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EP 0 198 409 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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04.10.1989 Patentblatt 1989/40 |
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Anmeldetag: 09.04.1986 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)4: B61B 11/00 |
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Tragbare Aufgleit-Einrichtung
Portable ski lift
Remonte-pente portatif
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT CH DE FR IT LI |
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Priorität: |
11.04.1985 SE 8501783
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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22.10.1986 Patentblatt 1986/43 |
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Patentinhaber: Industrimekanik i Stockholm AB |
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S-114 38 Stockholm (SE) |
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Erfinder: |
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- Dahlman, Sten
S-122 44 Stockholm (SE)
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Vertreter: Patentanwälte
Dr. Ing. Eugen Maier
Dr. Ing. Eckhard Wolf |
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Eugensplatz 5
Postfach 13 10 01 D-7000 Stuttgart 1 D-7000 Stuttgart 1 (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 028 199 FR-A- 1 155 822 FR-A- 1 532 365 FR-A- 2 434 111 US-A- 3 473 486
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CH-A- 355 472 FR-A- 1 279 934 FR-A- 2 335 381 US-A- 3 405 651
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Aufsteigen bzw. Aufgleiten an einem Hang
mit mindestens einer von einem Motor angetriebenen, im Eingriff mit einem an seinem
oberen Ende ortsfest verankerten Band, einem Seil, einer Kette oder dergleichen stehenden
Antriebsrolle und mit mindestens einer gegen diese anpreßbaren Druckrolle.
[0002] Es ist eine Einrichtung dieser Art zum Ziehen von Skifahrern bekannt (US-A-3 307
494), die mit drei Laufrollen an dem zwischen zwei Stützen aufgehängten Drahtseil
aufgehängt ist, und die einen zwischen zwei angetriebenen Riemenscheiben umlaufenden,
gegen das Drahtseil und die Laufrollen anpreßbaren Riemen als Antriebsmittel aufweist.
Die an dem Seil aufgehängte Einrichtung kann nicht ohne weiteres von der sie benutzenden
Person getragen und an beliebigen Stellen verwendet werden. Die Anordnung mehrerer
Einrichtungen an einem und demselben Seil und insbesondere deren Rückführung zu der
Ausgangsstelle stößt dabei auf Schwierigkeiten. Weiter ist der Wechsel der Einrichtung
von einem zu einem anderen Seil nur schwierig zu bewerkstelligen. Schwierigkeiten
treten auch beim Rücktransport dieser Einrichtung auf, der auf der Gefällstrecke unkontrolliert
erfolgt oder zu einem gleichmäßigen Rücktransport zusätzliche Bremsmaßnahmen erfordert.
[0003] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Einrichtung der eingangs angegebenen
Art zu schaffen, die von der sie benutzenden Person getragen und mühelos an jeder
Stelle des Bandes mit diesem verbunden und von diesem vollständig abgenommen werden
kann.
[0004] Zur Lösung dieser Aufgabe werden die im kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 angegebenen
Merkmale vorgeschlagen. Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen des
Erfindungsgedankens ergeben sich aus den abhängigen Ansprüchen.
[0005] Die erfindungsgemäße Einrichtung soll in erster Linie als einfacher Skilift Verwendung
finden. Der Antriebsmechanismus kann hierzu an einem Bügel befestigt werden, der am
Rücken oder an den Oberschenkeln des Skiläufers anliegt. Der Bügel kann so ausgebildet
sein, daß ein Teil des Bügels aufklappbar ist, um auf diese Weise zwei Skiläufer mit
nur einer einzigen Einrichtung schleppen zu können.
[0006] Das obere Ende des Bandes wird beispielsweise an einem Baum befestigt. Das Band oder
auch eine Mehrzahl von Bändern kann hierbei an Hängen beliebiger Neigung und auch
in beliebigen Richtungen ausgelegt werden. Der Skiläufer kann sich an jeder beliebigen
Stelle des Bandes von diesem lösen und gegebenenfalls auf ein anderes Band überwechseln.
[0007] In der Zeichnung ist ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Einrichtung
in schematischer Weise dargestellt. Es zeigen
Fig. 1 einen mit Hilfe der erfindungsgemäßen Einrichtung längs eines an einem Baum
befestigten Bandes bergauf geschleppten Skiläufer und einen die Einrichtung tragenden
bergab fahrenden Skiläufer;
Fig. 2 die konstruktive Ausbildung der mit einem Band im Eingriff befindlichen Einrichtung
in schaubildlicher Darstellung;
Fig. 3 einen Hang mit mehreren an Bäumen und an einem Baumstumpf befestigten Seilen,
an diesen bergauf fahrenden Skiläufern und einem in Abfahrstellung befindlichen Skiläufer.
[0008] Auch wenn die Einrichtung in ihrer Verwendung als Ski-Lift dargestellt ist, kann
sie vorteilhafterweise, wie eingangs erwähnt, auch zum Transport von Lasten eingesetzt
werden.
[0009] Die im Eingriff mit dem Band 5 stehende Einrichtung weist eine Trägerplatte 1 auf,
an der eine von einem Motor angetriebene Rolle 2, eine mit dieser zusammenwirkende
Druckrolle 3 sowie eine Führungsrolle 4 gelagert sind. Das an die Unterseite der Führungsrolle
4 herangeführte obere Teilstück des Bandes 5 umschlingt die Führungsrolle 4 auf ihrem
halben Umfang und die gegenüber der Führungsrolle 4 höher gelegene Antriebsrolle 2
auf einem Umfang von etwa 270° dieser Antriebsrolle. Am Ende dieses Teilumfangs wird
das Band 5 mittels der schwenkbar gelagerten Druckrolle 3 gegen die Antriebsrolle
2 gepresst, so daß das Band 5 unter Reibschluß gegen den Teilumfang der an der Trägerplatte
1 gelagerten Antriebsrolle 2 anliegt. An der Lagerachse der federnd gelagerten Druckrolle
3 greift der Schwenkhebel 6 an, mittels dessen die Druckrolle 3 gegen die Antriebsrolle
2 gepresst werden kann. Auf diese Weise kann die Antriebsrolle 2 kraftschlüssig mit
dem Band 5 verbunden werden, während bei nicht an der Antriebsrolle 2 anliegender
Druckrolle 3 die Einrichtung sich in einer neutralen Stellung befindet, in der das
Band 5 ohne Reibschluß am Umfang der Antriebsrolle 2 anliegt, so daß trotz laufendem
Motor der Skiläufer nicht bergauf ge
- zogen wird und abwärts gleiten kann. In dieser Stellung des Schwenkhebels 6 kann
der Skiläufer das Band 5 nach der Seite von den Rollen abstreifen und sich so von
dem Band 5 lösen oder auch beim Beginn der Aufwärtsfahrt das Band 5 mühelos um die
Rollen schlingen.
[0010] Die Antriebsrolle 2 wird in dem durch den Pfeil 7 angezeigten Drehsinn angetrieben,
so daß bei mittels des Schwenkhebels 6 eingerückter Druckrolle 3 die Einrichtung in
Richtung des Pfeils 8 bewegt wird.
[0011] Zur Vermeidung etwaiger beim Reißen des Bandes 5 auftretender Unfälle ist am oberen
Ende des Bandes 5 eine Soll-Reißstelle geringerer Bandstärke vorgesehen und unmittelbar
unterhalb dieser Soll-Reißstelle an dem Band 5 ein Fallschirm befestigt, so daß bei
einem Reißen des Bandes 5 aufgrund einer übermäßigen Zugbelastung das Band von dem
Skiläufer nur langsam abwärts gezogen wird. Anstelle eines Fallschirms kann unterhalb
der Soll-Reißstelle an dem Band 5 auch ein Widerhaken oder dergleichen befestigt sein.
1. Einrichtung zum Aufsteigen bzw. Aufgleiten an einem Hang mit mindestens einer von
einem Motor angetriebenen, im Eingriff mit einem an seinem oberen Ende ortsfest verankerten
Band (5), einem Seil, einer Kette oder dergleichen stehenden Antriebsrolle (2) und
mindestens einer gegen diese anpreßbaren Druckrolle (3), dadurch gekennzeichnet, daß
die Antriebsrolle (2), die Druckrolle (3) und eine Führungsrolle (4) freitragend an
einer Trägerplatte (1) gelagert sind und daß das Band (5) über den Umfang der Rollen
(2, 3, 4) geschlungen ist.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an der Trägerplatte (1)
ein Schwenkhebel (6) gelagert ist, der an der Achse der Druckrölle (3) angreift.
3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Achse der Antriebsrolle
(2) in einem in der Trägerplatte (1) ausgesparten Längsschlitz begrenzter Länge geführt
ist.
4. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsrolle
(4) unterhalb der beiden in gleicher Höhe angeordneten, die Antriebsrolle (2) und
die Druckrolle (3) bildenden Rollen angeordnet ist.
5. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Band
(5) an seinem oberen ortsfest verankerten Ende eine Soll-Reißstelle aufweist und unterhalb
dieser Soll-Reißstelle an dem Band (5) eine Bremsvorrichtung, z. B. ein Fallschirm
oder ein Widerhaken angeordnet ist.
6. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Trägerplatte
(1) mit einer Haltevorrichtung für einen Skiläufer, beispielsweise einem Gurt oder
Bügel verbunden ist.
1. Mechanism for ascending or skiing up a slope, with at least one driving roller
(2) powered by a motor and engaging with a belt (5) permanently anchored at its upper
extremity, a cable, a chain or the like, and with at least one pressure roller (3)
which can be pressed against said driving roller,
characterized in that the driving roller (2), the pressure roller (3) and a guide
roller (4) are cantilevered on a supporting plate (1) and that the belt (5) is looped
around the circumference of the rollers (2, 3, 4).
2. Mechanism according to claim 1, characterized in that on the supporting plate (1)
is mounted a swivelling lever (6) which is applied at the axis of the pressure roller
(3).
3. Mechanism according to claim 1 or 2, characterized in that the axis of the driving
roller (2) runs through a longitudinal slot of limited length made in the supporting
plate (1).
4. Mechanism according to ore of claims 1 to 3, characterized in that the guide roller
(4) is disposed beneath the two rollers which constitute the driving roller (2) and
the pressure roller (3) and which are disposed at the same height.
5. Mechanism according to one of claims 1 to 4, characterized in that at its upper,
permanency anchored extremity the belt (5) has a nominal tearing point and beneath
this nominal tearing point on the belt (5) there is disposed a braking device, e.g.
a parachute or barbed hook.
6. Mechanism according to one of claims 1 to 5, characterized in that the supporting
plate (1) is joined to a carrying device for a skier, for example a harness or a bracket.
1. Dispositif pour monter une pente ou glisser sur celle-ci, comportant au moins un
rouleau d'entraînement (2) entraîné par un moteur et en prise avec une bande (5),
un câble, une chaîne ou l'analogue, ancré in situ à son extrémité supérieure, et au
moins un rouleau de pression (3) pouvant être pressé contre le rouleau d'entraînement,
caractérisé en ce que le rouleau d'entraînement (2), le rouleau de pression (3) et
un rouleau de guidage (4) sont montés en porte-à- faux sur une plaque support (1),
et en ce que la bande (5) serpente sur la périphérie des rouleaux (2, 3, 4).
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'un levier pivotant (6)
est monté sur la plaque support (1), lequel agit sur l'axe du rouleau de pression
(3).
3. Dispositif selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que l'axe du rouleau
d'entraînement (2) est guidé dans une fente longitudinale de longueur limitée ménagé
dans la plaque support (1).
4. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que le rouleau
de guidage (4) est disposé en-dessous des deux rouleaux constituant le rouleau d'entraînement
(2) et le rouleau de pression (3) et disposés à la même hauteur.
5. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que la bande
(5) comporte à son extrémité supérieure ancré in situ un emplacement prévu pour la
rupture et en-dessous de cet emplacement prévu pour la rupture un dispositif de freinage
sur la bande (5), par exemple un parachute ou un crochet recourbé vers l'arrière.
6. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que la plaque
support (1) est reliée à un dispositif de retenue pour un skieur, par exemple une
ceinture ou un étrier.

