| (19) |
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(11) |
EP 0 200 998 B2 |
| (12) |
NEUE EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Veröffentlichungstag und Bekanntmachung des Hinweises auf die Entscheidung über den
Einspruch: |
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16.10.1991 Patentblatt 1991/42 |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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28.09.1988 Patentblatt 1988/39 |
| (22) |
Anmeldetag: 24.04.1986 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)5: A62B 1/22 |
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| (54) |
Sprungrettungsgerät
Safe escape mattress
Matelas pour le sauvetage par saut
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE FR GB IT LI LU NL SE |
| (30) |
Priorität: |
09.05.1985 DE 3516676
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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12.11.1986 Patentblatt 1986/46 |
| (73) |
Patentinhaber: Deutsche Schlauchbootfabrik
Hans Scheibert GmbH & Co. KG |
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37628 Eschershausen (DE) |
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Erfinder: |
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- Lorsbach, Peter
D-5650 Solingen 1 (DE)
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| (74) |
Vertreter: Depmeyer, Lothar |
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i. Fa. Continental Gummi-Werke AG
Königsworther Platz 1 30167 Hannover 30167 Hannover (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-A- 2 915 303 DE-A- 3 146 771 DE-C- 2 451 540 US-A- 2 906 366 US-A- 4 068 739
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DE-A- 3 024 551 DE-A- 3 216 703 FR-A- 1 286 282 US-A- 3 851 730
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[0001] Die Erfindung bezieht sich auf ein Sprungrettungsgerät mit einer Aufsprungfläche
aus einem biegsamen, zugfesten, gespannt angeordneten Tuch oder dergl., das durch
eine von aufblasbaren Schläuchen gebildete, unterhalb der Aufsprungfläche befindliche,
nach Art eines Fachwerks oder Gerüstes ausgebildete Halterung getragen ist, die durch
den Aufsprung elastisch nachgiebig verformbar ist.
[0002] Bei bekannten Sprungrettungsgeräten dieser Ausbildung (FR-A-1 286 282) wirkt die
Halterung wie eine Feder, also nach Art eines Elementes, das eine unmittelbare federartige
Rückstellung bewirkt. Somit tritt ein trampolinartiger Effekt ein, der zu Verletzungen
der zu rettenden Personen führen kann. Diese federartige Wirkung läßt sich deshalb
nicht ausschließen, weil die Energievernichtung beim Aufprall zu gering ist.
[0003] Weiterhin sind als Trampoline und Sprungmatten verwendbare Hohlkörper bekannt ( DE-C
24 51 54
0 ), aus denen bei stossartiger Belastung über ein Drosselventil Luft entweicht, die
danach durch ein Einlassventil aber wieder selbsttätig angesaugt wird, weil dieser
Hohlkörper durch einen hierin befindlichen, skelettartigen, mit Luft gefüllten, unter
Überdruck stehenden zweiten Hohlkörper zurückverformt wird. Über die Gestaltung des
zweiten Hohlkörpers macht die Vorveröffentlichung in Verbindung mit Trampolinen und
Sprungmatten jedoch keine Aussage, insb. fehlt es an Vorschlägen, beim Auftreffen
einer Person auf das Trampolin bzw. die Sprungmatte eine Zentrierung herbeizuführen.
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die eingangs bei Sprungrettungsgeräten
erwähnten Nachteile zu beseitigen; es soll eine Energievemichtung beim Aufsprung in
der Weise erreicht werden, dass die auftreffende Person elastisch weich, also nicht
federartig abgefangen wird. Zugleich soll für die auftreffende Person eine Zentrierwirkung
erzielt und demgemäss erreicht werden, dass die Person nicht zur Seite hin abgelenkt
wird.
[0005] Diese Aufgabe wird für Sprungrettungsgeräte der eingangs erwähnten Art durch die
Merkmale nach dem Kennzeichnungsteil des Anspruches 1 gelöst. Weitere Ausgestaltungen
der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
[0006] Wichtig ist demgemäß eine Halterung in Form eines Gerüstes oder Fachwerks im Zusammenwirken
mit einem dieses Element umschließenden Bezug, der stellenweise zur Bildung einer
Strömungsdrossel durchbrochen ist, was z. B. durch kleine Löcher, durch Ventile aber
auch durch Abschnitte aus einem durchlässigen Gewebe oder dergl. erreicht werden kann.
[0007] Die Halterung ist zweckmäßigerweise dabei so bemessen. daß sie den Bezug im Betriebszustand
des Rettungsgerätes unter eine geringe elastische Vorspannung setzt, damit die Hüllsteifigkeit
des Bezuges sichergestellt ist
[0008] Bei einem so ausgeführten Gerät wird beim Auftreffen der zu rettenden person die
Halterung durch Knicken, Biegen, Stauchen seiner stabförmigen Elemente verformt, wobei
eine gewisse Druckerhöhung innerhalb des Bezuges eintritt. Dieser Druck kann jedoch
nicht beliebig ansteigen, vielmehr fließt das Druckmittel, also die vom Bezug umschlossene
Luft durch die erwähnten Drosselöffnungen in der Weise ab, daß eine weitgehende Energievernichturig
stattfindet.
[0009] Die Größe, Ausbildung und Anordnung dieser Durchtrittsöffnungen müssen auf die Steifigkeit
der Halterung abgestellt sein, wobei selbstverständlich auch die Größe des Sprungrettungsgerätes
zu berücksichtigen ist, das insgesamt z. B. eine quaderförmige oder zylindrische Gestalt
erhalten kann, wobeinatürlich auch polygonartige oder elliptische Grundrisse gewählt
werden können und die Betriebshöhe der Aufsprungfläche sich in üblicherweise etwa
80 bis 120 cm oberhalb des Bodens befinden kann.
[0010] Um die Hüllsteifigkeit des Bezuges im Betriebszustand des Gerätes sicherzustellen
zugleich aberzu gewährleisten, daß beim Auftreffen der zu rettenden Person eine Art
Zentrierwirkung eintritt, die ein Ablenken der Person zur Seite hin ausschließen soll,
werden besondere Maßnahmen für die Halterung vorgesehen. Die Elemente der Halterungen
sollen zweckmäßigerweise den Bezug im Bereich der oberen Ränder der Aufsprunggegebenenfalls
aber auch der Bodenfläche des Bezuges berühren bzw. beaufschlagen. Dies geschieht
durch der Grundrißform des Bezuges entsprechend geformte geschlossene Rahmen aber
auch durch Stützstäbe der Halterung, die sich zweckmäßigerweise in die oberen Ecken
der Bezuges erstrecken, und zwar nach Möglichkeit so, daß sie unter einem Winkel anstehen
in der Weise, daß sie vom Zentrum des Gerätes aus gesehen steil schräg nach außen
ansteigen.
[0011] Das erfindungsgemäße Gerät erfährt im Anschluß an die Rettung einer Person eine Rückstellung
und Aufrichtung seiner Halterung, wobei der Bezug wieder in seine ursprüngliche Gestalt
zurückgeführt wird, was jedoch nur durch Nachströmen bzw. Einströmen der Außenluft
in das Innere des Bezuges geschehen kann. Demgemäß kann das erfindungsgemäße Gerät
durchaus mit einer Druckluftpumpe verglichen werden, bei der unter mechanischer Pressung
die Luft gedrosselt abgeführt wird und bei rückläufiger Bewegung der mechanischen
Teile ein Ansaugvorgang für das Auffüllen des Volumens stattfindet.
[0012] Weitere Einzelheiten der Erfindung werden anhand der Zeichnung erläutert, in der
Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt sind.
[0013] Fig. 1 und 2 zeigen je ein Sprungrettungsgerät nach der Erfindung in schaubildlicher
Darstellung.
[0014] Alle Geräte gemäß Zeichnung weisen eine etwa quadratische Aufsprungfläche 1 auf,
die von dem oberen Abschnitt eines das ganze Gerät umschließenden Bezuges 2 gebildet
ist, der aus einem sehr dichten Gewebe, einer zugfesten Folie, einem gummierten Gewebe
oder einem anderen biegsamen jedoch vergleichsweise zugfesten, flächigen Gebilde zusammengefügt
sein kann. Die Seitenkanten der Aufsprungfläche 1 sind wesentlich länger als die senkrechten
Kanten des Gerätes jedoch sind diese Proportionen nicht zwingend; sie sind u.a. auch
abhängig von der Größe der Aufsprungfläche 1.
[0015] Im Ruhezustand wird die Hüllsteifigkeit des Bezuges 2 durch ein innerhalb des Bezuges
2 befindliches Stützgerüst aus biegsamen Luftschläuchen sichergestellt. die zweckmäßigerweise
alle untereinander in Verbindung stehen, damit sie mit einem einzigen Luftdruckanschluß
3 prall gefüllt werden können. Gemäß Fig. 1 besteht dabei das Stützgerüst aus zwei
im Bereich der oberen und unteren umlaufenden Kanten des Gerätes befindlichen geschlossenen
Rahmen 4, die in den Ecken unwinkelförmige Streben 5 miteinander in Verbindung stehen.
Die Streben 5 sind dabei so geknickt, daß ihre Knickstellen auf das Zentrum des Gerätes
zeigen.
[0016] Im Bereich des oberen Randes des Gerätes können Handgriffe 6 vorgesehen sein. Außerdem
ist es möglich. die oberen und unteren umlaufenden Kanten, also die den Rahmen 4 benachbarten
Kanten des Bezuges durch ein umlaufendes Seil bei 7 zugfest auszuführen.
[0017] Die seitlichen Wandungen 8 des Bezuges sind vorzugsweise etwa im Bereich des Flächenschwerpunktes
mit vergleichweise kleinen Löchern 9 versehen, die Strömungsdrosseln für die eingeschlossene
Luft beim Ausströmen jedoch auch Zuluftöffnungen bilden, wenn das Gerät in die Gestalt
gemäß Fig. 1 überführt wird. Die Größe der Löcher 9 richtet sich nach der Größe des
Gerätes. vorzugsweise soll deren Größe kleiner sein als 11100 der zugehörigen Seitenfläche
8, wobeinach Möglichkeit aus Symmetriegründen die Löcher 9 gleichmäßig über den Umfang
des Gerätes hinweg verteilt angeordnet sein sollen.
[0018] Befindet sich das Rettungsgerät an Ort und Stelle und trifft eine zu rettende Person
auf der Aufsprungfläche 1 auf, so erfolgt ein entsprechende Verformung des Gerätes,
wobei die Streben 5 zum Zentrum des Gerätes hin einknicken und gegebenenfalls der
obere Rahmen der Halterung verformt wird. Zugleich erhöht sich dabei der Druck innerhalb
des Bezuges 2; eine beliebig hohe Kompression kann jedoch nicht stattfinden, weil
die Luft unter Spannung über die Löcher 9 entweichen kann, womit ein nicht unerheblicher
Energieversehr stattfindet.
[0019] Wenn die zu rettende Person geborgen ist, richten sich die Streben 5 wieder auf bzw.
die innerhalb des Bezuges 2 befindliche Halterung versucht. ihre Gestalt gemäß Fig.
1 wieder einzunehmen, wobei die ausgestoßene Luft über die Löcher 9 wieder angesaugt
werden muß. Dabei können auch besondere Vorkehrungen, z. B. Rückschlagventile vorgesehen
sein. die ein möglichst schnelles Aufrichten bzw. Ansaugen der Luft ermöglichen. um
so schnell wie möglich den Betriebszustand des Gerätes wieder herzustellen.
[0020] Bei der Ausführung gemaß Fig. 2 sind die beiden Rahmen 4 gemäß Fig. 1 vorgesehen,
die auf halber Länge ihrer Elemente von schräg anstehenden pneumatischen Stützen 16
unterstützt sind. Das untere Ende dieser Stützen 16 ist pneumatisch mit einem in der
Bodenfläche des Gerätes befindlichen Kreuz 17 verbunden.
[0021] Bei Fig.2 sind die Löcher 9 auch ersetzt durch eine grobmaschige Ausführung der Seitenwände
8. Diese Drosselstelle ist bei 18 angedeutet. Auch ihre Größe richtet sich nach der
Ausführung des Gerätes.
[0022] Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 2 tritt die schon zu Fig. 1 geschilderte Wirkung
ein. Wichtig ist jedoch, daß das Gerät gemäß Fig. 2 unter Berücksichtigung des gerätes
gemäß Fig. 1 am steifsten ausgeführt ist, was auf die Verstrebungen bzw. das Fachwerk
zurückzuführen ist, das die Halterung innerhalb des Bezuges 2 bildet.
1. Sprungrettungsgerät mit einer Aufsprungfläche aus einem biegsamen, zugfesten, gespannt
angeordneten Tuch oder dergl., das durch eine von auflasbaren Schläuchen gebildete,
unterhalb derAufsprungfläche befindliche, nach Art eines Fachwerks oder Gerüstes ausgebildete
Halterung getragen ist, die durch den Aufsprung elastisch nachgiebig verformbar ist,
dadurch gekennzeichnet, daß die Halterung von einem biegsamen, die Aufsprungfläche
(1) aufweisenden Bezug (2) umschlossen ist, der nach einer Belastung durch den Aufsprung
durch die Halterung in seine vorherige Gestalt überführbar und mit einer oder mehreren
als Strömungsdrosseln ausgeführten Luftdurchtrittsöffnungen (9) versehen ist, wobei
das Gerät im Ruhezustand durch die Halterung unter Zugvorspannung stehende Wandungen
des Bezuges ( 2 ) aufweist und die Schläuche (4) den Bezug (2) zumindest im Bereich
der Ränder der Aufsprungfläche (1) berühren bzw. beaufschlagen und wobei ferner der
obere und der untere Rand des Bezuges (2) jeweils einem oben bzw. unten umlaufenden,
geschlossenen Rahmen (4) der Halterung gegenüberliegt und der oben liegende Rahmen
(4) durch schlanke, senkrechte oder schräg anstehende Streben (5) und/oder derartige
Stützen gehalten ist.
2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufsprungfläche bzw. der
sie bildende Teil des Bezuges durch schlanke Streben oder Stützen gehalten ist, die
sich vom Zentrum derAufsprungfläche her gesehen schräg nach außen in Steilstellung
erstrecken.
3. Gerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Streben oder Stützen winkelförmig
gestaltet sind und die Winkel in Richtung auf das Zentrum des Gerätes zeigen (Fig.
1).
4. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Halterung im unteren Bereich
oder auf halber Höhe kreuzförmig gestaltete Schlauchkörper (17) aufweist, wobei die
Enden der sie bildenden Elemente mit Stützen, Streben oder Rahmen verbunden sind (Fig.
2).
5. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzaichnet, daß die Luftdurchtrittsöffnungen
für das Ausströmen der Luft aus dem Bezug kleiner sind im Vergleich zu den beim Ansaugen
dar Luft wirksamen LuftdurchtrittsöHnungen.
6. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Luftdurchtrittsöffnungen
von einer Vielzahl kleiner Öffnungen, z. B. durch ein grob eingestelltes Gewebe gebildet
sind.
7. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Luftdurchtrittsöffnungen
für das Auslassen oder Abführen der eingeschlossenen Luft gleichmäßig über den Umfang
des Gerätes verteilt angeordnet sind.
8. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß es im Bereich seines oberen
Randes mit einem oder mehreren Traggriffen (6) versehen ist.
9. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß alle Schläuche der Halterung
untereinander in Verbindung stehen und sich das Lufteinlaßventil (3) am unteren Rand
des Gerätes befindet.
10. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schläuche der Halterung
praktisch ausschließlich im Randbereich der Aufsprungfläche (1) wirksam sind in der
Weise, daß das Zentrum der Aufsprungfläche nachgiebiger ist als der Rand bereich der
Aufsprungfläche.
1. Landing apparatus for life-saving purposes, having a landing area formed from a
flexible, substantially inextensible, tensioned sheet or the like, which is supported
by a support means formed from inflatable tubes and situated below the landing area,
the support means being in the form of a framework or structure and being elastically
resiliently deformable for the landing, characterised in that the support means is
enclosed by a flexible covering (2) which includes the landing area (1) and can be
converted into its previous form by the support means after a load has been applied
by the landing, and the covering is provided with one or more air apertures (9) which
are in the form of flow throttling means, wherein the apparatus includes walls of
the covering (2) which are subject to initial tensile stress by the support means
in the rest state, and the tubes (4) are in contact with the covering (2), or act
thereon, at least in the region of the edges of the landing area (1), and wherein
also the upper edge and the lower edge of the covering (2) are situated opposite a
circumferential, closed frame (4) of the support means at the upper and lower ends
respectively, and the frame (4) situated at the upper end is supported by narrow,
vertical or inclinedly extending struts (5) and/or such supports.
2. Apparatus according to claim 1, characterised in that the landing area, or that
is to say the portion of the covering forming such, is supported by narrow struts
or supports which extend inclinedly outwardly in a steep manner when viewed from the
centre of the landing area.
3. Apparatus according to claim 2, characterised in that the struts or supports have
an angular form, and the angles point towards the centre of the apparatus (Fig. 1).
4. Apparatus according to claim 1, characterised in that the support means has cross-shaped
tubular bodies (17) in the lower region or half-way up its height, the ends of the
elements forming such being connected to supports, struts or frames (Fig. 2).
5. Apparatus according to claim 1, characterised in that the air apertures for the
outflow of the air from the covering are smaller than the air apertures which are
effective during the drawing-in of the air.
6. Apparatus according to claim 1, characterised in that the air apertures are formed
from a plurality of small openings, e.g. through a coarsely woven fabric.
7. Apparatus according to claim 1, characterised in that the air apertures for the
emission or discharge of the trapped air are distributed uniformly over the periphery
of the apparatus.
8. Apparatus according to claim 1, characterised in that it is provided with one or
more carrying handles (6) in the region of its upper edge.
9. Apparatus according to claim 1, characterised in that all the tubes of the support
means are interconnected, and the air inlet valve (3) is situated on the lower edge
of the apparatus.
10. Apparatus according to claim 1, characterised in that the tubes of the support
means are virtually exclusively effective in the edge region of the landing area (1),
in such a manner that the centre of the landing area is more resilient than the edge
region of the landing area.
1. Appareil pour le sauvetage par saut, comportant une surface de réception de saut
se composant d'une toile ou analogue, flexible, résistante à la traction, disposée
tendue et qui est supportée par un support constitué par des tuyaux souples gonflables,
situé en dessous de ladite toile de réception, agencé à la façon d'une structure en
treillis ou d'une ossature et qui est déformable en cédant élastiquement à la réception
du saut, caractérisé en ce que le support est entouré par une garniture souple (2)
comportant la surface de réception de saut (1), qui peut, après une sollicitation
par réception de saut, être ramenée à sa forme initiale par le support et qui est
pourvue d'un ou plusieurs orifices de passage d'air (9) réalisés comme des étranglements
d'écoulement, les parois de la garniture étant, à l'état de repos de l'appareil, soumises
à une précontrainte de traction par le support, et les tuyaux souples (4) sollicitant
ou étant en contact avec la garniture (2) au moins dans la zone des bords de la surface
de réception de saut (1), et le bord supérieur et le bord inférieur de la garniture
(2) étant en outre placés en regard de cadres périphériques fermés respectifs (4),
situés en haut et en bas du support, et le cadre (4) situé en haut étant maintenu
par des entretoises (5) élancées, verticales ou obliquement ascendantes, et/ou par
des membrures correspondantes.
2. Appareil selon la revendication 1, caractérisé en ce que la surface de réception
de saut, ou la partie de garniture la formant, est maintenue par des membrures ou
entretoises élancées, qui s'étendent, vu à partir du centre de la surface de réception
de saut, en oblique vers l'extérieur avec une forte pente.
3. Appareil selon la revendication 2, caractérisé en ce que les membrures ou entretoises
ont un profil anguleux, et les angles sont orientés en direction du centre de l'appareil
(Figure 1).
4. Appareil selon la revendication 1, caractérisé en ce que le support comporte, dans
une zone inférieure ou à mi-hauteur, des corps en tuyau souple (17) profilés en forme
de croix, les extrémités des éléments les constituant étant reliées à des entretoises,
des membrures ou des cadres (Figure 2).
5. Appareil selon la revendication 1, caractérisé en ce que les orifices de passage
d'air prévus pour l'échappement de l'air hors de la garniture, sont plus petits que
tes orifices de passage d'air intervenant lors de l'aspiration d'air.
6. Appareil selon la revendication 1, caractérisé en ce que les orifices de passage
d'air sont constitués par un grand nombre de petits orifices, par exemple au moyen
d'un tissu à tissage grossier.
7. Appareil selon la revendication 1, caractérisé en ce que les orifices de passage
d'air prévus pour l'échappement ou la décharge de l'air intérieur sont répartis uniformément
sur le pourtour de l'appareil.
8. Appareil selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'il est pourvu, dans une
zone de son bord supérieur, d'une ou plusieurs poignées de portage (6).
9. Appareil selon la revendication 1, caractérisé en ce que tous les tuyaux souples
du support sont reliés entre eux, et la valve d'admission d'air (3) est située sur
le bord inférieur de l'appareil.
10. Appareil selon la revendication 1, caractérisé en ce que les tuyaux souples du
support agissent en pratique exclusivement dans la zone marginale de la surface de
réception de saut (1), de manière que le centre de la surface de réception de saut
soit plus souple que la zone marginale de la surface de réception de saut.
