[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Herstellen und Versprühen einer aus wenigstens
zwei Komponenten, zum Beispiel Flüssigkeiten, und einem Treibgas bestehenden Mischung,
gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruches 1.
[0002] Eine derartige Vorrichtung ist aus der EP-A-79 983 bekannt (Fig. 4a ibs 4f). Dort
ist jedoch nicht sicher gewährleistet, daß die Fluidverbindung zwischen dem Innenraum
des inneren Behälters und dem Innenraum des äußeren Behälters nach Öffnen des inneren
Behälters in der vorbestimmten Weise aufrechterhalten bleibt.
[0003] Dementsprechend liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung
der im Oberbegriff des Patentanspruches 1 genannten Art zu schaffen, die nicht nur
konstruktiv einfach, sondern darüber hinaus äußerst funktionssicher ist, bei der insbesondere
eine definierte Fluidverbindung zwischen dem inneren und äußeren Behälter hergestellt
und aufrechterhalten werden kann, so daß eine gute Vermischung der Komponenten gewährleistet
ist.
[0004] Diese Aufgabe wird in denkbar einfacher Weise durch die kennzeichnenden Merkmale
des Patentanspruches 1 gelöst. Durch die der Öffnung des inneren Behälters zugeordneten
Mittel zur Fixierung der eingedrückten Verschlußmembran ist gewährleistet, daß die
vorgegebene Fluidverbindung zwischen dem inneren und äußeren Behälter nach Öffnung
des inneren Behälters erhalten bleibt. Die genannten Mittel zur Fixierung der Verschlußmembran
sind vorzugsweise in Form von in der Öffnung des inneren Behälters angeordneten Halterippen,
-nocken oder dergleichen ausgebildet. Vorzugsweise dient der am äußeren Behälter angeordnete
Ventilkörper des Abgabeventils zugleich als Verschluß des inneren Behälters, wobei
der Öffnungsrand des inneren Behälters fluiddicht am Ventilkörper anliegt. Die Verschlußmembran
ist dann integraler Bestandteil des Ventilkörpers. Diese Konstruktion zeichnet sich
durch ein Minimum an Bauteilen aus, insbesondere im Vergleich zum Beispiel zu der
Vorrichtung nach der EP-A-62 817.
[0005] Von besonderer Bedeutung sind noch die Maßnahmen nach den Patentansprüchen 3, 4 sowie
9 bis 11, durch die zum einen eine Befüllung des inneren Behälters im bereits montierten
Zustand innerhalb des äußeren Behälters möglich ist. Andererseits ist nach Befüllung
des inneren Behälters eine Fluidabdichtung zwischen dem Innenraum des inneren Behälters
und dem Innenraum des äußeren Behälters sichergestellt. Vor allem eignen sich diese
Maßnahmen zum Befüllen des inneren Behälters mit dem Treibmittel.
[0006] Nachstehend werden Ausführungsformen der erfindungsgemäßen Vorrichtung anhand der
beigefügten Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 einen Längs-bzw. Axialschnitt durch eine erfindungsgemäß ausgebildete Vorrichtung,
Fig. 2 den Öffnungs-und Mischmechanismus der Vorrichtung nach Fig. 1 im Längsschnitt
undvergrößertem Maßstab, wobei der Verschluß des inneren Behälters fluiddicht verschlossen
ist,
Fig. 3 den Öffnungs-und Mischmechanismus nach Fig. 2 mit aufgebrochenem Verschluß
des inneren Behälters,
Fig. 4 den Verschluß des inneren Behälters nach den Fig. 1 bis 3 im Schnitt und noch
größerem Maßstab zur Veranschaulichung der Befüllung des inneren Behälters mit Treibgas,
Fig. 5 den Verschluß des inneren Behälters gemäß Fig. 4 nach Befüllung des inneren
Behälters mit Treibgas,
Fig. 6 einen modifizierten Verschluß des inneren Behälters im Schnitt unter Veranschaulichung
der Befüllung des inneren Behälters mit Treibgas,
Fig. 7 den Verschluß des inneren Behälters gemäß Fig. 6 nach Befüllung des inneren
Behälters mit Treibgas ebenfalls im Längs-bzw. Axialschnitt, und
Fig. 8 den Verschluß des inneren Behälters im Querschnitt längs Linie XI-XI in Fig.
6.
[0007] Die Vorrichtung bzw. der Zweikammerbehälter nach Fig. 1 umfaßt einen äußeren Standard-Aerosolbehälter
10 mit einem Abgabeventil 14 das in üblicher Weise in einem am Öffnungsrand 15 des
äußeren Behälters 10 dicht befestigten Deckel 17 gefaßt ist sowie einen inneren Behälter
12, der aus einem ebenso korrosionsbeständigen Material besteht wie der äußere Behälter
10. Der äußere Behälter 10 enthält eine Füllgutkomponente A, der innere Behälter 12
eine Füllgutkomponente B sowie ein geeignetes Treibmittel T.
[0008] Das im Deckel 17 befestigte Abgabeventil 14 besteht aus einem Ventilkörper 18 und
einem in diesem axial einwärts bewegbar gelagerten Betätigungs-und Abgaberöhrchen
30, durch welches die Mischung aus den Behältern 10, 12 entnehmbar ist. Das Abgaberöhrchen
30 ist noch mit einer Kappe 39 verschlossen. Das Abgaberöhrchen 30 ist entgegen der
Wirkung einer Schraubenfeder 46 axial einwärts bewegbar, wobei die Abstützung der
Schraubenfeder 46 am Ventilkörper 18 einerseits und an einer am Abgaberöhrchen 30
angeformten Ringschulter 48 andererseits erfolgt. Der Ventilkörper 18 ist im Deckel
17 form-und kraftschlüssig verankert. Der innere Behälter 12 ist nach Art einer Flasche
mit verjüngtem Flaschenhals 19 ausgebildet. Der Verschluß 41 des inneren Behälters,
wie die Figuren 2 bis 5 sehr deutlich zeigen, als Verschlußhaube ausgebildet, die
über den Öffnungsrand 24 des Flaschenhalses 19 gestülpt ist. Die Fluidabdichtung zwischen
dem Innenraum des inneren Behälters und dem Innenraum des äußeren Behälters erfolgt
durch eine zwischen dem Öffnungsrand 24 und der Verschlußhaube 4 angeordnete Ringdichtung
34, deren zusätzliche Funktion anhand der Figuren 4 und 5 - noch näher erläutert wird.
Die Verschlußhaube 41 ist zwischen dem Öffnungsrand 24 des inneren Behälters 12 bzw.
der Ringdichtung 34 und dem Ventilkörper-18 des Abgabeventils 14 eingeklemmt, wobei
die Klemmwirkung durch ein auf den Boden des inneren Behälters 12 wirkendes elastisches
Element erzielt wird, das zugleich zur unteren Abstützung und Zentrierung des inneren
Behälters 12 innerhalb des äußeren Behälters 10 dient. Der Anpreßdruck dieses elastischen
Elements 20 ist so groß, daß zwischen der Verschlußhaube 41 und dem Öffnungsrand 24
des inneren Behälters 12 unter Einschluß der Ringdichtung 34 eine sichere Abdichtung
gegenüber dem Füllraum des äußeren Behälters 10 erhalten wird.
[0009] Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist das elastische Element 20 durch eine
den Bodenbereich des inneren Behälters 12 umfassende topfartige Halterung mit sich
elastisch gegenüber Seiten-und Bodenwand des äußeren Behälters 10 abstützenden Füßen
42 gebildet. Die topfartige Halterung dient zugleich zur Fixierung des inneren Behälters
12 innerhalb des äußeren Behälters 10 und zur elastischen Andrückung gegen den Verschluß
41 bzw. Ventilkörper 18 des Abgabeventils 14. Zur Sicherung der Verschlußhaube 41
am Öffnungsrand 24 des inneren Behälters 12 bzw. an dessen Flaschenhals 19 während
der Montage ist der untere Rand der Verschlußhaube 41 mit nach innen vorstehenden
Rastnocken bzw. einem nach innen vorstehenden Rastwulst 23 versehen, die bzw. der
den Öffnungsrand 24 hintergreifen (siehe Figuren 2 bis 5). Die eigentliche Fixierung
der Verschlußhaube 41 im befüllten Zustand der beiden Behälter erfolgt jedoch -wie
oben dargelegt -durch die Einklemmung zwischen dem Öffnungsrand 24 des inneren Behälters
12 und dem Ventilkörper 18 des Abgabeventiles 14.
[0010] Die elastische Andrückung des inneren Behälters 12 bzw. dessen Öffnungsrandes 24
gegen die Verschlußhaube 41 und damit gegen den Ventilkörper des Abgabeventils 14
kann auch durch ein zwischen dem Boden 38 des äußeren Behälters 10 und dem Boden 40
des inneren Behälters 12 wirksames Federelement, z. B. Schraubenfeder, erfolgen.
[0011] Vor Ingebrauchnahme der Vorrichtung befindet sich das Abgaberöhrchen 30 in der in
Figur 1 bzw. 2 gezeigten Stellung. Zum Vermischen der beiden Füllgutkomponenten A
und B wird das Abgaberöhrchen 30 des Abgabeventils 14 axial einwärts gedrückt und
eine hier kappenartig ausgebildete Verschlußmembran 28 unter Aufbrechen einer ringförmigen
Sollbruchstelle 43 in einen zentralen Durchgang geschoben, der bei dem dargestellten
Ausführungsbeispiel die Komponenten-Austrittsöffnung 26 des inneren Behälters 12 definiert
und integraler Bestandteil der Verschlußhaube 41 ist. Der aufgebrochene bzw. geöffnete
Zustand des inneren Behälters 12 ist in Figur 3 dargestellt. Die Verschlußmembran
28 ist, wie die Figuren 2 bis 5 gut erkennen lassen, integraler Bestandteil der Verschlußhaube
41 und mit dieser über eine Sollbruchstelle in Form einer ringförmigen Schwachstelle
43 verbunden. Die in die Öffnung 26 mittels des Abgaberöhrchens 30 geschobene bzw.
gedrückte Verschlußmembran 28 wird in dieser Öffnung durch drei gleichmäßig über den
Umfang verteilt angeordnete Längsrippen 45 gehalten unter Ausbildung einer definierten
Fluidverbindung zwischen dem Innenraum des inneren Behälters und dem Innenraum des
äußeren Behälters (Pfeil 27 in Figur 3). An den die Behälter-Austrittsöffnung 26 definierenden
Durchgang ist im übrigen ein herkömmliches Steigröhrchen 50 angeschlossen. Zum Zwecke
des Aufbrechens der Verschlußhaube 41, d. h. zum Eindrücken der Verschlußmembran 28,
ist der dieser zugewandte untere Betätigungsteil 16 des Abgaberöhrchens 30 stempelartig
ausgebildet.
[0012] Anhand der Figuren 4 und 5 soll die Doppelfunktion der Ringdichtung 34 näher erläutert
werden. Die Ringdichtung 34 wirkt demnach zugleich als Rückschlagventil. Zur Befüllung
des inneren Behälters 12 mit Treibgas im bereits montierten Zustand desselben (Pfeil
21 in Figur 4) weist die Verschlußhaube 41 Öffnungen 58 auf, die im Bereich eines
Ringspaltes 13 zwischen dem zentralen, die Behälteröffnung 26 definierenden Durchgang
und dem Flaschenhals 19 des inneren Behälters 12 liegen. Die Verschlußstellung der
Ringdichtung 34 ist in Figur 5 dargestellt. Das sich im Inneren des inneren Behälters
12 befindliche Treibgas drückt die Ringdichtung 34 nach oben derart, daß die Durchgänge
58 in der Verschlußhaube 41 verschlossen sind. Die Druckrichtung des Treibgases T
ist in Figur 5 mit den Pfeilen 31 gekennzeichnet. Beim Befüllen des inneren Behälters
12 mit Treibgas (Pfeil 21 in Figur 4) durch die Durchgänge 58 hindurch wird die Ringdichtung
34 nach innen in den Fingspalt 13 gedrückt unter Ausbildung einer Fluidverbindung
zwischen den Durchgängen 58 und dem Ringspalt 13. Die Ringdichtung 34 hat demnach
eine Doppelfunktion. Statt der Ringdichtung 34 könnten auch Kugel-Rückschlagventile
oder Rückschlagmembranen in den Durchgängen 58 angeordnet sein. Die in den Figuren
4 und 5 dargestellte Ausführungsform mit der Ringdichtung 34 ist jedoch vom konstruktiven
Aufwand die denkbar einfachste Lösung.
[0013] Der Verschluß 41 gemäß den Fig. 1-5 könnte auch als integraler Bestandteil des Venilkörpers
18 ausgebildet sein.
[0014] Bei der Ausführungsform nach den Fig. 6 bis 8 weist der Verschluß 41 des inneren
Behälters 12 zum Zwecke des Befüllens mit Treibgas (Pfeile 21) desselben drei gleichmäßig
über den Umfang verteilt angeordnete äußere Längsnuten 51, 53 und 55 auf, die sich
jeweils nahezu über die gesamte Länge des im fertig montierten bzw. nach Befüllung
verschlossenen Zustand (siehe Fig. 7) des inneren Behälters 12 in diesen ragenden
Verschlußabschnitts 47 erstrecken. Die Befüllung des inneren Behälters 12 erfolgt
wie nachstehend: Zuerst wird in den inneren Behälter .12 die flüssige Komponente B
eingefüllt. Anschließend wird der Verschluß 41 entsprechend Fig. 6 in die nach Art
eines Flaschenhalses 19 ausgebildete Öffnung des inneren Behälters 12 gesteckt, und
zwar so, daß durch die Längsnuten 51, 53 und 55 eine Fluidverbindung zwischen dem
Innenraum des inneren Behälters und der äußeren Umgebung sichergestellt ist. Dann
wird mittels eines Füllkopfes flüssiges Treibmittel durch die Längsnuten 51, 53, 55
hindurch in den Innenraum des inneren Behälters 12 eingefüllt (Pfeile 21). Nach beendeter
Füllung wird der Verschluß 41 durch den Füllkopf ganz in die Öffnung des inneren Behälters
12 entsprechend Fig. 7 geschoben bzw. gedrückt unter elastischer Verformung von drei
am Außenumfang des Verschlußabschnitts 47 gleichmäßig über diesen verteilt und jeweils
zwischen zwei Längsnuten 51, 53 bzw. 53, 55 bzw. 55, 51 angeordneten Längsrippen 33,
35, 37, durch die der Verschluß 41 in der Behälteröffnung unter Verschließen der Längsnuten
51, 53, 55 fluidabdichtend gehalten ist. Die Länge 29 der Rippen 33, 35, 37 entspricht
etwa der halben Länge des in den inneren Behälter 12 ragenden Abschnitts 47 des Verschlusses
41. Die Ringdichtung 34 kommt im verschlossenen Zustand des inneren Behälters 12 mit
dem Öffnungsrand 44 desselben einerseits und mit einer am Verschluß 41 ange ordneten
Ringschulter 11 andererseits in fluiddichte Anlage (siehe Fig. 7), wobei die Ringschulter
11 an der der Ringdichtung 34 zugewandten Seite eine umlaufende Anpressrippe 49 aufweist,
die eine absolute Dichtigkeit auch bei höheren Drücken im Innern des inneren Behälters
gewährleistet.
[0015] Die Längsrippen 6 sollen den Verschluß 41 nur so lange sicher in der Öffnung des
inneren Behälters 12 fluidabdichtend halten, bis der innere Behälter 12 in den in
den Fig. 6 bis 8 nicht dargestellten äußeren Behälter eingeführt und in diesem fixiert
ist. Eine dauerhafte Fluidabdichtung zwischen dem Innenraum des inneren Behälters
und dem Innenraum des äußeren Behälters ist nur durch die Einklemmung des Verschlusses
41 zwischen dem Öffnungsrand 24 des inneren Behälters
12 und dem Ventilkörper des Abgabeventils sichergestellt.
[0016] Wie Fig. 6 erkennen läßt, erstrecken sich die 3 Längsrippen 33, 35 und 37 jeweils
ausgehend von der Ringschulter 11 nach unten in Richtung zum freien Ende des in die
Behälteröffnung ragenden Verschlußabschnitts 47 hin, wobei -wie dargelegt - die Längserstreckung
29 der Rippen 33, 35, 37 etwa der halben Länge des in die Behälteröffnung bzw. den
inneren Behälter 12 hineinragenden Verschlußabschnitts 47 entspricht.
[0017] Die kappenartige Verschlußmembran 28 sowie die Verbindung derselben mit dem übrigen
Verschlußkörper über die Ring-Sollbruchstelle 43 und die Membran-Fixierrippen 45 entsprechen
der Ausführungsform nach den Fig. 1 bis 5. Diesbezüglich wird auf die dortigen Ausführungen
verwiesen.
[0018] Die Behälter-Austrittsöffnung wird auch bei der
. Ausführungsform nach den Fig. 6 bis 8 durch den axialen Durchgang 26 des Verschlußkörpers
41 gebildet. In diesem ist ähnlich wie bei den vorangehend beschriebenen Ausführungsbeispielen
das Steigröhrchen 50 unter Preßsitz fixiert.
[0019] Sämtliche in den Unterlagen offenbarten Merkmale werden als erfindungswesentlich
beansprucht, soweit sie einzeln oder in Kombination gegenüber dem Stand der Technik
neu sind.
1. Vorrichtung zum Mischen und Versprühen einer aus wenigstens zwei Komponenten (A,
B) , zum Beispiel Flüssigkeiten, und einem Treibgas (T) bestehenden Mischung, bestehend
aus zwei ineinander angeordneten Behälters (10, 12) zur Aufnahme der zu mischenden
Komponenten (A, B) und des Treibgases (T) und einem am äußeren Behälter - (10) angeordneten,
einen Ventilkörper (18) und ein in diesem beweglich gelagertes Abgaberöhrchen - (30)
umfassenden Abgabeventil (14) , mit dem auf einen in Form einer Verschlußmembran ausgebildeten
Verschluß (41) des inneren Behälters (12) derart einwirkbar ist, daß die Verschlußmembran
- (28) bei normaler Betätigung des Abgaberöhrchens (30) in den inneren Behälter (12)
hineinstoß-bzw. -drückbar ist,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Verschlußmembran (28) eine Öffnung (26) des inneren Behälters (12) zugeordnet
ist, und daß diese Öffnung (26) Mittel (45) zur Fixierung der eingedrückten Verschlußmembran
(28) unter Ausbildung und Aufrechterhaltung einer Fluidverbindung (27) zwischen dem
Innenraum des inneren Behälters (12) und dem Innenraum des äußeren Behälters (10)
aufweist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Verschluß (41) des
inneren Behälters (12) deckel-oder haubenartig ausgebildet und mit einem zentralen,
die Behälteröffnung (26) definierenden Durchgang versehen ist, der durch die Verschlußmembran
(28) verschlossen ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Verschluß (41) außerhalb
des zentralen durch die Verschlußmembran (28) verschlossenen Durchganges einen weiteren
Durchgang (58) aufweist, dem ein Rückschlagventil zugeordnet ist, das unter dem im
gefüllten inneren Behälter (12) herrschenden Druck in Schließstellung gehalten, zum
Befüllen des inneren Behälters (12) jedoch öffenbar ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Rückschlagventil durch
eine zwischen dem Verschluß (41) und dem inneren Behälter (Öffnungsrand 24) angeordnete
Ringdichtung (34) gebildet ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß der deckel-oder
haubenartige Verschluß (41) unter der Wirkung eines elastischen Elementes (zum Beispiel
untere Abstützung 20 des inneren Behälters 12 innerhalb des äußeren Behälters 10)
gegen den Rand _(24) der zu verschließenden Öffnung des inneren Behälters (12) unter
Ausbildung einer Fluidabdichtung zwischen inerem und äußerem Behälter gedrückt ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Verschluß (41) des
inneren Behälters (12) klemmend zwischen diesem und dem Ventilkörper (18) des Abgabeventils
(14) gehalten ist.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel
zur Fixierung der eingedrückten bzw. in die Öffnung (26) des inneren Behälters (12)
gedrückten Verschlußmembran (28) mindestens drei etwa gleichmäßig über den Umfang
verteilt angeordnete Längsrippen (45) oder in Behälterlängsrichtung angeordnete Haltenoppen
oder dergleichen sind.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschlußmembran
(28) über eine Sollbruchstelle - (Schwachstelle 43) mit dem übrigen Teil des Verschlusses
(41) des inneren Behälters (12) verbunden ist.
9. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1, 2, 5-8, dadurch gekennzeichnet,
daß der Verschluß (41) zum Zwecke des Befüllens (Pfeile 21) des inneren Behälters
(12) mindestens eine, vorzugsweise drei, etwa gleichmäßig über den Umfang verteilt
angeordnete äußere Längsnuten (51, 53 und/oder 55) aufweist, die sich jeweils nahezu
über die gesamte Länge des im fertig montierten bzw. nach Befüllung verschlossenen
Zustandes des inneren Behälters (12) in diesen ragenden Abschnitts (47) des Verschlusses
(41) erstrecken.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1-9, dadurch gekennzeichnet, daß der im montierten
Zustand in den inneren Behälter (12) ragende Abschnitt (47) des Verschlusses (41)
am Außenumfang mindestens eine, vorzugsweise drei gleichmäßig über den Umfang verteilt
und jeweils zwischen zwei Längsnuten (51, 53 bzw. 53, 55 bzw. 55, 51) angeordnete
jeweils elastisch deformierbare Längsrippen (33, 35, 37), -noppen oder dergleichen
aufweist, durch die der nach Befüllen des inneren Behälters (12) durch die Längsnuten
- (51, 53, 55) hindurch in die Öffnung (Halsabschnitt 19) desselben unter Verschließen
der Längsnuten - (51, 53, 55) geschobene Verschluß (41) fluidabdichtend gehalten ist.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Längs (29) der Rippen
(33, 35, 37) etwa der halben Länge des in den inneren Behälter (12) ragenden Abschnittes
(47) des Verschlusses (41) entspricht.