[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Zeituhr mit einem Ziffernblatt, auf welchem eine
sich relativ dazu verändernde Markierung die jeweilige Zeit anzeigt.
[0002] Zeituhren sind seit langem in vielen Ausbildungsformen bekannt. Allen gemeinsam sind
Ziffernblätter mit Zeitanzeigen, z.B. Stunden-, Minuten-, auch Sekundenanzeigen. Die
jeweilige Zeit wird durch sich relativ zum Ziffernblatt im Zeittakt verändernde Markierungen
der unterschiedlichsten Ausbildung auf den Anzeigen markiert.
[0003] Eine Sonderstellung bei Zeituhren nehmen sogenannte Sonnenuhren ein, bei denen die
die Zeit auf dem Ziffernblatt markierende Markierung durch ein zeitabhängiges Zusammenspiel
von Licht und Schatten gebildet wird mit der Folge, daß Sonnenuhren nur bei Sonnenschein
funktionieren.
[0004] Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Wechselwirkung zwischen
Licht und Schatten auch ohne Sonnenschein, beispielsweise in Räumen oder bei Nacht
zur Zeitanzeige auszunutzen.
[0005] Gelöst wird diese Aufgabe dadurch, daß zum Erzeugen einer zeitanzeigenden Markierung
wenigstens eine im Abstand zum Ziffernblatt angeordnete Lichtquelle, wenigstens ein
auf das Ziffernblatt schattenwerfendes Objekt oder wenigstens eine lichtdurchlässige
Fläche in einem sonst lichtundurchlässigen Bereich o.dgl. sowie eine Schaltungsanordnung
oder ein Uhrwerk vorgesehen sind, welch letztere im Zeitpunkt relativ zum Ziffernblatt
entweder die Lichtquelle schaltet, oder diese bzw. das schattenwerfende Objekt oder
die lichtdurchlässige Fläche bewegt.
[0006] Wesentlich ist, daß eine künstliche Lichtquelle verwendet wird, und daß ein Uhrwerk,bzw.
eine Schaltungsanordnung vorgesehen sind, die eine Relativverschiebung bzw. Bewegung
zwischen den Einzelteilen der neuen Zeituhr bewirken. Hierdurch ist die neue Zeituhr
unabhängig vom Sonnenlicht und zudem auch geeignet, in unterschiedlichsten Varianten
in geschlossenen Räumen oder bei Dunkelheit der Zeitangabe zu dienen.
[0007] Eine erste Ausführungform arbeitet mit einer Lichtquelle bei der aufeinanderfolgend
angeordnete, durch die Schaltungsanordnung einzeln schaltbare und fest auf das schattenwerfende
Objekt gerichtete Einzelleüchten vorgesehen sind.
[0008] Besondere Gestaltungen dieser Zeituhr lassen sich den Ansprüchen 1 - 10 entnehmen.
[0009] Wesentlich ist, daß die Einzelteile der Zeituhr so in Räumen oder außerhalb von Räumen
angebracht werden können, daß viele neue unerwartete Möglichkeiten der Zeitanzeige
erschlossen werden. In einem Ausführungsbeispiel kann als schattenwerfendes Objekt
eine auswechselbare Figur, insbesondere ein Mensch, verwendet werden. Eine derartige
Ausbildungsform der neuen Zeituhr eignet sich beispielsweise zum Anbringen in Hallen
oder Durchgängen. An einer auffällig markierten Stelle im Boden dieser Räumlichkeiten
kann sich ein Mensch aufstellen und so als schattenwerfendes Objekt zur Anzeige der
Zeit-dienen. Im einfachsten Fall kann er dadurch eine Stundenanzeige hervorbringen.
[0010] In einem anderen Ausführungsbeispiel eignet sich der Mensch als schattenwerfendes
Objekt aber auoh dafür, sowohl eine Stunden-, wie auch Minutenmarkierung zu bewirken.
[0011] In einem abgewandelten Ausführungsbeispiel wird eine Ausführung nach Anspruch 11
beispielsweise in einer Seitenwand eines Durchganges verwendet, Auf einer Milchglasscheibe,
die als Ziffernblatt ausgebildet ist, erscheint der Schattenwurf eines schattenwerfenden
Objektes und markiert.gegenüber der Stunden- bzw. Minutenanzeige die Zeit. Diese Ausbildungsform
kann zugleich auch als Beleuchtung für den Raum, in dessen Seitenwand die Zeituhr
untergebracht ist, dienen.
[0012] Ein weiteres Ausflührungsbeispiel der Erfindung ist in den Ansprüchen 12 und 13 gekennzeichnet.
Dieses Ausführungsbeispiel eignet sich unter anderem auch zur Aufstellung außerhalb
von Räumen und ist imstande, während der Dunkelheit die Zeit zu markieren..Die Leuchten
brauchen nicht ständig zu brennen, es liegt durchaus innerhalb der Erfindung, wenn
die Leuchten im Bedarfsfall eingeschaltet werden.
[0013] Die bisher beschriebenen Ausführungsbeispiele arbeiten mit einer Schaltungsanordnung
zusammen, die wenigstens ein im Zeittakt schaltendes Schieberegister einschließt,
an deren Ausgänge die Einzelleuchten angeschlossen sind.
[0014] Die Schaltungsanordnung kann in Weiterbildung dieses Ausführungsbeispiels sowohl
ein Minutenschieberegister wie auch ein StundenSchieberegister einschließen, die auf
an sich bekannte elektronische Weise schaltungsmäßig voneinander abhängen.
[0015] Zwischen den Einzelleuchten und den Ausgängen der Schieberegister sind in der Regel
Treiberstromkreise für die Einzelleuchten vorgesehen. Die Schaltungsanordnung kann
so ausgebildet werden, daß einzelne Lampen sowohl zur Minutenanzeige wbe auch zur
Stundenanzeige und zu entsprechenden Schattenwürfen auf das Ziffernblatt herangezogen
werden.
[0016] Um die Schaltungsanordnung und die große Anzahl von als Strahlerleuchten ausgebildete
Einzelleuchten zu vermeiden, kann auch jeweils eine Strahlerleuchte eingesetzt werden,
die auf das schattenwerfende Objekt gerichtet ist. Im einfachsten Fall sitzt diese
Strahlerleute auf einer ringförmigen Anordnung, die im Zeittakt bewegt wird und die
Strahlerleuchte um das schattenwerfende Objekt herumführt. Der Schattenwurf fällt
wieder auf die Zeitanzeigen auf dem Ziffernblatt.
[0017] In Abwandlung dieses Ausführungsbeispieles kann auf einem zweiten, beispielsweise
Stundenkreis,eine Stundenstrahlerleuchte angeordnet sein, die jeweils in bestimmten
Zeitabständen weitergeschaltet wird, so daß sich dadurch ein Schattenwurf ergibt,
der die jeweilige Stunde anzeigt.
[0018] Die Bewegung der Stunden- bzw. Minutenstrahlerleuchten entlang eines Stunden- bzw.
Minutenkreises kann in einfacher Weise unter Verwendung eines Uhrwerkes erfolgen,durch
welches die Halterungen für die Strahlerleuchten entlang der entsprechenden Stunden-
bzw. Minutenkreise bewegt werden.
[0019] Eine weitere Gestaltungsmöglichkeit ergibt sich nach Maßgabe der Ansprüche 21 und
22. Hierbei ist wenigstens eine Strahlerleuchte im Zentrum eines ersten Kreises verschwenkbar
angeordnet und auf Spiegel gerichtet, die entlang des ersten Kreises angeordnet sind.
Die Verschwenkung dieser Strahlerleuchte erfolgt wieder unter Mitwirkung eines Uhrwerkes.
Die Spiegel sind auf das schattenwerfende Objekt, beispielsweise am Boden eines Raumes,
gerichtet, so daß die Schattenmarkierung im Uhrtakt entlang einer auf einem Ziffernblatt
angeordneten Zeitanzeige entlangwandert.
[0020] Auch in diesem Ausführungsbeispiel können zwei verschwenkbare Strahlerleuchten vorgesehen
sein, um dadurch sowohl die Minutenwie auch die Stundenanzeige zu bewerkstelligen.
[0021] Eine weitere Abwandlung der Erfindung ergibt sich aus Anspruch 23. Hier ist eine
feststehende Leuchte vorgesehen, deren Lichtstrahlen über wenigstens ein im Zeittakt
schaltbares schattenwerfendes Objekt oder wenigstens eine im Zeittakt schaltbare lichtdurchlässige
Fläche auf einer sonst luchtundurchlässigen Scheibe auf das Ziffernblatt und die entlang
des zweiten Kreises angeordneten Zeitanzeigen geworfen werden. Durch diese Anordnung
lassen sich Breiten- und Höhenunterschiede überwinden, so daß das Ziffernblatt gegenüber
der fieststehenden Leuchte relativ weit entfernt sein kann.
[0022] Eine Abwandlung dieses Ausführungsbeispieles der Erfindung ist in den Ansprüchen
24 - 29 gekennzeichnet.
[0023] Weitere Variationsmöglichketien der Erfindung ergeben sich schließlich aus den Ansprüchen
30 - 33, die Zeituhren kennzeichnen, die zugleich auch als Tischleuchten o.dgl. eingesetzt
werden können.
[0024] Die Ausführungsbeispiele werden nachfolgend anhand der Zeichnung im einzelnen erläutert.
[0025] Es zeigt:
Fig. 1 eine Schemaschnittzeichnung eines ersten Ausführungsbeispieles der Erfindung,
Fig. 2 eine Leuchtenanordnung,
Fig. 3 ein Ziffernblatt des Ausführungsbeispieles nach Fig.1,
Fig. 4 ein anderes Ausführungsbeispiel der Erfindung im Querschnitt,
Fig. 5 ein Ziffernblatt für das Ausführungsbeispiel nach Fig. 4,
Fig. 6 einen schematischen Querschnitt durch ein weiteres Ausführungsbeippiel der
Erfindung,
Fig. 7 eine Draufsicht auf das Ausführungsbeispiel nach Fig.6,
Fig. 8 eine weitere Draufsicht auf das Ausführungsbeispiel nach Fig. 6,
Fig. 9 eine Schaltungsanordnung zum Betreiben der Ausführungsbeispiele nach den Fig.
1 - 8,
Fig. 10 ein Ausführungsbeispiel der Erfindung mit einer rotierenden Strahlerleuchte,
Fig. 11 eine Abwandlung des Ausführungsbeispieles nach Fig. 10 mit zwei rotierenden
Strahlerleuchten,
Fig. 12 ein Ausführungsbeispiel der Erfindung, welches sich beispielsweise als Tischlamge
eignet,
Fig. 13 eine Abwandlung des Ausführungsbeispieles nach Fig. 12,
Fig. 14 ein als Zeiger ausgebildetes schattenwerfendes Objekt,
Fig. 15 eine schematische Darstellung eines weiteren Ausführungsbeispieles der Erfindung,
Fig. 16 Konstruktionsdetails zum Ausführungsbeispiel nach Fig. 15,
Fig. 17 weitere Konstruktionsdetails für das Ausführungsbeispiel nach Fig. 16 und
Fig. 18 noch ein Ausführungsbeispiel der Erfindung.
[0026] Fig. 1 zeigt schematisch im Querschnitt ein erstes Ausführungsbeispiel einer Zeituhr
1. Auf einem Boden 54 eines nicht bezeichneten Raumes ist ein Ziffernblatt 40 angeordnet,
welches in Draufsicht in Fig. 3 dargestellt ist. Im Zentrum 45 dieses Ziffernblattes
ist eine sogenannte vorbezeichnete Stelle 44 vorgesehen, auf welcher sich ein schattenwerfendes
Objekt, im dargestellten Ausführungsbeispiel eine Figur 33 bzw. eine auswechselbare
Figur 34 befindet.
[0027] In einer Fläche oberhalb des Bodens 54 bzw. an einer Decke 53 ist eine allgemein
mit 10 bezeichnete Lichtquelle erkennbar, die im dargestellten Ausführungsbeispiel
aus Stnahlerleuchten 12 besteht, die, wie dieses die Fig. 2 erkennen läßt, entlang
eines ersten Kreises 13 angeordnet sind. Im dargestellten Ausführungsbeispiel sind
insgesamt neunundfünfzig Einzelleuchten bzw. Strahlerleuchten 12 angeordnet, die,
wie dieses der Querschnitt gemäß Fig. 1 erkennen läßt, alle auf das schattenwerfende
Objekt, hier die Figur 33 bzw. 34 gerichtet sind. Eine angeschaltete Strahlerleuchte
12a erzeugt einen Lichtkegel 48 und, hinter der Figur 33, 34 einen Schattenwurf 50.
[0028] Je nach den verwendeten Strahlerleuchten und der Größe der Zeituhr 1 kann auch der
Abstand zwischen der Decke 53 und dem Boden 54 ausgebildet sein.
[0029] Die Strahlerleuchten 12 sind alle so ausgerichtet, daß sie die Figuren 33, 34 anstrahlen
und dabei einen Schattenwurf 50 erzeugen.
[0030] Die Strahlerleuchten 12 werden auf eine später erläuterte Weise im Zeittakt weitergeschaltet,
so daß, beispielsweise im Minutentakt, der Schattenwurf 50 (Fig. 3) um eine Minute
weiterbpringt.
[0031] Fig. 2 deutet an, daß auch jeweils zwei Einzelstrahler 12a eingeschaltet sein können,
so daß gemäß Fig, 3 ein Schattenwurf 50 für einen Stundenzeiger und ebenso ein Schattenwurf
50 für einen Minutenzeiger gebildet werden kann. Durch den Schattenwurf wird eine
Schattenmarkierung 46 ausgebildet, die, wie dieses die Fig. 3 erkennen läßt, entsprechend
einem "großen" Zeiger einer Uhr die Minuten anzeigt.
[0032] Der kleinere, rechts in Fig. 3 dargestellte Zeiger, dient, analog zu einer üblichen
Zeigeruhr, zur Anzeige der Stunden.
[0033] Entlang eines sogenannten zweiten Kreises 41 auf dem Ziffernblatt 40 sind die Stundenanzeigen
42 und die Minutenanzeigen 43 analog zu einem beliebigen Ziffernblatt vorgesehen.
Die Markierungen46 des "großen'
i und des "kleinen" Schattenzeigers markieren somit auf den Stunden- bzw. Minutenanzeigen
42 und 43 die jeweilige Uhrzeit, wenn durch die später erläuterte Schaltungsanordnung
die Strahlerleuchten 12, 12a im Zeittakt weitergeschaltet werden.
[0034] Im Zentrum 45 des zweiten Kreises 41 ist das schattenwerfende Objekt,'beispielsweise
ein Stift bzw. ein Stab 31 bzw. 32 angeordnet.
[0035] Die in Fig. 1 dargestellte Figur 33, 34 kann fest auf der vorhezeichenten Stelle
4 angeordnet sein. Ohne am Kern der Erfindung etwas zu ändern, kann aber auch eine
auswechselbare Figur 34 oder als solche auch ein Mensch Verwendung finden. Die eingeschalteten
Strahlerleuchten 12a können zur Beleuchtung des Raumes dienen. Sie können aber auch
nur im Bedarfsfall eingeschaltet werden. Wenn die Zeituhr gemäß Fig. 1 beispielsweise
in einer Halle einer Bank oder in einem Durchgang eines Portales angeordnet ist, kann
man in einem besonderen Ausführungsbeispiel beim Betreten dieses Raumes einen Schalter
schalten, der die der Uhrzeit entsprechenden Strahlerleuchten 12a einschaltet. Wenn
sich diese Person, die diese Strahlerleuchten eingeschaltet hat, dann auf die vorbezeichnete
Stelle 44 stellt, wird dann der entstehende Schattenwurf 50 in Übereinstimmung mit
Fig. 3 die Stunde bzw. die Minute anzeigen.
[0036] Ohne am Kern der Erfindung etwas zu ändern, kann aber auch der erste Kreis 13 mit
den Strahlerleuchten im Boden oder in einer Wand vorgesehen sein und die Figur 33
an der Decke oder an der gegenüberliegenden Wand im Zentrum des ebenfalls dort angeordneten
Ziffernblattes 40 angeordnet sein. Die Uhrzeit kann dann an einer Wand oder einer
Decke eines Raumes abgelesen werden.
[0037] Auch in diesen Ausführungsbeispielen können die Strahlerleuchten 12a ständig eingeschaltet
sein oder durch eine Person nur im Bedarfsfall betätigt werden. Als Strahlerleuchten
können übliche Leuchten zum Einsatz kommen. Es hat sich jedoch herausgestellt, daß
mit Vorteil Strahlerleuchten vom Typ ERCO 77 221 oder auch Staff 710307 eingesetzt
werden.
[0038] Im in den Fig. 1 - 3 dargestellten Ausführungsbeispiel sind insgesamt neunundfünfzig
Strahlerleuchten entlang des Umfanges des ersten Kreises 13 vorgesehen. Es können
jedoch auch sechzig Stnahlerleuchten zum Einsatz kommen, wobei eine dieser Strahlerleuchten
12 die volle Stunde markiert. Ebenfalls können zum Markieren von viertel und halben
Stunden weitere Leuchten zum Einsatz kommen.
[0039] Es versteht sich von selbst, daß in Fig. 3 nur ein Ausführungsbeispiel eines Ziffernblattes
angedeutet ist. Der Fantasie bei der Ausbildung des Ziffernblattes sind keine Grenzen
gesetzt. Insbesondere kann das Ziffernblatt 40, wenn es auf dem Boden 54 eines Raumes
eingesetzt wird, auch von Mosaikornamenten oder ähnlichen schmückenden Beiwerk umgeben
sein, um das Ziffernblatt künstlerisch und ästhetisch in hinreichender Weise gegenüber
der Umgebung hervorzuheben.
[0040] Fig. 4 läßt ein abgewandeltes Ausführungsbeispiel einer Zeituhr 2 erkennen. Hierbei
sind die Strahlerleuchten 12 am Boden 58 eines Gehäuses 57 angeordnet, welches in
einer Wand 55 bzw. in einer nicht dargestellten Decke 53 oder in einem ebenfalls nicht
dargestellten Boden 54 eingelassen sein kann. In einer Ebene mit der Wand 55 bzw.
der Decke oder dem Boden ist eine Milchglasscheibe 59 vorgesehen, in deren Zentrum
sich ein Stift 31 oder ein Stab 32 als schattenwerfendes Objekt befindet. Die eingeschaltete
Strahlerleuchte 12a wirft auf die Milchglasscheibe 59 einen Schatten, der die jeweilige
Zeit markiert. In Fig. 5 ist eine derartige Milchglasscheibe 59 mit einem angedeuteten
Ziffernblatt 40 dargestellt. Auch hier sind wieder Stundenanzeigen 42 bzw. Minutenanzeigen
43 vorgesehen
[0041] In Fig. 6 und in den Draufsichten gemäß der Fig. 7 und 8 ist ein drittes Ausführungsbeispiel,
nämlich die Zeituhr 3 dargestellt.
[0042] Als schattenwerfendes Objekt wird eine Wand 35 verwendet, die von Strahlerleuchten
12 angestrahlt wird. Die Strahlerleuchte 12a gemäß Fig. 6 erzeugt einen Schattenwurf
50, der auch in Fig. 8 angedeutet ist. Dieser Schattenwurf erzeugt eine in Fig. 8
dargestellte Markierung 46, die beispielsweise die Stunde 6 anzeigt.
[0043] In einem bevorzugten Ausführungsbeispiel werden wenigstens zwölf Einzelleuchten 11,
12 als Lichtquelle 10 verwendet. Sie sind in einer senkrecht auf einem linearen Ziffernblatt
61 stehender Ebene 65 angeordnet und in einer Reihe gestaffelt. Unter Umständen können
einzelne Strahlerleuchten 12 auch auf einer leicht gekrümmten Halterung 64 sitzen.
[0044] Auf dem linearen Ziffernblatt 61 sind Stundenanzeigen 62,unter Umständen auch Minutenanzeigen
63 angeordnet.
[0045] Die Strahlerleuchten 12 werden durch die weiter unten im einzelnen erläuterte Schaltungsanordnung
in analoger Weise zu den Strahlungsleuchten 12, 12a im Ausführungsbeispiel nach den
Fig. 1 - 3 betätigt. In der Draufsicht nach Fig. 7 ist angedeutet, daß der Strahl
einer eingeschalteten Strahlerleuchte 12a auch einen Lichtkegel 48 erzeugen kann,
der zur Beleuchtung des Raumes, in welchem die Zeituhr 3 aufgestellt ist, beiträgt.
[0046] In der Darstellung gemäß Fig. 8 gleicht der Schattenwurf 50 eher einem Schlagschatten.
Zur Beleuchtung des Raumes dient der Lichtkegel 48.
[0047] Die Zeituhr nach den Fig. 6, 7 und 8 kann außerhalb eines Gebäudes, aber auch in
Räumen zur Aufstellung gelangen.
[0048] Fig. 9 zeigt schematisch eine Schaltungsanordnung 68, mit der sich die Strahlerleuchten
12, 12a bzw. entsprechende Einzelleuchten 11 im Zeittakt schalten lassen. Die Schaltungsanordnung
schließt ein Stundenschieberegister 69 und ein Minutenschieberegister 70 ein. Das
Minutenschieberegister 70 ist über einen ersten Umschalter 80 an einen zweiten Frequenzteiler
76 angeschlossen, wo hingegen das Stundenschieberegister 69 über einen zweiten Umschalter
81 an einen Frequenzteiler 75 angeschlossen ist. Beide Frequenzteiler 75 und 76 werden
von einem Oszillator 74 betrieben. In einem Ausführungsbeispiel ist 74 ein kristallgesteuerter
Oszillator mit einer Frequenz von 4.194302 MHz. Diese Frequenz wird im ersten Frequenzteiler
75 auf eine Frequenz von 2 Hz herabgesetzt. Der zweite frequenzteiler 76 nimmt dann
eine weitere Herabsetzung der Frequenz im Verhältnis 1 : 60 vor. Hiermit wird das
Minutenschieberegister 70 gesteuert.
[0049] An die Ausgänge 71 und 72 der Schieberegister 69 und 70 sind über Treiberstromkreise
73 die Strahlerleuchten 12 angeschlossen. Über einen Netzanschluß 77 und eine Startlogik
78 werden die Schieberegister und die Frequenzteiler 75 und 76 sowie der Oszillator
74 betrieben. Eine Kontroll-Leuchte 79 zeigt an, daß die Schaltungsanordnung 68 in
Betrieb ist. Von Vorteil ist, wenn die Treiberstromkreise 73 sowohl an die Ausgänge
71 des Stundenschieberegisters 69 wie auch an die Ausgänge 72 des Minutenschieberegisters
70 angeschlossen sind. Durch eine Oder-Schaltung 82, die an die Ausgänge 6, 18, 30,
42 und 54 des Minutenschieberegisters 70 angeschlossen sind, kann der zweite Umschalter
81 so betätigt werden, daß in Übereinstimmung mit den Minutenmarkierungen zu den Minuten
6, 18, 30, 42 und 54 die die Stundenmarkierung darstellenden Strahlerleuchten weitergeschaltet
werden.
[0050] In analoger Weise lassen sich auch die Strahlerleuchten 12, 12a bei der Zeituhr gemäß
Ausführungsbeispiel 3 nach den Fig. 6, 7 und 8 schalten.
[0051] Bei einer Zeituhr 4 gemäß Fig. 10 ist auf einem Boden 54 ein Ziffernblatt 40 vorgesehen,
in dessen Zentrum ein Stift 31 bzw. ein Stab 32 angeordnet ist. Oberhalb des Zentrums,
beispielsweise in einer Decke 53, ist eine verschwenkbare Minutenleuchte 15 angeordnet,
die Spiegel 25 anstrahlt, die entlang des ersten Kreises 13 angeordnet sind. Die verschwenkbare
Minutenstrahlerleuchte 15 wird,beispielsweise von einem Uhrwerk gesteuert, im Minutentakt
verschwenkt. Der jeweils angestrahlte Spiegel 25, von denen ebenfalls 59 entlang des
ersten Kreises 13 angeordnet sind, reflektiert das Licht als Lichtkegel 48 in Richtung
des schattenwerfenden Objektes 31, 32 und erzeugt einen Schattenwurf 50, durch den
eine Markierung 46 gemäß Fig. 3 zum Anzeigen der Zeit verursacht werden kann.
[0052] In einer Zeituhr 5 gemäß Fig. 11 sind zwei verschwenkbare Strahlerleuchten, nämlich
eine verschwenkbare Minutenstrahlerleuchte 15 und eine ebenso verschwenkbare Stundenstrahlerleuchte
16 vorgesehen, die über die entlang des ersten Kreises 13 angeordneten Spiegel 25
Lichtkegel 48 erzeugen, die wiederum auf ein in Fig. 11 nicht dargestelltes schattenwerfendes
Objekt gerichtet sind. In einer Zeituhr 6 gemäß Fig. 12 ist auf einer Tischplatte
104 ein Ziffernblatt 40 angeordnet. über dem Zentrum des Ziffernblattes ist eine feststehende'Einzelleuchte
11 angeordnet, die unterhalb einer Abdeckung 103 sitzt. Von der feststehenden Einzelleuchte
11 gehen nach allen Seiten Lichtkegel 48 aus. Unterhalb der feststehenden Leuchte
11 ist ein Uhrwerk 95 angeordent, aus dem eine Minutenwelle 94 sowie eine Stundenwelle
93 herausragen. An diesen Wellen sind in der dargestellten Weise ein Stundenzeiger
83 und ein Minutenzeiger 84 befestigt. Die Abdeckung 103 ist mittels Stäben 105, beispielsweise
aus Glas, im Abstand von der Tischplatte 104 gehalten.
[0053] Ohne weitere Erklärungen ist erkennbar, daß durch die Schattenwürfe 50 in Übereinstimmung
mit Fig. 3 Schattenmarkierungen 46 erzeugt werden, die auf den Zeitanzeigen 42 und
43 des Ziffernblattes 40 die Zeit anzeigen.
[0054] Die Fig. 13 zeigt ein abgewandeltes Ausführungsbeispiel einer als Tischlampe ausgebildeten
Zeituhr 7.
[0055] Auf einer Tischplatte 104 ist wiederum ein Ziffernblatt 40 gemäß Fig. 3 angeordnet.
Aus dem Zentrum dieses Ziffernblattes ragt ein Lampenfuß 106 hervor, an dessem oberen
Ende ein Uhrwerk 95 befestigt ist, welches entsprechend dem Ausführungsbeispielnach
Fig. 12 einen Stundenzeiger 83 und einen Minutenzeiger 84 antreibt. Innerhalb der
Abdeckung 103 ist eine feststehende Leuchte 26 angeordnet, deren Lichtstrahlen auf
das Ziffernblatt 40 gerichtet sind. In diesen Lichtstrahlen bewegen sich, angetrieben
vom Uhrwerk 95, die Zeiger 83 und 84 und erzeugen Markierungen 46 auf dem Ziffernblatt
40.
[0056] Fig. 14 zeigt in Draufsicht eine mögliche Ausbildung eines Stundenzeigers 83 bzw.
eines Minutenzeigers 84.
[0057] In Fig. 16 ist schematisch eine allgemein mit 8 bezeichnete Zeituhr dargestellt.
Einzelheiten dazu werden in"Verbindung mit den Fig. 16 und 17a bis 17c erläutert.
[0058] Durch das Uhrwerk 95 und über die Stundenwelle 93 und die Minutenwell 94 werden später
erläuterte Scheiben angetrieben, die im Bereich der Lichtstrahlen 27 angeordnet sind,
welche durch eine nicht dargestellte Leuchte erzeugt und durch eine ebenfalls nicht
dargestellte optische Vorrichtung gleichgerichtet sind. Ohne daß die: ses notwendig
ist, fallen diese Lichtstrahlem 27 im Ausführungh; beispiel nach Fig. 15 auf einem
Umlenkspiegel 96 und gelangen über eine ebenfalls nicht bezeichnete Optik gemäß der
rechten Seite auf Fig. 15 an eine Wand, an der sich das Ziffernblatt 40 befindet,
auf der eine Markierung 46 in Übereinstimmung mit Fig.3 die jeweilige Zeit anzeigt.
[0059] Im einzelnen sind gemäß Fig. 16 an die Stundenwelle 93 eine Stundenscheibe 98 und
an die Minutenwelle 94 eine Minutenscheibe 90 angeschlossen, die in Draufsicht in
den Fig. 17a und 17b dargestellt sind.
[0060] Fig. 16 stellt eine Explosionszeichnung dar, die im praktischen Betrieb zusammengeschoben
wäre. Zwischen der Stundenscheibe 98 und der Minutenscheibe 90 ist ein transparentes
Ziffernblatt 99 vorgesehen, welches entsprechend Fig. 17c ausgebildet ist.
[0061] Die Stundenscheibe 89 ist als sogenannter lichtundurchlässigerBereich 86 ausgebildet,
in welchem lediglich eine lichtdurchlässige Fläche 85 vorgesehen ist.
[0062] Die Minutenscheibe hingegen besteht aus einem zentralen lichtdurchlässigen Bereich
91, der von einem lichtundurchlässigen Bereich 88 kreisringförmig umgeben ist. In
diesem lichtundurchlässigen Bereich 88 ist eine lichtdurchlässige Fläche 87 vorgesehen.
[0063] Das transparente Ziffernblatt 99 weist transparente Zeitanzeigen 98 auf, durch die
Licht hindurchtreten kann, wenn die Lichtstrahlen durch die lichtdurchlässige Fläche
85 und 87 hindurchtreten. Auf dem Ziffernblatt 99 können sowohl Stundenanzeigen 42
wie auch Minutenanzeigen 43 vorgesehen sein.
[0064] Gemäß Fig. 16 sind die - in Wirklichkeit zusammengeschobenen Scheiben - von transparenten
Scheiben 100 umgeben, die mit transparenten Abstandsringen 101 an ihrem äußeren Umfang
versehen sind.Durch diese Scheiben wird dies transparente Ziffernblatt 99 gehalten,ohne
daß die Drehung der Scheiben 89 und 90 behindert wird.
[0065] Gemäß Fig. 15 ragen die Wellen 93 und 94 durch eine Mittelöffnung 97 im Umlenkspiegel
96 hindurch.
[0066] Es ist ersichtlich, daß gemäß des Ausführungsbeispieles nach den Fig. 15 bis 17 auf
einem Ziffernblatt 99 durch Licht- und Schattenspiel Zeitanzeigen markiert werden
können.
[0067] In einem in Fig. 18 dargestellten weiteren Ausführungsbeispiel einer Zeituhr ist
eine Stundenstrahlerleuchte 19 und eine Minutenstrahlerleuchte 20 entlang einer Stundenkreisbahn
18 bzw. einer Minutenkreisbahn 17 entlangführbar. Die eingeschalteten Strahlerleuchten
sind auf eine Figur 33 gerichtet und werfen auf das nur angedeutete Ziffernblatt 40
Lichtmarkierungen 46 zum Zeitanzeigen.
Liste der verwendeten Bezeichnungen
[0068]
1 Zeituhr
2 Zeituhr
3 Zeituhr
4 Zeituhr
5 Zeituhr
6 Zeituhr
7 Zeituhr
8 Zeituhr
9
10 Lichtquelle
11 Einzelleuchte
12 Strahlerleuchte
12a eingeschaltete Strahlerleuchte 13 erster Kreis
14
15 versbhwenkbare Minutenstrahlerleuchte
16 verschwenkbare Stundenstrahlerleuchte
17 Minutenkreisbahn
18 Stundenkreisbahn
19 Stundenstrahlerleuchte
21
22
23
24
25 Spiegel
26 feststehende Leuchte
27 Lichtstrahlen 63 Minutenanzeige
28 64 leicht gekrümmte Halterung
29 65 senkrechte Ebene
30 66
31 Stift 67
32 Stab 68 Schaltungsanordnung
33 Figur 69 Stundenschieberegister
34 auswechselbare Figur 70 Minutenschieberegister
35 Wand 71 Ausgang
36 72 Ausgang
37 73 Treiberstromkreis
38 74 Oszillator
39 75 erster Frequenzteiler
40 Ziffernblatt 76 zweiter Frequenzteiler
41 zweiter Kreis 77 Netzanschluß
42 Stundenanzeige 78 Startlogik
43 Minutenanzeige 79 Kontroll-Lampe
44 vorbezeichnete Stelle 80 erster Umschalter
45 Zentrum des zweiten Kreises 81 zweiter Umschalter
46 Markierung 82 ODER-Schaltung
47 83 Stundenzeiger
48 Lichtkegel 84 Minutenzeiger
49 85 lichtdurchlässige Fläche
50 Schattenwurf 86 lichtundurchlässiger Bereich
51 87 lichtdurchlässige Fläche
52 88 lichtundurchlässiger Bereich
53 Decke 8.9 Stundenscheibe
54 Boden 90 Minutenscheibe
55 Seitenwand 91 lichtdurchlässiger Bereich
56 92
57 Gehäuse 93 Stundenwelle
58 Boden des Gehäuses 94 Minutenwelle
59 Milchglasscheibe 95 Uhrwerk
60 96 Umlenkspiegel
61 lineares Ziffernblatt 97 Mittelöffnung
62 Stundenanzeige 98 transparente Zeitanzeige
99 transparentes Ziffernblatt
100 transparente Scheibe
101 transparenter Abstandsring
102
103 Abdeckung
104 Tischplatte
105 Stab
106 Lampenfuß
107 Glasscheibe
1. Zeituhr mit einem Ziffernblatt,auf welchem wenigstens eine sich relativ dazu verändernde
Markierung die jeweilige Zeit anzeigt,
dadurch gekennzeichnet,
daß zum Erzeugen einer zeitanzeigenden Markierung (46) wenigstens eine im Abstand
zum Ziffernblatt (40) angeordnete Lichtquelle (10, 11, 12,15, 16, 19, 20, 26), wenigstens
ein auf das Ziffernblatt (40) schattenwerfendes Objekt (31, 32, 33, 34, 35, 83, 84)
oder wenigstens eine lichtdurchlässige Fläche (85, 87) in einem sonst lichtundurchlässigen
Bereich (86, 88) o.dgl. sowie eine Schaltungsanordnung (68) oder ein Uhrwerk (95)
vorgesehen sind, welch letztere im Zeittakt relativ zum Ziffernblatt (40) entweder
die Lichtquelle (10, 11, 12, 15, 16, 19, 20, 26) schaltet, oder diese bzw. das schattenwerfende
Objekt (83, 84) oder die lichtdurchlässige Fläche (85, 87) bewegt.
2. Zeituhr nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Lichtquelle (10) aufeinanderfolgend
angeordnete, durch die Schaltungsanordnung (68) einzeln schaltbare und fest auf das
schattenwerfende Objekt (31, 32, 33, 34, 35) gerichtete Einzelleuchten (11, 12) einschließt.
3. Zeituhr nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Einzelleuchten Strahlerleuchten
(12, 12a) sind.
4. Zeituhr nach den Ansprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens neunundfünfzig,
entlang des Umfanges eines ersten Kreises (13) angeordnete Strahlerleuchten (12, 12a)
vorgesehen sind, und daß das schattenwerfende Objekt (31, 32, 33, 34) im Zentrum (45)
des Ziffernblattes (40) und eines zweiten Kreises (41) steht, auf dem die Zeitanzeigen
(42, 43) angeordnet sind.
5. Zeituhr nach den Ansprüchen 1 - 4, dadurch gekennzeichnet, daß das schattenwerfende
Objekt ein Stift (31) bzw. ein Stab (32) ist.
6. Zeituhr nach den Ansprüchen 1 - 4, dadurch gekennzeichnet, daß das schattenwerfende
Objekt eine Figur (33) ist.
7. Zeituhr nach den Ansprüchen 1 - 4, dadurch gekennzeichnet, daß das schattenwerfende
Objekt eine auswechselbare Figur (34), z.B. ein auf einer vorbezeichneten Stelle (44)
im Zentrum (45) des zweiten Kreises (41) stehender Mensch ist.
8. Zeituhr: nach den Ansprüchen 1 - 7, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Kreis
(13) mit den Einzelleuchten (11, 12) an oder in der Decke (53) und das Ziffernblatt
(40) mit dem schattenwerfenden Objekt (31, 32, 33, 34) und dem zweiten Kreis (41)
mit den Zeitanzeigen (42, 43) auf dem Boden (54) eines Raumes angeordnet sind.
9. Zeituhr nach den Ansprüchen 1 - 7, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Kreis
(13) mit den Einzelleuchten (11, 12) am oder im Boden (54) und das Ziffernblatt (40)
mit dem schattenwerfenden Objekt (31, 32, 33) und dem zweiten Kreis (41) mit den Zeitanzeigen
(42, 43) an der Decke (53) eines Raumes angeordnet sind.
10. Zeituhr nach den Ansprüchen 1 - 7, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Kreis
(13) mit den Einzelleuchten (11, 12) an oder hinter einer Seitenwand (55) und das
Ziffernblatt (40) mit dem schattenwerfenden Objekt (31, 32, 33) und dem zweiten Kreis
(41) mit den Zeitanzeigen (42, 43) an der gegenüberliegenden Seitenwand (56) eines
Raumes angeordnet sind.
11. Zeituhr nach den Ansprüchen 1 - 7, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Kreis
(13) mit den Einzelleuchten (11, 12) am Boden (58) eines Gehäuses (57) gegenüber einer
als Ziffernblatt (40) ausgebildeten Milchglasscheibe (59) mit dem schattenwerfenden
Objekt (31, 32, 33) und dem zweiten Kreis (41) mit den Zeitanzeigen (42, 43) angeordnet
sind.
12. Zeituhr nach den Ansprüchen 1 - 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Lichtquelle
(10) wenigstens zwölf Einzelleuchten (11, 12) einschließt, die in einer Reihe hintereinander
angeordnet und auf ein schattenwerfendes Objekt (35) gerichtet sind, welches vor einem
linearen Ziffernblatt (61) mit einer in Reihe angeordneten Zeitanzeigen (62, 62) steht.
13. Zeituhr nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Einzelleuchten (11,
12) entlang einer teilweise leicht gekrümmten Halterung (64) angeordnet sind, die
in einer auf dem linearen Ziffernblatt (61) senkrecht stehenden Ebene (65) liegt.
14. Zeituhr nach den Ansprüchen 1 - 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Einzelleuchten
(11, 12) an die Ausgänge (17, 72) wenigstens eines im Zeittakt schaltenden Schieberegisters
(69, 70) angeschlossen sind.
15. Zeituhr nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß das Schieberegister ein
Minutenschieberegister (70) ist.
16. Zeituhr nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß das Schieberegister ein
Stundenschieberegister (69) ist.
17. Zeituhr nach den Ansprüchen 14 - 16, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen jedem
Schieberegisterausgang (71, 72) und der Einzelleuchte (11, 12) ein Treiberstromkreis
(73) vorgesehen ist.
18. Zeituhr nach den Ansprüchen 14 - 17, dadurch gekennzeichnet, daß einzelne Einzelleuchten
(11, 12) über ihren Treiberstromkreis (73) sowohl an eine Stufe des Minuten- wie auch
des Stundenschieberegisters (69, 70) angeschlossen sind.
19. Zeituhr nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Lichtquelle wenigstens
eine Minutenstrahlerleuchte (20) verwendet wird, die im Zeittakt entlang einer Minutenkreisbahn
(17) bewegbar ist, und auf das im Zentrum (45) des Ziffernblattes (40) und des zweiten
Kreises (41) mit den Zeitanzeigen (42, 43) stehenden schattenwerfenden Objektes (31,
32, 33) gerichtet ist.
20. Zeituhr nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß die Lichtquelle (10) eine
Minutenstrahlerleuchte (20) und eine Stundenstrahlerleuchte (19) einschließt, die
im Zeittakt entlang entsprechender Minuten- bzw. Stundenkreisbahnen (17, 18) bewegbar
sind, und auf das Zentrum (45) des Ziffernblattes (40) und des zweiten Kreises (41)
mit den Zeitanzeigen (42, 43) stehenden schattenwerfenden Objektes (31, 32, 33) gerichtet
sind.
21. Zeituhr nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Lichtquelle wenigstens
eine Strahlerleuchte (12) ist, die im Zeittakt verschwenkbar im Zentrum des ersten
Kreises (13) angeordnet und über Spiegel (25) entlang des ersten Kreises (13) auf
das schattenwerfende Objekt (31, 32, 33) im Zentrum (45) des Ziffernblattes (40) und
den zweiten Kreises (41), mit den Zeitanzeigen (32, 43) gerichtet ist.
22. Zeituhr nach Anspruch 21,gekennzeichnet durch zwei im Zeittakt verschwenkbare
Strahlerleuchten (19, 20), von denen eine die Stunden- und die andere die Minutenanzeige
(42, 43) markieren.
23. Zeituhr nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Lichtquelle (10) eine
feststehende Leuchte (26) verwendet wird, deren Lichtstrahlen (27) über wenigstens
ein im Zeittakt schaltbares schattenwerfendes Objekt (Zeiger) (83, 84) oder wenigstens
eine im Zeittakt schaltbare lichtdurchlässige Fläche (85, 87) auf einer sonst lichtundurchlässigen
Scheibe (86, 88) auf das Ziffernblatt (40) und die entlang des zweiten Kreises (41)
angeordneten Zeitanzeigen (42, 43) geworfen werden.
24. Zeituhr nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, daß djLe Lichtstrahlen (27)
der feststehenden Leuchte (26) im wesentlichen parallel gerichtet sind.
25. Zeituhr nach den Ansprüchen 23 und 24, dadurch gekennzeichnet, daß im Strahlengang
ein Umlenkspiegel (96) vorgesehen ist.
26. Zeituhr nach den Ansprüchen 23 - 25, dadurch gekennzeichnet, daß als schattenwerfendes
Objekt wenigstens ein Zeiger (83, 84) auf einer von einem Uhrwerk (95) angetriebenen
und im Strahlengang der Lichtstrahlen (27) der feststehenden Leuchte (26) im Abstand
zum Ziffernblatt (40) und dem zweiten Kreis (41) mit den Zeitanzeigen (42, 43) angeordnete
Uhrenscheibe vorgesehen ist.
27. Zeituhr nach den Ansprüchen 23 ? 26, dadurch gekennzeichnet, daß als lichtdurchlässige
Stunden- bzw. Minutenflächen (85, 87) Aussparungen auf sonst lichtundurchlässigen
Bereichen (86, 88) einer Stunden- bzw. Minutenscheibe (89, 90) vorgesehen sind, die
am Ende von an ein Uhrwerk (95) angeschlossenen Stunden- bzw. Minutenwellen (93, 94)
sitzen.
28. Zeituhr nach Anspruch 27, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Stunden- und
Minutenscheibe (89, 90) ein transparentes Ziffernblatt (99) mit den transparenten
Zeitanzeigen (98) auf dem zweiten Kreis (41) und dem lichtundurchlässigen Grund vorgesehen
ist, welches über die Umfänge der Stunden- und Minutenscheiben (89, 90) hinausragt.
29. Zeituhr nach den Ansprüchen 27 und 28, dadurch gekennzeichnet, daß vor und hinter
der Stunden- und Minutenscheibe (89, 90) transparente Scheiben (10) mit transparenten
Abstandsringen (101) sitzen, die an den entsprechenden Rändern des Ziffernblattes
(99) anliegen.
30. Zeituhr nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, daß die Lichtquelle (10) eine
feststehende Leuchte (26) innerhalb einer Abdeckung (103) ist, die im Abstand zu einem
z.B. auf einer Tischplatte (104) o.dgl. angeordneten Ziffernblatt (40) befestigt ist,
und daß zwischen der Lichtquelle (26) und dem Ziffernblatt (40) als schattenwerfendes
0bjekt wenigstens ein von einem Uhrwerk (95) antreibbarer Zeiger (83, 84) vorgesehen
ist.
31. Zeituhr nach Anspruch 30, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckung (103) von
Stäben (105) im Abstand zum Ziffernblatt (40) gehalten wird.
32. Zeituhr nach Anspruch 30, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckung (103) nach
Art eines auf einem Lampenfuß (106) sitzenden Lampenschirmes ausgebildet ist.
33. Zeituhr nach Anspruch 32, dadurch gekennzeichnet, daß die schattenwerfenden Objekte
ein Stunden- und ein Minutenzeiger (83, 84) sind, die von einem Uhrwerk (95) über
koaxial zum Lampenfuß (106) verlaufende Wellen antreibbar sind.