[0001] Die Erfindung betrifft einen Antrieb für einen Aufzug zum senkrechten oder geneigten
Transport von Personen und Lasten, der einen auf einer Fundamentbasis gelagerten oder
mit einer Steuerung und einer Bremse aufweist, der über ein auf der Fundamentbasis
gelagertes Reduktionsgetriebe das Treibrad des Aufzuges zum Bewegen einer Fahrkabine
antreibt, wobei das Treibrad mit der Abtriebswelle des Getriebes gekoppelt ist.
[0002] Antriebe für Aufzüge sind in verschiedenen Ausführungsformen bekannt. Sie setzen
sich im wesentlichen immr aus denselben Teilen zusammen und umfassen einen Motor,
der über ein Reduktionsgetriebe das Treibrad des Aufzuges antreibt. Zum Antrieb gehören
zudem eine Bremse sowie eine Steuerung zum Betrieb des Aufzuges.
[0003] Das Treibrad hat die beim Aufzug auftretenden Lasten zu tragen. Da diese gewöhnlich
recht beträchtlich sind, ist das Treibrad auch entsprechend kräftig und. damit schwer
ausgebildet. Aus diesem Grunde muss die Abtriebswelle des Reduktionsgetriebes entsprechend
gross dimensioniert sein. Damit die vom Treibrad auf ie Abtriebswelle ausgeübten Biegemomente
beherrscht werden können, ist es zweckmässig, das Treibrad möglichst nicht in der
Nähe der Lagerung der Abtriebswelle anzuordnen, wie dies z.B. aus US-PS 4 422 531
bekannt ist. Dort wird die Anordnung des Treibrades unmittelbar in der Nähe der Lagerung
der Abtriebswelle dadurch erreicht, dass entweder eine Ausbuchtung im Gehäuse des
Reduktionsgetriebes für die Unterbindung der Bremse oder eine besondere Anordnung
des Motors vorgesehen wird. Diese Lösung weist jedoch den Nachteil auf, dass dadurch
die Anordnung des Reduktionsgetriebes bezüglich der Lage des Treibrades immer festgelegt
ist. Nun wäre es aber in verschiedenen Anwendungsfällen erwünscht, zwischen dem Antrieb
und der Treibscheibe einen Abstand bestimmter Grösse einhalten zu können. Der Antrieb
für einen Aufzug wird immer am oberen Ende des senkrechten oder schrägen Schachtes
angeordnet, in welchem der Aufzug hin und her bewegt 'wird. Der Raum für die Unterbringung
des Antriebes ist oft sehr beschränkt, so dass es erforderlich ist, die Anordnung
des Antriebes den jeweils verfügbaren Platzverhältnissen anzupassen, was gegebenenfalls
die Einhaltung eines Abstandes zwischen dem Treibrad und dem Antrieb notwendig macht.
Dies ist jedoch mit einem vorstehenden Antrieb nach dem Stand der Technik nur mit
verhältnismässig grossem konstruktivem Aufwand lösbar.
[0004] Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, einen Antrieb für einen Aufzug
der eingangs beschriebenen Art so weiter zu entwickeln, dass zwischen dem Getriebe
und dem Treibrad eine beliebige Distanz eingehalten werden kann und ungeachtet dieser
Distanz das Gehäuse des Getriebes keine Beanspruchungen durch die vom Gewicht der
Kabine und gegebenenfalls einem Gegengewicht ausgeübten Kräfte unterworfen ist.
[0005] Diese Aufgabe wird gemäss der Erfindung dadurch gelöst, dass an dem Gehäuse des Reduktionsgetriebes
ein zentrisch zu der Achse der Antriebswelle des Getriebes liegendes Tragrohr befestigt
ist, das an seinem freien Ende das Treibrad trägt und dort mit einer Stütze abgestützt
ist.
[0006] Die Erfindung ist in der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt und nachfolgend
beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 eine Seitenansicht eines Antriebes für einen Aufzug aus der Richtung I in Fig.
2,
Fig. 2 einen Schnitt des Antriebes nach Fig. 1 längs der Linie 11-11 in Fig. 1,
Fig. 3-7 Ansichten des Antriebes nach Fig. 1 und 2, die verschiedene Aufstellungsmöglichkeiten
dieses Antriebes zeigen, wobei
Fig. 3 den Antrieb für einen Schrägaufzug,
Fig. 4 den Antrieb mit seitlich abgestutztem Treibrad,
Fig. 5 den Antrieb mit senkrecht befestigtem Antrieb,
Fig. 6 den Antrieb nach Fig. 5 aus Richtung VI und
Fig. 7 den Antrieb mit schräg-abgestütztem Treibrad zeigt, und
Fig. 8 einen Vertikalschnitt einer Einstelldoppelschraube zum Ausrichten des Motors,
der Bremse und des Reduktionsgetriebes des Antriebes auf einer Fundamentbasis.
[0007] Die in Fig. 1 und 2 dargestellte Anlage weist einen Antrieb 1 für einen Aufzug mit
einem Treibrad 2 auf. Der Antrieb 1 setzt sich aus einem Motor 3, der wahlweise ein
elektrischer, thermischer, oder fluid-getriebener Motor sein kann, einer Bremse 4
und einem Reduktionsgetriebe 5 zusammen. Das Reduktionsgetriebe 5 ist als Schneckengetriebe
ausgebildet, kann jedoch auch ein Reduktionsgetriebe anderer Art, z.B. ein Kegelradgetriebe,
sein. Der Motor 3, die Bremse 4 und das Reduktionsgetriebe 5 sind durch Einstellschrauben
7, die nachfolgend anhand von Fig. 8 im Detail beschrieben werden, an einer Fundamentbasis
6 befestigt.
[0008] Das Reduktionsgetriebe 5 ist als Schneckengetriebe ausgebildet, dessen Schnecke 8
mittels einer starren Kupplung 9 mit der Antriebswelle 15 des Motors 3 gekuppelt ist
und dessen Schneckenrad 10 mit einer Antriebswelle 11 verbunden ist, die mittels einer
Keilverbindung 12 in eine Bohrung des Schneckenrades 10 eingesetzt ist. Die Abtriebswelle
11 ist nicht im Gehäuse des Reduktionsgetriebes 5 gelagert, sondern diese Funktion
wird von dem mehrteilig, d.h. mit zwei Nabenkörpern 18 und einem Zahnkörper 19 ausgebildeten
Schneckenrad 10 übernommen. Hierzu sind am Umfang des Schneckenrades 10 Gleitlagertlächen
13 vorgesehen, die mit Lagerflächen im Getriebegehäuse 14 zusammenwirken. Das Reduktionsgetriebe
5 kann deshalb auch ohne Abtriebswelle 11, z.B. zum Einlaufen, betrieben werden.
[0009] Mit dem Getriebegehäuse 14 ist ein Tragrohr 21 fest verbunden, das an seinem freien
Ende 22 einen Lagerstutzen 23 trägt, auf dem ein Wälzlager 24 aufgesetzt ist. Auf
dem Wälzlager 24 ist das aus einem Nabenkörper 25 und einem Rillenkranz 27 zusammengesetzte
Treibrad 2 gelagert, wobei der Nabenkörper 25 auf das freie Ende 28 der Abtriebswelle
11 aufgesetzt und mit diesem fest verbunden ist. Der Nabenkörper 25 ist mit einer
Ringflansch 26 versehen, mittels welchem das Treibrad 2 auf dem Wälzlager 24 gelagert
ist. Mit dieser Anordnung wird erreicht, dass die auf das Treibrad 2 wirkenden Kräfte
nicht auf die Abtriebswelle 22 übertragen werden, die somit lediglich durch das aufzubringende
Drehmoment zum Betrieb des Aufzuges belastet wird.
[0010] Damit auch die am Treibrad 2 auftretenden, von den Gewichten und Lasten des Aufzuges
herrührenden Kräfte nicht über das Tragrohr 21 auf das Getriebegehäuse 14 übertragen
werden, ist am freien Ende 22 des Tragrohres eine Stütze 29 befestigt, die über ein
Tragprofil 30 sich auf einer elastischen Federung, z.B. einem Polster aus einem Elastomer,
abgestützt ist. Die Stütze 29 umgreift das freie Ende 22 des Tragrohres 21 bzw. den
Lagerstutzen 23 mit einer zylindrischen Bohrung und kann deshalb in verschiedener
radialer Lage, z.B. mit einer Stellnabe 36, fixiert werden.
[0011] Das Reduktionsgetriebe 5 ist um die Achse der Schnecke 8 schwenkbar gelagert. Der
die Schnecke 8 umgehende Gehäuseteil weist zylindrische Gehäusestutzen 376 auf, an
denen Tragstützen 38 gelagert sind. Die Tragstützen 38 sind durch je eine Einstellschraube
7 an einem Support 39 der Fundamentbasis 6 befestigt; durch diese Abstützung kann
das Reduktionsgetriebe 5 um die Achse 16 der Schnecke 8 geschwenkt werden. Dies ist
erforderlich, weil die am Treibrad 2 wirkenden Kräfte die Federung 35 der Stütze 29
verformen.
[0012] Dadurch das Treibrad 2 mit Hilfe des Tragrohres 21 mit dem Getriebegehäuse 14 fest
verbunden ist, ergeben sich wesentliche Vorteile. Da das Treibrad 2 bzw. die auf dasselbe
einwirkenden Kräfte über die Stütze 29 weich auf die Federung 25 abgestützt werden
können und das Getriebe etwaigen Bewegungen des Treibrades 2 zwängungsfrei folgen
kann, treten durch die genannten Kräfte keine zusätzlichen Beanspruchungen am Reduktionsgetriebe
5 auf. Hierbei kann das Reduktionsgetriebe bzw. der ganze Antrieb, der auf der Fundamentbasis
6 befestigt ist, ebenfalls weich abgefedert werden, was durch Elastomerpuffer 40 erreicht
wird, die an Pratzen 41 der Fundamentbasis 6 befestigt und über Füsse 42 auf einer
Unterlage 43 abgestützt sind.
[0013] Wie bereits erwähnt, ist der Motor 3 mit dem Reduktionsgetriebe 5 durch die starre
Kupplung 9 verbunden. Obwohl die Fundamentbasis 6 keine bearbeiteten Auflageflächen
für die Teile 3, 4 und 5 aufweisen, lässt sich das starre Kuppeln des Motors 3 mit
dem Reduktionsgetriebe 5 mit Hilfe der Einstellschraube 7 durchführen.
[0014] Der Motor ist auf einer Tragplatte 44 festgeschraubt, die mit drei Einstellschrauben
7 auf Supporten 45, 46 befestigt ist. In gleicher Weise ist die Bremse 4 auf einem
Support 47 und das Reduktionsgetriebe 5 auf den Supporten 39 mit Einstellschrauben
7 befestigt. Die Supporte 39, 45, 46, 47 sind an einem Basisrohr 48 befestigt, z.B.
angeschweisst und bilden mit diesem zusammen die Fundamentbasis 6.
[0015] Aus Figur 8 ist die Ausbildung der Einstellschraube 7 erkennbar. Die Einstellschraube
7 setzt sich aus einem Gewindebolzen 50, der zwei Muttern 51 trägt, einer in dem Gewindebolzen
50 einschraubbaren Spannschraube 52, mit deren Kopf 55 Auflagescheiben 53 und dazwischenliegende
kugelzonenförmige Zwischenringe 54 auf einen Auflagering 56 gedrückt werden, zusammen.
Mit den Muttern 51 wird die Einstellschraube 7 beispielsweise an einem der Supporte
39, 45, 46, 47 mit der Hilfe der Mutter 51 fixiert. Zwischen den Auflageschrauben
53 wird ein Teil des Antriebes, d.h. der Motor 3, die Bremse 4, oder das Reduktionsgetriebe
5, mit Hilfe der Spannschrauben 52 befestigt. Mit Hilfe der Einstellschraube 7 ist
es somit möglich, die Lage des Motors 3, der Bremse 4 und des Reduktionsgetriebes
5 genau aufeinander fluchtend einzustellen.
[0016] Um das genaue Einstellen der Teile des Antriebes zu erreichen, das für die Anwendung
der starren Kupplung 9 Voraussetzung ist, wird, nachdem auf der Fundamentbasis 6 das
Reduktionsgetriebe bereits aufgesetzt ist, der Motor 3 mit senkrechter Welle 15 aufgehängt.
Der Motor 3 mit der daran befestigten Tragplatte 44 wird nun in seiner vertikalen
Lage mit der schon vorher aufgesetzten Kupplungshälfte auf die Kupplungshälfte der
ebenfalls senkrechtstehenden Schneckenwelle 17 aufgesetzt, worauf die beiden Kupplungshälften
durch absenken des Motors aufeinander gesetzt und miteinander verschraubt werden.
Der Motor 3 steht nun vertikal frei auf der Schneckenwelle und fluchtet mit seiner
Welle genau mit der Schneckenwelle, wobei vorausgesetzt ist, dass die Kupplungshälften
weder radialen Schlag noch Abweichungen von der Rechtwinkligkeit der Stirnflächen
aufweisen.
[0017] Zum Fixieren des Motors 3 auf der Fundamentbasis 6 mit Hilfe der Einstellschrauben
7 werden an der Welle 15 des Motors 3 in einer horizontalen Ebene zwei rechtwinklig
zueinanderstehende Messuhren angesetzt und auf Null gestellt. Nun werden die drei
Einstellschrauben 7 montiert und so festgezogen, dass die Messuhren von ihrer Ausgangsposition
nicht abweichen, oder, wenn sie abweichen, die Einstellschrauben 7 gelöst und wieder
angezogen werden, bis die Ausgangsposition der Messuhren wieder eingehalten wird.
Wird als Antrieb ein Elektromotor verwendet, ist es erforderlich, das Statorgehäuse
wegen des vorhandenen Spiels gegenüber dem Rotor in der magnetischen Mittelachse durch
Beilagen zu halten.
[0018] Die Auslegung des Antriebes 1 mit einem vom Reduktionsgetriebe 5 mit Abstand angeordneten
Treibrad 2 ermöglicht verschiedene Anpassungen an örtlichen Verhältnisse, wie dies
aus Fig. 4-7 ersichtlich ist.
[0019] Anstatt das Tragrohr 4 auf der Unterlage 43 abzustützen, ist es gemäss Fig. 3 möglich,
die Stütze 29 zum Anhängen des Treibrades 2 an - einer Querstrebe 57 zu benützen.
Wegen der Verschwenkbarkeit des Reduktionsgetriebes 5 kann das Antriebsrad 2 nicht
nur für einen senkrechten Aufzug mit horizontalem Tragrohr 21, sondern auch mit schrägliegendem
Tragrohr, z.B. für einen Schrägaufzug, angeordnet werden.
[0020] Nach Fig. 4 kann die Abstützung des Treibrades 2 auch seitlich in Seitenwänden 58
erfolgen; die Stütze 29 ist hierbei zweiarmig ausgebildet und stützt sich in Vertiefungen
der Seitenwände 58 ab.
[0021] Bei der Ausführung nach Fig. 5 und 6 ist der Antrieb, d.h. der Motor 3, die Bremse
4 und das Reduktionsgetriebe 5 senkrecht an einer Wand angeordnet, wobei das Reduktionsgetriebe
5 auch auf einer Unterlage 43 abgestützt ist. Da das Reduktionsgetriebe um die Schneckenachse
16 - schwenkbar ist, kann das Treibrad 2 in eine beliebige, in einer horizontalen
Ebene liegende Lage verschwenkt und fixiert werden, siehe Fig. 6. Bei der Anordnung
nach Fig. 3 kann das Treibrad 2 in einer vertikalen Ebene in eine beliebige Lage geschwenkt
und fixiert werden.
[0022] In Fig. 7 ist eine Anordnung des Antriebes 1 gezeigt, bei der die Stütze 24 um die
Tragrohrachse verschwenkt und in einer Schräglage fixiert ist; eine solche Anordnung
kann beispielsweise aus Platzgründen erforderlich sein.
[0023] Es sind noch weitere Anordnungen denkbar, die nicht dargestellt sind, jedoch sich
aus den in den Fig. 4-7 gezeigten Anordnungen ableiten lassen. In-Fig. 3 kann die
Stütze 29 auch auf einer - schrägen Unterlage 60 abgestützt sein, wobei auch in diesem
Falle die Lage des Treibrades bzw. des Tragrohres 21 in einer vertikalen Ebene in
beliebiger Lage fixiert werden kann.
[0024] Bei der Ausführungsform nach Fig. 5 und 6 ist es auch möglich, anstelle der Abstützung
des Treibrades 2 auf der Unterlage 43 die in Fig. 4 dargestellte seitliche Abstützung
zu verwenden.
[0025] Bei der Anordnung nach Fig. 3 ist ebenfalls die seitliche Abstützung des Treibrades
2 in Seitenwänden anwendbar.
[0026] Die schräg angeordnete Stütze 29 nach Fig. 7 kann auch als über Kopf-Anordnung eingesetzt
werden, wie dies in Fig. 3 dargestellt ist
[0027] Schliesslich kann auch die Abstützung nach Fig. 4 durch eine schräg liegende Abstützung,
die in gleicher Weise in den Seitenwänden 58 abgestützt ist, ersetzt werden.
[0028] Der beschriebene Antrieb 1 weist mehrere Vorteile auf, die die Betriebssicherheit
eines Aufzuges erhöhen. Das Getriebegehäuse 14 ist frei von Belastungen durch die
geförderten Lasten. Die Distanz zwischen dem Reduktionsgetriebe 5 und dem Treibrad
2 kann beliebig gewählt werden. Hierzu muss lediglich die Abtriebswelle 11 und das
Tragrohr 21 die gewünschte Länge aufweisen. Die auf der Fundamentbasis 6 abgestützten
Teile des Antriebes 1, d.h. der Motor 3, die Bremse 4 und das Reduktionsgetriebe 5,
bleiben hierbei unverändert, so dass diese Teile zusammengebaut und auf Lager gelegt
werden können. Die Stütze 29 kann mit einem weichen Polster 35 abgefedert werden,
ohne dass dadurch schädigende Auswirkungen am Reduktionsgetriebe 5 auftreten würden.
Ebenso kann die Fundamentbasis 6 mit Elastomerpuffern 40 weich abgefedert werden.
Das Reduktionsgetriebe 5 und der Motor 3 können starr miteinander gekuppelt werden,
obwohl auf der Fundamentbasis 6 keine bearbeiteten Flächen vorgesehen sind. Auch die
Bremse 4 kann auf der Fundamentbasis 6 genau zentrisch montiert werden. Auch die Fundamentbasis
6 kann vorfabriziert werden, wobei die benötigten Teile des Antriebs 1 mit Hilfe von
Einstellschrauben 7 montiert werden können.
1. Antrieb (1) für einen Aufzug zum senkrechten oder geneigten Transport von Personen
und Lasten, der einen auf einer Fundamentbasis (6) gelagerten Motor (3) mit einer
Steuerung und einer Bremse (4) aufweist, der über ein auf der Fundamentbasis gelagertes
Reduktionsgetriebe (5) das Treibrad (2) des Aufzuges zum Bewegen einer Fahrkabine
antreibt, wobei das Treibrad mit der Antriebswelle (11) des Reduktionsgetriebes gekoppelt
ist, dadurch gekennzeichnet, dass das am Gehäuse (14) des Reduktionsgetriebes (5)
ein zentrisch zu der Achse der Abtriebswelle (11) des Reduktionsgetriebes liegendes
Tragrohr (21) befestigt ist, das an seinem freien Ende (22) das Treibrad (2) trägt
und dort mit einer Stütze (29) abgestützt ist.
2. Antrieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Reduktionsgetriebe (5)
um eine zur Achse des Tragrohrs (21) rechtwinklige Achse - schwenkbar ist, wobei die
Stütze (29) durch eine Federung (35) elastisch abgestützt ist.
3. Antrieb nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das auf dem freien
Ende (22) des Tragrohres (21) bzw. auf einem an diesem Ende aufgesetzten Lagerstutzen
(23) gelagerte Treibrad (2) einen Nabenkörper (25) aufweist, der auf dem freien Ende
(28) der Abtriehbswelle (11) fest gelagert ist und einen über das Ende des Tragrohrs
ragenden Ringflansch (26) aufweist, in dem ein die Lagerung (24) des Treibrades (2)
aufnehmender Raum (20) ausgespart ist.
4. Antrieb nach einem der Ansprüche 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass das Reduktionsgetriebe
(5) ein Schneckengetriebe mit einer mit der Motorwelle fluchtenden Schnecke (8) und
mit einem der Tragrohrachse fluchtenden Schneckenrad (10) ist, wobei das Gehäuse (14)
des Schneckengetriebes mit dem Tragrohr (21) zentrisch zur Schneckenachse in Tragstützen
(38) schwenkbar gelagert ist, die an der Fundamentbasis (6) befestigt sind und zylindrische
Lagerstutzen (37) am Gehäuse (14) umgreifen.
5. Antrieb nach einem der Ansprüche 2-4, dadurch gekennzeichnet, dass bei horizontaler
bzw. senkrechter Schwenkachse des Reduktionsgetriebes - (5) das Tragrohr (21) mit
dem Treibrad (2) in einer senkrechten bzw. horizontalen Ebene durch die Stütze (29)
festlegbar ist, wobei die Stütze in einer beliebigen, radialen Lage zur Tragrohrachse
abstützbar ist.
6. Antrieb nach einem der Ansprüche 1-5, dadurch gekennzeichnet, dass der Motor (3)
und das Reduktionsgetriebe (5) durch eine starre Kupplung (9) miteinander gekoppelt
sind.
7. Antrieb nach Anspruch 1-6, dadurch gekennzeichnet, dass der Motor (3), die Bremse
(4) und das Reduktionsgetriebe (5) auf einer unbearbeiteten Fundamentbasis (6) befestigt
sind, wobei zu ihrer fluchtenden Einstelung Einstellschrauben (7) in der Fundamentbasis
(6) höheneinstellbar festgeklemmt sind, wobei der Motor, die Bremse und das Reduktionsgetriebe
an den Einstellschrauben abgestützt und befestigt sind.
8. Antrieb nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Abtriebswelle (11) des
Schneckengetriebes (5) in die Bohrung des Schneckenrades - (10) eingesetzt und über
eine am Aussenumfang des Schneckenrades angeordnete Lagerung (13) im Schneckengehäuse
(14) gelagert ist.
9. Verfahren zur Montage des Antriebes nach einem der Ansprüche 1-8, dadurch gekennzeichnet,
dass das Reduktionsgetriebe (5) mit der einen Hälfte einer starren Kupplung (9) auf
der Fundamentbasis (6) befestigt wird, wobei der Motor (3) mit aufgesetzter zweiter
Kupplungshälfte mit vertikaler Achse aufgehängt und die Fundamentbasis mit dem montierten
Reduktionsgetriebe ebenfalls in vertikale Lage gebracht wird, worauf die Motorwelle
(15) und die Schneckenwelle (17) durch Zusammenfügen der Kupplungshälften miteinander
fest verbunden werden sowie der frei an der Kupplung gehaltene Motor durch Einstellung
der Einstellschrauben (7) in einer durch die starre Kupplung erforderlichen fluchtenden
Lage auf der Fundamentbasis fixiert wird.