[0001] Die Erfindung betrifft eine Seilzugvorrichtung mit einer einzelnen, angetriebenen
Treibscheibe und mit einem durchlaufenden Seil, dessen Lasttrum die Treibscheibe umschlingt
und am Ende der Umschlingung von zwei in
[0002] Umfangsrichtung hintereinander auf einem kippbaren Rollenträger gelagerten Andrückrollen
in die keilförmige Seilrille der Treibscheibe gedrückt wird und dessen Lostrum hinter
den Andrückrollen neben dem Lasttrum durch eine Führungseinrichtung aus der Seilrille
abläuft.
[0003] Es ist eine Seilzugvorrichtung dieser Art bekannt (CH-PS-636 325), bei der der Rollenträger
mit den Andrückrollen auf einem Kipphebel gelagert ist, welcher seinerseits Steuerrollen
trägt, zwischen denen das Lasttrum des Seiles unter Auslenkung hindurchläuft und infolge
seiner Spannung bestrebt ist, den Kipphebel zu schwenken und die Andrückrollen gegen
das in der Seilrille der Treibscheibe laufende Seil zu drücken. Das "Lostrum", d.h.
der nicht unter Last stehende, von der Treibscheibe ablaufende Teil des Seiles, wird
nach dem Auslaufen aus der Seilrille tangential abgeleitet und über eine neben der
Seilscheibe angeordnete Rolle nach unten geführt, wobei das Seil unter seinem Eigengewicht
abermals stark abgebogen wird.
[0004] Bei der bekannten Seilzugvorrichtung wird das Seil durch die mehrmalige Ablenkung
unter Last hoch beansprucht und unterliegt einem hohen Verschleiß. Außerdem ist es
schwierig, das Seil in die Vorrichtung einzuscheren. Die tangentiale Ableitung des
Lostrums und die hierfür erforderliche zusätzliche Umlenkrolle ergeben einen hohen
Raumbedarf, und das Lostrum des Seiles hat keine einwandfreie Führung.
[0005] Aufgabe der Erfindung ist es, eine Seilzugvorrichtung der eingangs näher erläuterten
Art zu schaffen, in welche das Seil leicht eingeführt werden kann und in der es sehr
schonend und ohne starke Biegungen, insbesondere ohne Gegenbiegungen beim Ein-und
Auslauf, geführt wird und an der gleichen Stelle der Treibscheibe in parallelen Tangentialebenen
ein- und auslaufen kann.
[0006] Diese Aufgabe wird mit der Erfindung dadurch gelöst, daß die Treibscheibe neben der
Seilrille auf ihrem Außenumfang eine Lauffläche aufweist und daß die Führungseinrichtung
mit einer tangential zur Seilrille angeordneten Einlauf führung für das Lasttrum und
mit einer seitlichen Rampe für das Lostrum versehen ist, über welche das Lostrum des
Seiles auf die Lauffläche der Treibscheibe geleitet wird.
[0007] Diese Ausgestaltung hat den Vorteil, daß weder das Lasttrum noch das Lostrum in der
Seilzugvorrichtung eine Gegenbiegung erleidet oder stärker abgebogen wird als an der
Treibscheibe selbst. Das Lostrum, welches wenigstens durch sein Eigengewicht unter
Spannung gesetzt wird, kann über den Rand der Treibscheibe, auf der Lauffläche laufend,
senkrecht nach unten geführt werden, so daß der Raumbedarf sehr gering ist.
[0008] Damit das Lostrum leicht aus der Seilrille auf die Lauffläche der Treibscheibe aufläuft,
hat die Seilrille zweckmäßig einen zur Treibscheibenebene unsymmetrischen Querschnitt,
und die der Lauffläche benachbarte Flanke der Seilrille weist eine stärkere Neigung
auf als die der Lauffläche abgewandte Flanke. Zusätzlich kann die Kante zwischen der
Lauffläche und der ihr benachbarten Seilrillenflanke auch abgerundet sein.
[0009] Um auch bei mäßigem Anpreßdruck, der durch die beiden Andrückrollen auf mehrere Stellen
verteilt wird, eine genügend hohe Zugkraft auf das Seil übertragen zu können, hat
sich eine sehr schlanke Seilrille als zweckmäßig erwiesen. Die Neigung der der Lauffläche
abgewandten Seilrillenflanke kann sehr gering sein und im Extremfall 0° betragen.
[0010] Die Führungseinrichtung hat in Zugrichtung der Treibscheibe vor der seitlichen Rampe
zweckmäßig eine Zunge, deren Zungenspitze bis zum Seilrillengrund reicht und die eine
in Umfangsrichtung der Treibscheibe ansteigende Radialrampe bildet. Die Zungenspitze
hebt die Seilspitze beim Einschieben des Seiles an und führt sie aus der Seilrille,
bis sie über die seitliche Rampe auf die Lauffläche der Treibscheibe geleitet wird.
Außerdem hat die Zunge die Aufgabe, im Seilrillengrund sich festsetzenden Schmutz
oder andere Fremdstoffe zu beseitigen und hierdurch die Seilrille auf ganzer Tiefe
stets freizuhalten.
[0011] Um das Lostrum nach seinem Auslaufen aus der Seilrille bis in eine zum einlaufenden
Lasttrum parallele Auslaufebene zu führen, weist die Führungseinrichtung oberhalb
der Lauffläche der Treibscheibe eine gebogene erste Führungsfläche für den Rücken
des Lostrums auf, die im Bereich der Zunge beginnt und an einem Ablaufrohr endet.
Außerdem ist die Einlauf führung für das Lasttrum zweckmäßig als Einlaufkanal ausgebildet,
an die sich eine zweite Führungsfläche für das Lasttrum anschließt, welche der Seilrille
der Treibscheibe gegenüberliegt und an die sich die bei Treibscheibentriebwerken der
vorliegenden Art übliche Umfangsabdeckung der Seilrille anschließt.
[0012] Da bei dem Seiltrieb nach der Erfindung eine sehr schlanke Keilrille für das Seil
verwendet wird, taucht dieses schon bei geringer Abnutzung verhältnismäßig tief in
die Seilrille ein. Es ist deshalb erforderlich, daß die Andrückrollen ein großes Nachsetzvermögen
haben. Um dies zu erreichen, haben die Andrückrollen bei dem Seiltrieb nach der Erfindung
auf ihrer Umfangsfläche einen schmaleren, in die Seilrille einführbaren Radialvorsprung,
und der Rollenträger ist mit den Andrückrollen an einem federbelasteten Hebel gelagert,
der einen großen Schwenkweg ausführen kann und bei genügender Länge mit verhältnismäßig
geringer Federbelastung über die Andrückrollen einen genügend hohen Anpreßdruck auf
das Seil in der Seilrille ausüben kann.
[0013] Es ist zweckmäßig, wenn die Andrückrollen mindestens auf einer Seite ihres Radialvorsprunges
eine radial zurückspringende Schulter aufweisen, mit der die Andrückrollen auf dem
Außenumfang, insbesondere auf der Lauffläche der Treibscheibe, abstützbar sind. Diese
Schulter, welche das Eintauchen des Radialvorsprunges der Andrückrollen nicht behindert,
wenn diese im Betrieb das Seil in die Keilrille der Treibscheibe pressen, erweist
sich als besonders nützlich beim Einführen des Seiles in die Seilzugvorrichtung. Hierzu
hat der federbelastete Hebel einen Anschlag, auf dem er sich vor dem Einführen des
Seiles unter Federbelastung derart abstützt, daß der Abstand des Radialvorsprunges
der einen Andrückrolle vom Seilrillengrund der Treibscheibe etwa ebenso groß ist wie
die Dicke der Seilspitze, während die zweite Andrückrolle mit ihrer Schulter auf dem
Außenumfang der Treibscheibe aufliegt. Da die Seilspitze gewöhnlich etwas dünner ist
als der Nennquerschnitt des Seiles, klettert die erste Andrückrolle beim Einschieben
der Seilspitze leicht auf das Seil, wobei der federbelastete Hebel leicht angehoben
wird. Beim weiteren Vorschieben des Seiles übt die erste Andrückrolle dann schon einen
geringen Klemmdruck auf das Seil in der Seilrille aus, der ausreicht, um das Seil
durch Drehen der Treibscheibe unter die zweite Andrückrolle zu schieben, welche hierdurch
den Hebel entgegen der Wirkung seiner Andrückfeder anhebt, wodurch der vorherbestimmte
Anpreßdruck erreicht wird.
[0014] Obgleich die Andrückrollen unter der Wirkung des federbelasteten Hebels im Betriebszustand
einen beträchtlichen Anpreßdruck auf das Seil ausüben, ist der Anpreßdruck der ersten
Rolle beim Einfädeln dank der erfindungsgemäßen Anordnung so gering, daß die Seilspitze
leicht automatisch, d.h. ohne Lüften der Andrückvorrichtung, zunächst unter die erste
und dann unter die zweite Andrückrolle eingeführt werden kann. Ein leichtes und automatisches
Einschieben des Seiles ist bei Seilzugvorrichtungen der vorliegenden Art wichtig,
da diese Seilzugvorrichtungen oft zum Heben und Senken von Arbeitsbühnen auf verschiedenen
Baustellen an häufig wechselnden Orten eingesetzt werden, so daß das Seil häufig unter
schwierigen Bedingungen herausgezogen und wieder neu eingefädelt werden muß.
[0015] Man erkennt, daß das Seil im Betrieb der Seitzugvorrichtung nach der Erfindung nur
einem geringen Verschleiß unterworfen ist, da es nur mit dem großen Krümmungsradius
der Treibscheibe gebogen wird und geradlinig in die Seilrille einläuft und auf der
Lauffläche der Treibscheibe abrollen kann, bevor es die Seilzugvorrichtung wieder
verläßt. Hierdurch treten insbesondere bei Verwendung der Seilzugvorrichtung als Hubgerät
für Arbeitsbühnen mit großer Fahrhöhe und hohem Gewicht des dann sehr langen Lostrums
keine hohen Reibungskräfte in der Führungseinrichtung auf, da das Lostrum ohne Zwängungen
über die stärker geneigte Seilrillenflanke von selbst auf die Lauffläche der Treibscheibe
klettert und über die Lauffläche abläuft, ohne auf festen Gehäuseteilen der Seilzugvorrichtung
zu gleiten.
[0016] Weitere Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung und
den Zeichnungen, in denen eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung an einem Beispiel
näher erläutert ist. Es zeigt:
Fig. 1 eine Seilzugvorrichtung nach der Erfindung in einer seitlichen Ansicht bei
abgenommenem Gehäusedeckel, wobei einzelne Teile der Übersichtlichkeit halber teilweise
weggebrochen sind,
Fig. 2 den Gegenstand der Fig. 1 in einem Querschnitt nach Linie 11-11,
Fig. 3 eine Einzelheit der Fig. 1, die die Führungseinrichtung in einem senkrechten
Schnitt zeigt,
Fig. 4 den Gegenstand der Fig. 3 in einem Querschnitt nach Linie IV-IV,
Fig. 5 den Gegenstand der Fig. 3 in einem Querschnitt nach Linie V-V,
Fig. 6 den Gegenstand der Fig. 3 in einem Querschnitt nach Linie VI-VI und
Fig. 7 einen Ausschnitt der Fig. 2 in vergrößertem Maßstab, der die Form der Seilrille
und die angrenzende Lauffläche der Treibscheibe erkennen läßt.
[0017] In den Zeichnungen ist mit 10 eine Seilzugvorrichtung bezeichnet, die mit einem durchlaufenden
Seil 11 arbeitet, das vorzugsweise ein Drahtseil ist, an dessen Lasttrum 12 die zu
hebende oder zu senkende Last hängt, während das Lostrum 13 des Seiles 11 lastfrei
ist. Das Gehäuse 14 der Seilzugvorrichtung 10 kann an einem Festpunkt aufgehängt sein,
wobei dann die am Lasttrum 12 hängende Last mit dem Lasttrum gezogen oder nachgelassen
wird. Umgekehrt kann auch das Lasttrum 12 an einem Festpunkt festgelegt sein, während
das Gehäuse 14 der Seilzugvorrichtung mit einer am Seil hängenden Arbeitsbühne fest
verbunden ist, welche die Last darstellt und mit der die Seilzugvorrichtung am Seil
auf- und abfährt. Für diesen Zweck werden Selzugvorrichtungen der erfindungsgemäßen
Art vorzugsweise eingesetzt, wobei das aus der Seilzugvorrichtung ablaufende Lostrum
13 in der Regel völlig frei nach unten hängt, aber auch am unteren Ende mit einem
Gewicht beschwert sein kann.
[0018] Im Gehäuse 14 ist eine Treibscheibe 15 mit Kugellagern 16 drehbar gelagert, um die
das Seil 11 umläuft. Die Treibscheibe 15 hat eine Innenverzahnung 17, in die ein Ritzel
18 eingreift, das von einem hier nicht näher dargestellten Treibscheibenantrieb drehend
angetrieben wird. Die Treibscheibe 15 hat eine unsymmetrische, keilförmige Seilrille
19, die in Fig. 7 größer dargestellt ist. Auf der einen, in den Fig. 2 und 7 linken
Seite der Seilrille 19 ist die Treibscheibe 15 auf ihrem Außenumfang 20 mit einer
Lauffläche 21 versehen, die etwa senkrecht zur Treibscheibenebene 22 steht und deren
Zweck weiter unten noch erläutert werden wird.
[0019] Wie insbesondere aus Fig. 7 hervorgeht, hat die der Lauffläche 21 benachbarte Flanke
23 der Seilrille 19 eine stärkere Neigung zur Treibscheibenebene 22 als die der Lauffläche
21 abgewandte Flanke 24. Diese abgewandte Flanke 24 kann parallel zur Treibscheibenebene
22 verlaufen. Ihr Neigungswinkel a zur Treibscheibenebene 22 ist kleiner als der Neigungswinkel
der gegenüberliegenden Flanke 23. Die Kante 25 zwischen der Lauffläche 21 und der
ihr benachbarten Seilrillenflanke 23 ist mit einer stärkeren Abrundung versehen und
der Seilrillengrund 26 ist ausgerundet.
[0020] An der der Lauffläche 21 gegenuberliegenden Seite der Seilrille 19 hat der Außenumfang
der Treibscheibe 15 eine Umfangsschulter 27, in die eine im Gehäuse 14 untergebrachte
Umfangsdichtung 28 eingreift, mit der die Treibscheibe 15 gegen das Getriebeöl abgedichtet
ist, in dem das Antriebsgetriebe der Treibscheibe 15 läuft.
[0021] Wie aus den Fig. 1 und 2 hervorgeht, wird das Seil 11 am Ende seines Umschlingungsweges
von einer ersten Andrückrolle 29 und einer zweiten Andrückrolle 30 in die Seilrille
19 der Treibscheibe 15 gedrückt. Die Andrückrollen 29 und 30 sind unmittelbar hintereinander
auf einem Rollenträger 31 frei drehbar gelagert, der seinerseits kippbar an einem
federbelasteten Hebel 32 gelagert ist. Der Hebel 32 ist an seinem einen, in Fig. 1
linken Ende 32a im Gehäuse 14 schwenkbar gelagert und mit seinem anderen, in Fig.
1 rechten Ende 32b an einer Zugstange 33 angelenkt, die eine am Gehäuse 14 befestigte
Anschlagplatte 34 durchdringt und an ihrem unteren, freien Ende 34a eine Widerlagerplatte
35 trägt. Die Zugstange 33 wird von einer kräftigen Druckfeder 36 umgeben, die sich
einerseits auf der Widerlagerplatte 35 und andererseits an der Unterseite der Anschlagplatte
34 abstützt und deren Vorspannung durch Verstellen der Widerlagerplatte 35 eingestellt
werden kann.
[0022] Wie in Fig. 2 zu erkennen ist, hat jede Andrückrolle 29 im mittleren Bereich ihrer
Umfangsfläche 37 einen schmalen Radialvorsprung 38, dessen Breite und seitliche Begrenzungs
flächen der Form der Seilrille 19 angepaßt sind, so daß dieser Radialvorsprung in
die Seilrille eintreten kann. Ferner hat jede Andrückrolle 29 bzw. 30 seitlich neben
dem Radialvorsprung 38 radial zurückspringende Schultern 39, mit denen sich die Andrückrollen
29 und 30 auf dem Außenumfang 20 der Treibscheibe 15 bzw. auf der Lauffläche 21 abstützen
können, wenn ihr Radialvorsprung 38 vollständig in die Seilrille 19 der Treibscheibe
15 eintaucht.
[0023] Der Hebel 32, der aus zwei Teilen 32' und 32" besteht, welche den Rollenträger 31
zwischen sich einschließen, stützt sich mit seinem rechten Ende 32b auf der Anschlagplatte
34 ab, wenn sich kein Seil in der Seilzugvorrichtung befindet. In dieser Stellung
tauchen die Andrückrollen 29 und 30 mit ihren Radialvorsprüngen 38 in die Seilrille
19 ein, haben aber so viel Spiel mit ihren Schultern 39 zur Lauffläche 21 der Treibscheibe
15, daß der Rollenträger 31 geringe Kippbewegungen um seine Kippachse 40 ausführen
kann. Wenn der Rollenträger 31 die in Fig. 1 dargestellte Lage einnimmt, in der sich
die zweite Andrückrolle 30 mit ihrer Schulter 39 auf der Lauffläche 21 der Treibscheibe
15 abstützt, hat die Umfangsfläche 37 des Radialvorsprunges 38 der ersten Andruckrolle
29 vom Seilrillengrund 26 der Seilrille 19 einen Abstand a, der ebenso groß ist wie
die Dicke d der Seilspitze 41 des Seiles 11.
[0024] Hierzu ist darauf hinzuweisen, daß die Spitze der mit der Seilzugvorrichtung nach
der Erfindung verwendeten Drahtseile, an der die Einzeldrähte des Seiles miteinander
verlötet oder verschweißt sind, etwas dünner ist als der Regeldurchmesser des Seiles.
Beim Einschieben des Seiles 11 in Richtung des Pfeiles 42 läuft das Seil um die Treibscheibe
15, die sich hierbei in Richtung des Pfeiles 43 dreht. Die Seilspitze 41 gelangt dann
unter die erste Andrückrolle 29 und hebt diese ein wenig an, während sie auf das weitergeschobene,
bis zu seinem Normquerschnitt dicker werdende Seil aufläuft. Der Rollenträger 31 schwenkt
hierbei einerseits um die Drehachse der zweiten Andrückrolle 30 und andererseits um
die Kippachse 40 in Fig. 1 im Uhrzeigersinne, wobei die Kippachse 40 den Hebel 32
um dessen Schwenkachse 44 entgegen dem Uhrzeigersinn verschwenkt und entgegen der
Wirkung der Feder 36 um einen geringen Betrag von dem Anschlag 34 abhebt.
[0025] Wenn die Treibscheibe 15 nun von Hand in Richtung des Pfeiles 43 weitergedreht wird,
gelangt die Seilspitze 41 unter die Umfangsfläche 37 des Radialvorsprunges 38 der
zweiten Andrückrolle 30. Die Umfangsfläche 37 dieser zweiten Andrückrolle 30 hat zwar
nun einen Abstand vom Seilrillengrund, der kleiner ist als die Dicke d der Seilspitze
41, gleichwohl klettert aber die zweite Andrückrolle 30 willig auf die Seilspitze
41 und danach auf das anschließende Seil mit Regelquerschnitt, da die erste Andrückrolle
29, die ja nun bereits von der Feder 36 über den Hebel 32 belastet wird, einen Anpreßdruck
auf das Seil ausübt und dieses so fest in die Seilrille 19 preßt, daß die Seilspitze
41 mit beträchtlicher Umfangskraft unter die zweite Andrückrolle 30 geschoben wird.
[0026] Sobald auch die zweite Andrückrolle 30 auf das Seil aufgelaufen ist, steht dieses
unter der vollen Andrückkraft der Feder 36, wobei der Hebel 32 die in Fig. 1 in strichierten
Linien dargestellte Lage einnimmt, die auch in Fig. 2 dargestellt ist.
[0027] Im oberen Teil des Gehäuses 14 der Seilzugvorrichtung 10 befindet sich ein Einlaufrohr
45 für das Lasttrum 12 und im unteren Teil des Gehäuses 14 ist ein Auslaufrohr 46
für das Lostrum 13 angeordnet. Die beiden Rohre 45 und 46 sind mit Manschetten 47
in der oberen bzw. unteren Gehäusewand 48 bzw. 49 befestigt und schließen sich in
zueinander parallelen Tangentialebenen 50 bzw. 51 an eine Führungseinrichtung an,
die in Umfangsrichtung der Treibscheibe 15 hinter den Andrückrollen 29 und 30 angeordnet
und in ihrer Gesamtheit mit 52 bezeichnet ist.
[0028] Die Führungseinrichtung 52 ist in den Fig. 3 bis 6 näher dargestellt und besteht
aus einem mittleren Gußstück 53 und zwei dieses vorne und hinten abdeckenden Abdeckplatten
54 und 55. Die Führungseinrichtung 52 erstreckt sich etwa über einen Viertelkreis,
deckt die Seilrille 19 und die Lauffläche 21 der Treibscheibe 15 umfangsseitig und
seitlich ab und ist im Gehäuse 14 so befestigt, daß ihr vertikaler Schenkel 52a in
den Tangentialebenen 50 und 51 liegt, in denen das Lasttrum 12 einläuft bzw. das Lostrum
13 des Seiles aus der Seilzugvorrichtung 10 ausläuft. Im vertikalen Schenkel 53a des
Gußstückes 53 befindet sich eine vertikale Einlaufführung 56 in Form eines Einlaufkanales
für das Lasttrum, die tangential zur Seilrille 19 angeordnet ist, an das Einlaufrohr
45 anschließt und deren Achse 57 in der Tangentialebene 50 liegt, in der das Lasttrum
12 auf die Seilrille 19 der Treibscheibe 15 aufläuft. Im unteren Teil des vertikalen
Schenkels 53a mündet der Einlaufkanal 56 in einen zur Seilrille 19 hin offenen ersten
Führungskanal 58, dessen seitliche Begrenzung eine erste Führungsfläche 58a bildet
und der an seiner Rückseite von der hinteren Abdeckplatte 55 abgedeckt wird und nach
vorne hin in einen zweiten Führungskanal 59 für das Lostrum 13 des Seiles übergeht,
an den sich das Auslaufrohr 46 anschließt.
[0029] Der zweite Führungskanal 59 für das Lostrum ist gegenüber dem ersten Führungskanal
58 für das einlaufende Lasttrum 12 nach vorne versetzt, befindet sich also in einer
vor der Seilrille 19 liegenden Ebene, in der sich auch die Lauffläche 21 der Treibscheibe
15 befindet. In diesen Führungskanal 59 wird das hinter der Andrückrolle 30 aus der
Seilrille 19 ausgehobene Lostrum 13 über eine seitliche Rampe 60 geführt, die in dem
Gußstück 53 ausgebildet ist und das aus der Seilrille 19 ausgehobene Seil seitwärts
auf die Lauffläche 21 der Treibscheibe 15 führt. Unterhalb und zum Teil seitlich neben
der Rampe 60 hat das Gußstück 53 eine Zunge 61, deren Zungenspitze 62 bis zum Seilrillengrund
26 der Treibscheibe 15 reicht und die eine in Umfangsrichtung 43 der Treibscheibe
15 ansteigende Radialrampe 63 bildet.
[0030] Die Seilspitze 41 und nachfolgend das um die Treibscheibe 15 umlaufende Seil11 wird
von der Zungenspitze 62 ausgehoben, läuft über die Radialrampe 63 nach außen und wird
dann über die seitliche Rampe 60 auf die Lauffläche 21 der Treibscheibe geleitet,
wobei das Seil am Rücken durch eine gebogene zweite Führungsfläche 64 von der Zunge
61 durch den Führungskanal 59 in das Ablaufrohr 46 geleitet wird.
[0031] Man erkennt aus Fig. 1, daß sich an die erste Führungsfläche 58a des Einlaufkanales
58 im Gußstück 53 eine Umfangsabdeckung 65 für die Treibscheibe 15 anschließt, die
bis zu den Andrückrollen 29 und 30 reicht und das in der Seilrille 19 liegende Seil
11 an seinem Rücken abdeckt.
[0032] Die Erfindung ist nicht auf die dargestellte und beschriebene Ausführungsform beschränkt,
sondern es sind mehrere Änderungen und Ergänzungen möglich, ohne den Rahmen der Erfindung
zu verlassen. Beispielsweise könnte der federbelastete Hebel auch ein Kipphebel sein,
an dessen einem Ende der Rollenträger gelagert ist und an dessen anderem Ende die
Feder angreift. Als Anschlag für den Hebel könnte auch ein Vorsprung am Gehäuse vorgesehen
sein. Ferner ist es möglich, das Gußstück der Führungseinrichtung mehrteilig auszubilden;
wesentlich ist nur, daß das Lostrum in eine zum Lasttrum parallele Lage geführt und
über die Treibscheibe selbst in diese Lage gelenkt wird, um das Seil möglichst wenig
gleitender Reibung auszusetzen. Auch die Keilrille kann etwas anders gestaltet sein;
wesentlich ist aber, daß der Keilwinkel verhältnismäßig klein gehalten wird, damit
geringe Andruckkräfte ausreichen, um das Seil in die Rille zu drücken und trotzdem
eine genügend hohe Zugkraft übertragen zu können.
1. Seilzugvorrichtung mit einer einzelnen, angetriebenen Treibscheibe (15) und mit
einem durchlaufenden Seil (11), dessen Lasttrum (12) die Treibscheibe umschlingt und
am Ende der Umschlingung von zwei in Umfangsrichtung hintereinander auf einem kippbaren
Rollenträger (31) gelagerten Andrückrollen (29, 30) in eine keilförmige Seilrille
(19) der Treibscheibe gedrückt wird und dessen Lostrum (13) hinter den Andrückrollen
(29, 30) neben dem Lasttrum durch eine Führungseinrichtung (52) aus der Seilrille
(19) abläuft, dadurch gekennzeichnet, daß die Treibscheibe (15) neben der Seilrille
(19) auf ihrem Außenumfang (20) eine Lauffläche (21) aufweist und daß die Führungseinrichtung
(52) mit einer tangential zur Seilrille (19) angeordneten Einlaufführung (56) für
das Lasttrum (12) und mit einer seitlichen Rampe (60) für das Lostrum (13) versehen
ist, über welche das Lostrum (13) des Seiles (11) auf die Lauffläche (21) der Treibscheibe
(15) geleitet wird.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Seilrille (19) einen
zur Treibscheibenebene (22) unsymmetrischen Querschnitt hat und daß die der Lauffläche
(21) benachbarte Flanke (23) der Seilrille (19) eine stärkere Neigung (ß) aufweist
als die der Lauffläche (21) abgewandte Flanke (24) der Seilrille (19).
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kante (25)
zwischen der Lauffläche (21) und der ihr benachbarten Seilrillenflanke (23) abgerundet
ist. 4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß
die Neigung (a) der der Lauffläche (21) abgewandten Seilrillenflanke (24) 0° beträgt.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungseinrichtung
(52) in Zugrichtung (43) der Treibscheibe (15) vor der seitlichen Rampe (60) eine
Zunge (61) aufweist, deren Zungenspitze (62) bis zum Seilrillengrund (26) reicht und
die eine in Zugrichtung (43) der Treibscheibe (15) ansteigende Radialrampe (63) bildet.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungseinrichtung
(52) oberhalb der Lauffläche (21) der Treibscheibe (15) eine gebogene zweite Führungsfläche
(64) für den Rücken des Lostrums (13) aufweist, die im Bereich der Zunge (61) beginnt
und an einem Ablaufrohr (46) endet.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungseinrichtung
(52) einen Einlaufkanal (56) und eine anschließende erste Führungsfläche (58a) für
das Lasttrum (12) aufweist, die der Seilrille (19) der Treibscheibe (15) gegenüberliegt
und an die sich eine Umfangsabdeckung (65) der Treibscheibe (15) anschließt.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Rollenträger
(31) mit den Andrückrollen (29 und 30) an einem federbelasteten Hebel (32) gelagert
ist und daß die Andrückrollen (29, 30) auf ihrer Umfangsfläche (37) einen schmaleren,
in die Seilrille (19) einführbaren Radialvorsprung (38) aufweisen.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Andrückrollen
(29, 30) neben dem Radialvorsprung (38) mindestens eine radial zurückspringende Schulter
(39) aufweisen, mit der die Andrückrollen (29, 30) auf dem Außenumfang (20) und insbesondere
auf der Lauffläche (21) der Treibscheibe (15) abstützbar sind.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der
federbelastete Hebel (32) in Richtung der Federbelastung auf einem Anschlag (34) derart
abstützbar ist, daß der Abstand (a) des Radialvorsprunges (38) der einen Andrückrolle
(29) vom Seilrillengrund (26) der Treibscheibe (15) der Dicke (d) der Seilspitze (41)
entspricht, wenn die zweite Andrückrolle (30) mit ihrer Schulter (39) auf dem Außenumfang
(20) der Treibscheibe (15) aufliegt.
1. Rope hoist apparatus comprising a single driven drive pulley (15) and continuous
rope (11) whose load run (12) passes round the drive pulley and at the end of the
wrap is pressed into a V-shaped rope groove (19) of the drive pulley by two pressure
rollers (29, 30) mounted in series on a tiltable roller support (31) and whose slack
run (13) runs out of the pulley groove (19) behind the pressure rollers (29, 30) adjacent
the load run through a guide means (52), characterized in that the drive pulley (15)
beside the rope groove (19) comprises on its outer periphery (20) a running face (21)
and that the guide means (52) is provided with an entry guide (56) disposed tangentially
to the rope groove (19) for the load run (12) and with a lateral ramp (60) for the
slack run (13) over which the slack run (13) of the rope (11) is conducted onto the
running face (21) of the drive pulley (15).
2. Apparatus according to claim 1, characterized in that the rope groove (19) has
a cross-section asymmetrical with respect to the drive pulley plane (22) and that
the flank (23) of the rope groove (19) adjacent the running face (21) has a greater
inclination (β) than the flank (24) of the rope groove (19) remote from the running
face (21).
3. Apparatus according to claim 1 or 2, characterized in that the edge (25) between
the running face (21) and its adjacent rope or pulley groove flank (23) is rounded.
4. Apparatus according to any one of claims 1 to 3, characterized in that the inclination
(a) of the rope groove flank (24) remote from the running face (21) is 0°.
5. Apparatus according to any one of claims 1 to 4, characterized in that the guide
means (52) has in the tension direction (43) of the drive pulley (15) before the lateral
ramp (60) a tongue (61), the tip (62) of which extends up to the rope groove bottom
(26) and which forms a radial ramp (63) rising in the peripheral direction (43) of
the drive pulley (15).
6. Apparatus according to any one of claims 1 to 5, characterized in that the guide
means (52) comprises above the running face (21) of the drive pulley (15) a curved
second guide face (64) for the back of the slack run (13) which starts in the region
of the tongue (61) and termirates at an exit tube (46).
7. Apparatus according to any one of claims 1 to 6, characterized in that the guide
means (52) comprises an entry passage (56) and a following first guide face (58a)
for the load run (12) which is disposed opposite the rope groove (19) of the drive
pulley (15) and is followed by the peripheral guard (65) of the drive pulley (15).
8. Apparatus according to any one of claims 1 to 7, characterized in that the roller
support (31) is mounted with the pressure rollers (29 and 30) on a spring-loaded lever
(32) and that the pressure rollers (29, 30) have on their peripheral face (37) a narrower
radial projection (38) intoduceable into the rope groove (19).
9. Apparatus according to any one of claims 1 to 8, characterized in that the pressure
rollers (29, 30) have adjacent the radial projection (38) at least one radially set
back shoulder (39) with which the pressure rollers (29, 30) can bear on the outer
periphery (20) and in particular on the running face (21) of the drive pulley (15).
10. Apparatus according to any one of claims 1 to 9, characterized in that the spring-loaded
lever (32) is adapted to bear in the direction of the spring loading on a stop (34)
in such a manner that the spacing (a) of the radial projection (38) of the one pressure
roller (29) from the rope groove bottom (26) of the drive pulley (15) corresponds
to the thickness (d)of the rope tip (41) when the second pressure roller (30) bears
with its shoulder (39) on the ourter periphery (20) of the drive pulley (15).
1. Dispositif de traction par câble, avec une poulie d'entraînement (15) et un câble
continu (11), dont le brin en charge (12) s'enroule autour de la poulie d'entraînement
(15) et, après cet enroulement, est appliqué dans une gorge (19) conique par deux
galets de pression (29, 30) montés l'un derrière l'autre sur une barre porte-galets
(31) basculante, et dont le brin libre (13) sort de la gorge de câble (19) par un
dispositif de guidage (52) derrière les galets de pression (29, 30), contre le brin
en charge, caractérisé en ce que la poulie d'entraînement (15) présente une portée
(21) sur sa périphérie extérieure (20), contre la gorge de câble (19), et en ce que
le dispositif de guidage (52) est prévu avec un guide d'entrée (56), disposé tangentiellement
à la gorge du câble, pour le brin en charge (12) et avec une rampe latérale (60) pour
le brin libre (13), rampe qui dirige le brin libre (13) du câble (11) sur la portée
(21) de la poulie d'entraînement (15).
2. Dispositif suivant la revendication 1, caractérisé en ce que la gorge de câble
(19) a une section asymétrique par rapport au plan (22) de la poulie d'entraînement
et en ce que le flanc (23) de la gorge de câble (19), du côté de la portée (21), présente
une pente (β) plus forte que celle du flanc (24) de la gorge de câble (19), du côté
opposé à la portée (21).
3. Dispositif suivant l'une quelconque des revendications 1 ou 2, caractérisé en ce
que l'arête (25) entre la portée (21) et le flanc (23) de la gorge de câble, situé
du même côté que la portée, est arrondie.
4. Dispositif suivant l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisé en ce
que la pente (a) du flanc (24) de la gorge de câble, du côté opposé à la portée (21),
est de 0°.
5. Dispositif suivant l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisé en ce
que le dispositif de guidage (52) présente, en avant de la rampe latérale (60), dans
le sens de traction (43) de la poulie d'entraînement (15), une languette (61), dont
la pointe de languette (62) touche le fond (26) de la gorge de câble et qui forme
une rampe radiale (63), montante dans le sens de traction (43) de la poulie d'entraînement
(15).
6. Dispositif suivant l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisé en ce
que le dispositif de guidage (52) présente, au dessus de la portée (21) de la poulie
d'entraînement (15), pour repousser le brin libre (13), une deuxième surface de guidage
(64) courbe qui commence dans la zone de la languette (61) et se termine par un tube
de sortie (46).
7. Dispositif suivant l'une quelconque des revendications 1 à 6, caractérisé en ce
que le dispositif de guidage (52) présente un canal d'entrée (56) et, à la suite,
une première surface de guidage (58a) pour le brin en charge (12), surface de guidage
qui se trouve en face de la gorge de câble (19) de la poulie d'entraînement (15) et
que prolonge un recouvrement périphérique (65) de la poulie d'entraînement (15).
8. Dispositif suivant l'une quelconque des revendications 1 à 7, caractérisé en ce
que la barre porte-galets (31) est montée sur un levier (32) contraint par ressort
et en ce que les galets de pression (29, 30) présentent sur leur surface périphérique
(37) une saillie radiale (38) plus étroite pouvant pénétrer dans la gorge de câble
(19).
9. Dispositif suivant l'une quelconque des revendications 1 à 8, caractérisé en ce
que les galets de pression (29, 30) présentent, contre la saillie radiale (38), au
moins un épaulement en retrait radial (39) par lequel les galets de pression (29,
30) peuvent s'appuyer sur la périphérie extérieure (20) et, plus spécialement, sur
la portée (21) de la poulie d'entraînement (15).
10. Dispositif suivant l'une quelconque des revendications 1 à 9, caractérisé en ce
que le levier (32) contraint par ressort peut venir en appui, dans la direction de
la contrainte exercée par le ressort, sur une butée (34) d'une façon telle que la
distance (a) de la saillie radiale (38) de l'un des galets de pression (29) par rapport
au fond (26) de la gorge de câble de la poulie d'entraînement (15) correspond à l'épaisseur
(d) de l'extrémité de câble (41) tandis que le deuxième galet de pression (30) repose
par son épaulement (39) sur la périphérie extérieure (20) de la poulie d'entraînement
(15).