| (19) |
 |
|
(11) |
EP 0 196 446 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
|
10.10.1990 Patentblatt 1990/41 |
| (22) |
Anmeldetag: 22.02.1986 |
|
|
| (54) |
Konstruktionselement zur Verbindung von Stahlbetonteilen
Constructional element for assembling reinforced concrete parts
Elément de construction pour liaison d'éléments en béton armé
|
| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
|
BE CH DE FR IT LI LU NL |
| (30) |
Priorität: |
30.03.1985 DE 8509641 U
|
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
|
08.10.1986 Patentblatt 1986/41 |
| (73) |
Patentinhaber: Philipp Holzmann AG |
|
60329 Frankfurt (DE) |
|
| (72) |
Erfinder: |
|
- Stiller, Walter K. Dr.-Ing.
D-4300 Essen 15 (DE)
|
| (74) |
Vertreter: Stenger, Watzke & Ring
Patentanwälte |
|
Kaiser-Friedrich-Ring 70 40547 Düsseldorf 40547 Düsseldorf (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 086 751 US-A- 1 542 467 US-A- 3 803 793
|
GB-A- 1 369 329 US-A- 3 183 762 US-A- 3 815 635
|
|
| |
|
|
|
|
| |
|
|
|
Bemerkungen: |
|
The file contains technical information submitted after the application was filed
and not included in this specification |
|
| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Verbindungsanordnung, bestehend aus einer Stahlbetonkonstruktion
und einem Anbauteil aus Stahlbeton, die mittels Konstruktionselementen kraftschlüssig
und unter Aufrechterhaltung einer Vorspannkraft unmittelbar miteinander verbunden
sind.
[0002] Im Bauwesen stellt sich häufig die Aufgabe, nachträglich Anbauteile an bestehende
Betonkonstruktionen anzubringen, beispielsweise um Querkräfte zu übertragen. Für die
Anbringung werden Konstruktionselemente mit einer zumindest das eine Betonteil durchdringenden
und am anderen Betonteil festlegbaren Zugstange verwendet, die an ihrem einen Ende
mit einem Gewinde für eine Mutter versehen ist, durch die eine Vorspannkraft über
die Zugstange auf die miteinander verbundenen Stahlbetonteile aufgebracht wird, so
daß diese mit einer definierten Kraft gegeneinandergepreßt werden und infolge der
zwischen den Bauteilen herrschenden Reibung über die Kontaktfläche Kräfte zwischen
den Bauteilen übertragen werden können.
[0003] Die bekannten Konstruktionselemente besitzen jedoch den Nachteil, daß nicht oder
zu gering vorgespannte Zugstangen zu unverträglichen Verformungswegen führen. Außerdem
können die Konstruktionselemente infolge der rheologischen Eigenschaften des Betons
ihre Vorspannung mindestens teilweise verlieren, insbesondere bei Temperaturbeanspruchungen,
durch die das Kriechmaß bis auf die vierfachen Werte des Normalwertes steigt, wodurch
die Vorspannung stark abgebaut wird. Bei hochfesten Stählen ergibt sich außerdem das
Problem der Korrosion, zumal Konstruktionselemente aus nichtrostendem Stahl sehr teuer
sind. Schließlich besteht die Gefahr, daß insbesondere bei kurzen Konstruktionselementen
Schlupf im Bereich der Gewinde und Unterlegscheiben auftritt, der die Vorspannkraft
reduziert und die Rutschlast erniedrigt.
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Verbindungsanordnung der eingangs
beschriebenen Art zu schaffen, die die voranstehend aufgeführten Nachteile vermeidet
und auch unter ungünstigen Bedingungen die Erzeugung und Aufrechterhaltung der für
die kraftschlüssige Anbringung des Anbauteils erforderlichen Vorspannkraft sicherstellt.
[0005] Die zur Lösung dieser Aufgabenstellung mit der Erfindung geschaffene Verbindungsanordnung
besteht aus einer Stahlbetonkonstruktion und einem Anbauteil aus Stahlbeton, die mittels
Konstruktionselementen kraftschlüssig und unter Aufrechterhaltung einer Vorspannkraft
unmittelbar miteinander verbunden sind, wobei jedes Konstruktionselement aus einer
die Stahlbetonkonstruktion durchdringenden und das Anbauteil mindestens teilweise
durchdringenden Zugstange, einer zum Aufbringen der Vorspannkraft dienenden, sich
an einem der Stahlbetonteile abstützenden Mutter an einem Ende der Zugstange und aus
einer am anderen Ende der Zugstange befestigten Kopfplatte besteht, an der sich ein
Federelement abstützt, das seinerseits an einem Ringflansch auf dem anderen Betonteil
abgestützt ist, in dessen Bereich die Zugstange von einem Hüllrohr umgeben ist.
[0006] Durch diese erfindungsgemäße Ausbildung wird die Formänderungsenergie nicht nur im
Schaft der Zugstange gespeichert, sondern zusätzlich im Federelement, wobei die Kennlinie
dieses Federelements entsprechend dem jeweiligen Bedarf ausgelegt werden kann. Hierdurch
ergeben sich zusätzliche Vorteile bei einer dynamischen Beanspruchung, da durch eine
gezielte Wahl der Federkennlinie das Schwingungsverhalten des mit Hilfe der Konstruktionselemente
angeschlossenen Anbauteils beeinflußt werden kann. Da in der Kontaktfläche zwischen
den Bauteilen unter allen Bedingungen eine definierte Vorspannung aufrechterhalten
wird, erzeugt die kraftschlüssige Verbindung der beiden Bauteile die Wirkung eines
einstückigen Bauteils.
[0007] Im Gegensatz zu der mit der erfindungsgemäßen Verbindungsanordnung erzielten starren
und kraftschlüssigen Verbindung zweier mit einer gemeinsamen Kontaktfläche aneinanderliegender
Bauteile zeigt die EP-A-086 751 eine elastisch nachgebende Verbindung voneinander
getrennter, d.h. mit Abstand voneinander angeordneter Bauteile, wobei für diese gelenkartige
Verbindung eine stoßdämpferartige Ankerkonstruktion verwendet wird, in der zwar ebenfalls
eine Vorspannung erzeugt wird, die aber nicht zur kraftschlüssigen Verbindung der
beiden Bauteile, sondern zur Erzeugung einer Dämpfungskraft innerhalb des Ankers herangezogen
wird.
[0008] Bei einer bevorzugten Ausbildung ist das Hüllrohr am anderen Ende mit einem Abstützflansch
zur Anlage an der Stahlbetonkonstruktion versehen.
[0009] Gemäß weiteren Merkmalen der Erfindung können das Hüllrohr mit dem Abstützflansch
und dem Ringflansch, die Kopfplatte der Zugstange und das zwischen Kopfplatte und
Ringflansch angeordnete Federelement innerhalb des Anbauteils angeordnet werden. Hierdurch
ergibt sich eine geschützte Unterbringung im Beton dieses Bauteils, so daß ein guter
Korrosions- und Brandschutz gegeben ist. Dennoch kann das Konstruktionselement durch
die von außen zugängliche Mutter in der erforderlichen Weise vorgespannt werden.
[0010] Mit der Erfindung wird schließlich vorgeschlagen, den zwischen der Kopfplatte der
Zugstange und dem Ringflansch des Hüllrohres gebildeten Raum für das Federelement
durch eine verformbare Abdeckung abzuschließen. Der Raum kann hierbei mit einem korrosionsschützenden
Material, beispielsweise Fett gefüllt werden. Als Federelement wird vorzugsweise mindestens
eine Tellerfeder verwendet, so daß die Federkennlinie gezielt auf den jeweiligen Einsatzzweck
abgestimmt werden kann.
[0011] Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Verbindungsanordnung
schematisch dargestellt, und zwar zeigen:
Fig. 1 einen Längsschnitt durch ein zur nachträglichen Anbringung eines Anbauteils
aus Stahlbeton an einer bestehenden Stahlbetonkonstruktion eingesetztes Konstruktionselement
und
Fig. 2 die Federkennlinie des Konstruktionselementes nach Fig. 1.
[0012] Das in Fig. 1 schematisch dargestellte Konstruktionselement dient der nachträglichen
Anbringung eines Anbauteils 2 aus Stahlbeton an einer bestehenden Stahlbetonkonstruktion
1. Das Konstruktionselement umfaßt eine Zugstange 3, die die Stahlbetonkonstruktion
1 durchdringt und in das Anbauteil 2 hineinragt, d.h. dieses Anbauteil 2 teilweise
durchdringt. An dem im Anbauteil 2 liegenden Ende ist die Zugstange 3 mit einer Kopfplatte
4 versehen. Am anderen, aus der Stahlbetonkonstruktion 1 herausragenden Ende trägt
die Zugstange 3 ein Gewinde 5, auf das eine Mutter 6 aufschraubbar ist. Diese Mutter
6 liegt unter Zwischenfügen eines Verankerungselements 7 an der einen Seite der bestehenden
Stahlbetonkonstruktion 1 an.
[0013] Der in das Anbauteil 2 hineinragende Teil der Zugstange 3 ist von einem Hüllrohr
8 umgeben, so daß die Beweglichkeit der Zugstange 3 gewahrt ist. Beim Ausführungsbeispiel
ist das Hüllrohr 8 mit einem Abstützflansch 9 versehen, der sich an der dem Verankerungselement
7 gegenüberliegenden Seite an der Stahlbetonkonstruktion 1 abstützt. Am anderen Ende
des Hüllrohres 8 ist dieses mit einem Ringflansch 10 versehen, der im Abstand von
der Kopfplatte 4 der Zugstange 3 liegt und damit einen Raum 11 innerhalb des Anbauteils
2 bildet, der durch eine verformbare Abdekkung 12 abgeschlossen ist. In diesem Raum
11 ist ein Federelement 13 angeordnet, das in Fig. 1 als Wendelfeder dargestellt ist
und sich mit einem Ende an der Kopfplatte 4 und mit dem anderen Ende an dem Ringflansch
10 abstützt.
[0014] Beim dargestellten Ausführungsbeispiel wurde das Konstruktionselement bei der Herstellung
des Anbauteils 2 mit der Kopfplatte 4 der Zugstange 3, dem Hüllrohr 8 und dem durch
die Abdeckung 12 gegen Eindringen von Beton geschützten Federelement 13 in das Anbauteil
2 eingegossen. Der Raum 11 kann hierbei zum Schutz des Federelements 13 gegen Korrosion
mit einem korrosionsschützenden Material, vorzugsweise Fett gefüllt sein. Zum Anbringen
des Anbauteils 2 an der bestehenden Stahlbetonkonstruktion 1 wird diese an den vorgegebenen
Stellen mit Durchgangsbohrungen für die Zugstangen 3 der verteilt im Anbauteil 2 angeordneten
Konstruktionselemente versehen. Nach dem Ansetzen des Anbauteils 2 an die Stahlbetonkonstruktion
1 ragen die Zugstangen 3 mit ihrem mit Gewinde 5 versehenen Ende durch die Stahlbetonkonstruktion
1 hindurch. Nach dem Aufsetzen von Verankerungselementen 7 werden die Muttern 6 aufgeschraubt.
[0015] Durch Aufbringen eines vorgegebenen Drehmoments beim Anziehen der Muttern 6 wird
eine definierte Vorspannkraft erzeugt, die zum größten Teil durch das Federelement
13 gespeichert wird. Da durch die Anordnung des Federelements 13 die bei Aufbringen
der Vorspannkraft auftretende Verlagerung der Zugstange 3 groß ist, lassen sich im
Bereich der Muttern 6 eindeutige Verformungen messen, die in Kenntnis der in Fig.
2 beispielsweise angegebenen Federkennlinie eine exakte Aussage über die aufgebrachte
Vorspannkraft ermöglichen. Diese Vorspannkraft wird auch durch rheologische und thermische
Einflüsse nur äußerst geringfügig reduziert, weil die Vorspannkraft nicht nur in der
Zugstange 3, sondern zu einem wesentlichen Teil im Federelement 13 gespeichert ist.
[0016] Da das Federelement 13, das zur Bildung der jeweils erforderlichen Federkennlinie
vorzugsweise aus Tellerfedern bestehen kann, geschützt im Anbauteil 2 untergebracht
ist, ergibt sich ein guter Korrosions- und Brandschutz. Das nachträglich an der Stahlbetonkonstruktion
1 angebrachte Anbauteil 2 kann somit nicht nur durch statische Kräfte in den drei
Koordinatenrichtungen,sondern auch mit Biegemomenten oder dynamischen Beanspruchungen
belastet werden.
1. Verbindungsanordnung, bestehend aus einer Stahlbetonkonstruktion (1) und einem
Anbauteil (2) aus Stahlbeton, die mittels Konstruktionselementen kraftschlüssig und
unter Aufrechterhaltung einer Vorspannkraft unmittelbar miteinander verbunden sind,
wobei jedes Konstruktionselement aus einer die Stahlbetonkonstruktion (1) durchdringenden
und das Anbauteil (2) mindestens teilweise durchdringenden Zugstange (3), einer zum
Aufbringen der Vorspannkraft dienenden, sich an einem der Stahlbetonteile (1, 2) abstützenden
Mutter (6) an einem Ende der Zugstange (3) und aus einer am anderen Ende der Zugstange
(3) befestigten Kopfplatte (4) besteht, an der sich ein Federelement (13) abstützt,
das seinerseits an einem Ringflansch (10) auf dem anderen Betonteil (2) abgestützt
ist, in dessen Bereich die Zugstange (3) von einem Hüllrohr (8) umgeben ist.
2. Verbindungsanordnung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Hüllrohr
(8) am anderen Ende mit einem Abstützflansch (9) zur Anlage an der Stahlbetonkonstruktion
(1) versehen ist.
3. Verbindungsanordnung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Hüllrohr
(8) mit dem Abstützflansch (9) und dem Ringflansch (10), die Kopfplatte (4) der Zugstange
(3) und das zwischen Kopfplatte (4) und Ringflansch (10) angeordnete Federelement
(13) innerhalb des Anbauteils (2) angeordnet sind.
4. Verbindungsanordnung nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß der zwischen der Kopfplatte (4) und der Zugstange (3) und dem Ringflansch (10)
des Hüllrohres (8) gebildete Raum (11) für das Federelement (13) durch eine verformbare
Abdeckung (12) abgeschlossen ist.
5. Verbindungsanordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der das Federelement
(13) aufnehmende Raum (11) mit einem korrosionsschützenden Material gefüllt ist.
6. Verbindungsanordnung nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß das Federelement (13) durch mindestens eine Tellerfeder gebildet ist.
1. Agencement de liaison qui se compose d'une construction en béton armé (1) et d'un
élément de construction rapporté (2) en béton armé, qui sont reliés directement entre-eux,
par adhérence, tout en maintenant une précontrainte, au moyen de pièces de liaison,
chaque pièce de liaison étant constituée par un tirant (3) qui traverse la construction
en béton armé (1) et qui traverse au moins partiellement l'élément-de construction
rapporté (2) par un écrou (6) à l'une des extrémités du tirant (3), destiné à fournir
la précontrainte et s'appuyant sur l'un des éléments en béton armé (1, 2), ainsi que
par une semelle (4) fixée à l'autre extrémité du tirant (3) et sur laquelle prend
appui un élément élastique (13) qui, pour sa part, prend appui sur un flasque annulaire
(10) sur l'autre élément en béton (2) au niveau duquel le tirant (3) est entouré par
un fourreau tubulaire (8).
2. Agencement de liaison selon la revendication 1, caractérisé en ce que le fourreau
tubulaire (8) est pourvu à l'autre extrémité, d'un flasque d'appui (9) destiné à s'appliquer
sur la construction en béton armé (1).
3. Agencement de liaison selon les revendications 1 et 2, caractérisé en ce que le
fourreau tubulaire (8) avec le flasque d'appui (9) et le flasque annulaire (10), la
semelle (4) du tirant (3) ainsi que l'élément élastique (13) agencé entre la semelle
(4) et le flasque annulaire (10), sont logés à l'intérieur de l'élément de construction
rapporté (2).
4. Agencement de liaison selon au moins l'une des revendications 1 à 3, caractérisé
en ce que l'espace (11) pour l'élément élastique (13), formé entre la semelle (4)
du tirant (3) et le flasque annulaire (10) du fourreau tubulaire (8), est obturé à
l'aide d'un dispositif d'obturation déformable (12).
5. Agencement de liaison selon la revendication 4, caractérisé en ce que l'espace
(11) recevant l'élément élastique (13), est rempli d'un matériau de protection contre
la corrosion.
6. Agencement de liaison selon au moins l'une des revendications 1 à 5, caractérisé
en ce que l'élément élastique (13) est constitué par au moins une rondelleressort.
1. Joining arrangement, consisting of a reinforced concrete structure (1) and an additional
part (2) of reinforced concrete, which can be directly connected togetyher in a non-positive
manner, while maintaining a prestressing force, by means of structural members, each
structural member consisting of a tie rod (3), which passes right through the reinforced
concrete structure (1) and at least partly through the additional part (2), a nut
(6), which serves to apply the prestressing force and is supported at one of the reinforced
concrete parts (1, 2), at one end of the tie rod (3), and a top plate (4), which is
secured to the other end of the tie rod (3) and at which a spring member (13) is supported,
which spring member is in turn supported at an annular flange (10) on the other concrete
part (2), in the area of which the tie rod (3) is surrounded by an encasing tube (8).
2. Joining arrangement according to claim 1, characterised in that the encasing tube
(8) is provided at the other end with a support flange (9) for bearing on the reinforced
concrete structure (1
3. Joining arrangement according to claims 1 and 2, characterised in that the encasing
tube (8) with the support flange (9) and the annular flange (10), the top plate (4)
of the tie rod (3) and the spring member (13), which is arranged between the top plate
(4) and the annular flange (10) are arranged inside the additional part (2).
4. Joining arrangement according to at least one of claims 1 to 3, characterised in
that the space (11), which is formed between the top plate (4) of the tie rod (3)
and the annular flange (10) of the encasing tube (8), for the spring member (13) is
closed by a deformable cover (12).
5. Joining arrangement according to claim 4, characterised in that the space (11)
which accommodates the spring member (13) is filled with an anti-corrosive substance.
6. Joining arrangement according to at least one of claims 1 to 5, characterised in
that the spring member (13) is formed by at least one disk spring.
