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EP 0 201 739 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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13.07.1988 Patentblatt 1988/28 |
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Anmeldetag: 15.04.1986 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)4: B27D 1/10 |
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Maschine zum Beschneiden von Furnierpaketen
Clipping machine for veneer stacks
Machine à cisailler des piles de placage
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Benannte Vertragsstaaten: |
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BE DE FR IT |
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Priorität: |
13.05.1985 DE 3517197
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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20.11.1986 Patentblatt 1986/47 |
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Patentinhaber: BABCOCK-BSH AKTIENGESELLSCHAFT
vormals Büttner-Schilde-Haas AG |
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47811 Krefeld (DE) |
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Erfinder: |
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- Kreder, Hans O.
D-7000 Stuttgart 70 (DE)
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Vertreter: Planker, Karl-Josef, Dipl.-Phys. |
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Babcock-BSH AG
vormals Büttner-Schilde-Haas AG
Postfach 6 D-47811 Krefeld D-47811 Krefeld (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-A- 2 915 707
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US-A- 3 774 750
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Maschine zum Beschneiden von Furnierpaketen gemäss dem
Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
[0002] In der Furnierverarbeitung werden Beschneidemaschinen eingesetzt, um die getrockneten,
zu Paketen gestapelten Furnierblätter an ihren Längsseiten zu beschneiden. Sollen
die einzelnen Furnierblätter, deren Länge üblicherweise zwischen 2,5 und 5 m und deren
Breite - quer zur Faser - zwischen 60 und 600 mm beträgt, anschliessend an ihren Längsseiten
zu grösseren Formaten zusammengesetzt werden, müssen die Schnitte aller Furnierblätter
exakt parallel verlaufen, damit kein Nachbeschneiden zur Vermeidung von Lücken beim
Zusammensetzen erforderlich ist. So eingesetzte Beschneidemaschinen werden als Fügescheren
bezeichnet.
[0003] In Zurichtanlagen werden die Pakete zusätzlich an ihren Schmalseiten beschnitten,
gebündelt und vermessen, bevor sie weiter verarbeitet werden.
[0004] Es sind Beschneidemaschinen mit zwei Messern bekannt, die die beiden Längsseiten
der Pakete in einem Arbeitsgang gleichzeitig beschneiden. Die seitlich in die Maschine
eingebrachten Pakete werden auf einem Tisch von einem vertikal beweglichen Druckbalken
flach gepresst, anschliessend schneidet ein an einer Längsseite des Tisches geführtes
Messer von unten nach oben und gleichzeitig ein an der gegenüberliegenden Längsseite
des Druckbalkens geführtes Messer von oben nach unten. Die dem jeweiligen Messer gegenüberstehende
Tisch- bzw. Druckbalkenfläche dient dabei als Schneidfläche. Eine derartige, gattungsgemässe
Maschine zum Beschneiden von Furnierpaketen ist in der DE-OS 2 915 707 beschrieben.
[0005] An dieser Maschine ist nachteilig, dass sie nur manuell über eine längsseitige Öffnung
beschickt und entleert werden kann. Eine durchlaufende, automatische Beschickung ist
nicht möglich. Daher ist sie zum Einbau in automatisierte Verarbeitungsstrassen nur
bedingt geeignet.
[0006] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine gattungsgemässe Maschine zum Beschneiden
von Furnierpaketen zu schaffen, die von den Furnierpaketen in Längsrichtung automatisch
durchlaufen wird. Diese Aufgabe wird durch die kennzeichnenden Merkmale des Patentanspruchs
1 gelöst. Der feststehende Tisch ermöglicht den Einbau einer Fördereinrichtung zwischen
Tisch und Druckbalken. Da die Schnittlinie des unteren Messers feststeht, können die
Pakete schon vor Einlauf in die Maschine entlang dieser Schnittlinie ausgerichtet
werden, z.B. auf einem vorgeschalteten Beschickungstisch. Die Schnittbreite für jedes
Paket - d.h. die jeweilige Stellung des oberen Messers - lässt sich vor Einlauf in
die Maschine auf einfache Weise, z. B. über ein verstellbares Richtlicht, festlegen.
[0007] Die Unteransprüche 2 bis 6 enthalten vorteilhafte Ausführungsformen der Erfindung.
[0008] Das Merkmal des Patentanspruchs 2 gewährleistet einen exakten Transport durch die
Beschneidemaschine auch bei grösseren Furnierbreiten. Es hat sich gezeigt, dass die
Exaktheit des Schnittes aller Blätter eines Pakets durch eine Druckleiste nach Anspruch
3 verbessert wird.
[0009] Bei einer Fördereinrichtung nach Anspruch 4 oder 5 dienen die Platten bzw. das untere
Transportband gleichzeitig als Schneidfläche für das obere Messer. Das Merkmal des
Anspruchs 6 sichert einen gleichmässigen Anpressdruck auf die zu schneidenden Kanten,
unabhängig von der eingestellten Schnittbreite.
[0010] Bei der besonders vorteilhaften Ausführungsform nach Patentanspruch 7 lassen sich
die beiden Schnittlinien einfach festlegen. Bei einer Zurichtanlage können durch zwei
zusätzliche Richtlichter gleichzeitig die Querschnitte festgelegt werden. In dieser
Ausführungsform lässt sich die von den Richtlichtern begrenzte Fläche auf einfache
Weise automatisch ermitteln, wodurch ein nachträgliches, zusätzliches Vermessen der
Furnierpakete nicht mehr erforderlich ist.
[0011] Die Zeichnungen dienen zur Erläuterung der Erfindung an Hand eines vereinfacht dargestellten
Ausführungsbeispiels.
Figur 1 zeigt einen Querschnitt durch eine erfindungsgemässe Beschneidemaschine.
Fig. 2 zeigt einen Längsschnitt.
Figur 3 zeigt grob vereinfacht eine erfindungsgemässe Vorrichtung mit einem einlaufseitig
angeordneten Beschickungstisch und zwei unterschiedlich breiten Förderbändern.
Fig. 4 zeigt eine Draufsicht einer Vorrichtung nach Fig. 3.
[0012] Eine erfindungsgemässe Maschine zum Beschneiden von Furnierpaketen weist ein Grundgestell
von etwa 5 m Länge und etwas über 1 m Breite auf, das sich aus vier senkrechten Ständern
1, unteren Querträgern 2, oberen Querträgern 3 und seitlichen Längsträgern 4 aufbaut.
Auf den unteren Querträgern 2 ist ein kastenförmiger Beschneidetisch 5 mit horizontaler
Tischfläche starr befestigt, deren Länge der maximalen Paketlänge (ca. 4,5 m) und
deren Breite der maximalen Schnittbreite (ca. 600 mm) entspricht. Der Tisch 5 ist
druckfest versteift und mit einer Kunststoffunterlage 6 als Schneidfläche belegt.
An einer senkrechten Längsseite des Tisches 5 - in Figur 1 rechts - ist ein waagrechter
Messerbalken 7 mit einem sich über die Tischlänge erstreckenden Messer 8 in einer
Führung 9 vertikal und in Längsrichtung beweglich befestigt. Am Messerbalken 7 greifen
über Hydraulikzylinder betätigte Schwinghebel 10 an, die das nach oben schneidende
Messer 8 beim Schneiden entlang einer kreisförmigen Bahn führen.
[0013] Oberhalb des Tisches 5 ist im Gestell ein formstabiler, kastenförmiger Druckbalken
11 vertikal beweglich und quer verschiebbar aufgehängt, dessen mit Kunststoff beschichtete
Unterseite parallel zur Tischoberfläche ist und ihr in den Ausmassen entspricht. An
der senkrechten Längsseite des Druckbalkens 11, die der Messerseite des Tisches 5
gegenüberliegt, ist ein Messerbalken 13 mit einem Messer 14 in einer Führung 15 in
Längsrichtung und vertikal beweglich befestigt. Der nach unten gerichtete Schneidvorgang
wird entsprechend dem unteren Messer 8 ebenfalls über am Messerbalken 13 angreifende
Schwinghebel 16 mit Hydraulikzylindern durchgeführt. Die Aufhängung des Druckbalkens
11 besteht aus zwei Längsreihen von senkrechten, hydraulischen, doppelt wirkenden
Kolben-Zylinder-Einheiten 17, 18, wobei die Zylinder der Reihe 17, die oberhalb des
unteren Messers 8 verläuft, starr am Gestell befestigt sind. Die zugehörigen Kolben
sind jeweils mit Rollen versehen, die in Führungsschienen 19laufen, die auf der Oberseite
des Druckbalkens 11 quer laufend befestigt sind.
[0014] Die Kolben der zweiten Reihe 18 der Kolben-Zylinder-Einheiten sind auf der Oberseite
des Druckbalkens 11 entlang der dem Messerbalken 13 benachbarten Kante starr befestigt.
Die zugehörigen Zylinder sind fest mit einem längslaufenden Führungsbalken 20 verbunden,
der horizontal quer verschiebbar an den oberen Querträgern 3 befestigt ist. Die Querverschiebung
erfolgt über zwei nicht dargestellte Linearverstärker, ebenso sind Gewindespindel,
ein Kettentrieb oder Hydraulikzylinder einsetzbar. In die Aufhängung des Druckbalkens
11 sind Gleichlaufelemente 21 - hier Zahnstangen mit Ritzel - integriert, die eine
parallele Querverschiebung und Höhenverstellung aller Kanten des Druckbalkens 11 sicherstellen.
[0015] Eine Transporteinrichtung für die Furnierpakete in Form zweier übereinanderliegender
Bänder 22, 23 von geringerer Breite als die minimale Schnittbreite - hier ca. 50 mm
- führt in Längsrichtung zwischen Tisch 5 und Druckbalken 11 durch das Gestell. Der
obere Trum des unteren Bandes 22 läuft unmittelbar neben dem Messer 8 über die Tischoberfläche,
er dient gleichzeitig als Druckleiste. Es hat sich gezeigt, dass ein etwas erhöhter
Anpressdruck entlang der Schnittkanten sich positiv auf die Schnittqualität auswirkt.
Aus diesem Grunde ist die Unterseite des Druckbalkens 11 neben dem Messerbalken 13
ebenfalls mit einer längslaufenden Druckleiste 24 von ca. 2 mm Dicke versehen. Das
untere Transportband 22 läuft nach Umlenkung durch eine Umlenkrolle 25 innerhalb des
kastenförmigen Tisches 5 zurück. Die eingangsseitige Umlenkrolle 26 befindet sich
vor einem in Figur 1 nicht dargestellten Beschickungstisch 27 der unmittelbar vor
dem Gestell in gleicher Höhe mit dem Beschneidetisch 5 angeordnet ist, so dass sich
das untere Transportband 22 auch über diesen Beschickungstisch 27 erstreckt. Der untere
Trum des oberen Transportbandes 23 - es reicht ebenfalls über den Beschickungstisch
27 - wird einlauf- und auslaufseitig von höhenverstellbaren Umlenkrollen 28 begrenzt.
Die Rückführung des oberen Transportbandes 23 erfolgt oberhalb der Aufhängung des
Druckbalkens 11 zwischen den Längsträgern 4. An Stelle der Transportbänder 22, 23
sind auch gummibelegte Ketten einsetzbar.
[0016] In der Ausführungsform nach Figur 3 und 4sind als Transporteinrichtung zwei unterschiedlich
breite, übereinander zwischen Tisch 5 und Druckbalken 11 durchlaufende Förderbänder
22.1, 23.1 eingesetzt. Beide Förderbänder 22.1, 23.1 reichen einlaufseitig bis über
den Beschickungstisch 27 und auslaufseitig bis über eine Abtransporteinrichtung 29.
Während das untere Band 22.1 etwas breiter als die maximale Schnittbreite ist - seine
Breite entspricht daher in etwa der Tischbreite - hat das obere Band 23.1 eine Breite
etwas geringer als die minimale Schnittbreite. Es verläuft unmittelbar neben dem unteren
Messer 8 durch das Gestell.
[0017] Nach einer weiteren Ausführungsform der Erfindung besteht die Transporteinrichtung
für die Furnierpakete aus elastischen, miteinander verbundenen Kunststoff- oder Lederplatten,
jeweils vom Ausmass der Tischoberfläche, die taktweise, z.B. mit Ketten, über den
Tisch 5 bewegt werden. Die Platten dienen gleichzeitig als Schnittfläche für das obere
Messer 14. Bei dieser Ausführungsform erübrigt sich ggf. das obere Transportband 23,
da die Pakete für einen exakt geführten Transport in Folge der breiten Transportfläche
nicht eingeklemmt werden brauchen. Ebenfalls sind Ausführungsformen möglich, bei denen
die Pakete auf dem unteren Transportband von Klemmvorrichtungen, z.B. automatisch
schliessende Klammern, gehalten werden.
[0018] Der vorhin erwähnte Beschickungstisch 27 ist mit dem Gestell, an dessen eingangsseitiger
Schmalseite fest verbunden. Auf seine Tischfläche werden Richtlichter 30-33 projiziert,
von denen eines -30- mit dem unteren Messer 8 fluchtend feststeht. Ein zweites Längslicht
31 ist quer verstellbar und über eine Steuerung mit der Querverstellung des Druckbalkens
11 verbunden. Diese Steuerung führt das obere Messer 14 in Abhängigkeit von der Position
des Richtlichtes jeweils auf dessen Fluchtlinie.
[0019] Beim Einsatz der Beschneidemaschine in einer Zurichtanlage werden zusätzlich zwei
Querlichter 32, 33 auf dem Beschickungstisch projiziert. Ein Querlicht 32 steht fest,
das zweite -33- ist in Längsrichtung des Tisches 27 verschiebbar. Die Stellung dieses
verschiebbaren Querlichtes 33 steuert über den Vorschub des Transportbandes 22 den
Schnitt einer der Längsbeschneidemaschine nachgeschalteten Querbeschneidemaschine.
Im Anschluss an die Querbeschneidung werden die Pakete gebündelt. Die Fläche zwischen
den Richtlichtern 30 - 33 wird automatisch über die Stellung der verschiebbaren Richtlichter
31, 33 von einem angeschlossenen Rechner berechnet. Dies macht eine gesonderte Ausmessung
der Furnierpakete im Anschluss an das Zurichten überflüssig.
[0020] Bei einer Fügeanlage folgt im Anschluss an die erfindungsgemässe Längsbeschneidemaschine
eine Maschine zum Beleimen der Kanten, anschliessend daran eine Querzusammensetzmaschine.
Durch eine längsseitige Verbreiterung 34 des Tisches 5 unterhalb des oberen Messers
14 und durch den zusätzlichen Einbau eines Richtlichtes 35 zwischen dem Obermesserbalken
13 und seiner Führung 15 am Druckbalken 11 können auch Querbeschickungen, z.B. für
Einzelschnitte, vorgenommen werden.
[0021] Beim Einsatz als Fügeschere arbeitet die Beschneidemaschine wie folgt:
Am Beschickungstisch 27 richtet eine Bedienungsperson 36 das Furnierpaket über ein
Schaltpult 37 entlang dem feststehenden Längslicht 30 aus, in dieser Position liegt
es auf dem unteren Transportband 22.
Die Umlenkrollen 28 des oberen Transportbandes 23 werden anschliessend nach unten
verstellt, bis das Paket zwischen den beiden Bändern 22, 23 eingeklemmt ist. Die Bedienungsperson
verschiebt nun
das bewegliche Längslicht 31 bis zu der Linie des zweiten Schnittes. Die mit dem Richtlicht
31 verbundene Steuerung der Querverschiebung des Druckbalkens 11 stellt automatisch
das obere Messer 14 mit dem Richtlicht 31 fluchtend ein. Dazu wird der Führungsbalken
20 von den beiden Linearverstärkern verschoben und zieht den Druckbalken 11 über die
Kolben-Zylinder-Einheiten 18 mit. Die Querverschiebung gegenüber der zweiten, feststehenden
Reihe 17 von Kolben-Zylinder-Einheiten ist möglich, da der Druckbalken 11 über die
Führungsschienen 19 quer verschiebbar an den Rollen der Kolbenstangen hängt. Anschliessend
transportieren die Bänder 22, 23 das Paket auf den Beschneidetisch 5, dort presst
es der von dem Kolben-Zylinder-Einheiten abwärts bewegte Druckbalken 11 flach. Der
Pressdruck wird je nach Schnittbreite automatisch gesteuert, so dass ein annähernd
konstanter spezifischer Flächendruck anliegt.
Anschliessend schneiden die beiden Messer 8, 14 gleichzeitig:
Das untere Messer 8 von unten nach oben mit der Unterseite des Druckbalkens 11 als
Schneidfläche und das obere Messer von oben nach unten mit der Tischfläche als Schneidfläche.
Die beiden zu schneidenden Kanten des Furnierpakets werden dabei durch die Druckleiste
24 und den oberen Trum des unteren Bandes 22 zusätzlich gepresst. Nach dem Beschneiden
heben die Kolben-Zylinder-Einheiten den Druckbalken 11 wieder hoch und die Transportbänder
22, 23 transportieren das Furnierpaket aus der dem Beschickungstisch gegenüberliegenden
Seite des Gestells zu der nachfolgenden Kantenbeleimmaschine.
1. Maschine zum Beschneiden von Furnierpaketen,
- mit einem Gestell (1, 2, 3, 4), in dem ein Beschneidetisch (5) und darüber ein vertikal
bewegbarer Druckbalken (11) befestigt ist,
- mit zwei parallelen, vertikal bewegbaren Längsmessern (8, 14), von denen eines an
einer Längsseite des Druckbalkens, das andere an der in horizontaler Richtung gegenüberliegenden
Längsseite des Beschneidetisches geführt ist, wobei die Schneidbreite durch horizontale
Verschiebung eines Messers einstellbar ist, gekennzeichnet durch
- einen feststehenden Beschneidetisch (5)
- einen gemeinsam mit dem oberen Messer (14) horizontal quer verschiebbaren Druckbalken
(11),
- und eine in Längsrichtung fördernde Transporteinrichtung (22, 23) für die Furnierpakete
zwischen Tisch (5) und Druckbalken (11).
2. Maschine nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Transporteinrichtung mit zwei
übereinander angeordneten Förderbändern (22, 23) von geringerer Breite als die minimale
Schnittbreite, die neben dem unteren, feststehenden Messer (8) zwischen Tisch (5)
und Druckbalken (11) über deren gesamte Länge verlaufen.
3. Maschine nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch eine parallel neben dem oberen Messer
(14) verlaufende Druckleiste (24) an der Unterseite des Druckbalkens (11).
4. Maschine nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Transporteinrichtung mit zwei
übereinander angeordneten Förderbändern (22.1, 23.1), die zwischen Tisch (5) und Druckbalken
(11) über deren gesamte Länge verlaufen, wobei die Breite des unteren Bandes (22.
)etwa der Tischbreite entspricht und das obere Band (23.1) eine geringere Breite als
die minimale Schnittbreite aufweist und neben dem unteren Messer (8) verläuft.
5. Maschine nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Transporteinrichtung bestehend
aus miteinander verbundenen elastischen Platten von der Grösse der Tischfläche, die
über die Tischoberfläche ' bewegbar sind.
6. Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 5, gekennzeichnet durch zwei parallele
Längsreihen (17, 18) von senkrechten Kolben-Zylinder-Einheiten, die an der Oberseite
des Druckbalkens (11) angreifen, wobei die Kolben-Zylinder-Einheiten einer Reihe (18),
die unmittelbar neben dem oberen Messer (14) verläuft, starr am Druckbalken (11) und
quer verschiebbar am Gestell befestigt sind, und die Kolben-Zylinder-Einheiten der
anderen Reihe (17), die oberhalb des unteren Messers (8) verläuft, starr am Gestell
und quer verschiebbar am Druckbalken (11) befestigt sind.
7. Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 6, gekennzeichnet durch einen einlaufseitig
am Beschneidetisch (5) angeschlossenen Beschickungstisch (27) gleicher Höhe, auf den
zwei parallele Längsrichtlichter (30, 31) projiziert werden, von denen eines feststehend
mit dem unteren Messer (8) fluchtet, und das andere quer verschiebbar ist, durch eine
Steuerung, die die Position des oberen Messers (14) jeweils fluchtend zum quer verschiebbaren
Richtlicht (31) steuert, und durch eine über den Beschickungstisch (27) verlängerte
Transporteinrichtung (22, 23).
1. Clipping machine for veneer stacks
- with a framework (1, 2, 3, 4) in which a clipping table (5) and above it a vertically
movable compression beam (11) ist secured,
- with two parallel, vertically movable longitudinal blades (8, 14), of which one
is guided by a longitudinal side of the compression beam and the other is guided in
horizontal direction by the opposite longitudinal side of the clipping table, the
cutting width being adjustable by the horizontal displacement of one blade, characterized
by
- a stationary clipping table (5)
- a compression beam (11) which can be moved horizontally and transversely together
with the upper blade (14),
- and a conveying device (22, 23) conveying in the longitudinal direction for the
veneer stacks between table (5) and compression beam (11).
2. Machine according to claim 1, characterized by a conveying device with two conveying
belts (22, 23) which are arranged one above the other and of a lower width than the
minimum cutting width and which run along beside the lower, stationary blade (8) between
the table (5) and the compression beam (11) along their entire length.
3. Machine according to claim 2, characterized by a pressure strip (24) running along
the underside of the compression beam (11) parallel to the upper blade (14).
4. Machine according to claim 1, characterized by a conveying device with two converjing
belts (22.1, 23. )arranged one above the other which run between the table (5) and
the compression beam (11) along their entire length, the width of the lower belt (22.1)
roughly corresponding to the width of the table and the upper belt (23.1) having a
lower width than the minimum cutting width and running along beside the lower blade
(8).
5. Machine according to claim 1, characterized by a conveying device consisting of
flexible plates linked with one another and of the size of the area of the table and
which are movable over the surface of the table.
6. Machine according to one of the claims 1 to 5, characterized by two parallel longitudinal
rows (17, 18) of vertical piston-cylinder units, which engage in the upper side of
the compression beam (11), the piston-cylinder units of one row (18) which runs along
directly beside the upper blade (14) being rigidly fastened to the compression beam
(11) and being transversely movable in the frame, and the piston-cylinder units of
the other row (17), which runs along above the lower blade (8), being rigidly fixed
to the frame and transversely movable on the compression beam (11).
7. Machine according to one of the claims 1 to 6, characterized by a feed table (27)
which is connected to the clipping table (5) of the same height at the inlet end and
onto which two parallel longitudinal direction lights (30, 31) are projected, one
of which is rigidly positioned flush with the lower blade (8) and the other being
transversely adjustable, by controls which control the position of the upper blade
(14) in each case flush with the transversely movable direction light (31), and by
a conveying device (22, 23) extended over the feed table (27).
1. Machine à cisailler des paquets de feuilles de placage, comprenant
- un châssis (1,2,3,4), dans lequel une table de coupe (5) est fixée et par-dessus
celle-ci une poutre de pressage (11) verticalement déplaçable,
- deux couteaux longitudinaux (8, 14) parallèles, déplaçables verticalement, dont
l'un est guidé sur un côté longitudinal de la poutre de pressage et l'autre sur le
côté longitudinal opposé en direction horizontale, de la table de coupe, la largeur
de coupe étant ajustable par un déplacement horizontal d'un couteau, caractérisée
par
- une table de coupe fixe (5)
- une poutre de pressage (11) déplaçable horizontalement en sens transversal, conjointement
avec le couteau supérieur (14), et
- un dispositif de transport (22, 23) pour les paquets de feuilles de placage, qui
avance en direction longitudinale entre la table (5) et la poutre de pressage (11).
2. Machine suivant la revendication 1, caractérisée par un dispositif de transport
comprenant deux bandes transporteuses (22, 23) qui sont disposées l'une au-dessus
de l'autre, présentent une largeur un peu plus faible que la largeur de coupe minimale
et qui s'étendent à côté du couteau fixe, inférieur (8), entre la table (5) et la
poutre de pressage (11), sur la totalité de leur longueur.
3. Machine suivant la revendication 2, caractérisée par une barre de pression (24)
qui s'étend parallèlement, à côté du couteau supérieur (14), et qui est prévue sur
la face inférieure de la poutre de pressage (11
4. Machine suivant la revendication 1, caractérisée par un dispositif de transport
comprenant deux bandes transporteuses (22.1, 23.1) qui sont disposées l'une au-dessus
de l'autre et qui s'étendent entre la table (5) et la poutre de pressage (11), sur
la totalité de leur longueur, la largeur de la bande inférieure (22.1) correspondant
approximativement à la largeur de table et la bande supérieure (23.1 ) présentant
une largeur un peu plus faible que la largeur de coupe minimale et s'étendant à côté
du couteau inférieur (8).
5. Machine suivant la revendication 1, caractérisée par un dispositif de transport
constitué de plaques élastiques mutuellement reliées qui présentent la dimension de
la surface de table et qui sont déplaçables sur la superficie de la table.
6. Machine suivant l'une des revendications 1 à 5, caractérisée par deux rangées longitudinales
parallèles (17, 18) d'unités à piston et à cylindre verticales qui agissent sur le
côté supérieur de la poutre de pressage (11), les unités à piston et à cylindre d'une
rangée (18), qui s'étend directement à côté du couteau supérieur (14), étant fixées
de façon rigide sur la poutre de pressage (11) et de manière déplaçable transversalement
sur le châssis, et les unités à piston et à cylindre de l'autre rangée (17), qui s'étend
au-dessus du couteau inférieur (8), étant fixées de façon rigide sur le châssis et
de manière transversalement déplaçable sur la poutre de pressage (11).
7. Machine suivant l'une des revendications 1 à 6, caractérisée par une table de chargement
(27) qui est raccordée du côté entrée à la table de coupe (5), en étant de même hauteur,
et sur laquelle sont projetées deux lumières directrices longitudinales parallèles
(30, 31 ) dont l'une est alignée de manière fixe sur le couteau inférieur (8), l'autre
étant déplaçable transversalement, par une commande qui commande chaque fois la position
du couteau supérieur (14) en alignement sur la lumière directrice (31) déplaçable
transversalement, et par un dispositif de transport (22, 23) prolongé au-dessus de
la table de chargement (27).