[0001] Die Erfindung betrifft eine Beheizung für Waschlösungen in Reinigungsmaschinen, wie
Waschmaschinen, Spülmaschinen oder dgl., die eine Naßkammer mit einem Ablauf und einem
Zulauf sowie ein elektrisches Heizelement in Form insbesondere eines Rohrheizkörpers
aufweisen.
[0002] Bei derartigen Reinigungsmaschinen, die außer für Industriezwecke insbesondere auch
als Haushaltsmaschinen ausgebildet sein .können, ist häufig nachteilig, daß das Heizelement
innerhalb der Naßkammer bzw. umspült von der Waschlösung angeordnet ist. Außer eine-r
relativ hohen Belastung, beispielsweise auch durch sich ablagernde Verunreinigungen
ergibt sich dadurch meist eine raumaufwendige Bauweise, insbesondere weil für die
Unterbringung des Heizelementes in der Naßkammer ein besonderer Raum vorgesehen sein
muß, der die Mindestfüllung der Naßkammer erhöht. Mit erhöhtem Füllvolumen steigt
aber auch der Bedarf an Reinigungsmittel, beispielsweise Waschmittel bzw. Spülmittel,
wenn gegenüber einer geringeren Füllung die gleiche Reinigungsmittelkonzentration
erzielt werden soll; bei den bekannten Ausbildungen, insbesondere bei Waschmaschinen
erhöht sich der Waschmittel bedarf dadurch häufig um mindestens zehn Prozent, zumal
der Sicherheitsabstand zwischen Heizelement und sich drehender Waschtrommel verhältnismäßig
groß gewählt werden muß. Der Bedarf an Reinigungsmittel steigt aber häufig auch bereits
dadurch, daß das Reinigungsmittel, insbesondere wenn es dem Wasser in Pulverform zugegeben
wird, teilweise nicht sofort in Lösung übergeht und daher in einen der Entleerung
dienenden Ablauf absinken kann. In dem vom Ablauf wegführenden Kanal, der meist an
eine der Entleerung der Naßkammer dienende Förderpumpe angeschlossen ist, finden während
des normalen Arbeitsbetriebes in der Naßkammer, also immer dann, wenn nicht gerade
eine Entleerung vorgenommen wird, keine Strömungsbewegungen statt, so daß sich das
Reinigungsmittel in diesem Bereich ansammelt und dem Reinigungsprozeß in der Naßkammer
nicht mehr zugeführt wird. Außer zu einem erhöhten Bedarf an Reinigungsmittel führt
dies auch zu Verklebungen bzw. Verbackungen im Entleerungskanal sowie in der Förderpumpe,
die selbst bei den üblichen Entleerungsvorgängen nicht mehr vollständig abgetragen
werden können und nach und nach zu einem Zusetzen bzw. zum mehr oder weniger starken
Verschluß der Entleerungswege der Naßkammer führen.
[0003] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde,eine Beheizung der eingangs beschriebenen
Art zu schaffen, welche bei einfachem Aufbau und hoher Betriebssicherheit sicher gewährleistet,
daß möglichst viel des der Waschlösung zugeführten Reinigungsmittels in Lösung übergeht.
[0004] Diese Aufgabe wird bei einer Beheizung der eingangs beschriebenen Art erfindungsgemäß
dadurch gelöst, daß das Heizelement gegenüber der Naßkammer dicht abgetrennt trocken
an einem mit dem Ablauf, dem Zulauf und der Naßkammer in einer Kreislaufführung vorgesehenen
Umlaufkanal in gut wärmeleitender Verbindung angebracht ist. Die Waschlösung kann
also, insbesondere während des Aufheizens, in einer Spülströmung durch den eigens
hierfür oder durch den ohnehin für die Entleerung der Naßkammer vorgesehenen Ablauf
sowie den von diesem wegführenden Kanal geführt werden, so daß evtl. nicht gelöste
Teile des Reinigungsmittels oder Ansammlungen höherer Reinigungsmittelkonzentration
laufend durch Strömung umgewälzt und dadurch so unter die übrige Waschlösung gemengt
werden, daß eine homogene Konzentration dieser Waschlösung gewährleistet ist.
[0005] Bei bestimmten Raumformen von Naßkammern ist es zwar denkbar, daß das Heizelement
in vorteilhafter Weise zwar innerhalb der Naßkammer liegt, gegenüber dieser jedoch
durch einen dichten Schutz- und Wärmeübertragungsmantel trocken gehalten wird. Eine
besonders zweckmäßige Ausbildung der Erfindung besteht jedoch darin, daß das Heizelement
und/oder der Umlaufkanal im wesentlichen vollständig außerhalb der Naßkammer, vorzugsweise
unterhalb von deren Unterseite liegt, so daß also der gesamte Innenraum der Naßkammer
von Heizelementen und Kanälen frei ist und damit zum Betrieb mit der Waschlösung zur
Verfügung steht.
[0006] Es ist denkbar, die Strömung der Waschlösung in der Kreislaufführung bzw. im Umlaufkanal
durch eine gesonderte Fördereinrichtung zu erzeugen. Diese Fördereinrichtung kann
beispielsweise die in den Entleerungskanal geschaltete Förderpumpe sein, die dann
zweckmäßig ausgangsseitig über ein Zweiwegeventil von einem Entsorgungskanal in den
Umlaufkanal geschaltet wird und beim Betrieb im Umlaufkanal zweckmäßig mit wesentlich
verringerter Förderleistung arbeitet. Bei einer wesentlich einfacheren Ausgestaltung
des Erfindungsgegenstandes, die zudem eine hohe Funktionssicherheit gewährleistet
und praktisch keiner besonderen Wartung bedarf, wird jedoch die Strömung in der Kreislaufführung
bzw. im Umlaufkanal durch Thermosyphon-Wirkung erzeugt. Insbesondere hierfür ist es
vorteilhaft, wenn in weiterer Ausgestaltung der Erfindung das Heizelement, insbesondere
ausschließlich, an einem zum Zulauf aufsteigenden Heizabschnitt des Umlaufkanales
angeordnet ist, der vorzugsweise bis zum Zulauf annähernd vertikal durchgeht und/oder
etwa im tiefsten Bereich der Naßkammer mündet. Unabhängig von der Thermosyphonwirkung
wird dadurch aber auch eine die Naßkammer besonders günstig durchfließende Strömung
erreicht.
[0007] Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist das Heizelement unmittelbar benachbart
zum Zulauf bzw. zur Naßkammer angeordnet, so daß die Waschlösung unmittelbar nach
der Aufheizung ohne größere Wärmeverluste direkt in die Naßkammer gelangen kann. In
jedem Fall ist es zweckmäßig, wenn der Wärmeübergang vom Heizelement zur Waschlösung
über eine größere Strömungsstrecke erfolgt, wozu das Heizelement sich zweckmäßig über
eine Länge des Umlaufkanales erstreckt, die größer als dessen Durchmesser im Bereich
des Heizelementes ist.
[0008] Zur weiteren Verbesserung der die Naßkammer durchsetzenden Kreislaufströmung, insbesondere
insoweit, als diese Strömung die Naßkammer möglichst großräumig durchsetzt, liegt
der Zulauf der Kreislaufführung zur Naßkammer versetzt zum zugehörigen Ablauf, insbesondere
etwa in gleicher Höhe im Bereich eines dem Ablauf gegenüberliegenden Endes der Naßkammer.
Der der Kreislaufführung zugehörige Ablauf kann jedoch außer durch eine einzige Ablauföffnung
auch durch zwei oder mehr im Abstand zueinander liegende Ablauföffnungen gebildet
sein, die zweckmäßig in denselben Umlaufkanal führen.
[0009] Bildet der Entleerungskanal der Naßkammer beim Kreislaufbetrieb einen Bestandteil
des Umlaufkanales, so geht dieser Entleerungskanal zweckmäßig etwa in seidem tiefsten
Bereich bzw. eingangsseitig unmittelbar benachbart zu der in den Entleerungskanal
eingeschalteten Förderpumpe in den Umlaufkanal über, wozu zweckmäßig in diesem Bereich
an den Entleerungskanal eine zum Heizabschnitt führende Kanalabzweigung angeschlossen
ist. Diese Kanalabzweigung weist zweckmäßig in der zugehörigen Strömungsrichtung,
ausgehend von der Anschlußstelle, keine Steigung, sondern allenfalls Gefälle oder
eine horizontale Ausrichtung auf, so daß Reinigungsmittelreste sicher aus dem Entleerungskanal
herausgespült werden; bei Ausbildung des Umlaufkanales derart, daß recht hohe Strömungsgeschwindigkeiten
gegeben sind, ist jedoch auch eine geringe Steigung der Kanalabzweigung in diesem
Bereich denkbar.
[0010] Durch die erfindungsgemäße Ausbildung ergibt sich auch ein sehr guter Wirkungsgrad
der Beheizung. Dieser kann noch weiter dadurch verbessert werden, daß das Heizelement
wendelförmig am Außenumfang des Heizabschnittes eng anliegend angeordnet ist. Zusätzlich
hierzu oder statt dessen ist das Heizelement zweckmäßig am Heizabschnitt durch eine
Lotverbindung oder dgl. befestigt.
[0011] Eine besonders vorteilhafte Weiterbildung des Erfindungsgegenstandes besteht darin,
daß im vom Zulauf weiter entfernten Bereich, also in der Regel im unteren Bereich
des Heizabschnittes, insbesondere mit geringem Abstand unterhalb des Heizelementes,
ein Temperaturfühler eines Temperaturschalters oder dgl. in gut wärmeleitender Verbindung
angeordnet und vorzugsweise durch den den Umfang des Heizabschnittes wenigstens teilweise
umgebenden Fühlstab eines hydraulischen Ausdehnungssystems gebildet ist. Gegenüber
einer auch denkbaren Anordnung des Temperaturfühlers in einem höheren Bereich, beispielsweise
zwischen Abschnitten bzw. oberhalb des Heizelementes hat diese Ausbildung den wesentlichen
Vorteil, daß die Temperatur der Waschlösung an derjenigen Stelle erfasst wird, an
der sie ihre niedrigste Temperatur hat, nämlich kurz bevor sie durch das Heizelement
wieder aufgeheizt wird; dadurch ist eine sehr feinfühlige Regelung der Temperatur
der Waschlösung gewährleistet. Auch dann, wenn während des Betriebes des Heizelementes
der-Wasserstand in der Naßkammer unter einen vorbestimmten Spiegel sinkt und dadurch
die Umlaufströmung in der Kreislaufführung abbricht, kann dieser Temperaturfühler
praktisch nicht trocken gehen, das heißt in einen oberhalb des Wasserspiegels liegenden
Bereich gelangen, da die zunächst im Heizabschnitt noch vorhandene Waschlösung in
diesem Fall so schnell auf die vorbestimmte Schalttemperatur erhitzt wird, daß über
den Temperaturschalter das Heizelement abgeschaltet wird, bevor die Waschlösung unter
den Temperaturfühler abgesunken ist; hierbei kann der Temperaturfühler so angeordnet
sein, daß er auch unmittelbar die Wärme des Heizelementes bzw. diese Wärme mittelbar
über den Heizabschnitt fühlt und somit feinfühlig beeinflußt wird. Die Abschalttemperatur
kann bei einer vorteilhaften Justierung über 100° Celsius, beispielsweise etwa bei
120° Celsius liegen. Infolge der dadurch gegebenen hohen Sicherheit kann die Reinigungsmaschine
bzw. die Naßkammer aus wesentlich weniger hitzebeständigend Werkstoffen als bisher
hergestellt werden; bei einer Waschmaschine beispielsweise kann die Waschtrommel aus
Kunststoff bestehen. Auch das Heizelement ist wesentlich geringeren Belastungen ausgesetzt,
da es selbst unter ungünstigen Umständen nicht bis zum Glühen kommt.
[0012] Um den Temperaturfühler einerseits leicht auswechselbar und andererseits in gut wärmeleitender
Verbindung anbringen zu können, ist er vorteilhaft in einer am Heizabschnitt angebrachten
Halterung in gut wärmeleitender Berührung umschlossen, wobei vorzugsweise die Halterung
durch ein mit seinem Profil-Quersteg am Heizabschnitt anliegendes U-Profil gebildet
ist, dessen Profil-Schenkel den Temperaturfühler eng umschließend gegen dessen Umfang
gebogen sind. Es ist aber auch denkbar, als Halterung ein Rohr vorzusehen, in welches
der Temperaturfühler mit geringerer Radialtoleranz, also beispielsweise mit leichtem
Schiebesitz eingeführt ist.
[0013] Zur wesentlichen Vereinfachung der Montage und Wartung der Beheizung ist der Heizabschnitt
durch einen gesonderten, insbesondere lösbaren Rohrabschnitt gebildet, der mit dem
Heizelement und ggf. dem Temperaturfühler eine in sich geschlossene Baueinheit darstellt,
die bei lösbarer Anordnung jederzeit ausgewechselt werden kann. Das Heizelement bzw.
der Heizabschnitt kann am Außenumfang auch von einem Isoliermantel umgeben sein, wodurch
der Wirkungsgrad noch weiter zu verbessern ist.
[0014] Diese und weitere Merkmale von bevorzugten Weiterbildungen der Erfindung gehen auch
aus der Beschreibung und den -Zeichnungen hervor, wobei die einzelnen Merkmale jeweils
für sich allein oder zu mehreren in Form von Unterkombinationen bei einer Ausführungsform
der Erfindung und auf anderen Gebieten verwirklicht sein können. Ausführungsbeispiele
der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt und werden im folgenden näher erläutert.
In den Zeichnungen zeigen:
Fig. 1 eine mit einer erfindungsgemäßen Beheizung versehene Waschmaschine, teilweise
im Vertikalschnitt,
Fig. 2 die Waschmaschine gemäß Figur 1 in teilweise geschnittener Ansicht von rechts,
Fig. 3 einen Ausschnitt der Figur 2 in vergrößerter Darstellung und im Axialschnitt.
[0015] Wie die Figuren 1 bis 3 zeigen, weist eine erfindungsgemäße, im dargestellten Ausführungsbeispiel
als Waschmaschine ausgebildete Reinigungsmaschine 1 eine Naßkammer 2 auf, welche eine
mit horizontaler Drehachse liegende Waschtrommel 3 wenigstens ab dem Bereich unterhalb
der Drehachse mit verhältnismäßig geringem Spaltabstand eng umschließt und im dargestellten
Fall als Rotationskörper eng um die zylindrische Waschtrommel 3 angeordnet ist. Das
vordere Ende 4 der Naßkammer 2 ist ebenso wie dasjenige der Waschtrommel 3 offen und
mit einer feststehenden Tür 5 versperrbar, die an der Vorderwand eines Maschinen-Gehäuses
6 angeordnet ist, wobei zur Abdichtung der Naßkammer 2 gegenüber der Vorderwand ein
Dichtungsbalg 7 vorgesehen ist. Aus dem am hinteren Ende vorgesehenen Boden der Naßkammer
2 ist eine Welle der Waschtrommel 3 herausgeführt und über ein Getriebe 8, beispielsweise
einen Riementrieb mit einem Antriebsmotor 9 antriebsverbunden. Die Naßkammer 2 ist
gemeinsam mit dem unterhalb ihr liegenden Antriebsmotor 9 in nicht näher dargestellter
Weise im Maschinen-Gehäuse 6 federnd aufgehängt, so daß Schwingungen, insbesondere
Unwuchtschwingungen nicht ungedämpft auf das Gehäuse übertragen werden können.
[0016] Die Naßkammer 2 weist annähernd in ihrem tiefsten Bereich und zwar nahe zu ihrem
geschlossenen Ende 10 einen Ablauf 11 in Form einer ihre Wandung durchsetzenden öffnung
auf, die über einen von ihr ausschließlich nach unten verlaufenden Entleerungskanal
12 eingangsseitig an die Oberseite einer unterhalb der Naßkammer 2 im Bodenbereich
des Gehäuses 6 angeordneten Förderpumpe 13 angeschlossen ist. Der Entsorgungsausgang
der Förderpumpe 13 führt zu einem Entsorgungsanschluß 14, an welchem beispielsweise
ein Abwasserschlauch anzuschließen ist. Der Entleerungskanal 12 ist zweckmäßig wenigstens
über einen Teil seiner Länge, insbesondere über seine ganze Länge flexibel ausgebildet,
insbesondere durch einen Schlauch gebildet, der lösbar an Anschlußstutzen des Ablaufes
11 und der Förderpumpe 13 angeschlossen ist.
[0017] Benachbart zum anderen, im dargestellten Fall zum vorderen Ende 4 ist an die Naßkammer
2 einer von zwei Zuläufen 15, 16 im tiefsten Bereich der Naßkammer 2 vertikal nach
oben gerichtet angeschlossen, der ebenso wie der Ablauf 11 unmittelbar dem perforierten
wasserdurchlässigen Umfang der Waschtrommel 3 gegenüberliegt. Dieser untere Zulauf
15 bildet den Austritt eines rohrförmigen Heizabschnittes 17, der an der Unterseite
der Naßkammer 2 befestigt und eingangsseitig an den Ablauf 11 angeschlossen ist. Im
dargestellten Ausführungsbeispiel ist hierfür unmittelbar oberhalb der Eingangsseite
der Förderpumpe 13 bzw. von deren Förderrotor eine Kanalabzweigung 18 vorgesehen,
die rechtwinklig zum zugehörigen Abschnitt des Ablauf- bzw. Entleerungskanales 12
mit einander schneidenden Mittelachsen und/oder etwa horizontal liegt, wobei der genannte
Abschnitt des Ablaufkanales zweckmäßig vertikal vorgesehen ist. Die Kanalabzweigung
18 kann durch einen winkel- bzw. T-förmigen, mit der Förderpumpe 13 integrierten Anschlußstutzen
mit zwei Stutzenenden gebildet sein, von denen einer über den genannten flexiblen
Schlauch oder dgl. mit dem Ablauf 11 und der andere über einen Verbindungskanal 19.eingangsseitig
mit dem Heizabschnitt 17 leitungsverbunden ist; auch der Verbindungskanal 19 ist zweckmäßig
flexibel und beispielsweise durch einen Schlauch gebildet. Der Verbindungskanal verläuft
von der Kanalabzweigung 18 den größten Teil seiner Länge ohne wesentliche Steigung
bzw. horizontal und ist dann über einen kurzen, nach oben abgewinkelten Abschnitt
zum unteren Ende des Heizabschnittes 17 geführt. Durch die beschriebenen Leitungswege
ist ein Umlaufkanal 20 zur Führung der in der Naßkammer 2 enthaltenen Waschlösung
in einem Kreislauf aus und zurück in die Naßkammer 2 gebildet, der durch den Ablauf
11, den Entleerungskanal 12, die Kanalabzweigung 18, den Verbindungskanal 19, den
Heizabschnitt 17, den Zulauf 15 und innerhalb der Naßkammer 2 wiederum zum Ablauf
11 führt, wobei die Waschtrommel 3 im Betrieb praktisch eine Rühreinrichtung zur Erzeugung
von Wirbel Strömungen in dem zugehörigen Abschnitt des Umlaufkanales 20 bildet, so
daß dieser eine Wirbelstromstrecke enthält. Außer dem durch die Naßkammer 2 führenden
Abschnitt des Umlaufkanales 20 befinden sich alle dessen übrige Abschnitte an der
Unterseite 21 der Naßkammer 2.
[0018] Wie die Figuren 1 bis 3 ferner zeigen, ist der Heizabschnitt 17 im wesentlichen durch
ein über seine Länge durchgehend konstante Querschnitte aufweisendes, vorzugsweise
zylindrisches Rohrstück 22 mit einem elektrischen Heizelement 23, einem Temperaturfühler
24 und einer diesen zugeordneten Halterung 25 gebildet. Das am unteren Ende eines
den Zulauf 15 bildenden vertikalen Anschlußstutzens 26 befestigte, vertikale und zum
Anschlußstutzen 26 achsgleiche Rohrstück 22 hat eine gegenüber seinem Durchmesser
nahezu doppelt so große Länge, wobei auf sein unteres Ende der Verbindungskanal 19
aufgesteckt und beispielsweise durch einen abnehmbaren Federspannring 27 gesichert
ist. Das Heizelement 23 ist in Form eines Rohrheizkörpers wendelförmig eng am Außenum
- fang 28 des Heizabschnittes 17 bzw. des Rohrstückes 22 anliegend annähernd über die
ganze freie Länge des Rohrstückes 22 angeordnet, wobei der lichte Abstand zwischen
benachbarten Wendeln etwa gleich der zugehörigen Querschnittserstreckung des Heizelementes
23 ist. Der Rohrheizkörper weist einen metallischen Mantel 29 auf, welcher mit einer
hitzebeständigen Isoliermasse gefüllt ist, in die gegenüber dem Mantel 29 berührungsfrei
ein elektrischer Widerstandsdraht als Heizdraht eingebettet ist. Im dargestellten
Ausführungsbeispiel ist der Außenquerschnitt des Heizelementes 23 wenigstens an der
dem Rohrstück 22 zugehörigen Anlageseite abgeflacht, so daß eine großflächige Anlage
und damit ein sehr guter Wärmeübergang gewährleistet sind; wie Figur 3 zeigt, ist
der Außenquerschnitt des Heizelementes 23 annähernd gleichseitig dreieckförmig. Das
Heizelement, das beispielsweise vorgespannt auf den Außenumfang 28 des Rohrstückes
22 aufgelegt sein kann, ist zusätzlich durch eine annähernd über seine ganze Länge
durchgehende Lotverbindung 32 am Rohrstück 22 befestigt, wodurch der Wärmeübergang
noch weiter verbessert wird.
[0019] Mit einem etwa dem Abstand zwischen benachbarten Wendeln des Heizelementes 23 entsprechenden
Abstand ist unmittelbar unterhalb des Heizelementes 23 der Temperaturfühler 24 in
Form eines Fühlerrohres eines Ausdehnungssystemes angeordnet. Die Halterung 25 ist
im Querschnitt U-förmig und in einer Ringzone eng anliegend am Außenumfang 28 des
Rohrstückes 22, vorzugsweise ebenfalls mit einer Lotverbindung befestigt; die Halterung
25 liegt dabei ganzflächig und somit sehr großflächig mit der Außenseite ihres Profil-Quersteges
33 am Außenumfang 28 derart an, daß die etwa gleich langen bzw. hohen Profil-Schenkel
34 radial nach außen abstehen. Die lichte Weite der Halterung 25 ist im wesentlichen
gleich dem Außendurchmesser des Temperaturfühlers 24 gewählt, der derart ringförmig
in die Halterung 25 eingelegt ist, daß er die Innenseiten sowohl des Profil-Quersteges
33 als auch beider Profil- Schenkel 34 im wesentlichen über seine ganze Länge berührt.
Nach dem Einlegen des Temperaturfühlers 24 in die zunächst in der links in Figur 3
dargestellten Weise offene Halterung 25 werden die Profilschenkel 34 um den Temperaturfühler
24 gegeneinander gebogen, so daß sie in der in Figur 3 rechts dargestellten Weise
den Temperaturfühler 24 annähernd über die vom Außenumfang 28 abgekehrte Hälfte seiner
Umfangsfläche eng umschließen und ihre Längskanten nahezu lückenfrei beieinander liegen.
[0020] Das obere, flanschringartig nach außen abgewinkelte Ende 35 des Rohrstückes 22 bzw.
des Heizabschnittes 17 ist an dem entsprechend ausgebildeten Ende 36 des, gleiche
Innenquerschnitte wie der Heizabschnitt 17 aufweisenden Anschlußstutzens 26 dadurch
lösbar befestigt, daß die beiden aneinander gelegten Flansch-Enden 35,36 gemeinsam
von einem sie umgreifenden, im Querschnitt annähernd U-förmigen elastischen Profilring
37 umschlossen sind, der beispielsweise aus Gummi bestehen kann. Der Anschlußstutzen
26 ist wesentlich kürzer als der Heizabschnitt 17, so daß letzerer unmittelbar benachbart
zur Wandung der Naßkammer 2 bzw. zum Zulauf 15 liegt.
[0021] Die erfindungsgemäße Anordnung arbeitet nach folgendem Verfahren: Nachdem die Naßkammer
2 über den weiteren, im oberen Bereich in sie mündenden Zulauf 16, ggf. unter Beimengung
von Reinigungsmitteln, bis zu einer vorbestimmten Höhe gefüllt ist, wird das Heizelement
23 eingeschaltet, so daß das im Heizabschnitt 17 des mit der Naßkammer 2 gefüllten
Umlaufkanales 20 stehende Wasser erwärmt und unter Thermosyphonwirkung nach oben in
die Naßkammer 2 gefördert wird; entsprechend dem Zulauf in die Naßkammer 2 läuft Wasser
durch den Ablauf 11 ab und gelangt über den außerhalb der Naßkammer 2 liegenden Teil
des Umlaufkanales 20 wieder in den Heizabschnitt 17 und damit zurück in die Naßkammer
2, so daß das Wasser bzw. die Waschlösung im Kreislauf durch die Naßkammer geführt
und dabei gleichzeitig bis zur Solltemperatur aufgeheizt wird. Bei Erreichen der Solltemperatur
wird das Heizelement 23 über den Temperaturfühler 24 abgeschaltet. Während des Aufheizens
des Wassers kann die Waschtrommel 3 in einem oder mehreren Intervallen oder aber ununterbrochen
durchgehend in Betrieb sein, das heißt insbesondere in wechselnden Drehrichtungen
Drehbewegungen ausführen. Während der Kreislaufführung des Wassers bzw. der Waschlösung
werden evtl. durch den Ablauf 11 in den Bereich oberhalb des Rotors der Förderpumpe
13 abgesunkene Teile des der Waschlösung beigegebenen Reinigungsmittel in die Kanalabzweigung
18 abgesaugt bzw. eingespült und über den Heizabschnitt 17 wieder der Naßkammer 2
zugeführt. Zur Entleerung der Naßkammer 2 wird die Förderpumpe 13 in Betrieb genommen,
wodurch das Wasser bzw. die Waschlösung vollständig über den Entsorgungsanschluß 14
abgepumpt wird, dessen Eingangsseite tiefer als der übrige Umlaufkanal 20 liegt. Damit
auch der Verbindungskanal 19 hierbei vollständig entleert wird, kann er in Richtung
zur Förderpumpe 13 bzw. zur Kanalabzweigung 18 geringes Gefälle aufweisen.
[0022] Der Frischwasser- bzw. Waschlösungs-Zulauf 16 ist beispielsweise an eine Schwemmkammer
38 mit mindestens einer perforierten Wandung angeschlossen, in die ihrerseits ein
Frischwasser-Zufluß 39 mündet und in die das Reinigungsmittel derart eingebracht wird,
daß es durch das zufließende Frischwasser zum Zulauf 16 und damit in die Naßkammer
2 mitgenommen wird.
[0023] Der Heizabschnitt 1i ist feststehend bzw. bewegungsfrei gegenüber der Naßkammer 2
angeordnet. Die Förderpumpe ist demgegenüber zweckmäßig feststehend am Gehäuse 6 bzw.
am Maschinensockel angeordnet, gegenüber welchem die Naßkammer 2 schwingungsgedämpft
beweglich gelagert ist. Die die Naßkammer 2 mit den feststehenden, beispielsweise
an der Förderpumpe 13 vorgesehenen Kanalanschlüsse verbindenden Kanalabschnitte führen
s.omit bei Schwingungen der Naßkammer 2 ebenfalls Schwingbewegungen aus , wodurch
die Oberführung von Bestandteilen des Reinigungsmittels in Lösung weiter verbessert
wird. Die beschriebene Beheizung kann außer bei Reinigungsmaschinen auch vorteilhaft
bei anderen Maschinen angewendet werden, insbesondere bei solchen, die zu lösende
Bestandteile in ihrer Flüssigkeit enthalten.
1. Beheizung für Waschlösungen in Reinigungsmaschinen, wie Waschmaschinen, Spülmaschinen
oder dgl., die eine Naßkammer mit einem Ablauf und einem Zulauf sowie ein elektrisches
Heizelement in Form insbesondere eines Rohrheizkörpers aufweisen, dadurch gekennzeichnet,
daß das Heizelement (23) gegenüber der Naßkammer (2) dicht abgetrennt trocken an einem
mit dem Ablauf (11), dem Zulauf (15) und der Naßkammer (2) in einer Kreislaufführung
vorgesehenen Umlaufkanal (20) in gut wärmeleitender Verbindung angebracht ist.
2. Beheizung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Heizelement (23) und/oder
der Umlaufkanal (20) im wesentlichen vollständig außerhalb der Naßkammer (2), vorzugsweise
unterhalb von deren Unterseite (21) liegt.
3. Beheizung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Heizelement (23),
insbesondere ausschließlich, an einem zum Zulauf (15) aufsteigenden Heizabschnitt
(17) des Umlauf-Kanales(20) angeordnet ist, der vorzugsweise bis zum Zulauf (15) annähernd
vertikal durchgeht und/oder etwa im tiefsten Bereich der Naßkammer (2) mündet.
4. Beheizung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Heizelement
(23) unmittelbar benachbart zum Zulauf (15) bzw. zur Naßkammer (2) angeordnet ist
und sich vorzugsweise über eine Länge des Umlaufkanales (20) erstreckt, die größer
als dessen Durchmesser im Bereich des Heizelementes (23) ist.
5. Beheizung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Zulauf
(15) der Kreislaufführung zur Naßkammer (2) versetzt zum zugehörigen Ablauf (11),
insbesondere etwa in gleicher Höhe im Bereich eines dem Ablauf gegenüberliegenden
Endes (4) der Naßkammer (2) liegt und daß vorzugsweise der Ablauf (11) durch einen
für die Entleerung der Naßkammer (2) vorgesehenen Ablauf (11) gebildet ist.
6. Beheizung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß bei einer
Naßkammer (2), deren Ablauf (11) über einen Entleerungskanal (12) an eine Förderpumpe
(13) angeschlossen ist, dieser Ablauf (11) und Entleerungskanal (12) in die Kreislaufführung
einbezogen sind, wobei vorzugsweise eingangsseitig unmittelbar benachbart zur Förderpumpe
(13) eine zum Heizabschnitt (17) führende Kanalabzweigung (18) an den Entleerungskanal
(12) angeschlossen ist.
7. Beheizung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Heizelement
(23) wendelförmig am Außenumfang des Heizabschnittes (17) eng anliegend angeordnet
und/oder am Heizabschnitt (17) durch eine Lotverbindung (32) oder dgl. befestigt ist.
8. Beheizung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß im vom
Zulauf (15) weiter entfernten Bereich des Heizabschnittes (17), insbesondere mit geringem
Abstand unterhalb des Heizelementes (23), ein Temperaturfühler (24) eines Temperaturschalters
oder dgl. in gut wärmeleitender Verbindung angeordnet und vorzugsweise durch den den
Umfang des Heizabschnittes (17) wenigstens teilweise umgebenden Fühlstab eines hydraulischen
Ausdehnungssystems gebildet ist.
9. Beheizung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Temperaturfühler (24)
in einer am Heizabschnitt (17) angebrachten Halterung (25) in gut wärmeleitender Berührung
umschlossen ist, wobei vorzugsweise die Halterung (25) durch ein mit seinem Profil-Quersteg
(33) am Heizabschnitt (17) anliegende U-Profil ( ) gebildet ist, dessen Profil-Schenkel
(34) den Temperaturfühler (24) eng umschließend gegen dessen Umfang gebogen sind.
10. Beheizung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Heizabschnitt
(17) durch einen gesonderten, insbesondere lösbaren Rohrabschnitt gebildet ist, der
vorzugsweise mit einem elastischen Profilring (37) oder dgl. mit einem Anschlußstutzen
(26) der Naßkammer (2) und/oder an seinem unteren Ende durch Ineinanderstecken mit
einem flexiblen Verbindungskanal (19) verbunden ist.