[0001] Die Erfindung bezieht sich auf einen Granatenkörper, insbesondere für Handgranaten,
mit einem mehrteiligen, zumindest ingesamt einen Hohlkörper bildenden Splitterkörper
aus in Kunststoff eingebetteten Metallpartikeln und vorzugsweise einem den Splitterkörper
wenigstens teilweise umhüllenden äußeren Gehäusemantel aus Kunststoff, wobei die Teile
des Splitterkörpers an den Verbindungsflächen formschlußartig ineinandergreifen.
[0002] Um bei einer Granate, insbesondere Handgranate, eine möglichstgleichmäßige Splitterverteilung
zu erreichen, ist es erforderlich, daß der Splitterkörper den mit Sprengstoff gefüllten
Innenraum der Granate bzw. Handgranate möglichst vollständig umhüllt. Dieser Forderung
steht aber entgegen, daß der Splitterkörper zumindest an einer Stelle eine Öffnung
aufweisen muß, die einerseits zum Einfüllen bzw. Einführen des Sprengstoffes dient.
Andererseits ragen durch diese Öffnung auch Teile des Zünders - bei Handgranaten z.
B. das Zündröhrchen - vom Zünderkopf in den Innenraum des Splitterkörpers.
[0003] Um dennoch eine möglichst vollständige Umhüllung des Sprengsatzes zu erzielen, wurde
bereits vorgeschlagen (AT-A-348 898), den Splitterkörper mehrteilig auszubilden, wobei
auf einen nach oben offenen topfförmigen Hohlkörper, dessen Wandung aus in Kunststoff
eingebetteten Metallpartikeln besteht, nach dem Einsetzen des Sprengsatzes ein zweiteiliger
Deckel ebenfalls aus in Kunststoff eingebetteten Metallpartikeln aufgesetzt und durch
einen Bajonettverschluß gesichert wird. Dieser Deckel läßt eine gegenüber der Öffnung
des topfförmigen Hohlkörpers wesentlich geringere Öffnung frei, in die der Zünderkopf
mit einem Gewindeteil einsetzbar ist. Bei derartigen Konstruktionen besteht die Gefahr,
daß bei der Detonation des Sprengstoffes die einzelnen gesonderten Teile des Splitterkörpers,
zumindest aber des Deckels, ohne ihrerseits in die einzelnen Metallpartikeln zerlegt
zu werden, wegfliegen und so ungewollt größere Splittereinheiten bilden und eine rundum
gleichmäßige Splitterverteilung verhindern.
[0004] Es sind auch mehrteilige, insgesamt einen Hohlkörper bildende Splitterkörper bekannt
geworden, deren schalenförmige Teile mit Hilfe von ineinandergreifenden Nuten und
Federn verbunden werden, worauf der so gebildete Splitterkörper mit einem äußeren
Gehäusemantel aus Kunststoff umhüllt wird (AT-A-240 218). Abgesehen von der relativ
großen Öffnung dieser bekannten Splitterkörper ergibt sich entlang der Verbindungsflächen
der schalenförmigen Teile im Bereich der dort ausgebildeten Nuten und Federn ein Mangel
an Metallpartikeln und in der Folge eine entsprechende Zone verringerter Splitterwirkung.
[0005] Aufgabe der Erfindung ist es, bei einem mehrteiligen, insgesamt einen Hohlkörper
bildenden Splitterkörper eine rundum möglichst gleichmäßige Splitterverteilung zu
erzielen bzw. die Gleichmäßigkeit der Ausstreuung der im Splitterkörper angeordneten
Metallpartikeln zu verbessern.
[0006] Dies wird erfindungsgemaß dadurch erreicht, daß die vorzugsweise etwa kugelförmigen
Metallpartikeln bei zusammengefügtem Splitterkörper über die Verbindungsfläche hinweg
einen Abstand aufweisen, der kleiner als der Partikeldurchmesser, vorzgusweise gleich
oder kleiner ist als der halbe Partikeldurchmesser und daß wenigstens im Bereich der
Verbindungsflächen mindestens eine innere Partikellage gegenüber mindestens einer
äußeren Partikellage um etwa einen halben Partikeldurchmesser versetzt ist.
[0007] Während bei den bisher bekannten Handgranaten der eingangs genannten Gattung auf
die Anordnung der Metallpartikeln im Bereich der Verbindungsflächen zwischen den einzelnen
Teilen des Splitterkörpers nicht geachtet wurde und sich dadurch in diesen Verbindungsbereichen
ein Mangel an Metallpartikeln im Vergleich zu den übrigen Bereichen des Splitterkörpers
ergeben ha
t, was eine gewisse Ungleichmäßigkeit der Splitterverteilung zur Folge hatte, werden
erfindungsgemäß auch in den Bereichen der Verbindungsflächen Metallpartikeln angeordnet,
und zwar in einer Weise, die eine möglichst gleichmäßige Splitterverteilung bei der
Detonation der Sprengladung garantiert.
[0008] Die Verbindungsflächen zwischen den einzelnen Teilen des Splitterkörpers können z.
B. stufenförmig oder wie Nut und Feder ausgebildet sein. Dabei ist es vorteilhaft,
wenn die gedachte Fortsetzung der zur Splitterkörperoberfläche quer liegenden Verbindungsflächenbereiche
eine geometrische Fläche darstellt, die in einen der beiden zu verbindenden Teile
des Splitterkörpers mehrere, vorzugsweise in einer Reihe entlang der Verbindungsfläche
angeordnete Metallpartikeln Schneidet.
[0009] In bevorzugter Weise werden wenigstens annähernd kugelförmige Metallpartikeln von
etwa gleicher Größe verwendet, die in nahezu dichter Packung in den Teilen des Splitterkörpers
angeordnet sind. In diesem Fall kann der Grundgedanke der Erfindung am besten auf
die Weise verwirklicht werden, daß die quer zur Splitterkörperoberfläche verlaufenden
Verbindungsflächen mindestens zwei Teilbereiche aufweisen, die um einen solchen Abstand
gegeneinander versetzt sind, der annähernd dem Radius der Metallpartikeln oder einem
ungeradzahligen Vielfachen des Radius entspricht.
[0010] Die Metallpartikeln, die, wie ausgeführt, vorzugsweise kugelförmig ausgebildet sind,
werden üblicherweise aus Stahl hergestellt. In den Splitterkörperteilen sind die Metallpartikel
in Kunststoff, beispielsweise in Polystyrol, eingebettet. Die Herstellung der Splitterkörperteile
kann in einem Spritzgußwerkzeug erfolgen, in dessen Werkzeughöhlung die Metallpartikeln
eingefüllt werden, worauf der Kunststoff in flüssiger Form und unter Druck eingespritzt
wird.
[0011] Die Vereinigung der einzelnen Splitterkörperteile kann am besten durch Verkleben
erfolgen. Zusätzlich ist es möglich, die zusammengefügten Splitterkörperteile, wie
üblich, mit einer gemeinsamen Hülle aus Kunststoff, vorzugsweise aus zähelastischem
Kunststoff, z. B. aus Polyäthylen, zu umformen. Dies kann wiederum am günstigsten
in einem Spritzgußwerkzeug erfolgen, in dessen Höhlung die zusammengefügten Teile
des Splitterkörpers als Kern eingelegt werden.
[0012] Bei Splitterkörpern, die mindestens eine Öffnung aufweisen, auf die, vorzugsweise
nach dem Einsetzen des Sprengstoffes ein gegebenenfalls mit einer kleineren Öffnung
versehener Deckel aus in Kunststoff eingebetteten Metallpartikeln aufsetzbar ist,
tritt vor allem auch das Problem auf, daß bei der Detonation des Sprengstoffes der
Deckel als Ganzes weggeschleudert wird.
[0013] Um dies zu verhindern, ist gemäß einem speziellen Merkmal der Erfindung vorgesehen,
daß die Seitenwand des Deckels von der Außenseite zum Innenraum des Splitterkörpers
mindestens eine Abstufung aufweist, und daß die vom inneren Ringspalt zwischen Deckel
und Hohlkörper ausgehende, der peripheren Seitenwand der inneren Stufe des Deckels
folgende und über diese nach außen fortgesetzte gedachte geometrische Fläche im äußeren
Bereich des Deckels mehrere, vorzugsweise eine ringförmige Reihe von Metallpartikeln
schneidet.
[0014] Es hat sich gezeigt, daß durch diese Maßnahme verhindert werden kann, daß der Deckel
des Splitterkörpers unzerteilt wie ein Propfen weggeschleudert wird, vielmehr werden
auch im Deckel des Splitterkörpers bei der Detonation des Sprengstoffes die Metallpartikel
aus ihrem Verbund gelöst und einzeln ausgeschleudert. Eine Pfropfenbildung kann vor
allem dann auftreten, wenn sich im Splitterkörper umfangsgeschlossene Bereiche bilden,
deren periphere Umgrenzung von Zwischenräumen zwischen Metallpartikeln gebildet ist
und dies sich von Innenwand zur Außenwand des Splitterkörpers durchgehend fortsetzt.
Bei einem einstückigen Splitterkörper treten derartige Propfen normalerweise gar nicht
auf, weil sich die Metallpartikel bei der Fertigung im Formhohlraum unregelmäßig verteilen
und die Metallpartikel in zwei oder mehreren Lagen von innen nach außen versetzt liegen.
Wenn aber der Splitterkörper aus Hohlkörper und Deckel zusammengesetzt ist, dann bildet
sich längs des inneren Ringspaltes zwischen Deckel und Hohlkörper eine splitterfreie
Zone. Wenn sich nun diese splitterfreie Ringzone "geradlinig" zur Außenwand fortsetzen
würde, dann wären die Voraussetzungen für die erwähnte schädliche Pfropfenbildunggegeben.
Durch die erfindungsgemäße Maßnahme wird diesem Effekt praktisch durch ein bewußtes
Versetzen der äußeren gegenüber den inneren Metallpartikeln im Deckel entgegengetreten.
Wenn die erfindungsgemäße Maßnahme befolgt wird, dann wird sich üblicherweise von
selbst ergeben, daß auch die vom äußeren Ringspalt zwischen Deckel und Hohlkörper
ausgehende, der peripheren Seitenwand der äußeren Stufe des Deckels folgende und über
diese nach innen fortgesetzte gedachte geometrische Fläche im inneren Bereich der
den Deckel umgebenden Wandung des Hohlkörpers mehrere, vorzugsweise eine ringförmige
Reihe von Metallpartikeln schneidet. Ansonsten ist vorzugsweise bewußt dafür Sorge
zu tragen, daß auch diese Bedingung erfüllt ist.
[0015] Wenn - wie dies vorzugsweise vorgesehen ist - sowohl im Hohlkörper als auch im Deckel
des Splitterkörpers kugelförmige Metallpartikel von etwa gleicher Größe und dichter
Packung angeordnet sind, dann läßt sich der Erfindungsgedanke auf die Weise verwirklichen,
daß der seitliche Abstand zwischen den peripheren Seitenflächen der Stufen des Deckels
etwa dem Radius der Metallpartikel oder einem ungeradzahligen Vielfachen des Radius
entspricht
[0016] Üblicherweise besitzt der den Splitterkörper hauptsächlich bildende Hohlkörper bloß
eine Öffnung, durch die sowohl das Einfüllen des Sprengstoffes erfolgt, als auch der
Durchtritt von Zünderteilen. In diesem Fall ist nur ein Deckel erforderlich, der allerdings
nicht unbedingt einteilig sein muß, zweckmäßigerweise aber als einteiliger ringförmiger
Deckel mit einer kleinen zentralen Öffnung ausgebildet wird. Bei offenem Deckel erfolgt
das Einfüllen des Sprengstoffes. Durch die kleinere Öffnung im geschlossenen Deckel
ragt ein Zünderteil, z.B. ein Zündröhrchen, ins Innere des Handgranatenkörpers. Die
Öffnung im Deckel soll möglichst klein sein und vorzugsweise eine Querschnittsfläche
aufweisen, die bloß der Querschnittsfläche des einzusetzenden Zünderteiles bzw. Zündröhrchens
entspricht.
[0017] Die Erfindung wird nachstehend anhand der Zeichnungen durch Ausführungsbeispiele
näher erläutert.
Fig. 1 zeigt einen Splitterkörperteil für eine Handgranate in einer Ansicht auf die
Verbindungsfläche,
Fig. 2 ist ein Querschnitt gemäß 11 - II der Fig. 1,
Fig. 3 ist ein entsprechender Querschnitt des Gegenstückes des Splitterkörpers.
In Fig. 4 ist der fertige Handgranatenkörper dargestellt, wobei die beiden Splitterkörperteile
1, 2 um 90° gegenüber Fig. 1 - 3 gedreht sind.
Fig. 5 zeigt einen vergrößerten Querschnitt von zwei Splitterkörperteilen im Bereich
der Verbindungsfläche.
In Fig. 6 - 11 sind verschiedene Ausführungsvarianten der Verbindungsbereiche der
einzelnen Splitterkörperteile dargestellt.
Fig. 12 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel einer Handgranate im Vertikalschnitt
mit einem erfindungsgemäßen Splitterkörper,
Fig. 13 zeigt einen vergrößerten Ausschnitt des Splitterkörpers nach Fig. 12 im Bereich
des Deckels,
Fig. 14 ist eine Variante zu Fig. 13,
Fig. 15 zeigt im Vertikalschnitt einer Handgranate ein weiteres Ausführungsbeispiel
eines erfindungsgemäßen Splitterkörpers.
[0018] Der in Fig. 1 und 2 dargestellte Splitterkörperteil 1 ist halbschalenförmig ausgebildet
und wird, wie aus Fig. 4 ersichtlich, mit einem entsprechend geformten halbschalenförmigen
Splitterkörperteil 2 (Fig. 3) zu einem etwa eiförmigen Hohlkörper vereinigt, wobei
die beiden halbschalenförmigen Splitterkörperteile 1 und 2 noch durch einen ringförmigen
Teil 3 im Bereich der Durchtrittsöffnung für das Zündröhrchen ergänzt werden können.
Auf den Splitterkörper bzw. auf die beiden verbundenen halbschalenförmigen Splitterkörperteile
1 und 2 wird ein äußerer Gehäusemantel 4 aus Kunststoff aufgeformt, wobei der Gehäusemantel
4 auch noch einen Gewindehals 5 aufweist, auf den der Zünder der Handgranate aufgeschraubt
wird.
[0019] Die beiden Splitterkörperteile 1 und 2 weisen korrespondierende stufenförmige Verbindungsflächen
6 auf. Wie im Bereich dieser Verbindungsflächen 6 die - im vorliegenden Fall kugelförmigen
- Metallpartikeln 7 angeordnet sind, geht insbesondere aus der vergrößerten Querschnittsdarstellung
gemäß Fig. 5 hervor. Demnach weisen die Metallpartikeln 7 bei zusammengefügtem Splitterkörper
über die Verbindungsfläche 6 hinweg nur einen geringen Abstand (Oberflächenabstand)
auf und die innere Lage der Metallpartikeln 7 ist gegenüber der äußeren Lage um etwa
einen halben Durchmesser der kugelförmigen Metallpartikeln versetzt. Für das dargestellte
Ausführungsbeispiel gilt ferner, daß die gedachte Fortsetzung F der zur Splitterkörperoberfläche
S quer liegenden Verbindungsflächenbereiche V eine geometrische Fläche darstellt,
die in einem der beiden Splitterkörperteile Metallpartikeln 7 schneidet, die in einer
Reihe längs der Verbindungsflächen 6 angeordnet sind. Weiters gilt für diese Anordnung
der kugelförmigen Metallpartikeln, daß der Abstand D der quer zur Splitterkörperoberflächen
verlaufenden Verbindungsflächenbereiche V in etwa gleich dem Radius r der kugelförmigen
Metallpartikeln 7 ist.
[0020] Bei der Ausführungsvariante gemäß Fig. 6 ist dieser Abstand D gleich 3 r. Allgemein
gilt für den Abstand D bei einer stufenförmigen Ausbildung der Verbindungsflächen
6 und bei Verwendung von kugelförmigen Metallpartikeln von annähernd gleicher Größe
die Beziehung
D-r(2n+1);neN
[0021] Die vorstehende Formel für den Abstand D gilt auch für die Ausführungsformen der
Verbindungsfläche 6 und der kugelförmigen Metallpartikeln 7 nach Fig. 7 - 10, nicht
jedoch für die Ausführungsform nach Fig. 11. Trotzdem ist auch die Ausführungsform
nach Fig. 11 ein Ausführungsbeispiel der Erfindung, weil auch dort bei zusammengefügtem
Splitterkörper über die Verbindungsflächen 6 hinweg der Abstand (Oberflächenabstand)
der kugelförmigen Metallpartikeln 7 kleiner ist als der Kugeldurchmesser, ja sogar
kleiner als der Kugelradius und weil die einzelnen Lagen der kugelförmigen Metallpartikeln
gegeneinander um etwa einen halben Kugeldurchmesser versetzt sind.
[0022] Wie aus Fig. 4 ersichtlich, ist auch die Verbindung zwischen dem zusätzlichen ringförmigen
Splitterkörperteil 3 und den vereinigten halbschalenförmigen Splitterkörperteilen
1 und 2 nach den erfindungsgemäßen Grundsätzen verwirklicht, was anhand der Fig. 12
bis 15 noch näher erläutert wird.
[0023] Beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 - 5 ist der Splitterkörper entlang seiner Längsachse
in zwei halbschalenförmige Splitterkörperteile 1, 2 geteilt. Grundsätzlich läßt sich
die Erfindung jedoch auch bei einer anderen Teilung des Splitterkörpers anwenden,
beispielsweise bei einer Querteilung des Splitterkörpers in einen oberen und einen
unteren schalenförmigen Teil.
[0024] Auch die Handgranate gemäß Fig. 12 und 13 weist einen Handgranatenkörper 1' auf,
der aus einem inneren Splitterkörper 2', 3 und einem äußeren Gehäusemantel 4 besteht.
Der äußere Gehäusemantel 4 ist aus zähelastischem Kunststoff, z. B. Polyäthylen, gefertigt
und weist einen halsförmigen Ansatz 5 mit Außengewinde auf. Der Splitterkörper besteht
aus zwei Teilen, einem Hohlkörper 2' und einem Deckel 3. Sowohl die Wandung des Hohlkörpers
2' als auch der Deckel 3 bestehen aus in Kunststoff eingebetteten Metallpartikeln
7 in Form von Stahlkugeln. Die Metallpartikel 7 sind in dichter Packung angeordnet.
Der die Metallpartikel verbindende Kunststoff kann beispielsweise aus Polystyrol bestehen.
[0025] Auf den Handgranatenkörper wird ein Zünderkopf 8 aufgeschraubt, der die üblichen
Funktionselemente, wie Schläger 8', Sicherungsbügel 9 und Zündröhrchen 10 trägt. Das
Zündröhrchen 10 ragt durch die zentrale Öffnung des Deckels 3 in das Innere des Handgranatenkörpers,
und zwar in eine Aussparung des Sprengsatzes 11. (Dies gilt übrigens auch für das
Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 bis 4).
[0026] Der Deckel 3 des Splitterkörpers ist ringförmig mit einer kleinen zentralen Öffnung
ausgebildet, deren Querschnittsfläche der Querschnittsfläche des Zündröhrchens 10
entspricht. Die periphere Seitenwand des Deckels 3 ist abgestuft ausgebildet, wobei
der äußere Umfang des Deckels 3 größer ist als sein innerer Umfang.
[0027] Die Metallpartikel 7 sind im Deckel 3 und in dem den Deckel 3 umgebenden Bereich
des Hohlkörpers 2 so angeordnet, daß die vom inneren Ringspalt 12 zwischen Deckel
3 und Hohlkörper 2' ausgehende, der peripheren Seitenwand der inneren Stufe des Deckels
3 folgende und über diese nach außen fortgesetzte gedachte geometrische Fläche F
l (im vorliegenden Fall eine Zylinderfläche) im äußerer Bereich des Deckels 3 mehrere
Metallpartikel schneidet, die sich in ringförmiger Anordnung um die Achse des Deckels
(und der Handgranate) beinden. Ferner schneidet die vom äußeren Ringspalt 13 zwischen
Deckel 3 und Kohlkörper 2' ausgehende, der peripheren Seitenwand der äußeren Stufe
des Deckels 3 folgende und nach innen fortgesetzte gedachte geometrische Fläche F
A (ebenfalls eine Zylinderfläche) im inneren Bereich der den Deckel 3 umgebenden Wandung
des Hohlkörpers 2' mehrere Metallpartikel, die wiederum in einer ringförmigen Reihe,
bezogen auf die Achse der Handgranate, angeordnet sind.
[0028] Der seitliche Abstand D zwischen den peripheren Seitenflächen der Stufen des Deckels
3 ist etwa gleich dem Radius r der Metallpartikel 7.
[0029] Das Füllen des Handgranatenkörpers mit Sprengstoff, z. B. einem im Verarbeitungszustand
pulverförmigen, flüssigen oder plastischen Sprengstoff (beispielsweise Hexogen, Composition
B, Nitropenta) erfolgt bei offenem Deckel 3. Nach dem Füllen mit Sprengstoff wird
der Deckel geschlossen und vorzugsweise mit dem Hohlkörper 2' verklebt. Schließlich
wird durch die kleine Öffnung im Deckel 3 das Zündröhrchen 10 eingeführt und der Zünderkopf
mit dem Handgranatenkörper verschraubt.
[0030] Die Ausführungsvariante gemäß Fig. 14 unterscheidet sich gegenüber jener nach Fig.
12 und 13 dadurch, daß der seitliche Abstand zwischen den peripheren Seitenflächen
der Stufen des Deckels 3 größer ist, und zwar dem Dreifachen des Radius r der Metallpartikel
7 entspricht. Ganz allgemein gilt auch hier bei Verwendung von kugelförmigen Metallpartikeln
etwa gleicher Größe in dichter Packung, daß der seitliche Abstand D zwischen den peripheren
Seitenflächen der Stufen des Deckels einem ungeradzahligen Vielfachen des Radius r
der Metallpartikel entspricht. Formelmäßig ausgedrückt bedeutet dies wiederum:
D=r(2n+1);neN
[0031] Im Falle der Ausführungsvariante gemäß Fig. 14 sind die geometrischen Flächen F
j, F
A, die den seitlichen Stufenflächen des Deckels 3 folgen und jeweils mehrere Metallpartikel
7 im Deckel 3 bzw. im Hohlkörper 2' schneiden, nicht Zylinderflächen, sondern Kegelflächen.
[0032] In Fig. 14 ist nur der Splitterkörper 2', 3 dargestellt, nicht aber auch ein äußerer
Gehäusemantel aus Kunststoff, der allerdings üblicherweise, wenn auch nicht zwingend,
vorgesehen ist.
[0033] Das Ausführungsbeispiel nach Fig. 15 zeigt wiederum eine Handgranate mit einem aus
einem Hohlkörper 2' und einem Deckel 3 bestehenden Splitterkörper, wobei sowohl in
der Wandung des Hohlkörpers als auch im Deckel 3 in Kunststoff eingebettete Metallpartikel,
vorzugsweise Stahlkugeln, in dichter Packung angeordnet sind. Der Deckel 3 weist eine
zentrale Öffnung für den Durchtritt des Zündröhrchens 10 auf. Der Hohlkörper 2' hat
einen zylindrischen Hohlraum und ist daher bei offenem Deckel 3 dazu geeignet, einen
vorgeformten Preßling eines festen Sprengstoffes 11 aufzunehmen.
[0034] Der nach dem Einführen des Sprengstoffes 11 aufgesetzte Deckel wird durch Teile des
aufgeschraubten Zünderkopfes 8 niedergehalten, kann aber auch zusätzlich mit der Wandung
des Hohlkörpers 2' verklebt werden.
[0035] Auch beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 15 gelten die erfindungsgemäßen Bedingungen
für die Anordnung der Metallpartikel im Deckel 3 und in den den Deckel umgebenden
Bereichen des Hohlkörpers 2', und zwar in bezug auf die peripheren Seitenflächen der
beiden Stufen des Deckels 3, wonach die gedachte Verlängerung des inneren Ringspalts
12 zwischen Deckel 3 und Hohlkörper 2' nach außen im äußeren Bereich des Deckels 3
auf Metallpartikel 7 und nicht ausschließlich auf Zwischenräume zwischen Metallpartikeln
trifft. Ebenso trifft die gedachte Verlängerung des äußeren Ringspalts 13 zwischen
Deckel 3 und Hohlkörpers 2' nach innen im inneren Bereich der den Deckel 3 umgebenden
Wandung des Hohlkörpers 2 auf Metallpartikel 7 und nicht ausschließlich auf Zwischenräume
zwischen Metallpartikeln.
[0036] In den dargestellten Ausführungsbeispielen sind die Seitenflächen des Deckels 3 zweistufig
ausgebildet, im Rahmen der Erfindung sind auch drei- oder mehrstufige Ausbildungen
des Deckels 3 möglich. Ferner kann der Splitterkörper auch mit einem zweiten Deckel
ausgestattet sein, und zwar an dem dem Zünderkopf gegenüberliegenden Boden des Splitterkörpers,
wenn von dort aus das Einfüllen des Sprengstoffes erfolgen soll. Dieser zweite Deckel
weist aber kein zentrales Loch auf.
[0037] Wenn in der vorliegenden Beschreibung und in den Patentansprüchen von einem "mehrteiligen"
Splitterkörper die Rede ist, so sollen damit - wie aus Fig. 12 und 15 hervorgeht -
auch zweiteilige Splitterkörper erfaßt sein.
1.Granatenkörper, insbesondere für Handgranaten, mit einem mehrteiligen, zumindest
ingesamt einen Hohlkörper bildenden Splitterkörper (1, 2, 3; 2', 3) aus in Kunststoff
eingebetteten Metallpartikeln (7), wobei die Teile des Splitterkörpers an den Verbindungsflächen
(6; 12, 13) formschlußartig ineinandergreifen, dadurch gekennzeichnet, daß die Metallpartikeln
(7) bei zusammengefügtem Splitterkörper über die Verbindungsfläche (6; 12, 13) hinweg
einen Abstand aufweisen, der kleiner als der Partikeldurchmesser ist, und daß wenigstens
im Bereich der Verbindungsflächen (6; 12, 13) mindestens eine innere Partikellage
gegenüber mindestens einer äußeren Partikellage um etwa einen halben Partikeldurchmesser
versetzt ist.
2. Granatenkörper nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die etwa kugelförmigen
Metallpartikeln (7) über die Verbindungsfläche (6; 12, 13) der Teile des Splitterkörpers
(1, 2, 3; 2', 3) hinweg einen Abstand aufweisen, der gleich oder kleiner ist als der
halbe Partikeldurchmesser.
3. Granatenkörper nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die gedachte
Fortsetzung (F) der zur Splitterkörperoberfläche (S) quer liegenden Verbindungsflächenbereiche
(V) eine geometrische Fläche darstellt, die in einem der beiden zu verbindenden Teile
(1, 2) des Splitterkörpers mehrere in einer Reihe entlang der Verbindungsfläche (6)
angeordnete Partikeln (7) schneidet.
4. Granatenkörper nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die
quer zur Splitterkörperoberfläche (5) verlaufenden Verbindungsflächen (6) mindestens
zwei Teilbereiche (V) aufweisen, die um einen Abstand (D) gegeneinander versetzt sind,
der dem Radius (r) oder einem ungeradzahligen Vielfachen des Radius (r) der kugelförmigen
Metallpartikeln (7) entspricht.
5. Granatenkorper, insbesondere nach einem der Ansprüche 1 bis 4, bestehend aus einen
Hohlkörper (2') bildenden Splitterkörper, dessen Wandung aus in Kunststoff eingebetteten
Metallpartikeln (7) besteht und mindestens eine Öffnung aufweist, auf die ein gegebenenfalls
mit einer Öffnung versehener Deckel (3) aus in Kunststoff eingebetteten Metallpartikeln
(7) aufsetzbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenwand des Deckels (3) von
der Außenseite zum Innenraum des Splitterkörpers mindestens eine Abstufung aufweist,
und daß die vom inneren Ringspalt (12) zwischen Deckel (3) und Hohlkörper (2') ausgehende
der peripheren Seitenwand der inneren Stufe des Deckels (3) folgende und über diese
nach außen fortgesetzte gedachte geometrische Fläche (Fj) im äußeren Bereich des Deckels (3) mehrere Metallpartikeln (7) schneidet.
6. Granatenkörper nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die vom äußeren Ringspalt
(13) zwischen Deckel (3) und Hohlkörper (2') ausgehende, der peripheren Seitenwand
der äußeren Stufe des Deckels (3) folgende und über diese nach innen fortgesetzte
gedachte geometrische Fläche (FA) im inneren Bereich der den Deckel (3) umgebenden Wandung des Hohlkörpers (2) mehrere
Metallpartikeln (7) schneidet.
7. Granatenkörper nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl im Hohlkörper
(2') als auch im Deckel (3) wenigstens annähernd kugelförmige Metallpartikel (7) von
etwa gleicher Größe in dichter Packung angeordnet sind und daß der seitliche Abstand
(D) zwischen den peripheren Seitenflächen der Stufen des Deckels (3) etwa dem Radius
(r) der Metallpartikel (6) oder einem ungeradzahligen Vielfachen des Radius (r) entspricht.
8. Granatenkörper nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der
Querschnitt der Öffnung im Deckel (3) dem Querschnitt des Zündröhrchens (10) entspricht.
9. Granatenkörper nach einem der Ansprüche 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die
von den geometrischen Flächen (Fl, FA) geschnittenen Metallpartikeln (7) im Deckel (3) bzw. im Bereich der den Deckel (3)
umgebenden Wandung des Hohlkörpers (2) in einer ringförmigen Reihe angeordnet sind.
10. Granatenkörper nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die
Metallpartikeln etwa kugelförmig ausgebildet sind.
1. Grenade body, in particular for hand- grenades, with a multipart splinter body
(1, 2, 3; 2', 3) forming at least in its entirety a hollow body and consisting of
metal particles (7) embedded in plastic, whereby the parts of the splinter body engage
one another at their junction faces (6; 12, 13) in a positive manner, characterised
in that, when the splinter body is assembled, the metal particles (7) exhibit a distance
across the junction face (6; 12, 13), which is smaller than the particle diameter,
and in that at least within range of the connecting faces (6; 12,13) not less than
one inner layer of particles is offset in relation to not less than one outer layer
of particles by about half a particle diameter.
2. Grenade body according to claim 1, characterised in that the approximately spherical
metal particles (7) exhibit across the junction face (6; 12, 13) of the parts of the
splinter body (1, 2, 3; 2', 3) a distance which is equal to or smaller than half the
particle diameter.
3. Grenade body according to claims 1 or 2, characterised in that the mathematical
extension (F) of the junction face zones (V) at right angles to the surface (S) of
the splinter body constitutes a geometric area intersecting within one of the two
parts to be joined (1, 2) of the splinter body several particles (7) arranged in a
row along the junction face (6).
4. Grenade body according to one of claims 1 to 3, characterised in that the junction
faces (6) at right angles to the surface (S) of the splinter body have at least two
partial zones (V) offset in relation to one another by a distance (D), which corresponds
to the radius (r) or an odd-numbered multiple of the radius (r) of the spherical metal
particles (7).
5. Grenade body, in particular according to one of claims 1 to 4, comprising a splinter
body consisting of a hollow body (2'), whereby the wall of said splinter body consists
of metal particles (7) embedded in plastic and possesses at least one opening, on
which a cover (3) of metal particles (7) embedded in plastic can, if necessary, be
mounted, characterised in that the side wall of cover (3) exhibits from the outside
to the inner space of the splinter body at least one step and in that the geometric
area (Fl) emanating from the inner annular gap (12) between cover (3) and hollow body (2'),
following the peripheral side wall of the inner step of cover (3) and imagined as
continuing beyond the latter outward, intersects in the outer zone of cover (3) several
metal particles (7)
6. Grenade body according to claim 5, characterised in that the geometric area (FA) emanating from the outer annular gap (13) between cover (3) and hollow body (2'),
following the peripheral side wall of the outer step of cover (3) and imagined as
continuing beyond the latter inward, intersects within the inner zone of the wall
of hollow body (2) surrounding cover (3) several metal particles (7)
7. Grenade body according to claim 5 or 6, characterised in that both within the hollow
body (2') and within cover (3) at least approximately spherical metal particles (7)
of roughly identical size are arranged closely packed, and in that the lateral distance
(D) between the peripheral side faces of the steps of cover (3) corresponds approximately
to radius (r) of the metal particles (6) or an odd-numbered multiple of radius (r).
8. Grenade body according to one of claims 5 to 7, characterised in that the cross-section
of the aperture in cover (3) corresponds with the cross-section of the detonating
tube (10).
9. Grenade body according to one of claims 5 or 6, characterised in that the metal
particles (7) intersected by the geometric areas (Fj, FA) are, within cover (3) or within the wall of hollow body (2) surrounding cover (3),
arranged in a ringshaped row.
10. Grenade body according to one of claims 1 to 9, characterised in that the metal
particles are approximately spherical.
1. Corps de grenade, notamment pour grenades à main, présentant un corps d'éclatement
(1, 2, 3; 2', 3) en plusieurs parties, formant au moins dans l'ensemble un corps creux
constitué de particules métalliques (7) enrobées dans du plastique, les parties du
corps d'éclatement s'emboîtant les unes dans les autres de par leur forme au niveau
des surfaces de jonction (6; 12,13), caractérisé en ce que, lorsque le corps d'éclatement
est assemblé, les particules métalliques (7) présentent, le long de la surface de
jonction (6; 12, 13) une distance qui est inférieure au diamètre des particules; et
en ce que, au moins dans la zone des surfaces de jonction (6; 12, 13), au moins une
couche de particules intérieure est décalée, d'environ un demi-diamètre des particules,
par rapport à au moins une couche de particules extérieure.
2. Corps de grenade selon la revendication 1, caractérisé en ce que les particules
métalliques (7), qui sont de forme à peu près sphérique, présentent, le long de la
surface de jonction (6; 12,13) des parties du corps d'éclatement (1, 2, 3; 2', 3),
une distance qui est égale ou inférieure au demi-diamètre des particules.
3. Corps de grenade selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que le prolongement
imaginaire (F) des zones (V) de la surface de jonction qui sont situées transversalement
à la surface (S) du corps d'éclatement représente une surface géométrique qui, dans
l'une des deux parties (1, 2) du corps d'éclatement à joindre, coupe plusieurs particules
disposées sur une rangée le long de la surface de jonction (6).
4. Corps de grenade selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que les
surfaces de jonction (6) dirigées transversalement à la surface (5) du corps d'éclatement
présentent au moins deux zones partielles (V) qui sont décalées l'une par rapport
à l'autre d'une distance (D) qui correspond au rayon (r), ou à un multiple impair
du rayon (r) des particules métalliques (7) en forme de sphère.
5. Corps de grenade, notamment selon l'une des revendications 1 à 4, constitué d'un
corps d'éclatement qui forme un corps creux (2') dont la paroi est constituée de particules
métalliques (7) enrobées dans du plastique et présente au moins une ouverture sur
laquelle peut être pose un couvercle (3) présentant éventuellement une ouverture et
constitué de particules métalliques (7) enrobées dans du plastique, caractérisé en
ce que la paroi latérale du couvercle (3) présente, depuis le côté extérieur vers
l'espace intérieur du corps d'éclatement, au moins un décrochement, et en ce que la
surface géométrique imaginaire (FI) qui part de la fente annulaire intérieure (12) située entre le couvercle (3) et
le corps creux (2'), qui suit la paroi latérale périphérique du décrochement intérieur
du couvercle (3) et qui se prolonge vers l'extérieur au-delà de cette paroi recoupe
plusieurs particules métalliques (7) dans la zone extérieure du couvercle (3).
6. Corps de grenade selon la revendication 5, caractérisé en ce que la surface géométrique
imaginaire (FA) qui part de la fente annulaire extérieure (13) située entre le couvercle (3) et
le corps creux (2'), qui suit la paroi latérale périphérique du décrochement extérieur
du couvercle (3) et qui se prolonge vers l'intérieur au-delà de cette paroi coupe
plusieurs particules métalliques (7) dans la zone intérieure de la paroi du corps
creux (2) qui entoure le couvercle (3).
7. Corps de grenade selon la revendication 5 ou 6, caractérisé en ce qu'aussi bien
dans le corps creux (2') que dans le couvercle (3) sont disposées, en arrangement
dense, des particules métalliques (7) qui ont au moins approximativement la forme
d'une sphère et qui ont à peu près la même dimension; et en ce que la distance latérale
(D) entre les surfaces latérales périphériques des décrochements du couvercle (3)
correspond à peu près au rayon (r) des particules métalliques (6) ou à un multiple
impair de ce rayon (r).
8. Corps de grenade selon l'une des revendications 5 à 7, caractérisé en ce que la
section de l'ouverture prévue dans le couvercle (3) correspond à la section du petit
tube de détonateur (10).
9. Corps de grenade selon l'une des revendications 5 ou 6, caractérisé en ce que les
particules métalliques (7) coupées par les surfaces géométriques (FI, FA), sont, dans le couvercle (3) ou dans la zone de la paroi du corps creux (2) qui
entoure le couvercle (3), disposées sur une rangée annulaire.
10. Corps de grenade selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisé en ce que les
particules métalliques sont à peu près en forme de sphère.