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EP 0 196 057 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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20.12.1989 Patentblatt 1989/51 |
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Anmeldetag: 25.03.1986 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)4: F24D 19/06 |
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Heizkörperbekleidung
Cover lid for a radiator
Revêtement pour radiateur
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Benannte Vertragsstaaten: |
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BE DE GB NL |
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Priorität: |
27.03.1985 DE 3511175
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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01.10.1986 Patentblatt 1986/40 |
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Patentinhaber: Buchtal
Gesellschaft mit beschränkter Haftung |
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D-92521 Schwarzenfeld (DE) |
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Erfinder: |
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- Bard, Martin
D-8450 Amberg (DE)
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Vertreter: Bockhorni, Josef, Dipl.-Ing. et al |
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Patentanwälte
Herrmann-Trentepohl
Grosse - Bockhorni & Partner,
Forstenrieder Allee 59 81476 München 81476 München (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-A- 2 228 624 DE-U- 7 720 107
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DE-A- 2 229 626 US-A- 1 908 331
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine aus plattenförmigem keramischen Material bestehende,
am Heizkörper einhängbare Heizkörperbekleidung, deren Höhen- und Breitenabmessungen
im wesentlichen den Höhen- und Breitenabmessungen des Heizkörpers entsprechen.
[0002] Aus der DE-GM-Schrift 7 720107 ist eine Heizkörperverkleidung bekannt, deren Höhen-
und Breitenabmessungen im wesentlichen den Höhen- und Breitenabmessungen des Heizkörpers
entsprechen. Bei dieser Heizkörperverkleidung sind Aluminiumwinkel mittels spezieller
Elastikkeramikkleber mit keramischen Platten belegt und liegen, jeweils ein Feld überspringend,
zwischen zwei Heizkörperrippen. Am oberen Ende ist jeder Aluminiumwinkel aufgetrennt
und als Haken aufgebogen damit er sich hinter der Heizkörpernarbe verankert.
[0003] Erkennbar ist der Aufbau dieser bekannten Verkleidung vergleichsweise kompliziert
und aufwendig.
[0004] Eine andere Heizkörperverkleidung ist aus der DE-AS 2229626 bekannt. Hier sind keramische
Platten auf ihrer der Sichtseite abgewendeten Seite oben und unten mit Querrippen
versehen, die mit Hakenblechen zusammenwirken, welche an den Heizungsrohren eingehängt
werden. Ein besonderes Merkmal dieser Heizkörperverkleidung ist der verhältnismässig
grosse Abstand der keramischen Platten vom jeweiligen Heizkörper.
[0005] Aufgabe der Erfindung ist es, von einer reinen Heizkörperverkleidung abzugehen und
zu einer Heizkörperbekleidung zu kommen, die vorzugsweise einstückig ist, wenigstens
aber aus nur wenigen grossformatigen Teilen besteht, und einen besonders guten Wärmeübergang
vom Heizkörper in den zu beheizenden Raum gewährleistet.
[0006] Gelöst wird diese Aufgabe durch die im kennzeichnenden Teil des Patentanspruches
1 enthaltenden Merkmale.
[0007] Neben dem Vorteil der leichten Abnehmbarkeit einer solchen Bekleidung deckt die Bekleidung
den Heizkörper unmittelbar im gewünschten Umfang ab, wodurch die Heizleistung des
Heizkörpers nicht beeinträchtigt wird. Die Befestigung ist einfacher, weniger aufwendig
und trotzdem nicht kippbar. Schliesslich ist sie kostengünstiger. Es brauchen nur
wenige, vorzugsweise nur eine einzige grossformatige Keramikplatte mit geringer Wandstärke
verwendet zu werden. Solche Platten werden von der Anmelderin in Formaten bis zu 1,6
m Kantenlänge hergestellt und können auch in entsprechend geringeren Grössenordnungen
hergestellt, gegebenenfalls aus grösseren Platten geschnitten werden. Im Falle der
Verwendung einer einzigen, in ihren Abmessungen den Abmessungen des Heizkörpers entsprechenden
grossformatigen Keramikplatte wird auch das Entstehen allenfalls noch störender Längsspalte
grundsätzlich verhindert.
[0008] Da die grossformatigen Keramikplatten unmittelbar am Heizkörper anliegen, ergibt
sich eine gute Wärmeübertragung in den zu beheizenden Raum. Der Direktübergang derWärme
vom Heizkörper auf die keramischen Platten führt ausserdem zu einer höheren Wärmeabstrahlung.
Ferner entstehen zwischen der keramischen Platte und den einzelnen Heizkörperrippen
Kanäle, die durch die grossformatigen keramischen Platten zum beheizten Raum hin abgeschlossen
sind, so dass sich auch noch eine gewisse, nicht durch Querspalte beeinträchtigte
Kaminwirkung ausbildet, die den Wirkungsgrad der Heizung steigert.
[0009] Die Haken bestehen vorzugsweise aus mit einem Kunststoffüberzug versehenen Blechwinkeln.
Zweckmässig verwendet man drei solcher Winkel für eine Platte, um den unterschiedlichen
Anforderungen, die durch die Heizkörperabmessungen gegeben sind, zu entsprechen. Diese
Blechwinkel lassen sich unmittelbar, z. B. mit Hilfe eines handelsüblichen alterungsbeständigen
Klebers an der Rückseite der Platte befestigen.
[0010] Gemäss einer abgeänderten Ausführungsform der Erfindung bestehen die Haken aus zwei
mittels eines Spanners verbundenen Bügeln, von denen der eine an dem Heizkörper angreift,
während der andere in eine an der Rückseite der jeweiligen Platte befestigte Einhängelasche
eingehängt ist.
[0011] Vorzugsweise ist der in die Einhängelasche eingehängte Bügel mittels eines stopfenartigen
elastischen Körpers fixiert.
[0012] Der besondere Vorteil der erfindungsgemässen Heizkörperbekleidung besteht also darin,
dass keine Beeinträchtigung der Heizleistung auftreten kann. Die Heizkörperbekleidung
ist passgerecht und kippsicher sowie kostengünstig. Darüber hinaus erbringt sie eine
erhebliche Geräuschdämmung, insbesondere durch die Abfederung in den Einhängevorrichtungen,
sei es durch den Kunststoffüberzug auf den Blechwinkein oder die Stopfensicherung
an der Einhängeschelle, weil eventuelle Strömungsgeräusche, verursacht durch das Ventil
nicht auf die Heizkörperbekleidung übertragen werden. Die Zeichnung zeigt in
Fig. 1 eine perspektivische schematische Darstellung eines Heizkörpers, der in einer
unter einem Fenster angebrachten Heizkörpernische untergebracht und mit der erfindungsgemässen
Heizkörperbekleidung versehen ist,
Fig.2 eine Heizkörperbekleidungsplatte in Rückansicht,
Fig.3 die Heizkörperbekleidungsplatte nach Fig. 2 in Seitenansicht,
Fig.4 eine Teilseitenansicht zur Wiedergabe einer anderen Art der Einhängung.
[0013] Unterhalb des Fensterbrettes 1 befindet sich eine Heizkörpernische 2, in der der
Heizkörper 3 untergebracht ist. Vor diesem Heizkörper ist in genau den Abmessungen
des Heizkörperumfanges die Bekleidungsplatte 4 aufgesetzt, die aus einer einzigen
grossformatigen Keramikplatte mit geringer Wandstärke besteht. Diese Platte ist mit
Hilfeν0n Blechwinkeln 5, 5' und 5" am Heizkörper selbst eingehängt.
[0014] Man erkennt aus Fig. 1 auch, dass die Platte unmittelbar am Heizkörper anliegt.
[0015] Die Platte 4 ist in Fig. 2 in Rückansicht und in Fig. 3 in Seitenansicht zu erkennen.
Sie trägt auf der Rückseite Metallblelchwinkel 6, 6' und 6", die über eine in Fig.
erkennbare Klebverbindung 7 bzw. 7' an der Rückseite der Platte 4 angeklebt sind.
[0016] In den Blechwinkeln 6, 6' und 6" sind entsprechende Ausnehmungen 8 bzw. 8' (vgl.
Fig. 3) vorgesehen, um auf diese Weise die Haken über den Heizkörper einhängen zu
können, wie es bei Haken 5" im unteren Teil der Fig. 1 deutlich erkennbar ist.
[0017] In Fig. 4 bezeichnet 3 den Heizkörper und 4 eine beispielsweise einstückige keramische
Bekleidungsplatte, an deren Rückseite eine mit Langloch versehene Einhängeschelle
9 befestigt ist. Bei 10 ist ein in den Heizkörper 3 einhänbarer Bügel angedeutet,
der über einen Spanner 11 mit einem hakenartigen zweiten Bügel 12 verbunden ist, dessen
Hakenende 13 in das Langloch in der Einhängeschelle 9 einhängbar ist. Mittels des
Spannners 11 lässt sich die Länge des Einhängeelementes mit den zwei Bügeln 10 und
12 beliebig fein einstellen und damit den verschiedenen Abmessungen, insbesondere
Tiefen der Heizkörper exakt anpassen. Zur Fixierung des Hakenendes 13 in der Einhängelasche
9 dient der stopfenartige elastische Körper 14. In Fig. 4 ist die Platte 4 im Abstand
zum Heizkörper 3 gezeichnet, um die Anordnung der Bügel 10 und 12 und des Spanners
11 besser darstellen zu können. Im Endzustand liegt die obere Kante 15 der Platte
4 in der Höhe der Oberkante 16 des Heizkörpers 3.
1. Aus plattenförmigem keramischen Material bestehende, am Heizkörper einhängbare
Heizkörperbekleidung, deren Höhen- und Breitenabmessungen im wesentlichen den Höhen-
und Breitenabmessungen des mit Heizkörperrippen versehenen Heizkörpers entsprechen,
dadurch gekennzeichnet, dass eine oder mehrerer mindestens den Höhenabmessungen des
zu bekleidenden Heizkörpers (3) entsprechende grossformatige Keramikplatten (4) mit
geringer Wandstärke mittels an ihrer Rückseite befestigter Haken (6, 6', 6" bzw. 10, 11, 12) in den Heizkörper (3) eingehängt ist bzw. sind und unmittelbar
an der in den zu beheizenden Raum gerichteten Vorderseite des Heizkörpers (3) unter
Bildung von kaminartigen, zum Raum hin abgeschlossenen Kanälen zwischen Platte und
einzelnen Heizkörperrippen anliegt bzw. anliegen.
2. Heizkörperbekleidung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Haken (6,
6', 6") an der Rückseite der Keramikplatten (4) angeklebt sind.
3. Heizkörperbekleidung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Haken
(6, 6', 6") aus mit einem Kunststoffüberzug versehenen Blechwinkeln bestehen.
4. Heizkörperbekleidung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Haken aus
zwei mittels eines Spanners (11) verbundenen Bügeln (10, 12) bestehen, von denen der
eine (10) an dem Heizkörper (3) angreift, während der andere (12) in eine an der Rückseite
der jeweiligen Platte (4) befestigte Einhängelasche (9) eingehängt ist.
5. Heizkörperbekleidung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der in die Einhängelasche
(9) eingehängte Bügel (12) mittels eines stopfenartigen elastischen Körpers (14) fixiert
ist.
1. A radiator cover made of tile-shaped ceramic material and adapted to be suspended
on the radiator, its height and width corresponding substantially to the height and
width of the radiator provided with radiator ribs, characterized in that one or more
large-format ceramic tiles (4) with low wall thickness and corresponding at least
to the height of the radiator (3) to be covered are suspended in the radiator (3)
by means of hooks (6, 6', 6"; 10, 11, 12) attached to the back of the tiles and lie
directly against the front of the radiator (3) facing the room to be heated, thereby
forming chimney-like channels closed off from the room between the tiles and individual
radiator ribs.
2. The radiator cover of claim 1, characterized in that the hooks (6, 6', 6") are
glued to the back of the ceramic tiles (4).
3. The radiator cover of claim 1 or 2, characterized in that the hooks (6, 6', 6")
consist of metal angles covered with synthetic material.
4. The radiator cover of claim 1, characterized in that the hooks consist of two curved
pieces (10, 12) connected by means of a stretcher (11), one (10) of which attacks
the radiator (3) while the other (12) is suspended in a hooking plate (9) attached
to the back of the tile (4).
5. The radiator cover of claim 4, characterized in that the curved piece (12) suspended
in the hooking plate (9) is fixed by means of a pluglike elastic body (14).
1. Revêtement de corps chauffant, constitué d'une matière céramique en forme de plaque
que l'on peut suspendre au corps chauffant, dont les dimensions en hauteur et en largeur
correspondent essentiellement aux dimensions en hauteur et en largeur du corps chauffant
pourvu de nervures de corps chauffant, caractérisé en ce qu'une ou plusieurs plaques
de céramique (4) de grand format, correspondant au moins aux dimensions en hauteur
du corps chauffant (3) à revêtir, est, respectivement sont, suspendue(s) au corps
chauffant (3) au moyen de crochets (6, 6', 6") respectivement (10, 11, 12) et s'applique, respectivement s'appliquent, directement
à la face antérieure dirigée dans l'espace à chauffer du corps chauffant (3) en formant
des canaux du genre de cheminées, fermés du côté de l'espace entre la plaque et les
diverses nervures du corps chauffant.
2. Revêtement de corps chauffant suivant la revendication 1, caractérisé en ce que
les crochets (6, 6', 6") sont collés à la face postérieure des plaques de céramique
(4).
3. Revêtement de corps chauffant suivant la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce
que les crochets (6, 6', 6") sont constitués par des cor- _nières de tôle pourvues
d'un revêtement de matière synthétique.
4. Revêtement de corps chauffant suivant la revendication 1, caractérisé en ce que
les crochets sont constitués de deux étriers (10, 12) reliés par un tendeur (11),
dont l'un (10) s'accroche au corps chauffant (3), tandis que l'autre (12) est suspendu
à une bride de suspension (9) fixée à la face postérieure de la plaque (4) considérée
chaque fois.
5. Revêtement de corps chauffant suivant la revendication 4, caractérisé en ce que
l'étrier (12) suspendu dans la bride de suspension (9) est fixé au moyen d'un corps
élastique (14) du genre d'un bouchon.
