(19)
(11) EP 0 197 334 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
06.02.1991  Patentblatt  1991/06

(21) Anmeldenummer: 86103155.7

(22) Anmeldetag:  08.03.1986
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)5F23N 5/24, F23N 5/18

(54)

Schaltung zur Steuerung einer brennstoffbeheizten Wärmequelle

Circuit to control a fuel-heated heat source

Circuit de commande pour une source de chaleur chauffée au carburant


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE CH DE FR GB IT LI LU NL SE

(30) Priorität: 13.03.1985 DE 8507718 U

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
15.10.1986  Patentblatt  1986/42

(73) Patentinhaber:
  • Joh. Vaillant GmbH u. Co.
    42810 Remscheid (DE)
    Benannte Vertragsstaaten:
    DE IT LU SE 
  • n.v. Vaillant s.a.
    1620 Drogenbos (BE)
    Benannte Vertragsstaaten:
    BE 
  • VAILLANT S.A.R.L
    94537 Rungis Cedex (FR)
    Benannte Vertragsstaaten:
    FR 
  • VAILLANT Ges.m.b.H
    1233 Wien (AT)
    Benannte Vertragsstaaten:
    AT 
  • Vaillant Ltd.
    Rochester Kent ME2 4EZ (GB)
    Benannte Vertragsstaaten:
    GB 
  • SCHONEWELLE B.V.
    1099 BX Amsterdam (NL)
    Benannte Vertragsstaaten:
    NL 
  • Vaillant GmbH
    8953 Dietikon 1 (CH)
    Benannte Vertragsstaaten:
    CH LI 

(72) Erfinder:
  • Hangauer, W., Dr. Ing.
    D-5609 Hückeswagen (DE)
  • Bark, Dieter
    D-5600 Wuppertal 21 (DE)

(74) Vertreter: Heim, Johann-Ludwig, Dipl.-Ing. 
c/o Joh. Vaillant GmbH u. Co Postfach 10 10 20
42810 Remscheid
42810 Remscheid (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
US-A- 3 340 527
US-A- 4 336 791
US-A- 4 189 296
US-A- 4 403 942
   
  • PATENTS ABSTRACTS OF JAPAN, Band 8, Nr. 124 (M-301)[1561], 9, Juni 1984; & JP - A - 59 27 124
   
Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


Beschreibung


[0001] Die vorligende Erfindung bezieht sich auf eine Schaltung zur Steuerung einer brennstoffbeheizten Wärmequelle.

[0002] Aus der US-PS 4 189 296 sind ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Überwachung des Schornsteinzuges für eine brennstoffbeheizte Wärmequelle bekanntgeworden, bei der im Schornstein eine Abgas­klappe vorgesehen ist, die von einem Motor in eine Öffnungs- und Schließstellung gebracht werden kann. Es ist eine Druckdose vorhanden, mit der ein ausreichender Unterdruck im Schornstein zwischen dem Wärmetauscher, der brennstoffbeheizten Wärmequelle aund der Abgasklappe abgeführt werden kann. Es ist sichergestellt, daß die brennstoffbeheizte Wärmequelle nur nach Vorhandensein eines ausreichenden Schornsteinzuges beziehungsweise Schornstein­unterdrucks in Betrieb gehen kann.

[0003] Insbesondere bei gebläseunterstützten brennstoffbeheizten Wärme­quellen ergibt sich die Forderung, vor Freigabe des Brennstoffwegs sicherzustellen, daß das Gebläse angelaufen ist und weiterhin daß ein für die jeweilige Verbrennung notwendiger Luftdurch­satz gewährleistet ist.

[0004] Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Schaltung anzugeben, mit der der Anlauf eines solchen Gebläses Überwacht und das Vorhandensein eines ordnungsgemäßen Luftdurchsatzes sichergestellt werden kann. Bei gebläselosen Geräten reduziert sich demgemäß die Aufgabe auf das Vorhandensein eines ordnungsgemäßen Luftdurchsatzes, der dann natürlich erst durch den Brenner und dessen thermischen Auftrieb erzwungen wird.

[0005] Die Lösung der Aufgabe gelingt mit den Merkmalen der nebengeodne­ten, unabhängigen Patentansprüche.

[0006] Weitere Ausgestaltungen und besonders vorteilhafte Wei­terbildungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteran­sprüche beziehungsweise gehen aus der nachfolgenden Beschreibung hervor, die 5 Ausführungsbeispiele anhand der Figuren 1 bis 6 näher erläutert.

[0007] Es zeigen:

Figur 1 eine erste Schaltung,

Figur 2 eine zweite Schaltung,

Figur 3 eine dritte Variante zu den Schaltungen gemäß Figur 1 und 2 und

die Figuren 4 und 5 weitere Varianten, die alle bezüglich des Grundprinzips gleichwertig, hinsichtlich spezieller weiterer Anforderungen allerdings unterschiedliche Be­deutung aufweisen,

Figur 6 zeigt ein Ausführungsbeispiel einer Logikschal­tung gemäß Figur 4 und Figur 5.



[0008] Bei der Schaltung gemäß Figur 1 handelt es sich um einen gasbeheizten Wasserheizer mit atmosphärischem Brenner 1, der im Zuge einer Gasleitung 2 liegt, die von einem Ven­til 3 beherrscht ist, das von einem Elektromagneten 4 ge­öffnet oder geschlossen wird. Dieser Elektromagnet 4 ist in eine Leitung 5 eingebunden. Die Leitung 5 führt zu ei­nem ersten Verzweigungspunkt 7 und zu einem zweiten Ver­zweigungspunkt 8. Von dem Verzweigungspunkt 7 führt eine mit einem Widerstand 9 versehene Leitung zu positiver Be­triebsspannung +UB und eine weitere Leitung 10 zu einem Kontakt 11 eines Umschalters 12, dessen Wurzel mit dem Verzweigungspunkt 8 verbunden ist. Der andere Kontakt 13 des Umschalters 12 ist Teil einer Leitung 14, die auch an positive Betriebsspannung UB angeschlossen ist. Vom Ver­zweigungspunkt 8 führt eine mit einer Relaisspule 15 ver­sehene Leitung über eine Kollektor-Emitter-Strecke 16 ei­nes Transistors 17 an Masse 18. Der Transistor 17 wird als elektronischer Schalter betrieben, er kann daher eben­so durch einen weiteren Relaiskontakt dargestellt werden. Die Steuerelektrode 19 des Transistors ist über eine Leitung 20 an eine Einrichtung angeschlossen die ein Signal zum Inbetriebgehen des Wasserheizers abgibt. Der Umschal­ter 12 ist von der Relaisspule 15 betätigt. Weiterhin wird von der Relaisspule 15 über die Wirkverbindung 27 ein Zeitglied 26 betätigt, das seinerseits über die Wirk­verbindung 28 einen Schaltkontakt 25 betätigt. Statt ei­nes Kontaktes 25 kann auch ein steuerbarer Halbleiter­schalter Verwendung finden.

[0009] Der Verzweigungspunkt 7 ist über einen Kondensator 21 mit Masse 18 verbunden, wobei über eine Leitung 22 ein Anemometerkontakt 23 parallelgeschaltet ist. Statt eines Kontaktes 23 kann auch ein steuerbarer Halbleiter einge­setzt werden. Der Kontakt 23 wird jedenfalls dann be­tätigt, wenn ein für den Brennstoffdurchsatz vom Brenner 1 ausreichender Luftdurchsatz in der Zufuhrleitung oder Abgasleitung festgestellt wird. Statt eines Anemometers kann auch ein anderer beliebiger Luftdurchsatzmesser ver­wendet werden. Der Schaltkontakt 25 ist über eine Leitung zu dem Anemometerkontakt 23 parallelgeschaltet.

[0010] Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, das ordnungsgemäße Arbeiten dieses Kontaktes 23 oder sei­ner technischen Äquivalente zu überwachen. Es kann hier­bei davon ausgegangen werden, daß während des laufenden Betriebs der Wärmequelle oder bei Stillstand diese Überwachung nicht stattfinden kann, sondern nur bei einem Wechsel des Zustandes, wobei hierbei der Zustandswechsel des Kontaktes 23 überwacht wird. Wesentlich für die Schaltung ist, daß sowohl der Anemometerkontakt 23 wie der Kondensator 21 als auch die Spule 15 des Relais parallel zueinander liegen, wobei die Spule 15 ihrerseits mit einem Schalter 17 in Reihe liegt und wobei der Ver­zweigungspunkt 7 von der Relaisspule über einen Schalt­kontakt 11 entkoppelbar ist und die Spule 4 des Gasma­gnetventils parallel zu diesem Kontakt 11/12 liegt.

[0011] Zur Funktion der Schaltung gemäß Figur 1 ist folgendes auszuführen, ausgehend vom Ruhezustand (Kontakte 23 und 25 geöffnet, Umschalter 12 am Kontakt 11, Spule 15 strom­los, Schalter 17 geöffnet, Magnetventil 4 stromlos):

[0012] Das Anliegen von positiver Betriebsspannung +UB führt über den Widerstand 9 zum Aufladen des Kondensators 21, sofern die Schalter 23 und 25 offen sind, was aber bei nichtströmender Verbrennungsluft aufgrund des erloschenen Brenners und des nicht angesteuerten Zeitgliedes 26 der Fall ist. Der elektronische Schalter 17 ist gesperrt, da­mit kann die Spule 15 nicht stromdurchsetzt werden und das Magnetventil 4 nicht geöffnet werden. Die Höhe des Widerstandswertes des Widerstandes 9 ist so bemessen, daß weder das Magnetventil 4 noch das Relais 15/12 über den Widerstand zum Um- beziehungsweise Einschalten gebracht werden kann. Andererseits muß der Widerstand 9 möglichst klein bemessen werden, um ein schnelles Aufladen des Kondensators 21 zu ermöglichen. Ist der Kondensator 21 aufgeladen und wird der elektronische Schalter 17 durch ein entsprechendes Signal auf der Leitung 20 leitend ge­schaltet, so bewirkt sowohl der sich nun entladende Kon­densator 21 wie der zusätzliche Stromfluß über den Widerstand 9 ein Erregen der Spule 15 und damit ein Umschalten des Umschalters 12 auf den Kontakt 13. Damit wird zunächst der Anzugspfad für die Spule 15 abgeschal­tet, andererseits ein Selbsthaltekreis für diese Spule geschaltet, indem nunmehr die Selbsthaltung über die Lei­tung 14 und den Kontakt 12/13 erfolgt. Dabei wird voraus­gesetzt, daß das Relais in Figur eins den einmal begonnenen Umschaltvorgang trotz Öffnen des Kontaktes 11 zu Ende führt, das heißt, der Kontakt 11 öffnet erst nach dem Schließen des Kontaktes 13. Das Relais bleibt nun so lange in diesem Schaltzustand, wie der elektronische Schalter 17 leitend ist. Gleichzeitig mit dem Umschalten des Schalters 12 wird über die Wirkverbindung 27 das Zeitglied 26 angesteuert mit der Folge, daß über die Wirkverbindung 28 der Schalter 25 für eine bestimmte Ver­zögerungszeit geschlossen wird.

[0013] Nunmehr wird die Spule 4 von +UB über die Leitung 14, über den Kontakt 12/13, den Punkt 8, die Leitung 5, den Punkt 7, die Leitung 24 und den mittlerweile geschlos­senen Kontakt 25 erregt. Nach Ablauf der im Zeitglied initiierten Verzögerungszeit öffnet der Kontakt 25 wieder. Ist aufgrund des am Brenner 1 austretenden Brennstoffs, der gezündet wird, und der damit entstehenden Thermik ein ausreichender Luftdurchsatz eingetreten, so ist der Kontakt 23 des Anemometers inzwischen betätigt und übernimmt die Leitungsverbindung für den öffnenden parallelgeschalteten Kontakt 25.

[0014] Ist kein ausreichender Luftdurchsatz zustandegekommen, so schließt der Anemometerkontakt 23 nicht und das Magnet­ventil wird mit dem Öffnen des Kontaktes 25 wieder geschlossen.

[0015] Das Magnetventil 4 beziehungsweise das Relais 15 können bei ausreichendem Luftdurchsatz nur noch durch Verschwin­den des Regelabweichungssignals auf der Leitung 20 ent­regt werden. Bei jedem neuen Anlauf der Schaltung be­ziehungsweise jedem Starten des Brenners wird demgemäß ein Kontaktwechsel des Kontakts 23 dringend notwendig und auch überwacht, da anderenfalls bei geschlossen bleibendem Kontakt 23 die Ladung des Kondensators nicht möglich ist, die aber ihrerseits Voraussetzung für die Erregung der Spule 15 ist. Das Erregen dieser Spule und damit das Umschalten des Umschalters 12 sind aber ihrer­seits Voraussetzung für einen Stromfluß durch den Ma­gneten 4 des Ventils 3.

[0016] Beim Ausführungsbeispiel gemäß Figur 2 ist die Schaltung insoweit abgewandelt worden, als daß der Umschalter 12 durch einen reinen Arbeitskontakt in Verbindung mit einer Diode 30 ersetzt wurde. Diese Diode liegt in Durchlaß­richtung vom Punkt 7 in Richtung auf den Punkt 8. Ist die Polarität zwischen UB und Masse vertauscht, muß die Diode in Sperrichtung geschaltet sein. Das gleiche gilt auch für die Polarität des Transistors 17.

[0017] Beim Ausführungsbeispiel gemäß Figur 3 ist in die Lei­tung 20 ein Widerstand 40 eingeschleift und das Relais 15 mit einem zusätzlichen Arbeitskontakt 41 versehen, der in die Leitung 5 des Elektromagneten 4 eingeschleift ist. Die Leitung 5 verläuft vom Verzweigungspunkt 7 über den Elektromagneten des Magnetventils und den Kontakt 41 an +UB.

[0018] Diese Schaltung hat den Vorteil, daß auch eine Fehlfunk­tion des Transistors 17 überwacht werden kann, da bei diesem Ausführungsbeispiel der Energiebedarf des Selbst­haltekreises aus dem Ansteuersignal auf der Leitung 20 entnommen wird. Die Spule 15 erhält nach Betätigung des zugehörigen Selbsthaltekontaktes 13 ihre Erregungsenergie über den Pfad des Transistors 17, den Kontakt 13 und die Leitung 42.

[0019] Das Ausführungbeispiel gemäß Figur 4 bezieht sich auf einen gasbeheizten Umlaufwasserheizer mit Verbrennungs­luftzufuhr beziehungsweise -abfuhr über ein Gebläse. Der Unterschied zu den Figuren 1 bis 3 liegt darin, daß hier keine selbsttätige Luftzufuhr infolge Thermik stattfindet. Das heißt, daß der Anemometerkontakt ohne Gebläseansteue­rung offen bleibt, daß aber andererseits eine ordnungs­gemäße Luftzufuhr und damit ein Schließen des Anemometer­kontaktes Voraussetzung für eine Freigabe des Brennstoff­weges ist. Das Anemometer wird demgemäß nicht durch die Thermik des Brenners, sondern durch einen gesonderten Ge­bläsemotor indirekt betätigt. An den Punkt 7 ist über ei­nen in einer Leitung 51 liegenden Widerstand 52 ein Lade­zustandsmesser 53 angeschlossen, der auf seiner anderen Seite über eine Leitung 54 mit einer Logik 55 verbunden ist, deren Ausgangsleitung 56 auf die Basis 19 des Tran­sistors 17 geschaltet ist. Ein anderer Eingang 57 der Logik 55 ist an einen Verbindungspunkt 58 angeschlossen, der an den Emitter des Transistors 17 angeschlossen ist, wobei zwischen dem Letzterwähnten und Masse 18 ein Wider­stand 59 liegt. An den Kollektor des Transistors 17 ist über eine Leitung 60 eine Steuerung 61 angeschlossen, mit der ein Motor des Gebläses 62 in Betrieb gesetzt werden kann, der für die Verbrennungsluftzufuhr zum Brenner 1 verantwortlich ist, die in einem Kanal 63 verläuft, wobei in diesem Kanal das Anemometer 64 vorgesehen ist. Im Zuge der Leitung 5 ist zusätzlich ein Arbeitskontakt 6 vorge­sehen, der von einem Regler 65 betätigbar ist. Er wird geschlossen, wenn eine Brennereinschaltung erfolgen soll. Die Logik 55 weist eine weitere Eingangsleitung 66 auf, die einmal an den Regler 65 angebunden ist und zum zwei­ten über die Leitung 42 an den Arbeitskontakt 13 ange­schlossen ist.

[0020] Bezüglich der Funktion der Schaltung nach Figur 4 ist zu bemerken, daß die Leitung 66 zur Logik 55 ein zur Vorbe­reitung des Inbetriebgehens der Wärmequelle dienendes Signal führt, das dem eigentlichen Brennereinschaltsignal auf der Wirkungsleitung 67 voreilt, insbesondere um bei­spielsweise den Luftdurchsatz und die Vorspülzeiten sicherzustellen. Dieses Signal kann auch der Nachentlüf­tung des Feuerraums dienen.

[0021] Die Funktion der Schaltung nach Figur 4 ist folgende:

[0022] Unter der Voraussetzung, daß, zurückgreifend auf Figur 3, ein Einschaltsignal auf der Leitung 20 erfolgt, bevor der Kondensator 21 geladen ist, so kann die Relaisspule 15 nicht erregt werden, da durch das Einschalten des Tan­sistors 17 über die Leitung 60 gleichermaßen ein Einschaltsignal an die Steuerung 61 des Gebläses 62 gelegt wird, was infolge der sich im Luftkanal 63 einstellenden Luftströmung das Nichtöffnen des Anemometerkontaktes 23 bewirkt. Um das auszuschließen, wird über den Ladezu­standsmesser 53 die Spannung des Kondensators 21 erfaßt und ein Betätigen des elektronischen Schalters 17 erst dann zugelassen, wenn ein für das Anziehen des Relais ausreichender Ladezustand des Kondensators erreicht ist. Das Einschalten der Relaisspule 15 führt aber zu einem Stromfluß im Widerstand 59 und damit zu einem Spannungs­potential am Punkt 58, womit über die Leitung 57 der Logik 55 ein Signal zugeführt wird, durch das die von der Ladekontrolle 53 des Kondensators abgegebenen Signale hinsichtlich ihrer Auswirkung auf den elektronischen Schalter 17 unwirksam gemacht werden. Es wird nämlich, da über die Leitung 60 der Lüfter mittlerweile angelaufen ist, durch Einschalten des Kontaktes 23 des Anemometers der Kondensator entladen, wobei die Ladezustandskontrolle 53 über die Leitung 54 wieder ein Sperrsignal abgibt, das nach erfolgtem Relaisanzug jedoch unwirksam bleiben muß. Durch entsprechende Beschaltung der Steuerung 61 wird sichergestellt, daß der Lüfter 62 nur dann anlaufen kann, wenn der Transistor 17 leitend geworden ist. Nunmehr kann durch Betätigen des Schalters 6 die Wärmequelle durch Öffnen des Gasventils in Betrieb gehen.

[0023] Beim Ausführungsbeispiel gemäß Figur 5 ist die Schaltung insoweit abgewandelt, als daß der Widerstand 9 in zwei Widerstände 70 und 71 aufgespalten ist und die Leitung 51 an den Verbindungspunkt 72 beider Widerstände angeschlos­sen ist. Der Widerstand 52 ist entfallen, die Ladespan­nungskontrolle 53 ist über eine Leitung 73 unmittelbar mit +UB verbunden. Der Vorteil dieser Schaltung liegt darin, daß im Gegensatz zum Ausführungsbeispiel nach Figur 4, bei dem beide Widerstände 9 und 52 kurzschluß­fest ausgebildet sein müssen, hier nur der Widerstand 71 kurzschlußfest gestaltet sein muß.

[0024] Die Schaltung 53 ist so ausgebildet, daß die als Schmitt-­Trigger wirkt und nur bei Überschreiten eines bestimmten Spannungsabfalls am Widerstand 71 ausschaltet, das heißt ein Ausschaltsignal auf die Leitung 54 gibt und erst bei einem kleineren Spannungsabfall am Widerstand 71 als ei­nen Einschaltspannungswert wieder einschaltet.

[0025] Figur 6 zeigt das Ausführungsbeispiel einer Logikschal­tung 55, die zur Aufgabe hat, einerseits bei nicht ange­zogenem Relais und ungenügendem Ladezustand des Kondensators 21 das Einschalten des Transistors 17 zu verhindern, andererseits aber nach erfolgtem Anzug das Wiederausschalten des Transistors 17 bei Entladung des Kondensators 21 zu blockieren. Auf diese Weise wird sichergestellt, daß das Gebläse bei abgefallenem Relais, etwa durch kurzzeitiges Unterbrechen des Wärmeanforde­rungssignals auf Leitung 20, ausgeschaltet wird und bleibt. Nach Ablauf der mechanischen Nachlaufzeit des Ge­bläses meldet das Anemometer 64 wieder Luftmangel, das heißt der Schalter 23 öffnet. Damit erst sind die Vor­aussetzungen für einen erneuten Anlaufvorgang wieder ge­geben, beinhaltend das Aufladen des Kondensators, Einschalten des Relais und Ansteuerung des Lüfters.

[0026] Weiter ist es vorstellbar, die Logikschaltung mit einem weiteren Eingang 87 zu versehen, an dem ein Signal einge­speist werden kann, das zum Abschalten des Transistors 17 führt. Dieser Eingang wird unter Zwischenschaltung eines flankengetriggerten Zeitgliedes mit dem Anemometerausgang (23) verbunden, so daß beim Öffnen des Kontaktes 23 ein kurzer Ausschaltimpuls an die Basis des Transistors 17 geschaltet wird. Mit dieser Maßnahme wird nach einer Luftmangelmeldung (23 öffnet) während des Brennerbetriebs ein erneuter Anlauf erzwungen, wie bereits oben erläutert.


Ansprüche

1. Schaltung zur Steuerung einer brennstoffbeheizten Wärmequelle mit einem Relais, dessen Spule (15) über wenigstens einen Widerstand (9) an einer Betriebs­spannung liegt, wobei parallel zur Spule (15) des Relais sowohl ein Kondensator (21) wie auch ein erster Schalter (23) einer Luftmangelsicherung angeordnet sind und das Relais einen Selbsthaltekreis (12/13) aufweist, wobei in Serie mit der Relaisspule (15) ein zweiter Schalter (11-13; 30) liegt, der bei Selbst­haltung die Relaisspule vom Kondensator und vom ersten Schalter trennt und mit einem mit der Relaisspule in Reihe geschalteten dritten Schalter (17) sowie einem Magnetventil im Brennstoffweg (3), das mit seinem Elektromagneten (4) parallel zum zweiten Schalter (11-13; 30) angeordnet ist, wobei der Wider­stand (9) so beschaffen ist, daß das Relais nicht über den Widerstand betätigt werden kann und wobei sich beim Starten der Wärmequelle der Kondensator durch Schließen des dritten Schalters (17) über die Relaisspule (15) entlädt, wodurch der zweite Schalter (11-13) den Selbsthaltekreis schließt, wobei durch den bei ausreichender Luftzufuhr zur Wärmequelle betätigten ersten Schalter (23) der zum zweiten Schalter (11/12; 30) parallel angeordnete Elektromagnet betätigt wird (Figur 1 und 2).
 
2. Schaltung zur Steuerung einer brennstoffbeheizten Wärmequelle mit einem Relais, dessen Spule (15) über wenigstens einen Widerstand (9) an einer Betriebs­spannung liegt, wobei parallel zur Spule (15) des Relais sowohl ein Kondensator (21) wie auch ein erster Schalter (23) einer Luftmangelsicherung angeordnet sind und das Relais einen Selbsthaltekreis (12/13) aufweist, wobei in Serie mit der Relaisspule (15) ein zweiter Schalter (12; 30) liegt, der bei Selbst­haltung die Relaisspule vom Kondensator und vom ersten Schalter trennt, das Relais weiter einen zweiten Arbeitskontakt (41) aufweist und mit einem mit der Relaisspule in Reihe geschalteten dritten Schalter (17) sowie einem Magnetventil im Brennstoffweg (3), dessen Elektromagnet (4) mit dem zweiten Arbeits­kontakt (41) in Reihe geschaltet und mit dem ersten Schalter (23) verbunden ist, wobei der Widerstand (9) so beschaffen ist, daß das Relais nicht über den Widerstand betätigt werden kann und wobei der Kondensator sich beim Starten der Wärmequelle durch Schließen des dritten Schalters (17) über die Relais­spule (15) entlädt, wodurch der zweite Schalter (12/13) den Selbsthaltekreis schließt, wobei durch den bei ausreichender Luftzufuhr zur Wärmequelle betätigten ersten Schalter (23) und den ebenfalls geschlossenen zweiten Arbeitskontakt (41) der Elektromagnet (4) betätigt wird (Figur 3).
 
3. Schaltung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch ge­kennzeichnet, daß die Schaltung einen Steuerein­gang (20) aufweist und daß der dritte Schalter (17) ein steuerbarer Schalter ist, der durch das Signal am Steuereingang (20) betätigbar ist.
 
4. Schaltung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeich­net, daß der Selbsthalterkreis des Relais aus dem Steuereingang (20) gespeist wird.
 
5. Schaltung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, da­durch gekennzeichnet, daß der zweite Schalter (30) ein steuerbarer Halbleiterschalter ist.
 
6. Schaltung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, da­durch gekennzeichnet, daß ein Zeitglied (26) vorhanden ist, das von der Relaisspule (15) be­tätigt ist, und daß ein weiterer Schalter (25) parallel zum Schalter (23) der Luftmangelsiche­rung angeordnet ist, der durch das Zeitglied be­tätigt wird.
 
7. Schaltung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, da­durch gekennzeichnet, daß eine Logikschaltung (55) im Ansteuerkreis (56) des dritten Schalters (17) vorgesehen ist, die einen Signaleingang (66) für das Signal am Steuereingang (20) der Schaltung aufweist sowie weitere Eingänge (54, 57) für Zustandssignale der Schaltung.
 
8. Schaltung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeich­net, daß ein Ladezustandsgeber (53) zur Überwachung des Ladezustandes des Kondensators (21) vorgesehen ist und daß der Ausgang (54) des Ladezustandsgebers mit einem Eingang der Logik­schaltung (55) verbunden ist.
 
9. Schaltung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeich­net, daß der Ladezustandsgeber (53) die Spannung am Kondensator (21) überwacht.
 
10. Schaltung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeich­net, daß der Ladezustandsgeber (53) den Lade­strom des Kondensators oder den Spannungsabfall am Widerstand (9) überwacht.
 
11. Schaltung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeich­net, daß der Widerstand (9) als Spannungsteiler (70, 71) ausgebildet ist, dessen Ausgangssignal ein Eingangssignal für den Ladezustandsgeber (53) darstellt.
 
12. Schaltung nach einem der Ansprüche 8 bis 11, da­durch gekennzeichnet, daß der Ladezustandsgeber (53) Schmitt-Trigger-Verhalten besitzt.
 
13. Schaltung nach einem der Ansprüche 7 bis 12, da­durch gekennzeichnet, daß Schaltungsmittel (59) vorgesehen sind, die bei Anzug des Relais ein Signal abgeben, und daß der Ausgang dieser Schaltungsmittel mit einem Eingang (57) der Logikschaltung (55) verbunden ist.
 
14. Schaltung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeich­net, daß die Schaltungsmittel (59) aus einem Shuntwiderstand bestehen, der vom Spulenstrom des Relais durchflossen wird.
 
15. Schaltung nach einem der Ansprüche 7 bis 14, da­durch gekennzeichnet, daß am Ausgang (60) des dritten Schalters (17) ein Ansteuersignal für ein Frischluft- oder Abgasgebläse (62) abge­nommen wird.
 
16. Schaltung nach einem der Ansprüche 7 bis 15, da­durch gekennzeichnet, daß das Ansteuersignal für den dritten Schalter (17) aus einem Spannungsteiler (82, 84) abgeleitet wird, dessen Teilerverhältnis durch einen steuerbaren Widerstand (80) ver­änderbar ist.
 
17. Schaltung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeich­net, daß das Ansteuersignal für den steuerbaren Widerstand (80) aus einem Spannungsteiler (85, 86) abgeleitet wird, dessen Teileverhältnis durch einen steuerbaren Widerstand (81) ver­änderbar ist, dessen Steuerelektrode an einem Eingang (57) der Logikschaltung angeschlossen ist.
 
18. Schaltung nach einem der Ansprüche 7 bis 17, da­durch gekennzeichnet, daß die Logikschaltung (55) einen weiteren Eingang (87) aufweist, des­sen Betätigung das Einschalten des dritten Schalters (17) verhindert.
 
19. Schaltung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeich­net, daß ein flankengetriggertes weiteres Zeit­glied vorgesehen ist, das an den Schalter (23) der Luftmangelsicherung angeschlossen ist und durch Öffnen dieses Schalters (23) ausgelöst wird und dessen Ausgangssignal mit dem Eingang (87) der Logikschaltung (55) verbunden ist.
 
20. Schaltung nach einem der Ansprüche 1 bis 19, da­durch gekennzeichnet, daß in Reihe mit dem Kon­densator (21) ein weiterer Widerstand geschaltet ist.
 


Revendications

1. Montage pour la régulation d'une source de chaleur chauffée par un combustible, avec un relais dont la bobine (15) se trouve reliée à une tension de servi­ce par l'intermédiaire d'au moins une résistance (9), un condensateur (21) ainsi qu'un premier contact (23) d'un dispositif de sûreté à manque d'air étant mis en parallèle à la bobine (15) du relais qui compor­te un circuit d'auto-alimentation (12/13), un deuxiè­me contact (11-13; 30) étant disposé en série avec la bobine (15), lequel sépare, en cas d'auto-alimen­tation, la bobine du relais du condensateur et du pre­mier contact, et avec un troisième contact (17) en série avec la bobine du relais, ainsi qu'avec une é­lectrovalve dans la conduite de combustible (3), dont l'électro-aimant (4) est mis en parallèle avec le deu­xième contact (11-13; 30), la résistance (9) étant de nature que le relais ne puisse pas être commandé par l'intermédiaire de la résistance, et le conden­sateur (21) étant déchargé, à la mise en marche de la source de chaleur, par fermeture du troisième con­tact (17) et par l'intermédiaire de la bobine (15), ce qui a pour conséquence que le deuxième contact (11-13) ferme le circuit d'auto-alimentation provo­quant la mise sous tension de l'électro-aimant en pa­rallèle avec le deuxième contact (11/13; 30), le pre­mier contact (23) étant commandé en cas d'alimenta­tion suffisante en air de la source de chaleur fig. 1 et 2).
 
2. Montage pour la régulation d'une source de chaleur chauffée par un combustible, avec un relais dont la bobine (15) se trouve reliée à une tension de servi­ce par l'intermédiaire d'au moins une résistance (9), un condensateur (21) ainsi qu'un premier contact (23) d'un dispositif de sûreté à manque d'air étant mis en parallèle à la bobine (15) du relais qui comporte un circuit d'auto-alimentation (12/13), un deuxième contact (12; 30) étant disposé en série avec la bobi­ne (15), lequel sépare, en cas d'auto-alimentation, la bobine du relais du condensateur et du premier con­tact, le relais présentant un deuxième contacteur (41) et avec un troisième contact (17) en série avec la bobine du relais, ainsi qu'avec une électrovalve dans la conduite de combustible (3), dont l'électro-aimant (4) est mis en parallèle avec le deuxième contacteur (41) et relié au premier contact (23), la résistan­ce (9) étant de nature que le relais ne puisse pas être commandé par l'intermédiaire de la résistance, le condensateur étant déchargé, à la mise en marche de la source de chaleur, par fermeture du troisième contact (17) et par l'intermédiaire de la bobine (15), ce qui a pour conséquence que le deuxième contact (12/13) ferme le circuit d'auto-alimentation provo­quant la mise sous tension de l'électro-aimant (4) par le premier contact (23) commandé en cas d'alimen­tation suffisante en air de la source de chaleur, et par le deuxième contacteur (41) également actionnés (fig. 3).
 
3. Montage suivant la revendication 1 ou 2, caractéri­sé par le fait que le montage comporte une entrée (20) et que le troisième contact (17) peut être commandé par un signal appliqué à l'entrée (20).
 
4. Montage suivant la revendication 3, caractérisé par le fait que le circuit d'auto-alimentation du relais est alimenté par l'entrée (20).
 
5. Montage suivant l'une des revendications 2 à 4, ca­ractérisé par le fait que le deuxième contact (30) est un organe à semi-conducteur réglable.
 
6. Montage suivant l'une des revendications 1 à 5, ca­ractérisé par le fait qu'il existe une base de temps (26) commandé par la bobine (15) du relais et qu'un autre contact (25) est disposé en parallèle avec le contact (23) du dispositif de sûreté à manque d'air, sur lequel agit la base de temps.
 
7. Montage suivant l'une des revendications 1 à 5, ca­ractérisé par le fait qu'il est prévu dans le circuit de commande (56) du troisième contact (17) un circuit logique (55) qui présente une entrée (66) pour le si­gnal sur l'entrée (20) du montage ainsi que d'autres entrées (54, 57) pour des signaux d'état du montage.
 
8. Montage suivant la revendication 7, caractérisé par le fait qu'il est prévu un contrôleur (53) qui sur­veille l'état de charge du condensateur (21), et que la sortie (54) dudit contrôleur est reliée à une en­trée du circuit logique (55).
 
9. Montage suivant la revendication 8, caractérisé par le fait que le contrôleur (53) surveille la tension du condensateur (21).
 
10. Montage suivant la revendication 8, caractérisé par le fait que le contrôleur (53) surveille le courant de charge du condensateur ou la chute de tension sur la résistance (9).
 
11. Montage suivant la revendication 10, caractérisé par le fait que la résistance (9) est conçue comme divi­seur de tension (70, 71) dont le signal de sortie re­présente un signal d'entrée pour le contrôleur (53).
 
12. Montage suivant l'une des revendications 8 à 11, ca­ractérisé par le fait que le contrôleur (53) fonction­ne en bascule de Schmitt.
 
13. Montage suivant l'une des revendications 7 à 12, ca­ractérisé par le fait que des organes de commande (59) sont prévus qui, à la fermeture du relais, émettent un signal, et que la sortie de ces organes est reliée à une entrée (57) du circuit logique (55).
 
14. Montage suivant la revendication 13, caractérisé par le fait que les organes de commande (59) sont un shunt parcouru par le courant de bobine du relais.
 
15. Montage suivant l'une des revendications 7 à 14, ca­ractérisé par le fait qu'à la sortie (60) du troisiè­me contact (17) un signal est prélevé commandant un ventilateur d'air frais ou de gaz de combustion (62).
 
16. Montage suivant l'une des revendications 7 à 15, ca­ractérisé par le fait que le signal commandant le troi­sième contact (17) est pris sur un diviseur de tension (82, 84) dont le rapport de division est réglable à l'aide d'une résistance (80) variable.
 
17. Montage suivant la revendication 16, caractérisé par le fait que le signal commandant la résistance (80) est pris sur un diviseur de tension (85, 86) dont le rapport de division peut être réglé à l'aide d'une résistance (81) variable dont l'électrode de commande est reliée à une entrée (57) du circuit logique.
 
18. Montage suivant l'une des revendications 7 à 17, ca­ractérisé par le fait que le circuit logique (55) pré­sente une autre entrée (87) qui, à l'état activé, em­pêche la mise en circuit du troisième contact (17).
 
19. Montage suivant la revendication 18, caractérisé par le fait qu'il est prévu une autre base de temps à fonc­tionnement par transition, reliée au contact (23) du dispositif de sûreté à manque d'air et déclenchée par l'ouverture de ce contact (23) et dont le signal de sortie est appliqué à l'entrée (87) du circuit lo­gique (55).
 
20. Montage suivant l'une des revendications 1 à 19, ca­ractérisé par le fait qu'en série avec le condensa­teur (21) il est prévu une autre résistance.
 


Claims

1. A circuit for controlling a fuel-­firing heat source comprising a relay having a coil (15), which is connected by at least one resistor (9) to a supply voltage source, a capacitor (21) and a first switch (23) of an air-deficiency protective device connected in parallel to the coil (15) of the relay, which comprises a self-holding circuit (12/13); a second switch (11-13; 30), which is connected in series with the relay coil (15) and which in a self-­holding mode disconnects the relay coil from the capa­citor and from the first switch, further comprising a third switch (17), which is connected in series with the relay coil, and a solenoid valve which is provided in the fuel flow path (3) and has an electromagnet (4) connected in parallel to the second switch (11-13; 30), wherein the resistor (9) is such that the relay cannot be operated via the resistor and a starting of the heat source will result in a closing of the third switch (17) to effect a discharge of the capacitor through the relay coil (15) so that the second switch (11-13) closes the self-holding circuit and the first switch (23), which is operated in case of a sufficient supply of air to the heat source, is caused to operate the electromagnet, which is connected in parallel to the second switch (11, 12; 30) Figures 1) and 2).
 
2. A circuit for controlling a fuel-­firing heat source comprising a relay having a coil (15), which is connected by at least one resistor (9) to a supply voltage source, a capacitor (21) and a first switch (23) of an air-deficiency protective device connected in parallel to the coil (15) of the relay, which comprises a self-holding circuit (12/13); a second switch (12; 30), which in a self-holding mode disconnects the relay coil from the capacitor and from the first switch; wherein the relay further comprises a second make contact (41); further comprising a third switch (17), which is connected in series with the relay coil, and a solenoid valve which is provided in the fuel flow path (3) and has an electromagnet (4) connected in series with the second make contact (41) and connected to the first switch (23), in paral­lel to the second switch (11-13; 30), wherein the resistor (9) is such that the relay cannot be operated via the resistor and a starting of the heat source will result in a closing of the third switch (17) to effect a discharge of the capacitor through the relay coil (15) so that the second switch (12/13) closes the self-holding circuit and the first switch (23), which is operated in case of a sufficient supply of air to the heat source and the also closed second make contact (41) causes the electromagnet (4) to be operated (Figure 3).
 
3. A circuit according to claim 1 or 2, characterized in that the circuit comprises a control input (20) and the third switch (17) is a controllable switch, which is operable by the signal delivered to the control input (20).
 
4. A circuit according to claim 3, charac­terized in that the self-holding circuit of the relay is fed from the control input (20).
 
5. A circuit according to any of claims 2 to 4, characterized in that the second switch (30) is a controllable semiconductor switch.
 
6. A circuit according to any of claims 1 to 5, characterized in that a timer (26) is provided, which is operated by the relay coil (15), and a further switch (25) is connected in parallel to the switch (23) of the air-deficiency protective device and is operated by the timer.
 
7. A circuit according to any of claims 1 to 5, characterized in that the circuit (55) for controlling the third switch (17) includes a logic circuit (55), which has a signal input (66) for the signal delivered to the control input (20) of the circuit and further inputs (54, 57) for signals inid­cating the state of the circuit.
 
8. A circuit according to claim 7, characterized in that a state-of-charge signal gene­rator (53) is provided for monitoring the state of charge of the capacitor (21) and the output (54) of the state-of-charge signal generator is connected to one input of the logic circuit (55).
 
9. A circuit according to claim 8, characterized in that the state-of-charge signal gene­rator (53) monitors the voltage across the capacitor (21).
 
10. A circuit according to claim 8, characterized in that the state-of-charge signal generator (53) monitors the current for charging the capacitor or the voltage drop across the resistor (9).
 
11. A circuit according to claim 10, characterized in that the resistor (9) consists of a voltage divider (70, 71), the output signal of which constitutes an input signal for the state-­of-charge signal generator (53).
 
12. A circuit according to any of claims 8 to 11, characterized in that the state-of-charge signal generator (53) exhibits a Schmitt trigger behavior.
 
13. A circuit according to any of claims 7 to 12, characterized in that circuit means (59) are provided for delivering a signal as the relay is operated and the output of said circuit means is connected to an input (57) of the logic circuit (55).
 
14. A circuit according to claim 13, characterized in that the circuit means (59) consist of a shunt resistor, which is flown through by the coil current of the relay.
 
15. A circuit according to any of claims 7 to 14, characterized in that a signal for activat­ing a fresh air or exhaust gas fan (62) is taken from the output (60) of the third switch (17).
 
16. A circuit according to any of claims 7 to 15, characterized in that the circuit for control­ling the third switch (17) is derived from a voltage divider (82, 84) having a ratio of division which is variable by a controllable resistor (80).
 
17. A circuit according to claim 16, characterized in that the signal for controlling the controllable resistor (80) is derived from a voltage divider (85, 86), which has a ratio of divi­sion that is variable by a controllable resistor (81) having a control electrode which is connected to one input (57) of the logic circuit.
 
18. A circuit according to any of claims 7 to 17, characterized in that the logic circuit (55) has a further input (87), which is operable to pre­vent the closing of the third switch (17).
 
19. A circuit according to claim 18, characterized in that an edge-triggered further timer is provided and is connected to the switch (23) of the air-deficiency protective device and is triggered in response to the opening of said switch (23) and delivers an output signal to the input (87) of the logic circuit (55).
 
20. A circuit according to any of claims 1 to 19, characterized in that a further resistor is connected in series with the capacitor (21).
 




Zeichnung