[0001] Die Erfindung bezieht sich auf einen Kochherd mit einer Vorrichtung zum automatischen
Regeln eines Ankochvorganges einer elektrischen Kochvorrichtung zum Vermeiden eines
Überkochens am Ende des Ankochvorganges, wobei während des Ankochvorganges fortlaufend
der zeitliche Temperaturanstieg des Kochgefäßbodens mittels eines Temperaturfühlers
ermittelt wird.
[0002] Es sind zwei Methoden bekannt, mit denen das elektrische Ankochen in gewisser Weise
vorprogrammiert wird. Die eine Methode ist die Zeitsteuerung, die andere Methode ist
die temperaturabhängige Regelung (vergl. HEA-Bilderdienst, August 1983, Hauptberatungsstelle
für Elektrizitätsanwendung eV, Frankfurt a. M., Serie Elektroherd). Bei der Zeitsteuerung
hat der Besitzer die Möglichkeit, die Energie für den Ankochvorgang festzuzsetzen,
und damit auch große oder kleine Ankochmengen zu berücksichtigen. Es liegt aber keine
selbsttätige Regelung vor; das Überkochen oder zu frühe Abschalten bei falscher Voreinstellung
wird damit nicht verhindert. Die temperaturabhängige Regelung kommt dem Ankochproblem
besser entgegen. Man unterscheidet dabei zwischen einstellbarer Temperatur (2 oder
3 Punktthermostat, E.G.O.-System) und festeingestelltem Temperaturpunkt (125
oC Bodentemperatur, Bimetallregler von Siemens). Bei einer solchen Regelung ist in
einer von elektrischen Heizelementen freien Zentralzone ein Temperaturfühler angeordnet,
der gegen ein federnd gelagertes Käppchen drückt. Dieses Käppchen wird von dem Boden
des Kochgefäßes niedergedrückt, so daß zwischen dem Fühler und dem Boden des Kochgefäßes
ein Wärmekontakt zustandekommt. Über den Fühler wird die Ankochheizleistung abgeschaltet.
[0003] Auch die temperaturgesteuerte Abschaltung der Ankochphase kann nicht voll befriedigen,
da der richtige Abschaltpunkt keineswegs mit einer festen Bodenfühlertemperatur verknüpft
ist. Der Abschaltpunkt hängt vielmehr von einer Reihe weiterer Parameter ab, wie z.B.
Füllmenge, Wärmekapazität des Kochgutes, Ankochheizleistung, Verschiebung des Kochpunktes
durch gelöste Stoffe (Siedepunkterhöhung) oder sogar in geringem Maße von dem Barometerstand
am Kochort. Es bedarf einiger Erfahrung des Benutzers, um für den richtigen Topf,
die Füllmenge und das gewählte Kochgut die angenähert richtige Einstellung zu finden.
Die Voreinstellung ist im allgemeinen so unzuverlässig, daß kein Benutzer mit den
heute am Markt befindlichen Vorrichtungen z.B. Milch unbeaufsichtigt aufkochen lassen
könnte. Entweder wird die Ankochheizleistung zu spät zurückgeschaltet, dann muß der
Topf von der elektrischen Heizplatte genommen werden, um ein Übersprudeln oder Überkochen,
insbesondere bei Milch, zu verhindern, oder es wird zu früh abgeschaltet, dann treten
Zeitverzögerungen beim Nachheizen ein. In jedem Fall ist eine Beaufsichtigung notwendig.
[0004] Es ist aus der EP-OS 0 074 108 bekannt, mittels eines Temperaturfühlers die Topfbodentemperatur
abzutasten und die Energiezufuhr abzuschalten, wenn die Temperatur des Topfbodens
bei Beginn des Kochens nicht mehr ansteigt. Beim Gaskochen genügt diese Maßnahme,
da die Wärmezufuhr schlagartig unterbrochen werden kann. Beim Elektrokochen wird trotz
Abschaltens weiter Wärme zugeführt. Das Abschalten im Augenblick des Kochpunktes genügt
also nicht.
[0005] Es ist Aufgabe der Erfindung, den elektrischen Aufheizvorgang von Wasser oder anderem,
wenigstens teilweise flüssigem Kochgut selbsttätig ohne Überkochen abzuschließen,
so daß beispielsweise auch Milch unbeaufsichtigt angekocht werden kann.
[0006] Die gestellte Aufgabe ist erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß
- ein Mikroprozessor aus dem Verlauf der Steigung der Topfbodentemperatur und der konstanten
Ankochheizleistung einen dem Kochgut entsprechenden Soll-Steigungswert ableitet,
- der Mikroprozessor bei einer Topfbodentemperatur oberhalb von ca. 70oC den Ist-Steigungswert der Topfbodentemperatur mit dem Soll-Steigungswert vergleicht
und bei Abweichung die Ankochheizleistung umschaltet zur Annäherung des Ist-Steigungswertes
an den Soll-Steigungswert, und daß beim Abschalten der Ankochheizleistung
- beim Abknicken des Ist-Steigungsverlaufes der Topfbodentemperatur, die wegen des berechneten
Soll-Steigungswerts verbleibende Restenergie dann gerade zum Erreichen des Kochpunktes
des Kochgutes ausreicht.
[0007] Die Topfbodentemperatur steigt nach einer kurzen Anfangsverzögerung zeitlich weitgehend
linear mit konstanter Steigung an. Die Größe der Steigung wird dabei überwiegend durch
die Menge des Kochgutes, dessen Wärmekapazität und die Größe der eingespeisten elektrischen
Leistung bestimmt. Vor dem Erreichen des Kochpunktes knickt der Steigungsverlauf der
Topfbodentemperatur ab. Wie lange dieser Zeitpunkt des Abknickens vor dem Erreichen
des Kochpunktes liegt, hängt wiederum von der Menge des Kochgutes dessen Wärmekapazität
und der Größe der eingespeisten elektrischen Leistung ab. Aus diesem Grunde wird oberhalb
70
oC Kochtemperatur die Ankochheizleistung so geregelt, daß die Steigung der Topfbodentemperatur
sich einem Sollwert annähert, der so gewählt ist, daß bei einem Abschalten beim Abknicken
des Steigungsverlaufes die dann in der Kochvorrichtung gespeicherte Energie etwa gleich
groß oder etwas größer ist als die dem Kochgut noch bis zum Erreichen seines Kochpunktes
zuzuführende Energie. Es kann dann also beim Abknicken des Steigungsverlaufes die
Heizleistungszuführung abgeschaltet werden, so daß das Kochgut die für das Überkochen
verantwortliche Heizenergie nicht mehr zugeführt bekommt.
[0008] Nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß bei einer Topfbodentemperatur
oberhalb von ca. 70
oC und einem Ist-Steigungswert oberhalb einer vorgegebenen Größe auf eine verringerte
Ankochheizleistung umgeschaltet wird.
[0009] Es wird im allgemeinen zweckmäßig sein, die Anpassung der Ankochheizleistung lediglich
nach unten vorzunehmen, das heißt nur bei zu großem Ist-Steigungswert der Topfbodentemperatur
die Ankochheizleistung auf einen kleineren Wert zu verringern. Dies gilt insbesondere
dann, wenn wegen der Art des Kochgutes ein zu schnelles Ankochen infolge einer zu
großen Ankochheizleistung vermieden werden soll.
[0010] Nach einer anderen Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen, daß
- ein Mikroprozessor aus dem Verlauf der Steigung und der Ankochheizleistung einen dem
Kochgut entsprechenden Soll-Steigungswert ermittelt,
- der Mikroprozessor bei einer Topfbodentemperatur oberhalb von ca. 70oC den Ist-Steigungswert der Topfbodentemperatur mit dem Soll-Steigungswert vergleicht
und bei Abweichungen die Ankochheizleistung umschaltet zur Annäherung des Ist-Steigungswertes
an den Soll-Steigungswert,
- der Mikroprozessor bei einer Topfbodentemperatur oberhalb von 90oC und einem nicht genügend nach oben in Richtung auf den Soll-Steigungswert korrigierbaren
Ist-Steigungswert der Ankochheizleistung eine Nachlaufzeit bestimmt und nach Ablauf
dieser im Anschluß an das Erreichen des Abknickpunktes des Steigungsverlaufes der
Topfbodentemperatur die Ankochheizleistung abschaltet und die wegen des berechneten
Soll-Steigungswerts verbleibende Restenergie dann gerade zum Erreichen des Kochpunktes
des Kochgutes ausreicht.
[0011] Wenn oberhalb 70
o C Topfbodentemperatur der Ist-Steigungswert unterhalb des Soll-Steigungswertes liegt
und durch eine Erhöhung der Ankochheizleistung der Ist-Steigungswert den Soll-Steigungswert
nicht erreicht, oder wenn eine Erhöhung der Ankochheizleistung nicht vorgesehen oder
erwünscht ist, würde bei einem Abschalten der Ankochheizleistung beim Abknicken des
Steigungsverlaufes der Topfbodentemperatur das Kochgut nicht zum Kochen kommen, da
die in der Kochvorrichtung gespeicherte Energie nicht ausreichen würde, um das Kochgut
zum Kochen zu bringen. Aus diesem Grunde wird die Ankochheizleistung nicht beim Abknicken
des Steigungsverlaufes abgeschaltet, sondern zeitlich verzögert. Der Wert dieser Verzögerung
hängt wiederum von der Menge des Kochgutes, dessen Wärmekapazität und der Größe der
eingespeisten elektrischen Leistung ab und somit von dem Ist-Steigungswert oberhalb
70
o C Kochtemperatur. Durch dieses Verfahren wird unabhängig von der eingestellten Ankochheizleistung
und der Menge und Wärmekapazität des Kochgutes der Kochvorrichtung genau soviel elektrische
Energie zugeführt, daß das Kochgut seinen Kochpunkt gerade erreicht.
[0012] Nach einer weiteren Ausgestaltungsform der Erfindung ist vorgesehen, daß der Mikroprozessor
den Ist-Steigungswert der Topfbodentemperatur unterhalb 70
oC der sich aus der Ankochleistung Pa und dem Topfinhalt C ergibt, ermittelt, wobei
der ermittelte Wert zugleich ein Maß für die Wärmekapazität des Kochgutes ist, aus
der der Soll-Steigungswert ermittelt wird.
[0013] Aus dem Verlauf des Ist-Steigungswert der Topfbodentemperatur ist bei bekannter eingespeister
elektrischer Leistung und bekannten Parametern der Kochvorrichtung ein Rückschluß
auf die Wärmekapazität des Kochgutes möglich. Bei bekannter Wärmekapazität des Kochgutes
ist wiederum der Soll-Steigungswert der Topfbodentemperatur, bei dem das Kochgut bei
einem Abschalten der Ankochheizleistung beim Abknickpunkt anschließend gerade seinen
Kochpunkt erreicht, bestimmbar.
[0014] Nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß die Erfassung
der Topfbodentemperatur in gleichen Zeitabständen von weniger als 30 Sekunden, vorzugsweise
5 bis 15 Sekunden, vorgenommen wird. Die Erfassung der Topfbodentemperatur sollte
für eine genügende Reaktionsschnelligkeit der Kochvorrichtung in Zeitabständen von
weniger als 30 Sekunden erfolgen, um zu gewährleisten, daß der tatsächliche Topfbodentemperaturverlauf
rechtzeitig erfaßt wird und so die Ankochheizleistung früh genug abgeschaltet werden
kann. Als Vorteilhaft hat sich eine Erfassung in Zeitabständen von etwa 5 bis 15 Sekunden
erwiesen.
[0015] Nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß die Steigung
der Topfbodentemperatur über mehrere Werte gemittelt wird. Die Gefahr einer falschen
Reaktion kann zusätzlich dadurch vermindert werden, daß die aus den Einzelmeßwerten
der Topfbodentemperatur errechnete Steigung über mehrere Werte gemittelt wird, so
daß einzelne Ausreißer bei der Erfassung der Topfbodentemperatur weniger ins Gewicht
fallen und so die Gefahr einer falschen Reaktion der automatischen Regelung des Ankochvorganges
vermindert wird.
[0016] Nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß nach dem Abschalten
der Ankochheizleistung selbsttätig auf eine im Vorwege einstellbare Fortkochheizleistung
umgeschaltet wird. Auf diese Weise kann durch vorheriges Einstellen der Fortkochheizleistung
automatisch zu dem Fortkochvorgang übergegangen werden.
[0017] Bei dem Kochherd, nach der Erfindung wird der wahre Kochpunkt rechtzeitig vor seinem
Erreichen erfaßt, und zwar unabhängig von der Kochtemperatur, die abhängig von der
Stoffkonzentration, der Höhe über normal Null und dem Luftdruck schwankt. Auch unterschiedliche
Menge bzw. Wärmekapazitäten des Kochgutes werden berücksichtigt, so daß es auch bei
kleinen Mengen Kochgut oder kleiner Wärmekapazität desselben nicht zu einem Überkochen
kommt, und andererseits auch bei größerer Wärmemenge bzw. Wärmekapazität des Kochgutes
der Kochpunkt sicher erreicht wird. Ferner kommt es nicht auf eine absolute Kalibierung
des Temperaturfühlers an. Es wird lediglich ein hinreichend linearer relativer Temperaturgang
gefordert. Bisher übliches Kochgeschirr kann also unverändert weiter verwendet werden.
Es werden nur handelsübliche, für das Elektrokochen geeignete Aluminium-, Stahl- oder
Schichtstoff-Topfböden benötigt. Kritisches Kochgut, wie z.B. Milch, kann unabhängig
von der Menge unbeaufsichtigt angekocht werden.
[0018] Die Erfindung wird anhand des in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispieles
näher erläutert. Es zeigen:
Figur 1 eine übliche Kochplatte mit einem Temperaturfühler zum Ermitteln der Topfbodentemperatur
eines Elektrokochtopfes,
Figur 2 ein Schaltschema einer Schaltungsanordnung zum Betreiben einer elektrischen
Kochplatte mit dem Verfahren nach der Erfindung,
Figur 3 ein Zeitleistungsdiagramm zum Ankochen und Fortkochen,
Figur 4 ein Zeitdiagramm der Topfbodentemperatur und deren Steigung, die bei einem
Ankochvorgang einer Kochvorrichtung auftreten, bei dem die Ankochheizleistung weder
verändert, noch verzögert abgeschaltet wird,
Figur 5 ein Zeitdiagramm der Topfbodentemperaturen und deren Steigung, die bei einem
Ankochvorgang derselben Kochvorrichtung auftreten, bei dem auf eine verringerte Ankochheizleistung
umgeschaltet wird,
Figur 6 ein Zeitdiagramm der Topfbodentemperaturen und deren Steigung, die bei einem
Ankochvorgang derselben Kochvorrichtung auftreten, bei dem die Ankochheizleistung
unverändert bleibt, jedoch verzögert abgeschaltet wird.
[0019] Die in Figur 1 im Schnitt dargestellte Kochplatte 1 besteht aus einem plattenförmigen
Graugußkörper 3, in dem von der Unterseite 5 her spiralförmige Nuten 7 vorgesehen
sind. In diese spiralförmigen Nuten 7 sind Heizwendel 9 eingelegt.
[0020] In eine von den Heizwendeln 9 freien Zentralzone 11 ist eine Führungshülse 13a in
eine mit der Kochplatte 1 festverbundene Halterungshülse 13 eingesetzt, die an der
Unterseite 15 einen nach innen ragenden Absatz 17 aufweist. Auf diesem Absatz 17 stützt
sich eine Spiralfeder 19 ab, die bestrebt ist, einen Kontakthut 21 nach oben gegen
den Boden eines aufgesetzten Kochgefäßes zu drücken. Innerhalb der Feder 19 ist ein
Temperaturfühler 23 vorgesehen, der an der Unterseite 25 des Hutes 21 kontaktierend
anliegt. Der Temperaturfühler 23 ist durch einen doppelwandigen Strahlungsschirm 26
weitgehend von der thermischen Beeinflussung durch die Kochplatte abgekoppelt. Ein
auf die Kochplatte 1 aufgesetzter Topf drückt mit seinem Boden den Hut 21 in die Ebene
der abgedrehten Oberseite 27 der Kochplatte nieder. Damit kommt ein guter Wärmekontakt
zwischen den Boden des Kochgefäßes und dem Temperaturfühler 23 zustande.
[0021] Figur 2 zeigt anhand eines Prinzipschaltbildes die Steuerung der Kochplattenheizung.
In der heizfreien Zentralzone 11 befindet sich der Temperaturfühler 23, der an einen
Mikroprozessor 27 angeschlossen ist. In der Kochplatte 1 sind zwei getrennt schaltbare
Heizwendeln 9a und 9b vorhanden. Die Heizwendeln 9a und 9b können durch den Mikroprozessor
27 mit Hilfe eines zweipoligen Schalters 31 und eines einpoligen Schalters 31a an
das Stromnetz 33 gelegt werden. Über die Vorwahltasten 29 und 35 sowie einen Energieregler
37, mit dem eine Intervallsteuerung der Heizwendeln 9a bzw. 9b möglich ist, können
dem Mikroprozessor 27 die gewünschten Ankoch- und Fortkochheizleistungen vorgegeben
werden, so daß der Mikroprozessor automatisch vom Ankoch- in den Fortkochvorgang umschalten
kann.
[0022] Figur 3 zeigt ein Zeitleistungsdiagramm für das Ankochen und Fortkochen. Wie dieses
Diagramm zeigt, wird durch Drücken einer der Tasten 29 oder 35 die Ankochheizleistung
vorgewählt. Das Drücken einer der Tasten 29 oder 35 ist durch den Fall 39 in Figur
3 angedeutet. Es wird in diesem Beispiel die Ankochheizleistung nicht verändert. Pfeil
41 gibt den Zeitpunkt an, indem der Ankochvorgang beendet wird. Wenn das Fortkochen
gewünscht ist, bestimmt die Einstellung des Energiereglers 37 die elektrisch eingespeiste
Leistung während des Fortkochvorganges. Die schraffierten Bereiche in Figur 3 deuten
die Zeiträume an, in denen Heizleistung in die Kochplatte eingespeist wird.
[0023] Figur 4 zeigt die Topfbodentemperaturverläufe und Steigung eines Ankochvorganges.
In diesem Beispiel ist die Menge und Wärmekapazität des Kochgutes gerade so gewählt,
daß die Ankochheizleistung weder verändert, noch verzögert abeschaltet wird. Die Topfbodentemperaturverläufe
gehen ferner davon aus, daß während des Ankochens das Kochgut nicht gerührt und das
kein neues Kochgut hinzugefügt wird.
[0024] Die Kochguttemperatur TK steigt nach einer gewissen Zeitverzögerung bis zu dem durch
den Pfeil 43 angegebenen Kochpunkt an. Mit Hilfe des Temperaturfühlers 23 wird die
Topfbodentemperatur TB gemessen. Nach einer kurzen Anfangsverzögerung steigt die Topfbodentemperatur
zeitlich weitgehend linear mit konstanter Steigung an. Die Größe der Steigung wird
dabei überwiegend durch die Menge und Wärmekapazität des Kochgutes und die Größe der
eingespeisten elektrischen Leistung bestimmt. Diese Bestimmung kann nach der Formel
erfolgen:

[0025] Dieser so bestimmte Topfinhalt bestimmt mit seiner Wärmekapazität später das Sollverhalten
oberhalb von 70
oC
[0026] Der Mikroprozessor 27 mißt dazu die Topfbodentemperatur in Zeitabständen von ca.
5 bis 15 Sekunden, und speichert diese Werte. Von Meßwert zu Meßwert vergleicht der
Mikroprozessor den aktuellen Topfbodentemperaturwert mit dem vorherigen und bestimmt
daraus den Wert der Steigung ΔTB. Daraus ergibt sich eine Kurve ΔTB, die ebenfalls
in Figur 4 eingetragen ist. Der Mikroprozessor ermittelt so im Temperaturbereich unterhalb
von ca. 70
o C Topfbodentemperatur den Ist-Steigungswert der Topfbodentemperatur. Aus diesem Wert
wird die Wärmemenge des Kochgutes und aus dieser nun der Soll-Steigungswert ermittelt.
Es wird nun oberhalb von 70
oC der Ist-Steigungswert mit dem ermittelten Soll-Steigungswert verglichen. In dem
in Figur 4 dargestellten Beispiel beträgt der Ist-Steigungswert ca. 12 Kelvin pro
Minute. Es wird davon ausgegangen, daß dieser Wert etwa dem ermittelten Soll-Steigungswert
entspricht. Aus diesem Grunde wird in dem in Figur 4 dargestellten Beispiel die Ankochheizleistung
nicht verändert. Bei einer Temperatur oberhalb von ca. 90
o C Topfbodentemperatur verringert sich ganz auffällig die Steigung der Topfbodentemperatur.
Dieser Bereich ist durch den Pfeil 45 und seine Verlängerung 47 angedeutet. Dieses
Abknicken der Steigung liegt im dargestellten Beispiel ca. 1 1/2 Minuten vor dem Erreichen
des Kochpunktes bei Pfeil 43. Im Augenblick des Abknickens des Verlaufs der Steigung
der Topfbodentemperatur (Linie 47, Pfeil 45) wird die Ankochheizleistung abgeschaltet.
Die verbliebene Zeit bis zum Erreichen des Kochpunktes reicht dabei aus, um sogar
bei Milch das Überkochen zu verhindern.
[0027] In Figur 5 sind die Zeitverläufe derselben Ankochvorrichtung für einen Ankochvorgang
mit nur einem Liter Wasser dargestellt. Nach dem Ansteigen der Temperaturverläufe
zu Beginn des Ankochvorganges, ermittelt der Mikroprozessor wiederum oberhalb 70
o C Topfbodentemperatur den Wert der Steigung, der in dem in Figur 5 dargestellten
Beispiel etwa 16 bis 18 Kelvin pro Minute beträgt. Da dieser Ist-Steigungswert oberhalb
eines vorgegebenen Steigungswertes, der z.B. wiederum etwa 12 Kelvin pro Minute betragen
könnte, liegt, wird die Ankochheizleistung verringert, was in der Figur 5 durch den
mit Pfeil 51 markierten Knick der Topfbodentemperatur sichtbar ist. Nach diesem Umschalten
der Ankochheizleistung verringert sich der Wert der Steigung ΔTB auf etwa 6 Kelvin
pro Minute, was in der Figur durch den Kurvenverlauf 53 dargestellt ist. Die Abschaltung
der Ankochheizleistung wird wiederum zu Beginn des Abknickens der Steigung der Topfbodentemperatur
vorgenommen, was durch den Pfeil 45 und seine Verlängerung 47 markiert ist. In diesem
Beispiel erreicht das Kochgut etwa 1 Minute später seinen Kochpunkt, was in dem Kurvenverlauf
TK in der Figur durch den Pfeil 43 angedeutet ist.
[0028] Die Figur 6 zeigt die Temperaturverläufe eines Ankochvorganges wiederum derselben
Kochvorrichtung, jedoch diesmal mit 2 Litern Wasser. Oberhalb 70
o C Topfbodentemperatur beträgt die Steigung ΔTB in diesem Beispiel nur etwa 10 Kelvin
pro Minute. Es wird in diesem Beispiel davon ausgegangen, daß die Ankochheizleistung
durch den Mikroprozessor 27 nicht erhöht wird. Da der Ist-Steigungswert der Topfbodentemperatur
unterhalb eines angenommenen Soll-Steigungswertes von etwa 12 Kelvin pro Minute liegt,
würde bei einem Abschalten der Ankochheizleistung beim Abknicken des Steigungsverlaufs
der Topfbodentemperatur, was in der Figur durch den Fall 45 und seine Verlängerung
47 dargestellt ist, die dann noch in der Kochvorrichtung gespeicherte Energie nicht
ausreichen, um das Kochgut zum Kochen zu bringen. Aus diesem Grunde bestimmt der Mikroprozessor
aus dem Wert der Steigung (hier etwa 10 Kelvin pro Minute) eine Nachlaufzeit für die
verzögerte Abschaltung der Ankochheizleistung. In dem dargestellten Beispiel beträgt
die Nachlaufzeit etwa 1 Minute.
[0029] Dieser so errechnete Abschaltzeitpunkt ist in der Figur durch den Pfeil 63 und seine
Verlängerung 61 angedeutet. Nach dem Abschalten der Ankochheizleistung erreicht das
Kochgut in diesem Beispiel etwa 1 1/2 Min. später seine Kochtemperatur, was in der
Figur durch den Pfeil 43 markiert ist.
[0030] Die Figuren 4, 5 und 6 zeigen also drei Ankochvorgänge derselben Kochvorrichtung,
die gerade so gewählt ist, daß im ersten Fall der Ist-Steigungswert gerade dem Soll-Steigungswert
entspricht, daß im zweiten Fall der Ist-Steigungswert über dem Soll-Steigungswert
liegt und im dritten Fall der Ist-Steigungswert unter dem Soll-Steigungswert liegt.
In dem in Figur 6 dargestellten Beispiel wird zusätzlich davon ausgegangen, daß bei
einem Ist-Steigungswert unterhalb eines vorgegebenen Soll-Steigungswertes die Ankochheizleistung
nicht erhöht wird. Aus diesem Grunde wird die Ankochheizleistung nach dem Abknicken
des Steigungsverlaufs der Topfbodentemperatur erst verzögert abgeschaltet. Es wäre
jedoch auch möglich, bei einem festgestellten Ist-Steigungswert unterhalb eines vorgegebenen
Soll-Steigungswertes die Ankochheizleistung erhöht wird. Wenn in einem solchen Fall
nach einer Erhöhung der Ankochheizleistung der Ist-Steigungswert der Topfbodentemperatur
den vorgegebenen Soll-Steigungswert erreicht, kann bereits beim Abknicken des Steigungsverlaufs
der Topfbodentemperatur abgeschaltet werden und nicht erst nach einer Verzögerungszeit.
1. Kochherd mit einer Vorrichtung zum automatischen Regeln eines Ankochvorganges einer
elektrischen Kochplatte zum Vermeiden eines Überkochens am Ende des Ankochvorganges,
wobei während des Ankochvorganges mit anwählbarer Ankochheizleistung fortlaufend mit
einem Mikroprozessor in gleichen Zeitabständen der zeitliche Verlauf der Steigung
einer Topfbodentemperatur mittels eines Temperaturfühlers ermittelt wird,
dadurch gekennzeichnet, daß
- der Mikroprozessor aus dem Verlauf der Steigung und der konstanten Ankochheizleistung
einen dem Kochgut entsprechenden Soll-Steigungswert ableitet,
- der Mikroprozessor bei einer Topfbodentemperatur oberhalb von ca. 70oC den Ist-Steigungswert der Topfbodentemperatur mit dem abgeleiteten Soll-Steigungswert
vergleicht und bei Abweichung die Ankochheizleistung umschaltet zur Annäherung des
Ist-Steigungswertes an den Soll-Steigungswert, und daß
- beim Abschalten der Ankochheizleistung beim Abknicken des Ist-Steigungsverlaufes
die wegen des berechneten Soll-Steigungswertes verbleibende Restenergie dann gerade
zum Erreichen des Kochpunktes des Kochgutes ausreicht.
2. Kochherd mit einer Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß bei einer Topfbodentemperatur oberhalb von ca. 70o C und einem Ist-Steigungswert oberhalb einer vorgegebenen Größe auf eine verringerte
Ankochheizleistung umgeschaltet wird.
3. Kochherd mit einer Vorrichtung zum automatischen Regeln eines Ankochvorganges einer
elektrischen Kochplatte zum Vermeiden eines Überkochens am Ende des Kochvorganges,
wobei während des Ankochvorganges mit anwählbarer Ankochheizleistung fortlaufend mit
einem Mikroprozessor der zeitliche Verlauf der Steigung einer Topfbodentemperatur
mittels eines Temperaturfühlers ermittelt wird,
dadurch gekennzeichnet, daß
- der Mikroprozessor aus dem Verlauf der Steigung und der Ankochheizleistung einen
dem Kochgut entsprechenden Soll-Steigungswert ableitet,
- der Mikroprozessor bei einer Topfbodentemperatur oberhalb von ca. 70oC den Ist-Steigungswert der Topfbodentemperatur mit dem abgeleiteten Soll-Steigungswert
vergleicht und bei Abweichung die Ankochheizleistung umschaltet zur Annäherung des
Ist-Steigungswertes an den Soll-Steigungswert, und daß
- der Mikroprozessor bei einer Topfbodentemperatur oberhalb von 90oC und einem nicht genügend nach oben in Richtung auf den Soll-Steigungswert korrigierbaren
Ist-Steigungswert der Ankochheizleistung eine Nachlaufzeit bestimmt und nach Ablauf
dieser im Anschluß an das Erreichen des Abknickpunktes des Steigungsverlaufes der
Topfbodentemperatur die Ankochheizleistung abschaltet und die wegen des berechneten
Soll-Steigungswerts verbleibende Restenergie dann gerade zum Erreichen des Kochpunktes
des Kochgutes ausreicht.
4. Kochherd mit einer Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß der Mikroprozessor den Ist-Steigungswert der Topfbodentemperatur unterhalb 70oC der sich aus der Ankochleistung Pa und dem Topfinhalt C ergibt, ermittelt, wobei
der ermittelte Wert zugleich ein Maß für die Wärmekapazität des Kochgutes ist, aus
der der Soll-Steigungswert ermittelt wird.
5. Kochherd mit einer Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß die Erfassung der Topfbodentemperatur in gleichen Zeitabständen von weniger
als 30 Sekunden, vorzugsweise 5 bis 15 Sekunden, erfolgt.
6. Kochherd mit einer Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß die Steigung der Topfbodentemperatur über mehrere Werte gemittelt wird.
7. Kochherd mit einer Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß nach dem Abschalten der Ankochheizleistung selbsttätig auf eine im Vorwege einstellbare
Fortkochheizleistung umgeschaltet wird.
1. A cooker comprising a device for automatically controlling a heating process of an
electrical hotplate in order to preclude boiling over at the end of the heating process,
during which heating process with selectable heating power the rise of a pan-base
temperature as a function of time is determined continually at regular time intervals
by a microprocessor with the aid of a temperature sensor,
characterised in that
- from the variation of the rise and the constant heating power the microprocessor
derives a desired value of the rise, which desired value corresponds to the substance
to be boiled,
- at a pan-base temperature above approximately 70°C the microprocessor compares the
actual value of the rise in pan-base temperature with the derived desired value of
the rise and in the case of a deviation switches over the heating power in order to
make the actual value of the rise approximate to the desired value of the rise, and
- when the heating power is turned off at the breakpoint in the variation of the actual
value of the rise the residual energy left as a result of the computed desired value
of the rise is just adequate for the substance to be boiled to reach its boiling point.
2. A cooker as claimed in Claim 1, characterized in that switching to a lower heating
power is effected at a pan-base temperature above approximately 70°C and an actual
value of the rise above a given magnitude.
3. A cooker comprising a device for automatically controlling a heating process of an
electrical hotplate in order to preclude boiling over at the end of the heating process,
during which heating process with selectable heating power the rise of a pan-base
temperature as a function of time is determined continuously by a microprocessor with
the aid of a temperature sensor,
characterised in that
- from the variation of the rise and the heating power the microprocessor derives
a desired value of the rise, which desired value corresponds to the substance to be
boiled,
- at a pan-base temperature above approximately 70°C the microprocessor compares the
actual value of the rise in pan-base temperature with the derived desired value of
the rise and in the case of a deviation switches the heating power in order to make
the actual value of the rise approximate to the desired value of the rise, and
- at a pan-base temperature above 90°C and for an actual value of the rise which cannot
be corrected upwardly to an adequate extent towards the desired value of the rise
the microprocessor determines a delay and after expiry of said delay upon reaching
of the breakpoint in the variation of the rise in pan-base temperature turns off the
heating power, the residual energy left as a result of the computed desired value
of the rise being just adequate for the substance to be boiled to reach its boiling
point.
4. A cooker comprising a device as claimed in any one of the Claims 1 to 3, characterised in that the microprocessor determines the actual value of the rise in pan-base temperature
below about 70°C, which value follows from the heating power Pa and the pan contents
C, the value thus determined also being a measure of the thermal capacity of the substance
to be boiled, from which the desired value of the rise is derived.
5. A cooker comprising a device as claimed in any one or several of the Claims 1 to 4,
characterised in that the pan-base temperature is determined at equal time intervals of less than 30 seconds,
preferably 5 to 15 seconds.
6. A cooker comprising a device as claimed in any one or several of the Claims 1 to 5,
characterised in that the rise of the pan-base temperature is averaged over several values.
7. A cooker comprising a device as claimed in any one or several of the Claims 1 to 6,
characterised in that after the heating power has been turned off automatic switching over to a presettable
continued-heating power is effected.
1. Cuisinière munie d'un dispositif de réglage automatique d'une opération de chauffage
d'un dispositif de cuisson électrique pour éviter un débordement à la fin d'une opération
de chauffage, cuisinière dans laquelle, au cours de l'opération de chauffage à une
puissance de chauffage pouvant être sélectionnée, un microprocesseur mesure de façon
continue, à des intervalles égaux, l'allure dans le temps de l'augmentation d'une
température de fond de marmite détectée par un capteur de température, caractérisée
en ce que
- le microprocesseur déduit de l'allure de l'augmentation de la température du fond
de marmite et de la puissance de chauffage constante déduit une valeur nominale d'augmentation
de température correspondant à l'aliment,
- le microprocesseur, à une température du fond de marmite supérieure à 70°C environ,
compare la valeur effective d'augmentation de température du fond de marmite avec
la valeur nominale d'augmentation de température et, dans le cas d'un écart, commute
la puissance de chauffage pour rapprocher la valeur effective d'augmentation de température
à la valeur nominale, et que,
- lorsque la puissance de chauffage est coupée lors de l'apparition d'un coude dans
l'allure de la valeur effective d'augmentation de température du fond de marmite,
l'énergie résiduelle subsistant à cause de la valeur nominale d'augmentation de température
suffit alors tout juste pour permettre à l'aliment d'atteindre le point d'ébullition.
2. Cuisinière munie d'un dispositif selon la revendication 1, caractérisée en ce qu'à
une température du fond de marmite supérieure à 70°C environ et à une valeur effective
d'augmentation de température supérieure à une valeur prédéterminée, le dispositif
commute à une puissance réduite de chauffage.
3. Cuisinière munie d'un dispositif de réglage automatique d'une opération de chauffage
d'un dispositif de cuisson électrique pour éviter un débordement à la fin d'une opération
de chauffage, cuisinière dans laquelle, au cours de l'opération de chauffage, un microprocesseur
mesure de façon continue, à des intervalles égaux, l'allure dans le temps de l'augmentation
d'une température de fond de marmite détectée par un capteur de température, caractérisée
en ce que
- le microprocesseur détermine à partir de l'allure de l'augmentation de la température
et de la puissance de chauffage une valeur nominale d'augmentation de température
correspondant à l'aliment,
- le microprocesseur, à une température du fond de marmite supérieure à 70°C environ,
compare la valeur effective d'augmentation de la température du fond de marmite avec
la valeur nominale d'augmentation de température et, dans le cas d'écarts, commute
la puissance de chauffage pour rapprocher la valeur effective d'augmentation de la
température de la valeur nominale d'augmentation de température,
- le microprocesseur, à une température du fond de marmite supérieure à 90°C et si
la valeur effective d'augmentation de température ne peut pas être corrigée suffisamment
vers le haut, par rapport à la valeur nominale d'augmentation de la température, établit
un retard et, à la fin de ce retard, à la suite de l'apparition du coude dans l'allure
d'augmentation de la température du fond de marmite, coupe la puissance de chauffage
de façon que l'énergie résiduelle subsistant à cause de la valeur nominale calculée
d'augmentation de température suffise tout juste pour permettre à l'aliment d'atteindre
le point d'ébullition.
4. Cuisinière munie d'un dispositif selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisée
en ce que le microprocesseur détermine la valeur effective d'augmentation de température
du fond de marmite inférieure à 70°C et résultant de la puissance de chauffage Pa
et du contenu C de la marmite, la valeur déterminée étant en même temps une mesure
de la capacité thermique de l'aliment à partir de laquelle est déterminée la valeur
nominale d'augmentation de la température.
5. Cuisinière munie d'un dispositif selon une ou plusieurs des revendications 1 à 4,
caractérisée en ce que la détermination de la température du fond de marmite s'effectue
à des intervalles de temps égaux, inférieurs à 30 secondes, de préférence compris
entre 5 et 15 secondes.
6. Cuisinière munie d'un dispositif selon une ou plusieurs des revendications 1 à 5,
caractérisée en ce que l'augmentation de la température du fond de marmite est déterminée
par l'établissement d'une moyenne de plusieurs valeurs.
7. Cuisinière munie d'un dispositif selon une ou plusieurs des revendications 1 à 6,
caractérisée en ce que, après le débranchement de la puissance de chauffage, le dispositif
commute automatiquement à une puissance de chauffage de maintien pouvant être réglée
préalablement.