzte
Federkraft bereit gestellt wird, wobei unter Zugrundelegung einer gleichen motorischen
Antriebsleistung ein mit den Mehrkopf-Spillwinden vergleichbarer Sicherheitsfaktor
für das Halten einer an das Lastseil angehängten Last gleicher Größenordnung erreichbar
sein soll.
[0005] Die mit der erfindungsgemäßen Einkopf-Spillwinde erreichten Vorteile liegen im wesentlichen
darin, daß jetzt der bei jedem Spillkopf den lastübertragenden Reibungsschluß der
Mehrfachumschlingung des Lastseils primär bestimmende Reibungswinkel eine lastabhängige
Ergänzung durch die Druckkraft erfährt, die von der bzw. jeder an dem Stützrahmen
drehbar gelagerten Seilandrückrolle gleichzeitig auf alle Seilwindungen ausgeübt wird.
Weil diese auch von dem Eigengewicht des Spillkopfes unter Einschluß seines Antriebes
beeinflußte Druckkraft eine Abhängigkeit von der winkelmäßigen Ausrichtung der Zugkraft
aufweist, kann damit jetzt gleichzeitig ohne jede Beschränkung der Seillänge eine
wesentlich höhere Lastübertragung für solche Einkopf-Spillwinden unter Einhaltung
eines gleichen Sicherheitsfaktors wie bei den Mehrkopf-Spillwinden garantiert werden.
Dabei ist auch wesentlich, daß durch die zu der Hüllfläche der Mehrfachumschlingung
des Lastseils komplementäre und gleichzeitig rotationssymmetrische Ausbildung der
Anlagefläche der bzw. jeder Seilandrückrolle für alle Seilwindungen eine gleiche Durchlaufgeschwindigkeit
durch den Spalt erhalten wird, der zwischen dem Spillkopf und jeder Seilandrückrolle
ausgebildet ist. Diese gleiche Durchlaufgeschwindigkeit aller Seilwindungen verhindert
jede übermäßige Verformung des Lastseils auch unter Einbeziehung der bei solchen Einkopf-Spillwinden
immer vorhandenen Wahrscheinlichkeit eines axialen Wanderns der Mehrfachumschlingung,
was typischerweise durch an dem Lastseil anhaftende und daher dessen last- übertragenden
Reibungsschluß mit dem Mantel des Spillkopfes verändernde Fremdstoffe verursacht wird.
[0006] Ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Einkopf-Spillwinde ist in der Zeichnung
schematisch dargestellt und wird nachfolgend näher beschrieben. Es zeigt
Figur 1 eine teilweise geschnittene Stirnansicht der Spillwinde in der Pfeilrichtung
gemäß Figur 2,
Figur 2 eine teilweise geschnittene Seitenansicht der Spillwinde gemäß Figur 1 und
Figur 3 eine teilweise geschnittene Seitenansicht einer für die Spillwinde vorgesehenen
Klauenkupplung.
[0007] Die in der Zeichnung für eine mobile Ausführungsform mit einem einschließlich eines
Antriebsmotors einer Leistung von 4 PS (2,9 kW) und eines handelsüblichen Planetenräderwechselgetriebes
tragfähigen Gesamtgewicht von nur etwa 16 Kilogramm gezeigte Spillwinde umfaßt einen
aus einzelnen Trägern zusammengeschweißten Stützrahmen 1, der an seinem oberen Ende
mit einem durch eine Öse 2 gebildeten Widerlager versehen ist. Das untere Ende des
Stützrahmens 1 ist mit zwei parallel verlaufenden Trägern 3 und 4 gebildet, an welchen
je eine Führungsschiene 5 bzw. 6 einer für die Spillwinde vorgesehenen Parallelführung
befestigt sind. Die Hauptträger des Stützrahmens 1 können ein rechteckiges Hohlprofil
7 aufweisen.
[0008] Ein für eine kraftübertragende Mehrfachumschlingung eines Lastseils längs einer axialen
Teillänge eingerichteter trommelförmiger Mantel 8 des bezüglich der Breitseite des
Stützrahmens 1 vorstehend angeordneten Spillkopfes der Spillwinde ist mittels zweier
Nadellager 9 und 10 auf dem Gehäuse 11 eines Planetenräderwechselgetriebes drehbar
gelagert, dessen Antriebs- und Abtriebswellen 12 und 13 koaxial zu der Drehachse 14
des Spillkopfes 15 angeordnet sind. Die beiden Nadellager 9, 10 sind durch einen Distanzring
16 voneinander beabstandet und zwischen zwei Dichtungen 17 und 18 angeordnet, die
in zwei abgestufte Zentrierbohrungen des Mantels 8 eingesetzt sind. Der Mantel 8 wird
durch Sicherungsringe 19 und 20 axial unbeweglich an dem Gehäuse 11 gehalten und weist
eine rotationssymmetrische Mantelfläche auf, deren gekrümmter Verlauf zwischen zwei
an den axialen Mantelenden ausgebildeten ringförmigen Flanschen 21 und 22 mit einem
auf zwei Mittelpunkte 23 bezogenen Krümmungshalbmesser R wesentlich größer als der
Außendurchmesser des Mantels 8 gebildet ist. Mit diesem gekrümmten Verlauf der Mantelfläche
wird ein kleinster Durchmesserbereich 25 im Übergang von zwei axial ungleich großen
Teillängen des Mantels 8 erhalten, die an den ringförmigen Flanschen 21 und 22 jeweils
in einem größeren Durchmesserbereich 26 bzw. 27 enden. Diese beiden Teillängen sind
für eine in Abhängigkeit von der Drehrichtung des Spillkopfes 15 abwechselnde Aufnahme
einer Mehrfachumschlingung 28 des Lastseils eingerichtet, die bei der in Figur 2 mit
dem Richtungspfeil 29 angegebenen Drehrichtung der Abtriebswelle 13 beispielsweise
mit sechs Windungen gebildet sein kann. Diese sechs Windungen sind dabei auf die auf
den größeren Durchmesserbereich 26 auflaufende Seillänge 30 sowie auf die mit zwei
Windungen den kleineren Durchmesserbereich 25 überlappende ablaufende Seillänge 31
bezogen. Mit dieser Mehrfachumschlingung 28 des Lastseils wird im Antrieb des Spillkopfes
15 in bezug auf den Mantel 8 ein lastübertragender Reibungsschluß erzeugt, der die
folgenden Gleichungen erfüllt:
U = Si - S2
Si=S2.eä
U=S2(eä-1)
wobei: U = übertragbare Umfangskraft des Mantels 8
Si, S2 = Zugkräfte der auf- und ablaufenden Seillängen 30 und 31
a = Umschlingungswinkel
µ = Reibungswinkel
[0009] In der zu dem Richtungspfeil 29 entgegengesetzten Drehrichtung des Spillkopfes 15
weist die Mehrfachumschlingung 28 eine hin zu dem ringförmigen Flansch 22 axial verlagerte
Anordnung auf. Die beiden Seillängen 30 und 31 sind dann funktionell vertauscht, womit
wieder sicher gestellt ist, daß dann die eine Seillänge 31 auf den größeren Durchmesserbereich
27 aufläuft, damit die andere Seillänge 30 von einem kleineren Durchmesserbereich
ablaufen kann.
[0010] Die Abtriebswelle 13 des Plantenräderwechselgetriebes ergibt bei einer Ankuppelung
eines in der Zeichnung nicht dargestellten Antriebsmotors an dessen Antriebswelle
12 die Antriebswelle für den Spillkopf 15, wenn eine für eine Antriebsverbindung vorgesehene
Klauenkupplung 32 eingerückt ist. Die Klauenkupplung 32 besteht aus einem Mitnehmerteil
33, der mittels eines Keils 34 mit der Abtriebswelle 13 drehfest und in Richtung des
Doppelpfeils 35 axial beweglich verbunden ist. Weiterhin umfaßt die Klauenkupplung
32 zwei aus der Darstellung in Figur 1 ersichtliche Klauen 36 und 37, die an dem Mantel
8 des Spillkopfes 15 über 180 Bogengrade voneinander beabstandet durch Schrauben 38
befestigt sind. An dem Mitnehmerteil 33 sind zwei etwas größer dimensionierte Eingriffsaussparungen
39 und 40 korrespondierend zu den Klauen 36 und 37 ausgebildet, wobei Klauen und Eingriffsaussparungen
noch komplementär ausgebildete Reibflächen aufweisen, die gemäß der Darstellung in
Figur 2 unter einem Neigungswinkel 1) schräg zu der Drehachse 14 des Spillkopfes 15
ausgerichtet sind.
[0011] Aus der Darstellung in Figur 2 ist ableitbar, daß das mit der Öse 2 gebildete Widerlager
des Stützrahmens 1 in der Fluchtlinie der Zugkraft S
1 angeordnet ist, die im Antrieb des Spillkopfes 15 durch eine an die auflaufende Seillänge
30 des Lastseils angehängte Last ausgeübt wird. Über das mit der Öse 2 gebildete Widerlager
des Stützrahmens 1 muß daher für eine mit der Mehrfachumschlingung 28 des Lastseils
mögliche Lastübertragung entsprechend der Darstellung in Figur 1 primär eine entsprechend
große Gegenkraft auf den Stützrahmen 1 ausgeübt werden, deren zu der Zugkraft S
i parallele Wirklinie dort mit dem Richtungspfeil 41 angegeben ist. Die mit den beiden
Führungsschienen 5,6 des Stützrahmens 1 gebildete Parallelführung ist unter einem
Winkel y schräg zu der Wirklinie der Zugkraft Si ausgerichtet, so daß sich für einen
zur Führung durch diese Führungsschienen vorgesehenen Führungsflansch 42 an dem Gehäuse
11 eine zu der Zugkraft Si entsprechend im Winkel ausgerichtete Verschiebeführung
in Richtung des Doppelpfeils 43 ergibt. Es wird damit für die in Richtung des Pfeils
41 wirkende Gegenkraft zu der Zugkraft S
1 eine in Richtung des Pfeils 44 wirkende Kraftkomponente erhalten, welcher somit die
in der Drehachse 14 des Spillkopfes 15 angeordneten Antriebs-und Abtriebswellen 12
und 13 des Plantenräderwechselgetriebes unterliegen.
[0012] Die in Richtung des Pfeils 44 wirkende Kraftkomponente erfährt eine weitere Aufteilung
längs zweier Wirklinien, die mit den Pfeilen 45 und 46 angegeben und über 90 Bogengrade
voneinander beabstandet sind. In diesen Wirklinien sind die Drehachsen 47 und 48 von
zwei Seilandrückrollen 49 angeordnet, die an dem Stützrahmen 1 durch je einen angeschweißten
U-förmigen Träger 50 drehbar gelagert sind. Die Drehachsen 47, 48 sind dabei im Winkel
zu der Drehachse 14 des Spillkopfes 15 derart ausgerichtet, daß sich für eine zu der
Hüllfläche der Mehrfachumschlingung 28 des Lastseils komplementär ausgebildete, rotationssymmetrische
Anlagefläche der beiden Seilandrückrollen 49 jeweils eine reibschlüssige Anlage gleichzeitig
an alle Windungen der Mehrfachumschlingung 28 ergibt, die sich auf der zugeordneten
axialen Teillänge des Mantels 8 befinden. Unter Berücksichtigung der in Richtung des
Doppelpfeils 43 bezüglich des Stützrahmens 1 wirksamen Verschiebeführung und der auf
die Wirklinien entsprechend der Pfeile 45 und 46 erfolgten Aufteilung der in Richtung
des Pfeils 44 wirkenden Kraftkomponente wird damit aber für diese reibschlüssige Anlage
der beiden Seilandrückrollen 49 eine mithin lastabhängige Klemmkraft auf alle Windungen
der Mehrfachumschlingung 28 ausgeübt.
[0013] Damit die gleiche, lastabhängig beeinflußte Klemmkraft auch in der zu der Pfeilrichtung
29 entgegengesetzten Drehrichtung des Spillkopfes 15 erhalten wird, in welcher dann
die Mehrfachumschlingung 28 hin zu dem größeren Durchmesserbereich 27 des Mantels
8 verlagert ist, sind auch für dessen andere axiale Teillänge zwei Seilandrückrollen
51 in entsprechender Weise mittels weiterer U-förmiger Träger 52 an dem Stützrahmen
1 drehbar gelagert. Auch diese weiteren Seilandrückrollen 51 sind mit einer zu der
Hüllfläche der Mehrfachumschlingung 28 des Lastseils komplementär ausgebildeten, rotationssymmetrischen
Anlagefläche versehen, wodurch ihre Drehachsen 53 ebenfalls in einem von den Drehachsen
47, 48 der Seilandrückrollen 49 allerdings abweichenden Winkel zu der Drehachse 14
des Spillkopfes 15 ausgerichtet sind. Die unterschiedliche Winkelausrichtung ergibt
sich dabei aus den unterschiedlichen Hüllkurven der Mehrfachumschlingung des Lastseils
resp. aus dem unterschiedlichen Verlauf der mit den Krümmungsradien R gebildeten Krümmung
des Mantels 8 des Spillkopfes. Die zu der Pfeilrichtung 29 entgegengesetzte Drehrichtung
des Spillkopfes 15 resp. seines Mantels 8 setzt ein Ausrücken der Klauenkupplung 32
voraus oder alternativ die Verwendung eines dafür dann umzuschaltenden Umkehrmotors
als Antriebsmotor für den Spillkopf.
[0014] Bei einem Arbeiten mit der vorbeschriebenen Spillwinde beispielsweise im Forstwesen
wird zuerst der Stützrahmen 1 mittels eines an der Öse 2 befestigten Gurtes ortsfest
verankert. Es wird dann bei ausgerückter Klauenkupplung 32 und einer dadurch ermöglichten
freien Drehbarkeit des Mantels 8 entgegengesetzt zu der Pfeilrichtung 29 die auflaufende
Seillänge 30 mit ihrem freien Ende hin zu der Last gezogen, die zu dem Verankerungsort
der Spillwinde hin herangeholt werden soll. Die ablaufende Seillänge 31 wird dabei
aus einem Seilspeicher nachgezogen, der zur Aufnahme jeder beliebig gewünschten Seillänge
entweder ebenfalls an dem Stützrahmen 1 noch befestigt sein kann oder zweckmäßiger
getrennt ist, so daß mit ihm das Lastseil auch getrennt von der Spillwinde transportiert
werden kann. Wenn dann die Last an das Lastseil angehängt und die Klauenkupplung 32
eingerückt ist, wird nach einem Einschalten des Antriebsmotors der Spillkopf 15 in
der Pfeilrichtung 29 angetrieben, wobei während des Heranholens der Last die Mehrfachumschlingung
28 des Lastseils ohne jede Behinderung der Druchlaufgeschwindigkeit der einzelnen
Seilwindungen eine lastabhängige Verklemmung zwischen den Seilandrückrollen 49 und
dem Mantel 8 erfährt. Bei diesem Antrieb des Spillkopfes 15 wird dabei gleichzeitig
durch die an den Klauen 36, 37 und den Eingriffsaussparungen 39, 40 der Klauenkupplung
32 komplementär ausgebildeten Reibflächen ein aus Sicherheitsgründen unerwünschtes
Ausrücken der Klauenkupplung verhindert.
[0015] In Figur 2 ist für die Antriebswelle 12 des Planetenräderwechselbetriebes noch eine
Bremseinrichtung 54 gezeigt, mit der eine zu der Pfeilrichtung 29 bei ausgerückter
Klauenkupplung 32 entgegengesetzte Drehung des Mantels 8 gebremst werden kann. Diese
Bremsmöglichkeit ergänzt dann die mittels der Seilandrückrollen 51 auf die Mehrfachumschlingung
28 lastabhängig ausgeübte Bremskraft, was im Einzelfall dann von Bedeutung sein kann,
wenn die Spillwinde nicht nur für ein horizontales, sondern auch für ein schräges
und am Beispiel eines Hebezeuges im Extremfall auch vertikales Bewegen von Lasten
eingesetzt wird. Auch bei einem vertikalen Bewegen von Lasten ist selbstverständlich
die mittels der Verschiebeführung des Spillkopfes an dem Stützrahmen und mittels der
Seilandrückrollen lastabhängig bewirkte Klemmkraft für die Mehrfachumschlingung des
Lastseils wieder derart beschaffen, daß in jeder der beiden möglichen Drehrichtungen
des Spillkopfes für alle Seilwindungen eine gleiche momentane Durchlaufgeschwindigkeit
durch den Spalt zwischen dem Spillkopf und den Seilandrückrollen als Folge einer gleichen
momentanen Drehzahlübersetzung erhalten wird.
[0016] Mittels der vorbeschriebenen Einkopf-Spillwinde läßt sich eine Zugkraft bis etwa
1200 kg übertragen. Bei Verwendung von entsprechend leistungsstärkeren Antriebsmotoren
und einer dann zweckmäßig stationären Anordnung der Spillwinde kann das Prinzip der
lastabhängigen Beeinflussung der auf die Mehrfachumschlingung des Lastseils ausgeübten
Klemmkraft auch auf die Übertragung wesentlich höherer Zugkräfte angewendet werden.
Für stationäre Anordnungen kann dabei dann für den Spillkopf anstelle einer Lagerung
durch eine Verschiebeführung auch eine zu den Seilandrückrollen relativ verschwenkbare
Lagerung zur Diskussion stehen, deren Verwirklichung aber aufwendiger ist.
1. Einkopf-Spillwinde mit einem motorisch angetriebenen Spillkopf (15), der einen
glatten trommelförmigen Mantel (8) für eine Mehrfachumschlingung (28) eines Lastseils
aufweist, das längs einer axialen Teillänge des Mantels durch eine Klemmkraft entgegen
der Zugkraft gehalten wird, die im Antrieb der Spillwinde durch eine Last ausgeübt
wird, welche an die auf ein axiales Mantelende mit größerem Durchmesser auflaufende
Seillänge (30) des Lastseils angehängt ist, das von einem zwischen den beiden axialen
Mantelenden ausgebildeten kleineren Durchmesser lastfrei abläuft, dadurch gekennzeichnet,
daß der Spillkopf (15) eine zu der Zugkraft im spitzen Winkel (7) ausgerichtete Verschiebeführung (5, 6, 42) an einem Stützrahmen (1) aufweist, an
welchem wenigstens eine für die Ausübung der Klemmkraft zur reibschlüssigen Anlage
an alle Windungen der Mehrfachumschlingung (28) des Lastseils vorgesehene Seilandrückrolle
(49, 51) drehbar gelagert ist, die eine zu der Hüllfläche der Mehrfachumschlingung
(28) komplementär ausgebildete, rotationssymmetrische Anlagefläche aufweist.
2. Einkopf-Spillwinde mit einem motorisch angetriebenen Spillkopf (15), der einen
glatten trommelförmigen Mantel (8) für eine Mehrfachumschlingung (28) eines Lastseils
aufweist, das längs einer axialen Teillänge des Mantels durch eine Klemmkraft entgegen
der Zugkraft gehalten wird, die im Antrieb der Spillwinde durch eine Last ausgeübt
wird, welche an die auf ein axiales Mantelende mit größerem Durchmesser auflaufende
Seillänge (30) des Lastseils angehängt ist, das von einem zwischen den beiden axialen
Mantelenden ausgebildeten kleineren Durchmesser lastfrei abläuft, dadurch gekennzeichnet,
daß der Spillkopf (15) an einem Stützrahmen (1) verschwenkbar gelagert ist, relativ
zu wenigstens einer für die Ausübung der Klemmkraft zur reibschlüssigen Anlage an
alle Windungen der Mehrfachumschlingung (28) des Lastseils drehbar gelagerten Seilandrückrolle
(49, 51), die eine zu der Hüllfläche der Mehrfachumschlingung (28) komplementär ausgebildete,
rotationssymmetrische Anlagefläche aufweist.
3. Einkopf - Spillwinde nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß an dem
Stützrahmen (1) wenigstens zwei Seilandrückrollen (49,51) für eine in den beiden Drehrichtungen
des Spillkopfes (15) abwechselnde Anlage jeweils an alle Windungen der sich bei einem
Wechsel der Drehrichtung axial verlagernden Mehrfachumschlingung (28) des Lastseils
drehbar gelagert sind.
4. Einkopf-Spillwinde nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß für jede
Drehrichtung des Spillkopfes (15) zwei über 90 Bogengrade voneinander beabstandete
Seilandrückrollen (49, 51) vorgesehen sind.
5. Einkopf-Spillwinde nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschiebeführung
(5, 6, 42) des Spillkopfes (15) einen ggf. verstellbaren Begrenzungsanschlag an dem
Stützrahmen (1) aufweist, mit dem die auf die Windungen der Mehrfachumschlingung (28)
des Lastseils ausgeübte Klemmkraft auf eine maximal zulässige Quetschkraft begrenzt
wird.
6. Einkopf-Spillwinde nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Stützrahmen
(1) aus einzelnen Trägern (3,4) zusammengeschweißt ist, an welchen zwei Führungsschienen
(5,6) einer für einen Führungsflansch (42) des Spillkopfes (15) vorgesehenen Parallelführung
und Drehlager (50) für die oder jede Seilandrückrolle (49,51) befestigt sind.
7. Einkopf-Spillwinde nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Stützrahmen
(1) eine Öse (2) aufweist, die als ein in der gleichen Fluchtlinie angeordnetes Widerlager
für die Zugkraft vorgesehen ist.
8. Einkopf-Spillwinde nach einem der Ansprüche 1 bis 7, wobei der Spillkopf (15) durch
die ankuppelbare Abtriebswelle (13) eines Zahnräderwechselgetriebes antreibbar ist,
dadurch gekennzeichnet, daß der Mantel (8) des Spillkopfes (15) auf einem an dem Stützrahmen
(1) verschiebbar oder verschwenkbar geführten Gehäuse (11) des Wechselgetriebes drehbar
gelagert und an dessen Abtriebswelle (13) durch einen mit ihr drehfest und axial beweglich
verbundenen Mitnehmerteil (33) einer Klauenkupplung (32) ankuppelbar ist.
9. Einkopf-Spillwinde nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß
die Drehung des Spillkopfes (15) bzw. seines Mantels (8) mittels einer Bremseinrichtung
(54) abbremsbar ist.
10. Einkopf-Spillwinde nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Klauenkupplung
(32) mit wenigstens zwei an dem Mantel (8) des Spillkopfes (15) befestigten Klauen
(36, 37) und zu diesen Klauen komplementär ausgebildeten Eingriffsaussparungen (39,
40) des Mitnehmerteils (33) gebildet ist. 11. Einkopf-Spillwinde nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet, daß die Klauen (36, 37) und die Eingriffsaussparungen (39,
40) komplementär ausgebildete Reibflächen aufweisen, die schräg zu der Drehachse (14)
des Spillkopfes (15) ausgerichtet sind.
1. A single head capstan winch, comprising a capstan head (15) which is driven by
a motor and provided a smooth drum-shaped surface (8) for a multiplicity (28) of power-transmitting
windings of a load cable that is held over a partial axial length of said surface
by a clamping force acting opposite to the tractive force which when the capstan winch
is driven is being effected by a hauling-in load that is coupled to a forward portion
(30) of the load cable which is being continuously guided over a larger- sized diameter
portion at one axial end of said surface while a rearward portion free of any load
of said load cable runs off from a smaller-sized diameter portion at a position intermediate
its two axial ends, characterized in that the capstan head (15) is provided with a
slide and guide means (5, 6, 42) on a supporting frame (1) and extending in a direction
with an acute angle (y) in respect to the tractive force, and in that at least one
cable pressing roller (49, 51) is rotatably arranged on said supporting frame (1)
for effecting the clamping force by its frictional contact with all windings of said
multiplicity (28) of windings of said load-cable, said cable pressing roller having
a dynamically balanced surface of a shape that complements the enveloping surface
of said multiplicity (28) of windings.
2. A single head capstan winch, comprising a capstan head (15) which is driven by
a motor and provided with a smooth drum-shaped surface (8) for a multiplicity (28)
of power-transmitting windings of a load cable that is held over a partial axial length
of said surface by a clamping force acting opposite to the tractive force which when
the capstan winch is driven is being effected by a hauling-in load that is coupled
to a forward portion (30) of the load cable which is being continously guided over
a larger- sized diameter portion at one axial end of said surface while a rearward
portion free of any load of said load cable runs off from a smaller-sized diameter
portion at a position intermediate its two axial ends, characterized in that the capstan
head (15) is pivotally arranged on a supporting frame (1) relative to at least one
cable pressing roller (49, 51) which is rotatably arranged for effecting the clamping
force by its frictional contact with all windings of said multiplicity (28) of windings
of said load-cable, said cable pressing roller having a dynamically balanced surface
of a shape that complements the enveloping surface of said multiplicity (28) of windings.
3. A single head capstan winch according to claim 1 or claim 2 wherein said supporting
frame (1) is provided with at least two cable pressing rollers (49, 51) for alternately
contacting said multiplicity (28) of windings of said load cable as it is axially
shifted on said surface whenever the capstan head (15) changes its direction of rotation.
4. A single head capstan winch according to claim 1, 2 or 3, wherein for each rotational
direction of the capstan head (15) two cable pressing rollers (49, 51) are provided
as spaced apart over an arc of 90°.
5. A single head capstan winch according to claim 1 wherein said slide and guide means
(5, 6, 42) of the capstan head (15) comprises a stop means provided on said supporting
frame (1) as optionally adjustable for limiting the clamping force which is effected
on the windings of said multiplicity (28) of windings of said load cable to a maximal
allowable nipping force.
6. A single head capstan winch according to claim 1 wherein said supporting frame
(1) comprises individual brackets (3, 4) that are welded together and provided with
two guide rails (5, 6) of a parallel motion guide means for a guide flange (42) of
the capstan head (15) and also provided with bearings (50) for said for each cable
pressing roller (49, 51).
7. A single head capstan winch according to claim 6 wherein said supporting frame
(1) is provided with an eyelet (2) which as an abutment means for the tractive force
is arranged in the same alignment.
8. A single head capstan winch according to any of the claims 1 to 7 whereby said
capstan head (15) is driven by the connectable output shaft (13) of a planetary gearing
and wherein the surface (8) of said capstan head (15) is rotatably arranged on a housing
(11) of the planetary gearing which is slidably guided or pivoted on said supporting
frame (1) and which is connectable to said output shaft (13) by means of a driving
member (33) of a claw clutch (32) that is interconnected with said output shaft in
a non-rotatable and axially shiftable manner.
9. A single head capstan winch according to any of the claims 1 to 8 wherein the rotation
of the capstan head (15) or its surface (8) may be braked by a braking means (54).
10. A single head capstan winch according to claim 8 wherein said claw clutch (32)
is formed with at least two claws (36, 37) on the surface (8) of the capstan head
(15) and with two complementary shaped engaging recesses (39, 40) of the driving member
(33).
11. A single head capstan winch according to claim 10 wherein said claws (36, 37)
and said engaging recesses (39, 40) are provided with complementary shaped friction
surfaces that extend in an angular direction in respect to the rotational axis (14)
of the capstan head (15).
1. Cabestan à tambour unique, à une cloche de cabestan (15) entraînée par moteur et
comprenant une chemise polie sous forme de tambour (8) pour l'enroulement multiple
(28) d'un câble porteur qui est maintenu, le long d'une section partielle axiale de
la chemise, par un effort de serrage contre la force de traction exercée par une charge
dans le mécanisme de commande du cabestan, qui est accrochée au brin (30) du câble
porteur s'enroulant sur une extrémité axiale de la chemise au diamètre supérieur,
et se déroulant, en état non chargé, d'une partie à diamètre inférieur formé entre
les deux extrémité axiales de la chemise, caractérisé en ce que ladite cloche de cabestan
(15) comprend une glissière de translation (5, 6, 42) orienté à un angle aigu (y)
à un bâti de support (1) auquel au moins un galet-presseur de câble (49, 51) est pivotant
et pourvu afin d'exercer ledit effort de serrage pour un contact par friction aux
tous les tours dudit enroulement multiple (28), ledit galet-presseur de câble comprenant
une face de contact à symétrie de révolution et complémentaire à la surface enveloppante
dudit enroulement multiple (28).
2. Cabestan à tambour unique, à une cloche de cabestan (15) entraînée par moteur et
comprenant une chemise polie sous forme de tambour (8) pour l'enroulement multiple
(28) d'un câble porteur qui est maintenu, le long d'une section partielle axiale de
la chemise, par un effort de serrage contre la force de traction exercée par une charge
dans le mécanisme de commande du cabestan, qui est accrochée au brin (30) du câble
porteur s'enroulant sur une extrémité axiale de la chemise au diamètre supérieur,
et se déroulant, en état non chargeé, d'une partie à diamêtre inférieur formé entre
les deux extrémie axiales de la chemise, caractérisé en ce que ladite cloche de cabestan
(15) est pivotant à un bâti de support (1), relativement à au moins un galet-presseur
de câble (49, 51) pivotant et pourvu afin d'exercer ledit effort de serrage pour un
contact par friction aux tous les tours dudit enroulement multiple (28), ledit galet-presseur
de câble comprenant une face de contact à symétrie de révolution et complémentaire
à la surface enveloppante dudit enroulement multiple (28) du câble porteur.
3. Cabestan à tambour unique selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce qu'au
bâti de support (1) au moins deux galets-presseurs du câble (49, 51) sont pivotants
afin de porter, en alternance selon les deux sens de rotation de ladite cloche de
cabestan (15), respecivement aux tous les tours dudit enroulement multiple (28) du
câble porteur qui se déplace axialement au changement du sens de rotation.
4. Cabestan à tambour unique selon les revendications 1, 2 ou 3, caractérisé en ce
que pour chaque sens de rotation de la cloche de cabestan (15), deux galets-presseurs
de câble (49, 51) sont pourvus qui sont séparés l'un de l'autre par 90 degrés d'arc.
5. Cabestan à tambour unique selon la revendication 1, caractérisé en ce que la glissière
de translation (5, 6, 42) de ladite cloche de cabestan (15) comprend une butée éventuellement
déplaçable, à un bâti de support (1) afin de limiter ledit effort de serrage exercé
sur les tours dudit enroulement multiple (28) du câble porteur à une force de serrage
maximale admissible.
6. Cabestan à tambour unique selon la revendication 1, caractérisé en ce que ledit
bâti de support (1) est joint par soudage des supports individuels (3, 4) auxquels
sont montées deux glissières (5, 6) d'un système de glissières parallèles et de coussinet
de pivotement (50) pour le ou les galets-presseurs de câble (49, 51), lequel système
est pourvu pour un collet de guidage (42) de ladite cloche de cabestan (15).
7. Cabestan à tambour unique selon la revendication 6, caractérisé en ce que ledit
bâti de support (1) comprend un oeil (2) pourvu comme butée pour la force de traction,
disposée dans le même alignement.
8. Cabestan à tambour unique selon quelconque des revendications 1 à 7, dans lesquel
ladite cloche de cabestan (15) est entraînable par l'arbre de sortie (13) accouplable
d'un engrenage à changement de vitesses, caractérisé en ce que la chemise (8) de ladite
cloche de cabestan (15) est pivotante à un boîtier (11) dudit engrenage à changement
de vitesses, à déplacement ou pivotement audit bâti de support (1), en étant accouplable
à l'arbre de sortie (13) dudit engrenage par un élément d'entraînement (33) d'un manchon
à endentures (32), ledit élément d'entraînement étant relié audit arbre à résistance
contre torsion et à flexibilité axiale.
9. Cabestan à tambour unique selon quelconque des revendications 1 à 8, caractérisé
en ce qu'un dispositif étrangloir (54) est disposé pour freiner le mouvement rotatif
de ladite cloche de cabestan (15) ou de sa chemise (8).
10. Cabestan à tambour unique selon la revendication 8, caractérisé en ce que ledit
manchon à endentures (32) est constitué d'au moins deux crabots (36, 37) montés à
la chemise (8) de ladite cloche de cabestan (15) et des évidements à engrènement (39,
40) dudit élément d'entraînement (33), qui sont complémentaires auxdits crabots.
11. Cabestan à tambour unique selon la revendication 10, caractérisé en ce que lesdits
crabots (36, 37) et les évidements à engrènement (39, 40) sont pourvus des surfaces
à friction complémentaires qui s'étendent angulairement, relativement à l'axe de rotation
(14) de ladite cloche de cabestan (15).

