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EP 0 202 451 A1 |
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EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG |
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Veröffentlichungstag: |
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26.11.1986 Patentblatt 1986/48 |
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Anmeldetag: 09.04.1986 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)4: F02M 41/12 |
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Benannte Vertragsstaaten: |
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DE FR GB |
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Priorität: |
10.05.1985 DE 3516867
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Anmelder: ROBERT BOSCH GMBH |
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70442 Stuttgart (DE) |
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Erfinder: |
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- Haberland, Siegfried
D-7000 Stuttgart 70 (DE)
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Entgegenhaltungen: :
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Kraftstoffeinspritzpumpe für Brennkraftmaschinen |
(57) Es wird eine Kraftstoffeinspritzpumpe angegeben, bei weicher sich die Hubscheibe
(13) eines rotierenden und hinund hergehenden Pump- und Verteilerkolbens (14) auf
einem verdrehbaren Rollenring (23) abstützt. Der Rollenring ist axial auf einem Stützring
(36) gleitend gelagert. Um eine gute Schmierung der Stützfläche (37) des Stützringes
zu gewährleisten, hat der Stützring in seiner dem Rollenring zugekehrten Fläche mehrere
sich radial erstreckende Rillen oder Nuten (38). Die Nuten sind mit einem Ringkanal
verbunden, der durch einen Absatz (39) Stützring gebildet ist.
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Stand der Technik
[0001] Die Erfindung betrifft eine Kraftstoffeinspritzpumpe für Brennkraftmaschinen nach
der Gattung des Anspruchs 1. Bei einer bekannten Kraftstoffeinspritzpumpe dieser Art
hat das den Rollenring verdrehbar abstützende als Ring ausgebildete Stützteil in seiner
Stützfläche zum Aufnehmen von Kraftstoff als Schmiermittel eine Vielzahl von nach
Art eines Waffelmusters angeordneten Vertiefungen. Da der in die Vertiefungen eindringende
Kraftstoff eingeschlossen bleibt, ist die Schmierfähigkeit sehr schmutzempfindlich.
Ferner wird durch die Gesamtfläche der Vertiefungen der tragende Anteil der Stützfläche
erheblich herabgesetzt.
Vorteile der Erfindung
[0002] Die erfindungsgemäße Kraftstoffeinspritzpumpe mit den kennzeichnenden Merkmalen des
Anspruchs 1 hat demgegenüber den Vorteil, daß durch eine bessere Zuführung von Kraftstoff
in den Bereich der Stützfläche eine bessere Schmierung und damit ein besseres Gleiten
des Rollenringes auf dem Stützteil erzielt wird. Durch ein Durchfluten der radialen
Nuten ist die Gleitwirkung gegenüber Schmutz unempfindlich. Ferner wird durch eine
geringere Abtragung auf der Stützfläche des Stützringes die tragende Fläche des Stützringes
heraufgesetzt, so daß eine geringe Flächenpressung vorhanden ist.
[0003] Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen beschrieben.
Bei der Ausgestaltung nach Anspruch 2, bei der die Schmierrillen als Nuten mit rechteckigem
Querschnitt ausgebildet sind, ergibt sich eine besonders gute Durchflutung mit Kraftstoff
bei geringster Minderung des tragenden Anteils der Stützfläche des Stützringes.
Zeichnung
[0004] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und in der
folgenden Beschreibung näher erläutert. Es zeigen Figur 1 eine Kraftstoffverteilereinspritzpumpe
für Brennkraftmaschinen vereinfacht in Seiteneinsicht teilweise geschnitten, Figur
2 die Verteilereinspritzpumpe nach Figur 1 im Querschnitt in der Ebene II-II der Figur
1 und Figur 3 eine Einzelheit III der Figur 1 in vergrößerter Darstellung.
Beschreibung des Ausführungsbeispiels
[0005] In einem Gehäuse 10 der Kraftstoffeinspritzpumpe ist eine Antriebswelle 11 drehbar
gelagert, die über eine Kreuzschieberkupplung 1-2 eine Hubscheibe 13 und einen Verteilerkolben
14 in Drehung versetzt. Im Bereich ihres abtriebseitigen Endes trägt die Antriebswelle
11 ein mit einem Ritzel 15 eines Drehzahlreglers kämmendes Zahnrad 16 und einen Rotor
17 einer Kraftstoff in das Innere des Gehäuses 10 fördernden Förderpumpe 18. Der ringförmige
Stator 19 der Förderpumpe 18 ist in einer Ausnehmung des Gehäuses 10 fest eingesetzt.
[0006] Zum Überlagern einer Hubbewegung der Drehwegung des Verteilerkolbens 14 hat die Hubscheibe
13 auf ihrer der Kreuzschieberkupplung 12 zugewandten Fläche Nocken 21, die auf Rollen
22 eines die Kreuzschieberkupplung 12 und das Zahnrad 16 umgebenden Rollenringes 23
aufliegen. Der Rollenring 23 ist um einen bestimmten Winkelbetrag in einer zylindrischen
Aussparung 24 des Gehäuses 10 drehbar gelagert, die zum Drehzahlregler mit dem Ritzel
15 hin geöffnet ist. In diesem Bereich hat der Rollenring 23 eine bogenförmige Abtragung
25, durch die das mit dem Zahnrad 16 kämmende Ritzel 15 greift. Die vier diagonal
angeordneten Rollen 22 sind in einer gegen die Hubscheibe 13 offenen Axialnut 26 des
Rollenringes 23 angeordnet und drehbar auf Bolzen 27 gelagert, die in axialen, sich
radial erstreckenden Aussparungen 28 liegen. Zum Verdrehen des Rollenringes 23 ist
in diesen auf der der Abtragung 25 gegenüberliegenden Seite ein radial abstehender
Bolzen 31 eingesetzt, der durch einen Durchbruch 32 im Gehäuse 10 in eine Kugelhülse
33 eines Verstellkolbens 34 greift. Je nach Druckbeaufschlagung des Verstellkolbens
34 wird der Rollenring 23 über den Bolzen 31 um einen mehr oder weniger großen Winkelbetrag
in der Aussparung 24 verdreht, so daß der Hub des Verteilerkolbens 14 phasenverstellt
wird.
[0007] Die vom Verteilerkolben 14 durch nicht dargestellte Rückholfedern belastete Hubscheibe
13 drückt den Rollenring 23 axial gegen einen Stützring 36, der ebenfalls in der Aussparung
24 des Gehäuses 10 eingesetzt ist und am Stator 19 der Förderpumpe 18 anliegt. Der
Rollenring 23 liegt mit seiner stirnseitigen Stützfläche 37 axial an der zugewandter.
Seite des scheibenförmigen Stützringes 36 an. Die ringförmige Stützfläche 37 ist durch
eine Aussparung zur Aufnahme des Zahnrades 16 sehr schmal und im Bereich der Abtragung
25 unterbrochen. Um eine gute Schmierung für das Gleiten des Rollenringes 23 auf dem
Stützring 36 sicherzustellen, hat der Stützring 36 in seiner der Stützfläche 37 des
Rollenrings 23 zugekehrten Seite mehrere radial sich erstreckende Nuten 38 in gleichmäßigen
Abständen. Vorzugsweise haben die Nuten 38 einen Abstand von 10 Winkelgraden, sind
etwa 0,5 mm breit und 0,5 mm tief. Um ein Durchfluten der Nuten 38 mit Kraftstoff
zu gewährleisten, hat der Rollenring 23 im Bereich seiner Stützfläche 37 eine Fase
oder einen Absatz 39, der zusammen mit dem Gehäuse 10 und dem Stützring 36 einen Abflußkanal
für den Kraftstoff bildet. Durch das Zuführen von Kraftstoff als Schmiermittel in
den Bereich der Stützfläche 37 des Rollenringes 23 wird beim Verdrehen des Rollenringes
23 eine gute Schmierung und damit ein leichtes Gleiten des Rollenringes 23 auf dem
Stützring 36 erzielt. Durch die relativ schmalen Nuten 38 wird trotz hoher Belastung
eine günstige Flächenpressung erreicht.
1. Kraftstoffeinspritzpumpe für Brennkraftmaschinen, insbesondere Verteilereinspritzpumpe,
mit einem in einem Gehäuse (10) axial hin- und hergehenden und gleichzeitig rotierenden
Pump- und Verteilerglied (14), das über eine Kupplung (12) mit einer Antriebswelle
(11) drehbar verbunden ist und eine Nockenhubscheibe (13) trägt, mit einem im Gehäuse
um einen bestimmten Winkel gleichachsig zur Antriebswelle drehbaren Rollenring (23),
in dem mehrere die Hubscheibe abstützende Rollen (22) gelagert sind und mit einem
den Rollenring axial abstützenden, im Gehäuse ortsfest vorgesehenen Stützteil (36),
in dessen am Rollenring anliegender Fläche Vertiefungen angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet,
daß die Vertiefungen als Rillen (38) ausgebildet sind und sich radial zur Achse des
Stützteils (36) erstrecken.
2. Kraftstoffeinspritzpumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rillen
als Nuten (38) mit rechteckigem Querschnitt ausgebildet sind.
3. Kraftstoffeinspritzpumpe nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Rollenring
(23) im Bereich seiner am Stützteil (36) anliegenden Fläche (37) abgesetzt ist.
