[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Waschmittel auf Basis von nichtionischen Tensiden,
welches eine Kombination von Polymerbestandteilen auf Basis von Polyvinylpyrrolidon
und kationischen Verbindungen enthält, wodurch einer Farbstoff-und Aufhellerübertragung
von farbigen bzw. aufgehellten Textilien auf weiße oder farbige bzw. nichtaufgehellte
Textilien während des gemeinsamen Waschens entgegengewirkt wird. Die Übertragung von
Farbstoffen, zu der im folgenden auch die Aufheller gezählt werden, bei der gemeinsamen
Wäsche von farbigen und weißen bzw. hellfarbigen Textilien ist ein seit langem bekanntes
Problem, für das es bereits einige Lösungsvorschläge gibt, die aber alle nicht voll
befriedigen können, weil sie gegenüber einer Reihe von Farbstoffen bzw. Textilien
nur eine geringe Wirkung aufweisen, oder sie wirken der Übertragung von entweder nur
dem Farbstoff oder nur dem Aufheller entgegen. Aus der DE-AS 22 32 353 ist ein Waschmittel
bekannt, dessen verfärbungsinhibierender Zusatz Polymerbestandteile auf Basis von
Polyvinylpyrrolidon sind. Nach der Lehre dieser Patentanmeldung enthalten die Waschmittel
etwa 5 bis etwa 40 Gew.-% des teilweise oder vollständig wasserlöslichen Polymerbestandteils,
bezogen auf das aus nichtionischem Tensid und dem Polymerbestandteil bestehende Gemisch.
Die DE-OS 29 16 656 beschreibt Waschmittel mit einem Zusatz an Alkylpyridiniumsalzen
zur Verhinderung der Übertragung optischer Aufheller von aufhellerhaltigen Wäschestücken
auf aufhellerfreie Wäschestücke während des Waschens. Die Waschmittel nach dieser
Patentanmeldung enthalten 0,5 bis 10 Gew.-% eines Alkylpyridiniumsalzes, bezogen auf
das gesamte Waschmittel. Aus der DE-AS 12 24 698 ist bekannt, daß man durch eine Behandlung
von Textilien, die durch Aufhellerübertragung eine Farbtonverschiebung erfahren haben,
mit Lösungen von tertiären, quartären oder verzweigtkettigen organischen Stickstoffbasen
oder deren Salzen, eine Farbtonregenerierung bewirken kann.
[0002] Es wurde nun gefunden, daß Waschmittel mit einem Gehalt an nichtionischen Tensiden,
teilweise oder vollständig wasserlöslichen Polymerbestandteilen auf Basis von Polyvinylpyrrolidon,
Gerüststoffen und anderen üblichen Waschmittelbestandteilen, wobei die Mischung von
anionaktiven Verbindungen praktisch frei ist, die Übertragung sowohl von Farbstoffen
als auch von optischen Aufhellem praktisch vollständig verhindert, wenn diese Waschmittel
sehr geringe Mengen von wasserlöslichen kationischen Verbindungen enthalten und wenn
sie im wesentlichen oder vollständig frei von starken Elektrolyten sind. Diese Beobachtung
ist deswegen überraschend, weil bereits ein äußerst geringer Zusatz an kationischen
Verbindungen die Übertragung von Farbstoffen und optischen Aufhellem weit stärker
unterdrückt, als es nach dem Stand der Technik durch die wasserlöslichen Polymerbestandteile
oder die wasserlöslichen kationischen Verbindungen alleine zu erwarten gewesen wäre.
[0003] Als wasserlösliche kationische Verbindungen kommen quartäre Ammoniumverbindungen
entweder
[0004] a) der Formel I

in der R' eine Alkyl-oder Alkenyl-oder Acyloxyethyl-oder Benzyl-oder Hydroxyalkylgruppe
mit 8 bis 20 Kohlenstoffatomen ist, R
2 eine Alkylgruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen ist, mit der Maßgabe, daß, wenn R'
8 bis 12 Kohlenstoffatome hat, m = 1 oder 2 ist und n = 3 oder 2 ist und wenn R' 14
bis 20 Kohlenstoffatome hat, m = 1 und n = 3 ist, und x
e ein die Elektroneutralität der quartären Ammoniumverbindung herstellendes Anion ist
oder
[0005] b) der Formel 11

in der R
3 Wasserstoff oder eine gegebenenfalls substituierte Alkylgruppe mit 1 bis 18 Kohlenstoffatomen,
R
* eine Alkyl-oder Alkenylgruppe mit 10 bis 20 Kohlenstoffatomen oder eine Alkyl-oder
Alkenylamidoethylgruppe mit 10 bis 20 Kohlenstoffatomen in der Alkyl-oder Alkenylgruppe
und R
S eine Alkyl-oder Alkenylgruppe mit 10 bis 20 Kohlenstoffatomen ist und X die oben
genannte Bedeutung hat
[0006] c) ein C,
o-bis C,B-Alkylpyridiniumsalz in Frage.
[0007] Teilweise oder vollständig wasserlösliche Polymerbestandteile auf Basis von Vinylpyrrolidon
können Homopolymere und/oder Copolymere von vinylpyrrolidon mit einem Molgewicht im
Bereich von etwa 10 000 bis etwa 1 000 000 sein. Besonders geeignete Homopolymere
haben ein Molgewicht von etwa 15 000 bis etwa 700 000. In Copolymeren, die für die
erfindungsgemäßen Waschmittel geeignet sind, beträgt der Anteil an Vinylpyrrolidon
wenigstens etwa 50 % des Copolymeren. Geeignete Comonomere sind beispielsweise Vinylacetat,
Acrylnitril und Maleinsäureanhydrid. Das bevorzugte Molgewicht von geeigneten Copolymeren
liegt im Bereich von etwa 20 bis etwa 200 000.
[0008] Die in Kombination mit den Polymerbestandteilen auf Basis von Polyvinylpyrrolidon
verwendeten kationischen Verbindungen nach der Formel (I) sind quartäre Ammoniumverbindungen,
die ein oder zwei Alkyl-oder Alkenyl-oder Acyloxyethyl-oder Benzyl-oder Hydroxyalkylgruppe
mit 8 bis 20 Kohlenstoffatomen und im übrigen Alkylgruppen mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen
enthalten. Ebenfalls geeignet sind quartäre Ammoniumverbindungen der Formel (I), die
eine Alkyl-oder Alkenylgruppe mit 14 bis 20 Kohlenstoffatomen und im übrigen drei
Alkylgruppen mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen enthält. Das heißt, R' ist eine Alkyl-oder
Alkenyl-oder Acyloxyethyl-oder Benzyl-oder Hydroxyalkylgruppe mit 8 bis 20 Kohlenstoffatomen,
R
2 ist eine Alkylgruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, mit der Maßgabe, daß, wenn R'
8 bis 12 Kohlenstoffatome hat, m = 1 oder = 2 ist und n = 3 oder = 2 ist, und wenn
R' 14 bis 20 Kohlenstoffatome hat, dann ist m = 1 und n = 3. X
9 stellt ein die Elektroneutralität der quartären Ammoniumverbindung herstellendes
Anion dar. Beispiele für geeignete Verbindungen der Formel (I) sind Dioctyldimethylammoniumchlorid,
Octyldodecyldimethylammoniumchlorid, Hexadecyltrimethylammoniumchlorid oder -bromid,
Hexadecyldimethylbenzylammoniumchlorid, Methylditalgalkylhydroxypropylammoniumchlorid,
Didecylmethylethylammoniumchlorid, Didodecyldimethylammoniumhydrogensulfat, Dodecyl-oder
Tetradecyltrimethylammoniumbromid oder -chlorid, Talgalkyltrimethylammoniumchlorid,
Octadecyltrimethylammoniumhydrogensulfat. Eine geeignete Verbindung der Formel 11
ist Methyl-1-oleylamidoethyl-2-oleylimidazoliniummethosulfat. Die Alkylgruppe des
ebenfalls als wasserlösliche kationische Verbindung einsetzbaren Alkylpyridiniumsalzes
enthält 10 bis 18, insbesondere 12 bis 16 Kohlenstoffatome in der Alkylgruppe. Geeignete
Anionen sind beispielsweise das Chlorid-oder das Hydrogensulfat-Anion.
[0009] Der Polymerbestandteil auf Basis von Polyvinylpyrrolidon liegt in den erfindungsgemäßen
Waschmittein in Mengen von 0,5 bis 8 Gew.-%, bezogen auf das gesamte Waschmittel,
vor. Der Anteil der kationischen Verbindung liegt im Bereich von 0,01 bis 2 Gew.-%,
wobei das wasserlösliche Polymere auf Basis von Polyvinylpyrrolidon in dem Waschmittel
stets in einer größeren Menge vorliegt als die kationische Verbindung. Besonders gute
Resultate erhält man mit Waschmitteln, die 1 bis 4 Gew.- % eines Polymeren auf Basis
von Polyvinylpyrrolidon und 0,01 bis 0,5 Gew.-% Alkylpyridiniumsalz enthalten, wobei
das Gewichtsverhältnis von Polymerem zu Pyridiniumsalz vorzugsweise im Bereich von
10 : 1 bis 50 : 1, insbesondere von 30 : 1 bis 40 : 1 liegt.
[0010] Als nichtionische Tenside sind vor allem solche Verbindungen geeignet, die sich von
Alkoholen mit 8 bis 24 Kohlenstoffatomen ableiten und an die Alkylenoxid angelagert
wurde. Die Alkohole können natürlichen oder synthetischen Ursprungs sein, geradkettig
oder verzweigt und gesättigt oder ungesättigt sein. In Frage kommen vor allem Oxoalkohole
und Fettalkohole, an die pro Mol Alkohol 2 bis 20 Mol Alkylenoxid angelagert sind.
Im allgemeinen stellt das Alkylenoxid Ethylenoxid und/oder Propylenoxid dar; Ethylenoxid
ist dabei bevorzugt. Besonders gute Ergebnisse erhält man mit nichtionischen Tensiden,
die sich von Fettalkoholen ableiten; Kokosfettalkohol und Talgfettalkohol sind dabei
bevorzugt. Zur Einstellung besonders ausgewogener Eigenschaften ist es oft empfehlenswert,
eine Kombination von Fettalkoholalkoxylaten mit unterschiedlich hohen Alkoxylierungsgraden
zu verwenden.
[0011] Außer den nichtionischen Tensiden, dem Polymeren auf Basis von Polyvinylpyrrolidon
und der kationischen Verbindung kann das Waschmittel noch wenigstens einen weiteren
üblichen Bestandteil von Waschmitteln enthalten, wobei je nach der Zusammensetzung
der Waschmittel pulverförmige bzw. kömige, flüssige oder pastöse Produkte vorliegen.
Ein wesentlicher Bestandteil von bevorzugten erfindungsgemäßen Waschmitteln sind Gerüststoffe,
soweit sie keine starken Elektrolyte sind, die insbesondere in Mengen von bis zu 50
Gew.-%, bezogen auf das gesamte Waschmittel, vorliegen. Neben anorganischen Gerüststoffen
kommen auch organische Gerüststoffe, bei denen es sich häufig um Polymere handelt,
in Frage. Beispiele für derartige Polymere sind Polyacrylsäure, die gegebenenfalls
mit Maleinsäureanhydrid modifiziert ist, und Copolymere aus Vinylacetat und Maleinsäureanhydrid.
Handelsprodukte sind unter der Bezeichnung Sokalan CP 5
(R) bzw. Sokalan CP 2
(R), Fa. BASF, erhältlich. Derartige Gerüststoffe liegen im allgemeinen in Mengen von
bis zu 30 Gew.-%, insbesondere bis zu 15 Gew.-% vor. Weitere übliche Bestandteile
von Waschmitteln sind beispielsweise Bleichmittel, Bleichakfivatoren und Bleichstabilisatoren,
Schwermetallkomplexbildner, Enzyme, Schaumregulatoren, Schmutzträger, Duftstoffe,
nichtanionische Farbstoffe, Konservierungsstoffe, Füllstoffe, sowie insbesondere für
flüssige oder pastöse Ausführungsformen hydrotrope Mittel, Trübungsmittel, Viskositätsstellmittel,
organische Lösungsmittel und Wasser. Typische erfindungsgemäße Waschmittel haben daher
folgende Zusammensetzung:

[0012] Die erfindungsgemäßen Waschmittel weisen nicht nur eine ausgezeichnete Waschleistung
gegenüber fettigen und pigmentartigen Verschmutzungen auf, sondern sie unterdrücken
die Übertragung von Farbstoffen gefärbter Textilien und von optischen Aufhellern von
mit Aufhellern behandelten Textilien auf nichtgefärbte bzw. hellfarbige Textilien
oder auf nicht mit Aufhellern behandelte Textilien außerordentlich wirkungsvoll, das
heißt zum Beispiel, Fehler bei der Sortierung von farbiger Wäsche führen nicht zu
ungewollten Verfärbungen; das gemeinsame Waschen aufgehellter und nicht aufgehellter
Wäschestücke führt nicht zu farbverändernder Aufhellerübertragung. Mit Vorteil läßt
sich dieser Effekt auch bei der Herstellung der Textilien, zum Beispiel nach dem Drucken
oder Färben zur Textilveredlung ausnutzen. Dabei ist sowohl die Unterdrückung der
Farbstoffübertragung als auch die Unterdrückung der Aufhellerübertragung bei den erfindungsgemäßen
Waschmitteln deutlich ausgeprägter, als man es von der Summe der eingesetzten Menge
an wasserlöslichen Polymeren auf Basis von Polyvinylpyrrolidon und von wasserlöslichen
kationischen Verbindungen her jeweils erwarten konnte. Entsprechend den sonstigen
Bestandteilen der erfindungsgemäßen Waschmittel haben die Waschmittel darüber hinaus
noch die Eigenschaften, die den sonstigen Bestandteilen entsprechen. Sie weisen also
beispielsweise gute Entfernbarkeit von bleichbaren Verschmutzungen, von Eiweiß-oder
Stärkeverschmutzungen sowie ein gewünschtes Schäumverhalten bei der Handwäsche oder
bei der Wäsche in der Waschmaschine auf. Wichtig für die Verhinderung der Farbstoff-oder
Aufhellerübertragung bei den erfindungsgemäßen Mitteln ist die praktisch vollständige
Abwesenheit von anionaktiven Verbindungen in den erfindungsgemäßen Waschmitteln, das
heißt von Aniontensiden vom Sulfat-, Sulfonat-oder Acylcyanamid-Typ und von Alkalisalzen
von Fettsäuren, sowie von anionaktiven Farbstoffen und anionaktiven optischen Aufhellern,
da diese Verbindungen die Wirking der erfindungsgemäß zugesetzten kationischen Verbindungen
beeinträchtigen. Wichtig ist ebenfalls, daß die erfindungsgemäßen Waschmittel im wesentlichen
oder vollständig frei von starken Elektrolyten sind. Unter "starken Elektrolyten"
werden im Rahmen dieser Erfindung die Salze starker Basen mit starken Säuren verstanden.
Hierunter sollen vor allem lösliche Buildersalze, also zum Beispiel Alkali-Phosphate,
-Sulfate, -Sulfonate, nicht dagegen - Silikate, -Carbonate oder -Borate oder die als
wasserunlösliche Waschmittel-Builder bekannten Alkalialumosilikate vom Typ Zeolith
A, X, Y oder P verstanden werden. Starke Elektrolyte dürfen zu höchstens etwa 10 Gew.-%
im erfindungsgemäßen Waschmittel vorhanden sein.
[0013] Bei der Herstellung der erfindungsgemäßen Waschmittel ist es in manchen Fällen zweckmäßig,
einem Vorgemisch aus einem Teil der Waschmittelbestandteile die übrigen Bestandteile
in einer aufeinander abgestimmten Reihenfolge zuzusetzen.
Beispiele
Beispiel 1
[0014] Es wurde ein Waschmittel A der folgenden Zusammensetzung hergestellt:

[0015] - Dieses erfindungsgemäße Waschmittel A wurde mit einem Waschmittel B nach dem Stand
der Technik, bei dem man das C
12-bis C,
s-Alkylpyridiniumchlorid durch Soda ersetzt hatte, mit einem Waschmittel C, bei dem
man das Polyvinylpyrrolidon durch Soda, und mit einem Waschmittel D, bei dem man das
Polyvinylpyrrolidon und das Alkylpyridiniumsalz durch Soda ersetzt hatte, verglichen.
[0016] In einer automatischen Trommelwaschmaschine (Siwamat 738) wurden im Zweilaugenwaschverfahren
bei 60 °C, einer Wasserhärte von 16 °d, mit je 140 g Waschmittel für Vor-und Hauptwäsche
3,5 kg Buntwäsche und farbige, mit Naphtholfarbstoffen, Reaktivfarbstoffen bzw. nichtnachbehandelten
Siriuslichtfarbstoffen angefärbte und mit künstlichen Anschmutzungen angeschmutzte
Gewebeabschnitte zweimal gewaschen und dann die Remission (R-Werte) an weißen Textilien
- (Baumwolle, Polyester/-Baumwolle, Polyamiden, Polyacrylnitril und Polyester) gemessen.
[0017] Man erhielt folgende Ergebnisse:

[0018] Den höchsten R-Wert weist das mit dem erfindungsgemäßen Waschmittel A gewaschene
Frottiertuch auf. Ein Zusatz von nur 0,08 Gew.-% Alkylpyridiniumchlorid (Waschmittel
A) bewirkt gegenüber Waschmittel B eine Steigerung des R-Wertes um 2,1 Einheiten.
Nach dem Vergleich zwischen den polyvinylpyrrolidonfreien Waschmitteln C und D wäre
für einen gleichgroßen Zusatz von Alkylpyridiniumchlorid eine Zunahme des R-Wertes
um höchstens etwa 0,5 Einheiten zu erwarten gewesen. Die durch die R-Werte charakterisierten
Unterschiede in der Farbstoffübertragungs-Verhinderung sind auch optisch deutlich
erkennbar.
1.Waschmittel mit einem Gehalt an nichtionischen Tensiden, teilweise oder vollständig
wasserlöslichen Polymerbestandteilen auf Basis von Polyvinylpyrrolidon, Gerüststoffen
und anderen üblichen Waschmittelbestandteilen, wobei das Waschmittel von anionaktiven
Verbindungen praktisch frei ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Waschmittel zusätzlich
wasserlösliche kationische Verbindungen enthält und im wesentlichen oder vollständig
frei von starken Elektrolyten ist.
2. Waschmittel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die wasserlösliche kationische
Verbindung eine quartäre Ammoniumverbindung entweder


in der R' eine Alkyl-oder Alkenyl-oder Acyloxyethyl-oder Benzyl-oder Hydroxyalkylgruppe
mit 8 bis 20 Kohlenstoffatomen ist, R
2 eine Alkylgruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen ist, mit der Maßgabe, daß, wenn R'
8 bis 12 Kohlenstoffatome hat, m = 1 oder 2 ist und n = 3 oder 2 ist und wenn R' 14
bis 20 Kohlenstoffatome hat, m = 1 und n = 3 ist, und X
e ein die Elektroneutralität der quartären Ammoniumverbindung herstellendes Anion ist
oder
b) Imidazolinium der Formel II

in der R3 Wasserstoff oder eine gegebenenfalls substituierte Alkylgruppe mit 1 bis 18 Kohlenstoffatomen,
R4 eine Alkyl-oder Alkenylgruppe mit 10 bis 20 Kohlenstoffatomen oder eine Alkyl-oder
Alkenylamidoethylgruppe mit 10 bis 20 Kohlenstoffatomen in der Alkyl-oder Alkenylgruppe
und RS eine Alkyl-oder Alkenylgruppe mit 10 bis 20 Kohlenstoffatomen ist und X die oben
genannte Bedeutung hat
c) ein C,o-bis C18-Alkylpyridiniumsalz ist.
3. Waschmittel nach einem der Ansprüche 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, daß es
i) 0,5 bis 8 Gew.-%, vorzugsweise 1 bis 4 Gew.- % eines teilweise oder vollständig
wasserlöslichen Polymeren auf Basis von Polyvinylpyrrolidon
ii) 0,01 bis 2,0 Gew.-% einer kationischen Verbindung, vorzugsweise 0,01 bis 0,5 Gew.-%
eines C10-bis C18-Alkylpyridiniumsalzes
enthält, mit der Maßgabe, daß Bestandteil i) in größerer Menge als Bestandteil ii)
enthalten ist, vorzugsweise das Gewichtsverhältnis von i) : ii) 10 : 1 bis 50 : 1,
insbesondere 30 : 1 bis 40 : 1 ist.
4. Waschmittel nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die wasserlösliche
kationische Verbindung ein C12-bis C 16-Alkylpyridinium-chlorid oder -hydrogensulfat ist.
5. Waschmittel nach einem der Ansprüche 1 bis 4 dadurch gekennzeichnet, daß die nichtionischen
Tenside sich von natürlichen oder synthetischen, geradkettigen oder verzweigten, gesättigten
oder ungesättigten C, bis C24-Alkoholen, an die pro Mol Alkohol 2 bis 20 Mol Alkylenoxid, insbesondere Ethylenoxid
und/oder Propylenoxid, vorzugsweise Ethylenoxid angelagert sind.
6. Waschmittel nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die nichtionischen
Tenside sich von Fettalkoholen, insbesondere von Kokosfettalkohol und Talgfettalkohol
ableiten.
7. Waschmittel nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß es
7. Waschmittel nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß es